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Das klingt ja wirklich sehr positiv. Wünsche und hoffe, dass das dauerhaft so bleibt und nicht Einwände von Anwohnern kommen werden.
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Letztendlich wird man mit so einer Genehmigung verantwortungsvoll umgehen müssen. Um 21.30 Uhr Platzrunden zu fliegen ist da bestimmt nicht der richtige Ansatz. Aber ein Sunsetflug von 21 bis 21.45 Uhr ab und zu, darauf freue ich mich schon richtig drauf.
Der Prozess für PPR und für das Flugbuch ist noch in Klärung, soll aber flexibel gehandhabt werden. Was dadurch deutlich flexibler wird sind Rückflüge von Flugplätzen mit langen Öffnungszeiten. Ich hoffe dass da noch etwas erweitert wird. 21h landen bringt einem ja nichts wenn der andere Platz um 19 Uhr zu macht.
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Warum eigentlich nicht, wenn die Platzrunden um 21.30 h die Ausnahme, nicht die Regel sind? Warum müssen wir hier alles antizipieren in einem Land, wo die Motorräder teils so unfassbar laut sind?
Einfach beim Kauf des nächsten Trainingszwositzer auf die Dezibel achten (Velis Elektro beispielsweise). Und alle Plätze sollten eurem Vorbild folgen, richtig so, weiter so.
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Ein Verbot gibt es nicht. Ging mir eher darum dass man mit den neuen Freiheiten einfach nur vernünftig umgehen muss damit sie erhalten bleiben. Ich bin bisher aber auch schon mal um 21.30 geflogen - wir haben bisher auch schon flexible Flugleiter gehabt. Auch war bei uns schon immer klar dass der Flugleiter keine Anweisungen zu geben hat.
Irgendwie verstehe ich das ganze Brimborium daher gar nicht so. Aber gibt wohl Plätze die da kulturell anders drauf sind. Ich freue mich jedenfalls auf die neuen Freiheiten.
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Irgendwie verstehe ich das ganze Brimborium daher gar nicht so. Aber gibt wohl Plätze die da kulturell anders drauf sind. Ich freue mich jedenfalls auf die neuen Freiheiten.
Ja, das ist wohl so. Ich wurde in jüngster Vergangenheit vom Flugbetriebsleiter mehrfach wieder nach dem Namen des Piloten gefragt. Ich hoffe nicht, dass sich Fortschritt an einer Stelle durch Rückschritt an einer Anderen ausgleichen muss.
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Malte hat hier nun so wie von mir gewünscht, sein Lehrstuhlwissen (zumindest soweit als nötig) eingesetzt um hier die nötigen Parameter mit denen nun ggf. im Flugversuch gearbeitet werden kann zu liefern.
Was denn für ein Lehrstuhlwissen? Du schreibst doch, dass Du Luftfahrttechnikmeister bist. Gehören die grundlegenden Zusammenhänge zwischen Strecke, Geschwindigkeit und Beschleunigung nicht mehr zum Grundwissen des Meisters?
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Ich wurde in jüngster Vergangenheit vom Flugbetriebsleiter mehrfach wieder nach dem Namen des Piloten gefragt. Ich hoffe nicht, dass sich Fortschritt an einer Stelle durch Rückschritt an einer Anderen ausgleichen muss.
Mal abgesehen, dass das LuftVG die Speicherung des Pilotennamen nicht fordert: Hier würde die Abschaffung des Hauptflugbuchzwanges sicher helfen. Das ist aber durch die Verankerung im LuftVG nicht so einfach. Somit ist eine Gesetzesänderung von Nöten. Dafür die notwendigen Mehrheiten zu bekommen, ist nicht ganz trivial, aber m. E. einen Versuch wert. Ich rechne allerdings nicht mit einer zügigen Verfahrensdauer, wenn es überhaupt funktionieren sollte...
