Grüße in die Runde,
frisch hier angemeldet wollte auch meine Erfahrungen teilen. Aktuell läuft ebenfalls der Wechsel nach Östereich bei mir, angeschoben Mitte Oktober. Anfang November bekam ich eine Mail vom LBA über fehlende Unterlagen. In meinem Fall nicht der Mental Health Bogen, sondern die Laborwerte meiner letzten beiden TU´s. Anfang Dezember bekam ich die Mail, dass die Akte vollständig ist und lediglich durch einen Sachverständigen freigegeben werden muss. Seitdem warte ich.
Kurz noch zu meiner Vorgeschichte: Ich hatte im August 2022 meine Erstuntersuchung Klasse 1. Aufgrund meiner Unterschenkelprothese, musste der Fliegerarzt des Aeromedicalcenters eben eine Verweisung einleiten. Das Verweisungsverfahren dauerte bis März 2024. Alle Forderungen vom LBA (Medical Flight Test, Externer Gutachter) während dieser Zeit wurden positiv erbracht. Dennoch befand man mich untauglich Klasse 1, tauglich Klasse 2 mit den Auflagen TML, APL, AHL, OAL, SSL und RXO. Die Auflage AHL sagt aus, dass nur mit zugelassener Handsteuerung geflogen werden darf. Da ich Hubschrauber fliegen möchte, ist das 1. absolut nicht umsetzbar im Hubi und 2. in meinem Fall auch gar nicht notwendig.
Im März 2024 startete ich die PPL(H)-Ausbildung auf der R44 und im April 24 ging ich mit anwaltlicher Hilfe in Widerspruch. Hier wurde mein Fall dem Fliegerärztlichen Ausschuss vorgelegt und im März 2025, ein Jahr später, wurde mittgeteilt, dass der Fall zwar besprochen wurde, die erste Entscheidung aber bestehen bleibt. Hier wurde dann ein weiterer Medical Flight Test mit einem Sachverständigen des LBA vereinbart, welcher ebenfalls positiv erbracht wurde. Aussage war sinngemäß, wenn das passt, wird die Auflage AHL gestrichen. Dennoch war dies nicht der Fall. Letztendlich habe ich mich dann im Juli 2025 dazu entschieden den Widerspruch zurückzunehmen und die erste Entscheidung zu akzeptieren, um ausflaggen zu können. Es dauerte bis Mitte Oktober, bis ich das Medical erhielt und den Transfer anstoßen konnte.
Bis zu heutigen Zeitpunkt habe ich bereits 120h mit Fluglehrern ohne Probleme in einer herkömmlichen R44 absolviert ohne eine Lizenz zu besitzen. Ich strebe nach wie vor an, die CPL zu machen, deswegen auch die höhe der geflogenen Stunden.
Man darf gespannt sein, wohin die Reise geht.
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