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Alle Beiträge von: Chris Hannen [chrishannen]
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Jetzt ist es diplomatischer formuliert. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Danke, genau darum geht es. Und die Geschäftsleitung der Rega hat dazu einfach keine Lust, verweigert die Gespräche mit dem Betreiber und den Vereinen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ausgerechnet die schweizer Rettungsfluggesellschaft Rega ist maßgeblich an der drohenden Schließung des Flugplatzes Kägiswil in der Zentralschweiz beteiligt. Das Unternehmen möchte seinen Standort von Zürich dorthin verlagern und ist nicht bereit im Sinne einer Koexistenz mit den ansässigen Vereinen und dem aktuellen Betreiber zu kooperieren. So droht dem wunderschönen Platz im kommenden Jahr das Aus.
Die derzeitigen Betreiber haben eine Petition gestartet der noch einige hundert Stimmen fehlen. Es wäre toll wenn wir die mit der Leserkommuniy von PuF noch zusammen bekommen könnten.
Hier geht es zur Petition: https://www.openpetition.eu/ch/petition/unterzeichner/erhalt-des-flugplatzes-kaegiswil#petition-main
Bei der Gelegenheit eine kleine Anregung an den schweizer Aeroclub: Wie wäre es, wenn alle durch Vereine betriebenen Flugplätze in der Schweiz sich zusammentun und der Rega das Landen und oder tanken auf ihren Flugplätzen untersagen würden, für den Fall, dass Kägiswil schließen muss? Oder wie wäre es, wenn die Piloten der Rega sich solidarisch zeigen würden und ihre Arbeit niederlegen würden. Es kann ja nicht angehen, dass wir Flieger uns gegenseitig kanibalisieren. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Fliegt jemand zufällig am Freitag Nachmittag oder Samstag Nachmittag mit der Fähigkeit IFR zu fliegen (wegen planbarkeit) von der Aero ins westliche NRW? (Großraum Düsseldorf, Ruhrgebiet,...) Ich würde mich über eine Mitfluggelegenheit, selbstverständlich bei entsprechender Kostenbeteiligung freuen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Jan. Dein Artikel trifft den Nagel auf den Kopf. Du hast mir regelrecht von der Seele geschrieben und ich wüsste nichts, was ich dem noch hinzu zu fügen hätte. Auch den Schreibstil finde ich absolut in Ordnung und der Situation angemessen.
Gruß Chris [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Danke für den Tipp. Unser Ladegerät hat glücklicherweise bis jetzt keine Probleme gemacht. Der Akku ist wirklich kaputt gegangen, weil wir das Gerät eine Weile nicht benutzt haben und nicht gesehen hatten, dass die Batterie leer war.
Der Preis den mir Schleppmaxe genannt hat wäre inklusive EInbau. Heisst man würde denen die herausnehmbare Batteriekiste zusenden und bekommt die dann die dann mit bereits eingebauten neuen Akkus zurück. Das selbst zu machen ist sicherlich auch überlegenswert, vorallem wenn man die Akkus im Handel so günstig bestellen kann. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Liebe Forumsleser, wir bieten unseren Schleppmax Elektro zum Verkauf an, siehe Bilder anbei. Er ist wenig benutzt worden, also in einem guten Zustand. Der Akku ist wegen zu langem leer stehen kaputt gegangen. Die Kosten für einen neuen liegen laut Auskunft von Schleppmaxe von heute bei rund 250 EUR inkl.Mwst. Der Neupreis des Geräts insgesamt bei rund 2500 EUR inkl. Mwst zzgl. Versand. Da das Gerät privat verkauft wird ist die Mwst. bei unserem Gerät nicht ausweisbar. Wir bieten das Gerät für 1250 EUR "as is where is" (basierend auf 1500 abzüglich 250 EUR für einen Werksneuen Akku, Standort EDLG). Bei Interesse gerne PM um das Forum nicht voll zu müllen.
Gruß Chris [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Sven,
ich war einige Male in Algier und mehrere Male für einen fuel stop in Tamarasset auf dem Weg nach Lagos und Sao Tomé. Am Anfang habe ich mir jeweils ein Visum besorgt (ich kannte damals die Crew Visaausnahme wie sie in vielen Ländern üblich sind noch nicht). Beim letzten Mal als Crew ging auch übernachten ohne Visum. Allerdings hat der Zollbeamte meinen Ausweis behalten und mir ein Dokument ausgestellt. Die Reisen sind allerdings über 10 Jahre her. Ich habe nie handling genutzt, lediglich vorher die Einfluggenehmigung durch eine der einschlägigen Firmen einholen lassen. Auf dem großen Flughafen in Algier war es allerdings sehr hilfreich, dass ich französisch konnte. Ohne das wäre es ohne handling vermutlich schwierig geworden vom Terminal wieder auf das Flugfeld zu kommen. Ich denke GASE wäre die erste Wahl für die Genehmigung oder der lokale handler, wenn Du einen nutzt. Pireps habe ich von den beiden Plätzen auf der youfly Seite eingtragen und sind auch noch abrufbar. Im südlichen Teil von Algerien war damals HF com vorgeschrieben. Vermutlich ist das heute noch so. Hatte ich natürlich nicht, hab drauf gepfiffen und es war am Ende auch kein Problem, zumal wir in FL270 onehin fast immer Funkkontakt hatten. Bei meinem letzten Flug, als sie etwas Stress am Funk gemacht haben weil ich das nicht hatte, habe ich angeben SAT Tel zu haben und bekam dann Telefonnummern. ATC ist prefessionel und aufmerksam. Speziell im Süden des Landes habe ich die Menschen als sehr gastfreundlich empfunden.
