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| Einträge im Logbuch: 27 | |||||||||||||||
| Fotostrecke und Video: Formationsflug rund um den Ayers Rock | |||||||||||||||
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3. November 2017 Jan Brill
Leserreise: Tag 30 Der Rückweg beginnt Über Lord Howe Island nach Australien Am 3. November begann der Rückweg nach Europa, jedenfalls insofern, dass wir die Flugzeuge wieder nach Westen richteten. Eine Woche Australien haben wir noch vor uns, dann ist es mit dem Absprung in Broome/YBRM erst einmal vorbei mit der fliegerischen Freiheit und wir sind wieder Permission-getaktet. Zwei Flugzeuge flogen aufgrund unverhofft günstiger Winde bereits am Mittwoch von der Südspitze Neuseelands nach Tasmanien. Für uns führte der Weg nach Australien im Norden von Kerikeri/NZKK nach Gold Coast/YBCG. Belohnt wurden wir auf dieser Route mit einem absolut atemberaubenden Tankstopp auf Lord Howe Island/YLHI.
Die resultierenden 1.170 NM von Kerikeri nach Australien hätten wir eigentlich an einem Stück fliegen können, aber nicht gegen die vorherrschenden mindestens 40 Knoten Gegenwind über der Tasmansee. Also planten wir einen Tankstopp in Lord Howe Island/YLHI ein, was rund 300 NM vor der Küste Australiens liegt. Der Abflug in Kerikeri verspätete sich zusätzlich um drei Stunden, da es eine “miscommunication” zur geplanten Abflugzeit mit dem Zoll gab, und der Zöllner erst um 13.00 Uhr local am Flughafen sein konnte. Neuseeland verabschiedete sich sehr regnerisch, dafür hatten wir “nur” 30 Knoten Gegenwind auf dem Weg nach Westen. Intensive Arbeit mit dem HF war auf dieser Strecke noch einmal gefragt. Neuseeland akzeptiert ein Satcom nur nach vorheriger Genehmigung, die bis zu drei Monate dauern kann, als primäres LRCS (Long Range Communication System).
Während der Planung knirschten wir hörbar mit den Zähnen, als wir erführen, dass der Treibstoff auf der Insel 2,60 Euro pro Liter kostet. Zum Glück mussten wir nur eine kleine Menge nachtanken. Der Anflug auf Lord Howe liess uns die Kosten des Stopps dann aber schnell vergessen! Zwei riesige Felsen ragen aus dem Meer bis auf 2.871 ft Höhe. Der flachere Teil der Insel mit Flughafen und Siedlung erstreckt sich von dort aus nach Nordwesten. Unterhalb der dicht bewachsenen Felsen gibt es streckenweise keinen Zugang und kein Ufer. Der Urwald wächst direkt aus dem Ozean heraus. Das ganze sieht aus wie der zurückgelassene Drehort eines King-Kong-Films. Die Felsen erzeugen natürlich barbarische Verwirbelungen, was auf den Anflugkarten auch genau verzeichnet ist. Die australische CAA schreibt unumwunden:
Heute allerdings herrschen am Boden nur knapp 10 Knoten Wind und der Anflug ist problemlos. Nach der Landung dann die nächste Überraschung: Auf der Insel, die von rund 350 Menschen bewohnt wird, gibt es kein Mobiltelefonnetz. Das führt zu einem fast vergessenen Lebensstil: Die Zöllnerin der Insel ist nicht am Flugplatz und folglich beginnt der Flughafenmanager an ihren üblichen “Hangouts” per Festnetz anzurufen. Nach Freunden, Kneipe und Supermarkt wird die Dame schließlich auf dem Golfplatz gefunden. Eine Einreise möchte sie mit uns aber nicht mehr machen, das sollen wir in Gold Coast erledigen. Wir können ohne Formalitäten weiter (wollen aber eigentlich gar nicht weg!). Nach unserer Landung kommen noch ein paar weitere Inselbewohner zum Flugplatz um uns und unsere Maschine zu begutachten. Eine King Air steht ohne Propeller auf dem Gras. Sie hatte es bei 60 Knoten Wind angeblich aus 150 ft auf die Landebahn geschlagen. “She’s had it” sagt uns der Tankwart (was auch so ziemlich die einzigen Worte waren, die er sprach).
Gold Coast ist eine Wassersport- und Party-Stadt, die sich über viele Meilen entlang der Küste erstreckt. Aufgrund des abscheulichen Wetters in Sydney hatten wir diese Destination kurzfristig ausgewählt. Zwei Nächte werden wir hier bleiben, dann geht es für drei Tage nach Sydney. |
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Kleine Tipps für Sydney:
Viel Spaß weiterhin bei Eurer tollen Tour Olaf | |||||||||||||||
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