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Du bist das Sprachrohr! Ergo, hingehen und Flagge zeigen, damit die anderen nicht ausschließlich mit ihrem Fähnchen wedeln. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Der Italienische Agent der Marc Picard Gruppe hat mal in Ancona nachgefragt. Zumindest dort weiß die Flughafendirektion noch nichts von einer Umsetzung und es wäre auch noch nichts auf dem Papier. Die Gäste aus Deutschland wären herzlich willkommen und würden nicht zur Ader gelassen... Unser Brief an die Botschaft geht trotzdem raus. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Herr Laufenberg, Ihre Aussage zum Schock Cooling teile ich u 100 Prozent. An der LH Verkehrsfliegerschule in Phönix AZ wurden abertausende von Flugstunden mit Beech F33 Bonaza und B58 Baron geflogen. Mit den F33 wurden dabei ungezählte Male Glide Approaches (Leerlauf) und Engine Failures (Leerlauf) geübt. Die 550er Contis der Baron wurden im Anfangssteigflug brutal per Gashebel und im Cruise durch das Zudrehen des Fuel Selectors oder Ziehen der Mixture abgestellt (aus TO- oder Cruise Power!) Nachfragen bei der dortigen Technik ergaben, daß praktisch alle Motoren bis mindestens zur TBO liefen und laufen. Ich denke bei den dort geflogenen Gesamtflugstunden von weit über 50.000 St. lässt sich schon eine statistische Aussage treffen: Shock Cooling ist ein Stammtischmärchen. Das Gerücht mit den vereisten Treibstoffleitungen bezieht sich auf die Einspritzdüsen. Dort setzt sich bei Minustemperaturen das im Avgas vorhande Wasser (Schwebepartikel) an und verstopft diese. Deshalb wird laut Handbuchsupplement z.B. der C421 auch bis zu 1% Alkohol in den Sprit gekippt. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Herr De Lemmod,
die allermeisten meiner Vergaserflieger konnten nicht LOP geflogen werden. Bei einer einzigen Vergaser PA28 (Lyc O-360) ging das. Bei den meisten Vierzylindern ist aber oft schon deutlich vor Peak auf der reichen Seite, ein rauer Motorlauf feststellbar. Deswegen leane ich die Vergasermotoren einfach nach Gehör und Hosenboden (Vibration). Wenn die Motoren LOP ruhig laufen, dann go for it. Ansonsten muß halt ein bischen mehr Sprit durch. Da geht auch kein Lager kaputt, wie hier befürchtet. Die Vibration ist deutlich zu merken. Sogar in den original Lycoming Operation Manuals wird ohne EGT gage, mit dem Segen des Herstellers, geleant "until engine roughness is noted" und dann angereichert. Das kann theoretisch auch erst auf der armen Seite passieren. Ohne EGT merkt das ja keiner. Im Übrigen ist wahrscheinlich bei ungezählten Motoren mit einer single EGT Probe einer, oder mehrere Zylinder LOP, wenn nach dem EGT Gage auf Peak geleant wird. Schließlich wird da nur ein Zylinder gemessen. Da müssten uns schon ganz viele Zylinder um die Ohren geflogen sein, wenn LOP schädlich wäre. Die Mär von zerstörten Motoren im LOP Betrieb ist für mich nach 2400 Motorenstunden Erfahrung im LOP Betrieb nicht nachvollziebar. in diesen 2400Betriebsstunden wurden in unserer Firma ca. 20.000 Eur an Kraftstoffkosten eingespart, bei gleicher Performance. Unser Flieger verbraucht nicht mehr Zylinder, Lader und sonstige Heißteile als andere, die Peak, oder rich betrieben werden. Die Lager in den beiden Contis unserer C303 sind bisher je 2000St gelaufen, davon je 1200St. LOP. Wie Frau Behrle schon ausgeführt hat, erlaubt Cirrus für seine Flugzeuge explizit den Betrieb im LOP Modus. Warum verrecken eigentlich da nicht ständig Zylinder und Motoren? Viel Spass beim Optimieren und Spritsparen (-:
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Wolf, in Deinem Handbuch steht zwar "EGT", genau genommen ist aber die TIT das Limit. Bei 1650°F geht nämlich die Inconel-Legierung der Lader langsam den Weg des Vergänglichen. Die Ventile sind höhere Temps gewohnt. Das ist bei fast allen aufgeladenen "Oldtimerflugmotoren" so. Bei der C421 zum Beispiel, wird im Handbuch auch Bezug auf die EGT, anstatt der TIT genommen, um die Lader zu schützen. Ob das Limit TIT oder EGT genannt wird, ist dem Lader eigentlich egal. Hauptsache er bleibt kälter. Ohne Limitierung sind nur manche Low-Power Turbomotoren, wie z.B. der TSIO-520-AE in der C303. Dort ist die maximal erreichbare TIT/EGT so niedrig, daß sie bei jedem Betriebszustand unterhalb 1650°F bleibt. Der TSIO-520-AE ist im Übrigen der Beweis, daß es ohne Gamijectors auch geht und das sogar bis ca. 150° LOP ohne rauen Lauf. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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ASKO kann ich aus eigener Erfahrung mit zwei Flugzeugen (und Kasko-Schadensfall) sehr empfehlen. Frau Guijarro fliegt selbst aktiv und glänzt durch gute Beratung und günstige Angebote.