Gruß Chris [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Jan, ich habe Dir eine PM gesendet, aber kurz und knapp, bei uns in der Domaine Castellaras le Vieux im Hinterland von Cannes kannst Du über einen Anwhohner (in diesem Fall mich) Zimmer buchen. Die Anlage ist top, die Region sehr vielfältig und nach Cannes fliegen und den Flieger dort parken zu Ostern ist ohne weiteres möglich. Bei Interesse melde Dich gerne.
Gruß
Chris [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Michael,
ich bin in Goch aufgewachsen, dass ist 10km vom Flughafen Weeze entfernt, unser Flieger stand jahrelang dort im Hangar und wir fliegen auch heute noch regelmäßig nach Weeze. Die Idee nach Parookaville zu fliegen ist eine sehr gute :).
Während des Festivals sind alle Zufahrtstraßen über 10km im Umkreis in einen Parkplatz verwandelt. Da dauern die letzten km Stunden. Unser Strassennetz ist mit dieser Menschenmenge total überfordert. Als wir hin gefahren sind, haben wir damals von Goch das Fahrrad genommen, was sich als sehr gute Entscheidung erwiesen hat, zumal wir so auch legal und flott wieder nach Hause konnten am Abend.
Weeze kostet was es kostet, aber Solid Handling ist wirkliche ein engagiertes Team, und im Vergleich zu anderen Flughäfen mit mandatory handling ist Weeze noch halbwegs im Rahmen (was ja auch Sinn macht für so einen Feld Wald und Wiesenflugplatz im Niemandsland:)). Wie dem auch sei, sofern nichts anderes im Notam steht, hat Parookaville kaum Einfluss auf den Betrieb, wenn man mal von ein zwei Jets pro Stunde zusätzlich absieht, die die DJ's ein und ausfliegen.
Ihr müsst dann noch schauen, wie ihr vom Flughafeneingang zum Festival Eingang kommt. Das Flughafengelände ist groß, da können die Wege lang sein. Solid wird Euch aber sicher sagen können, wie es am besten geht. DIe DJs bringen sie natürlich alle direkt zum Festival.
Gruß und viel Spaß,
Chris [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Frank,
Fragen rund um Zoll und Frankreich kommen hier immer wieder mal hoch.
Es gibt im Prinzip nur drei Varianten.
1. Ein Platz hat durchgehend präsenten Zoll, zB. Grenoble St Geoirs, Cannes Mandelieu etc. Dann gilt egal aus welchem Ausland man kommmt (EU, Schengen oder sonstwoher): Flugoplan machen, hin fliegen, durch den Zoll gehen.
2. Ein Platz hat keinen durchgehend besetzten Zoll. Z.B. Lyon, Avginon, und scheinbar auch La Rochelle. Früher galt da das gleiche wie 1. Leider heute nicht mehr, sondern in der Regel 48h prior notice egal aus welchem Ausland man kommt, EU, Schengen oder Drittstaaten. Das ist sehr ärgerlich, ein Unding, aber seid den Attentaten in Bataclan und Nizza ist das leider so. Gebe Gott, dass dieser Schwachsinn wieder abgeschafft wird.
3. Ein Platz hat keinen Zoll: Dann darf man aus EU Ausland mit Flugplan ohne prior Notice einfach hinfliegen. Und aus drittstaaten gar nicht. Wie es mit Schengen und nicht EU in der Praxis aussieht, weiss ich leider auch noch nicht.
Gruß
Chris [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Mir fällt da Skytech in Dinslaken ein. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Liebe Fliegerkollegen. Der Flugplatz Cannes steht wie so viele andere auch unter permanentem Druck von diversen seiten, nicht zuletzt aufgrund der hohen Immobilienpreis rundum. Derzeit läuft eine neue Initiative die Nutzung des Platzes weiter ein zu schränken.
Wen wundert es wie die Vorschläge aussehen. Natürlich werden die Helicopterbewegungen die die Multimiollionäre zum Mittagessen und auf Ihre Boot fliegen nicht ein eingeschränkt. Und natürlich auch nicht die Taxiflüge der grossen Jets, nein es geht mal wieder den kleinsten an den Kragen. Es sollen Einschränkungen kommen für den Platzrundenverkehr, der vor allem die Mitglieder des lokalen Aeroclubs trifft und jene die am Platz eine Ausblidung machen.
Leider läuft die ganze Umfrage auf französisch und auch die Meinung dazu sollte auf französsich geäussert werden. Nachfolgend dazu der Text aus der Email des Aeroclubs welcher dazu aufruft sich an der Umfrage zu beteilligen und den Inhalten um die es geht bzw Argumenten die angebracht werden können.
