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Alle Beiträge von: F. S. [edfe_pilot]


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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Eine IFR-Trainingsstunde durch das Amtsgericht Langen – Wenn die CDI-Ablage zum juristischen Schauspiel wird
21. Januar 2026 15:54 Uhr: Von F. S. an Tobias Schnell

Es war jederzeit positive Kursführung auf einem veröffentlichten Verfahren vorhanden (also keine "full deflection")

Das ist sehr unwahrscheinlich, wenn man sich den Radarplot anschaut ("Unwahrscheinlich" weil es Verzerrungen im abgedruckten Plot geben könnte - die müssten aber sehr groß sein):

Der Radarpunkt 09:46:55.17 stellt nicht die größte Abweichung dar, sondern den Punkt, an dem der Pilot sichtbar korrigiert hat. Danach ist die Abweichung erst mal noch größer geworden. Genau deswegen verlangt die ICAO ja auch, dass eine Korrektur spätestens bei half scale deflection erfolgt, weil man nicht gefahr laufen soll, während der Korrektur aus der Anzeige rauszulaufen.

Nach dem abgedruckten Plot war die Abweichung mehr als 2 Grad größer und damit sehr wahrscheinlich mehr als die 0,8 Grad, die bei 09:46:55.17 zur full scale deflection noch gefehlt haben.
Der Pilot war damit sehr wahrscheinlich für ca. 45 Sekunden nicht nur ausserhalb des maximalen geschützten Verfahrensraumes, sondern auch ausserhalb der Anzeige seiner Navigationssysteme und mithin ohne positive Kursführung auf einem veröffentlichten Verfahren.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Halon-Verbot für Feuerlöscher – und jetzt? Update zum Heft-Artikel...
21. Januar 2026 15:34 Uhr: Von F. S. an Sebastian L. Bewertung: +2.00 [2]

Ich sehe das als sehr relevant an. Wir sind leider immer noch in der Situation, dass es faktisch unmöglich ist, sich an alle Vorschriften und Vorgaben zu halten. Man muss zwingend gegen irgendetwas verstossen und kann derzeit schlicht nicht mit einem zulässigen Feuerlöscher fliegen. Deswegen hat man als Pilot nur die Wahl, gegen welche Vorgabe man verstößt.

Jetzt könnte man argumentieren, dass dass rechtliche Vorgaben ein höheres Gewicht haben, als die Anwendugsvorschriften und Produktlimitationen auf dem Datenblatt. Aber ist das so? Hierzu müsste man wissen, wie diese Angaben auf den Datenblättern (hier zum Mindestvolumen des Einsatzraumes) zustande kommen. Im schlimmsten Fall kann es sein, dass man zwar den neuen Umweltschutzanforderungen genüge leistet, die Sicherheit aber massiv beeinträchtigt.

Das ist sehr unbefriedigend...

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Eine IFR-Trainingsstunde durch das Amtsgericht Langen – Wenn die CDI-Ablage zum juristischen Schauspiel wird
21. Januar 2026 14:53 Uhr: Von F. S. an Chris _____

Nach dem was im Urteil steht, war es weder unter VFR noch ein Übungsflug - es scheint, als sei der Pilot ganz normal alleine IFR geflogen.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu US-Lizenz / EU-Lizenz / N-Registriert
20. Januar 2026 13:39 Uhr: Von F. S. an P.B. S.

Abgesehen von der eher philosophischen Frage, ob "Intelligenz" eigentlich etwas anderes ist, als "Mustererkennung" (und wenn ja, was), finde ich Deine Aussage grundätzlich fraglich. Im Gegenteil: Juristische Texte eignen sich in der Regel sogar ziemlich gut für LLMs, da sie vergleichsweise strukturiert sind, relativ standardisierte Sprache verwenden und keine ironischen Verkehrungen verwenden.