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Das System wird auch ein gewisses Maß an Vertrauen benötigen. Aber das haben wir ja heute schon. Bei unseren Vereinsmaschinen muss man die Zeiten ja auch ehrlich mitteilen. Wirklich kontrollieren wann an einem Fremdplatz gestartet wurde kann man auch nur begrenzt.
Das ist aber auch ein Beispiel bei dem der Flugleiter bisher schon einen Mehrwert brachte - für unsere örtlichen Flüge hat der Start, Landungen und Zeiten direkt im Vereinsflieger erfasst. Muss man zukünftig alles selber machen, aber das ist bei Eignern ja genauso.
Zeigt aber auch dass der Betriebsleiter als Dienstleister ab einem gewissen Flugaufkommen durchaus sinnvoll ist. Aber es ist besser wenn der Platzbetreiber das dann selbständig festlegen kann, es ist ja nicht verboten einen zu bestellen, dafür braucht man ja nicht gleich eine Pflicht.
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Beitrag vom Autor gelöscht
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Das ist aber auch ein Beispiel bei dem der Flugleiter bisher schon einen Mehrwert brachte - für unsere örtlichen Flüge hat der Start, Landungen und Zeiten direkt im Vereinsflieger erfasst. Muss man zukünftig alles selber machen,
Hol Dir B4takeoff, dann erfasst Du die Zeiten automatisch und überträgst es direkt in den Vereinsflieger.
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"Das ist aber auch ein Beispiel bei dem der Flugleiter bisher schon einen Mehrwert brachte - für unsere örtlichen Flüge hat der Start, Landungen und Zeiten direkt im Vereinsflieger erfasst. Muss man zukünftig alles selber machen, aber das ist bei Eignern ja genauso."
Sehe ich anders. Das eine ist staatliche Bürokratie. Bürokratie, ohne die der größte Teil der Welt schon seit den Gebrüdern Wright prima zurechtkommt. Das andere ist reine Privatangelegenheit, wie ein Flugzeugeigner seine Abrechnungen gestaltet.
OK, ich muss einräumen, hätte es 1901 oder so schon Flugleiter und Hauptflugbücher gegeben, niemand würde heute über Orville und Wilbur mehr reden, sondern nur über Gustav. Vielleicht ...
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Beitrag vom Autor gelöscht
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Man kann es auch Service und Geselligkeit nennen. Ich freue mich immer wenn ich Fliegerkameraden sehe. Auf einen anonymen Chipkartenverein hab ich keine Lust. Zumindest bei uns ist der Turm auch eine soziale Anlaufstelle.
Aber solange es keine Pflicht ist hat man ja die Wahlfreiheit. Ich persönlich habe nur keine Lust auf anonyme Individualistenclubs ohne jegliches Vereinsleben. Deshalb schreibe ich das anderen aber auch nicht vor.
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Beitrag vom Autor gelöscht
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So langsam werden es auch mehr der größeren Verkehrslandeplätze, die FoB umsetzen.
Allerdings: wer die Hoffnung hatte, dass sich deren Betriebszeiten dadurch ausdehnen würden, wird teilweise entttäuscht. Stattdessen ist es zum Teil so, dass eher die Betriebsleiterzeiten gekürzt werden und die anderen Zeiten künftig eben FOB sind. Nun könnte man sagen "immerhin werden die Zeiten somit nicht schlechter", aber man muss genauer hinschauen, weil dann teilweise mehr Aufwand oder Einschränkungen damit einhergehen.
Mainz:
https://edfz.de/flugplatz/pilot-briefing/fob/
https://my.airport.software/EDFZ
Immerhin, während dieser "Öffnungszeiten aber nicht Betriebszeiten" (wird sicher für einige Mißverständnisse sorgen) braucht man kein PPR, sondern muss den Flug danach lediglich registrieren.
Warum man jetzt im Winter für einen Start zw. 8 und 9 Uhr PPR braucht, im Sommer aber nicht, erschließt sich mir nicht ganz.
Generell aber zeigt sich weiter: nahezu jeder Platz hat eine andere Lösung für Briefing, Registrierung bzw. PPR und Bezahlen.
