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31. März 2010 Jan Brill
Infrastruktur: BMW und Fürstenfeldbruck Fürstenfeldbruck: Wie BMW es sich mit den fliegenden Kunden verscherzte und wie die Bundesrepublik ihre Bürger schmiert Vermutlich wird man sich in der PR-Abteilung (Konzernkommunikation) inzwischen fragen, in welches Wespennest man da im Münchner Westen getreten ist. Da kultiviert man mit geradezu obsessiver Genauigkeit von der Wortwahl bis zur einheitlichen Farbgestaltung ein wohldurchdachtes Image in der Öffentlichkeit, bringt mit einiger Mühe und Geschicklichkeit durchaus widersprüchliche Eigenschaften unter das Dach der Marke (z.B. Freude am Fahren und Schonung der Umwelt) und dann macht man einen kleinen undurchdachten Schachzug in einer lokalpolitischen Auseinandersetzung und bringt über Nacht einen erheblichen Teil der existierenden und potenziellen Kunden von Oberbayern bis Kalifornien gegen sich auf intensiver und heftiger als jede schlechte Werbekampagne oder peinliche Rückrufaktion dies jemals vermocht hätte.
Die Rede ist natürlich vom Flugplatz Fürstenfeldbruck, einer in ihrer Giftigkeit kaum mehr zu überbietenden Auseinandersetzung zwischen den Befürworten von ziviler Nutzung und wirtschaftlicher Entwicklung auf der einen und den Verhinderern und Bremsern auf der anderen Seite (nein, um Fluglärm geht es hier wirklich nicht, wer behauptet, ein ziviler GA-Platz sei irgendwie störender als Tornado-Flugbetrieb oder Auto-Teststrecke, sollte sich eiligst zur medizinischen Untersuchung begeben).
Die Frage ist, wie BMW es geschafft hat, nach Jahren der politischen Auseinandersetzung um den Flugplatz Fürstenfeldbruck, bei der von Seiten der Hohepriester des Verhinderungskults geschickt und mit allen Mitteln gekämpft wurde, nun auf der Zielgeraden als der Buhmann dazustehen.
Zunächst einmal muss hier mit einigen Gerüchten aufgeräumt werden. Der Flugplatz Fürstenfeldbruck (ETSF) sollte nach dem Umzug von Riem ins Erdinger Moos und der Vertreibung der Allgemeinen Luftfahrt vom Münchner Flughafen (EDDM) als Business- und General-Aviation Flugplatz der Region dienen. So lautete das politische Versprechen, so lautete der Landesentwicklungsplan. Wenn Sie jetzt den Eindruck haben, dass es sich hierbei um prähistorische Ereignisse handelt, dann haben Sie Recht! Der Kampf um eine Münchner GA-Infrastruktur tobt tatsächlich schon seit Jahrzehnten! Nun haben die Betreibergesellschaft und die Bürgerinitiative Aufsteigen mit Fürsty, die sich für die wirtschaftliche Entwicklung und die Schaffung von Arbeitsplätzen am Flugplatz einsetzt, durchaus Erfolge erzielt. Der Flugplatz ist bei Weitem keine Militärbrache mit ein paar Segelfliegern mehr, Fürsty ist ein genehmigter Verkehrslandeplatz mit durchaus passablen Öffnungszeiten (z.B. Mo. Fr. 8:00 bis 18.00 Uhr und bis 20:00 Uhr PPR).
Kampf mit harten Bandagen
In einer Aktion, die man mit Fug und Recht als landespolitischen Coup bezeichnen darf, gelang es jedoch dem CSU-Abgeordneten Reinhold Bocklet, der seit dem Rauswurf aus dem Kabinett Stoiber im Oktober 2003 als CSU-Abgeordneter dem Landtag angehört und zudem Landtagsvizepräsident geworden ist, eine winzig kleine Änderung des Landesentwicklungsplans durch den Landtag zu schleusen. Die Änderung: Der Flugplatz Fürstenfeldbruck soll explizit kein Flugplatz mehr sein dürfen!
Was aber tun mit den gut 120.000 m2 Betonfläche allein der Landebahn? Auch hier hatte Bocklet eine Idee.
