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"Spezialisten". Der war gut! [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Nachdem die Passierschein A38-Diskussion nun abgeklungen ist, das Wesentliche: Auf der Aero wurde unter vorgehaltener Hand (wie lächerlich devot) gesagt, dieser Schwachsinn könnte aus dem Gesetz gestrichen werden. Weiß jemand Näheres? [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Die Meinung von Austrocontrol hierzu ist, dass der FI den CRI beinhaltet und daher nicht extra eingetragen wird. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ergänzung: Zu was brauche ich den TWR für FoF VFR/NVFR/IFR non commercial only? [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Naja. Es dürften nicht allzu viele IFR-Plätze dazukommen. Das wird mit dem sinnlosen Afiso überaus wirksam verhindert. Ein Platz welcher erst mühsam die schwachsinnige Flugleiterei abgeschüttelt hat, wird kaum ein Instrumentenverfahren einführen, um sich damit erneut einen unnützen Stubenhocker einzufangen. Die Abschaffung der Afiso muss der nächste logische Schritt in Richtung Normalität sein. Braucht kein Mensch. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Naja, die Behörde hat angefangen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Die Frage scheint mir eher, wie es sein kann, dass so viele "Flächen" sich in Privat- oder Vereinseigentum befinden und Letztere dann meinen, den Provinzfürsten spielen zu dürfen. In den USA wären das private airfields ohne staatliche Zuschüsse welche mit einem großen P gekennzeichnet sind. Auch dort gilt PPR und ihr Wunsch nach Höflichkeit und Anstand käme zum Tragen. Nur ist es eben so, dass ein US-Reisender auf ausreichend Infrastruktur zurückgreifen kann, ohne auf diese exotischen P-Plätze angewiesen zu sein. Kein kommunaler Flugplatz (in der Regel immer "VLP") ist dort jemals PPR. Und ich käme in den USA im Leben nicht auf die Idee, einen Flugplatz (außer "P") anzurufen und mit der abenteuerlichen Frage zu konfrontieren, ob ich dort landen "dürfe". Sollte ich überhaupt jemanden erreichen, würden die mich für bekloppt halten. Ich rufe auch nicht die Autobahnmeistetei an, wenn ich eine Autobahn nutzen will. Mit "Höflichkeit" hat dies nichts zu tun. Es ist an der Politik / den Behörden, sicherzustellen, dass flächendeckend ausreichend (München / Alpenraum?!) Flugplätze erreichbar sind, renitente Platzhalter ggfs. in ihre Schranken zu weisen oder mit ausreichender Förderung in kommunale Hand zu überführen. Auch dies ist in den USA so, denn jeder bezuschusste Platz hat der FAA genau zu begründen, weshalb ein 24/7-Betrieb ggfs. nicht möglich ist. Leider wird das ohnehin sehr spärliche öffentliches Geld für kleinere Flugplätze hierzulande meist für Unsinn vergeudet (insbesondere "Flugleiter") und als "vergifteter" Zuschuss mit absurden Auflagen verknüpft ("Öffnungszeiten"). Größere Summen werden dagegen für schwachsinnige Prestigeprojekte (Kassel-Calden) ohne jede Hemmung zum Fenster hinausgeworfen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Der Barde sang von fremdländischen Plätzen, an welchen es keine Laternenanzünder* gäbe und Mutter Erde wie von Geisterhand durch ein "Funksignal" erstrahlte. Es solle prächtige Aerodrome geben, an welchen schon diese neuartigen "Kreditkarten" Feuerwasser gegen Gold tauschten. Ganz ohne Runenraunen mit einem Freischalt-Hampelmann sogar zu gotteslästerlichen Uhrzeiten ohne Sonnenscheibe am Himmel. Durch Wolken und Nebelschwaden einem unsichtbaren Leitstrahl folgend, würden Flugmaschinen bei Wind und Wetter sicher heimatliche Gefilde erreichen ohne dem erhabenen Gott Afiso für gutes Gelingen Opfergaben darzubringen. Eine wahrlich exotische Erzählung von Freiheit! Doch konnte es wahr sein? So zogen sie dahin, über die Wahrheit der Worte des Barden grübelnd. Aber das konnte ja gar nicht sein, so etwas gab es nicht. Kann es nicht geben, darf es nicht geben!