Also wer franzsösisch kann und einen Teil dazu beitragen möchte, dass Cannes für die Flieger unter 2 Tonnen weiterhin offen bleibt bzw. nicht ein weiterer Schritt zum rausekeln der GA unternommen wird hier der Link zur Umfrage.
https://www.consultations-publiques.developpement-durable.gouv.fr/spip.php?page=article&id_article=2575
Bitte den Text unten nicht einfach reinkopieren. Es wird Wert darauf gelegt, das jeder seine Meinung äußert, der Text unten liefert aber drei Argumente die man ggf. mit in seine Meinungsäußerung einarbeiten kann.
Und nicht vergessen: DIe Frist sich zu äußern läuft nur noch bis zum 03.03.22
"Les plaintes formulées par les riverains sont irrecevables : le Code de la construction et de l'Habitation est formel sur ce point : il dispose que "les dommages causés aux occupants d'un bâtiment par des nuisances dues à des activités (...) aéronautiques n'entraînent pas droit à réparation lorsque le permis de construire (...) ou l'acte authentique ou la prise de bail (ont été) établis postérieurement à l'existence des activités les occasionnant (...)."
En clair, et si l'on considère :
que le terrain de Cannes existe depuis 1907, qu'il est devenu un aéroport international en 1930, avec notamment des vols réguliers Air France, et qu'il y a très peu de chance pour que l'un quelconque des riverains puisse montrer un bail à son nom, ou un permis de construire à son nom, ou un acte authentique à son nom, datant de plus de 92 ans à ce jour, alors aucun riverain ne peut donc se plaindre valablement de l'existence d'une activité industrielle parfaitement légale et opérant de façon réglementaire, préexistant à son emménagement dans cette zone.
En conséquence, les mesures de restrictions visant l'aviation à Cannes, qui bénéficie donc de cette notion "d'antériorité" parfaitement inscrite dans la loi, sont clairement sans base légale, discriminatoires, et doivent être retirées."
"Le niveau de bruit est en constante diminution, au contraire de ce que prétendent certains :
L'activité de l'aviation légère a baissé de moitié ces 20 dernières années.
Là également, ces chiffres sont officiels.
En outre, la législation a imposé depuis des années des mesures complémentaires visant à réduire l'empreinte sonore des appareils :
hausse de l'altitude du tour de piste procédure "moindre bruit" réduisant la vitesse et l'empreinte sonore des appareils double silencieux sour tous les avions légers des écoles de pilotage l'Etat et l'aéroport coopèrent afin d'assurer une veille constante quant au respect des mesures en vigueur. Ces mesures sont respectées à la lettre, l'attitude respectueuse des pilotes étant d'ailleurs saluée par l'Etat et les riverains eux-mêmes, officiellement, en séance de la Commission CCE.
Par conséquent, les plaintes ne peuvent viser l'aviation légère, et toutes mesures de restriction à son encontre sont sans fondement."
"Les avions légers ne produisent absolument pas les niveaux sonores dont on les accuse :
L'Etat a mis en place une classification des aéronefs par leur empreinte sonore. Il est décrété que seuls les appareils classés "B" peuvent effectuer des tours de piste à Cannes.
Or, un avion classé "B" correspond à un niveau entre 2 et 4 fois inférieur au bruit maximal d'une conversation. Ceci n'est pas une invention : ces chiffres sont ceux de l'Etat, disponibles dans la "classification CALIPSO" des avions légers.
Par conséquent, ces avions ne constituent pas une gêne. Et l'Etat ne peut ignorer ce fait.
Toute mesure de sa part, visant à restreindre leur activité pour de prétendues raisons de gêne due à leur empreinte sonore est donc basée sur de purs mensonges, et ne saurait prospérer"
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Neue Restriktionen drohen am Flugplatz Cannes, Eure Mithilfe gefragt bei der öffentlichen Befragung. Frist noch bis zum 03.02 für Meinungsausserungen.
Liebe Fliegerkollegen. Der Flugplatz Cannes steht wie so viele andere auch unter permanentem Druck von diversen seiten, nicht zuletzt aufgrund der hohen Immobilienpreis rundum. Derzeit läuft eine neue Initiative die Nutzung des Platzes weiter ein zu schränken.
Wen wundert es wie die Vorschläge aussehen. Natürlich werden die Helicopterbewegungen die die Multimiollionäre zum Mittagessen und auf Ihre Boot fliegen nicht ein eingeschränkt. Und natürlich auch nicht die Taxiflüge der grossen und teilweise sehr lauten Jets, nein es geht mal wieder den kleinsten an den Kragen. Es sollen Einschränkungen kommen für den Platzrundenverkehr der vor allem die Mitglieder des lokalen Aeroclubs trifft und jene die am Platz eine Ausblidung machen.
Leider läuft die ganze Umfrage auf französisch und auch die Meinung dazu sollte auf französsich geäussert werden. Nachfolgend dazu der Text aus der Email des Aeroclubs welcher dazu aufruft sich an der Umfrage zu beteilligen und den Inhalten um die es geht bzw Argumenten die angebracht werden können.
Also wer franzsösisch kann und einen Teil dazu beitragen möchte, dass Cannes für die Flieger unter 2 Tonnen weiterhin offen bleibt bzw. nicht ein weiterer Schritt zum rausekeln der GA unternommen wird hier der Link zur Umfrage.
https://www.consultations-publiques.developpement-durable.gouv.fr/spip.php?page=article&id_article=2575 [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Stefan. Ja war ich. Das geht, wenn der Flieger leicht ist und präzise geflogen wird. Es ist zweifellos bei Landung und Start knapp, wir haben es nicht wiederholt.
