Das neue Heft erscheint am 1. September
Das LBA hat einen neuen Präsidenten!
KI in der Fliegerei
Leserflyout 2026 nach Schweden und Finnland
Wartung: Kleckern, tropfen, fetten
UL: Die Grenzen der Autodidaktik
GPS-Jamming und Risk-Stacking
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
WizzAir ist deutlich angenehmer als die Gesellschaft mit dem R., ich bin bisher ca. 10 Mal - typischerweise Dortmund - Kattowitz - geflogen. Statt Sauftouristen halt eher Osteuropäer, die im Westen arbeiten - zumindest auf dieser Strecke.
No frills, Achtung auf die minimale Handgepäckgröße. Die "Frills" eher preiswert. Sozusagen der Skoda Citigo unter den Fluglinien. Und die brutal niedrigen Preise von WizzAir machen es immer zu so einer Luxus-Entscheidung, die Strecke Mönchengladbach - Ostrava selber zu fliegen...
P.S. Vielleicht trifft es diese Beschreibung am besten: Die PAXe haben Respekt vor der Crew, und die Crew vor den PAXen. Das macht es angenehm.
> Stimmt. Es soll tatsächlich Menschen geben die einfach spenden ohne x-Mal darüber zu schreiben.
Jetzt oute ich mich auch als spießiger Charakter: Und zwar jemand über die "grünen Einsen" diskutiert. Andreas und ich waren etwas irritiert, dass die Idee, mit 3 Clicks spontan PuF mit 77 Euro unter die Arme zu greifen, eine Weile auf genau einen Grünen kam: Den von Andreas. Für mich wäre der Ablauf gewesen, wenn ich die Idee gut finde und mich daran beteilige:
a) Es zu tun
b) Einen Grünen zu verteilen - nach dem Motto: Es wirkt als Ermutigung für andere.
Das hätte sowohl dem Kriterium der Anonymität als auch der Ermutigung Weiterer genügt. Natürlich finde ich es super, wenn sich Leute auf a) beschränken würden. Aber der Eindruck entstand halt, dass weder b) noch a) in irgendwelchem Umfang erfolge.
Soviel meinerseits zu der von Andreas geäußerten Enttäuschung.
NZZ ist, dass man bei der Verwechselung von Turboprop mit Jet in einem Artikel 3-4 bedauernde, persönliche Zeilen vom verantwortlichen Redakteur erhält.
Spiegel ist, wenn Christian Stöcker mal wieder Milliarden mit Millionen (oder Billionen mit Milliarden?) verwechseln darf, CO2-neutrale Stromerzeugung mit CO2-neutraler Energieversorgung durcheinander bringt, und trotzdem die Kompetenz in Sachen Klima beim Spiegel ist, in dieser komischen Mischung aus Bericht und Kommentar.
@Matthias: Im von Dir verlinkten Artikel lese ich jetzt unter dem Strich, dass die NZZ nicht die richtige Gesinnung habe. Welche handwerklich-journalistische Kritik habe ich da übersehen?
Mal was Neues: Dir zu widersprechen und Achim Recht zu geben:
Wenn ein Mediziner sagt: "So und so geht das richtig", mag er ja Recht bezüglich der Mortalität in Sachen Corona haben. Schon bei den Suiziden, die in Folge seiner empfohlenen Maßnahmen auftreten, wird er seine Hände in Unschuld waschen. Er wird genauso mehr Geld für Löhne im Gesundheitswesen, mehr Geld für Forschung; auf Biegen und Brechen eine nationale Produktion von Atemschutzmasken etc. und absurde Bevorratungen fordern - ignorierend, dass das Geld dafür erarbeitet werden muss. Ebenso ist er natürlich unschuldig, wenn überforderte Eltern in den Kita-Sperrtagen ihre Kinder mißhandeln, erfolglose Bettler der Einkaufsmeilen Mülltonnen ersatzweise durchwühlen und sich an Taschentüchern anstecken, u.s.w. Ggf. dem Mediziner in die Hände zu fallen, kann durchaus Leben retten - um es zuzuspitzen. Und das Maß dafür ist, inwieweit er sich zu sehr auf sein Fachgebiet fokusiert, und die Randumstände ignoriert.
