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Alle Beiträge von: Eibe Loeffler [eloeff]


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Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Außennotlandung: Fahrwerk drin lassen?
7. Oktober 2019: Von Eibe Loeffler an Erik N.
Danke für den Literatur-Tipp!
Ich habe übrigens den o.g. PuF-Artikel „Die Notlandung“ in Heft 2016/10 gefunden. Zwei Kernbotschaften lauteten: 1. Speed kills - also möglichst full Flaps mit Minimumgeschwindigkeit aufsetzen. 2. Der Körper verkraftet ohne schwere Verletzungen aus vertikaler Einwirkung lediglich 15 G, lateral 20 G, horizontal/frontal aber 45 G. Vertikale Einwirkungen entstehen insb. durch hartes Aufsetzen und durch Überschlag.
Daraus würde ich für mich folgende Schlüsse ziehen (wenn mir das die Gegebenheiten gestatten und ohne Weiteres gelesen zu haben). Fahrwerk bleibt drin, wenn durch dessen Ausfahren der Gleitweg zum geplanten Aufsetzpunkt zu kurz käme; ausgefahrene Klappen haben zur Gleitwegsteuerung aufgrund ihres Beitrags zur Absenkung der Stallspeed Prio gegenüber dem Fahrwerk. Dieses bleibt wohl auch besser drin bei weichem oder unsicherem Untergrund (z.B. nasser Ackerboden, Weide, Schneedecke, Wasser). Bei zu erwartendem harten Untergrund oder hohem Bewuchs (z.B. Maisfeld, Getreidefeld) würde man ja die Pflanzenoberfläche als Referenz für‘s Aufsetzen nehmen. Aus den entsprechenden ein bis zwei Metern Höhe dann ohne „Energievernichter“ Fahrwerk auf den Boden zu knallen, stelle ich mir ziemlich schmerzhaft vor; also Fahrwerk raus.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Unfälle und Zwischenfälle | Diskussion Außennotlandung: Fahrwerk drin lassen?
7. Oktober 2019: Von Eibe Loeffler 
Hallo zusammen!

Gestern war das Wetter im Süden nicht allzu schön für einen längeren VFR-Flug. Also habe ich am Heimatplatz ein paar Ziellandeübungen mit der M20J gemacht, das ging wettertechnisch gerade noch. Auf dem Heimweg habe ich mir die Frage gestellt, ob ich bei einer tatsächlichen Außennotlandung denn auch immer das Fahrwerk ausfahren würde. Zunächst mal ist das ja ein nahe liegender Gedanke mit der Reibung von Rumpf und Flügeln auf weichem Boden die horizontale Bewegungsenergie schnell abzubauen und über kleinere Gräben/Löcher ohne Überschlagsrisiko zu schlittern. In der Militärfliegerei des WWII war es durchaus nicht unüblich, den kaputten Flieger bei einer Außennotlandung auf den Bauch zu legen. Andererseits meine ich mal vor einiger Zeit in PuF zu diesem Thema gelesen zu haben, dass die meisten schweren Verletzungen bei Notlandungen aufgrund abrupter vertikaler Verzögerungen entstehen. Das würde für den Einsatz des ausgefahrenen Fahrwerks zur Aufnahme der entsprechenden Energie sprechen.

Was würdet Ihr denn tun?

Happy Landings anyway! [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu "Unwohlsein / Airsickness" vorne links
3. Oktober 2016: Von Eibe Loeffler an Alfred Obermeier Bewertung: +1.00 [1]

Hallo Alfred, liebe Foristi!

Nachdem ich nun schon einige Zeit als Leser im Forum unterwegs bin und ansonsten hin und wieder auch als Flieger ex EDMA, greife ich nun mal selbst in die Tasten. In diesem Sinne also: Hallo allerseits!

Zu Deiner Frage, Alfred: Ich erinnere mich an einen Heeresfliegerkameraden, der mir an der Uni von seinen ersten Flügen in der Alouette und der damit verbundenen massiven Übelkeit erzählte. Das hat der Fliegerpsychologe damals bei ihm mit Hypnose wegbekommen (kein Witz!).
Und wenn ich mich an meine eigenen paar Erfahrungen mit Übelkeit beim Fliegen erinnere, dann war das immer auch mit Stress oder eigenem Erwartungsdruck als auslösendem Moment verbunden. Übrigens meist im Rahmen von Einweisungen (nicht bei Dir bisher) und dem damit einhergehenden Airwork: Man ist hoch konzentriert bei der Sache, will einen guten Job machen, die Augen wechseln dauernd zwischen Nah- und Fernbereich und die nicht alltägliche Fluglagewechselfliegerei inkl. Steep Turns und Stall-Übungen gibt einem dann unversehens den Rest. Die Tagesform (nicht viel geschlafen, gehetzt zum Platz usw.) trägt sicher auch einen Teil dazu bei.
M.a.W.: Ich denke dass der Stresspegel da ganz entscheidend ist. Davon sind sicher auch erfahrene Piloten nicht frei. Der Fluglehrer kann da wohl nur mit einer ruhigen und lockeren Atmosphäre Anbeginn der Schulung/Einweisung kompensieren.

LG Eibe

[Beitrag im Zusammenhang lesen]

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