Die Saison ist ziemlich egal, ich meine aber es sei Herbst oder früher Winter gewsen. Da der Flieger am Boden in der Regel durch Torque limitiert ist und nicht durch ITT, liegt in der Regel unabhängig der Aussemperatur immer die gleiche volle Leistung an. PN ist jetzt aktiviert. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Dominic,
nach den vielen Beiträgen zu Deiner Frage will ich versuchen etwas von meiner Praxiserfahrung mit Dir zu teilen. Ich habe selbst eine Jetprop seid vielen Jahren und gute 3000h auf Jetprop und Piper Malibu 310P. Die Silver Eagle habe ich nicht geflogen, kenne aber Ihre technischen Daten.
Dein Anforderungsprofil können nur zwei Flugzeuge abdecken. Die Silver Eagle (ggf noch die Extra 500, aber davon gibt es ja kaum welche) und die Jetprop. Ich möchte mal vermuten, dass die Cessna besser auf Gras ist, dafür ist sie deutlich lansgamer und fliegt niedriger, hat schwache Steigleistung in der Höhe und ist damit weniger Wettertüchtig und ist weniger komfortabel/ hat die kleinere Kabine. Dafür braucht sie rund ein drittel weniger Kraftstoff. Wenn Du regelmäßig größere Strecken IFR im Wetter fliegen willst (oder besser drüber), dann dürfte die Jetprop klar überlegen sein. Dabei spielt die höhere Dienstgipfelhöhe ebenso eine Rolle wie die gute Steigrate, die mit rund 2000ft auf Sealevel beginnt und erst ab 15.000 bis 20.000 ft abnimmt auf knapp 1000 in FL270. In der Praxis steigt man damit so schnell durchs Wetter, dass man fast nie nenneswert Eis ansetzt. Die höhere Speed ist auch ein Thema, wenn stärkerer Wind vorherscht, was in den Höhen ja häufig der Fall ist. Da machen 50-70kt mehr schon einen ziemlichen Unterschied.
Wenn Du eher viel auf Grasplätze und kürzere Strecken fliegst und auch mal VFR unten fliegen willst, könnte die Silver Eagle die bessere Option sein. Die Jetprop kann schon auch Gras, aber es muss trocken sein und halbwegs gepflegt. Venedig, Texel, Uetersen, Föhr, alles kein Problem, waren wir überall schon.
Die Meridien würde im Prinzip auch passen, aber sie ist der Jetprop in Sachen Flugleistung in jeder Art und Weise unterlegen. (braucht mehr sprit, fliegt nicht schneller, steigt lansgamer, braucht mehr Start und Landestrecke, hat sofern unter 2t zugelassen nicht mehr Zuladung, mir ist bis heute nicht klar wie Piper so ein dummes Flugzeug hat bauen können, aber das ist eine andere Geschichte). Die Meridian scheidet aber wegen Deiner Anforderung STOL aus und eignet sich aufgrund ihrer bescheidenen Reichweite nicht für Deine Planung Weltumrundung. Die Jetprop braucht für diese Klasse extrem wenig Startstrecke. Das kürzeste wo wir waren, ist Jesenwang.
Weltumrundungen wurden mit Silver Eagle und Jetrop bereits häufiger gemacht und selbst waren wir mit unserer auch schon einiges ausserhalb Europa unterwegs. Ich kenne mehrere Jetpropeigner die Weltumrundungen geflogen sind, teilweise sogar mehr als eine. Je nach Land der Reistrierung gibt für beide Flugzeuge meiner Kenntnis nach ferry Tank Installationen, mit denen die Reichweite deutlich erhöht werden kann.
Zu den Kosten der Silver Eagle kann ich nicht viel sagen. Die Jetprop, da stimme ich Deinem bekannten zu, kostet etwa das doppelte der Malibu wobei es eine Rolle spielt wo man tankt, denn die Jetfuel Preise variieren in Europa zwischen aktuell gut 60 cent netto und 1,6 EUR netto. Ich würde für die Jetprop bei 100h im Jahr im langjährigen Schnitt mal netto rund 700 EUR Vollkosten ansetzen. Die Kolben Malibu dürfte eher bei 400 EUR/h liegen.
TBM, PC12 ist ein ganz anderes Budget. Wenn Du nicht ein 100-200 KEUR im Jahr ausgeben willst, sind diese Flieger raus. Das dürfte im Prinzip auch für die King Air und alle Jets gelten. Caravan, Kodiak etc. sind in Europa im Alltag im Prinzip für nichts zu gebrauchen, ausser den bekannten speziellen Aufgaben.
Falls Du noch mehr Fragen bezüglich der Jetprop hast, kannst Du mich gerne auch per Email oder PN anschreiben.
