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Alle Beiträge von: Björn Rupp [b-r]
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Was Ein- und Ausreise angeht, so bestehen bei der Einreise für EU-Bürger Stand heute keine Einschränkungen, auch keine Quarantänevorschriften. Vor Antritt eines Fluges nach ELLX besteht lediglich die Verpflichtung, ein negatives COVID-19-Testergebnis (nicht älter als 72 Stunden, PCR oder Antigen, es gibt diverse Ausnahmen) vorzulegen. Bei der Ausreise nach Deutschland (unter der Annahme daß das intendiert ist) gelten auf deutscher Seite die gleichen Regelungen wie für alle anderen EU-Risikogebiete, d.h. nach Bundesrecht die Corona-Einreiseverordnung mit Anmeldepflicht sowie was Quarantäne und die diversen Ausnahmen davon angeht die Infektionsschutzmaßnahmenverordnungen nach dem jeweiligen Landesrecht. Stand heute (09.05.21) gilt Luxemburg gemäß der aktuellen Liste des RKI nur als "Risikogebiet" (d.h. nicht Virusvarianten-Gebiet, nicht Hochinzidenzgebiet).
Flugbetrieblich hat man ELLX derzeit nach subjektiver Wahrnehmung zu großen Teilen für sich; abgesehen von Cargolux ist in diesen Tagen kaum Betrieb am Platz. Wichtig: Für die GA gilt schon seit einiger Zeit PPR, was nicht in den NOTAMs steht. Zur Beantragung reicht eine e-mail an bac@lux-airport.lu mit ETA und ETD, Rufzeichen, Flugzeugtyp, Anzahl und Namen der Besatzungsmitglieder und Passagiere sowie Angaben zur Lärmschutzklasse. Die Summe der diversen anfallenden Gebühren ist leider auch für einen kurzen Aufenthalt unverändert relativ hoch. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Tecnam hat sich mit Widerøe schon einen geeigneten Partner für ein Projekt wie die P-VOLT herausgesucht - wobei sicherlich zu hinterfragen ist, ob das tatsächlich wie im zitierten Artikel aus der Süddeutschen geschrieben ein rein batterieelektrisch angetriebenes Flugzeug wird oder Tecnam nicht doch eher, wie auch von Klaus Schulte in PuF 01/2021 geschrieben, primär auf Wasserstoff und Brennstoffzelle setzt.
Norwegen dürfte mit der geographischen Notwendigkeit der Versorgung entlegener Ortschaften aus der Luft wie auch dem klar artikulierten Willen zu aus „grüner“ Energie gespeisten elektrischen Antrieben nicht zuletzt auch aus politischer Sicht besonders geeignet für so ein Vorreiter-Vorhaben sein, welches ja neben dem fliegenden Material auch Investitionen in entsprechende Infrastruktur voraussetzt. Flugzeuge der Commuter-Kategorie nach EASA CS-23/FAR 23.3 dürften in dem Kontext gut geeignet sein, um zum einen viele der dort wie in anderen vergleichbaren Situationen vorhandenen lokalen Bedürfnisse zu erfüllen und zum anderen mit in realistischen Zeiträumen verfügbarer Brennstoffzellentechnik (FCS, Tanks, etc., wie ja auch in PuF in den letzten Jahren wiederholt beschrieben) mit sinnvoller Leistungsdichte ausgerüstet werden zu können.
