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2. April 2009 Jan Brill
Leserflugzeug-Lisa: Vorstellung Leserflugzeug Lisa, das Leserflugzeug ist da! Erfolgreiche Premiere auf der AERO Friedrichshafen Das Flugzeug als Reisemittel einsetzen, flexibel und günstig Europa kennenlernen und mit modernster Avionik sicher und zeitgemäß nach VFR oder IFR unterwegs sein. Diese Möglichkeiten der Allgemeinen Luftfahrt möchten wir auch den Lesern näher bringen, die selber nicht über ein eigenes Flugzeug verfügen. Wir wollen praktisch recherchieren, was der Betrieb eines einfachen, aber modernen IFR-Viersitzers wirklich kostet, und dabei unseren Lesern die Möglichkeit geben, ein Flugzeug ganz nach ihren Vorstellungen und Bedürfnissen zu nutzen. Darf ich vorstellen: Lisa, das Leserflugzeug!
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Die Grumman ist wirklich ein hervorragender Flieger. Wir haben schon schoene Touren damit gemacht. 130 KTAS allemal. Nur der genannte Spritverbrauch von 25-30 L/hr erscheint mir zu niedrig. 35-38 L/hr. werden es schon sein. Wegen des Bugrad-Designs sollte auf die Moeglichkeit eines prop strikes hingewiesen werden. Ansonsten: sehr, sehr einfach zu Fliegen. | ||||||
@Herr Warnecke. Möglicherweise sprechen Sie von der Tiger (180PS). "Lisa" ist eine Cheetah (150 PS). Der Verbrauch dürfte sich allerdings dennoch wie bei jedem O-320-Naßcharterflugzeug bei ca. 33-34 Litern einpendeln. @Herr Brill: Chapeau! | ||||||
OK, 160HP dann ist der Verbrauch um die 30 L/hr.
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Hängt immer vom Piloten ab! Ein O320/O360 mit Vergaser mit Peak EGT braucht eher unter 30l.... Meine M20E braucht in 10000ft WOT peak +25 egt unter 8,5 gal! LOP wären es mit Gami injectors eher 7,5 gal = 28l...... | ||||||
Klar, als Eigner/Anteilhaber geht das. In der Naßcharter ist die Realität aber eine andere. Ich hoffe, das wurde einkalkuliert...
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Hallo Jan! Da ich den Flieger am 02. April auf der Messe ansehen konnte, muss ich sagen eine sehr gelungene Idee und ein wirklich schönes und schnuckliges Flugzeug ... ... und wenn dann noch das Avionik-Upgrade eingerüstet ist, ein echt preiswertes (Ver)reiseflugzeug. Happy Landings A. B. P.S. By the way - der gesamte Messeauftritt von PuF ist sehr gelungen - Kompliment an das gesamte Messeteam von PuF. | ||||||
Was ist denn da der Trick? Einen O360 Peak of EGT oder sogar Lean of Peak habe ich noch nie mit unter 30 Liter betreiben können. 33 l/h, von Volltanken bis zum Volltanken (also recht genau) war das Minimum, was ich je erreicht habe. Bin dankbar um jeden Tipp, was man noch machen kann.... G Dirk | ||||||
Das funktioniert natürlich nicht bei Vollgas in 4000ft, aber in 8000ft-10000ft kommt man normal schon auf die Werte... Bei der Mooney M20E: 2400rpm WOT oder 20inch Throttle (je nach Höhe) 50ROP= 9-9,5gal 25ROP= 8,5-9gal peak= 8-8,5gal | ||||||
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Der DURCHSCHNITTSvebrauch ist natuerlich immer hoeher als der Verbrauch im cruise. Also bestimmt das Flugprofil den Verbrauch ganz erheblich. Platzrunde vs. 4h cross country. Und natuerlich ist zu berucksichtigen, ob man den Durchschnitt auf FLUGzeit under MOTORlaufzeit bezieht. Stundenbases fuer das Leserflugzeug ist wohl die Motorlaufzeit. Aus einiger Erfahrung in einem Aeroclub: 32L/hr (Motorlaufzeit) fuer eine 160 HP Maschine mit Vergasermotor ist realistisch. Wie bereits voellig