Gruß
Chris [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Danke für die Antwort. Ärgerlich, dass es hier mal wieder zwischen EASA und FAA klemmt... [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Rolf,
ich hab das gebrauchte Radar nun seid knapp 10 Jahren. Seid dem Einbau sind keinerlei defekte und Wartunsgkosten bzw. Folgekosten angefallen. Das RDR ist schon ein ziemlich gutes Gerät. Ich habe gehört, dass der Sensor der die reflecktierten Strahlen einfängt irgendwann mal verschlissen ist. Aber wie gesagt, bis dato ist der Fall bei mir nicht aufgetreten. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Bezüglich der Kosten waren Glocke plus Radar meine ich 25K EUR plus Einbau und Minor change.
Bezüglich der Frage zum Display. Ich habe damals eins mit gekauft (das welches original bei Piper mit verbaut wurde), das ich abgeben kann weil ich schon ein ex600 eingebaut hatte, dass die Darstellung ermöglicht. Wie oben geschrieben können das auch noch andere Geräte, unter anderem das GTN750 so wie einige andere MFD's. Falls jemand an dem Original display vom RDR interessiert ist, gerne bei mir melden. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Dominic, wie schon oben beschrieben kann man bei einer 86er Malibu den Radarpot nachrüsten. Ich habe das bei meiner EASA regstrierten 86er machen lassen. Das ging legal und problemlos.
Die Kunst ist, einen gebrauchten Radar Dome und am besten auch gleich den passenden gebrauchten RDR2000 zu finden. Ich habe mich seinerzeit mit etwas Geduld auf die Lauer gelegt, und mich in entsprechenden Foren z.B. MMOPA, MMIG46, bei Jetprop etc. erkundigt ob jemand jemanden kennt der... Mit etwas Geduld sollte man einen finden, weil die Amerikaner das System schon mal verkaufen, seit es dort Wetter über ADS-B gibt.
Hier auf ebay gibt's sogar einen :)
https://www.ebay.com/sch/i.html?_from=R40&_trksid=p2334524.m570.l1313&_nkw=weather+radar+piper+mirage&_sacat=0&LH_TitleDesc=0&_osacat=0&_odkw=weather+radar+piper+malibu
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Liebe community, ich habe eine Frage in Bezug auf die Überlegung eine vom LBA ausgestellte PPL-A Lizenz mit IFR rating in eine österreichische zu verwandeln. Das das möglich ist und wie man das macht wurde im Forum ja schon diskutiert. Meine Frage betrifft den Fall wenn man basierend auf der Lizenz vom LBA auch noch eine FAA validation samt IFR validation hat. Seinerzeit beim umschreiben von, ich meine das war JAA auf EASA konnte man mit einem Schreiben vom LBA die Validierung ebenfalls umschreiben lassen, ohne die US IFR Prüfung neu ablegen zu müssen. Das ganze ging ganz einfach auf dem Postweg mit einem beliebigen FSDO in den USA. Nötig war es auch deshalb, weil sich damals die Luftfahrerscheinnummer mit dem Umschreiben geändert hatte und damit die Nummer auf der FAA valdiation nicht mehr zur europäischen Lizenz passte (wenn ich mich recht erinnere).
Meine Frage nun an die Forumgemeinde: Ist jemand schon mal mit seiner Lizenz innerhalb europas "umgezogen" und hat seine US validation nebst IFR behalten, bzw ebenfalls umschreiben lassen? Und falls das schon jemand gemacht hat natürlich die Frage wie man das am besten angeht und was zu machen ist.
Vielen Dank im Voraus! [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Die Parkflächen auf Gras sind tatsächlich ziemlich voll. Ich habe nicht geschaut, ob nicht doch noch einer frei ist. Ich würde mal vermuten, oft findet sich etwas. Man könnte es auf "Lücke" probieren, und notfalls nach Fayence oder (mit Anfrage PPR) nach Cuers fliegen. Parking T ist definitiv gestern Abend nicht voll gewesen. Über das Handling kommt man an die Parkflächen auf T. Bleibt natürlich die Frage inwiefern diese Flächen für größere Flugzeuge (ab Seneca und Malibu aufwärts) freigehalten werden, um mehr Umsatz zu machen. Und dann gibt es ja noch die Möglichkeit über die privaten Anbieter an einen Stellplatz zu kommen. (hierzu siehe meinen Beitrag weiter oben).
Zum Zustand der Grasflächen hätte ich noch eine Anmerkung. Wir sind am Tag der Öffnung (15. Mai) in Cannes, seid Corona das erste Mal wieder gelandet. Seither waren 70-100% der Grasflächen immer wenn wir am Platz waren belegt. Ich kann mir vorstellen, dass es logistisch etwas schwierig ist, die Flächen zu mähen (praktisch sofort mit Mäher anrücken wenn eine Fläche frei wird bevor der nächste kommt). Naja und den Aufwand betreibt vermutlich tatsächlich keiner. Es ist kein Geheimnis, dass der Flughafenbetreiber kein Herz für Flieger hat sondern den Profit des Platzes maximiert. Und wäre nicht die DGAC, die mit Auflagen den Platz auch für kleine Flugzeuge nutzbar hält, dann würden es vermutlich schon längst nicht mehr viele Flugzeuge unter 2t am Platz geben. Beschweren etc. ist vielleicht totzdem förderlich, vor allem wenn das auf französischen Plattformen geschieht. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ja, Du hast Recht. Auf der Südseite der Hallen wie schon immer.