Wie wärs denn mit einer Fläche für das Fahrsicherheitstraining von BMW? Der Autohersteller nutzte bislang einen nicht gebrauchten Teil des Vorfeldes auf dem Münchner Verkehrsflughafen. Dieser wird nun aber für betriebliche Zwecke des Flughafens benötigt, BMW sucht nach Alternativen. Ob die Anlieger des Flughafengeländes mit einer weitgehend arbeitplatzneutralen Fahrsicherheitsstrecke wirklich besser aufgehoben sind als mit einem lebendigen und dynamischen Verkehrslandeplatz für die Allgemeine Luftfahrt und den damit verbundenen Betrieben ist eine andere Frage, politisch schien die optimale Lösung gefunden zu sein. Die von den Verhinderern so bezeichneten Spaßflieger werden verscheucht, BMW bekommt eine neue Fahrstrecke und Bocklet meint, damit in seinem Stimmkreis Fürstenfeldbruck-Ost Punkte zu sammeln.
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Hier meine Email an Leute von Boeing, etc. mit cc an die Kundenbetreuung: Hi Jim, I know that you and your entire family has been driving BMW cars for a very long time and still do so today. As you and Elliott are also active GA pilots, I hereby suggest that you do not consider BMW products for the future. Please also use your widespread contacts into the US aviation industry to convince as many people as possible to join the "outlaw BMW" initiative. We have two BMWs here but will replace those very soon by products from Audi and Porsche. The reason: BMW is actively involved in closing down the last remaining GA airport in the Munich area (ETSF) in order to turn it into a proving grounds. The airport is large enough that it could serve both purposes but BMW refuses to talk to the airport operator about this option and urged the State of Bavaria to pursue the closure. The airport operator has taken the case to court but the political power was strong enough to achieve a perversion of justice. ETSF airport, established 1936, the last GA airport with adequate standards in the Munich area will be devastated very soon despite the fact that it is a natural reserve and a protected area. Local environmentalists already set airplanes on fire in a criminal act to speed up the destruction process. The scenario exceeds what happended to Meigs Field and should receive a corresponding answer from pilots all over the world. Thank you and best regards, Michael | ||||||
Hallo, ich habe auch schon an BMW geschrieben zumal ich eh gerade einen neuen Wagen kaufen will. BMW X5 ist hiermit vom Tisch, das wissen die jetzt bereits. Jeder sollte dies tun. Machen wir mal etwas Wind und diesmal Prop oder Turbine.... | ||||||
Herr Brill, spricht etwas dagegen, Ihren obigen Artikel an die beiden Lokalredaktionen von SZ und Münchner Merkur in FFB weiterzugeben? Grüße W. Pohl | ||||||
... überhaupt nicht, je mehr Leute die Fakten zur Kenntis nehmen, desto besser! viele Grüße, jb | ||||||
Ich habe vor geraumer Zeit an BMW geschrieben und mitgeteilt, dass ich mich gegen einen neuen X1 und für einen neuen VW Tiguan entschieden habe, wegen des Possenspiels um FFB. Belegt durch einen Kaufvertrag natürlich. Die Antwort war - gelinde gesagt - eine Frechheit. BMW hat natürlich nichts mit der ganzen Situation zu tun. Getrieben sei das durch den Gemeinderat von Maisach. Und Herr Bocklet sei hier federführend. BMW hielte sich da komplett heraus. Zitate aus dem Antwortschreiben von Herrn Kay Segler, Vorsitzender der Geschäftsführung der M GmbH: "Dabei hat sich aber für uns gezeigt, dass eine gemeinsame Nutzung aus Platz- und Sicherheitsgründen nicht möglich sein wird." "Zur Erläuterung unserer Sichtweise haben wir die Fakten in einem einheitlichen Antwortschreiben zusammengefasst, viele der Anfragen aber auch persönlich beantwortet oder Kunden angerufen." "Mit der AOPA bin ich selbst in Kontakt getreten und habe am 12.02.2010 mit Herrn Erb gesprochen. Allerdings treffen hier zwei unterschiedliche Sichtweisen aufeinander." "Allen Beteiligten muss dabei klar sein: Die fliegerische Nutzung der Region 14 wird in keinster Weise von BMW beeinflusst. Hier gibt es eine rechtsstaatliche Entscheidung und Meinung (siehe Informationen von Herrn Bocklet)." Und zum Schluß: "Die Verantwortung für unsere eigenen Planungen übernehme ich gerne, denn das geplante Fahrer-Trainingszentrum leistet einen wichtigen Beitrag zu Verkehrssicherheit. Wir werden dort jedes Jahr vielen Tausend Teilnehmern beibringen, wie sie in alltäglichen Gefahrensituationen des Straßenverkehrs richtig reagieren können." Alles klar, oder? | ||||||