richtig erkannt wird im "Nass"-charter immer volle Kanne geflogen und der Verbrauch ist hoch. Auch mit dem leanen wird es nicht so genau genommen. Insgesamt hat PuF hier ein tolles Konzept auf die Beine gestellt, das hoffentlich reichlich angenommen wird. "4-Sitzer": das bezieht sich sicher nur auf die Zahl der eingebauten Sitze... Bei Charterflugzeugen mit wechselnden Piloten ist ja immer problematisch, dass man nicht so genau planen kann, wieviel Sprit das Flugzeug bei Uebernahme noch in den Tanks hat. Sprit ablassen ist ja nicht so einfach... | ||||||
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Nur mal so zum Vergleich: Ich fliege eine Turbo Skylane (T182T) in Kanada (Toronto). Über Ostern werde ich einen Freund in Connecticut besuchen. Insgesamte reine Flugzeit hin und zurück 4,4 Stunden. Mit Lisa müßte ich 5,6 Stunden bezahlen (Unterschied wegen Hobbs [drei Legs] zu reiner Flugzeit und niedrigerer Geschwindigkeit). Ich werde das Flugzeug drei Tage benutzen. Mit meinem Flieger wird der ganze Spaß ca. 600 Euro (Can$975) kosten bei knapp 80 Eurocent pro Liter hier in Kanada. Dies beinhaltet alle variablen Kosten inkl. Engine Overhaul, Inspections etc. Mit Lisa würde ich insgesamt 813 Euro bezahlen, wenn ich alles richtig verstanden habe (5,6 x 119 + 3 x 49). Gerd | ||||||
Was wollen Sie damit sagen? Dass Lisa teuer ist? Doch hoffentlich nicht. Denn PuF kassiert ja die enorme Differenz zwischen Euern und unseren Avgas-Preisen nicht, die geht im vollen Umfang in die Taschen des gierigen Staates und der ebenso geldgeilen Ölmultis. Mit dem aktuellen Avgas-Preis und Lisa-Verbrauch heruntergerechnet bleiben keine Zehn Prozent Differenz, und wenn man den Verbrauch Ihres Dampfers zugrunde legen würde, wären die ölpreisbereinigten Kosten eher günstiger. Falls da kein Rechenfehler drin ist: Bravo, Jan Brill and his Crew. Allerdings - abgerechnet wird erst zum Schluss. | ||||||
In dem Fall des Herrn steht doch ganz klar in den Charterbedingungen, daß er die Differenz zu den in Deutschland gültigen Mogas-Preisen erstattet bekommt. Würde er also für 70 Eurocent/Liter in Canada tanken, dann bekäme er die Stunde für nochmal rund 15 Euros günstiger. Ausserdem sehe ich in seiner Milchmädchenrechnung keine umgelegten fixen Kosten. Übrigens ich habe Lisa gestern geflogen: Toll! | ||||||
Das Projekt koennte funktionieren, wenn tatsaechlich genug gebucht wird. Der Aufbau des Buchungssystems, der Chartervertrag - alles wirklich perfekt gemacht. Die Tagesgebuehr sollte die Fixkosten decken. Falls die Maschine nicht genug genutzt wird, sieht es allerdings nicht mehr so gut aus. Bei geschaetzten EUR 10,000 Fixkosten (incl.Finanzierung) im Jahr muesste der Flieger immerhin 200 Tage fuer Charter (nicht checkouts) gebucht werden. Wetter, Wartung und Reparaturen koennen immer dazwischenkommen. Ein Riesenvorteil ist, dass Firmen (Avionics, die finanzierende Bank, die Versicherung, die Werft, die Flugschule fuer die checkouts, die Hersteller der Headsets etc.) das auch als Werbetraeger verwenden und damit subventionieren. Hoffentlich werden alle Ruecklagen fuer Motor und Prop Ueberholung schoen zur Seite gelegt... Die rein private GA in Europa wird langfristig austerben (zumindest alles groesser UL), so ein Projekt hilft auf jeden Fall, diesen Prozess etwas in die Laenge zu ziehen. Am Ende ist das ja eine Werbeveranstaltung fuer PuF und keiner muss damit direkt Geld verdienen. Eine sehr gute Initiative von Jan Brill! | ||||||