Natürlich ist die Formulierung "autistisch" nicht korrekt - aber sie ist verständlich. Die wenigsten Foresti dürften es so verstanden haben, dass Achim sich anmaßte, einen Krankenschein mit einem ICD-Code auszustellen. Achims Widerspruch ist nicht "Geld versus Leben", sondern Gesamtabwägung versus Spezialoptimierung.
P.S. Im Übrigen bin ich wie Achim sauer über die beabsichtigte Einreisequarantäne: Das geht m.E. zu weit und ist Bullshit. Lutz wohnt 100 km von mir entfernt, Andreas Mickeybasher 200 km, Achim und Malte 300 km - über den Daumen geschätzt. Warum muss ich in Quarantäne, wenn ich Lutz besuchen sollte, aber nicht für Andreas, Achim und Malte?
> Ich warte sehnsüchtig auf den Antikörpertest und hoffe, dass ich infiziert war...
Geht mir genauso, und ich würde am liebsten auch unseren Mitarbeitern den Test anbieten, um das dröge Homeoffice für die Positiven aufzuheben.
Vorgestern in Hamburg wiesen mich Freunde auf den AK-Test des Labor Fenner. Die Freundin hatte Molekularbiologie studiert, und Fenner wohl einen ganz guten Ruf. Am Abend ging dann auch durch die Corona-Schau im Ersten um 20 Uhr, dass die Uni München einen AK-Test habe.
Ich hatte bei Fenner angerufen, wurde allerdings an den Hausarzt verwiesen und hatte in Hamburg keinen zur Hand. Es scheint aber in Hamburg zumindest wirklich unkompliziert zu sein.
Anders als bei den mRNA-Tests ist es ja auch nicht so, dass man als Hypochonder den wirklich Schwerkranken Testressourcen "klaut".
Falls einer der hier lesenden Mediziner etwas dazu sagen könnte, wären vermutlich Achim und ich glücklich...
EDLN (Homebase) und EHTX sind offen, ebenso die Hotels; die Gaststätten und Bars allerdings zu - also allenfalls Strandspaziergänge.
Von NL-Seite gilt für die GA vor allem:
EHAA MISCELLANEOUS
A0677/20
From until
COVID-19: FLIGHT RESTRICTIONS. IN ACCORDANCE WITH PHYSICAL DISTANCING MEASURES COVID-19 BY LOCAL AUTHORITIES BASED ON DIRECTIVES MINISTRIES OF HEALTH AND JUSTICE, GENERAL AVIATION FLIGHTS INCLUDING AERIAL WORK WITH POB, OTHER THAN HOUSEHOLD MEMBERS, DISTANCE LESS THAN 1,5M ARE PROHIBITED. POLICE, HEMS AND SAR FLIGHTS ARE EXEMPTED.
Also: Nur mit Familie etc. Wieder mit viel Augenmaß.
Seit heute gibt es folgendes Notam (Hervorhebungen durch mich):
COVID-19: CREWS/PASSENGER REQUIREMENTS ORDERS OF THE FEDERAL MINISTRY OF HEALTH WITH THE AIM OF PREVENTING THE INTRODUCTION OR SPREAD OF INFECTIONS BY SARS-COV-2
1. REQUIREMENTS NOTE1: ON ALL AIRCRAFT ARRIVING IN THE FEDERAL REPUBLIC OF GERMANY CREWS MUST PROVIDE INFORMATION LEAFLETS OF THE GERMAN FEDERAL MINISTRY OF HEALTH ABOUT SARS-COV-2 TO ALL PASSENGERS DURING FLIGHT. THE INFORMATION LEAFLET IS AVAILABLE AT: WWW.RKI.DE/COVID-19-BMG-MERKBLATT NOTE2: THE CREW OF AN EN-ROUTE AIRCRAFT MUST INFORM UPON IDENTIFYING A SUSPECTED CASE OF COMMUNICABLE DISEASE OR OTHER PUBLIC HEALTH RISK ON BOARD THE AIRCRAFT PROMPTLY THE DESTINATION AIRPORT ACCORDING TO ICAO PANS ATM DOC 4444. NOTE3: THE PILOT RESPONSIBLE FOR AN AIRCRAFT ARRIVING FROM THE ARAB REPUBLIC OF EGYPT, THE FRENCH REPUBLIC, THE ITALIAN REPUBLIC, THE KINGDOM OF SPAIN, THE KINGDOM OF THE NETHERLANDS, THE REPUBLIC OF AUSTRIA, THE REPUBLIC OF KOREA, THE