Selbst tanken geht glaube ich auch auch unverändert. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Phillip,
ich bin in Cannes homebased. Seid der Privatisierung hat sich die Geschäftsleitung eine Menge einfallen lassen um Besucher die den Platz nicht durch und durch kennen in die Handlingfalle zu locken bzw es so unbequem zu machen, dass man irgendwann das bequeme Handling nimmt. DIe Regeln werden häufig geändert. Aktuell ist es so:
Parking T ist jetzt wie auch alle anderen öffentlichen befestigten Parkflächen "handling mandatory". Das ist mal der erste Trick. Wenn man bei der Ankunft nichts genaues sagt, schickt Ground den Verkehr nach T und die Falle schnappt zu. Stattdessen kann man entlang der vier alten Hallen entlang der Querbahn auf deren Nordseite auf Gras parken. Das machen die meisten leichteren Flugzeuge bis rauf zum Cirrus. Notfalls kann man auch von Hand auf Gras zurückschieben. Mir ist keine weitere öffentliche Asphaltfläche bekannt, auf der man einfach so ohne Handling parken dürfte. Ist eine riesen Schweinerei, aber aktuell ist es so. Mit Einflug aus dem Ausland oder Inlandsflug hat das nichts zu tun, das ist für das Parken völlig irrelevant, auch wenn das Handling Personal gerne andere Geschichten erzählt.
Für die, die umbeding Asphalt brauchen gibt es dann noch die Variante sich bei einem der beiden privaten Hangarvermieter einen Platz zu reservieren. Das geht zum Beispiel bei Jet Azur https://jetazur.com
Einfach anschreiben oder anrufen, fragen ob es Platz gibt und Preis ausmachen. Normalerweise nimmt Jet Azur nicht mehr als der Flughafen auch, ich meine rund 30 EUR/ Tag. Manchmal gibt es dort sogar einen Hallenplatz. Der Geschäftsführer ist sehr nett und die Mitarbeiter auch.
Nach der Landung muss man dann zu Fuss zum Zoll latschen, zunächst durch eine Sicherheitskontrolle auf dem Flughafengelände die den "sicheren" vom handlingfreien Bereich trennt. Dann weiter auf dem "sicheren" Vorfeld wo auch die großen Jets stehen zum Terminal und dann ganz offziell durch den Zoll in den Terminal und raus in die Freiheit. Cannes ist hier ein Sonderfall. Man ignoriert Schengen und alle werden kontrolliert und man muss sogar wie in Afrika das Manifest ausfüllen, was man auch bei der Ankunft machen kann. Weiss der Teufel wer sich da was bei gedacht hat. So Weit so gut.
Und jetzt beginnen die Tricks: Zurück zum Flugzeug darf man nur als Pilot oder mit Crewausweis. Passagiere dürfen nur mit, wenn man auch fliegt. Sonst darf man nur noch alleine zum Flugzeug auf dem gleichen Weg. Vom "unsicheren" in den "sicheren" Bereich darf man nur bei einer Landung aus dem Ausland, sonst geht es durch die Hintertür an der Schranken zwischen den beiden Bereichen ins freie. Zurück kommt man aber dadurch auch nicht mehr mit Passagieren, nur als Pilot oder mmit Flughafenausweis oder eben Crew. Heisst der Rückweg geht mit Pax immer durchs Terminal mit Sicherheitskontrolle. Mal eben Gepäck holen für vier Personen bei 35 Grad wird dann zu einer echten Freude. Jet Fuel tanken darf man nur wenn die Passagiere nicht dabei sind, heisst sie müssen im Terminal warten, danach darf man sie zu Fuss abholen, wieder bei 35Grad versteht sich. Bei Avgas ist das egal. Ja Du hast richtig gelesen, gillt nur für Jet Fuel. Raus gelassen wird man häufig nur mit einer gelben Weste. Mal ist das egal, mal nicht. Flugzeuge ohne Handling warten nicht selten eine halbe Stunde auf den Fuel, mit Handling steht der Wagen sofort neben dem Flieger wenn er frei ist. Europcar und Hertz sind am Platz, das funktioniert top. Günstige Alternative ist das Carsharing Drivy. Rufen kann man den Fuel ganz normal über die Operation Tel Nummer des Flugplatzes, Nummer steht in der AIP. Sind die selben Leute, die auch die Gebühren abrechnen.
Vor dem Anflug umbedingt das kurze online gestellte Airport briefing anschauen. Der Platz hat große Probleme wegen Lärm und daher spezielle noise abatement routes. Alles kein Hexenwerk, wenn man es kennt.
Ja, und wenn Du alles richtig gemacht hast, dann steht auf Deiner Flughafenrechnung nur rund 26 EUR für einen 2 Tonnen Flieger pro Landung und ggf. 10 EUR für eine Anfahrt vom Tankwagen plus natürlich die Parkgebühren.
Viel Spaß und Erfolg,
Gruß
Chris [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Liebe Forumsgemeinde. Ich bin kein regelmäßiger Teilnehmer in diesem Form.
Anlässlich der jüngsten Ereignisse und Auswirkungen auf unsere Freiheit zu fliegen habe ich mich gehalten gesehen einen offenen Brief an den daec zu senden. Diesen möchte ich nachfolgend auf diesem Wege veröffentlichen.