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Geht mal davon aus, dass jeder Regelung ein längerer Kampf mit der Landesluftfahrtbehörde vorausgegangen ist.
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Und genau deswegen hätten wir eine Regelung für alle mit SR - 30 min, SS plus 30 min mit großzügiger Enthaftung bei wöchentlicher Kontrollfahrt (Verkehrssicherheitspflicht) plus täglich bei Schneeflall machen müssen.
Aber wir sind ja das Land mit 800 Netzbetreibern beim Strom, 130 Krankenkassen usw (aus dem Kopf, bitte nicht drauf festnageln).
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Ein Beispiel par excellence fuer "Den Teufel mit dem Belzebub" austreiben. Das ist doch absurd, was man da als Pilot in EDFZ beim FOB beruecksichtigen soll.
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Das ist doch absurd, was man da als Pilot in EDFZ beim FOB beruecksichtigen soll.
Wobei man natürlich auch meinen könnte, das ist ein Problem von/in Rheinland-Pfalz. Reiht sich ein in Dinge wie absurd teure Landungen in EDFH, das gewürge um die IFR Einführung in EDRY. Und eigentlich tolle Plätze wie EDRK, wo es weder fliegen ohne Flugleiter noch IFR Verfahren gibt, weil man gefühlt in einer Mentalität der 70er hängen geblieben ist - und offenbar nicht mal Planungen in die Richtung existieren. Auch EDFY z.B. hat 100h Flugzeit nach Lizenz in den fliegen ohne Betriebsleiter requirements stehen. Eine landschaftlich schöne, aber fliegerisch leider kauzige Region.
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Und wenn ich mich recht erinnere, dann sind die Bedingungen schlechter geworden.
Man konnte bisher sehr rüh - vor 8 - weg und abends eben bis SS landen.
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Abwarten, wie es dann wirklich in der Praxis laufen wird.
Ein gutes Gegenbeispiel scheint mir Itzehoe (EDHS). Wenn man dort außerhalb der Betriebsleiterzeiten fliegen will, braucht man kein PPR, sondern muss lediglich online eine ganz kurze Erkärung (mit Pilotenname und Registrierung) abgeben, und kann dann täglich von 6-22 Uhr starten oder landen. An einer Lösung zum Tanken in den Randzeiten "wird gearbeitet".
https://fliegen-itzehoe.de/ppr/
Nachteil dort aber: die Zeiten mit Betriebsleiter sind sehr knapp. So. Und es soll ja gelegentlich auch noch CAT-Flüge auf GA-Plätzen in Deutschland geben... Diesen kann man zwar für außerhalb dieser Zeiten hinbeibestellen (PPR), aber auch nur in sehr kleinen Zeitfenstern. Gewerblich früh raus oder spät weg scheint dem Wortlaut gemäß dort gar nicht (mehr?) zu gehen. Auch dort wird dies am Ende in der Praxis denke ich anders sein.
Wie gesagt, die uneinheitlichen Regelungen und vor allem die uneinheitlichen Formulierungen in AIP und auf den Webseiten sind ein Thema.
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Zwischenzeitlich wurde unsere Homepage in Hamm etwas überarbeitet. Es bleibt dabei, von max 6 bis 22h Local (oder von BDA bis BDE, wir haben zwar eine Verbundstein-Piste aber keine Beleuchtung) ist der Platz offen, allerdings kann er per Notam gesperrt sein.
Da der Platz formal immer noch PPR ist, kann man den Zustand vorher prüfen unter
https://www.flugplatz-hamm.de/lsc20/flugplatz/flugplatzinformationen
Bezahlt werden und Zeiten übermitteln geht per AeroPS kann vor Ort jetzt auch mit einem Automaten gezahlt und getankt werden).
Es geht sicherlich noch etwas unkomplizierter, dennoch kann man sagen, bis 2 Tonnen kann man einfach kommen. Bahn ist 20m breit befestigt. Wir freuen uns über jeden Besuch.
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