SWISS CONFEDERATION, THE UNITED KINGDOM OF GREAT BRITAIN AND NORTHERN IRELAND OR THE UNITED STATES OF AMERICA, INCLUDING AFTER A TECHNICAL STOP, MUST SUBMIT THE HEALTH PART OF THE AIRCRAFT GENERAL DECLARATION UPON LANDING AT THE FIRST AIRPORT IN THE TERRITORY OF THE FEDERAL REPUBLIC OF GERMANY. NOTE4: AIR CARRIERS MUST KEEP THE DATA AVAILABLE TO THEM FOR FLIGHTS FROM THE ARAB REPUBLIC OF EGYPT, THE FRENCH REPUBLIC, THE ITALIAN REPUBLIC, THE KINGDOM OF SPAIN, THE KINGDOM OF THE NETHERLANDS, THE REPUBLIC OF AUSTRIA, THE REPUBLIC OF KOREA, THE SWISS CONFEDERATION, THE UNITED KINGDOM OF GREAT BRITAIN AND NORTHERN IRELAND OR THE UNITED STATES OF AMERICA TO THE FEDERAL REPUBLIC OF GERMANY FOR UP TO 30 DAYS. THIS APPLIES, IN PARTICULAR, TO ELECTRONICALLY STORED DATA FOR IDENTIFICATION AND CONTACT DETAILS OF TRAVELLERS AS WELL AS TO SEATING PLANS.
der Vorschlag von Andreas für den Verzicht auf das Delta Online-Print ist gut und ich schließe mich gerne an, aber für sinnvoller halte ich Folgendes: Ein "Wucherprodukt" wie ein PuF-T-Shirt für 35 Euro (ich persönlich kann keine Geschenke für Geschäftspartner absetzen, aber für andere sind die 35 Euro für ein geschäftliches Geschenk vieleicht sinnvoll).
Davon völlig entkoppelt, also nicht als Junktim:
Das Schließen des Corona-Threads ist m.E. für viele Forumsteilnehmer Verlust. Du verweist gerne auf den Zweck des Fourms im Sinne der GA, und das ist ja auch richtig. Falsch ist aber der Verweis auf andere Foren. Die Diskussionskultur hier ist völlig anders als bei Facebook oder einem Forum, wo "wir" nicht zuhause sind. Hier im PuFF sind wir am "Dorfstammtisch". Das Wort "Stammtisch" ist zwar nicht gut beleumundet, aber der Stammtisch hat ggü. dem allgemeinen Internet einen ganz enormen Unterschied: Es ist ein eingegrenzter Kreis von Menschen, die sich kennen, die sich nicht mal eben einen neuen Nicknamen und ihre Rolle und ihren Ruf "rebooten" können, und die auch im Dorf wohnen bleiben wollen. "Das Dorf" vergisst nicht, und während es bei Twitter darauf ankommt, einen möglichst polarisierenden Spruch in 160 Zeichen zu sprechen, war der Corona-Thread ganz überwiegend das Ringen um Überzeugungen. "Das Dorf" ist außerdem nicht gerade von Inzest über Jahrhunderte gekennzeichnet, sondern intellektuell ganz respektabel besetzt.
Nimm meinetwegen Alexander "Callidus" oder Malte H.. Beide haben für mich eine Reputation, die natürlich weit über ein Youtube und 50.000 Leute haben das geliket hinaus geht. Da "beißt man nicht zurück", da überlegt man - vielleicht leise. Die Abschaltung des Corona-Threads degradiert mich zum Medienkonsumenten, der allenfalls mal bei Facebook Verschwörungstheorien als Alternative in Betracht ziehen kann.
Gin-Brenner stellen (medienwirksam) auf Desinfektionsmittel um, Autohersteller sollen Beatmungsgeräte bauen. Es wäre schön, wenn der PuF-Beitrag zu. den "besonderen Zeiten" das Zulassen dieser Offtopic-Diskussion wäre. Ich konnte nicht erkennen, dass hier irgendwelche Risiken für Dich als Forenbetreiber entstanden. Sofern diese Erkenntnis falsch ist, und Du Anwaltspost erhalten haben solltest, wäre ein Hinweis für das Verständnis sicherlich hilfreich.
