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Alle Beiträge von: Henning Dammann-Emden [dammahen]
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31 Beiträge Seite 1 von 2
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Ich hab vor zwei Jahren (PPL-A JAR-FCL, NFQ, 2-Mot Rating) aufgehört und war insgesamt (inklusive Segelfliegen vor PPL-A) etwa 17 Jahre dabei.
Meine Gründe:
- zu teuer, macht keinen Sinn mehr:
Jede Menge Geld für nicht viel mehr als ein paar erweiterte Platzrunden im Jahr, so dass man gerade die Mindeststunden erreicht? Quatsch und gefährlich.
Mein IFR Dilemma habe ich ja bereits beschrieben. Da kann ich locker noch was drauf packen. Das kann einem auf Dauer den Spaß an der Sache vergällen.
- nicht das richtige Umfeld:
Kein aktiver Verein als Umfeld sonden nur ein paar Freunde, die entweder zu wenig Geld oder Zeit für das Fliegen übrig haben. Immer alles alleine zu machen macht eben auf Dauer keinen Spaß.
- gesundheitliche Einschränkungen:
Ich warte nicht, bis der Fliegerarzt sein Veto einlegt. Ich kenne mich selbst gut genug.
Es hat mal Zeiten gegeben, da hab ich geglaubt, ich könnte ohne das Fliegen gar nicht leben. Dem ist nicht mehr so. Ich vermisse es nicht ein bisschen. Ich mache jetzt was anderes.
Sich mit allen Mitteln an der Erhaltung des Scheines festzukrallen macht keinen Sinn.
Wer es nicht mehr kann oder will (warum auch immer), der soll es lassen. Ist besser so. Für alle.
Man kann es auch so zusammen fassen:
Wenn das doch recht teure und aufwändige Hobby Fliegerei für einen selbst keinen "Mehrwert" in irgendeiner Form (Spaß haben, Befriedigung, Entspannung usw.) mehr erwirtschaftet, dann sollte man aufhören.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo,
ja, wir haben dieses System vor etwa 5 Jahren in unserer Piper Aztec verwendet.
Die Firma war in der Lage, uns für jede verbaute Avionik Komponente, auch ältere Geräte, ein passendes Anschlusskabel zu liefern. Dadurch wird der Einbau von Avionik so einfach, dass man es fast schon selbst machen kann. Verdrahten muss man nur noch Plus und Minus und Beleuchtung.
Wie meist bei amerikanischen Firmen gute Kommunikation vie E-Mail und gute Dokumentation.
Die Qualität der Stecker und Kabel ist professionell, so wie man das bei Avionik erwartet.
Ich kann das System empfehlen. Ihr Avioniker wird es hassen.
Gruß
Henning
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Herr Höltken,
nein, werde ich nicht mitteilen. Das Drama ist lange her und Details tuen auch nichts zur Sache. Mein Fall soll hier nur als Extrembeispiel dienen, wie das ganze auch komplett in die Hose gehen kann. Bei mir was es der Beginn eines Entscheidungsprozess, der sich zwei Jahre lang hingezogen hat, und war letztendlich nicht der einzige Grund, die Fliegerei sein zu lassen.
Ich wehre mich gegen die Behauptung, das ein IR Rating jedem PPL-A Inhaber gut tut. Dem ist nicht so. Und nur um mal was neues zu lernen 15.000€ zu investieren (so viel kostet ein IR Rating realistisch), halte ich für wenig zielführend. Das Geld ist in einem Kunstflugrating, moderner Avionik oder einfach Flugstunden besser angelegt.
Normalerweise geht mich die ganze Sache auch nichts mehr an. Ich verfolge das Geschehen in der Szene aber schon noch, auch die meisten meiner Bekannten fliegen ja. Wenn ich dann in einem Forum sehe, das jemand drauf und dran ist, den gleichen Fehler wie ich zu machen, dann sage ich was dazu. Erfahrungsgemäß bringt es aber nichts, denn jeder Mensch muss seine Erfahrungen ja selbst machen. Wer hört schon auf andere?
