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Hallo an alle,
ich könnte mir auch vorstellen, dass ein Fly Inn bei uns in Memmingen gemacht wird. Wir würden das mit unserer Firma einschließlich kleinem Rahmenprogramm organisieren. Rahmenprogramm können die Alpen, der Bodensee, das Allgäu oder auch München sein.
Wenn Interesse besteht - meine mail habt Ihr ja.
Peter [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Tja,
habe mit meiner CAMO gesprochen. Es ist noch schlimmer. Bis zum 30.06. muss das ganze gemacht sein. Zum Glück ist bei unserer Kleinen schon 80% voriges Jahr gemacht worden. Jetzt sind nur noch die Rissprüfungen drann (1 Woche).
Irgendwie nervt das. Mittlerweile ist in die Maschine ein deutlicher 5 stelliger Betrag für die SID geflossen. Und - zumindestens bei unserer Maschine - eine Reims Cessna 172 Baujahr 1978 - ständig gewerblich gewartet - war die ganze SID nicht ganz unbegründet. Ob Sitzschienen gewechselt wurden, irgendwelche Doppler aufgenagelt wurden eine Menge von Arbeit.
Aber gut, dann vergolden wir die Maschine - müssen wir ja (TP3)
Peter [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ja, bis auf die ATPL Prüfung kann man jetzt für alle Prüfungen sich den Prüfer selber aussuchen
Peter [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ja, laut EASA ist Komplex Aircraft jetzt anders definiert. Für den CPL braucht man wie bisher Einziehfahrwerk und Verstellprop, heißt nur anderst.
Peter [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Michael,
also zum Crewausweis:
Das LBA stellt keine Crewausweise mehr aus. Wir mussten unsere auch selber drucken lassen. Soviel zum Wert eines Crewausweises.
Hatte übrigends vor ca. 4 Monaten in EDDL eine nette Episode (besser gesagt sogar zwei).
Mein Copilot ist ca. 1 Stunde vor dem Eintreffen der Passagiere am Flugzeug gewesen um es vorzubereiten. Er hat im Flugzeug seinen Crewausweis liegen lassen und ist zurück zum GAT. Nachdem unsere Passagiere da waren - Ingenieure mit Werkzeugkoffern inklusive langen Schraubenziehern, Hämmern etc. konnte ich zwar mit unseren Passagieren rein gehen, meinen Copiloten haben die aber nicht reingelassen, da er nur eine Fluglizenz mit Lichtbildausweis dabei hatte - und keinen Crewausweis - 20 Minuten vorher hatten die selben die aber alles gesehen.
Ich habe mir in den letzten Jahren zur Angewohnheit gemacht, bei Problemen mit der Security sofort darauf zu bestehen, dass die Polizei geholt wird - in EDDL ein kurzer Weg. Dieser ebenfalls nicht umfänglich geschulter Beamte teilte mir dann mit, dass die Security Recht habe, schliesslich haben die keine Ahnung, ob eine Pilotenlizenz echt ist. Ich fragte, ob ich meinen Copilot dann wenigstens als Passagier mitnehmen könnte. Außerdem gibt es keine Pflicht, einen Crewausweis zu haben. Nein das geht nicht - er hat ja eine Uniform an. Okay sagte ich - aber bald ist Karneval - und außerdem kann er doch anziehen was er will als Passagier - oder ist das mittlerweile auch geregelt? Lange Rede - kurzer Sinn irgendwann durfte er unter Aufsicht zum Flugzeug - seinen Crewausweis holen und erneut durch die Security.
Lustigerweise musste ich am darauf folgendem Wochenende eine Maschine abholen - Sonntags. Da war dann das selbe Spiel - nur umgedreht. Es wurde kein Crewausweis anerkannt sondern nur eine Lizenz. Da habe ich den Herrschaften dann sagen müssen, dass dies ein paar Tage vorher seitens der Bundespolizei anders entschieden wurde und ich heute Zeit habe - ist nur ein Ferry Flug. Sie mögen bitte Ihren Chef holen, ich würde es jetzt gern geklärt haben, da ich mich nicht jedes mal auf alle Eventualitäten vorbereiten möchte. Nun es war Sonntag, man hat ihn nicht erreicht und ich konnte mit weniger Verzögerung als im ersten Fall durch die Security ;-).
Ich möchte mit den Security Leuten nicht tauschen, da diese oftmals in einer ziemlich blöden Situation sind - nur angelernt, in der Regel keine fundierten Kenntnisse, zwischen den Fronten stehend und sofort belangt werdend, wenn irgendetwas nicht richtig läuft.
Auf der anderen Seite wird mit uns nur das gemacht, was wir zulassen. Ich finde, es ist jeder selber schuld, der mit sich alles machen lässt. Kontrollieren lassen ja, erniedrigen lassen nein.