Na, dann hat BMW ja sicherlich kein Problem mit emails wie dieser, die jetzt in der amerikanischen Luftfahrtindustrie herumgereicht wird und natuerlich auch an kundenbetreuung@bmw.de gegangen ist: I have become aware of an initiative by BMW to close one of the last general aviation airports in the Munich area and that BMW is planning on having a proving ground instituted there. We are a family of BMW owners for over 30 years and currently own 5 BMW's. Further, we have been contemplating purchase this year of a replacement. We are also general aviation pilots and believe that the airports are a national resource that contributes to the economy and technology development and cannot be replaced once removed. One of the main reasons that we have been committed to BMW vehicles is BMW's commitment to continued technology and innovation. It would seem inconsistent for BMW to take a position against technology development and innovation by destroying a resource that contributes not only to aviation innovation by also automotive innovation. We would hope that you reconsider your position with regard to the airfield and we would then be comfortable in our belief that BMW is the best automotive choice. Further, it would seem that BMW's initiative could also be compatiable with continuted operation of the airfield and I would encourage you to pursue this possibility. Best regards, JKM | ||||||
kundenbetreuung @bmw.de Sehr geehrte Damen und Herrn, Sie haben wieder einen Kunden verloren! Als bisheriger BMW-Fahrer (535i und zuletzt 535d touring) war ich abgesehen von den Elektronik-Macken der Autos ganz zufrieden und wäre sicher auch bei der Marke geblieben. Das Verhalten von BMW im Zusammenhang mit dem Versuch der Liquidierung des Flugplatzes FFB hat mich jedoch zu einer anderen Entscheidung gebracht. BMW sollte sich einmal an die Bedeutung des weiß-blauen Logos erinnern Inzwischen ist der Lexus da und ich kann Ihnen mitteilen, daß BMW nicht nur seine Haltung zur Luftfahrt überdenken sollte, BMW muß auch noch ganz viel Kraft investieren, um Lexus-Niveau zu erreichen! Da sind wirklich Lichtjahre dazwischen, ich hätte es nicht geglaubt! Übrigens: Eine Pilotin unseres Aeroclubs und Fahrerin eines Z-Modells Ihres Hauses wird auch den gleichen Gründen wie ich BMW untreu werden! Für Sie sind das Einzelfälle, aber immer daran denken: »Kleinvieh macht auch Mist!« Mit freundlichen Grüßen! P.S.: Bitte verschonen Sie mich mit dem üblichen PC-Gequatsche! | ||||||
@ BMW Geplantes BMW Fahrsicherheits-Trainingsgelände in Fürstenfeldbruck: Sehr geehrte Damen und Herren, zum oben angeführten Thema interessiert Sie vielleicht die Stellungnahme eines Betroffenen. Ich benutze als selbständiger Unternehmer nicht nur seit Jahrzehnten BMW-Fahrzeuge bis hin zum M5, sondern auch ein Reiseflugzeug, um meine Kunden und Lieferanten im Bereich rund um München zu besuchen. Bisher funktionierte letzteres auch mit den knappen Öffnungszeiten von Fürstenfeldbruck einigermaßen zuverlässig. Völlig unverständlich ist mir aber die Haltung von BMW zur letzten General Aviation-Verkehrsanlage im Großraum München und die scheinbar konsequente Weigerung des Konzerns, eine gemeinsame Nutzung des wahrlich genügend großen Areals mit dem Flugbetrieb in Erwägung zu ziehen. Ich wünsche dem BMW-Konzern ein glücklicheres Händchen und eine umfassendere Vorbereitung auf Verhandlungen dieses Ausmaßes, damit sich nicht noch mehr (Stamm-) Kunden - oder gar soclche, die es noch werden wollten - mit Entsetzen von dieser Marke abwenden. P.S.: Mein neues Fahrzeug ist eine Mercedes Benz E-Klasse, die fährt auch ganz prima! Es grüßt Sie freundlich, H. Baethke | ||||||
Die Haltung von BMW ist wirklich sehr erstaunlich, besonders wenn man bedenkt dass die ja selbst ein Teil der GA (wenn auch im grossen Rahmen) sind. In EDDM stehen hübsch 2 Maschinen im Hangar ich könnte mir vorstellen dass es für BMW durchaus Sinn machen würde sich für einen Flugplatz in Fürsty mit vernünftiger Infrastruktur stark zu machen... Vielleicht wre das auch eine Richtung in die man gehen sollte um BMW zu überzeugen.... | ||||||
