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Alle Beiträge von: Placido Albanese [albanpla]
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"Und desweiteren werden Ausländer ja Inländern nicht schlechter gestellt, was auch ein wichtiges Merkmal wäre."
So wie der Text im Moment verfasst ist, werden die Ausländer tatsächlich schlechter gestellt. Da beim "Ausländer-Zusatz" nichts von pro rata steht, muss im Moment davon ausgegangen werden, dass nach 48h Aufenthalt die ganze Jahressteuer fällig wird (ich tu mich schwer, dies auch nur ansatzweise nachzuvollziehen) während bei einem Inländer die Steuer pro rata erhoben wird. Wird das CofA z.B. erst Mitte Jahr erneuert, so zahlt ein Inländer nur die Hälfte.
Mittlerweile ist der Text veröffentlicht worden, wie die Steuer bei Inländern erhoben wird. Kein Wort, wie die Ausländer die Steuer zu begleichen haben.
Die Luxussteuer in Sardinien wurde nach einem Jahr ebenfalls abgeschafft, als man gemerkt hat, was man sich da ein Einnahmenverlust eingebrockt hat. Wahrscheinlich muss die italienische Regierung auch erst die schmerzhafte Erfahrung machen, bevor sie die Steuer für Ausländer wieder rückgängig macht.
Als Italiener tut es mir im Herz weh, meinen Fliegerkollegen davon abzuraten, mit dem Flugzeug nach Italien zu reisen.
Placido [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Bin auch bei SAC und habe bisher nur gute Erfahrungen gesammelt. War vorher bei Plane Holdings und dies war echt mühsam. AGC ist für die Kleinflieger zu teuer.
Placido [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Am 1. Juli ist in Zürich die Slotvergabe sowohl für VFR als auch für IFR GA-Traffic deutlich eingeschränkt worden. Während den Peak-Zeiten werden keine Slots mehr an GA-Flugzeuge der Approach-Kategorie A vergeben. Welche Flugzeuge genau in diese Kategorie fallen ist nicht sofort verständlich, denn eine Pilatus PC-12 war ursprünglich auch auf der Liste. Mittlerweile ist die PC-12 wieder von der Liste genommen worden. Es empfiehlt sich also, bei der Slot-Anfrage in Zürich genau zu erfragen, ob das eigene Flugzeug auf der Liste steht.
Zürich will die GA ganz klar weg haben. Zuerst wurden die Landegebühren massiv erhöht, die Anfluggebühren werden demnächst auch an die Reihe kommen und mit dem Slot-Würgegriff ist nun der 3. giftige Pfeil in diesem Jahr auf die Kleinen abgeschossen worden. Die einzige Hoffnung bleibt nur noch, dass der Flughafen Dübendorf doch noch für die allgemeine Luftfahrt aufgemacht wird.
Placido
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Romeo,
In Italien zu fliegen ist nicht halb so schlimm, wie es in manchen Foren porträtiert wird. Italien ist übersäht mit privaten Landeplätzen (aviosuperfici und campi di volo), wo parken und landen gratis ist und die meisten Leute sich dort vierteilen, um Gästen zu helfen.
Avgas ist natürlich bei diesen Plätzen noch weniger verfügbar, doch ist die Lage bei den offiziellen Plätzen gar nicht so dramatisch. Für die Streckenfliegerei gibt es von Nord bis Süd Plätze, die Avgas haben und auch verkaufen. Der Unterschied liegt einfach in der Tatsache, dass nicht jeder Platz Avgas hat.
Um keine negativen Erfahrungen zu machen, ist es zwingend notwendig, den offiziellen Flugplatz immer vorher anzuschreiben. Die meisten Plätze möchten avisiert werden. Bei Plätzen mit Kommerziellem Verkehr ist es klug, nach den Rush-Hours zu fragen, denn wenn man dummerweise in eine solche reinkommt, kann es durchaus sein, dass fürs Tanken 45 min. draufgehen.
