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Alle Beiträge von: F. S. [edfe_pilot]
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1885 Beiträge Seite 76 von 76
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Als zusätzlicher allgemeiner Tipp: Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig melden.
Einen Punkt zu melden, den man nicht hätte melden müssen ist kein Vergehen. Einen Pflichtmeldepunkt nicht zu melden ist es schon. Wenn man nicht gerade auf Frankfurt Director am Freitag Abend ist, dann ist die Frequenz auch selten so überlastet, dass man nicht einfach was sagen kann.
Hilf übrigens auch, wenn Du denkst "langsam wird es mal Zeit für die nächste Freigabe". Ein "D-... Endanflug Piste xx" hat schon manchen Lotsen dazu gebracht, spontan mit "D-... Piste xx cleared to land" zu antworten. Lotsen sind auch nur Menschen und vergessen auch manchmal was... [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Am Rumpf anbinden wohl eher nicht.
Das wäre nicht so schlimm, wie es klingt. Gute Inseln haben eine Art Sollbruchstelle an der Leine, so dass sie nicht vom Rumpf in die Tiefe gezogen werden. Aber(!): Die beste Insel hilft nichts, wenn sie von einem weggetrieben wird und man nicht rein kommt. In so fern würde ich sie immer irgendwie "am Körper" befestigen. Je nach Wind/Wetter übrigens am Körper aller Menschen, die da rein sollen. Ob man im Mittelmeer überhaupt eine Insel mitnehmen will, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ausser Mitten im Winter sind da die Wassertemperaturen typischerweise größer als 17 Grad, so dass man auch in Schwimmweste so lange überlebt, bis Hilfe vor Ort ist (wobei das beim Osterasuflug manchmal gerade so kritisch werden kann).
https://www.avi-aviation.com/liferafts
Zumindest auf den Bildern hat dieses Raft keine Leiter. Da sollte man vorher mal im Pool ausprobiert haben (geht mit einem billigen Schlauchboot aus dem Baumarkt - das hat einen ähnlichen Rand), wie leicht/schwer es einem fällt, dort (mit aufgeblasener Rettungsweste am Körper !) reinzuklettern und sich überlegen, ob man sich das auch im Stress eines Notfalls bei Wellen und Wind, etc. zutraut. Für sportliche Personen sollte das gut gehen - weniger sportliche Menschen können das Geld, dass sie im Fitnesstudio gespart haben ja in eine etwas teurere Insel investieren ;-) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich lerne ja auch gerne dazu - und freue mich immer, wenn es in Diskussionen Menschen gibt, die sich mit den Themen deutlich wissenschaftlicher beschäftigt haben, als ich das kann.
Ich muss daher gestehen: Mein wissenschaftlicher Stand zur Gerechtigkeitsphilosophie ist leider irgendwo auf dem Stand der klassischen Griechen "gerecht ist wenn Gleiches gleich und Ungleiches ungleich behandelt wird" stehen geblieben. Das hilft in soziologischen Kontexten natürlich in keiner Weise weiter, weil alle Menschen verschieden sind und man deswegen daraus nur schliessen kann, dass alle Menschen ungleich behandelt werden müssen.
Was ist denn die aktuelle wissenschaftliche Definition von "Gerechtigkeit" und "Benachteiligung", die Aussagen wie "Frauen werden benachteiligt" zu Grunde liegt? [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich habe gelernt, dass man bei einem Flyby-WP vor Erreichen des WP das nächte Leg mit einem standard rate turn intercepted. Genau so macht es das GTN - auch wenn das bei sehr spitzen Winkeln, die man in der Praxis nie fliegen würde, natürlich etwas komisch aussieht.
Den Ansatz des IFD, "erst mal über den Flyby-WP drüber fliegen und dann schauen, wie ich irgendwie auf das nächste Leg komme" habe ich nicht gelernt und würde ich ganz unabhängig von einem Navigationsgerät oder Autopiloten auch nicht so fliegen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Es ist eine gute Sache, dass man im Deutschen vieles "schreibt wie man's spricht".