Und wenn sich genug beschweren, dringt das irgendwann in die Chefetagen und wird auch was geändert - siehe EDDS - dort durfte man selbst als Pilot bis vor kurzem keine Wasserflasche durch das GAT mitnehmen. Es gab genug Ärger, jetzt ist es geändert. Leider nur traurig, dass dies oft nicht mit gesundem Menschenverstand möglich ist.
Peter [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Malibuflyer,
ja das stimmt. Allerdings ist es auch mit den bisher geforderten 10 Stunden teilweise schwierig gewesen. Bei Kandidaten, die noch nicht viele Stunden auf ähnlichem Gerät hatten, fordern die meisten Versicherungen erst mal "betreutes Fliegen" für zumindestens 25 Stunden.
Peter [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Guten Tag,
mal eine Frage an die Kenner in diesem Forum.
Ich bin gerade dabei unser Trainingsmanual für die PC12 auf den neuen Stand zu bringen und dabei die TBM, PA46 etc mit einzuarbeiten.
Beim Studium der FCL Vorschriften ist mir aufgefallen (bzw. ich habe es nicht gefunden), dass keine Mindeststunden bzgl. theoretischer und praktischer Ausbildung für die Single Engine Flugzeuge gefordert werden (begrüßenswert- dann kann die Ausbildung endlich auf den Bewerber abgestimmt werden).
Hat irgendeiner, der sich schon mit den neuen Vorschriften beschäftigt hat, irgend eine andere Aussage bzgl. möglichen geforderten Stunden gefunden?
Wäre schön, wenn mal was einfacher wird ;-)
Peter [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich denke mal, dass hier gerade etwas durcheinander kommt.
Die Definition ist meines Erarchtens nur ein Teil der Geschichte (wurde übrigends fast wörtlich aus den Vorschriften des Energiesteuergesetzes übernommen - ein leidliches Problem, wenn man mit einem Flugzeug, welches im Werksverkehr eingesetzt wird Energiesteuer wieder bekommen will - war/ist, dass der Eigentümer keinen Einfluss haben darf...).
Part FCL regelt nicht, ob ein Flugzeug als solches verchartert werden darf. Darf es natürlich. Jedenfalls das Flugzeug als solches.
Was nicht mehr geht, ist ein Konstrukt, dass ein Eigentümer mit PPL oder mit CPL jemanden von A nach B fliegt und derjenige halt "nur" das Flugzeug chartert. Der PPL/CPL Inhaber flog natürlich kostenlos (kenne selber jemanden, der auf diese Art und Weise 8.000 Stunden gesammelt hat). Dabei wurde recht großzügig das "Münchner Modell" strapaziert und in Ermangelung anderer Vorschriften haben die Behörden nur zuschauen können.
Dies geht nicht mehr. Was ich allerdings nicht verstehe, ist, warum man nicht die Regelung der FAA übernommen hat, wo Selbstkostenflüge eindeutig geregelt sind und man damit auch gar nicht in eine Grauzone ausweichen kann bzw. muss.
Mit PPL darf man entsprechend der Formulierung gar kein Geld mehr annehmen wenn man mit jemanden fliegt. (war streng genommen aber auch schon seit Einführung des JAR-FCL so, wo man erst den Begriff Selbstkostenflüge gestrichen hat und dann über eine Hintertür das Ganze mit Viersitzern wieder erlaubt hat).
Haftungssachen bei Verchartern (Wartung/ laufzeitbegrenzte Teile) mit und ohne Pilot (Luftfrachtführer außerhalb von Luftfahrtunternehmen hat unbegrenzter Haftung) lassen wir mal außen vor. Da hat sich nichts geändert.
PB [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Noch ein paar kurze Anmerkungen:
1. Warum einige SET als Klassenberechtigung, andere als Musterberechtigung geführt werden, dies kann einem noch nicht mal das LBA beantworten. Ich denke, es muss dort einfach mal Ordnung in den Listen geschaffen werden. Ein anderes Beispiel ist, dass die KingAir Serie 90,99,100 und 200 ein Typrating erfordern, die Serie 300, 350, 1900 ein anderes. Dabei ist der Unterschied zwischen der 90er und der 200er größer als z.B. zwischen der 200er und der 300er. Man hat hier vermutlich einfach (ohne Nachdenken?) die 12.500 lbs Grenze der Amerikaner übernommen, die ja bekanntlich bis zu dieser Grenze kein TR benötigen (jedenfalls nicht bis einschließlich TP).