Im westeuropäischen Raum bieten sich in dem Kontext ja abgelegene Regionen wie z.B. Schottland (Hochland/Inseln), die Kanalinseln, Island, aber auch bestimmte nur moderat frequentierte Städteverbindungen an. Um auf die notwendigen Investitionen langfristig deckende Stückzahlen zu kommen, werden wir aber nicht umhinkommen, deutlich über Europa hinauszuschauen. Wenn man mal segmentiert, bei welchen Fluglinien ein großer Teil der aktuell in Produktion befindlichen CS-23/FAR 23.3 Flugzeuge eingesetzt werden, wird man bei den klassischen Einsatzgebieten von Flugzeugen wie z.B. der L-410, aber auch der Do 228 schnell feststellen, daß viele der das Muster betreibenden Fluglinien zum jetzigen Zeitpunkt schwer in ein wasserstoffbasiertes Programm zu integrieren sein dürften. Bei entsprechend fortgeschriebener Incentivierung von massiv geringerer Klimabelastung und den langfristig erwarteten sinkenden LH2-Treibstoffpreisen dürfte aber m.E. bereits in Europa, USA und Kanada ein interessanter Markt existieren. Ein spannendes Thema! [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Guten Tag Herr Schöll,
aus meiner Erfahrung heraus kann ich auch Bridgeford Flying Services in Napa empfehlen. Dort habe ich vor knapp sechs Jahren nach FAA-Validierung meines deutschen PPL meine ersten Erfahrungen mit dem US-amerikanischen Luftraum gesammelt. Das Lehrpersonal war kompetent, die Charterflotte (Cessna SEPs verschiedener Leistungs- und Preisklassen) gut sortiert, und der Napa Valley Airport bietet nicht nur ordentliche Infrastruktur und Instrumentenanflugverfahren, sondern ist auch insbesondere von den nördlichen und östlichen Teilen der Bay Area (San Francisco, Berkeley, Oakland) aus sehr gut zu erreichen.
Viel Freude in Kalifornien wünscht Björn Rupp [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Nun ist es offiziell [1]: Cessna hat gestern nachmittag Ortszeit den Bieterwettstreit für Columbia Aircraft gewonnen und wird mit Abschluß des Kaufprozesses zum 4. Dezember für $26.4 Millionen alle Vermögenswerte der alten Columbia Aircraft übernehmen. Die Produktion soll weiterhin in Bend bleiben, die Columbia 350/400 werden in "Cessna 350" und "Cessna 400" umbenannt, und Cessna übernimmt außer dem Vertrieb der neuen Modelle auch alle Garantie- und Serviceverpflichtungen für bestehende Columbia 350/400-Kunden.
Damit dürfte Cirrus im oberen Marktsegment der einmotorigen Kolbenflugzeuge weiterhin interessante Konkurrenz haben, die durch den jetzt wieder gesicherten finanziellen Hintergrund für die 350/400-Flugzeuge und das weltweite Cessna Servicenetz sicherlich nicht weniger attraktiv geworden ist...
[1] https://www.cessna.com/news/article.chtml?ID=qCv3wdJj2PI7hhaByyQmvoJPmxDhwKyfaB0aKVhmaMZev1oSik [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Für Jan Brills Vermutung Nr. 1 aus dem Originalartikel vom 03.07. gibt es nun wohl bereits eine offizielle Bestätigung:
"Beginning with the 2008 model year, Cessna 172 buyers can pay $15,000 more for a 155-hp, two-liter turbocharged Thielert diesel engine-powered Skyhawk instead of the current avgas-burning 180-hp Lycoming version. Cessna dealers told AIN that the factory diesel Cessna 172 will retail for $298,500, including Garmin G1000 avionics and integrated GFC700 autopilot. A lower-cost version should also be available without autopilot for $269,500. Performance specs for the jet-A-powered Skyhawk, according to a dealer, include 4.9 gph fuel burn; 129 ktas cruise speed at 8,000 feet and 132 ktas at 10,000 feet; and 690-nm range with a 550-pound payload. In June, Cessna announced that it would work with Thielert on unspecified diesel-engine projects but did not say what models might be converted to diesel power. Dealers reported, however, that at a dealer meeting at EAA AirVenture Oshkosh, Cessna revealed plans and a schedule for the Thielert-powered Skyhawk."
