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Sehr geehrter Herr Kondorfer,
Was ist denn mit Ihnen? Schlecht geschlafen?
Viele Grüsse, Dr. Bredehorst [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Es ist leider wirklich erschreckend was man in verschiedenen Foren dauernd zu diesem Flugzeug lesen darf. Allein das Thema Motormanagement in meinem letzten Thread hat haarsträubende Antworten hervorgebracht. Vielen Dank an Frau Behrle, die wirklich sehr viele Kenntnisse über diesen Flieger hat. Auch wenn Sie sehr provokant schreiben, wünsche ich mir solche Beiträge unter Piloten, wenn es um Fragen mit der Cirrus geht. Aus diesem Grunde möchte ich Sie und andere Piloten, welche sich intensiv mit der Cirrus beschäftigen fragen, ob Sie mit mir ein Cirrus Forum gründen möchten. Fragen zum Motormanagement, Technik, Wartung, Training, Serviceleistungen, Kaufberatung, sowie der Unterstützung bei der Internetrecherche zur Aufklärung über Unfälle mit einer Cirrus wären mir ein Anliegen. Ich finde COPA zwar den richtigen Ansatz aber am Ende bei vielen Fragen nicht wirklich hilfreich. Bitte melden Sie sich bei Interesse unter meiner Email bredehorst@ bredehorst-cmm.com [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Seit fast einem Jahr habe ich mich nicht mehr an den Diskussionen in diesem Forum beteiligt, da ich gemerkt habe wie schnell man selbst hier die Sachlichkeit verliert. Grundsätzlich suche ich fachlich hochwertigen Erfahrungsaustausch zu Cirrus Piloten, sodass ich regelmäßig auch wieder in dieses Forum eingesehen habe. Leider ist hier wieder bei jedem Cirrus Unfall diskutiert worden, warum dieses Flugzeug so oft herunterfällt. Ich besitze eine Cirrus G3 und behaupte, dass es einfach keine vergleichbare Sicherheit in einmotorigen Flugzeugen dieser Klasse gibt. Die Leute die in der Cirrus gestorben sind haben schwerwiegende Fehler begangen.Von Italien nach Polen mit vier Erwachsenen und vollgetankt bei schlechtestem Wetter ist schon sehr optimistisch. Die Motorenprobleme kann man dann doch eher auf Fuelstarvation zurückführen. Eine Maschine bei Nebel zu fliegen von Karlsruhe nach Düsseldorf. Da behaupte ich einfach mal, dass man sich das Gelände auf der Karte nicht angesehen hat. Ich bin neulich selber in Nebel geraten und war so froh Anflugkarten VFR zu haben die mir meine Position genau anzeigen+Terrainwarning. Diese Hilfsmittel entschuldigen natürlich nicht, dass man da reingerät worüber ich selber entsetzt war. Wenn ich in eine schwierige Situation gerate möchte ich diese nur in einer cirrus erleben. Allerdings ist dieses Flugzeug aus anderen Gründen gefährlich. Als ich noch eine Tomahawk geflogen bin hatte ich ganz andere Limits und bin viel öfter am Boden geblieben. Mit der Cirrus habe ich mich schon viel häufiger in schwierige Lagen gebracht, weil ich mir einbilde da mit ihr wieder herauszukommen. Zudem ist sie ein Reiseflugzeug welches ich geschäftlich nutze und das bringt mich oft in schwierige Wetterlagen und Windverhältnisse. Viele Piloten gehen mit der Cirrus IFR Bedingungen ein, die auch mit der Cirrus einfach lebensgefährlich sind wie z.B. Icing. Kurzum dieses Flugzeug verleitet zu Risiken weil man sich zu sicher fühlt. Es sind ja nicht einmal unerfahrene Piloten die überwiegend verunfallen. Doch Erfahrenheit schützt eben nicht vor Dummheit und die Cirrus scheint fliegerisch riskantes Verhalten zu fördern. Weight and Balance scheint in der Cirrus selten jemand noch Ernst zu nehmen, da der Motor einen leicht mit vier Leuten und vollgetankt nach oben bringt aber beim Bank to Final mit Overload und 45 Degrees Bank ist der Stallspeed schnell mal bei 80-85 Knoten und zack im schlechten Wetter Overschoot, zu viel Bank und Stall bzw Spin und tot. Die Wahrheit ist, dass die Maschine einTraum an Sicherheit und Gutmütigkeit ist aber sie bietet die Verführung sich umzubringen, da man nicht glauben kann mit ihr abzustürzen [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Sehr geehrter Herr Kondorffer,
Um den Spielraum einer cirrus vfr und ifr auszunutzen, muss man mehr als 160 Stunden haben und in der Tat ist man mit der Stundenzahl noch sehr am Anfang. Wenn man Berufspilot ist oder schon lange eine Mooney fliegt ist es etwas anderes aber für mich ist es die erste High Performance Maschine.