Asko GmbH Aviation Insurance Broker Saskia Guijarro Am Finther Wald Flugplatz Mainz Geb. 5879 55126 Mainz Finthen web www.asko24.com [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Aus über 1500 Stunden Crusader Betrieb, hier meine Erfahrung: C303 Vorteile: Angenehm zu fliegen, aufgrund ausgewogener Ruderkräfte, gut wirkender Trimmung und wegen gegenläufiger Props, nur minimalem Trimmaufwand. Insgesamt ein Flugverhalten ähnlich der Beech Bonanza und damit Welten vom Dampftraktorfluggefühl und der Trimmorgie einer C421 entfernt. So lässt sich die T303 z.B. mit Power on im Full Buffet mit einer IAS von ca. 50 kt noch sinnrichtig mit Querruder steuern. Im Vergleich zur Seneca ein großes Raumangebot mit vier Koffer- bzw. Stauräumen. Jan Brill hat den Flieger als Fliegendes Wohnzimmer bezeichnet. Gute Zuladung: Ca. 700 kg. Bequemes Einsteigen durch Airstair Doors. Unkritisch bezüglich Load & Trim. Ausreichendes Tankvolumen: 580Ltr. Sehr niedrige Minimum Speeds: Vmc = 65 kt , Vso = 58 kt CAS. Vergleichsweise haltbare Motoren. Natürlich mit den üblichen Macken amerikanischer Dampftechnik. In 2 x 1500 Stunden: Zwei verbrannte Ventile, ein Turboladerschaden und die normalen Verbrauchsartikel. Der Conti TSIO-520AE ist mit automatischen Wastegates (APC) ausgestattet und lässt sich problemlos ohne Gamijectors lean of peak betreiben, was den spezifischen Verbrauch in Bereiche um 200 g/PSh drückt. Das heißt, der Flieger macht mit 100 Ltr/h Fuelflow in FL 120 etwa. 175 kt TAS. Wer auf Sauerstoff steht, sieht in FL 240 auch mal über 190 kt. Die Motoren sind temperaturunkritisch und können im Cruise praktisch immer mit geschlossenen Cowlflaps betrieben werden, ohne dass die CHT über 400°F steigt. Einfache und zuverlässige Fahrwerkskonstruktion: Elektrohydraulisch ohne mechanical Uplocks. Somit gibts keine Druckgasflaschen zum Notausfahren. Die Räder fallen ohne Hydraulik einfach per Schwerkraft raus. Idiotensichere Tankanlage: Ein Tank pro Seite. Angenehmes Verhalten mit Zelleneis. Ich hatte bis zu 3 cm Rauheis auf der Zelle an den nicht enteisten Stellen, dabei fällt die IAS um ca. 25kt ab und ist somit immer noch in einem fliegbaren Bereich. Der Motorausfall ist gut zu fliegen: Ruddertrim reicht bei blue Line um ohne Pedaldruck fliegen zu können. SE-Climb Rate bei MTOW in 1000 ft und ISA: Ca. 150-200ft/min. Single Engine Service Ceiling > 10.000 ft. Sehr solides, geschlepptes Hauptfahrwerk. Sehr hohe Gearspeeds und Vfe(10°) = 175 kt. Durch niedrige Prop Drehzahl (max. 2400 RPM) eine vergleichsweise leise Kabine und trotz neuer Gesetzgebung immer noch erhöhter Lärmschutz. Sehr gute Kurz Start- und Landeeigenschaften bei Grastauglichkeit. ISA, Sea Level, MTOW: TO Roll: 390m, TO Dist: 533m, LDG Dist: 441m, LDG Roll: 249m. Die T303 ist (noch) nicht von der Wing AD betroffen. Auch ohne Klimaanlage eine recht gute Belüftung am Boden und in der Luft. Nicht zuletzt eine gefällige Optik, die sich vom Flying Dixiklo Charme der Seneca positiv abhebt.