Es war 2009 (Schweinegrippe, H1N1). Und die Bundesländer orderten massenhaft Impfdosen, und im Nachhinein gab es leisere und lautere Kritik, weil für einen 3-stelligen Millionenbetrag bestellte Impfdosen, die fast niemand wollte, in der Verbrennung landeten: Haha, wie kann Politik nur so paranoid wegen eines kleinen Virus sein..
> sollte etwas wie Corona wieder kommen, wird es vermutlich wieder ähnlich sein.
... bezog sich ausschließlich darauf, dass es eben dauert, verschiedene Tests, Impfungen oder Antikörper auf ein neues, spezifisches Virus zu entwickeln. Die Motivation für Firmen wie auch Wissenschaft ist ja seit Monaten gegeben.
Ja, eine Mundschutzkultur wie in Asien wäre gut; und ich bin mir auch sicher, dass es für 1-2 Jahrzehnte (man vergisst ja so schnell :-) ) eine staatliche Einlagerung und Reserve von Masken und Schutzkleidung geben wird. Hoffentlich intelligent in der Art, dass ältere Vorräte vor Ablauf aufgebraucht werden, und nicht regelmäßig vernichtet werden a la Belgien.
Außerdem werden wir im Februar 2021 König der Beatmungsgeräte sein.
Sowohl bei "Pillendreher" wie auch bei Lothar wird aber etwas postuliert, was es so nicht gibt:
Wir hätten vor 2-4 Wochen für die Implementierung des Quarantänefaktors aus dem sehr guten Video von "Pillendreher" die millionenfach verfügbaren Tests für jeden Hypochonder, jeden Auslandsrückkehrer, jeden Huster gebraucht. Wir hatten damals aber eine Testkapazität von ein paar 10.000 je Woche. Und m.W. liegt das daran, dass es eben einfach gewissen Zeit (und nicht nur Geld) braucht, bis in dieser Zahl eine funktionierende Wirtschaft Kapazitäten aufgebaut hat. Und Flexibilität, das Personal dafür bereitzustellen (keine Ahnung, wer die Rolle in Singapur und Südkorea eingenommen hat). Es ist Vergangenheitsbetrachtung, und sollte etwas wie Corona wieder kommen, wird es vermutlich wieder ähnlich sein.
Heute bräuchten wir die dualen Tests auf RNA (Viren aktiv) und Antikörper (Virus wird bekämpft oder wurde erfolgreich bekämpft), wobei es letztere m.W. noch gar nicht real gibt. Um zu verstehen, was der Stand der Dinge ist (anhand von Stichproben - Lothars / Schallers Punkt). Und vor allem, um Klarheit für die Testperson zu bekommen:
Jemand, der Antikörper hat und keine aktiven Viren mehr: Den kann ich zurück ins Wirtschaftsleben entlassen, ggf. sogar worst case ohne Mundschutz auf die Corona-Isolationsabteilung eines Krankenhauses.
Jemand, der RNA-positiv ist, muss in die Quarantäne.
Jemand, der doppelt negativ ist, ist nach wie vor infektionsgefährdet.
Genau diese Tests gibt es aber nicht im notwendigen Maß, und deswegen nützt es nicht viel, auf diese "richtige" Strategie zu verweisen.
Soweit der Grund, warum mir Achims Posting in aller Kürze am besten gefällt.
Wer's nicht mitbekommen hat: Sonstige Tagesbilanz: Wowi seinen Lebensgefährten hat das Virus hingerafft im zarten Alter von 55 Jahren - COPD-Vorerkrankung. Dafür muss man allerdings m.W. eher den Boulevard-Medien glauben. Und der hessische Finanzminister hat sich mutmaßlich das Leben genommen, und wenn bei der sonst üblichen Zurückhaltung Bouffier klar einen Zusammenhang zu seinen Aufgaben im Rahmen von Corona herstellt, dann steht wohl so etwas in einem Abschiedsbrief.
Wie es halt sonst so auch an einem normalen Märztag ist, wenn gerade Grippewelle ist.