* Aktivierung der Befeuerung bei Nachtflugbetrieb ® [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Man stelle sich einmal vor, es landet jemand, stellt sein Flugzeug selbständig ab und macht eine kurze Pause oder unternimmt etwas im Umfeld des Flugplatzes. Möglicherweise sogar mit einem Leihwagen des Platzes. Abends oder Nachts kommt er zurück und fliegt nach Hause. Ohne jemals mit jemandem dummgeschwatzt zu haben. Nein, es ist nicht nachvollziehbar. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Teterboro kostet 21,25 $. 24/7 offen ohne PPR-Quatsch. Dies ist die Messlatte. Folglich sind wir ein Dritte Welt Land, was die Luftfahrt betrifft. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Bei mir ist es doch etwas länger her. Ich würde an Deiner Stelle einfach mal bei LBA und Austrocontrol anrufen und nachfragen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Je nach aktuell lizenzführender Behörde beantragst Du dort den Wechsel zu Austrocontrol. Parallel stellst Du den Antrag bei Austrocontrol - siehe Website. Die Behörden tauschen sich dann untereinander aus. Wichtig ist, dass Formular Soli (Wechsel der medizinischen Akte) nicht zu vergessen, da dies unabhängig von obigen Anträgen ist. Soweit ich mich erinnern kann, ging auch dieses Dokument an beide Behörden. Bei einem deutschen Medical wäre dann ein socher SOLI-Antrag ans LBA zu stellen. Dies könnte dann auch der Knackpunkt sein. Ich hörte und las von vielen Problemen beim LBA wegen Datenschutz etc. Vielleicht können Dir hier andere besser Auskunft geben.
Ich wechselte damals von Großbritannien nach Österreich und der Wechsel dauerte knapp 3 Monate, aber nur, weil ich das Soli-Formular vergas. Rechne nicht damit, dass Dich jemand darauf aufmerksam macht. Die Akten liegen einfach herum, bis Du nachhakst.
Zum Zeitpunkt meines Lizenzwechsels konnte ich bis zur Rückgabe meiner UK-Lizenz (ich wurde separat dazu aufgefordert) weiterfliegen und die neue Austrocontrol-Lizenz lag ca. 2 Wochen später im Briefkasten. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Für den reinen Scheinerhalt (also für PPL Handeintrag und Formular an Austrocontrol) fallen keine Gebühren an. Relativ teuer wird es nur, wenn neue Einträge hinzukommen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Dies ist exakt das, was mir in diesem Land gehörig gegen den Strich geht. Unbeteiligte mischen sich ein, geben "kluge" Ratschläge, melden etwas nach dem Motto "Herr Lehrer, ich weiß was". Das Ganze ohne jeglichen Nutzwert, aber mündend in endlose Sinnlosdiskussionen. Viel zu viele sind über die Jahrzehnte so staatsgläubig und devot geworden, dass der Gesslerhut vorauseilend gegrüßt wird. Kein Wunder, dass wir in einem von Mehltau überzogenen Beamtenstaat leben, der nur noch dem Selbstzweck dient, von seiner Substanz zehrt und unfähig ist, auch nur die kleinste positive Veränderung zu gestatten. Es zieht sich durch alle Bereiche. Für die Luftfahrt seihen nur zwei Beispiele genannt: Das absurde Theater zu FoF, wo ganze Heerscharen nutzloser Behördenstatthalter über den Passierschein A38 diskutieren oder die unsäglichen, jahrelangen Beteiligungsverfahren zum Ausbau eines Platzes. Und wenn es nur eine popelige Halle ist. Das musste ich loswerden und ist nicht persönlich gemeint. Es war nur eine Steilvorlage. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Bitte keine Gesslerhüte grüßen. Natürlich sollte der Platz darauf hingewiesen werden, wenn dort (absurde) Regelungen auch noch falsch ausgelegt werden. Bei den ohnehin endlosen Repressalien und Diskriminierungen z.B. im direkten Vergleich zum Autofahren, soll jeder auf seinem Rest Recht bestehen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Bravo und danke. Hier zwei Beispiele wie Normalität ohne PPR, Flugleiterschwachsinn und endlose Gängelung aussieht:
Salt Lake City, Signature Aviation FBO um 3 Uhr morgens: Parken direkt vor dem FBO (Kegel mit Aufforderung hier abstellen) -Niemand da (weil sinnvoll!), Bereitschaftnummer deutlich im Aushang (24/7). Kostenlose Donuts und Kaffeekanne mit der handschriftlichen Bitte, doch gerne zuzugreifen. Zwei Automatiktüren ins Freie. Taster für elektronischen Taxiruf. Taxi nach 3 min da. Am Folgetag auf Nachfrage, was ein Abflug in der Nacht gekostet hätte. Antwort: Nichts, nur für das Ankommen zahlte ich rund 29 USD Handlinggebühr (Wegrollen zum Abstellplatz mit "Mover", Tie down, Limousine zum Abstellplatz, bei (teurer) Betankung keine Handlinggebühren).
weiteres Beispiel: Mesquite, Landung um 23 Uhr mit PCL, Schlüssel für courtesy car in der "hut", Rabattcode 20% für Hotel als Flyer im courtesy car (neuer Lexus, Sponsor: Chamber of Commerce!). Dazu eine höfliche Bitte, das kostenlose Auto max. 12 Std. zu nutzen und etwas nachzutanken. Am Folgetag weit und breit kein "Flugleiter", aber reger und untereinander gut koordinierter, natürlich kostenloser Flugbetrieb.
Es ist jedesmal ein wunderbarer Traum, gefolgt von einem bösen Erwachen, wenn zurück im Land der Diskriminierung, Unfreiheit und irren Unmündigkeit. "D-xxxx, Piste x in Betrieb..." fünfmal auf dem Weg zum Rollhalt eines Provinzplatzes hören zu müssen oder "Der Platz schließt aber um 17 Uhr" beleidigt jede mittlere Intelligenz und lässt mich erschaudern.
Ach ja, Anfluggebühren musste ich im FAA-Land keine bezahlen und für IFR auf unkontrollierte Plätze saß dort auch kein nutzloser "Afiso", dessen mögliche Abwesenheit somit auch keine "Nichtnutzbarkeit" des IFR-Anfluges zur Folge haben könnte. Soweit alles noch gut und richtig dort drüben. Nur der Spritpreis hat angezogen und kostet nun fast die Hälfte der hiesigen Wucherpreise. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Natürlich. Die werden zukünftig alle mit dem Learjet kommen. Vielleicht ein klein wenig weltfremd?
Zu den sperrangelweit geöffneten Grenzen als Mutter aller Probleme möchte ich mich hier zur Schonung meines Herzens nicht weiter äußern.
Natürlich habe ich die Petition unterschrieben. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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"When I would have to fly in Europe, I would be scared to death" :-)
Das kann ich sehr gut verstehen. Von der Freiheit und Normalität in die Gängelung und Diskriminierung fliegen. Wer will sich das auch freiwillig antun. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Während der 5-tägigen race week in Daytona Beach gibt es auch ein Notam. Allerdings um die Leistungsfähigkeit des Flugplatzes aufgrund der deutlich erhöhten Flugbewegungen aufrechtzuerhalten. Das ist gesunder Menschenverstand. Dort wird die allgemeine Luftfahrt auch nicht durch Öffnungzeiten und bekloppten Flugleiterzwang diskriminiert wie hierzulande.