Sehr geehrter Herr Klett,
nachdem unsere Landesregierung gestern beschlossen hat, dass es an der Zeit ist, Sportstätten, bei denen die Tätigkeit sicher an der freien Luft stattfindet und Abstandsregeln eingehalten werden können, wieder zu öffnen, kommt meiner Meinung nach die Zeit, in der aufgearbeitet werden muss, was in Deutschland unter maßgeblicher Mitwirkung des Daec und diverser seiner Landesverbände passiert ist.
Kurz zu meiner Person. Ich bin Unternehmer, 40 Jahre alt, verheiratet und Vater einer Tochter. Am Niederrhein ansässig bin im Besitz einer PPL-A IFR sowie einer Segelfluglizenz, fliege seit über 20 Jahren und habe knapp 4000 h Flugerfahrung. Ich betreibe zwei Flugzeuge, eine Piper Malibu Jetprop, stationiert in Weeze EDLV, und eine DA40, stationiert auf dem durch den LSV Goch betriebenen Sonderlandeplatz Goch Asperden EDLG. Meine beiden Flugzeuge nutze ich ausschließlich für private und geschäftliche Reiseflüge. Ich betreibe damit keinen Flugsport.
Was mit unserer allgemeinen Luftfahrt, unseren Freiheitsrechten und den innereuropäischen Grenzen in den vergangenen Wochen passiert ist, macht mich immer noch sprachlos. Ich habe mich gefühlt wie in einem schlechten Film. Ich habe grundsätzlich Verständnis für viele der Entscheidungen, die die Bundesregierung getroffen hat. Es musste sehr schnell gehen, um das zumindest gefühlt drohende Risiko in den Griff zu bekommen. Da wurde über Nacht viel mit heißer Nadel gestrickt und wo gehobelt wird, fallen bekanntlich Späne. Auf die einzelnen Maßnahmen und Entscheidungen der Bundesregierung will ich hier nicht weiter eingehen. Mir geht es um die Rolle und das Verhalten unserer „Interessenvertretung“ – dem Daec und den jeweiligen Landesverbänden.
Sehr geehrter Herr Klett, Sie haben es versäumt zu erkennen, was die allgemeine Luftfahrt in Deutschland ist. Sie haben es auch versäumt, zwischen den Aufgaben unserer von den Vereinen betriebenen Flugplätzen zu differenzieren. Mit Ihren Schreiben, bzw. denen der Ihnen folgenden Landesverbände (in meinem Fall NRW), insbesondere dem vom 29.03. an alle Mitgliedsvereine – die Betreiber der meisten deutschen Sonderlandeplätze – tragen Sie wesentlich Verantwortung dafür, dass über Nacht 80 % der deutschen Infrastruktur einfach geschlossen wurde. Seit dem Tag war es in Deutschland kaum noch möglich, mit dem eigenen Flugzeug zu reisen. Der Flugverkehr der allgemeinen Luftfahrt wurde so stark reduziert, dass diverse Verkehrslandeplätze Ihre Betriebspflicht aufheben ließen und geschlossen wurden und teilweise insovenzgefärdet wurden und immer noch sind. Der Luftverkehr der allgemeinen Luftfahrt kam nahezu vollständig zum Erliegen. Ich habe an dem Wochenende des 28.03 irgendwie eine Eingebung gehabt und meine DA40 nach Dinslaken geflogen. Dinslaken gehört zu einem der wenigen Flugplätze, die die Fahne hoch gehalten haben und der uneingeschränkt nutzbar geblieben ist. Ich rechne es dem Flugplatz und seinen Mitarbeitern sowie seinem Geschäftsführer hoch an, dass sie sich so verhalten haben. Dies sei hier aber nur am Rande erwähnt. So konnte ich das Flugzeug zumindest auf den Strecken, die noch fliegbar waren, die ganze Zeit nutzen, was ich fast jede Woche getan habe.
Ich kann Ihnen sagen: Was Sie mit Ihrer Schließungsaktion erreicht haben, hat seit dem 2. Weltkrieg noch keiner erreicht. Der Luftraum war wie leergefegt. Totenstille auf allen Info- und Radarfrequenzen, mit Ausnahme einiger weniger Fracht - und Medicalflüge. Sie haben uns unsere Freiheit, mit dem eigenen Flugzeug reisen zu können, für 2 Monate genommen. Sie haben diese Freiheit wie seit der Gründung der Bundesrepublik nie jemand zuvor in Gefahr gebracht.
Da Sie die Aufgaben aller deutschen Flugplätze, die als Sonderlandeplatz für den Motorflug zugelassen betrieben werden, offensichtlich nicht ganz verstanden haben, möchte ich Ihnen diese hier kurz einmal erläutern.
Für Sie Herr Klett, scheinen Flugplätze nur eine „Sportstätte“ zu sein. Die Infrastruktur Flugplatz mag für Sie als Segelflieger auch genau das sein, genauso wie eine Straße die Sportstätte eines Radsportlers, Joggers oder Motorradfahrers ist. Daher erscheint es mir wichtig, Ihnen das nachfolgende zu erläutern:
Diese Plätze sind nicht nur Sportstätten, sondern ein wesentlicher Teil der deutschen Infrastruktur der allgemeinen Luftfahrt. Der Grund, warum diese Infrastruktur von Vereinen betrieben wird, ist im Wesentlichen die Tatsache, dass unser Staat diese nicht bereitstellt. Die Rolle und Existenz der allgemeinen Luftfahrt scheint Ihnen ja auch nicht geläufig zu sein, daher nachfolgende weitere Erläuterung: Die allgemeine Luftfahrt ist für unsere Gesellschaft ein wesentlicher Bestandteil der Mobilität.
