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Alle Beiträge von: Peter Schneider [flyer21]
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Vor dem Hintergrund sind seine Aussagen im YT Video schon sehr seltsam !
Es 10 Jahre lang laufen lassen, aber jetzt soll alles besser werden ? Wer soll das glauben ?
Ich geb die Fliegerei wahrscheinlich auf. Das alles ist mir doch deutlich zu blöd. Ich tue jetzt das, was ich ich schon lange im Kopf habe: Ich kaufe mir einen T2 und hübsch den auf (anstatt weiterhin als Wart im Luftsportverein tätig zu sein). Bei dessen Betrieb muss ich auch nicht irgendwelche aberwitzige Wartungsvorschriften erfüllen und ich muss auch nicht jährlich einen Fliegerarzt um Erlaubnis fragen, wenn ich damit am WE zum Campen fahren will. Auch muss ich nicht alle zwei Jahre mit einem Fahrlehrer fahren. Das alles erscheint mir gerade extrem attraktiv zu sein !! Da stellt sich regelrecht ein Gefühl der Befreiung ein !!
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Nein. Wozu auch?
Ich: Hallo, könnten sie bitte meine Konsultation bearbeiten ?
LBA:: Wir sind dran.
Ich: Wann kann ich damit rechnen?
LBA: Keine Ahnung.
Was soll das bringen ?
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Inzwischen sind es 4 Monate ... [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2022-06/berlin-fahrzeug-menschenmenge-kudamm-gedaechtniskirche
Auch das wird natürlich nicht dazu führen, dass für Autofahrer ein Medical eingeführt wird, bei dem die psychische und physische Eignung zum Führen eines KFZs übeprüft wird.
Btw, wann hat eigentlich in Deutschland zum letzten Mal ein Segelflieger oder UL Pilot etwas Vergleichbares gemacht??
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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"Das einzige, was man noch diskutieren kann, ist, ob die Grenzen richtig gesetzt sind oder ob man nicht vielleicht Solo-Segelflug oder Solo-UL auch jenseits von 120kg ohne Medical erlauben sollte (und dann natürlich, ob die Versicherer da auch mitmachen)"
Das könnte man in der Tat durchaus diskutieren. Bei den Versicherungen sehe ich kein Problem. Die stellen ja auch keine Gesundheitsfragen bei Käufern leistungsstarker Autos, die diese Vollkasko versichern wollen.
Aber völlig unabhängig von der Sinnhaftigkeit der regelmäßigen flugmedizinischen Untersuchungen oder der Konsultationen muss ich zum eigentlichen Thema dieses Threads eines sagen:
Wenn man schon Medicals vorschreibt, und wenn man schon in definierten Einzelfällen eine Konsultation vorschreibt, dann soll das LBA diese Konsultation halt auch durchführen und nicht die Akte monatelang rumliegen lassen und einfach nichts tun. Dadurch werden nämlich Piloten wie ich monatelang ohne nachvollziehbaren Grund gegroundet. und das ist das eigentliche Problem (und auch Thema des Threads). [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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""Ich halte Gesundheit grundsätzlich für eine Privatsache" Der Gesetzgeber bei Piloten nicht. Das Allgemeininteresse, daß niemand aus medizinischen Gründen Schaden anrichtet, überwiegt das Interesse des Piloten auf Privatheit. Da reihen sie sich ein in Gefahrguttransporter, Ärzte ... usw.."
Ok, einverstanden, aber nur was Airliner Piloten betrifft.
Welchen Schaden aus medizinische Gründen ein Hobbypilot, der am Wochenende mit seiner LS4, seiner C42 oder einer Piper Cup in der Gegend rumfliegt, anrichten könnte, erschließt sich mir nämlich überhaupt nicht.
Andere habden allerdings schon großen Schaden angerichtet, wenn ich da zB an den Germanwings Massenmord von 2015 denke. Seitdem kann ich die ganze Flugmedizin auch nicht mehr ernst nehmen.Wieso auch? Nichtmal den schweren Fall an psychischer Untauglichkeit war die Flugmedizin in der Lage, auszusortieren !!
Den kaputten Typ haben sie fliegen lassen, aber kleine harmlose Hobbypiloten werden mit verweigerten Medicals und überflüssigen Konsulatationen gegängelt. Lubitz hatte einen "SIC" Eintrag* in seiner Lizenz. Da frage ich mich schon, wie das sein kann. Wer mit 150 oder 300 Passagieren fliegen will, MUSS in jeder Hinsicht absolut tauglich sein. Da schreib ich doch nicht SIC in die Lizenz oder das Medical, sondern ziehe ALLE Wackelkandidaten konsequent aus dem Verkehr. Es gibt nämlich genug junge Frauen und Männer, die fit im Kopf sind und die nie im Traum daran denken, was der getan hat, sondern die ihre Flüge professionell und verantwortungsvoll durchführen.
Ich finde, beim Medical Klasse 1 hängt die Latte zu niedrig und bei der Klasse 2 zu hoch.