Ich fliege ca. 10 Stunden die Woche zu Terminen und fühle mich sehr sicher damit. Allerdings weil ich auch meine Grenzen kenne. Wenn Sie wohlhabend mit untalentiert verwechseln ok. Ich habe den Lufthansa Test unter den 1 % besten absolviert und jede meiner Ausbildungen in der Fliegerei in der kürzest möglichen Zeit und auf Anhieb bestanden.
Es wird also kaum am Talent liegen. Vielmehr an einer differenzierten Selbsteinschätzung. Ich kenne vier Cirrus- Piloten mit über 1000 Stunden, die allesamt solche Aussagen wie von Frau Behr nicht getroffen hätten. In diesem Forum wird entweder dieses Flugzeug verteufelt und als Killer eingeschätzt oder zu leicht genommen.
Wenn Sie von Andersons Unfall sprechen, dann frage ich mich was Sie damit sagen wollen. Die Ailerons waren fehlerhaft und das bevor überhaupt ein Kunde einen Flieger ausgeliefert bekommen hatte. Ist die cirrus jetzt deswegen gefährlich???
Ich würde mir ein Forum wünschen mit erfahrenen Piloten, die wirklich Know How und Erfahrungen austauschen, sich gegenseitig helfen und auch über Fehler sprechen, um ein besserer Pilot zu werden.
Leider geht das hier nicht. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Was auch immer mir Ihre Rede zum Lesen von Biographien sagen sollte. Fakt ist, sie tragen nichts sinvolles zum Fliegen bei. Zumindest nicht in diesem Forum. Dieses Forum ist wie fast überall, nämlich sinnlos und nicht seriös. Schade, denn die Zeitung gehört zu den Besten und hat so ein Forum nicht verdient. Man sollte über Türsteher für solche Internetseiten nachdenken. In der Tat sollte man auch den Mund nicht so voll nehmen, wenn man lächerliche 80 Stunden auf einer Cirrus hat. Ich habe das Doppelte und empfinde mich als absoluten Anfänger auf dem Muster. Wenn Sie über 1000 Stunden auf dem Muster haben, können Sie hier gerne Ratschläge geben und wenn Sie über Testpiloten reden, dann bitte sagen Sie auch den Hintergrund Ihres Gedankens.Stattdessen haben Sie jetzt schon wieder dieses Flugzeug als unbeherschbar dargestellt. Aber wahrscheinlich haben Sie zu wenig zu tun und zu wenig Geld zum Fliegen. Stattdessen machen Sie hier lieber Theorie. Übrigens, Fliegen ist teuer und man kann nur sicher sein, wenn man sich auch viele Stunden und Schulungen leisten kann. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Sie sollten sich einmal alle COPA Foren durchlesen. Geprägt von Höflichkeit und Kompetenz
Bei Ihnen stattdessen eine 80 Stunden Cirrus Pilotin, die redet als wäre Sie bereits Cirrus Chefpilot und zudem überwiegend Beiträge ohne Sinn und Verstand. Frau Behrle hat ja wenigstens in der Theorie recht und ist fachlich hervorragend informiert, auch wenn Sie scheinbar ein anderes Problem damit kompensiert. Habe so etwas noch nicht gelesen und bin entsetzt. Sie tragen alle null zur Sicherheit in der Fliegerei bei. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich muss leider feststellen, dass dieses Forum scheinbar überwiegend aus streitsüchtigen Vollidioten besteht. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Frau Behrle,
Zunächst liegt es mir fern Sie zu beleidigen!