Wieso Milchmädchenrechnung? Ich habe doch gar nicht gesagt, daß Lisa zu teuer oder nicht teuer genug ist. Oder daß ich irgendwas gegen Lisa habe. Wenn ich Ihre Anmerkung (15 Euro pro Stunde billiger) einfach mal so ungeprüft übernehme, würde Lisa für meinen Trip 729 Euro kosten. Wenn ich die Fixkosten (Versicherung, Databases, Weathersubscription etc.) meines Flugzeugs auf die Flugstunden umlege, komme ich für den Trip mit meiner Skylane auf ca. 750 Euro. Gerd | ||||||
Hallo zusammen, ich bin LISA jetzt 4 Stunden geflogen und bin begeistert. Ein sehr einfach zu handhabendes Flugzeug und extrem gutmütig im Grenzbereich. Die Ausstattung ist für ein Flugzeug dieser Kategorie jetzt schon hervorragend. Gerade das MT mit der vertrauten ICAO-Kartendarstellung und das sehr verbreite und bekannte Garmin 155XL ergänzen sich perfekt. Und die Avionik wird sogar noch besser, wenn Honeywell das Apex Edge Glascockpit zugelassen bekommen hat. Da bin ich schon extrem gespannt! Bei meinen zwei Streckenflügen habe ich IFR-Routings und das Handling des Autopiloten getestet. Bis auf ein paar Umstellungsschwierigkeiten aber kein Problem. Demnächst mal noch einen Practice-Approach und dann sollten auch single-handed IFR-Flüge machbar sein. Klar werde ich mich damit nicht in wirklich schlechtes Wetter wagen, aber gerade im Sommer (ohne Vereisung) gibt es durchaus öfters Wetterbedindungen, die im Prinzip nur einen Wolkendurchbruch benötigen und dann ist diese Option zu haben ein echter Mehrwert. Unabhängig vom Flugzeug ist aber auch einer der Knaller das Chartermodell. Endlich mal keine Gedanken mehr machen müssen, ob ich noch Zeit für einen entspannten Kaffee habe oder zurückhetzen muß, um den Flieger pünktlich für den nächsten Charterkunden aufs Vorfeld zu stellen. Das könnte umso extremer werden, wenn man sich die Tankzeit für die extra Reserve spart oder gar ein letztes Wetterbriefing. Somit also neben dem persönlichen Flexibilitäts-Komfort auch ein Sicherheitsgewinn. Und wenn ich bei, sagen wir 20 Lisa-Dates pro Jahr, die Hälfte ausfallen lassen muß, dann sind die 490 Euro immer noch günstiger als die meisten Jahres-Mitgliedschaftsgebühren in Vereinen oder Flugschulen. Ich hoffe sehr auf den Erfolg dieses Chartermodells. Denn dann werden es viele kopieren wollen und ich freue mich auf eine große Auswahl an hochwertigen Fugzeugen. Letztlich paßt dieses Modell perfekt in die heutige Krisenzeit. Und besonders auch auf die Zielgruppe, die sich bislang in Haltergemeinschaften organisiert hat. Also Personen, die Wert auf einen gut ausgestatteten Flieger legen und dann tageweise Exklusivität dafür haben wollen. Dafür wird es heute aber immer schwieriger die kritische Masse an Kapital zu finden, da dem Einzelnen immer weniger Grundkapital zur Verfügung steht, bei gleichzeitig steigenden Kosten. Und Haltergemeinschaften mit mehr als 6 Piloten werden auch bald unhandlich, wenn sie nicht professionell organisiert sind. Das LISA-Modell liegt in der Mitte zwischen Fractional Ownership und dem Standard-Zeitcharter-Modell. Die nicht erforderliche Kapitalinvestition und die volle Verfügbarkeit am gesamten Tag ohne Mindestabnahme ist für mich die optimale Kombination! Großes Kompliment an Jan Brill. Weiter so! Und frohe Ostern für alle Fliegerkollegen! Michael | ||||||
Was würde Lisa kosten, wenn die diverse Avionik + Zusatzeuipment, das hier gesponsered wurde (ich nehme mal an Hardware ebenso wie Arbeitszeit) an den Kunden weiter verrechnet werden müsste?