* https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/germanwings-warum-andreas-lubitz-psychologische-tests-bestand-a-1026750.html
https://www.sueddeutsche.de/panorama/germanwings-absturz-die-schuld-des-germanwings-copiloten-1.3324210
"2008 war das anders gewesen. Da hatte er sich an der Bremer Verkehrsfliegerschule der Lufthansa einem Arzt offenbart. Er habe Suizidgedanken. Die Ausbildung wurde abgebrochen. Der behandelnde Arzt gab ihm dann während der "schweren depressiven Episode" das Psychopharmakum Mirtazapin und das Medikament Cipralex. Sein Tauglichkeitszeugnis wurde zunächst nicht verlängert."
Und sojemand lässt man in ein Cockpit eines Flugzeugs mit hunderten Passagieren ? Wieso ? [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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"Der Grund, warum medizinische Gründe nur sehr selten Ursache für Flugunfälle sind ist ja gerade, dass das System so gut ist. Ja, manchmal übertrieben gut, aber gut." Der Straßenverkehr zeigt doch eindeutig, dass man da auch anderer Meinung sein kann. Auch dort sind medizinische Gründe nur sehr selten die Ursache für tödliche Unfälle, obwohl es kein Medical gibt. Die Hauptursachen für schwere Unfälle im Straßenverkehr sind Raserei, Alkohol, mangelnde Fahrpraxis und Imponiergehabe, alles gerne auch in beliebiger Kombination. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Naja, Ironmen kann nicht mit der Fliegerei verglichen werden. Beispielsweise, beim Ironmen sind die Augenwerte nicht von Bedeutung, solange ich alles sehen kann.
Das stimmt natürlich. Aber der Grund für meine Konsultation ist weder für den Triathlon noch für die Fliegerei eine Einschränkung. Das ist reine Schikane !! Der Fliegerarzt sieht mich auch nie wieder. Entweder gebe ich die Fliegerei auf, weil mich die ganze Gängelei mit ZÜP, Medical, Wartungsvorschriften, Sprachprüfungen, 2-jähriger Überprüfungsflug, Vereinsvorschriften etc. pp. nerven, oder ich gehe zu einem anderen.
Jeder der einen entsprechenden Führerschein hat, kann sich ein 200 PS Motorrad kaufen und damit in der Gegend rumfahren, selbst wenn er seit 20 Jahren nicht mehr Motorrad gefahren ist.
Medical? No !
Regelmäßige Überprüfung der Eignung? No ?
Wartungsvorschriften? No !
Und, gibts reihenweise Motorrädfahrer, die sich mit so einem Ding umbringen? Nein, eben nicht, weil die allermeisten so vernünftig sind, bei mangelnder körperlicher Eignung und/oder Fähigkeiten, die Finger von diesen Raketen zu lassen. Aber die Piloten muss man wie kleine Kinder behandeln, die man von vorne bis hinten maßregeln und bevormunden muss, ja nee is klar.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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"ich frage mich, wie die anderen Piloten geduldig am Boden warten können, bis die lba nach Monaten oder Jahren eine Entscheidung trifft. Aber vielleicht bin ich ja seltsam"
Vielleicht wird man durch die Warterei auch seltsam und entwickelt eine spezielle Meinung zu dem indiskutablen Verhalten des LBAs ?
Was mich betrifft, stelle ich fest, fass ich mich innerlich so langsam von der Fliegerei entferne. Ich geh auch nicht mehr auf den Flugplatz. Zur Zeit trainiere ich sehr viel. Meinen letzten Triathlon habe ich 2019 gemacht. Und da ich nun sehr viel Zeit dazu habe, bereite ich mich aktuell auf meinen nächsten IRONMAN vor. Für die, die es nicht wissen, das sind 3,8km Schwimmen, 180km Rad und 42km Laufen. Alles ohne Pause hintereinander. Dafür reichts, Fliegen darf ich aber nicht.
Die Flugmedizin ist doch eine Lachnummer und im Grunde überflüssig. Wenn man sich nämlich die regelmäßig veröffentlichten Unfallberichte aufmerksam durchliest, stellt man fest, dass ein medizinisches Problem nur sehr selten die Ursache für einen Flugunfall ist, wobei der Straßenverkehr eindeutig zeigt, dass das eben NICHT an den Medicals liegt.. Dallach ist zB nicht an einem zu Unrecht ausgestellten Medical gestorben sondern an Kohlenmonoxid. Andere sind nicht in Übung, können Wetterberichte nicht beurteilen oder überschätzen sich gnadenlos.
Allein schon der Zettel, den man zur Erfassung der psychischen Gesungheit ausfüllen muss, ist doch ein schlechter Scherz und erinnert an die folgende Frage auf einem Einreiseformular: Sind Sie ein Terrorist?"
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Tobias Schnell hat einfach recht. Was er schreibt, entspricht den Tatsachen.