Ich glaube im konkreten Fall liegt das Problem vor Allem daran, dass KIs noch ziemlich schlecht darin sind "implicit attenuation" zu erkennen.
Der Kern der Frage ist ja nicht, ob man grundsätzlich fliegen darf, oder was eine EASA-Lizenz ist, sondern, dass die Lizenz in Österreich ausgestellt ist, man aber in Deutschland fliegen will.
Darauf mus man/Frau/KI aber erst mal kommen. Der einzige Hinweis, den es dafür gibt, ist, dass in der Frage vor "EASA-Lizenz" ein Adjektiv steht. Dass dieses adjektiv eigentlich das wichtigste Wort im ganzen Satz ist, erkennt man nur wenn man entweder a) bereits sehr viel Kontextwissen zur Frage hat oder b) von diesem speziellen Menschen weiss, dass er/sie/es schreibfaul ist und deswegen jedes Wort in der Frage - insbesondere solche, die erst unnötig erscheinen - besonders wichtig ist.

Daran scheitern auch ziemlich viele Menschen...

Ein Hinweis darauf, dass dies einer der Gründe ist, liefert der Versuch mit dem erweiterten Prompt, bei dem die implicit attenuation explicit gemacht wurde. Dann kommen zumindest die meisten Modelle auf die richtige Antwort.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu US-Lizenz / EU-Lizenz / N-Registriert
20. Januar 2026 09:25 Uhr: Von F. S. an Johannes König Bewertung: +1.00 [1]

Die Idee ist NICHT, bei Unwissenheit die AI zu fragen, den Müll dann ungefiltert hier ins Forum zu pasten und darauf zu hoffen, dass sich irgendwer anders die Mühe macht, dass wieder auseinanderzunehmen...

Ja - das ist leider next level Cunningham's law...

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu US-Lizenz / EU-Lizenz / N-Registriert
20. Januar 2026 09:04 Uhr: Von F. S. an Frank Schmitz Bewertung: +2.00 [2]

Spannend - weil man da auch mal (wieder) sehen kann wo die Grenzen der KI (im Moment?) sind

AI blaming ist ja zur Zeit Volkssport. Und da ich eh noch POE-token übrig habe diesen Monat, hab ich die Frage mal genutzt, um ein paar Modelle miteinander zu vergleichen.

Deswegen habe ich die Modelle gefragt: "Ist es zulässig, mit einer österreichischen EASA-Lizenz ein N-registriertes Flugzeug in Deutschland zu fliegen, ohne eine FAA-Lizenz zu haben?"

Da kommt durchaus interessantes raus:
Die "normalen" ChatGPT 5.x Varianten (incl. instant) machen es falsch. Genauso deepseek.r1und Gemini 3 pro.
Grok-4, o3-pro, Opus 4.1 machen es richtig. Genauso ChatGPT Codex Max und ChatGPT 5.2 thinking.

Spannend wird es, wenn man die Frage oben ergänzt mit "... Berücksichtige dabei insbesondere, dass diese EASA-Lizenz in Österreich und nicht in Deutschland ausgestellt ist".
Dann kommen auch die ChatGPT 5.x Varianten und deepseek.r1 auf das richtige Ergebnis. Nur Gemini 3 Pro bleibt weiterhin falsch.
An der Antwortzeit merkt man, dass ChatGPT offensichtlich selber auf Grund des Zusatz auf die thinking/research Variante umschaltet und deswegen nicht überraschend zum anderen Ergebnis kommt. bei deepseek müsste man sich das mal anschauen.

P.S.: Alle Anfragen sind jeweils nur mit dem kurzen Prompt in einer frischen POE sandbox gelaufen - meinen üblichen pre-promt hab ich natürlich weggelassen.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu US-Lizenz / EU-Lizenz / N-Registriert
19. Januar 2026 21:16 Uhr: Von F. S. an Frank Schmitz Bewertung: +1.00 [1]

Die EU und erst Recht die EASA ist kein Staat. Deswegen:

EASA-Lizenzen werden unionsrechtlich „im Namen aller Mitgliedstaaten“ ausgestellt.

Nein - sie werden von einer nationalen Behörde nach den EASA-Regeln ausgestellt.

Jeder Mitgliedstaat muss sie so behandeln, als wäre sie „seine“ Lizenz

Zum Glück: Nein! Im Gegensatz zu einer in Deutschland ausgestellten Lizenz darf das LBA eine von Autrocontrol ausgestelle Lizenz gar nicht "behandeln". Und das ist gut so, sonst würde ausflaggen ja gar nix bringen.

Deutschland ist rechtlich verpflichtet, deine AT-SPL als voll gültige deutsche Pilotenlizenz anzuerkennen.