In der Tat wird die cirrus oft mit 90 statt mit 80 bei vollen Klappen angeflogen und dann passieren viele Probleme. Ich habe nur gesagt, dass sehr viele Piloten nicht oft genug auf einer cirrus fliegen um kurz und sicher zu landen. Das braucht Übung um auch bei schlechteren Bedingungen sicher zu landen. Wozu gab es sonst die Warnung. Und die Piloten in den USA hatten vielleicht viele Stunden aber viel zu wenig Schulung.
Da Sie offensichtlich eine sehr erfahrene cirrus-pilotin sind, würde ich viel lieber mit Ihnen Erfahrungen austauschen statt zu streiten. Der Punkt war doch nur, dass eine Cessna sich hier für einen Ungeübten leichter anfliegen lässt. Dem werden Sie ja nicht widersprechen.
Darf ich fragen wie oft Sie Cirrus fliegen und wieviele Landungen Sie mit dem Muster haben. Zudem finde ich ein Hallo und Gruss sehr höflich. Wie steht es mit Ihnen. So ein Forum ist doch eine Chance sich gegenseitig zu helfen und das mit höflicher Form.
ihre Tips zur Landeübung haben mir sehr gefallen. Werde nun mal nach Itzehoe fliegen.
Liebe Grüsse, KB [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Sehr geehrte Frau Behrle,
Natürlich kann man mit ihr dort landen aber die Frage ist doch ob ich es für mich für sicher halte. Ich bin vielleicht nicht so geübt wie Sie eine Cirrus auf 480 m zu landen. Zudem habe ich gerne Spielraum wenn die Bedingungen nicht so gut sind. Die Cessna tut sich da mit Ihrer um 20 kn geringeren Anflug und Stallgeschwindigkeit einfach leichter. Der Groundeffekt ist zudem geringer.
Aber Ihre Antwort zeigt mir, dass viele sich mit professionellen Piloten verwechseln und das was im POH steht wurde von Profis und nicht von Anfängern geleistet. Mit Ihrer Aussage setzt sich vielleicht ein unerfahrener Cirruspilot in das Flugzeug, muss durchstarten und vergisst das rechte Ruder zu treten und schmiert ab. So sind in letzter Zeit viele Cirrus-Unfälle passiert weshalb auch ein Sicherheitstraining empfohlen wurde.
Am Ende geht es vielmehr darum ob ich bzw der Pilot das kann was das Flugzeug könnte. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Nach der Durchsicht der Antworten meiner gestarteten Diskussion und mit ein wenig Abstand muss ich zugeben hier ein wenig undifferenziert Aussagen über die Sicherheit der C-172 getroffen zu haben.
Grundsätzlich halte ich keinen üblichen Flieger für gefährlich. Die Gefahr sitzt zwischen den Ohren und beginnt, wenn ich den Einsatzbereich meines Fliegers und mein Können falsch einschätze. Mit einer Cirrus kann man Business fliegen, da sie für lange Strecken und IFR gemacht ist aber auf Helgoland oder kurzen Graspisten möchte ich nicht mit Ihr landen. Da wäre mir eine cessna lieber.
