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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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Alle Beiträge von: Hans-Georg Pauthner [hans_georg]


48 Beiträge Seite 1 von 2

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu EDFE: Teilerfolg für angezeigten Lisa-Piloten – Gericht lässt viele Fragen offen
12. Dezember 2011: Von Hans-Georg Pauthner an 

Zitat aus dem Redaktionstext:
Der Pilot, der selber längere Zeit als BfL an einer Infostelle gearbeitet hat, versprach sich vielmehr die Klärung dreier wesentlicher Fragen.

Kann es sein, dass hier zwei ehemalige Arbeitskollegen eine alte Rechnung beglichen haben ? Dass im Sinne von Human Factors eine Auseinandersetzung vor Gericht ausgetragen wurde, bei der eigentlich eine angeleitete Moderation von zwei zerstrittenen Parteien notwendig gewesen wäre ?

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Avionik | Beitrag zu Statische Aufladung stört GPS-Empfang?
30. November 2011: Von Hans-Georg Pauthner an 

Wenn man jetzt einfach das Spiel von Oberwellen zur Grundfrequenz macht, dann kann man folgendes rechnerisch festhalten. Die L1-Frequenz vom GPS-System beträgt 1575,42 MHz. Wenn man die Frequenz durch 14 teilt, dann erhält man 112,53 MHz. Also die 13. Oberwelle der Grundfrequenz von 112,53 MHz ( + - 142 kHz) würde in den Empfangsbereich des GPS fallen. Da die Bandbreite des GPS-Signals relativ breit ist (ca. 2 MHz) und die Empfangsfeldstärke so gering ist, dass das eigentliche Signal im Rauschen verschwindet und nur durch Tricks wieder rekonstruiert werden kann, kann eine relative geringe Feldstärke einer Oberwelle von einem Funkgerät zu Empfangsstörungen führen. Mit der gleichen Begründung (geringe Empfangsfeldstärke des GPS-Signals und entsprechend hohe Eingangsempfindlichkeit des GPS-Empfängers) würde auch eine relativ geringe statische Aufladung am LFZ bzw. an der GPS Antenne den Empfangskanal des GPS-Empfängers blockieren, ihn elektrisch "dicht" machen.

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Ramp Check auf Grefrath International
29. November 2011: Von Hans-Georg Pauthner an reiner jäger

Ich will das Vorgehen der Bundesnetzagentur nicht verteidigen, sondern nur eine Erklärung für die Vorgehensweise liefern.

Ansonsten kann man sehr leicht die Begründung "ergooglen" z.B. mit der Eingabe "Betreiben einer Flugfunkstelle".

Dann erhält man beispielsweise solche Fundstellen:

https://www.luftverkehr.de/index.php?option

oder auch einen Antrag zur Anmeldung / Nachmeldung von Flugfunkausrüstung:

https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/BNetzA/Sachgebiete/Telekommunikation/Regulierung/Frequenzordnung/FrequenzzuteiliungAntraegeHinweise/Flugfunk/FlugfunkDownloadId10497doc.doc?__blob

Wie gesagt nur als Erklärung, nicht als Verteidigung für die von der Bundesnetzagentur gewählte bürokratische Vorgehensweise.





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FlugfunkDownloadId10497doc.doc
Text File | 146.0 kb | Details






Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Ramp Check auf Grefrath International
28. November 2011: Von Hans-Georg Pauthner an Peter Wertz

Na ja, dieses Procedere müssen andere Betreiber von Funkstellen auch über sich ergehen lassen. Im Prinzip sind dies die alten Funkstörmesstrupps des ehemaligen Fernemeldetechnischen Zentralamtes der Bundespost. Lizensierte Funkamateure haben diese Überprüfung auch ab und zu zu ertragen. Außerdem hat man vor ca. 15 Jahren sich eine zusätzliche Gebühr einfallen lassen. Eine EMV-Abgabe, weil man ja als Funker die "Umwelt" belastet, indem man elektromagnetischen "Smog" verbreitet. Ich denke, dies war eine Überprüfung nach Papierlage, die Zertifikate der Jahresnachprüfungen verglichen mit den tatsächlich installierten Geräten im Flieger. Hat der Prüftrupp den ELT 406 auch gefunden und in Augenschein, oder gar in Betrieb genommen ?