Das könnte man jetzt länger in aller Feinheit diskutieren, ist aber für die Frage wenig relevant. Die Einschränkung, dass man, wenn man mit einer Austrocontrol-Lizenz in Deutschland eine N-Reg fliegen will, zusätzlich eine FAA-Lizenz braucht ist ja keine Regelung von Deutschland, sondern eine Anforderung der USA.

„issued by the State in which the aircraft is operated“
Denn:

Staat der Operation: Deutschland
Gültige Pilotenlizenz nach deutschem (EU-)Recht: ja

Da steht eben nicht "valid in the state" sondern "issued by the state" - das ist schwer anders zu verstehen...

(Also genau genommen steht da "...a pilot license issued by that country may be used." aber "country" ist die EASA noch weniger, als "state")

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Sonstiges | Beitrag zu eVTOL...was denn nun 2026 ?
15. Januar 2026 10:27 Uhr: Von F. S. an Louis Mertens Bewertung: +4.67 [5]

Auf welchen "Durchbruch" wartest Du?

Einzelne Bereiche, wie die Luftbildphotographie haben eVTOLs (vulgo: Drohnen) bereits komplett revolutioniert. In anderen, z.B. Transport von Ersatzteilen auf Bohrinseln, gibt es sehr erfolgversprechende Ansätze.

Lediglich im gewerblichen Personentransport geht wenig jenseits von großen Ankündigungen. Das könnte einen relativ einfachen Grund haben: Hier gibt es bereits seit Jahrzehnten einen etablierten VTOL-Markt (vulgo: Helikopter). Und es zeigt sich halt, dass aus vielen physikalischen Gründen das Konzept des elektrischen Kleinrotorhelikopters (eine viel zutreffendere Bezeichnung für das was unter eVTOL läuft - aber halt nicht so "sexy"...) eben dem des konventionellen Großrotorhelikopter nicht wirklich überlegen ist. Vor allem gelten viele der Gründe, aus denen wir heute nicht schon alle mit dem Heli zur Arbeit fliegen, oder zumindest mit dem Heli vom Münchner Flughafen in die Innenstadt, ganz genau so für elektrische Kleinrotorhelikopter.

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Eine IFR-Trainingsstunde durch das Amtsgericht Langen – Wenn die CDI-Ablage zum juristischen Schauspiel wird
13. Januar 2026 16:56 Uhr: Von F. S. an Rolf _PA46 Bewertung: +2.00 [2]

Objektiv ist es sicher richtig, dass Geldstrafen der schlechteste Weg zu Flugsicherheit sind.

Aber: Let's be careful what we ask for!
In UK gab es ja bis zur EASA ein System, das sehr stark auf (Nach-)Schulung statt Strafen gesetzt hat. Wenn ich mich richtig an die Erfahrungen der Piloten dort erinnere, dann gab es schon viele, die sinngemäß gesagt haben: "Also ich hätte lieber 300 EUR bezahlt, als dass ich an 2 Tagen, die von der DFS vorgegeben wurden, nach Langen kommen muss und dort eine Nachschulung absitzen."

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Eine IFR-Trainingsstunde durch das Amtsgericht Langen – Wenn die CDI-Ablage zum juristischen Schauspiel wird
12. Januar 2026 13:13 Uhr: Von F. S. an Jan Brill Bewertung: +2.00 [2]

Natürlich ist es "lustig" mal wieder einen Rant zum BAF und AG Langen zu lesen. Es ist aber genauso bemerkenswert, dass auch das führende deutschsprachige Pilotenmagazin nicht mal versucht, vernünftige Toleranzen für so einen Anflug vorzuschlagen, sondern mit sehr vielen Worten nur darstellt, was sie nicht sein sollten.

Eine Diskussion hierfür wäre - wie auch im Artikel gesagt - sicher sehr zielführend, findet aber sicher nicht statt, wenn die im Fall unmittelbar Beteiligten einer möglichen Diskussion fernbleiben (weil sie sich davon prozessrechtliche Vorteile versprechen) und nicht unmittelbar Beteiligte eben nur darlegen, warum die anderen Unsinn machen, aber nicht, was gut und richtig wäre. Das ist auf beiden Seiten keine "Fehlerkultur".

So singulär wie im Artikel dargestellt sind solche Fragen ja nicht: Auch im Strassenverkehr gibt es Bussgelder wegen "unangemesserner Geschwindigkeit", ohne, dass im Gesetz oder einer Verordnung ein Limit für die konkreten Bedingungen exakt definiert ist.