Dies ist mein abschließender Kommentar zu der Sache. Ich wünsche allen jederzeit einen guten Flug! [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Herr von Croy,
Ihre Möglichkeiten unterscheiden sich von den meinen (und ich denke, so gut wie jedem anderen Deutschen Durchschnitts Privatenpiloten) in jeder Beziehung grundsätzlich. Für Sie macht eine IR Ausbildung sehr viel Sinn. Für den Rest nicht. Schätzen Sie sich glücklich.
Nicht falsch verstehen, bei mir kommt da kein Neid auf. Ich habe meine Entscheidung bis heute nicht bereut. Ich habe mal so sehr für die Fliegerei "gebrannt", dass ich mir ein Leben ohne gar nicht vorstellen konnte. Im ganzen war ich rund 15 Jahre dabei. Aber ich habe gelernt, dass es auch sehr gut ohne geht. Cèst la vie sagt der Franzose.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Das Ganze ist jetzt vier Jahre her, vor zwei Jahren war mein letzter Flug als Privatpilot und darum habe ich heute den nötigen Abstand, um das Ganze objektiv zu betrachten. Die Entscheidung, eine IR Ausbildung zu beginnen, war für mich falsch. Das das Ganze auch total schief laufen kann wie bei mir muss natürlich nicht jedem passieren. Aber ich hätte nach der Ausbildung nur ganz wenig Gelegenheit gehabt, IFR zu fliegen. Und das halte ich für sehr gefährlich. Man sollte sich da nicht von anderen beeinflussen lassen, sonst selbst ganz genau überlegen, ob man das IR Rating wirklich braucht. Die Ausbildung nur zu machen, weil man dann glaubt, ein besserer Pilot zu sein, ist eine Verschwendung von Zeit und Geld. Im Extremfall, so wie bei mir, kann es sogar dazu führen, dass man die Lust an seinem liebsten Zeitvertreib verliert. Mein "IFR_Drama" war aber auch nicht der einzige Grund für mich, nicht mehr zu fliegen.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo,
bevor Du mit IR beginnst, fragt Dich mal, ob Du das wirklich brauchst. Die wichtigste Frage ist: Hast Du Zugriff, auf ein IFR ausgerüstetes Flugzeug? Mit moderner Avionik und einem zuverlässig funktionierenden Autopilot? Wenn nicht-vergiss es! Ich meine damit nicht irgendeine Charterkiste, sondern ein eigenes Flugzeug. Denn wenn Du in IMC fliegst, musst Du dich 100% auf die Technik verlassen können, und das kannst Du bei einer Charter oder Vereinsmaschine meistens gleich vergessen. Und Du musst wirklich regelmäßig in IMC fliegen, sonst verlernst Du das ganz schnell wieder.
Ich hatte vor einigen Jahren die gleichen Ambitionen wie Du jetzt. Nebenbei als Freelance fliegen usw. Davon kannst Du dich verabschieden. Mit 50 sowieso. Niemand nimmt dich in dem Alter als Anfänger und der Pilotenberuf ist knallhart und sehr schlecht bezahlt. Es lohnt sich also auch nicht. Und bedenke: Als Privatpilot KANNST Du fliegen, als Berufspilot MUSST Du.
Immer wieder wird behauptet, dass einen die IR Ausbildung weiter bringt usw. . Ich habe die Ausbildung komplett durch gemacht. Was Du an Theorie lernst ist ein Witz, davon nützt Dir beim Fliegen nur ganz wenig. Und die praktische Ausbildung? Wenn Du einen Lehrer hast, der sich auch traut, mit Dir in IMC zu fliegen (und nicht nur im Simulator), dann lenrst Du wirklich was dazu, sonst nicht. Am Ende meiner Ausbildung hätte ich es nicht gewagt, wirklich in IMC zu fliegen, so schlecht war die Ausbildung. Und zum Schluss bin ich noch ganz übel betrogen worden, so das ich, nachdem ich der Flugschule jede Menge Geld in den Rachen geworfen hatte, ohne IR Eintrag da stand. Ich hätte im Prinzip ganz vor vorne anfangen müssen, das habe ich dann nicht gemacht. Die ganze Angelegenheit ist mir so an den Magen gegangen, das ich die Fliegerei danach ganz hab sein lassen.