Mit meinem Thread wollte ich mich eigentlich nur mal gegen diesen ständigen Vorwurf äußern, dass die Cirrus ein Killer ist, da sie aus dem Spin nicht herauskommt. Wichtig ist vielmehr ob sie dort leicht hineingerät, denn bei den häufigsten Fällen eines Spins nützt mir auf Grund der geringen Höhe auch eine Spin Recovery nichts. Allerdings auch kein Fallschirm. Die cirrus G 3 kommt bei vollen Klappen, wie beim Turn Base to Final ganz schwer in den Spin. Da müsste man viel Ruder treten und das geht bei der Cirrus nicht leicht, da man hierfür viel Kraft aufwenden müsste. Eine Cessna kippt mir da leichter weg.
Die Cirrus ist aber generell nicht sicherer als eine C172 sondern nur anders einsetzbar und eben für andere Zwecke gedacht. Ich bitte von daher diese Aussage zu entschuldigen.
Ich freue mich auf einen weiteren Austausch und würde gerne öfter über Themen lesen, die die cirrus betreffen. Suche derzeit vergeblich nach Berichten über Unfallursachen wie z.B der Absturz einer Cirrus in Friedrichskoog. Vielleicht weiss ja einer mehr.
Herzliche Grüse, KB [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Aus dem Jahr 2008 habe ich heute ein Forum zum Thema Sicherheit der Cirrus SR von Herrn Fischer gelesen. Dieser Thread ist zwar lange her aber scheinbar noch immer sehr aktuell. Damals hat sich ein außergewöhnlich erfahrener Pilot, Herr Jürgen Exner, zu Wort gemeldet und zur seriösen Aufklärung angemahnt, bevor über ein Flugzeug wie die Cirrus geurteilt wird. Ich habe erst durch Herrn Exner Fliegen auf einer Cirrus kennengelernt und brauchte selbst nach 20 Stunden mit Ihm noch weitere 40 Stunden intensives Training bevor ich mich im Alleinflug sicher gefühlt habe. Dieses Fluggerät fliegt nun mal bis zu 180 Knoten und mehr, hat eine sehr anspruchsvolle Avionik. Alles geht schneller und man ist sehr schnell geneigt sich zu sehr auf das Cockpit statt auf das Fliegen zu konzentrieren. Ich besitze inzwischen eine Cirrus SR 22 und habe jetzt über 150 Stunden auf diesem Fluggerät und muss sagen, dass ich noch nie so ein sicheres Flugzeug geflogen bin. Mit vollen Klappen ist sie kaum in den Strömungsabriss zu bekommen, Traffic Warning, Wetter-Radar, Terrain Warning, Autopilot und hervorragende Flugeigenschaften. Beim Anflug muss man auf den Speed achten wie bei jedem Flugzeug. Die Landung ist selbst bei stärkstem Cross-Wind gut zu handeln und die Power gibt einem kaum die Möglichkeit eine gefährliche Überladung herbeizuführen. 60 Kilo Gepäck, zwei Erwachsene und zwei Kinder getankt bis zu den Tabs kein Problem und natürlich im Envelope, den man immer einzuhalten hat. Wenn man volltankt kann man durch Deutschland hin und zurückfliegen und somit immer ein Platz mit gutem Wetter finden. Sollte man einmal in Schwierigkeiten geraten, hat sich der Fallschirm in über 80 % der Fälle als Lebensretter erwiesen. Warum wird also weiterhin über dieses Flugzeug so ein schlechter Ruf verbreitet. Es hört einfach nicht auf. Ich habe auf einer Tomahawk gelernt und ich kann sagen das Flugzeug war gefährlich. Jede Cessna 172 ist gefährlicher als eine Cirrus, weil sie diese Ausstattung und Flugeigenschaften einfach nicht aufweist. Auf jedem Flugzeug sollte man lange mit einem Safety Pilot fliegen, bevor man Alleinflüge macht. Zudem gehören Sicherheitstrainings nicht nur in eine PPL sondern sollten Pflicht für jedes Jahr sein. Die meisten Piloten fliegen zudem viel zu wenig und riskieren viel zu viel. Tun Sie mir also den Gefallen und geben Sie der Cirrus hierfür nicht die Schuld. Sie gehört zu den sichersten Einmotorigen der Welt.
Kay Bredehorst [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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