In "unserem" (das unser betrifft wohl eher die übergriffigen Behörden, welche sich als Quasieigentümer aufspielen)`gibt es natürlich nur die üblichen Verbote. Widerspruch ist beim deutschen Untertanengeist nicht zu erwarten und die Behörden schalten und walten mittlerweile wie Monarchen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Vielleicht weiß hier jemand Näheres. In der Praxis ist es ja so, dass ein Zollflugplatz oder besonderer Landeplatz die Zollmeldung (nicht Zollanmeldung) erledigt und hierfür einen zeitlichen Vorlauf verlangt. Deshalb fliegen Piloten gerne zu einem Nichtzollplatz um sich dieses Theater zu ersparen oder auch um flexibler und sicherer fliegen zu können (Wetter in 2 Stunden schlechter, Flugplatz "geschlossen" etc.).
Für Flüge, welche nicht zu einem Zollflugplatz oder „besonderen Landeplatz“ führen ist der Pilot selbst für die Zollmeldung bei der zuständigen Zollstelle verantwortlich. Wie handhabt ihr das in der Praxis? Ich nehme an, dass die meisten dies nicht tun und das Nichtmelden ohne Konsequenzen bleibt. Gibt es denn eine Website auf welcher diese "Zollmeldung" eingereicht werden kann? Und kann dies auch nachträglich geschen?
Ich finde diese ganze Angelegenheit sehr schlecht erklärt und finde auch keine hilfreichen Antworten auf der unübersichtlichen Webstie des Zolls. Daher gehe ich davon aus, dass dieserr ganze Firlefanz mangels klarer Aussagen wohl ignoriert werden kann. Dennoch freue ich mich über eine fachkundige Antwort. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Nein, will ich nicht. Aber ich weiß auch nicht, wie Stillstand und Verweigerung anders aufgelöst werden könnten. In den USA sind die Plätze in der Regel in kommunaler Hand und ein Flugplatzbetreiber pachtet die Nutzungsrechte für die Dauer einer Ausschreibungsperiode. Dies klappt ganz offensichtlich sehr gut. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Eine wie auch immer geartete Zutrittskontrolle kann ja stattfinden. Das ein Platzbetreiber aber den Fall, dass ein Pilot nach "Betriebsschluss" an sein Flugzeug will, nicht vorsieht (wurde mir von einem herbeigeeilten Ewiggestrigen deutlich so gesagt), ist definitiv ein handfestes Problem. Hier gäbe es einfache Lösungen wie eine Zutrittsapp etc.
Jetzt wird es leider politisch. Das Problem liegt woanders: Es kann und darf nicht sein, dass Straftäter nicht angemessen und zeitnah belangt werden. Wären die Strafen angemessen und abschreckend, käme kein vernünftiger Mensch auf die Idee solche Straftaten zu begehen. Andernfalls ist eine solche Person als gemeingefährlich dauerhaft in die Psychatrie einzuweisen. Wir leben leider in einer vollkommen durchgeknallten Welt . Die Gesellschaft hat sich aber noch nicht auf solche Ideologen und Fanatiker jedweder Coleur eingestellt, welche vom Rechsstaat wie wir ihn kennen nicht mehr abgeschreckt werden.
Auch in den USA könnte sich jederzeit ein "Aktivist" Zugang zum Platz verschaffen und dort Straftaten begehen. Soll deshalb die dortige Freiheit aufgegeben werden? Sollen die Plätze hier oder dort Unsummen in Überwachung oder gar Bewachung stecken? Soll jeder Grasplatz nun einen Hochsicherheitszaun errichten, damit kein Unbefugter aufs Gelände kommt? Das wäre das Ende der Freiheit und ein Einknicken gegenüber Erpressern. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Dann wäre es notwendig, unkooperativen Verkehrslandeplätzen (Betriebspflicht) dies anzuordnen. Sollten sie dem nicht nachkommen, müssen sie den Status als VLP verlieren oder - sofern es keine Alternativen in der Nähe gibt - der Platz ist als Bestandteil öffentlicher Infrastruktur zwangsweise in öffentliche Hand zu überführen.