Das ist eine Illusion vieler Muttersprachler in vielen Sprachen. Darauf kann man eigentlich nur antworten:
Auch im Deutschen schreipt mann fihles nicht, wih mann ess schpricht! [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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"Übrigens: Fast 60 Prozent der UNI-Absolventen in der EU sind ... Frauen"
"Dass Frauen schlechtere Chancen haben, im Schach die Weltspitze zu erreichen, ist ja ein Fakt. Musst Du nur die Weltrangliste anschauen."
Zwei Zitate im Abstand von 33 Minuten. Und was sagt uns das jetzt? Dass Männer an Universitäten benachteiligt werden, oder dass Frauen eben doch schlechter im Schach sind, als Männer?
Oder vertrittst Du wirklich die Ansicht, dass immer dann, wenn eine Ergebniskennzahl für Männer besser ausfällt, es ein Zeichen für Diskriminierung von Frauen ist, während wenn sie für Frauen besser ausfällt, es zeigt, dass Frauen den Männern überlegen sind?
Vielleicht liegt es schlicht daran, dass Frauen und Männer eben doch unterschiedliche Stärken und Schwächen haben - was sich auch in unterschiedlichem Erfolg bei unterschiedlichen Tätigkeiten ausdrückt. Allerdings würde dieser Gedanke zu Ende gedacht dazu führen, dass sich echte Gleichberechtigung eben gerade darin ausdrücken würde, dass die Ergebnisse in unterschiedlichen Bereichen unterschiedlich und eben nicht gleich sind. Und da nicht sein kann was nicht sein darf ...
"Das HAUPTHEMA um das es in der Dikussion (nach dem "Gendern") ging war, jedenfalls für mich, der "Gender Pay Gap"."
Ja, es gibt einen Gender Pay Gap im kleinen einstelligen Prozentbereich.
(Wir sind uns hoffentlich einig, dass der häufig verwendete "unadjusted gender pay gap" etwa genauso sinnvoll ist, wie zum Startstreckenvergleich eine SR22 auf Gras bei MTOW und Rückenwind neben einer unbeladenen PA-28 auf Asphalt bei Gegenwind starten zu lassen und dann zu behaupten "Die Startstrecke der PA-28 is deutlich kürzer als die der SR-22 - nur bei der adjustierten Startstrecke liegt die SR-22 dann etwas vorne..." Der einzig sinvoll zu diskutierende Paygap ist natürlich der "adjusted gender pay gap", auch wenn die Sprache hier suggerieren will, dass der irgendwie künstlich verzerrt ist.)
Wäre mal spannend, den zu verstehen: Teilweise hat das sicher historische Gründe, dass Frauen, die schon seit Jahrzehnten weniger verdienen als Männer auch bei gleichen Gehaltsanpassungen eben immer noch weniger verdienen. Dafür spricht, dass in jungen Lebensaltern praktisch in keinem Europäischen Land mehr ein Pay Gap existiert. Teilweise hat das vielleicht auch Verhaltensgründe, dass Frauen nicht so häufig bei ihren Chefs nach Gehaltsanpassungen fragen oder sich neue Jobs nicht so sehr nach Gehalt aussuchen, wie Männer. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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"Lies mal diese Untersuchung der Hans Boeckler Stiftung
https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-frauen-diskriminierung-vom-start-weg-3809.htm "
Das Problem an der ganzen Diskussion ist, dass sie von Niemanden so differenziert geführt wird, wie das eigentlich notwendig und angemessen wäre.
Nehmen wir das Beispiel dieser Studie - was hat sie wirklich rausgefunden? Wenn man die Originalveröffentlichung liest, dass erfährt man, dass Personalverantwortlichem Eckpunkte der (fiktiven) Lebensläufe von Männern und Frauen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren vorgelegt wurden mit der Frage: "Auf einer Skala von 1-10 wie wahrscheinlich ist es dass diese Person bei der Bewerbung für einen Ausbildungsplatz in die nächste Runde des Bewerbungsverfahrens kommt?".
Bei dieser Frage haben die weilblich markierten Lebensläufe im Mittel eine etwa 0,9 schlechtere Bewertung erhalten, als die männlichen. Es ging also nicht um Frauen und Männer ganz allgemein am Arbeitsmarkt, sondern es ging um 16-20 jährige Frauen und Männer bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz.