Wer denkt, dass man ohne Medical ein Class Rating verlängern kann, darf sich mal aufmerksam dieses Formular hier durchlesen:
https://formularserver.bayern.de/intelliform/forms/stmi+regierungen/rob/luftamt/25-luftamt/rob_25-029/index;jsessionid=Z2Fv3xb-kn_dLp6c4UoPINAHHriEJzhPMeHuYShI.IF1?download=pdf
Ich zitiere:
" Hinweise: Die Bearbeitung dieses Antrages ist nur möglich, wenn zusammen mit diesem (vollständig ausgefüllten) Formblatt die nachstehenden Unterlagen vorliegen: ‒ Ihre Lizenz im Original oder gut lesbare Kopien von Vorder- und Rückseite, ‒ eine Kopie Ihres gültigen Tauglichkeitszeugnisses "
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Nein. Da herrscht Schweigen im Walde. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Kein Medical = keine Lizenz = keine Verlängerung des Class Ratings [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Inzwischen gelten die Lizenzen ja lebenslang und verfallen nicht nach 5 Jahren. Aber das Class Rating gilt nur 2 Jahre. Und das werde ich demnächst verlieren, wenn da nicht demnächst was vom LBA kommt.
Bei mir sinds jetzt 3 Monate, dass wir auf eine Antwort vom LBA warten. Was machen die den ganzen Tag ?? Soo viele Konsultationen wirds ja wohl nicht geben. Zumal ein verantwortungsbewusster Fliegerarzt, dem die Zustände im LBA bekannt sind, es wahrscheinlich versucht zu vermeiden, eine Konsultation anzuleiern. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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"Es geht im Wesentlichen um solche Fragen wie "Hat es Auswirkungen auf Deine Fähigkeit zum sicheren Führen eines Flugzeuges, wenn Du z.B. einen Tag vergessen hast, das Medikament zu nehmen? Wenn ja: Merkst Du das vor Flugantritt oder kann eine Verschlechterung überraschend während des Fluges entstehen? Wie lange hättest Du Zeit zwischen ersten Anzeichen und Wegfall der Flugtauglichkeit?" All das sind Fragen, die ein normaler Fliegerarzt nicht für jedes mögliche Medikament wissen kann. Hierfür braucht es Sachverständige, die exakt für diese eine Substanz die Pharmakologie beurteilen können."
Kein Pharmakologe oder Arzt kann das sicher beurteilen, weil Wirkungen und vor allem Nebenwirkungen höchst individuell ausgeprägt sind. Vielleicht sollte ICH diesbezüglich mal befragt werden ??? Tut aber natürlich keiner. Nachdem ich seit Ende Februar sowieso kein Medical mehr habe, weil das der Fliegerdoc einkassiert hat, bin ich nämlich zu meiner Hausärztin marschiert und habe es mir verschreiben lassen, was SIE übrigens, und NICHT der Fliegerarzt*, schon seit JAHREN empfohlen hat. Ergebnis: Wirkung gut, Nebenwirkungen Null. Aber mich fragt ja keiner. Meine Konsultation gammelt nun beim LBA vor sich hin und ich kann den ganzen Sommer abschreiben.
* wahrscheinlich in weiser Voraussicht, weil er weiß, was für ein Chaos beim LBA herrscht ....
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Mit dem Gewicht habe ich kein Problem bei 80kg auf 1,85m. Herz-Kreislauf ist auch in Ordnung. Ich muss bzw. sollte ein Medikement nehmen, für das man gemäß der Aussage des Fligerdocs eine Genehmigung vom LBA braucht. Ich halte das für kompletten Blödsinn, also ob er das nicht selbst und besser entscheiden könnte.
Anyway, ich habe vor ein paar Wochen einen Antrag bei der BAFA gestellt, um eine Förderung für meine neue Heizung (Wärmepumpe) zu erhalten. Und irgendwie bin ich mir ziemlich sicher, dass ich von dort schneller eine Antwort bekomme als vom LBA . Frustrierend !!!
Da schwindet es dahein, mein Class Rating. Ich sehe mich dann im November schon bei einer ATO vorstellig werden, mit Kosten die mir dann genau wer erstattet? Das LBA mit Sicherheit nicht. Das alles ist denen doch völlig egal.
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Servus Gemeinde,
seit Ende Februar 2022 warte ich übrigens auch auf eine Antwort vom LBA bezüglich einer Konsultation.
Grundsätzlich frage ich mich schon, was der Blödsinn mit der Konsultation soll. Ich mein, der Fliegerdoc ist der Fliegerdoc. Hält das LBA die Fliegerärzte für Idioten, die gewissen Dinge nicht selbst entscheiden können ? Mein Fliegerarzt kennt mich und meine Krankengeschichte seit 20 Jahren. Ich glaube der kann das alles viel besser beurteilen als irgendjemand aus dem LBA, der mich noch nie gesehen hat, und er braucht mit Sicherheit auch keinen Babysitter.
In 2 Monaten muss ich meine Klassenberechtigung verlängern und sollte bis dahin noch ein paar Stunden fliegen. Ich frage mich erntshaft, wie das funktionieren und vor allem was ich machen soll, wenn die Konsultation aus dem LBA erst in 6 Monaten kommt.
Schönes WE
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