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Sonstiges | Beitrag zu Jetzt ist das Kind geboren! Die neuen Lizenzen
27. November 2011: Von Hans-Georg Pauthner an Thore L.

Die von Ihnen zitierte Stelle besagt, dass man seine FAA-PPL für ein Jahr in einem Staat der EASA verlängern kann, ein zweites Jahr aber nur, wenn man eine Ausbildung zu einer EASA-Lizens anfängt. Dies bedeutet im Endeffekt eine maximal zweijährige Übergangszeit bis man mit der FAA-Lizens und Wohnort im EASA-Land ein N-registriertes Flugzeug im EASA Land nicht mehr fliegen darf. Zumindestens lese ich dies aus dem Absatz heraus.

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Sonstiges | Beitrag zu Jetzt ist das Kind geboren! Die neuen Lizenzen
25. November 2011: Von Hans-Georg Pauthner an Max Sutter

Also das "Fliegermagazin" berichtet zum Unterschied PPL(A) und LAPL folgendes.

PPL(A)

-ICAO konform, weltweit gültig, Verlängerung der Klassenberechtigung alle 2 Jahre mit 12 Std in den letzten 12 Monaten vor Verlängerung und einem Übungsflug für einmotorige Kolbenflugzeuge bis 2000 Kg MTOM sowie TMG. Die ausgestellte Lizenz soll auf Lebenszeit gelten. Zusatzberechtigungen für Nacht-, Kunstflug, Bannerschlepp und Bergeinweisung für Altiports in den Alpen. Die Lizens gibt es auch für Hubschrauber, Segelflugzeuge und Ballone. Medical wie gehabt, Klasse 2

LAPL (A) (Light Aircraft Pilote License)

-nicht ICAO konform, gültig nur im EASA Gebiet, min 30 Std Ausbildung für die Lizens, berechtigt zum Führen von einmotorigen Kolbenflugzeugen bis 2000 kg und max 3 Passagiere und ebenso für Reisemotorsegler (TMG). Die Mitnahme von Passagieren ist nach min 10 Std PIC erlaubt. Es soll eine Einstiegslizens in die Fliegerei sein, also nicht unbedingt nur für LSA. Sie wird alle 2 Jahre mit einem Übungsflug verlängert, es genügen 12 Std in den vergangenen 24 Monaten. Es gibt auch LAPL für Hubschrauber und Segelflugzeuge. Die Ausbildung soll bei einem späteren Upgrade auf PPL (A) voll anerkannt werden. Das Medical für den LAPL ist neu und unterhalb der Klasse 2 Anforderungen. Es soll eine allgemeine Tauglichkeit zum Flugsport ähnlich wie bei Sporttauchern oder Fallschirmspringern festgestellt werden. In Großbritannien sollen die Untersuchung Allgemeinmediziner machen können. Bei uns ist die notwendige Qualifikation des untersuchenden Arztes noch nicht festgelegt.

Unabhängig davon vermutet man Auswirkungen auf das Medical für UL-Piloten, also für die SPL im Annex II in nationaler Verantwortung. Vermutlich wird man die Anforderungen für das Medical der SPL reduzieren müssen auf die Anforderungen für den höherwertigen LAPL.

In einer ersten Bewertung würde ich sagen, LAPL ist ein Ausbildungsgang wie der bisherige PPL-N ohne CVFR, ohne Nachtflug aber mit Maschinen bis 2000 kg und bis zu 3 Passagieren neben den Piloten.

Klingt meiner Meinung nach für einen reinen Sportpiloten recht gut und erleichtert sicherlich den Einstieg in die Fliegerei. Es gibt jetzt den UL-Piloten nach Upgrade auf LAPL(A) die Möglichkeit legal mit 600 kg zu fliegen, allerdings nicht mit einem UL sondern mit einem zukünftigen LSA.