2. EASA FCL
So wie es jetzt in den Vorschriften aussieht, lohnt sich das warten. Man geht bei den ganzen Single Engines offenbar weg von den Mindeststunden. Das heißt, jemand mit ausreichender Erfahrung oder vergleichbaren Mustern muss nicht mehr zwingend 10 Stunden absitzen. Jetzt ist es so, wer z.B. PA 46 und PC 12 hat - und von dort auf die TBM 700 will - ein durchaus vergleichbares Flugzeug - muss zwingend 10 Stunden fliegen. Das wird sich ändern.
Sicherlich - für einen Neuling auf dieser Klasse von Flugzeugen - wird das ganze Training nur theoretisch weniger - schließlich soll der Aspirant das Flugzeug anschließend sicher beherrschen.
Peter [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ja, wir werden die von Markus vorgeschlagene Lösung probieren. Markus, ich schicke Dir dieses Wochenende alles und dann denke ich kannst Du hier in einigen Wochen die Erfahrung mit den Behörden berichten. Noch einmal vielen Dank für den konstruktiven Lösungsansatz (Gebühr für konkrete Leistung - das kann man kalkulieren).
Danke
Peter Böttge [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Doch, ich war schon in China. Aber auch die haben die Gebühren sofort kassiert - und sogar mit Kreditkarte auf Provinzflughäfen, was bei uns noch nicht mal immer üblich ist. Wobei dort der einfachste Weg ist, über einen deutschen Provider die ganzen Abrechnungen zu machen. Kostet zwar 1,5% extra Fee - ist aber auf Grund der teilweise vorhandenen Sprachbarrieren einfacher. Sicherlich - die haben zur Zeit noch andere Treffer - das wird sich aber geben, sobald sich dort eine Allgemeine Luftfahrt entwickelt (das selbe Problem bestand ja nach der Wiedervereinigung in den ganzen Ostblockländern, das leicht überhöhte Gebühren für ziemlich unterdurchschnittliche Leistungen kassiert wurden - aber das ist ein anderes Thema).
Peter [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Markus,
erst mal vielen Dank für Dein Angebot. Ich bin morgen am späten Abend aus Paris zurück und melde mich dann am Donnerstag bei Dir. Habe heute noch die Sache über ein weiteres befreundetes Unternehmen ausgelotet, die einen Fiskalvertreter haben. Weiß aber noch nicht, ob das geht.
Peter [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Danke schon mal für die ersten Antworten.
Sicherlich - eine komplette Aufhebung wäre schön - aber bis dahin muss ich mich leider damit anfreunden, dass mein Chef den Kram bezahlen muss.
Das Problem was ich mit der ganzen Mist habe ist schlicht und einfach der inländische Steuerbevollmächtigte. Ich berechne ja auch nicht meine Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer auf die Landegebühren selber um diese dann abzuführen. Dieser Schwachsinn.
Die Linienfluggesellschaften erfüllen diese Auflage wohl teilweise über Ihre Verbände. Weiß jemand, ob es das für unsere "kleinen" Flugzeuge auch gibt (AOPA?)?
Ich möchte mal die Ösis sehen, wenn die Chinesen oder Nigerianer mit so einer Auflage kommen ;-)
Hoffe weiter auf Antworten und bedanke mich schon mal recht herzlich.
Peter Böttge [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo liebe Piloten und Flugzeugeigner,
kurze Frage - hat jemand bezüglich dieser Abgabe für Flugzeuge über 2t schon Erfahrungen sammeln können? Wir müssen mit unserem Flugzeug >2t demnächst dorthin und eigentlich hätte ich Lust, es darauf ankommen zu lassen, was passiert, wenn ich keinen Fiskalvertreter benennen kann.
Gibt es unter Umständen über Verbände einen Fiskalvertreter, der sich benennen lassen würde und dann - zu welchen Kosten?
Ich meine - die Aufgaben im Zusammenhang mit der Flugabgabe sind schon lästig genug - eigentlich könnte das der Flugplatz mit kassieren und abführen.
(Es geht nicht darum, dass ich die Flugabgabe auch als schwachsinning betrachte - aber ich suche einfach eine Lösung um mit diesem Problem geschmeidig umgehen zu können).
Besten Dank
Peter Böttge zur Zeit in Le Bourget ;-) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Kann zu den Daten PC12 nur zustimmmen. Fliege seit 2 Jahren verschiedene PC12 im Werksverkehr. Bei uns ist der durchschnittliche Spritpreis 1,21 Euro (kommt daher, dass man bei Auslandstrips natürlich das ausnutzt).
Wir haben aktuell eine PC12-47. Kann bei Bedarf die kompletten 12 Monatsdaten zur Verfügung stellen, so dass sich derjenige ein Bild über die fixen und variablen Kosten machen kann, einschließlich einer unplanmäßigen Reparatur und TW-Rücklagen (Silver Plan).
Wen es interessiert - teilt mir die e-mail mit und ich schicke es Euch.
PB [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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