Also, wenn Du meinst das wirklich durchziehen zu müssen, dann suche Dir wenigstens eine gute Flugschule. Ansonsten "maintain VMC" und hab Spaß.
Gruß,
Henning aus Bremen [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo,
wichtig ist auch, wie regelmäßig der Motor gelaufen hat. Und zwar nicht nur im Standlauf am Boden. Wenn das Flugzeug (und damit natürlich auch das Triebwerk) lange rumgestanden hat, kann das ein Anzeichen für Korrosion sein, besonders an der Nockenwelle. Bis zum Verkauf regelmäßig geflogen? Das ist ein Pluspunkt. Welches Öl wird verwendet? Mehrbereichsöl oder Standard W80/100. Nach meinen Erfahrungen übersteht ein Triebwerk längere Standzeiten mit dem Standard Öl besser.
Gruß! Henning [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Das hier habe ich gerade bei "PPRuNe" gefunden, gepostet von einem "MrSnuggles"aus Schweden:
"In Sweden there are some illnesses that your doctor HAS to report to
Transportstyrelsen (the gouvernment agency that oversees all kinds of
transport, by sea, by air, by road).
Epilepsy of course, but also schizophrenia, all kinds of dementia,
mentally challenged persons, everything on the autism spectrum, ADHD,
and some rare CNS diseases.
Besides that there are voluntary reports that can be made by your
doctor, if s/he deems it necessary to remove you from any kind of
handling of a vehicle, be it by air, sea or road. Temporary psychosis
and suicidal thoughts may fall into this category, but also some kinds
of heart disease and bad cases of Parkinsons.
Transportstyrelsen then contacts me, in this case, and I have tons
of papers to fill out, then there are follow ups every six months until
the Doc says I'm all clear. After that I get my license back. This is
how it works with driver's license anyway. There are more stringent
regulations on pilot's licenses but you can get them back.
"
So wird es wohl bei uns auch werden, denke ich. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo!
Wie gestern bei "Report" aus Mainz zu hören war, werden Tauglichkeitszeugnisse, die in Deutschland ausgestellt wurden, mittlerweile schon in einigen Ländern (Großbritannien wurde genannt) nicht mehr anerkannt. Der Grund dafür ist wohl, dass das LBA mitgeteilt hattte, von der psychischen Erkrankung des Copiloten nichts gewusst zu haben. In anderen Ländern gibt es eine Meldepflicht. Ich habe den Beitrag leider nicht ganz gesehen. Kann jemand bestätigen, das es mit deutschen Tauglichkeitszeugnissen aktuell ein Problem im Ausland gibt? Das ganze System der Flugtauglichkeitsuntersuchungen in Deutschland wurde als veraltet und dringend überholungsbedürftig dargestellt. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo!
So nennt uns die Presse doch immer: "Privatpiloten", "Kleinflugzeuge" usw. War nicht abwertend gemeint. Für mich gibt es bei der Flugtauglichkeits-Untersuchung durch den Fliegerarzt keinen Unterschied zwischen PPL und ATPL oder CPL, was die Möglichkeit angeht, Erkrankungen zu verschweigen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Eventuell sollte das LBA seine Strategie bezüglich der ZÜP überdenken und dafür bei den Medicals genauer hinschauen. Meine Erfahrungen bezüglich Medical und LBA sind aber eher so, das das LBA auch bei den Medicals eher streng ist. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich beziehe mich auf die Meldungen, die aktuell durch die Medien gingen. Offensichtlich haben die LH-Fliegerärzte das LBA nicht über die Erkrankung des Copiloten informiert. Offen ist, in wie weit des hätte geschehen müssen.
