Bitte erlaubt mir als Newbie eine Frage zu dem Anflugverfahren eines kontrollierten Flugplatzes mit CTR und Pflichtmeldepunkten:
Momentan höre ich in ausreichender Entfernung die ATIS ab und erhalte u.A. eine Angabe zu der aktiven Piste. Die meisten Anflugkarten enthalten eine Kursvorgabe vom Pflichtmeldepunkt zur Piste. Ich melde mich dann ca. 10 NM vor dem passenden Pflichtmeldepunkt und erhalte meistens dann auch die Anweisung über genau diesen Pflichtmeldepunkt einzufliegen. Nach dem Einflug in die CTR erfolgt dann auch in der Regel zügig die Anweisung, direkt in den Queranflug zu gehen. Ich folge weiterhing der veröffentlichten Route und erhalte dann irgendwann die Freigabe zur Landung. Manchmal geben die Lotsen zwecks Staffelung die Anweisung, eine(n) Vollkreis(e) zu fliegen. Irgendwann geht es dann entlang vorgenannter Route wieder weiter. So weit so gut.
Nun zu meiner Frage: Nach einem Einflug erhielt ich kurz nach Einflug in die CTR die Anweisung, in den Gegenanflug zu fliegen; es war recht viel los. Dazu bin ich zunächst Richtung Pistenmitte geflogen und etwa 1NM querab zur Piste in den Gegenanflug eingedreht. Kurz vor Eindrehen in dem Gegenanflug hat sich der Lotse gemeldet und gesagt, dass ich mich an seine Anweisungen zu halten habe und in den Gegenanflug zu gehen habe, wenn er die Anweisung gibt. Mein Einwand, dass ich doch gerade im Begriff bin, mit 1 NM Abstand in den Gegenanflug einzudrehen, hat er nicht mehr kommentiert. Ich bin mir nicht sicher, was der Lotse erwartet hat. Sollte ich direkt in Richtung Gegenanflug eindrehen (meine Position war zu dem Zeitpunkt der Anweisung noch etwa 3 bis 4 NM querab zur Piste)?
Hoffe, mich einigermassen verständlich ausgedrückt zu haben und dass diese Frage nicht schon einmal an anderer Stelle gestellt wurde.
Liebe Grüsse aus dem Ruhrgebiet........
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