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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Fasanenbrust im Brotmantel: Nicolai Kwasniewski vom Spiegel Online erhält unseren Preis für das abscheulichste Stück Luftfahrtjournalismus
8. März 2012: Von Andreas Heidler an Armin Mueller

Der Binse mit der A…loch Population ist kaum zu widersprechen. Dennoch. Dass es die gleichen Probleme in der Linienfliegerei gibt, macht die Aussage für die Business Aviation ja nicht falsch. Meiner Meinung nach sollten Crews, Dinge die nicht save sind einfach nicht akzeptieren. Punkt. Egal wo und mit was geflogen wird. Allerdings sind die Möglichkeiten sich gegen harte Konsequenzen zu wehren in einem kleinen Unternehmen wesentlich geringer für den einzelnen, als dies in einer Fluglinie der Fall sein dürfte. Auch die Übersetzung von private OPS = alles ist erlaubt, solange wir daran verdienen, kann sich in Airlines vermutlich so nicht festsetzen. Beides führt dazu, dass die schwarzen Schafe eben leichter davonkommen und das Problembewusstsein im Kundenkreis nicht geweckt werden kann, solange nicht darüber gesprochen wird.

Ich möchte dazu sagen, dass ich mich eigentlich nicht in die Rolle des Verteidigers von Herrn Handwerg manövrieren wollte. Ich kenne den Kollegen noch nicht einmal persönlich. Aber ich bitte zu bedenken, dass wir – also ich zumindest - seine Aussage im Original und in voller Länge nicht kennen. Außerdem muss man in der dieser Funktion zuspitzen. Ein differenziertes 3 stündiges Referat nützt hier niemandem. Und zu guter Letzt wiederhole ich mein Argument: Herr Handwerk und der überwiegende Teil der VC Verantwortlichen kennen unsere Welt kaum. Sich über das Ergebnis zu beschweren ohne selber aktiv zu werden ist verständlich aber billig.

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Fasanenbrust im Brotmantel: Nicolai Kwasniewski vom Spiegel Online erhält unseren Preis für das abscheulichste Stück Luftfahrtjournalismus
8. März 2012: Von Andreas Heidler an Michael Höck

Hallo Michael.

Nachvollziehbare Analyse, falsche Schlussfolgerung. Statt sich darüber zu beschweren, dass durch die quantitative Dominanz der Lufthanseaten in der VC die Dinge zumeist aus deren Sicht bewertet werden, könnte man ja auch seine 20 Jahre Erfahrung einbringen, um das zu ändern. Ich würde mich über weitere Mitstreiter jedenfalls freuen.

Aber lass uns hier keine Gewerkschaftsdebatte führen … auch wenn ich wohl die Vorlage geliefert habe. Mea culpa.

Viele Grüße

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Fasanenbrust im Brotmantel: Nicolai Kwasniewski vom Spiegel Online erhält unseren Preis für das abscheulichste Stück Luftfahrtjournalismus
8. März 2012: Von Andreas Heidler an Jan Brill

Liebe Leute,

ich bin beeindruckt von der Vehemenz mit der hier auf diesen Artikel reagiert wird. Frei nach dem Motto „Ich brauche keinen Kaffee. Ich werde von meinem gerechten Zorn getragen.“ Jeder sollte doch inzwischen mitbekommen haben, dass in der Regel Laien für Laien schreiben. Ein fast totsicheres Rezept für Unzufriedenheit auf betroffener Seite. Man wird nur nicht viel daran ändern können, da sich weder Fachwissen, noch Pietät einklagen lassen. Also Blutdruck für das nächste Medical schonen und ansonsten die gleiche Erkenntnis wie schon Benjamin Franklin erlangen: „Believe none of what you hear and only half of what you see.“

Da ich schon mal hier bin, möchte ich als langjähriger Flugkapitän in der Business Aviation und Mitglied der VC noch folgende zwei Punkte zum Thema beitragen:

Erstens hat der Autor mit der Behauptung, dass die Piloten in diesem Teil der Industrie teilweise unter Druck gesetzt werden, die Regeln - und die gibt es natürlich auch für Sichtanflüge - zu übergehen nicht ganz unrecht. Auch wenn ich hier eher einen Zufallstreffer, als investigative Recherche vermute. Meiner Erfahrung nach kommt dieser Druck aber öfter von den Firmen, als von den Kunden, die nach einer kurzen aber eindeutigen Erklärung der Gründe gerne und dankbar Abstand davon nehmen für einen Termin ihr Leben riskieren zu wollen. Ob das etwas mit diesem Unfall zu tun hat, sollten wir hier nicht mal im Ansatz vermuten. Wir können uns nach dem Abschlussbericht der Unfalluntersucher mit den Ursachen befassen. Vorher nicht. Vorher wäre alles Spekulation und die überlassen wir lieber der vierten Gewalt.

Zweitens würde ich gerne noch eine Lanze für die VC brechen. Es gibt dort seit kurzem eine Arbeitsgruppe Business Aviation. Meine Skepsis, was die Aufgeschlossenheit von Cockpit gegenüber unserem Arbeitsumfeld angeht, wurde bis jetzt nicht bestätigt. Und falls der Pressesprecher sich in einer als abwertend zu interpretierender Weise geäußert haben sollte, so kann es auch daran liegen, dass er bisher keinen Zugriff auf Expertise aus der Business Fliegerei hatte, da wir in der VC sehr dünn gesät sind. Bitte um Daumendrücken, dass sich dies jetzt zum Besseren ändert.

Gute Nacht.

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