Nachteile: Selbst mit Heavy Duty Brakes vergleichsweise schlechte Bremsen. Im Vergleich zu Beechcraft, bleibt eine Cessna auch mit zwei Motoren eine Bastelbude mit Lada Qualität. So sind z.B. die mir bekannten Crusaders nicht werksseitig korrosionsgeschützt. Schwergängige Cowlflaps. Häufig verendende Generatoren und Starterdrives: Z.B. bei der D-IBUR in 2 x 1500 Stunden drei Generatoren und zwei Starterdrives. Von Natur aus sehr kalte Öltemperaturen, die nur mit Zukleben der Ölkühler im Winter über 170°F zu kriegen sind. Ansonsten droht den Motoren der Korrosionstod. Bedingt durch das Kreuzleitwerk, neigt der Anfänger in einer T303 zum Überrotieren. Gleichermassen ist durch das hohe Leitwerk über dem Propwash, unter 50 kt die Nase nicht hochzukriegen, was den Soft Field Take Off erschwert. Durch das hohe Leitwerk ist die Enteisung am Boden etwas schwierig. Die Mickey Mouse Motorinstrumentierung ist unzeitgemäß. Ein Nachrüsten eines Engine Monitoring Systems ist somit unerlässlich. Der werksseitige Autopilot der ARC Serie funktioniert nur in einem Flugzeug, das ich geflogen habe perfekt.
Resumee: Wer unbedingt Geschwindigkeitsrekorde in der Klasse brechen will, oder regelmässig mehr als 350 NM am Stück fliegt, sollte eine Druckkabine kaufen. Wer eine sehr angenehm und einfach zu fliegende, Twin mit ansprechenden Kurzstarteigenschaften und hoher Zuladung sucht, dem ist die T303 zu empfehlen. Wer`s probieren will, kann gerne mal eine Test-Runde fliegen: www.air-charter-picard.de [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Das Teil heißt Waste Gate Controler. Dabei unterscheidet man den APC (Absolute Pressure Controler), z.B in der Cessna T303 und den VAPC (Variable Absolute Pressure Controler), z.B. in der C421. Dabei wird nicht etwa Überdruck (Ladedruck) im "Ansaugtrakt" abgelassen, sondern auf der Abgasseite.