Generell liegen die Gebühren bei den meisten Plätzen zwischen 50-100 EUR. Kommt auf die Anzahl Paxe an und ob Zolldienste verlangt werden.
Schau die mal die Website www.campidivolo.it an und drücke auf Database. Dann kannst du dir die Region auswählen, die du willst. Die Datenbank ist nicht immer aktuell, gibt dir aber einen Anhaltspunkt, wieviele Plätze es in Italien gibt und ob vielleicht sogar eine Aviosuperficie in der Nähe deines Zieles vorhanden ist. Aus Deutschland kommend brauchst du eigentlich keinen Zoll, somit sollte ein Anflug direkt auf eine solche Piste machbar sein.
Dass nicht alles so schnell wie in Deutschland oder der Schweiz vonstatten geht muss man einfach schon im voraus berücksichtigen. Mit der richtigen Einstellung und ein bisschen Plaudern vergeht die Zeit ganz schnell und meistens charmant.
80% meiner Fliegerei ist südwärts gerichtet. Heute fast nur noch IFR, denn das "Scud-Running" auf 1000ft AGL war vorallem im Sommer nicht wirklich angenehm. Ich habe mich in 10 Jahren in Italien nicht einmal so aufregen müssen, wie man aus einigen Foren hätte erwarten müssen. Dein italienischer Hintergrund wird dir hier sicherlich ebenfalls behilflich sein.
Placido [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hier noch eine Zusammenfassung der Motorfluggruppe Zürich, ob andere internationale Grossflugplätze ebenso offen und gratis waren, entzieht sich meiner Kenntnis. Schade, dass low level IFR trotzdem untersagt war. Wo der Unterschied eines VFR Fluges auf 7000ft oder eines IFR Fluges auf FL070 liegen sollte leuchtet mir nicht wirklich ein.
Placido
In einer einmaligen und grosszügigen Geste entschlossen sich die Flughafen Zürich AG und die Skyguide, am letzten Samstag, 17.04.2010 aufgrund des besonderen und wahrscheinlich für lange Zeit einmaligen Ereignisses, den ganzen Flughafen Zürich für die Kleinflugzeuge zu öffnen und dabei auf jegliche Einnahmen zu verzichten. Es wurden weder Landetaxen, noch Passagiertaxen noch Flugsicherungstaxen verrechnet. Sämtliche Einschränkungen, wie Slotverpflichtung und Sperrzeiten, die sonst auf dem Flughafen Zürich für Kleinflugzeuge gelten, wurden aufgehoben. Die kleinen Piper, Cessnas, Mooneys usw. konnten sich auf dem Flughafen Zürich tummeln und auf allen verfügbaren Pisten landen und starten, so oft sie wollten. Es wurden über 120 Bewegungen an diesem einzigen Tag verzeichnet, auch dies ein einmaliger Rekord. An diesem besonderen Tag war praktisch die ganze Flotte der MFGZ in der Luft. Die Flugschüler konnten mit ihren Fluglehrern in Zürich-Kloten Anflüge aus den unterschiedlichsten Richtung üben. Diese einmalige Gelegenheit des von der Verkehrsluftfahrt verlassenen Flugplatzes wurde mit Begeisterung wahrgenommen. Wir haben den Eindruck, dass es auch den sehr flexiblen Controllern im Tower Zürich sehr Spass gemacht hat, obwohl der Verkehr in der Luft manchmal sehr Aluminium- und Kunsststoffhaltig war. Der Vorstand der MFGZ möchte der Flughafen Zürich AG und auch der Skyguide für diese spontane und grosszügige Geste und für das damit verbundene einmalige Erlebnis unserer Pilotinnen und Piloten grossen Dank aussprechen. Mit dieser Aktion wurde der internationale Flughafen Zürich für einen Tag zum grössten und wichtigsten Flughafen für Kleinflugzeuge in Europa.. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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In der Schweiz waren heute VFR zugelassen.
Placido [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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