Ich finde das auch alles reichlich merkwürdig. Irgendwie habe ich das Gefühl, das beim System der Überwachung der Flugtauglichkeit Verbesserungspotential besteht. Ich habe den Verdacht, dass einige Beteiligte bestimmte Lücken im System ausgenutzt haben und wohlmöglich noch ausnutzen, was jetzt zur Katastrophe geführt hat. Hinterher ist man immer schlauer, aber man muss versuchen, aus dem Erlebten zu lernen.
Wie es in der Geschichte der Luftfahrt ja schon so oft geschehen ist. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich spreche hier nicht nur von Airliner Piloten, sondern von Piloten im allgemeinen.
Im Bereich der sogennannten "Privatpiloten" hat es in den letzten Jahren einige Fälle gegeben, bei denen dem Fliegerarzt erhebliche Erkrankungen verschwiegen wurden. Diese Erkrankungen haben dann zumindest dazu beigetragen, dass ein Unfall passiert ist, meist mit erheblichen Personenschaden.
Ich bin der Meinung, dass es Piloten (Egal, ob Tauglichkeitsklasse 1 oder 2) zu einfach gemacht wird, die Flugtauglichkeit einschränkende Erkrankungen zu verheimlichen. Der Verband der Fliegerärzte meldet sich ja auch schon entsprechend zu Wort. Wir brauchen hier (leider) mehr Kontrollen.
Wie jetzt bekannt wird, war das LBA ja über die Erkrankung des Copiloten gar nicht informiert worden. Für mich ist das LBA damit aus der Schusslinie, hatte ich mir gleich nicht vorstellen können. Bei dem Thema Flugtauglichkeit fährt das LBA ja bekanntlich eine recht harte Linie. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Das bedeutet also, das der "SIC" Eintrag mehr oder weniger normal ist? Im Cockpit kann also z.B. jemand mit einem Nierenstein sitzen? Da möchte ich aber nicht dabei sein, wenn sich der Stein während des Fluges löst.
Schönen Dank. Vom Airliner fliegen habe ich zunächst mal genug. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Trotzdem: Ich kann nicht begreifen, dass die LH jemanden mit so einer Geschichte ins Cockpit lässt. Eine der Rechtfertigung für die höheren Ticketpreise war doch immer, das sie Top-Piloten haben. Das der Copilot für Germanwings geflogen ist, macht für mich keinen Unterschied. Nicht umsonst sind die Einstellungstests bei der LH die schärfsten in der ganzen Branche. Die Tests hat der Copilot ja bestanden, zu dem Zeitpunkt war dann ja wahrscheinlich noch alles OK. Aber wenn sich dann schon während der Ausbildung zeigt, das der Mann dem Job nicht gewachsen ist, dann sollten die hohen Anforderungen, die die LH an seine Piloten stellt, doch weiterhin gelten. Oder ist alles egal, wenn man erst mal "drin" ist? Hat die LH nicht genug Bewerber, das sie so jemanden durch ziehen müssen? Selbst nachdem der Mann seinen Arbeitgeber selbst informiert? Mein Vertrauen in die LH ist jedenfalls stark beschädigt. Ich habe immer geglaubt, die Piloten sind in jeder Hinsicht topfit. Und zu den Behörden: Ich kann nicht verstehen, das jemand mit einem "SIC" Eintrag in der Lizenz ein Verkehrsflugzeug lenken darf. Das passt doch nicht mit dem Vorgehen des LBA gegen Piloten zusammen, denen wegen irgendeinem Leiden die Ausübung Ihres Berufes verwehrt wird. Da prozessiert das LBA bis zum Ende durch, aber hier : "SIC" Eintrag und gut ist. Oder ist hier die EASA zuständig? Zum System: Wer die Unfallberichte der BFU der letzten 10 Jahre verfolgt hat, kann mehrere Fälle aufzählen, bei denen Piloten zur Fluguntauglichkeit führende Erkrankungen Ihrem Fliegerarzt verschwiegen haben. Un das sind nur die Fälle, bei denen dann etwas passiert ist. Die Überwachung der Flugtauglichkeit hat hier eine Lücke. Ich bin der Meinung, dass Piloten nicht "gezüpt" gehören, das hat bis jetzt eh nichts gebracht, sondern Sie sollten dahingehend überprüft werden, ob sie bei anderen Ärzten in Behandlung sind. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Moin! Um mal wieder zum Thema zurück zu kommen: Mir kommt der Hut hoch, wenn ich jetzt lese, dass LH von der Erkrankung des Co gewusst hat. Wer ein Klasse 1 Medical hat, muss fürchten, dass er wegen einer Kleinigkeit (z.B. Blutdruck zu hoch usw.) seine Tauglichkeit verliert. Mein Fliegerarzt hat schon immer die Blutdruckwerte um den "Angstfaktor" nach unten korrigiert. Warum sitzt dann ein Co mit einer solchen Erkrankung wie jetzt publik geworden ist im Cockpit?