Was die "Oversquare" Regel betrifft gibt es wohl so viele unfundierte Meinungen, wie beim Leanen. Ich habe in keinem Handbuch jemals etwas davon gelesen. Wenn Motoren durch diese Art des Betriebes kaputt gingen, müssten massenweise Fixprop Motoren auf dem Schrott liegen, weil praktisch jeder Start und Steigflug mit höherem Ladedruck als Drehzahl/100 erfolgt. Reibungsverluste, Prop Wirkungsgrad, sowie besserer Füllungsgrad empfehlen einen Betrieb mit hohem Ladedruck und niedriger Drehzahl. Für Saugmotoren nach dem Start also offene Drosselklappe und etwas reduzierte Drehzahl so um 2500 RPM, wegen Lärm (nicht etwa 25inch/2500RPM). Im Reiseflug z.B. 25 inch / 2200 RPM. Das ergibt ca. 65% Leistung. Einfach aus dem Handbuch die Kombination mit höchstem erlaubtem Ladedruck und niedrigster Drehzahl für die gewünschte Leistung wählen. Wer jetzt noch 50° Lean of Peak verarmt (auch unter 5000ft...), hat den besten Motorwirkungsgrad und spart noch ein paar Liter Avgas. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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"Die Gebühr der Flugschule in Marl beträgt für die Prüfung Level 4, 110,--, Level 5, 170,--" Lasst Euch nicht abzocken! Das geht auch deutlich billiger: So um 50-70 und für DAeC Mitglieder noch günstiger. INGMAR FREI kann ich als Prüfer sehr empfehlen:015156144327. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Wichtig: In "Mitteldeutschland" und vielleicht auch anderswo. Vor dem ersten Auftrag, über den Preis / Gehalt reden und bei Zahlungsverzug nicht mehr in das Fluggerät einsteigen.... [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Herr Storch, sollten Sie tatsächlich vom Betreiber des Großflughafen Egelsbach ein Verbot ausgesprochen bekommen, vor den offiziellen Öffnungszeiten Ihr Fluggerät anzulassen, dann empfehle ich ihnen ganz einfach den Flugplatz zu wechseln und woanders Ihr Geld auszugeben. Aschaffenburg EDFC bietet sich z.B. an. Dort muß man auch keine höchstrichterliche Absolution zum Anlassen, oder Aushallen einholen, sondern meldet sich zum Beginn der Öffnungszeit abflugbereit an der Bahn. Was passiert eigentlich, wenn man mit PPR-Genehmigung um Punkt 21:00loc in EDFE landet? Muß man dann nach Ablauf der genehmigten Betriebszeiten den Flieger auf der Bahn stehen lassen(-; ? MfG A.Müller [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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In einer von mir geflogenen Cessna T303 sitzt regelmässig ein Pilot über 190cm. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Herr Köpfer,
zu Ihrer Frage bezüglich des geringsten spezifischen Verbrauchs: Laut meinen Charts (z.B. aus dem TCM- und Lycoming Operator´s Manual) ist der geringste spezifische Verbrauch bei 50° LOP. Leider kann ich die Graphen hier nicht darstellen. Meine Messungen an Bord einer Cessna 303/421 decken sich damit.
Sie schrieben "Die von Ihnen genannten 5-7% Spritersparnis gegenüber Peak sind natürlich vorhanden, allerdings verlieren Sie ungefähr genauso viel an Leistung".
Da muß ich widersprechen. Der Leistungsverlust von Peak nach 50° LOP ist ca. 5-6%. Der einhergehende Verbrauch sinkt um ca. 12%. Somit ist der Streckenverbrauch gegenüber peak EGT ca. 6% geringer und entsprechend gegenüber dem leider häufig geflogenen 50° rich of peak noch mehr. Bei Ladermotoren holt man sich, wie ich schon erwähnt hatte, die verringerte Leistung über eine Erhöhung des Ladedrucks zurück. Leider sind hier die Saugmotoren ab einer gewissen Höhe gehandicapped.
Anhand der C303 mit Conti TSIO-520 hier ein Beispiel: Beide Flüge in FL120 mit 2300 RPM bei ISA, TAS 175kt Handbuchwert peak EGT: 24 inch: 25,5 Gal/h Tatsächlich geflogen: 50°LOP, 26 inch: 24,0 Gal/h Die erflogene spezifische Reichweite steigt also tatsächlich LOP um knapp 6%. Wäre der geringere Kraftstoffverbrauch mit einer proportional veringerten Leistungsabgabe verbunden, dann wäre der ganze Aufwand ja effektiv sinnlos. Das könnten wir nämlich auch einfacher mit dem Griff zum Gashebel haben.