Für die Referenz EDDH->EDLN bietet die Bahn / Öffi eine Fahrzeit von 05:30 an - mit dem Charme, die längere Zeit produktiv zu nutzen.
Allerdings sind aktuell Wochen, in denen man die Bahn gerne meidet, und andererseits eine Autofahrt um 17:30 Uhr am Freitag über die A1 ganz ohne jede Stockung abläuft.
Vorlage, noch einmal den großen Vorteil zu beschreiben:
One-Way kostet 15 Euro Aufschlag. Sprich: Hat man das Glück, an einem app2drive-Flugplatz daheim zu sein, und der VFR-Rückflug ist wegen IMC nicht möglich: An einem offenen app2drive-Flugplatz landen, nach Hause fahren statt fliegen. Und am nächsten Tag oder im nächsten Monat wieder umgekehrt das Fliegerle heim holen. Die Situation, dass das Auto am Flugplatz daheim blieb, das Flugzeug am Flugplatz in der Ferne und man selber mit der Bahn nach Hause fuhr, ist immer ekelig aufzudröseln :-)
Ich mache mal die Vergleichsrechnung:
1 Woche mieten = 291,55 für's Mieten, 700 km inkl, bei einfacher Entfernung EDDH-EDLN von 420 km also noch 140 km a 17 Ct zahlen. Gesamtpreis ohne Flughafenzuschlag (und Sprit): 315,35 EUR
2 mal 8 h Mieten plus One-Way: 2 x (39,00 + 15 Eur) = 108 Eur Miete. Es sind aber nur 2 x 100 km inklusive, also 640 * 17 Ct Kilometerzuschlag = 108,8 EUR für die Kilometer. Gesamtpreis 216,80 EUR ohne Zuschlag und Sprit. Ist nicht nur billiger, sondern auch flexibler, falls es länger in der Werft dauert, oder die Wolken tief hängen...
Heute hat "mein" app2drive-Fahrzeug nicht geöffnet. Fluchen. Hotline angerufen. Und als die Hotline schon dran war, festgestellt: Etwas weiter steht noch ein anderes app2drive-Fahrzeug. Und das hatte ich erfolgreich geöffnet :-(... Sorry, falls die Hotline eine Pauschale nimmt!!!
Und weil der Tank nur gut halb voll war, hat mich die Fahrt Hamburg -> Mönchengladbach nur 77 Euro ohne Sprit gekostet. Allenfalls die GA (oder ein halsbrecherischer Taxifahrer) hätte mich schneller vom GAT EDDH nach EDLN zurück bringen können. Jetzt stehen in EDLN 3 app2drive-Fahrzeuge und in Hamburg nur eins. Aber ich werde es gerne in hoffentlich einer Woche zurückbringen!
Komm' halt aus der Ostmark in den Freien Westen! Wie es sich heute auf FIS anhörte, pendelt NRW zwischen Paderborn und Mönchengladbach hin und her...
Hamburg war auch VFR entspannt: Statt des per NOTAM angedrohten "Kann mal 20 Minuten dauern" bei S2: "Please expedite to short final 05". Großer Spaß: Mit 120 kt über die Schwelle, dann Luftbremsen wie geht, runter & raus zur Werft... Sogar die Autobahn nach dahoam macht - im Rahmen der begrenzten Möglichkeiten eines app2drive Fiat 500c - Spaß. Obwohl in Hamburg angeblich die Eisdielen offen haben: Das Himmelsschreiber hat zumindest zu.
Die "Faustregel" wäre genau dann besonders falsch, wenn's knapp wird (Dichtehöhe, etc.), weil dann der Schubüberschuss besonders klein ist und sich relativ besonders stark durch Zusatzgewicht ändert.
Eine Faustregel muss aber in der Grenzsituation gut funktionieren.
> wenn Du das wirklich willst, mußt nur darauf pochen, daß Vertragstreue über alles geht.
Wir sind aber nicht auf der Titanic oder auch nur in der Nachkriegszeit, wo die Eltern überlegten, über welche Gesetze sie sich hinwegsetzen, damit ihre Kinder wieder ein wenig zu Essen haben.
In der Corona-Krise zum "Faustrecht" zwischen den europäischen Staaten zurückzukehren ist ökonomisch in der Tendenz so vernünftig wie den internationalen Handel an sich zu verdammen.