Leute müllt die zu mit eMails ... ... ihr bekommt zwar nur standardisierte Antwortschreiben zurück. Tro Jede ... modifiziertes eMail erstellen - losschicken. ... in ca. 10 Tagen wiederholen. Das ist in 10 Minuten erledigt. | ||||||
Hallo, ich bekam bis jetzt keine Antwort. Ich hatte auch vorgeschlagen, den Flugplatz selber nutzen. Ich denke mal, da bei mir BMW bis jetzt nichts geantwortet hat, das die merken, das etwas aus dem Ruder gelaufen ist, zumal ich nachweislich gerade ein neues Auto benötige (X5, Rover, ML). Ihr könnt davon ausgehen, das BMW inzwischen diese Seite sehr genau lesen wird. Wenn nicht, ist BMW einfach dumm und borniert..... | ||||||
Wie wäre es mit einem großen Plakat auf der aero entweder auf einem eigenen kleinen Stand oder auf dem Stand der AOPA oder von Pilot und Flugzeug mit sinngemäß der Aufschrift: BMW vernichtet Flugplätze - Piloten fahren keine BMW Fahrzeuge oder BMW vernichtet die Infrastruktur der Allgemeinen Luftfahrt - Alle Piloten und Mitarbeiter der GA fahren keine BMW Fahrzeuge mehr Und unter dem Plakat gibt es zum Verteilen und zum Lesen Handzettel oder neudeutsch Flyer, die erklären, weshalb Piloten keine BMW Fahrzeuge mehr kaufen sollten mit einer angehängten Postkarte, die die Messebesucher ausfüllen und gleich an BMW schicken können oder in einen Sammelbriefkasten einwerfen können. Da müßte doch einiges zusammenkommen bei der Anzahl der Messebesucher nicht nur aus Deutschland sondern auch aus den Nachbarländern. Ich weiß, es ist für so eine Aktion schon reichlich spät, aber ich wäre auch bereit mitzuhelfen und mich z. B. einen Tag dort hinzustellen und die Messebesucher aufzuklären, welche Schweinerei hier mit BMW Hilfe gegen die Fliegerei läuft. Bernd Ludwig | ||||||
Beitrag vom Autor gelöscht
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Herr Ludwig, wie kann ich helfen? Ich könnte z.B. eine uns bekannte Naturschützerin bitten, uns Bildmaterial von der auf dem FFH-Gelände angesiedelten Fauna und Flora für solch einen Infostand zur Verfügung zu stellen. Beste Grüße W. Pohl w.pohl[at]sp-kg.de | ||||||
Diese mail habe ich an BMW gesandt. Sehr geehrte Damen und Herren, in verschiedenen Presseveröffentlichungen lese ich mit Entsetzen, wie sich Ihre Konzernpolitik zum Thema Flugplatz Fürstenfeldbruck aufstellt. Hier wäre die einmalige Chance für BMW zwei hochangesiedelte Segmente, hochleistungs Automobile und Geschäftsfliegerei (General Aviation)auf elegante Weise zusammenzuführen. War es übrigens nicht einst so, dass die Bayerischen Motorenwerke nicht auch hochleistungs Flugmotoren hergestellt haben? Übernehmen Sie den Flugplatz als Betreiber, richten Sie Sicherheitszentren für Motor- und Flugsport ein, (hier wird Ihnen zB. die AOPA mit hoher Fachkompetenz gerne helfen) und nutzen Sie Luftfahrt und Automobilbau strategisch, in dem Sie die hohen Ansprüche auf Technologie, Qualität und Sicherheit nebeneinander stellen. Das wäre in der Tat BMW gerecht. Was sich zur Zeit diesbezüglich bei Ihnen abspielt ist eher jämmerlich. Mit freundlichen Grüßen Stefan Wildegans | ||||||
Hallo Herr Pohl, ein eigener Stand ist in der Kürze der noch verfügbaren Zeit nicht mehr machbar. Die einzige Möglichkeit wäre ein bereits existierender Stand auf dem man Gastrecht eingeräumt bekommt. Auch bräuchte man jemanden, der das Ganze noch auf die Schnelle organisieren kann. Ich bin leider noch berufstätig und kann nur die Mithilfe und als finanziellen Anschub 1000 EUR anbieten. Bernd Ludwig | ||||||
ist doch alles kein problem: ruft herrn bosch bei der messe in fn an, kurze info, fragen ob noch 9 qm frei sin, weißen pavillon für eur 40 kaufen, auf der messe morgen gibts beschrifter, problem sind nur die t-shirts - aber faltblätter 1000 stück kann jeder copyshop in fn auf die schnelle machen! nur so als idee! aber vorsicht - sagt der schwyzer: nach deutschem recht darf man nicht zu boykott des kaufs der ware einer firma aufrufen! mfg ingo fuhrmeister halle a2 stand 130 im wüstepavillon... (bin nicht dessertiert!) | ||||||
... und es schadet nichts, bei allen Schreiben an die PR-Abteilung von BMW auch Ihren lokalen BMW-Händler in Kopie zu setzen. Der muss schließlich den Umsatz bringen.