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Sonstiges | Beitrag zu Militärstandort Fürstenfeldbruck wird geschlossen - Regionalflugplatz jetzt doch willkommen?
4. November 2011: Von Hans-Georg Pauthner an 

Ja, aber auch Erding macht zu, und zwar nicht erst 2025 nach Nutzungszeitende Tornado. Das LwInstHRgt 1 schließt komplett, die Tornadowerft ebenfalls, da die doppelte Kapazität bei der Industrie in Manching vorhanden ist (Instandhaltung Zelle). Die Triebswerkswerft ist vor einigen Jahren in ein kooperatives Modell mit MTU aufgegangen und MTU verlagert alles an seinen Stammsitz. Es bleibt lediglich das WiWeb, das Wehrwissenschaftliche Untersuchungsinstitut um Materialanalysen nach Flugunfällen zu machen. Dies ist im wesentlichen ein zivil betriebenes Institut und kann auf einem aufgelassenen Fliegerhorst Erding als erster Kunde in einem High Tech Park oder einem Hochtechnologie-Gründerzentrum auftreten. Die Liegenschaft Erding wird meiner Einschätzung nach auf jeden Fall nicht bis 2025 im Besitz des Bundes bleiben.

Eine ganz andere Frage ist, ob unmittelbar neben der Einflugschneise vom FJS-Flughafen eine Genehmigung für einen GA Verkehrslandeplatz erteilt werden würde.

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Wartung | Beitrag zu Strom/Spannungsversorgung
4. November 2011: Von Hans-Georg Pauthner an joy ride

Ohne hier Detailwissen zu dem Ganzen zu haben, möchte ich anmerken, dass eine Lötung (Kabelschuh) immer die 2. Wahl ist, gegenüber einer Quetschung. Aufgrund der ständigen Vibrationen neigen Kabel mit Lötstellen dazu zu brechen. Event. wegen Mikrorisse in der Lötstelle. Die Leitung zum Generator ist sicherlich eine Litze, wenn auch mit ordentlichen Querschnitt. Durch die Lötung werden all die feinen Adern zu einemBlock verbunden, wie bei einem Draht. Im Ergebnis ist es dann eine dicke Ader, die an der Übergangsstelle der Lötstellen zu den Litzenadern bei Vibrationen arbeitet. Um einen geschätzten 25 qmm dicken Querschnitt in einem Kabelschuh sauber zu verlöten (d.h. gleichzeitig Hitze an alle Teilen von Kabelschuh und 25 qmm Anschlusskabel zu bringen) braucht man schon einen extrem starken Lötkolben, denn die Hitze muss sehr schnell auf die Lötstelle übertragen werden, weil das 25 qmm Kabel wie ein riesiger Kühlkörper die Wärme von der Lötstelle ableitet. Im Ergebnis kann es dann zu einer sogenannten "kalten" Lötstelle kommen, in der die Metallteile nur miteinander "verklebt" , aber nicht elektrisch leitend mit dem kleinsten Widerstand verbunden sind. Es kann also einen wechselnden Übergangswiderstand in der Lötstelle geben, der genau die gezeigten Symptome (27V auf 25 V sprunghaft bei Drehzahländerung = Vibrationsänderung) aufweisen kann.

Abhilfe : Neuer Kabelschuh und neu eincrimpen

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Sonstiges | Beitrag zu Militärstandort Fürstenfeldbruck wird geschlossen - Regionalflugplatz jetzt doch willkommen?
31. Oktober 2011: Von Hans-Georg Pauthner an 

Tornado in Fürsty ?

Dies ist wohl ein Wahrnehmungsfehler. Fürsty hat mit den Betrieb von Tornados nichts zu tun.

Das Ausbildungszentrum Abbildende Aufklärung (ehemals Luftbildlehrstaffel) geht nach Jagel, die Offz-Schule nach Roth, die Mil-Geo Schule nach Euskirchen, das FlugMedInst nach Köln, IT-Sektor nach Schortens und der Rest wird aufgelöst. Die Lehrmittelwerkstätte der Lw und die Ausbildungswerkstatt machen auch zu, wegen StO-Aufgabe eben Totalschließung.

Ehrlich gesagt gönne ich den Kaufkraftverlust von geschätzt 35 Mio Euro der Stadt FFB. Wer so gegen die Nutzung der längsten und tragfähigsten militärischen Startbahn im Süddeutschland kämpft, soll auch die Früchte seines Engagements tragen. Leid tut es mir nur für die betroffenen Soldaten und zivilen Mitarbeiter der Garnision.

Das marode Bauwerk der OSLw ist eh abbruchreif.