Und um in eine konstruktive Diskussion zu kommen: Die ICAO sieht eine half scale deflection als maximal zulässige Abweichung auf dem final segment an, ab der unmittelbare corrective actions ergriffen werden müsse und/oder durchgestartet. Eine sehr signifikante Überschreitung dieser half scale deflection ohne erkennbare Reaktion stellt schon eine diskussionswürdige Abweichung hiervon dar. Dass in diesem Fall nichts passiert ist und keine Gefährdung stattgefunden hat, ist gut - lag aber nicht in der Kontrolle des Piloten. Es hätte auch anders kommen können.

Dass Geldstrafen eigentlich nie ein Mittel zum Sicherheitsgewinn sind und in solchen Fällen Nachschulungen als Auflagen viel mehr bewirken könnten, steht auf einem anderen Blatt. Auch da können wir Piloten uns aber lange Beschweren, dass andere das immer falsch machen oder einfach mal selber einen konstruktiven Vorschlag machen...

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu was ist da in hamburg passiert????? vorsicht - politik -
9. Januar 2026 13:29 Uhr: Von F. S. an Achim Beck Bewertung: +3.00 [3]

Probieren wir es doch mal mit Fakten zur Abwechslung ...

Inzwischen ist Rußland führend in der Kerntechnik. Sie haben den 1. Kernreaktor mit geschlossenem Kreislauf in Betrieb genommen. Also weder "Atommüll" noch geht der Rohstoff aus.

Warum weiss keiner was davon? Oder meinst Du etwa den BN-800 Brutreaktor. Der ist weder ein "geschlossener Kreislauf", noch ist es der erste Brutraktor gewesen. Natürlich erzeugt er Atommüll (nur anderen, als Leichtwasserreaktoren). Gleiche oder ähnliche Konzepte gab es in vielen Ländern - wurden nur wegen großer Sicherheitsprobleme wieder fallen gelassen ...

Sie beherrschen Mini-Reaktoren für mobilen Einsatz in der Luft und unter Wasser. Damit könnte man wohl auch eine vernünftige Elektromobiliät auf der Straße umsetzen.

Kleinreaktoren in Schiffen und U-Booten "beherrschen" auch China, USA, Indien, UK, Frankreich... Fliegende Reaktoren wär mal spannend - welche sind das? Würde ja mal hier ins Forum passen.
Was das mit Elektromobilität zu tun hat, ist unklar.

Moskau und viele andere russische Städte sind viel moderner als unsere Städte, sauber und sicher. Kultur auf hohem Niveau, wie bei uns früher (Weimarer Klassik). Fragt sich nur, warum wir im "Westen" so degeneriert sind? Weil wir die Guten sind?

"Moderner" ist schwierig objektiv zu vergleichen. Was "Sicherheit", also Kriminalitätsrate betrifft, ist Moskau etwas besser als Paris oder London und etwas schlechter als Zürich oder Wien. Im Vergleich europäischer Städte also im guten Mittelfeld. Verglichen mit Shanghai und Peking - zwei anderen Städten in einem Land mit relativ restriktiuven Regimes, sind Moskau und St. Petersburg eher unsicher.
Kulturell hat Russland sicher eine starke Tradition - liegt aber bei objektiv Messbaren Kennzahlen (wie z.B. Kinositze pro Einwohner oder Theatersitze/Einwohner) auch eher im europäischen Mittelfeld und deutlich hinter Städten wie London.

Lenin und Trotzki waren Agenten, die im Westen "ausgebildet" wurden.

Belege?

Für Deutschland ist die Kernland-Theorie (Heartland) der Briten besonders wichtig. Schon mal gehört? Namen wie Milner und Mackinder? Ersonnen schon Anfang des 20. Jh.

Und was soll uns das jetzt sagen?

Historsich läßt sich jedenfalls belegen, Rußland hat nie nach Westen gestrebt, war nie Kolonialmacht.

Grober Unfug! Turkestan, Kasachstan,... über längere Perioden war sogar Finnland russiche besetzt. (Teile von) Polen-Litauen ohnehin. Heute noch Kaliningrad, die Krim, ...
Russland war als Kolonialmacht genauso schlimm wie andere Länder auch - sie haben nur stets das Narrativ gepflegt, dass sie ja gar keine Kolionialherrscher seien, sondern nur Gebiete dem russischen Reich angeschlossen haben, die ohnehin dazu gehören - übrigens ganz ähnlich des Nazi-Narrativs in Deutschland.