Nun ist es nun mal Fakt, dass bei 16-20 jährigen weiblichen Azubis die Wahrscheinlichkeit, dass sie innerhalb der nächsten 5 Jahre in Elternzeit gehen deutlich höher ist, als bei männlichen. Genauso ist es Fakt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass diese weiblichen Azubis (oder dann Mitarbeiter) nicht mehr aus der Elternzeit zurück kommen deutlich höher ist, als bei männlichen Azubis. Und schliesslich ist es genauso Fakt, dass es für viele kleine und mittlere (Handwerks-)betriebe ein hoher wirtschaftlicher Verlust ist, wenn ein gerade fertig ausgelernter Geselle dann nicht erst mal ein paar Jahre im Betrieb weiter arbeitet.
Ist es im Lichte dieser Fakten nun Diskriminierung oder eine nachvollziehbare unternehmerische Entscheidung, wenn Betriebe im Zweifellsfall männlichen Azubis der Vorzug geben? Ist es Diskriminierung oder eine nachvollziehbare unternehmerische Entscheidung, wenn Modegeschäfte 3/4 der Fläche für Frauenklamotten und nur 1/4 für Männer verwenden? Ist es Diskriminierung oder eine nachvollziehbare unternehmerische Entscheidung, wenn Friseure für Frauenhaarschnitte mehr Geld nehmen, als für Männerhaarschnitte (obwohl es natürlich genauso Frauen mit kurzen wie Männer mit langen Haaren gibt)? Ist es Diskriminierung oder eine nachvollziehbare unternehmerische Entscheidung, wenn Autohersteller das Auto in schwarz zum normalen Preis verkaufen, für das gleiche Auto in Pink aber einen saftigen Aufpreis haben wollen? [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Was war das denn nun ? Strömungsabriss ?
Nein. Der Boden befand sich lediglich oberhalb des tiefsten Punktes des zu spät begonnenen Abfangbogens. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Was meinst Du eigentlich mit "nach der Verschärfung der ZüP"?
Zumindest nach dem was öffentlch bekannt ist, wurden die Kriterien für die ZüP nicht verschärft, sondern nur neue Datenquellen dazu genommen. Wenn es um einen Schaverhalt geht, der bei Deiner letzten ZüP schon bekannt war (und das muss er ja, wenn es deswegen "hart an der Grenze war"), dann sollte sich nichts für Dich geändert haben. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Gerade weil es keine "eine oben aufoktroyierte" Schreibweise geben sollte, steht es Autoren auch frei, zu gendern. Ich finde hier die Position der Redaktion sehr gut und nachvollziehbar!
Allerdings: Auch beim Gendern gelten Regeln. Insbesondere dient das Gendern ja gerade dazu, dass generische Maskulina oder Feminina durch neutrale Versionen ersetzt werden. Das bedeutet im Umkehrschluss zwingend, dass die Verwendung dieser Geschlechter in den jeweiligen Texten sich auch spezifisch nur auf dieses Geschlecht bezieht.
Wenn der Autor des betroffenen Beitrags daher vom "Mitgliedermagazin" einer Gewerkschaft schreibt (S.10), dann referenziert er in seiner Sprache eine Publikation, die sich nur an männliche Mitglieder richtet. Das könnte man allerdings noch für den missglückten Versuch (da im Beitrag die """ fehlen) eines Zitats der Selbstbezeichnung des Magazins halten. ("In dubio pro reo:ae" wie der Autor wohl sagen würde).
Spätestens, wenn es auf S. 13 aber explizit um den "Normadressat" geht, muss man sich - gerade wenn man das Gegendere ernst nimmt - schon fragen, warum laut Auffassung des Autors der Bestimmtheitsgrundsatz für Frauen eigentlich nicht gelten solle ?!?
Oder es kommt halt doch der Verdacht auf, dass es dem Autor mehr um ein politisches Statement als um korrekte Verwendung von Sprache ging.
Einfacher ausgedrückt: Ich sehe das Problem nicht darin, dass der Autor gendert. Ich sehe es darin, dass er es nicht kann. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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