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Sonstiges | Beitrag zu Cheyenne II auf dem Flug von Kassel nach Toulouse abgestürtzt
30. Oktober 2011: Von Hans-Georg Pauthner an B. S.chnappinger
Die ersten Umstände (liegt auf dem Rücken, short final) erinnern mich an einen Unfall mit einer Phantom F4F in den 80er Jahren (Bordeaux). Damals hatte eine F4 eine unsymmetrische Gewichtsverteilung, weil die Kraftstoffumfüllpumpe vom Außentank in den Rumpftank ausgefallen war. Starke Querwindlandung und der Pilot hatte die Checkliste für solche Anflüge nicht bis zum Ende gelesen. In der Konsequenz hätte er das Final mit 20 Kn mehr anfliegen müssen. In 20 m Höhe drehte sich die F4 auf den Rücken und stürzte ab. Mal sehen wie hier die äußeren Umstände waren (Querwind, einseitiger Motorausfall oder ähnliches). [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Allgemeine Luftfahrt und Babys: Vier Beobachtungen
25. Dezember 2010: Von Hans-Georg Pauthner an Jan Brill
zu Punkt 3. "Mindestamplitude für Transportschlaf"

Diese Erfahrung haben wir ebenfalls gemacht, allerdings ganz ohne Flugzeug. Kindersitz ins Auto und losfahren, dann war nach 5 Minuten Ruhe auf dem Passagiersitz. Kritisch war eine rote Ampel. Für besonders renitente Mittagsschlafverweigerung (allerdings im Alter von 3 Jahren), half eine Fahrradtour mit Kindersitz. Allerdings verändert sich die dynamische Reaktion eines Fahrrades mit eingeschlafenen Passagier hinter dem Fahrer.
Viel Spass beim weiteren Erkunden der Lebenswelt mit einem neuen Erdenbürger und frohe Weihnachten an Sie und das gesamte Redaktionsteam

wünscht
Hans-Georg [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Flugplatz Fürstenfeldbruck
6. Dezember 2009: Von Hans-Georg Pauthner an Andreas Müller
Nun erklärbar ist das Verhalten der Politiker rund um Fürsty und Oberpfaffenhofen schon. Oberstes Prinzip eines Politikers ist die Wiederwahl sichern. Alles was dem gegensteuert wird mit spitzen Fingern oder gar nicht angefasst. Der Wahlkreis von Wirtschaftsminister Zeil ist Starnberg, bekanntlich ein Wahlkreis mit enorm hoher Millionärsdichte. Diese Millionäre wollen einfach keine Fluglärmbelästigung durch zusätzlichen Flugverkehr in Oberpfaffenhofen.

Zu Fürsty.
Fürsty hat eine enorm lange Runway. Die Entscheidung das LTG 61 in Penzing nach der Einführung des A400M zu schließen, beruhte ja ausschließlich darauf, das die Startbahn nicht verlängert werden konnte. 30 km weiter liegt eine Startbahn in einer überlangen Form mit ca. 4000 m vor. Ein Umzug wäre von den Räumlichkeiten in Fürsty, den Verwaltungsgebäuden usw vermutlich möglich gewesen, nur die Flugzeughallen hätten für den A400M neu gebaut werden müssen.
Diese Möglichkeit ist bei der vorherrschenden Stimmungslage der Bevölkerung rund um den Flugplatz Fürsty, in Maisach usw. nicht mal angedacht worden. Hier ist einfach die städtische Entwicklung im Großraum München bis kurz vor die Grenzen des Fliegerhorstes expandiert.
Des Weiteren ist zu bedenken, dass in Fürsty ja die fliegerische Erstausbildung der Bw-Piloten auf den Piaggo P-149 durchgeführt worden ist. Den ganzen Tag Platzrunden drehen ! Dies nervt die Bevölkerung wesentlich mehr, als realtiv laute An- und Abflüge für jeweils ein paar Minuten. Dieser Fluglärm ist ja noch im kollektiven Gedächtnis der umliegenden Bevölkerung vorhanden !