Hat nie andere Länder unterdrückt und ausgebeutet (anders als GB und USA, v.a.). Auch Deutschland nicht, trotz Bevormundung der DDR durch Moskau, das schon.

Das sieht der Balkan, Tschechien, Polen, etc. ganz anders...

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu 90 Tage Regel - 3 Starts, 3 Landungen & Fluglehrer
6. Januar 2026 17:18 Uhr: Von F. S. an Johannes König

Es geht doch gar nicht um das "upgraden" eines LAPL-FI. Ob dieser Mensch einen LAPL-FI oder einen Tauchlehrer-Schein hat, ist nach der Lesart von M. Schumacher egal. Es geht nur darum, das er einen "Task" hat, um damit nicht mehr als "Passenger", sondern als "Crew" zu gelten.

Was passiert, wenn dieser Mensch im Falle eines Notfalls wirklich in die Steuerung eingreift, können Gerichte dann im Zweifellsfall immer noch entscheiden - ist aber ziemlich egal, so lange beide Insassen überlebt haben.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu 90 Tage Regel - 3 Starts, 3 Landungen & Fluglehrer
6. Januar 2026 15:02 Uhr: Von F. S. an M Schumacher

Istr damit die 90-Tage-Regel nicht weitgehend akademisch, weil ich jeden Passagier in einer SEP zur "Crew" machen kann, indem ich ihm sage: "Schau raus und sag Bescheid, wenn Du verkehr siehst"?
Niemand wird bezweifeln, dass das die Sicherheit erhöht...

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu 90 Tage Regel - 3 Starts, 3 Landungen & Fluglehrer
6. Januar 2026 08:38 Uhr: Von F. S. an Joachim P.

Bedeutet das, dass bei so einem Flug jeder auf dem rechten Sitz sitzen darf, so lange er nur als "Crew" deklariert ist?

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Sonstiges | Beitrag zu Auf dem Weg zum PPL-A
3. Januar 2026 09:55 Uhr: Von F. S. an Daniel Eppensteiner Bewertung: +10.00 [10]

Es wäre fair gewesen, wenn Du selber dazu geschrieben hättest, dass es sich bei dem Beitrag nicht um einen Erfahrungsbericht, sondern um Werbung für Dein eigenes Produkt handelt ...

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu was ist da in hamburg passiert????? vorsicht - politik -
2. Januar 2026 20:28 Uhr: Von F. S. an Michael Stock Bewertung: +2.00 [2]

Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa. Ich hatte nicht aufgepasst dass es mir beim schnellen Check die Performance von S&P und Dow in EUR angezeigt hatte - in Originalwährung stimmen natürlich Deine Zahlen.

Ändert aber an der Aussage nix ...

Von Markus S.: Bist Du etwa der Meinung, der DAX Erfolg ist unserer Klima- und Energiepolitik geschuldet?

Nein, bin. ich nicht - aber das ewige Narrativ der "ich weiss ja auch keine Alternative aber vielleicht merkt es niemand"-Fraktion, dass die Politik der jeweiligen Regierung die deutsche Wirtschaft kaputt macht ist eben nicht gerade wahrscheinlich.

Von. Ingo: @ FS....kann es sein, daß rüstungsaktien den DAX befeuern?

Das hat natürlich nicht geschadet, aber Rheinmetall hat jetzt auch keinen so großen Anteil: Siemens Energy, CoBa, Heidelzement waren auch stark - und selbst die von der Politik ja total keput gemachte deutsche Autoindustrie hat mit BMW (fast +20%) gezeigt, dass es schon auch geht.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu was ist da in hamburg passiert????? vorsicht - politik -
2. Januar 2026 13:43 Uhr: Von F. S. an Markus S. Bewertung: +3.00 [3]

Ja, absolut! Die Politik in Deutschland ruiniert unsere Industrie ganz offensichtlich total.

Während der Dow im letzten Jahr um 2,2% und der S&P500 sogar um 4,7% gestiegen ist dümpelt der DAX bei mikrigen +22,64% rum. Skandalös diese Politik!