Auch hier wieder FAA: Der Platzbetreiber hat - sofern er öffentliche Mittel erhält - nachzuweisen, weshalb ein 24/7-Betrieb nicht möglich ist. Die Behörde hat dies zu überprüfen und bei Nichtvorliegen von Ausschlussvoraussetzungen den 24/7-Betrieb anzuordnen. Das Dokument aus den 80er Jahren hatte ich schonmal hier eingestellt. So anders und besser kann geltendes Recht sein. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Lizenzen / EASA: Auch ich bin gegen die vereinigten Staaten von Europa. Aber zumindest sollte das Lizenzwesen harmonisiert (Formulare) und vollständig digitalisiert werden.
Infrastruktur: Der Bedarf besteht sehr wohl. Ich habe beruflich ständig mit Menschen genau dieses Anforderungsprofils zu tun. Nur macht es unter gegebenen Voraussetzungen oftmals einfach keinen Sinn sich ein Flugzeug zuzulegen, wenn es dann nicht zuverlässig als Fortbewegungsmittel genutzt werden kann. Ich muss mir von interessierten Nichtpiloten hierzulande oft anhören, dass dies ja alles nicht so besonders planbar wäre und sie deswegen lieber Abstand von Lizenz und Flugzeug nehmen. Habe ich in den USA nie gehört, weil ein Flugzeug - abgesehen vom Wetter - dort wie ein Auto nutzbar ist.
Die anderen Verkehrsträger ebenfalls zu diskriminieren wäre ein sozialistischer Ansatz und würde in die Zeit passen: Einfach alles gleich schlecht machen... am besten noch Betriebszeiten und Sloteinschränkungen für Autobahnen....
Meine ganz frische und neueste Erkenntnis: Ich wurde polizeilich kontrolliert, da ich Abends nach "Betriebsschluss" an einem umzäunten VLP nochmal an mein Flugzeug wollte und einfach durch das Tor lief, nachdem ein Auto den Platz verließ. Ein Blockwart rief tatsächlich die Polizei! Das wird wohl noch lustig, wenn sich tatsächlich etwas in Richtung FoF ändert und manche Platzbetreiber nicht ansatzweise Lösungen dafür parat haben und in der Vergangenheit leben. Es ist schlicht Irrsinn... [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich kenne die Fliegergehälter dort. Die pilot shortage führt zu steigenden Gehältern und die 1500 Stunden sind u.a. ein Grund dafür, weil die Kosten für eine Lizenz höher sind. Weshalb sollten die 1.500 Stunden also ein Traum sein? Vielleicht für diejenigen die den Job schon haben, aber sicher nicht für die Aspiranten.
Richtig, in der EU ist die Luftfahrtregulierung mit unzähligen Mehrfachstrukturen ein Innovationsverhinderer. In Deutschland ist der Föderalismus ein Killer. Die Luftfahrt gehört auf Bundesebene, besser ausschließlich auf EU-Ebene reguliert. Z.B. gehören Lizenzen für alle EASA-Staaten ausschließlich in Köln ausgestellt (analog zu Oklahoma City). Dann fielen endlich massenhaft Verzögerer- und Verhinderjobs weg. Es ist dann aber immer noch so wie Henne und Ei. Ohne nutzbare Luftfahrtinfrastruktur bildet sich kein Markt und aufgrund des kleinen Marktes bildet sich keine kundennahe Infrastruktur. Hier wären ein paar Milliarden Anschub nötig. Eben wie in den USA z.B. das airport improvement program. Außerdem muss die Diskriminierung der GA aufhören und als notwendige Verkehrsinfrastruktur deklariert werden, damit die Ideologen nicht mehr alles verhindern können (z.B. Betriebszeiten, Anflugverfahren, Landebahnverlängerungen usw).
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