Ist irgendjemand in den letzten 2 Monaten auf die Idee gekommen, die Straßen und Autobahnen zu schließen, weil diese für Teile der Bevölkerung der Ort der Ausübung ihres Sports oder ihrer Freizeitbeschäftigung sind?
Sie Herr Klett verantworten, dass genau das der allgemeinen Luftfahrt passiert ist. Und als wäre dieser Skandal nicht schon schlimm genug gewesen, haben Sie auch noch nachgelegt. Mit Ihren Schreiben und denen Ihrer Landesvertretungen (mir liegt das vom 29.03 vom Verband NRW vor) haben Sie es Vereinen nahezu unmöglich gemacht zumindest den Teil des Luftverkehrs zuzulassen, der zu keinem Zeitpunkt von der Bundesregierung eingeschränkt wurde oder werden sollte. Sie haben praktisch alle Vereine dazu bewegt, ihre Sonderlandeplätze uneingeschränkt zu schließen. Jene die versucht haben, sich gegen diesen Skandal aufzulehnen, haben Sie versucht mundtot zu machen und sie als unsolidarisch diffamiert. Was haben Sie sich dabei gedacht? Was hilft es einem Fußballverein, wenn wir aufhören zu fliegen? Was hilft es einem Judoverein, wenn jemand eine Reise auf dem Landweg anstatt durch die Luft absolviert? Was hat das mit Solidarität zu tun? Die Krise ist schlimm genug, die Einschränkungen belasten uns alle auch so stark genug. Sollten wir nicht besser daran arbeiten zumindest all die Dinge zu ermöglichen, die sicher durchgeführt werden können, anstatt uns alle zu Hause einzuschließen und das kollektive Leid zu maximieren?
Sie haben weiterhin das Argument angeführt, dass es Ressentiments wecken könnte wenn alle zuhause bleiben und jemand geht fliegen. Ich habe in den letzten 2 Monaten unzählige Motoradfahrer, Cabriofahrer, Radfahrer, Jogger etc. gesehen, die am Verkehr teilgenommen haben. Und stellen Sie sich vor, viele davon sahen nicht mal so aus, als wären sie geschäftlich unterwegs. Ich halte auch diese an Minderwertigkeitskomplexe grenzende Strategie für die allgemeine Luftfahrt für völlig falsch. Wir betreiben aus diversen Gründen ein Fortbewegungsmittel, und zwar ein ganz phantastisches, dass sich von einem Auto einzig und allein dadurch unterscheidet, dass es nicht fährt sondern fliegt. Sie als Verband haben die Aufgabe dafür zu kämpfen, dass es als solches emanzipiert ist und bleibt, und dass wir unsere Freiheit auf Fortbewegung dieser Art behalten.
Stattdessen haben Sie, Herr Klett und ihre Mitstreiter, die gesamte allgemeine Luftfahrt stillgelegt. Sie haben nicht im Interesse eines Großteils der allgemeinen Luftfahrt, sondern ihnen zuwider gehandelt.
Sie haben es versäumt, die Bundesregierung aufzuklären und ihr die unterschiedliche Nutzung unserer Sonderlandeplätze zu erklären damit diese Ihre Infrastrukturaufgabe weiter wahrnehmen können.
In den 20 Jahren, die ich nun fliege kann ich mich nicht erinnern, dass der daec oder auch irgendeine andere unserer Interessensvertretungen eine solch kapitale Fehlleistung erbracht hätte und diese dann auch noch auf solche Art und Weise zu verteidigen versucht und durchgesetzt hat. Sie tragen damit die Verantwortung für die größte und schlimmste Einschränkung, die die allgemeine Luftfahrt seit der Gründung der Bundesrepublik erfahren musste. Genau wie mit der Schließung der innereuropäischen Grenzen ist mit der bundesweiten Schließung der Flugplätze eine rote Linie unserer Freiheitsrechte überschritten worden. Ich bin nicht gewillt, das einfach hin zu nehmen, auch dann nicht, wenn diese Einschränken wieder komplett wegfallen, worauf ich unglaublich stark hoffe.
Das, was der allgemeinen Luftfahrt in den vergangenen Wochen passiert ist, und die Rolle, die der daec dabei gespielt hat, muss Konsequenzen haben. Nie wieder dürfen wir es uns gefallen lassen, dass unsere Flugplätze sinnlos geschlossen werden und uns das Fliegen verboten wird. Sie und jene, die Ihren Kurs mitgetragen oder daran mitgewirkt haben, müssen zurücktreten.
Daher meine Aufforderung an Sie und Ihre Mitschuldigen Kollegen: Nehmen Sie Ihren Hut, treten Sie von Ihren Ämtern zurück und gehen Sie!
Mit freundlichen Grüßen
Chris Hannen [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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