Ich denke dies alles muss man bedenken wenn man fragt warum die Bevölkerung so strikt gegen den Flugbetrieb ist.
Folgedessen werden die Investitionen für den A400M Flugplatz (sofern er überhaupt kommt) in Holzdorf, in den neuen Bundesländern getätigt und nicht in Bayern, das zu den derzeitigen Haupteinsatzgebieten (Kosovo und AFG) eine ca. 1 stündige kürzere Flugzeit hat, als Holzdorf, Wunstorf oder Hohn. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Mit Ralf Kunkel zur Seitenwindlandung – Flughafen Schönefeld in der Defensive
17. November 2009: Von Hans-Georg Pauthner an 
Das von Ihnen beschriebene Prinzip nennt man landläufig das "Peter-Prinzip". Es ist keinesfalls auf den öffentlichen Dienst beschränkt, sondern gilt auch für höchste Industriemanager. Der Aktienkurs von Daimler im Jahre 1998 wurde nach dem Weltkonzernträumen von Herrn Schremp nicht mehr annähernd erreicht. Wertvernichtung in Milliardenhöhe !

Ich glaube auch nicht, dass Inkompetenz der Vater von solchen Artikeln ist. Es ist einfach der politische Kampf gegen die GA auf Großflughäfen. In München / Erding hat es auch geklappt und die politischen Versprechungen für die GA einen Ersatz zu besorgen, verlaufen immer mehr im Sande. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu ATC verrückt – Weniger Sicherheit durch Mode-S
11. Juli 2009: Von Hans-Georg Pauthner an Jan Brill
Gibt es eigentlich rund um Schiphol große Windparks ?

Wenn ja, kann man diese Windparks mal in die ICAO-Karte einzeichnen und mit den Anflugverfahren vergleichen ?

Fast alle Radargeräte, insbesondere auch die modernen haben Probleme mit den drehenden Windrädern. Oftmals können die Empfangssignale nur als Clutter ausgeblendet werden. Nachteil ist natürlich, das das Primärradar in diesem Sektor dann "blind" ist. Wenn jetzt in diesem Sektor (unter der Kontrollzone,< 1200 Fuss) ein VFR-Flieger mit Mode-S Transponder unterwegs ist, gibt es ein Sekundärradarziel aber kein Primärradarziel. Wenn aus Gründen der Sicherheit die beiden Zieldaten von der Auswerteeinheit vor der Anzeige korreliert werden, gibt es eine Fehlermeldung.

Da die Mode S Technik mit "All Call" Abfrage der Bodenstation, des Abfragers, speichern der Antwort, der Lfz-Adresse in der "Roll Call List" und anschließender Übertragung des "Lock Out Bits" an den Lfz-Transponder auf Abfragen des selben Abfragers nicht mehr reagiert, kann es bei einem kurzfristigen Aussetzen der Verbindung zu einem Zielverlust kommen. Wenn dann vom Primärradar kein korrespondierendes Zielsignal vorhanden ist, könnte es eng werden mit der Übersichtlichkeit und Integrität der Luftlage.
Dies würde zumindestens erklären warum es mit den alten Mode A/C-Transpondern keine Einschränkung gab.

Wie gesagt, es ist nur eine Hypothese. Eine Grafik wo eventuelle Windparks rund um Schiphol existieren wäre aber durchaus interessant. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Reise | Beitrag zu VFR Bulgarien
29. März 2009: Von Hans-Georg Pauthner an Uwe Seidel
Wenn Sie eine private E-Mail Adresse haben, sende ich Ihnen die E-Mail Adresse eines Freundes, der umfangreiche Bulgarien Erfahrung hat.

Gruß Georg [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Zwei Piloten, eine Bauchlandung - prima!
11. März 2009: Von Hans-Georg Pauthner an Stefan Jaudas
Ich weis nicht, ob es dabei ein Problem gibt.

Ich versuche nur ein Gefühl für diese Aufprallgeschwindigkeit zu bekommen. Ich habe mich heute mit einem älteren Fallschirmspringer unterhalten. Die alten Rundkappenschirme hatten eine Sinkgeschwindigkeit von um die 5 m/sec. Das Aufsetzen war insbesondere bei Windstille, ohne Vorwärtsgeschwindigkeit ein Problem. Der Landestoss für den Körper sehr hart.

Ich bezweifle ja nicht, dass der Sitz der Cirrus, die "19 g" aushält, aber was ist mit dem Passagier oder Piloten, der darauf sitzt und den Landestoß eben nicht wie ein Fallschirmspringer auffangen, bzw. abrollen kann ?

Außerdem bin ich über die hohe Aufprallgeschwindigkeit verwundert, wenn, wie Max Sutter sagt, eine C172 im Sackflug mit 600 fpm sinkt ?

Die Bewertung überlasse ich anderen, die mehr zu den Zahlen sagen können.