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An- und Verkauf | Diskussion Avionik Straubing - EPU 6A5 - zu verschenken
1. Januar 2026 16:30 Uhr: Von F. S. 

Da ich alte Avionik nur ungern wegwerfe - aber den "Müll" auch mal los werden will verschenke ich die o.g. EPU gegen Portoersatz.

Wenn sie jemand braucht bitte melden - sonst fliegt sie in ner Woche weg...

Gutes Neues !

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu was ist da in hamburg passiert????? vorsicht - politik -
31. Dezember 2025 21:39 Uhr: Von F. S. an Michael Stock Bewertung: +1.00 [1]

Also dann ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Erntefaktor

Genau das, was ich sage: Die einzigen Werte in dem Wiki-Beitrag kommen aus eben dem zitierten Artikel. Nennt man Zirkelschluss...

Der Wirkungsgrad von Solarzellen liegt mittlerweile tatsächlich bei etwa 20%, aber aufgrund der schlechten Nutzungsgrade zwischen dem 48ten und 52ten Breitengrad spielt das hier bei uns keine entscheidende Rolle.

Im Artikel wird schon der "schlechte Nutzungsgrad" in Deutschland angenommen. Die "keine Entscheidende Rolle" bedeutet in Zahlen, dass bei realistischen Annahmen auch in Deutschland der EROI sich etwas mehr als verdoppelt (!)

Also eine "Endlagerung" von Kernbrennstoffen gibt es mittlerweile nirgendwo auf der Welt mehr - außer in Deutschland,

Fake-News: In den USA ist die Endlagerfrage (läuft da unter dem Stichwort "Yucca Mountain Project") nur genauso "gut" gelöst, wie in Deutschland. In China wird in Ganshu das URL erforscht. Russland redet naturgemäß eher weniger darüber (die haben früher auch flüssigen radioaktiven Abfall einfach in Salzsolen gepumpt), aber bei Yeniseisky entsteht wohl gerade ein Endlager.
Jetzt mal nur unter uns: Weisst Du das eigentlich wirklich nicht oder denkst Du, "ich schreib einfach mal, vielleicht glaubt es ja jemand..."?!?

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu was ist da in hamburg passiert????? vorsicht - politik -
31. Dezember 2025 10:22 Uhr: Von F. S. an Michael Stock Bewertung: +4.00 [4]

"Und welche systematischen, physikalischen oder mathematischen Fehler haben Sie in der Abhandlung gefunden?"

Weil das Wetter grad eh nicht so gut ist, mal ein paar Beispiele (wirklich random examples vom ersten mal Durchlesen). Es sind halt die typischen "Ungenauigkeiten" von Arbeiten, bei denen anscheinend das Ergebnis schon vor der Forschung festgestanden hat. Ich nehm als Beispiel den Vergleich von Solar- zu Kernkraft. In den anderen Bereichen erscheint man aber ähnliche "Ungenauigkeiten" zu sehen:

  • Die verwendete Methodik EROI wird zwar als "most important parameter" bezeichnet - leider fehlt aber eine Quelle für diese Behauptung. Selbst Wikipedia zitiert dafür, dass man damit verschiedene Energieträger vergleichen kann nur genau diese Arbeit. Etwas dünn für "the most important parameter"
  • Es fehlt die für die wissenschaftliche Arbeit notwendige Auseinandersetzung mit anderen Ergebnissen (wohl auch, weil sonst kaum jemand diesen "most important parameter" verwendet). Es werden zwar andere Arbeiten kritisiert, aber nicht aufgezeigt, zu welchen quantitativ anderen Resultaten die Autoren gekommen sind.
  • Für Solarzellen wird ein Wirkungsgrad von knapp unter 10% angenommen - das war schon zur Zeit dieser Arbeit viel zu wenig, heute fast um den Faktor 2 falsch.
  • Bei Kernkraftwerken wurde der Energiebedarf für die Endlagerung schlicht "vergessen"
  • Während für Solar- und Windkraftanlagen als Lebenszeit die "Handbuchwerte" von 25 bzw. 20 Jahren Lebensdauer angenommen werden, sind es bei Kernkraftwerken 60 (!) Jahre (weil man ja in den USA und Russland darüber nachdenke, ob man sie nicht so lange betreiben könne.) Kleiner Fakt: Biblis A, als wenn ich mich richtig erinnere längstes in Betrieb befindliche Atomkraftwerk in Deutschland, kam nur auf 36 Jahre ...