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Was würde Lisa kosten, wenn die diverse Avionik + Zusatzeuipment, das hier gesponsered wurde (ich nehme mal an Hardware ebenso wie Arbeitszeit) an den Kunden weiter verrechnet werden müsste? 1. Arbeitszeit ist gar nicht gesponsort worden. Alles voll bezahlt. 2. Der Wert der gesponsorten Geräte (Becker und Moving-Terrain) beläuft sich auf ca. 12k. Was Lisa wirklich kostet, werden wir ab Mai im Kosten-Blog auf flylisa.de detailliert beschreiben. Die Anschaffung und den täglichen Betrieb einer solchen Maschine auf längere Zeit offenzulegen ist ja auch ein Aspekt des Projekts. Dabei werden alle dem Flugzeug zugeordneten Kosten mit berücksichtigt, z.B. auch Nebenkosten der Anschaffung (Flüge, Hotels, Mietwagen, Ferry, Avionik-Umrüstung, Messe-Auftritt, Werbung) etc. Zählt man all das zusammen, sind wir mit der Anschaffung bei knappen 70k und damit leicht unter dem veranschlagten Budget. Eine Aussage über den Betrieb lässt sich zurzeit freilich noch nicht machen. MfG Jan Brill | ||||||
Für die Behauptung, dass man im Fall 1 kein Flight Review bräuchte, habe ich keine entsprechenden Regelungen finden können. FAR 61.56 enthält keine Ausnahmen für Piloten mit ausländischer Lizenz gem. FAR 61.3(a)(1) Satz 2. Es kann daher sicher nicht schaden, für ein gültiges Flight Review oder die Exemptions aus FAR 61.56 Sorge zu tragen.
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FAA Order 8700.1, Chapter 29, paragraph 5D states; A foreign pilot applicant should be advised that Title 14 of the Code of Federal Regulations (14CFR) Part 61, i.e.. 61.3, allows foreign registered aircraft to be operated within the United States by a pilot holding a current license issued by the foreign country where the aircraft is registered. A U.S.-registered civil aircraft may be operated within a foreign country by a pilot holding a certificate issued by that foreign country. A person may not act as a pilot of a U.S.-registered civil aircraft in the United states unless that person holds a US. Pilot certificate. Therefore, the restricted certificate must be issued under § 61.75 in order to comply with § 61.3. If the foreign pilot operates the U. S. registered aircraft in a foreign country he does not have to meet Part 61 requirements (including flight review). If he operates a foreign aircraft in the US on his foreign license, he again does not have to meet the requirements of Part 61. The question then is why is it different for a foreign pilot, who is issued a restricted certificate based only on his foreign licenses, than for a person who operates a foreign registered aircraft in this country using his foreign licenses? The answer seems to be; there is no difference. The purpose of the restricted license is to meet the requirements of § 61.3 and that the flight review is not a requirement. In order to exercise that privilege the foreign pilot must always meet the requirements of his foreign license other wise the restricted certificate is no longer valid. Because of this and the fact that the individual does not hold a non-restricted U S pilot certificate, it appears that they are not required to meet any other section of Part 61, other than what is stated in 61.75. Quelle: FREQUENTLY ASKED QUESTIONS 14 CFR, PART 61 ARRANGED BY SECTION General Aviation and Commercial Division, AFS-800 John D. Lynch, E-Mail: john.d.lynch@faa.gov Phone: (202) 267-3844 REVISION #21, DATE: October 12, 2004 | ||||||
Danke!
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Hallo Herr Brill, hab ich erst jetzt mitgekriegt, dass die Lisa aus USA überflogen wurde. Wäre auch mal ein interessanter Bericht über den Ferry Flug? 2. hab ich mir angeschaut, ob so eine AA5A in der Schweiz zugelassen werden könnte. Bisher schaut es da ziemlich schlecht aus. Auch in D scheint kein erhöhter Lärmschutz (auch mit Schalldämpfer) möglich. Ich werde auf jeden Fall Ihr Projekt weiter verfolgen, die Idee ist hervorragend. Wäre ich nahe FRA würd ich sofort mitmachen. Beste Grüsse Urs Wildermuth LSZH | ||||||
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