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So antwortet BMW, und das in meinem Fall ganz schnell. Sehr geehrter Herr Wildegans, Sie haben sich bezüglich des von uns geplanten Standorts für das BMW Group Fahrer-Training in Maisach / Fürstenfeldbruck an uns gewandt und wir möchten Ihnen gerne die Hintergründe erläutern. Gestatten Sie uns den Hinweis, dass es für uns ein Frage der Höflichkeit ist, Ihnen unsere Position und Argumente direkt zu übermitteln und Sie nicht auf Veröffentlichungen im Internet zu verweisen. Natürlich vertreten wir diese Position empfängerunabhängig gleich. Die Entscheidung zur zukünftigen Nutzung des ehemaligen Militärflughafens in Maisach / Fürstenfeldbruck wurde auf politischer Ebene getroffen und berücksichtigt vor allem den Wunsch der Bürger in der Region, künftig auf eine Nutzung des Geländes für den Flugverkehr zu verzichten. In diesem Zusammenhang wurde die BMW Group eingeladen, gemeinsam mit anderen Investoren (Münchner Trabrenn- und Zuchtverein, Polizei und Gemeinde Maisach) ein alternatives Nutzungskonzept vorzustellen. Dieses hat, nicht zuletzt aufgrund des Engagements mehrerer Investoren, Zustimmung im Landtag und bei der Lokalpolitik gefunden. Ziviler Flugbetrieb ist nach der erfolgten Änderung des Landesentwicklungsprogramms und der Entwidmung durch Staatsregierung und Verteidigungsministerium nicht mehr durchführbar. Im Rahmen der gemeindlichen Planungshoheit hat die Gemeinde Maisach bereits eine klare Entscheidung zur nichtfliegerischen Nutzung getroffen. Damit ist eine kombinierte Nutzung unabhängig von unseren Planungen nicht umsetzbar. Bei der Planung arbeiten wir eng mit den Behörden zusammen und werden selbstverständlich alle Vorgaben insbesondere im Bereich Naturschutz vorbehaltlos erfüllen. Sehr geehrter Herr Wildegans, wir verstehen natürlich die Enttäuschung der Piloten über die aktuelle Entwicklung. Trotzdem appellieren wir an Sie, die Chancen, die das Fahrsicherheitszentrum für die Region eröffnet und auch den wichtigen und nachhaltigen Beitrag unseres Vorhabens zur allgemeinen Verkehrssicherheit nicht außer Acht zu lassen. Mit freundlichen Grüßen BMW Kundenbetreuung | ||||||
Exakt die selben hohlen Phrasen habe ich auch erhalten. Und wahrscheinlich etliche andere auch. ;)
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Wir werden wohl nie beweisen können, was da wie und wann und in welcher Reihenfolge gelaufen ist. Mein Bauchgefühl sagt mir allerdings, das BMW da schon etwas nachgeholfen hat. Es kam zu glatt und schnell und passt ins Bild. Naja, dann hat BMW ein paar Kunden und potenuielle Kunden weniger, die Ihre hochpreisigen Autos nicht mehr kaufen werden. Ich fahre heute zu Rover und bestelle einen Wagen dort (der X5 ist damit für mich gestorben). Alleine die Tatsache, das der Platz laut BMW "entwidmet" wäre stimmt doch schon so nicht. BMW hat sich nicht einmal die Arbeit gemacht, den Fall genau zu untersuchen. Warum auch, BMW war schon länger im Boot und weiß um was es geht... | ||||||
warum dann kein zentrum zur steigerung der sicherheit für die allgemeine luftfahrt???? die wird totgezüpt! mfg ingo fuhrmeister | ||||||
Dito, habe heute dieselbe Antwort bekommen. Nun gibt es demnächst keinen GA Platz mehr mit Betriebspflicht um München. Was machen denn die Motorflieger in München? Ausgestorbene Spezies? Oder gilt man dort unterhalb einer Turboproptwin als Arm? MFG Christian | ||||||
Einfach mal bei der AOPA, Halle A4 -101 vorbei schauen. Ans Beim Noch lebt Fursty - den Flugleiter wird es freuen. Happy landings | ||||||
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