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| Einträge im Logbuch: 27 | |||||||||||||||
| Von Ägypten in die Steiermark - Abschlussfeier in Graz - Alle Flugzeuge wieder in der Heimat! | |||||||||||||||
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19. November 2017 Jan Brill
Leserreise: Tag 46 Über die Arabische Halbinsel Die drei gestern nach Muscat gekommenen Crews brachen am Sonntagmorgen zeitig dort wieder auf. Unser geänderter Reiseplan sah vor mit einem Tankstopp in Bahrain/OBBI bis nach Taba/HETB in Ägypten zu fliegen. Für Cheyenne, Citation und TBM schon ein langer Tag, angesichts von bis zu 100 Knoten Gegenwind, für die Mustang, die mangels Parkplatz (!) gestern in Ahmedabad/VAAH in Indien bleiben musste eine enorme Aufgabe. Der Flug nach Bahrain/OBBI war problemlos, am Boden musste jedoch erst einmal der Tankwart motiviert werden. Der einzige Tankwagen mit Overwing-Refueling hatte nur noch 250 Gallonen im Tank und der Tankwart war drauf und dran zum Refill mit kombinierter Mittagspause zu verduften. Das hätte uns locker zwei Stunden Zeit am Boden gekostet. Sein Kollege mit dem großen Pressure-Refueling Wagen bot an ihm an Ort und stelle ein paar Tonnen “rüberzumachen” was dieser aber mit Aussicht auf eine lange Mittagspause nicht wollte. Ein dabeistehender irakischer 737-Pilot ließ daraufhin eine derart scharfe Ansprache an den Tankwart ab (die auch ohne Arabischkenntnisse gut zu verstehen war!), dass dieser physisch zusammenzuckte und sofort an die Arbeit ging. Das drauf folgende Leg von knapp 900 NM über Saudi Arabien war mit massivem Gegenwind eines der haarigsten der Reise. Der Wind nahm mit der Höhe auch deutlich zu, sodass wir in der Cheyenne in einer geringeren Flughöhe von FL200 - FL240 wenigstens noch mit Max-Power fliegen und so die Flugzeit unter vier Stunden halten konnten. Citation, TBM und Cheyenne schafften die Aufgabe mit ca. einer Stunde Reserve, trotz diverser Umwege aufgrund von militärischen Lufträumen. Besonders ärgerlich: Der Grenzpunkt KITOT zwischen Saudi Arabien und Cairo liegt nur 30 NM vom Ziel entfernt. Da beide Flugsicherungen aber nicht voll koordiniert sind, war ein ökonomischer Sinkflug nicht zu machen und wir mussten den Punkt in oder über FL180 passieren und dann den gesteuerten Absturz nach Taba/HETB fliegen. Auch das kostet Treibstoff.
Für die Mustang, die aber ohnehin den härtesten Tag hatte, war das Leg nicht zu schaffen. Mit deutlich über 100 Knoten Gegenwind in FL410 und keiner Möglichkeit tiefer zu fliegen, weil dies die Fuel-Economy des kleinen Jets nicht zulässt, musste die Crew umplanen und einen weiteren Tankstopp in Kuwait oder Saudi Arabien machen. In diesen Ländern keine einfache Aufgabe so kurzfristig. Mit kräftiger Unterstützung unseres deutschen Permission-Agents bekam die Crew in Bahrain die Erlaubnis für einen Tankstopp in Riad und konnte die 900 NM nach Ägypten in zwei Legs aufteilen. Gegen 20.00 Uhr Ortszeit erreichte die Mustang-Crew das nächtliche und sehr einsame Taba. Nach vier Legs und einem frühen Start in Indien! |
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Man muss wohl doch ein kleinwenig masochistisch veranlagt sein, wenn man sich solch eine Tour vornimmt, oder? ;-) Ich hoffe aber, Eure Erlebnisse, Eindrücke, Erinnerungen (und nicht zu letzt Fotos) entschädigen Euch aber auch für diesen immensen Aufwand. Viel Erfolg weiterhin auf der Rückreise Olaf | |||||||||||||||
bald wieder in der Heimat..... | |||||||||||||||
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