[Quelle: Aviation International News, AINalerts vom 23. August 2007]
Mal schauen wann Vermutung 2 und 3 bestätigt werden... [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Guten Abend Herr Kolb,
meine eigene Flugerfahrung in der angesprochenen Region ist zum einen zeitlich und zum anderen örtlich auf den nordwestlichsten Balkan und Griechenland begrenzt - an dieser Stelle daher nur folgende Informationen, die Ihnen im Rahmen Ihrer Planung vielleicht behilflich sein können:
1) Slowenien: Empfehlenswert. In Ljubljana (LJLJ) freundlicher Service auf einem sehr schön in die Landschaft eingebetteten Flugplatz. Was VFR angeht, so ist Slowenien in südöstlicher Richtung auch das letzte Land, für die es noch die Standard-Jeppesen-VFR/GPS-Karten gibt, ab Kroatien muss man sich für VFR-Flüge bereits mit den amerikanischen TPC/ONC-Militärkarten oder einem semioffiziellen Verschnitt aus lokalem Kartenwerk behelfen.
Auch sehr schön gelöst in Slowenien: Alle lokalen Flugwetterinformationen sind für den Kundigen kostenlos und ohne Voranmeldung von der web site des slowenischen Wetterdienestes abrufbar: https://www.arso.gov.si , dann durchklicken via "Podrocja" -> "Vreme in Podnebje" -> "Napovedi in Podatki" und schon lassen sich GAFOR, SWC, METARs und TAFs aktuell und in bester Qualität abrufen.
2) Kroatien: Ebenfalls gute Erfahrungen gemacht, auch wenn man an den grossen touristischen Flugplätzen wie Split und Dubrovnik schon mal den üblichen Handling-Aberwitz hat (Stichwort 100-Personen-Bus, der zwei Personen zur 100 Meter entfernt stehenden Cessna 172 fährt), aber das ist anderswo ja zuweilen leider auch nicht anders. Eine nette Alternative zu Zagreb-Pleso (LDZA) ist der Grasplatz Zagreb-Lucko (LDZL), der wenn er nicht über eine doch recht ausgeprägte Buckelpiste verfügen würde als GA-Platz mit Vereinsatmosphäre uneingeschränkt zu empfehlen wäre. Sehr nette Leute vor Ort im lokalen Verein und Flugschule und ausgesprochen konkurrenzfähige Charterpreise. Entlang der Adriaküste und im Landesinneren über die Seenlandschaft des Nationalparks Plitvice eröffnet sich VFR die aussergewöhnliche landschaftliche Schönheit des Landes.
3) Griechenland: Angesichts der vielen Inseln eigentlich ja ein ideales Land für die Fliegerei, aber Privatpiloten haben nach meiner (allerdings zeitlich begrenzten und schon einige Jahre zurückliegenden) Erfahrung angefangen von der allgemeinen Infrastrukturplanung bis zur ATC mit speziell in Richtung Türkei angesichts fehlender Radarabdeckung sehr rigiden Vorgaben einen schweren Stand. Nach Schliessung von Athen-Hellenikon (LGAT) in 2002 im Vorfeld der Olympiade gibt es keinen für die normale GA zugänglichen Platz um Athen mehr. Am Militärflugplatz Dekelia-Tatoi (LGTT) gibt es einen gastfreundlichen Verein mit makellosen Cessnas und sehr hilfsbereiten Mitgliedern; als Ausländer gilt es allerdings erst eine Zugangsberechtigung beim Verteidigungsministerium zu beantragen. Viele der griechischen Inselflugplätze verfügen über imposante Betonbahnen, die für schweres Militärgerät geplant wurden und mehr als genug Platz für das gelegentliche Privatflugzeug bieten; AVGAS ist auf den Inseln allerdings ggf. nicht oder nur auf Vorbestellung lieferbar.
Und weil Sie danach fragten: Allgemein gesprochen war ich in den obigen Ländern weder um meine noch um die Sicherheit des Flugzeugs besorgt und kann Ihnen nur viel Freude bei der Planung und Durchführung Ihres Fluges wünschen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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