Natürlich hat sich keiner vorstellen können, das so etwas mal passiert. Der Mann hätte schon lange vorher aus dem Cockpit entfernt werden müssen. Als wenn es nicht genug Piloten gäbe! Warum setzt man sich wissentlich so einem Risiko aus und bildet den Mann weiter aus und lässt Ihn dann auch noch ins Cockpit?
Welchen Sinn hat dann das ganze Aussieben und beinhartes Testen der Anwärter bei LH?
Irgend jemand hat da gewaltig geschlafen. Interessant auch, das vom zuständigen Fliegerarzt noch nicht zu hören war und vom LBA auch nichts.
Ich glaube, wir stehen da noch ganz am Anfang. Der dicke Hund kommt erst noch.
Ich persönlich glaube, das der CoPilot gesehen hat, wie sein Lebenstraum den Bach runter gegangen ist. Wenn man sich die Arbeitsbedingungen ansieht, ist das auch kein Wunder Was man so liest, war er ja ganz "vernarrt" in den Pilotenberuf.
Vom "Traumjob Pilot" ist nichts mehr über geblieben. Darum ist er total enttäuscht worden und ist dann depressiv geworden. Eventuell wollte er ja auch ein Zeichen setzen... [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ist auch so. Für mich ist erst mal Schluss mit Flugsport.
Henning [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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So sind wir Deutschen halt. Wollen immer alles 110% richtig machen. Vorher sind wir nicht glücklich. Darum (und wegen kein Tempolimit) bauen wir auch so gute Autos. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo!
Wie ist das eigentlich, wenn man mit dem Fliegen aufhört, muss man das irgendeiner Behörde melden? Die Lizenz (PLL-A) eventuell zurück geben? Oder lässt man einfach alles verfallen, wirft alles weg und bleibt am Boden?
Gruß! Henning [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Könnt ihr eventuell mal mit dem Quatsch aufhören? Ich wohne in Bremen. Zwei Menschen sind auf tragische Weise ums Leben gekommen, weil ihr Flugzeug nach dem Start in Schwierigkeiten gerät und in eine Lagerhalle, in der ein Autohaus Reifen gelagert hat, abgestürzt ist. Dabei sind einige in der Nähe stehende PKW explodiert und der Flieger sowieso. Und das ganze in unmittelbare Nähe von Gebäuden mit Menschen drin. Die Rauchsäule war in weiten Teilen der Stadt zu sehen und zu riechen.
Was wann warum explodiert ist, tut im Moment gar nichts zur Sache. Zwei Menschen sind gestorben, die nur einen Rundflug bei bestem Wetter in einem schönen Oldtimer machen wollten.
Mein Beiled gilt den Hinterbliebenen. Das kann hier jeder im Forum kund tun, aber bitte keine Spekulationen von selbsternannten "Experten" oder andere unangemessene Beiträge Wartet den Bericht der BFU ab und an sonsten:
Ganz Still sein und mal fünf Minuten drüber nachdenken.
5 Minuten? Schafft Ihr!
Hier geht es nämlich schon los: die Flugplatzgegner fühlen sich bestätigt und nutzen die Gunst der Stunde.
Gruß! Henning Bremen [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo!
Wir hatten in unserem Hangar auch bis vor kurzem ein Mäuseproblem.