Viel Erfolg beim Extremspritsparing Armin Müller [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Grüß Gott Herr Felshart, somit ist der Motor Ihrer Monney vermutlich ein IO-360 und damit ein Einspritzer. Das und die Tatsache, dass Sie einen Engine Scanner eingebaut haben, macht den Betrieb lean of peak (LOP) möglich und empfehlenswert. Zunächst mal rate ich, wie schon Herr Tiemann erwähnt hat, die Lektüre von John Deakins Columnen über Engine Management im AVWEB: https://www.avweb.com/news/pelican/182146-1.html Der Reihe nach: Pelican's Perch #18: Mixture Magic Pelican's Perch #19: Putting It All Together Pelican's Perch #15: Manifold Pressure Sucks! Pelican's Perch #8: Go Ahead, Abuse Your Engine! Where Should I Run My Engine? (Part 1-4) Deakins Artikel sind so ziemlich das Beste, was ich über Motorbedienung gelesen habe. Die meisten seiner Aussagen habe ich in hunderten von Kolbenstunden hinter / zwischen Lycomings und Contis selber verifiziert. Mit einer M20J mit IO-360 bin ich LOP von Hartfort (KHFD) nach Oskosh (KOSH) und zurück geflogen. Der Motor wurde dabei ohne Gamijectors ca. 50°LOP betrieben, mit dem üblichen 5-7% geringeren Streckenverbrauch gegenüber Peak EGT und ohne erhöhte Vibrationen. Zum Thema: Bei Vergasern können Sie LOP fast immer vergessen. Die grottenschlechte Gemischverteilung lässt den Motor irgendwann nahe Peak EGT husten, was fälschlicherweise oft als Klopfen interpretiert wird. Bei gut abgestimmten Einspritzern (entweder mit Gamijectors oder Glück) funktioniert das ohne Vibration, was durch einfaches Testen zu ermitteln ist. Ergo: Stellen Sie mal ca. 70% Power bei Ihrem 360er ein und leanen Sie auf Peak EGT. Danach verarmen Sie langsam weiter und achten auf Vibrationen. Bei einem von mir geflogenen TSIO-520 funktioniert das bis ca. 180° LOP, andere, wie ein GTSIO-520 mit Gamijectors quittieren schon vorher mit rauem Lauf. Ich drücke die Daumen für Ihren Treibling. Wichtig: Der effizientste Bereich ist 50° LOP. Alles darunter, oder darüber ist nice to try, kostet aber Wirkungsgrad. Nachdem Sie einen Saugmotor mit 200 PS betreiben, können Sie ziemlich sicher sein, nichts kaputt zu machen, solange Ihr Fuelflow im Cruise unabhängig vom Ladedruck, bei 50° LOP nie über 10Gal/h liegt. Darüber lohnt sich ein guter Blick auf die CHTs. Ein kleiner Nachteil beim Saugmotor ist LOP die geringere Leistung bei gegebener RPM und MAP. Ihre max. Speed werden sie nur 50° reich erreichen. 50° LOP kostet Sie im Vergleich dazu etwa 5-10% Speed. Ein Möglichkeit ist das Erhöhen des Ladedrucks um ca. 2 inch, was aber beim Sauger spätestens bei offener Drosselklappe endet. Zu den Resultaten in ca. 700St. LOP Ops mit zwei TSIO-520: -10.000 gesparte Euro an Treibstoffkosten. -Blitzsaubere Zündkerzen und kältere CHTs. -Kein einziger Schaden, der auf LOP Ops zurückzuführen wäre. Oder doch: Zwei kaputte Nockenwellen, ein schadhafter Fahrwerksdämpfer und ein defektes HSI alles kaputtgeleant (-; [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Herr Felshart, welches Flugzeug / Motor fliegen Sie? Ist der Flieger mit einem Engine Monitoring System ausgestattet? MfG A.Müller [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Seit ca. 700St. wird unsere Cessna T303 (D-IBUR) 50° LOP geflogen, obwohl es für die Motoren (Conti TSIO-520) keine Gamijectors gibt. Um den Leistungsverlust bei LOP zu kompensieren, werden die Ladedrücke dabei um zwei Inch erhöht. Der Streckenverbrauch ist dadurch bei gleicher Speed deutlich geringer (5-8%) und bisher sind keine resultierenden Schäden feststellbar. Die CYL Temps sind übrigens bei gleicher Leistung/IAS nachweisbar durch Engine Monitoring, geringer als ROP. Eine ebenfalls von mir geflogene C421 (Conti GTSIO-520) ist mit Gamijectors ausgerüstet, läuft aber im Gegensatz zur T303 LOP etwas rauer als auf Peak oder ROP. Insbesondere bei der C421 ist, im Bereich nahe 75% max. Power, der Betrieb LOP sehr effizient, da in diesem Bereich die Turbolader TIT (max.1650°) auf diese Art effizienter limitiert werden kann, als ROP durch zusätzlichen Sprit. Ich denke, wenn der Motor ohne Gamijectors LOP ruhig und vibrationsfrei läuft, ist die Investition in die Düsen überflüssig. