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Alle Beiträge von: Alexander Erhard [18wheeler]
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Hi Florian,
das östliche Texas kann ich für Euer Vorhaben nur bedingt empfehlen: Nett ist´s da auf alle Fälle- interessant aber... naja.
Etwas südlich von Houston findet sich in Galveston (KGLS) das durchaus sehenswerte "Lone Star Flight Museum". Ist cool gemacht- man läuft nach dem Shutdown direkt vom Apron aus hinein. Das Wetter ist das ganze Jahr über meiner Erfahrung nach relativ zuverlässig VFR-fliegbar.
Ansonsten aber gibt die Gegend außer einem guten Steak nicht viel her...
Viele Grüße,
Alex. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Herr Fuhrmeister,
doch: Kann man- und macht man auch des öfteren. ###-MYBR-###MfG,
A. Erhard [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Roland,
über die Lebensqualität eines Verkehrspiloten existieren unterschiedlichste Ansichten- und das nicht ohne Grund.
Zu heterogen sind die Arbeitsbedingungen und Tarifverträge einzelner Airlines (hier OFF-Tage- und Urlaubsregelungen), zu unterschiedlich das mögliche Einsatzspektrum (Lang-/Kurzstrecke, scheduled/charter, PAX/Cargo, ...), um eine generelle Aussage treffen zu können.
Ich habe seinerzeit mit 15 das Segelfliegen begonnen, mit 18 den PPL - A gemacht und den ATPL gleich nach dem Abitur durchgezogen, parallel zum Dienst an Volk und Vaterland. Ich wusste also von jeher, was ich werden wollte und hatte dann das Glück, mit 21 Jahren im Cockpit einer Boeing 737 zu landen. Mittlerweile fliege ich Langstrecke auf Boeing 747-400F.
Ich komme vertraglich auf ca. 190 freie Tage ZU HAUSE jährlich, Urlaub und "OFF" zusammen genommen. Davon sind wiederum ca, 130 Tage "requestbar", der Rest wird -in Viererblöcken - zugeteilt und ist bei firmenseitigem Bedarf innerhalb bestimmter Grenzen veränderlich. Allerdings beinhalten diese Tage auch einen Teil der vorgeschriebenen Ruhezeit, um sich vom obligatorischen Jetlag zu erholen...
Vergleiche ich DAS mit den klassischen Einsteiger-Firmen wie Air Berlin, Easy Jet oder Ryanair, so lässt sich sagen: Besser wird´s nicht. Du solltest gerade anfänglich von (deutlich) weniger Freizeit "zu Hause" ausgehen.
By the way: "Freie" Tage im Hotel unterwegs (wie etwa mein wunderschöner vier-Tages-Layover in Mexico City derzeit) zählen in kaum einer europäischen Airline als OFF oder Urlaub. Ach- und à propos "Kleiderschrank": Es braucht in diesem Job in jedem Fall eine selbstständige und "starke" Partnerin, die mit Deiner teils tagelangen Abwesenheit am Stück kein Problem haben darf.
Hand aufs Herz: Liebe ich meinen Job? Oh ja...
Würde ich heute nochmals die gleiche Berufswahl treffen? Hell, yes!
Würde ich in diesen Zeiten das Risiko eines self-sponsored-fATPL eingehen?
Womöglich NICHT. Der nächste ´upturn´ in der kommerziellen Luftfahrt WIRD kommen, ist aber mit einiger Sicherheit noch JAHRE entfernt. In Anbetracht einer (knapp) zweijährigen Ausbildungsdauer hieße das AUS MEINER SICHT: Ausbildungsbeginn frühestens gegen Ende 2010. Wenn´s nämlich wieder bergauf geht, sind erfahrungsgemäß diejenigen Kandidaten am interessantesten, bei denen die fliegerische Ausbildung noch nicht allzu lange her ist.
Viel Glück mit Deiner Entscheidung!
Alexander Erhard [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Herr Brill,
vielen Dank für den zeitnahen und gewohntermaßen fundierten Artikel.
Hierzulande erfährt der Vorfall ein eher geringes Echo in der Medienwelt. Bei Fox News etwa findet sich die Kollision in der "Breaking"-Endlosschleife am Bildschirmrand gemeinsam mit dem Amish-Massaker, den MLB-PLay-Offs und den frostigen Wetteraussichten. (Is´wahr: In Illinois schneits!) Glänzend hingegen ein Live-Report auf CNN: Neben Debbie Hersman, NTSB Member und leidenschaftslos (!) kompetent kommt ein -auf dem Muster- erfahrener Fluglehrer zu Wort, der, in einer SR20 sitzend, auch dem mäßig interessierten Zuschauer in ansprechender Weise die Features des Fliegers näher bringt. Dabei gelingt es, Berührungsängste zu nehmen und den Zuschauer zu informieren- welch süffisantes Gegenteil zum tendenziösen Halbwissen der Marken RTL und NTV
Die AOPA USA lässt eben grüßen
Á propos Lobbyismus:
Zitat: "Eine solche Redaktionsleistung verdient die schärftse Rüge des deutschen Presserates."
Welche Möglichkeiten sähen Sie als Journalist denn, mit Hilfe des Presserates den genannten Redaktionen das Wasser abzugraben? Unter www.presserat.de/kontakt findet sich für jedermann die Möglichkeit, differziertes Feedback zu geben. Wieviele -stichhaltige- Inputs von engagierten PuF-Lesern wohl nötig wären, um einen solchen Vorgang auf den Weg zu bringen? ;-)
Mit besten Grüßen aus Chicago,
Alex Erhard
P.S.: Bei dem Unglückspiloten handelt es sich um den New York Yankees Pitcher Cory Lidle. Demnächst im deutschen Theater: ZüP-Pflicht für alle Bundesliga-Profis, bei Weigerung Stadionverbot wegen Terrorverdachts ?! Undenkbar
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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