Georg [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Zwei Piloten, eine Bauchlandung - prima!
10. März 2009: Von Hans-Georg Pauthner an Dirk Beerbohm
Sinkgeschwindigkeit Cirrus mit ausgelösten und stabilisierten Rettungssystem: 1700 fpm
Das sind ca. 9,5 m/sec. Dies erklärt natürlich auch die von manchen als "Gadgets" bezeichneten sonstigen Teile des Gesamtrettungssystems, wie aufprallschluckendes Fahrwerk, dämpfende Sitze, Airbags usw. Wahrscheinlich sind all die Teile bitter notwendig, dass man einen Aufprall ohne Beckenbruch überlebt.

Gruß Georg [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Zwei Piloten, eine Bauchlandung - prima!
4. März 2009: Von Hans-Georg Pauthner an Max Sutter
Ich kann mich erinnern, das dieses Gesamtrettungsystem auch schon Piloten bei einer Herzattacke gerettet hat, zumindestens stand dies mal in einem Fliegermagazin. Insgesamt ist es wohl um die 50 x ausgelöst worden und hat sicherlich Leben gerettet.

Ich denke man sollte nicht den Fehler machen, wenn es zum falschen Zeitpunkt ausgelöst wird (Bodennähe), dem System die Schuld zu geben.
Wenn ich die Diskussion um den letzten Cirrus-Absturz in Friedrichskoog richtig mitbekommen habe, wäre wohl hier das beste "Gesamtrettungssystem" ein IR-Rating des Piloten gewesen, oder falls er ein IFR-Rating hatte, dann hätte er mal einen Flug nach Instrumentenregeln durchführen sollen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Events | Beitrag zu Die Vernichtung von Flugplätzen geht ungehemmt weiter
8. Januar 2009: Von Hans-Georg Pauthner an Michael Stock
Hallo Herr Stock,

das mit Oberpfaffenhofen sehe ich noch nicht so schwarz. Die DLR und die Fa. RUAG haben politische Unterstützung. Die Fa. RUAG macht mittlerweile die gesamte Werftüberholung der Bell UH 1 D Flotte der Bundeswehr. Ich denke bei Oberpfaffenhofen als Sonderlandeplatz sind noch andere Mitspieler am Wirken.

Allerdings hat die EADS und vorher die DASA eine unrühmliche Rolle bei der Vernichtung von Dornier in Oberpfaffenhofen gespielt. Sehr subtil, aber am Schluß eindeutig gegen Dornier gerichtet !

Also, ich denke eine bestehende Betriebsgenehmigung in Oberpfaffenhofen ist nicht so einfach vor dem Verwaltungsgericht zu kippen. Warten wir es ab.

Viele Grüße

Georg [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Events | Beitrag zu Die Vernichtung von Flugplätzen geht ungehemmt weiter
8. Januar 2009: Von Hans-Georg Pauthner an Michael Stock
Hallo an die Runde !

Heute hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof ein interessantes Urteil gefällt. Geklagt hatten 2 Anwohner des Flugplatzes Augsburg gegen den Planfeststellungsbeschluß des Luftamtes Südbayern zur Startbahnverlängerung ( + - 300m wegen JAR-Auflagen vermutlich).

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof wies die Klage ab, weil die Kläger nicht unmittelbare Nachbarn des Flughafengeländes sind und sie deshalb kein Recht haben gegen den Planfeststellungsbeschluß zu klagen. Die Kläger befürchten lediglich eine erhöhte Lärmbelastung, durch die Landemöglichkeit von größeren Maschinen aufgrund der Startbahnverlängerung (so weit ich infomiert bin, geht es nur um die Verlängerung des Sicherheitsstreifen, nicht um größere Maschinen, oder ?).

Die Revision wurde nicht zugelassen. Es bleibt lediglich der Weg zum Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig offen und der ist mit Sicherheit sehr teuer.

Was bedeutet das für Oberpfaffenhofen ?