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Genau das ist meiner Erfahrung nach das Problem aller Geräte, die einfach vors Bugrad geklemmt werden (z.B. Powertow). Bei Eis und Schnee geht gar nichts mehr. Schlepper die unter das Bugrad geschoben werden (z.B. der Flyer-Truck), sind dagegen mit der Last des Bugrades beaufschlagt, was die Traktion deutlich verbessert. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Herr Koepfer, ich habe zwar keine Erfahrung mit dem Schleppmaxxe, dafür aber mit den Flyer-Trucks von Zaglauer. Die Geräte funktionieren ordentlich. Momentan ist ein gebrauchter im Angebot: https://www.flyertruck.de/flyertruck/pdf/gebrauchter_flyer_42.pdf [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Laut Herrn Brill sind PPR Gebühren zwischen 100 und 200 EUR nicht kostendeckend. Das sehe ich anders. In Aschaffenburg EDFC z.B. kostet die angefangene Stunde ausserhalb der veröffentlichten Öffnungszeiten 35,00 EUR. Damit wird der BfL / SfL bezahlt und mehr fällt an Zusatzkosten ja auch nicht an. Der Platz wird schließlich wie immer über die Lande- und sonstige Gebühren bezahlt. Oder verdient der BfL in Straubing über 10.000 EUR im Monat? Wenn ja, wo kann ich mich bewerben? [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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"Wenn wir nur von A nach B fliegen, passen wir doch schon ständig auf - um eine Gefahr abzuwehren. Zumindest macht es dann für einige der FIS-Mensch da unten."
Herr Duske, wenn Sie glauben am FIS Scope würde jemand auf Sie aufpassen, dann müssen Sie sich nochmal etwas genauer über Staffelungsdienste informieren. Schon das Wort "INFORMATION" in FIS impliziert das Gegenteil. Der FIS Lotse passt so wenig auf Sie auf, wie der Flugleiter Ihren Flug leitet. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Herr Paleczek, da bräucht ich mal eine Emailadresse. Was die 600m betrifft, war ich natürlich pessimistisch. Man kommt auch aus 480m Grass in die Luft. Das kommt wie immer auf den Prop, die Beladung, Wetter und den Zustand der Bahn an. Was definitiv klar sein muß, ist daß der Junior keine C152 ist, was die Startleistung betrifft. Dafür fliegt er schöner und schneller. Gruß Armin Müller [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Servus Herr Paleczek,
wenns denn ein TMG sein soll, muß ich aufgrund eigener Erfahrung von zwei Typen definitiv abraten. Der erste ist die alte Hoffmann Dimona H36, weil sie aufgrund der Fahrwerkskonstellation am Boden äusserst Richtungslabil ist. Das Resultat sind massenweise verbogene Flieger bei Start und Landung. Der zweite ist die Grob G109. Die Firma Grob hat eine derart massiv unverschämte Ersatzteil-Preispolitik, daß sich der Unterhalt dieser Flugzeuge zum Finanzharakiri entwickelt. Ein Zündschalter der baugleich in der C172 genau 76US$ kostet, wird von Grob mit über 400Eur berechnet. Bei Zellenreparaturen liegt zwischen den Kostenvoranschlägen von Grob und den Preisen konkurrierender LTBs 400%. Bei der G109b kommt noch ein äusserst unzuverlässiger Grob Motor dazu, gepaart mit Mondpreisen für die Überholung desselbigen.
Eine Alternative in der E-Klasse ist meiner Meinung nach die Bölkow Junior BO208. Eine grundsolide Konstruktion mit ansprechender Cruise Performance (95kt), die sogar halbacro zugelassen ist und mit einem idiotensicheren Conti O-200 Motor ausgestattet. Die Blechkonstruktion kann im Freien geparkt werden und ist durch ein geringes Leergewicht von ca. 400kg leicht zu manovrieren. Der im Vergleich zu TMG etwas höhere Verbrauch (25Ltr im Cruise) wird durch den geringen Gebrauchtpreis von ca.25.000Eur kompensiert. Einziges Manko ist die etwas maue Startperformance. So sollten schon minimal 600m Gras vorhanden sein. Bei Bedarf kann ich ein Handbuch per PDF versenden.
Gruß Armin Müller [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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