In Summe liest sich das halt wie ne typische cargo cult science arbeit: Sieht der äusseren Form nach durchaus nach wissenschaftlichem Artikel aus - aber der Kern eines solchen, nämlich das Schaffen von Wissen fehlt völlig, da der Autor ja vorher wusste, was nachher rauskommen soll.
Dass zwar pseudogenau und pseudotransparent die Berechnungen geteilt werden (sogar mit einer Online-Excel-Tabelle), aber fast jegliche Verweise drauf, woher die Zahlen in dieser Tabelle kommen fehlen, passt zu dem Eindruck.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu was ist da in hamburg passiert????? vorsicht - politik -
31. Dezember 2025 10:20 Uhr: Von F. S. an M. St.

"Deine Zahlen betreffen wohl den Wirkungsgrad nicht die abgegebene Leistung."

Was auch sonst? Die Leistung skaliert vor allem mit der Fläche (bei gleichem Standort, etc.)

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu was ist da in hamburg passiert????? vorsicht - politik -
30. Dezember 2025 10:45 Uhr: Von F. S. an Manni Fold Bewertung: +1.00 [1]

32,9% (Rekord für double junction Zellen) ist also "wie der Name schon sagt" (fast) das Doppelte von 29,1% (Rekord für single junction Zellen)?

Wieder was gelernt...

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Timebuilding BIR -> CB-IR im Rahmen CPL-Ausbildung steuerlich absetzbar?
26. Dezember 2025 16:07 Uhr: Von F. S. an Christoph E.

Am Ende hängt das natürlich vom FA ab - und hier nicht zuletzt auch darum, ob Du dort einen Mitarbeiter findest, der überhaupt versteht, was Du willst.

Unser FA hat einem Freund in einem ganz ähnlichen Fall (ging nicht um Fliegen sondern um die Ausbildung zum Tauchlehrer, bei der man in seinem Verband 100 Tauchgänge als Eingangsvoraussetzung nachweisen muss) folgendes erklärt:
So lange Du das als Hobby machst sind die Kosten nicht steuerlich absetzbar, auch wenn diese Erfahrung dich später zu einer Berufsaus- oder Fortbildung befähigt. Du müsstest eine Schule finden, die Dir diesen Erfahrungsaufbau als Teil der Ausbildung in Rechnung stellt.
In dieser Logik würde es Dir die 50 PIC-Stunden mit PPL und BIR nicht anerkennen.
Die Kosten für die Theorieschulung/Prüfung sowie den Checkflug für den vollen IR wären dagegen absetzbar - genauso wie natürlich die eigentlich CPL-Ausbildung unter den bekannten Voraussetzungen.

Ob diese Auffassung des FA wirklich haltbar ist kann Dir nur ein Steuerfachanwalt und letzendlich ein Gericht sagen, wenn Du es darauf ankommen lassen würdest...

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Avionik | Beitrag zu Garmin Autoland in der Praxis
22. Dezember 2025 10:00 Uhr: Von F. S. an T. Magin Bewertung: +1.00 [1]

Es hat eh jeder ads-b und sieht die Höhe. Beim Funkspruch geht es nur um die ganz grobe Orientierung ob er irgendwo in der Nähe ist und man deswegen mal auf der Traffic Page schaut...

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IFR & ATC | Beitrag zu Night approach to minimums: Landelicht und Strobe?
17. Dezember 2025 15:32 Uhr: Von F. S. an Tobias Schnell Bewertung: +1.00 [1]

Bin ganz bei Dir: Auch am Tag kein "tolles Wetter".

Was mich Nachts noch mehr stören würde, als am Tag, sind vor Allem die "2600 BR ... M01/M01":
Das bedeutet ja das mit einiger Wahrscheinlichkeit Nebelfetzen bis auf den Boden gibt. Gerade in der Nacht erkennt man die nur, wenn man denkt "da müsste doch logisch eigentlich ein Licht sein - warum ist da nur keines???". Und wenn ich gerade im Abfangbogen plötzlich nix mehr sehe ... Aber das ist natürlich keine Besonderheit bei SEP - aber für mich als unerfahrenen Piloten halt.

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