|
|
|
|
|
Seine Heiligkeit, das PLUS, darf man auch mal hinterfragen. Mäßig begabte Methematiker können uns vorrechnen, wann bei einem stetigen Zuwachs von 5% im Jahr die Weltbevölkerung in toto und 8760 Stunden im Jahr in der Luft sein muss. So gesehen kann Deutschland auf die beinahe schon für einklagbar gehaltenen 8% Wachstum gut verzichten. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Einspruch! Es gibt keine geheime übernationale Anti-Kleinflieger-Loge, die ihr Ziel konsequent und scheibchenweise durchsetzt. Solche Verschwörungstheorien sind Unfug. Wohl aber gibt es eine Unzahl von Interessengruppen und behördlichen Oberbedenkenträgern, die sehr effektiv in diese Richtung arbeiten. Zum Teil ohne es zu wissen und ohne zu merken von wem sie sich benutzen lassen. In der Summe kommt es dann zum beschriebenen Würgeeffekt.
Andere Branchen sind ebenso von Bürokraten umzingelt, man denke an die Landwirtschaft oder das Gesundheitswesen. Der große Unterschied: Das sind keine "Randgruppen". Dort hält eine starke Lobby mit viel Manpower und Millionenbeträgen dagegen. Keiner kann behaupten dass die Flieger auf diesem Feld der Verteidigung eine gute Figur machen und das Mögliche tun. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Hier muss keiner manipuliert oder umerzogen werden. Der Grund warum wir fast alles hinnehmen: Es stürzt einfach zu viel Sch... aus allen Richtungen auf uns ein. Mann stumpft ab und schreit nur noch auf wenn man selber gezielt und unmittelbar getreten wird. Leider kann die Politik mit diesem Effekt wunderbar kalkulieren. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Ein wesentlicher Punkt ist dabei: Was viele tun gilt als harmlos bzw. die Verhinderer trauen sich nicht ran weil es um Wählerstimmen geht. Mein gelegentliches Zweithobby (BMW-Motorrad K75) zeigt das überdeutlich. Spottbillig im Unterhalt, alle 2 Jahr zum TÜV und das wars. Selber schrauben ohne Dokumentation und irgendwelche Papiere, Ersatzteile reichlich bei ebay, kein Bordbuch kein Lärmzeugnis keine Laufzeiten keine Avionikprüfung keine CAMO kein IHP kein Medical kein BZF kein Fahrdienstleiter kein Fahrplatzzwang keine Fahrgebühr und 24 Stunden am Tag betreibbar. Ich fahre erst seit 5 Jahren, als ich diesen alten Traum endlich spontan wahrgemacht habe. Zu Anfang war es manchmal ein unwirkliches Gefühl diese Freiheit zu erleben. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
WIR wissen ja alle wie bescheuert diese Denke ist. Aber tatsächlich muss neuerdings jeder mickrige Verkehrslandeplatz ein "Sicherheitskonzept" erstellen und von der Luftfahrtbehörde genehmigen lassen. Das wird bei der Landespolizei hinterlegt, und soll - hier in Schläfrig-Holstein jedenfalls - jährlich überprüft und ergänzt werden. Auslöser ist die EU, die lt. Aussage unserer Behörde einen Verkehrslandeplatz grundsätzlich als zu sicherndes Objekt des kommerziellen Luftverkehrs einstuft. Schwachsinn dieser Art spricht sich unter Piloten leider gar nicht erst herum, ist ja Sache des Platzbetreibers. Und da ist eben wieder der Flugleiter als Hilfspolizist vorgesehen. Der soll Streife fahren, alle Hallentore auch tagsüber verschlossen halten, dafür sorgen dass Flugzeuge auch in der Halle immer abgeschlossen stehen, dokumentieren wo an wen unter welchen Umständen Zündschlüssel ausgegeben werden und anderes mehr. Immer wachsam sein, am Zaun lauert alle 2 Meter ein Terrorist, gerne als Oma verkleidet. Ach ja, für Sonderlandeplätze gilt das alles nicht, die hat Europa noch nicht auf dem Radar. Für diese Idiotie war ich auf einem Tagesseminar und soll den Mist umsetzen. Dafür darf ich mich mit dem Titel Sicherheitsbeauftrager schmücken, grrrrr. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Unter vergleichbaren Plätzen herrscht kein echter Wettbewerb. Mangels Transparenz! Jeder Arzt und jedes Hotel müssen heute fürchten auf Bewertungsseiten schlecht wegzukommen - für Flugplätze gibt es das nicht, nur verstreutes Gemecker in Problemfällen. Sowas verpufft, schon weil die vielen positiven Beispiele unbekannt bleiben. WWW.EDDH bietet zwar Ansätze, aber keine strukturierten Vergleichsmöglichkeiten. Wer macht mal ein Portal auf? Hallo Herr Brill, wie wär's damit? Die unsäglichen Geschichten die man hier immer wieder lesen muss, legen nahe dass es dabei nicht nur um objektive Gegebenheiten wie Preise und Hallenraum gehen sollte, sondern auch um den geistigen Wind der am Platz weht. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Seit die Innenministerien glauben, der Flugleiter sei nützlich zur Terroristenabwehr, ist das alles noch problematischer geworden. Unser Hauptproblem ist aber einfach mangelnde Macht. Stünde eine Lobby wie die Lufthansa dahinter, wären Flugleiter und Feuerwehr längst abgeschafft. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Es gibt immer sone und solche. Die Charterer in unserem Verein sehe ich in 3 Gruppen: 1 Viertel könnte sich einen eigenen Flieger leisten, 1 Viertel nur mit Mühe und/oder nicht allein, die Hälfte definitiv gar nicht. Wer mit Touareg oder Wohnmobil vorfährt könnte also, prinzipiell. Aber nicht jeder will in sein möglicherweise nur Zweithobby so viel Mühe stecken, wie es Eigner nun mal tun müssen. Oder seine Regierung lässt sich nicht erweichen und rückt nur abgezähltes Geld raus. Es gibt viele Gründe, die wir respektieren sollten. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Nun wollte ich endlich mal positiv denken .... aber klar, keiner der FAA-Macher ist wirtschaftlich darauf angewiesen, dass ein sinnvolles und machbares Ergebnis dabei rauskommt. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Immerhin eine amtliche Initiative FÜR die Fliegerei. Hierzulande undenkbar - da übt man sich ausschließlich im kunstvollen Verbieten. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Ein Angestellter für alle gemeinschaftlichen Aufgaben ... ist im Verein durchaus möglich. Wenn man ihn bezahlen mag. Und zwar mehrere davon, denn wenn ein bezahlter Macher da ist erlahmt das Engagement der bisher kostenlosen Ehrenamtlichen schlagartig. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Wie beschissen muss wohl die wirtschaftliche Seite neuer Motoren, egal welcher Art, aussehen? Ich erinnere an Rotax. Da liegen fertige Mogas-Motoren für gehobene Einmots und mittlere Zweimots im Keller, man hat aber auf Serienfertigung und Markteinführung verzichtet, weil die möglichen Stückzahlen kein Geschäft versprechen. Das ist KEINE Verschwörungstehorie, sondern bittere Tatsache. Kann natürlich sein dass man Prototypen und Unterlagen inzwischen vernichtet hat, damit keiner je in Versuchung kommen möge. Nach dem was Thielert durchmachen musste wird so bald keiner mehr Lust haben in diesem "Markt" Geld zu verenken. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Betriebszeiten Verkehrslandeplatz: Die Luftfahrtbehörde muss vom Betreiber gewünschte Zeiten genehmigen, kann also Auflagen machen, denn der öffentliche Charakter des Platzes erfordert die Anfliegbarkeit zu verkehrsüblichen Zeiten. Sonst wäre man ein Sonderlandeplatz; da ist der Betreiber völlig frei in seinen Entscheidungen. Anderen Plätzen hätte man was gehustet mit derartigen Nicht-Betriebszeiten, aber mit der Stadt Kiel legt man sich nicht an. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Hallo Christian, die Begründung ist Blödsinn, denn außerhalb der regulären Betriebszeiten muss es keine Aktivierung von F geben und PPR geht immer. Die Ablehnung entspricht der Salamitaktik des allmählichen Zumachens, das sich mit dem Flugplatz-Defizit so wunderbar politisch begründen lässt. Möglicherweise merkt der beamtete Bedenkenträger gar nicht, wie gut er in diesem Sinne "funktioniert". Die Grundstückshaie lachen sich ins Fäustchen, in stiller Eintracht mit den Grünen. Ihr Flugplatz-Benutzer, alle zusammen, müsst ein BETRIEBSKONZEPT OHNE STÄDTISCHE ZUSCHÜSSE auf die Beine stellen und in der Öffentlichkeit dafür trommeln bis der Arzt kommt. Das wird heißen den Luftraum F abschaffen und 2/3 der bisher hauptamtlich besetzten Funktionen aufs machbare reduziert in einen ehrenamtlichen Dienstplan verschieben. Kämpft endlich, jetzt und sofort! [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Das eigensichere Bastelgerät sieht aus wie folgt: 1 Haarfön steckt abgedichtet in einem unbrennbaren Rohrstutzen (oder Silikonschlauch) von 80cm Länge. Der Fön selbst liegt in einem Blechkasten, der ein paar verteilte Luftansauglöcher hat. Vorne auf dem Stutzen steckt ein flexibler Alu-Schlauch (im Baumarkt bei Lüftung/Klima/Sanitär) von 2m Länge, der von unten in den Motorraum geführt wird. Wer mehr Leistung will, kann die Installation auch mit 2 Fönen ausführen. Selbst wenn der Fön abfackelt, kann nichts passieren. Auf eine andere Brandgefahr muss aber hingewisen werden: Nicht selten legen Nichttechniker eine noch aufgerollte Kabeltrommel als Stromversorgung daneben. Die geht dann bald hops an Überhitzung, und nicht alle haben eine funktionierende Thermosicherung. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Auch wenn es nicht in Deutschland ist: www.siljanairpark.se! Zufällig habe ich im Fernsehen (MDR) in einen Beitrag darüber reingezappt. Wunderschöne Gegend, aber ewig langer Winter und im Sommer die leidigen Mückenschwärme. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Rerik konnte nur als "Feriensiedlung" und Zweitwohnsitz durchgemogelt werden. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Klasse! Aber das ist offenbar ein Gewerbegebiet - da ist wohnen im Prinzip nicht vorgesehen. Zulässig nur in Einzelfällen für Hausmeister, Kneipenbetreiber und Firmeninhaber, die nachweisen dass der Betrieb ihre Anwesenheit erfordert. Wie weit sich diese Möglichkeiten dehnen lassen, mag örtlich verschieden sein. Auch auf dem Flugplatz selbst (planungsrechtlich "Sondergebiet Flugplatz") sind derartige Wohnungen möglich, aber eben nur nach Einzelfallentscheidung durch Luftfahrtbehörde und Bauamt in Verbindung mit flugplatztypischem Gewerbe. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Fliegerdorf?? Eher wird ein Atomkraftwerk wahr. Hier in D ist die erste Voraussetzung, dass die zuständige Gemeinde die Sache aktiv betreibt, indem sie einen Bebauungsplan aufstellt. Der dadurch entstehende neue Ortsteil, nennen wir ihn Musterstadt-Fliegerdorf, ist aber weder im Landesentwicklungsplan noch im Flächennutzungsplan enthalten, muss also schon deswegen gegen vielerlei Behördenwiderstände durchgesetzt werden. Und gegen die Einsprüche der Nachbargemeinden, die so sicher kommen wie das Amen in der Kirche. Weiter muss es einen Erschließungsträger geben (keine Gemeinde wird eine Mehrheit im Gemeinderat haben um diese Art Bauland selbst zu erschließen), der Straßen, Bürgersteige, Kanalisation, Oberflächenentwässerung, Stromversorgung usw. nach kommunalem Standard baut, vertraglich verbürgt und vorfinanziert. Schließlich werden sich die einschlägig Verdächtigen finden, die nun eine Nutzungsausweitung des Flugplatzes konstatieren und auf ein Planfeststellungsverfahren klagen, wohl wissend, dass es bis zu 20 Jahre dauern kann. Wer sich so ein Projekt antun will, sollte unbegrenzt Zeit und Geld mitbringen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Dieser frappante Öl-Aufschlag ist bei Autowerkstätten absolut Standard. Dafür ist dann der Ölwechsel selbst häufig "kostenlos". Der Inhaber der hier am Platz ansässigen Werft kotzt sich täglich bei mir aus, dass er inzwischen völlig vom Techniker zum Bürokraten mutieren musste, dass die Kosten der sinnleeren Papierproduktion ständig weiter steigen, und dass man den Kunden diese Tatsache weder vermitteln noch zu kostendeckenden Preisen verkaufen kann. Besonders deprimiert ist er dann wenn sich im praktischen Einsatz zeigt, dass die Qualität der so platinkostbar hinaufzertifizierten Teile oft nicht über "China billig" hinaus kommt. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Richtig. Aber wieso geht es uns nicht schlechter als unseren Nachbarn rundherum, die solche Lasten nicht zu schultern hatten? Welchen extremen Bockmist müssen die erst verzapft haben .... [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
www.aeroclean-husum.de Inhaber Ralf Kahl
Konprecht ist sicherlich optisch und qualitativ unschlagbar -aber es geht weitaus preisgünstiger, ohne einen unzulänglichen Eindruck zu machen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Die Diskussion um Flugleiter erschöpft sich in Wiederholungen. Wir müssen wohl den herrlichen Spruch von Bruno Jonas akzeptieren, der da lautet: "Der Deutsche gibt keine Meinung auf, bloß weil sie falsch ist, gell?" In der Tat, bei uns müssen Ansichten auf biologischem Wege aussterben. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Soso, bei den Piloten ist alles in Butter? Ich erlebe täglich 2 ärgerliche Defizite: a) langatmiges Gerede mit Überflüssigkeiten. Da wäre die BZF-Ausbildung verbesserungsbedürftig, die sich ganz auf Englisch konzentriert und den "normalen" Funk vernachlässigt. b) Positionsmeldungen, die mehr als meilenweit daneben liegen. Auch bei bester Sicht, auch von Leuten die am Platz zuhause sind. Nein, ich behaupte nicht dass ein Flugleiter an dieser Stelle hilfreich ist. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Ob andere Kleingruppen wohl auch so - freundlich ausgedrückt - vielfältig organisiert sind wie wir Flieger? Vielfältig oder doch eigentlich gar nicht? In meinem direkten Umfeld entdecke ich absolut kein Interesse und keine Anerkennung von Lobbyarbeit über Verbände. Typische Kommentare/Vorurteile: "Bürokraten", "Schmarotzer", "fast so schlimm wie das LBA", "dafür ist jeder Euro zu schade" usw., d.h. man verweigert sich der politischen Dimension seines Hobbys um sich mit ganzer Hingabe seinem geliebten Spielzeug widmen zu können. Mit dieser Schrebergärtner-Mentalität geben wir uns selber den Rest. Ein Trost aber bleibt: Wir haben doch schon immer an einem Strang gezogen! In alle Richtungen gleichzeitig. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
|