Oder um Hendrik Leber (Acatis) zum Börsengang von Aramco zu zitieren: "Wenn ich mich beschweren möchte in den USA, weiß ich, an welches Gericht ich mich wende; in Russland weiß ich, dass ich wahrscheinlich im Gefängnis lande, und in Saudi-Arabien werde ich zersägt."
Wirtschaft benötigt Vertrauen in die Regeln.
P.S. Ich hatte zwei Punkte angeführt: Humanität und die Frage, warum nicht Patienten aus Italien nach DE geflogen werden, bzw. das Fehlen der Diskussion darüber bemerkt.
Der andere Punkte war die Vertragstreue - unabhängig von Humanität - eben die Frage der 3M-Masken aus Jüchen, oder auch der tschechischen Beschlagnahme. Wobei die tschechische Beschlagnahme wohl eher der Versuch war, etwas wie in Kenia zu verhindern:
Außerdem muß man natürlich noch fragen wie sich die Performance mit dem Alter der Maschine verändert hat. Liefert so ein Methusalem Lycoming wirklich noch die volle Nennleistung?
Mag richtig sein, ist aber kein legaler Aspekt. Legal fliegt eine Cessna bei MTOW, egal wie ihr Alter ist.
> die Problematik der invasiven Beatmung ist doch schon lange bekannt und die NIV-Therapie gehört zum Standard-Repertoire. Ja, und?
Du bist Arzt, ich habe mein Physikum und mehr nicht, und bin lange raus. Als Bürger nehme ich nur wahr, dass die Bundesregierung sich um Desinfektionsmittel, Schutzausrüstung und Beatmungsgeräte als die elementar kritischen Güter kümmern will, und frage mich dann: Wenn hinterfragt wird, ob Beatmungsgeräte nicht zu früh eingesetzt werden, und a la "Schwerter zu Flugscharen" Autohersteller jetzt auf Teufel komm raus Beatmungsgeräte bauen sollen: Ist das so richtig, hilfreich und sinnvoll?
Aber jene die das ein bisschen auf die lockere Schulter nehmen machen mit Sicherheit nicht mehr Unfälle als jene die strikt schema F fahren
Oder stellen gar noch eine Gefahr dar!
Halte ich für Quatsch. Für meine fliegerischen Situationen, bei denen der Safety-Margin knapp war, sind das Fehler Typ "lockere Schulter" und nicht "Schema F". Und ich glaube nicht, dass ich wegen meiner "lockeren Schulter" der prädestinierte Sully bin.
Zu der Rechnung von Tobias ist noch hinzuzufügen: Der Steiggradient differiert nicht völlig unerheblich, das hat Tobias errechnet. Daneben muss die Maschine natürlich noch zum Steigen eine höhere Geschwindigkeit bei zugleich höherer Massenträgheit erreichen. Beide Faktoren zusammen dürfte dann zweistellig ergeben.
Hi Alexander, worauf konkret bezieht sich Deine Bemerkung? Auf das Scheller-Blog? Ich habe es mir angehört. Direkt habe ich keine Fragwürdigkeiten gefunden, trotz der negativen Grundhaltung wie der eines Korrekturlesers "Finde die Fehler!", mit der ich an Artikel von Christian Stöcker vom Spiegel oder AchGut herangehe, ist mir jetzt nichts ins Auge gesprungen. Interessant fand' ich die "Japan-Frage": Warum geht dort nicht die Lucy ab, trotz geöffneter Geschäfte und intensivem Austausch mit China?
Warum sich "AchGut" auch für weniger konservative Menschen lohnen kann?
Es geht um die Stellungnahme des Verbandes Pneumologischer Kliniken vom 21.03., und die Frage "Beatmungsgerät oder Sauerstoff?". Ich würde mich in jedem Fall, falls die Option besteht, natürlich eher Ärzten als dem "Auskurieren nach Selbstmedikation" anvertrauen. Aber wenn man von der völligen Überlastung der Krankenhäuser ausgeht, sich in der Risikogruppe sieht UND ein Mountain High mit großer Sauerstoffflasche hat - dann ist es vielleicht nicht falsch, es vom Hangar nach Hause zu verlagern.