Wenn lediglich der unmittelbare Grundstücksnachbar ein Klagerecht hat, wird die Bürgerinitiative in Gilching versuchen einem unmittelbaren Nachbarn einen Prozess zu finanzieren. Wenn die Bürgerinitiative wiederum mit Steuergeld finanziert wird, bedeutet dies defacto die Umgehung des nicht vorhandenen Organklagerechtes der Nachbargemeinde.
Diese Vorgehensweise sollte mit demokratischen Mitteln verhindern werden. Ich empfehle eine Dienstaufsichtsbeschwerde bei der Regierung von Oberbayern gegen die Gemeinde Germering wegen unzulässiger Steuermittelverwendung und einen Antrag beim Finanzamt München auf Aberkennenung der Gemeinnützigkeit der Bürgerinitiative Gilching gegen Fluglärm e.V., falls sich Anhaltspunkte ergeben, daß ein Vereinsmitglied einen wirtschaftlichen Vorteil, Begünstigung aus dem Vereinsvermögen hat (Webmaster, Druckereien, Rechtsanwälte etc. aus der Tätigkeit für die Bürgerinitiave, wie weiter oben schon mehrfach geschildert).

Vielleicht muss man sich nur wirksam mit den richtigen Mitteln wehren, um den Aufmarsch des Gegners nachhaltig zu stören.

Viele Grüße
sendet
###-MYBR-###Georg [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Events | Beitrag zu Die Vernichtung von Flugplätzen geht ungehemmt weiter
6. Januar 2009: Von Hans-Georg Pauthner an Klaus-P. Sternemann
Hallo Herr Sternemann,

mit ihrem letzten Satz sehe ich den Anknüpfungspunkt, die Gemeinnützigkeit der Bürgeriniative gegen Fluglärm zu überprüfen. Wenn ein Mitglied dieser BI einen wirtschaftlichen Vorteil, z.B. einen Auftrag für ein Lärmgutachten, einen Auftrag Handzettel oder Plakate zu drucken o.ä. erhalten hat, kann die Gemeinnützigkeit auf Antrag aberkannt werden. Der oberste Grundsatz der Gemeinnützigkeit im Vereinsrecht ist, dass kein Mitglied des Vereins wirtschaftlich vom Verein profitiert. Dies gilt natürlich auch für Anwälte, die Prozesse vor Gericht vertreten, sofern sie Mitglied des Vereins sind.

Vom wirtschaftlichen Vorteil muss man allerdings die Aufwandsentschädigung ausnehmen. Die muss allerdings im angemessenen Verhältnis zum Aufwand stehen.

Ich denke mit einem entsprechenden Antrag beim zuständigen Finanzamt, kann man verschiedene gemeinnützige Bürgerinitiativen ganz schön ins Schwitzen bringen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Events | Beitrag zu Die Vernichtung von Flugplätzen geht ungehemmt weiter
3. Januar 2009: Von Hans-Georg Pauthner an RotorHead
Hallo Rotorhead,

interessante Alternative, Flugplatzgegner vom allgemeinen Lufttransport ausschließen. Ist sowas ernsthaft möglich ?

Könnte ein Thomas Möller, der einen Brief an die Bundeskanzlerin gegen die 3. Startbahn in München unterschrieben hat, bei München Airport Hausverbot bekommen ? Besteht hier nicht eine öffentliche Transportpflicht ?

Gruß
Georg [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Events | Beitrag zu Die Vernichtung von Flugplätzen geht ungehemmt weiter
3. Januar 2009: Von Hans-Georg Pauthner an Michael Stock
Guten Morgen Herr Stock,

die Gemeinde Germering will aber die Spende an einen Verein in der Nachbargemeinde geben (wenn ich mich recht erinnere, an die Fluglärmgegner in Gilching). Dies hat auch die CSU-Gemeinderäte zu vorsichtigen Äußerungen laut Zeitungsbericht veranlasst.

Die Gemeinde möchte sich absichern, indem auch die Nachbargemeinden eine gleich große Spende geben. Wahrscheinlich bleibt auch gemeinschaftlich begangenes Vergehen ein Unrecht.

Die Regierung von Oberbayern, bzw. das Luftamt Süd hat ja vor 6 Monaten die Betriebserweiterung gerade genehmigt. Wenn sich jetzt eine unterstellte Gemeinde einen event. Rechtsbruch leistet, warten die meiner Meinung nach nur auf eine Anzeige !

Man muss auch die pschologische Wirkung einer solchen Dienstaufsichtsbeschwerde sehen. Wie im vorherigen Beitrag schon erläutert werden die Menschen vorsichtiger wenn zürückgeschossen wird und ganz vorsichtig werden sie wenn der Staatsanwalt wegen einer event. Untreue im Amt ermittelt.

