In der ostfriesischen Lokalzeitung "Anzeiger für Harlingerland" ist heute ein Artikel zur Flugplatzschließung erschienen:
Der Flugplatz auf der Insel Langeoog ist vorerst für den Luftverkehr gesperrt. Private, touristische Starts und Landungen sind nicht mehr möglich. Ausnahmen werden nur noch für Rettungsflüge gemacht. Grund für die Sperrung: Es fehlen Flugleiter für den Platz.
Die Inselgemeinde sucht derzeit händeringend nach Personal. "Wir haben die Stellen bereits im Januar ausgeschrieben, haben aber leider nicht genügend Bewerbungen bekommen", sagte Bürgermeisterin Heike Horn gestern auf Nachfrage unserer Zeitung.
"Auf dem Verkehrslandeplatz Langeoog darf ab dem 4. August bis auf Weiteres kein Flugbetrieb mehr stattfinden." So heißt es klipp und klar in einem Schreiben der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Standort Oldenburg.
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Aufgrund der personellen Ausfälle bei den Flugleitern auf Langeoog konnte die Sicherheit des Flugbetriebs nur noch "eingeschränkt gewährleistet werden", heißt [es] in dem Schreiben weiter. Bis Mitte Mai war deshalb bereits nur noch ein reduzierter Flugbetrieb erlaubt.
Bis dahin hätten die vakanten Stellen der Flugleitung neu besetzt werden müssen. Weil dies bisher zu keinem Erfolg geführt hat und der bisherige Flugplatz-Koordinator auf der Insel seine Tätigkeit am 3. August beendet hat, ist der Platz nun gesperrt.
Die Gemeinde muss der Behörde in Oldenburg immer schon weit im Voraus einen Dienstplan der Flugleiter für den Betrieb vorlegen - in diesem Fall ein Plan für die Zeit bis Ende Oktober. Das war wegen der personellen Situation aber nicht möglich.
"Wir bemühen uns nun weiter intensiv, die Stellen zu besetzen - ich weiß aber nicht, bis wann uns das gelingen wird. Das wird wohl noch einige Zeit dauern", sagt Horn.
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So richtig schlau wird man daraus nicht, finde ich. Ist es eigentlich üblich, dass die Dienstpläne eines Verkehrslandeplatzes der Behörde vorgelegt werden müssen?
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