Ich habe Mausefallen mit Dauerköder aus dem Baumarkt angeschafft. Das sind solche grauen Plastikdinger. Die haben die gesamte Population gekillt oder die Mäuse sind weggezogen.
Jetzt ist jedenfalls Ruhe.
Wer das nicht will kann sich aus Blech einen ca. 40cm hohen Zylinder biegen, den man an der Blechstoßkante mit Verschlüssen auf und zumachen kann. Die Zylinder um die Fahrwerksbeine herum aufstellen. Da kommt keine Maus drüber weg.
Man sollte im Hangar auch nichts lagern, worin sie sich einnisten können. Bei uns wohnte die Mäusfamilie in einem alten Karton, der mit Schaumstoff gefüllt war. Das ist ein Paradies für Mäuse.
Gegen Mäusepipi im Flugzeug hilt nur Teppich usw. erneuern und mit scharfen Haushaltsreiniger auswischen. Den Gestank hält man nicht aus und von selbst verschwindet er nicht.
Henning [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ist das sicher, das die Engländer eine komplette Prüfung aller Geräte angeboten haben? In D ist das ja nur alle zwei Jahre fällig, während der Transponder jährlich geprüft wird. Wenn nur der Transponder geprüft wird kommt man mit 145 € (=120 GBP) auch in D hin.
Ich kann mir nicht vorstellen, das das ausgerechnet in GB so billig sein soll.
Die leben auch in EASA Land und die müssen genau die selben teuren EASA Genehmigungen haben wie unsere Avioniker. Die sauteuren Testgeräte muss der auch haben und die Kalibrierung der Testgeräte ist genau so fällig wie bei uns.
Das macht, denke ich, den Hauptteil der Kosten aus. Die Prüfung vor Ort ist auch bei unserem Flieger jedes Mal ein Witz, das dauert bei unserer "Quasi-IFR" ausgestatteten Maschine keine halbe Stunde bei einer vollen Überprüfung aller Geräte. Ich habe schon oft gedacht, das wohl noch nie einer so schnell so viel Umsatz gemacht hat.
Aber die eigentliche Prüfung ist eben nicht die ganze Geschichte.
Henning [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich habe mir gerade die Powerpoint Präsentation von Cessna angesehe.
Als einer der Gründe für die Inspektion wird der Fakt angegeben, das die meisten Cessna vor 1986 nicht mittels Primer vor Corrosion geschützt wurden.
Bei den meisten in D zugelassenen Cessnas ist das aber der Fall, da sie in Reims Frankreich gebaut wurden. Da war das aufbringen von Primer serienmäßig, während es bei in USA gebauten Cessna eine Kaufoption war.
Ich bin der Meinung, das dieser Umstand bei der ganzen Diskussion bis jetzt überhaupt nicht ausreichend berücksichtigt wurde. Zudem haben bei uns die meisten Flugzeuge einen Platz im Hangar und kommen nur selten mit Feuchtigkeit in Kontakt. Vor Korrosion schützende Lackierungen werden regelmäßig ausgebessert und poliert oder neu aufgebracht.
Sicher gibt es auch bei uns "vergammelte" Cessna und andere Muster, aber doch längst nicht so viele wie in den USA.
Ich konnte mich kürzlich bei einem Besuch des Flugplatzes Santa Monica in Kalifornien selbst davon überzeugen. Etliche Flugzeuge stehen ständig draussen und sind in einem erbarmungswürdigen Zustand, einige wurden von ihren Besitzern offensichtlich auf dem Flugplatz entsorgt. Es gibt eine regelrechte "Corosion Corner"auf dem Platz.
Bei dem Anblick wundert es mich nicht, das FAA und Cessna da etwas tun mussten. Aber das ist nicht vergleichbar mit der Situation bei uns und in weiten Teilen Europas. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Moin!
Hat bei dem ganzen Zirkus eigentlich auch jemand daran gedacht, das die in Frankreich gebauten Cessna einen Korrosionsschutz mittels Zinkchromat Grundierung haben? Soweit ich weiß, haben die in USA gebauten Cessnas diesen Schutz nicht.
Gruß! Henning [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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