Also nur Mut, wo ist eigenlich in so einer Situation der Landesverband des DAeC ? Müssen die als Dachorganisation nicht die Interessen der Mitglieder offensiv in der Öffentlichkeit vertreten, quasi von Amts wegen ?

Gruß

Georg [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Events | Beitrag zu Die Vernichtung von Flugplätzen geht ungehemmt weiter
2. Januar 2009: Von Hans-Georg Pauthner an Michael Stock
Hallo Herr Stock,

ich bin auch kein Jurist, sondern Offizier der Luftwaffe und Elektrotechniker.

Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass die Gegner vorsichtiger werden, wenn zurückgeschossen wird. Die Dienstaufsichtsbeschwerbe bei der vorgesetzten Stelle des Gemeinderates von Gemering, also bei der Bezirksregierung von Oberbayern, kostet nichts und sorgt erstmal für Unruhe und damit vorsichtiges Agieren. Wenn etwas daran ist an der Sache, dann kann man wegen des Verdachts der Untreue eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft nachschieben. Auch die kostet nichts und zwingt die handelnden Konfliktpartei zur Vorsicht, bzw dämpft die Kampfmoral.

Wie sie richtig erwähnten, gibt es keinen organisierten Gegner für die Luftfahrtvernichter mehr. Dies ist schon aus grundsätzlichen Erwägungen schlecht, denn wo kein Kläger, da kein Richter. Wo die Angst vor Rechenschaftspflicht nicht mehr gegeben ist, wird auf die Prüfung der Rechtmäßigkeit der Ausgaben der Gemeinde nicht mehr viel Wert gelegt.

Es käme auf den Versuch an.

Herzliche Grüße
sendet

Georg [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Events | Beitrag zu Die Vernichtung von Flugplätzen geht ungehemmt weiter
2. Januar 2009: Von Hans-Georg Pauthner an Michael Stock
Hallo Herr Stock,

ich habe mir ihren verlinkten Zeitungsartikel über den Gemeinderatsbeschluss von Germering, einen privaten Kläger gegen den Flugplatz Oberpfaffenhofen mit einem Zuschuß von 18500 Euro aus Steuermitteln zu unterstützen, nochmals durchgelesen.

Hat eigentlich irgendjemand eine Dienstaussichtsbeschwerde gegen den Germeringer Gemeinderat wegen illegaler Verwendung von Steuermitteln gestellt, oder noch besser eine Anzeige bei der Bezirksregierung von Oberbayern wegen dem Tatbestand der Untreue gestellt ?

Für einen privat geführten Gerichtsprozesses eines Anwohners von Oberpfaffenhofen, wohnhaft in einer Nachbargemeinde, also außerhalb der Züständigkeit des Germeringer Gemeinderates, Steuermittel zu vergeben ist meiner Meinung nach illegal.
Was hier praktiziert wird, ist ein nicht vorhandenes Organklagerecht (der Gemeinde Germeringen, als nicht betroffene Anwohnergemeinde, gegenüber dem Verwaltungs- oder Landesverwaltungsgericht München) durch einen finanzierten Strohmann indirekt zu erreichen. Ich wiederhole mich, meiner Meinung nach ist dies illegal.

Ich verstehe nicht, warum die Flugplatzbefürworter sich nicht mit allen rechtlichen Mitteln wehren und endlich mal eine Gegenoffensive eröffnen !

Es gibt den Deutschen Aero-Club mit den Landesverbänden, der als juristische Person mit entsprechender Finanzkraft, diese Anzeigen gegen den Gemeinderat in Germeringen stellen sollte.

Nach der Lagebeurteilung mit der Bewertung der eigenen Möglichkeiten muss der Entschluss und die Handlung folgen, ansonsten ist dies ein netter Debattierklub und die Anhänger der allgemeinen Luftfahrt werden von dessen Gegner nur vorgeführt !

Gruß
###-MYBR-###Georg

PS:
Hallo Herr Schönweiß,

Respekt für ihren Beitrag !

Sie haben unsere lieben Zeitgenossen sehr gut studiert. Aber leider gilt auch hier das Gesetz des Handelns, nach der Analyse muss der Entschluß und die Entscheidung folgen, damit etwas verändert wird. [Beitrag im Zusammenhang lesen]

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