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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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Alle Beiträge von: Manfred Helmholz [helmholz]




Sonstiges | Beitrag zu Gebühren in Milano Malpensa
14. Februar 2016: Von Manfred Helmholz an Guido Frey

Genau das ist mir auch aufgefallen. Sie haben sowieso schon eine gesonderte Gebühr für GA und weiter unten dann nochmal eine Verdopplung nach einem Gesetz was ich ebenfalls nicht finden kann. Ich habe bei SEA nochmal deswegen angefragt aber bisher noch keine Antwort. Nur eine von vier Handlingagenturen beruft sich allerdings auf den doppelten Satz. Die haben dafür die niedrigsten Handlinggebühren. Die anderen berechnen den einfachen Satz, der aber nur in einem Fall mit der Liste übereinstimmt, haben dafür aber viel höhere Handlinggebühren. Man kommt also immer auf 300-350 Euro. Dazu kommt dass sich keiner festlegt und überall "estimated costs" dabeisteht. Die Überraschung kommt dann erfahrungsgemäß vor Ort. Man wird auf den großen Plätzen in Italien nie das Gefühl los, dass man betrogen wird.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Diskussion Gebühren in Milano Malpensa
12. Februar 2016: Von Manfred Helmholz 
Nächste Woche muss ich mal wieder nach Malpensa. Da ich aus Erfahrung weiß, dass die Handling Agenten bei ihrer Preisgestaltung immer sehr kreativ sind habe ich mir diesmal vorher Angebote eingeholt. Die Preise fürs reine Handling liegen für eine TBM700 zwischen 46 und 237 Euro. Manche haben dann noch so kreative Posten wie Marshalling oder Supervision auf dem Angebot und einer will sogar 60 Euro für PPR fürs Parken.

Was ich aber überhaupt nicht nachvollziehen kann, sind die Gebühren die der Flughafen erhebt und von den Handling Agenten eingezogen werden. Da habe sie auch noch, je nach Gesellschaft unterschiedliche Multiplikatoren. Landing und Departure Fees gehen z.B von je 38 bis 102 Euro. Nun sind in Italien die Gebühren der einzelnen Flughäfen ja in der AIP unter GEN 4-1 veröffentlicht. Die Version die man bei der ENAV herunterladen kann weist das Datum 2009 aus. Es gibt aber anscheinend keine neuere. Der Flughafen Malpensa hat eine eigene Gebührentabelle, die von der in der AIP weit nach oben abweicht. Kennt sich da jemand aus und kann mir sagen was denn nun wirklich gilt. Von der ENAV und vom Flughafenbetreiber bekomme ich auf meine Anfrage leider keine Antwort. Ich glaube die sind alle Teil de Gebührenmafia dort.

Angehängt an diesen Beitrag habe ich die Auszüge aus der AIP GEN 4-1 und von LIMC sowie die Gebührentabelle von Malpensa.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Attachments: 3

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charges_eng_jan_2016.pdf
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Reise | Diskussion Wieder einmal Düsseldorf
26. Januar 2015: Von Manfred Helmholz  Bewertung: +6.00 [7]
Wir waren zu einem Messebesuch mit einer TBM700 zwei Tage in Düsseldorf. Da für unseren Rückflugtag Schnee prognostizier wurde habe ich bereits zwei Tage vorher bei Jet Aviation angerufen und nach einem Hallenplatz gefragt. Man wollte mich auf die Warteliste setzen.

Bei Ankunft hat uns das Follow Me in die hinterste Ecke des, nur mit Rasengittersteinen befestigten Vorfelds am GAT geleitet. Nachdem ich die Mitarbeiter des GAT nochmal auf einen Hallenplatz wegen der zu erwartenden Wettersituation angesprochen hatte, stellte man fest, dass man eine TBM700 wegen des tief liegenden Props mit dem vorhandenen Gerät nicht schleppen könne. Ich bot an die Schleppstange auszupacken und beim Einhallen zu helfen. Nun war aber plötzlich wieder kein Platz. Die selbsternannten Meteorologen vom GAT versicherten mir aber, dass es in Düsseldorf sowieso nie schneit.

An unserem Abflugtag fing es gegen 9.00 Uhr dann doch zu schneien an. Ich rief nochmal beim Jet Aviation an und bat ein weiteres Mal darum, aufgrund der Wettersituation den Flieger in die Halle zu stellen. Ich hatte das Compartment mit der Gabel nicht abgeschlossen, so dass man die hätte verwenden können, aber es war Samstag und man sagte mir es sei zu wenig Personal da. Es hat dann den ganzen Vormittag stark geschneit, so dass der Flughafen sogar einige Zeit geschlossen war. Es lagen 10cm Schnee auf dem Flieger und das Vorfeld war nicht geräumt als wir nachmittags ankamen. Man sagte mir, dass für die Räumung der Flughafenbetreiber zuständig sei und dies noch dauern könnte. Man wolle sich erkundigen.

Da sich von Jet Aviation niemand zuständig fühlte, lieh mir ein freundlicher Mitarbeiter der Sicherheitsfirma einen Besen und ich stapfte erstmal durch den Tiefschnee zum Flieger um ihn vom Schnee zu befreien. Da es schon wieder leicht taute und sogar die Sonne durchkam war das kein Problem. Allerdings dauerte es noch mit der Vorfeldräumung durch den Flughafenbetreiber. Inzwischen war die Schneefront weitergezogen und näherte sich meiner Destination. Da aber auch meine beiden Alternates auf der Frontlinie lagen beschloss ich Spätnachmittags den Versuch Düsseldorf zu verlassen abzubrechen. Ich bat nun nochmal darum den Flieger über Nacht in die nun offensichtlich nicht vollständig gefüllte Halle zu schieben, da nochmal Schnee prognostiziert war, um wenigstens anderntags abfliegen zu können.

Zwischenzeitlich hatte nun der Flughafenbetreiber zumindest eine Gasse bis zu unserem Flieger geräumt. Ich befestigte die Gabel und bat darum beim Schieben zu helfen. Es kam ein Mitarbeiter, was natürlich für eine TBM700 bei den Bodenverhältnissen mit Restschnee nicht reichte. Nun gab es auf einmal noch einen Unimog mit dem man den Flieger an der Gabel dann doch schleppen konnte. Ich half beim Einhallen und wir verabschiedeten uns ins Hotel.

Am nächsten Tag hatten dann andere Mitarbeiter Dienst. Nun war es auf einmal doch möglich trotz tief liegendem Propeller den Schlepper zu verwenden. Ich verzichtete jedoch darauf, da die Gabel sowieso noch montiert war und die paar Meter aus der Halle auch händisch zu bewerkstelligen waren. Umso mehr war ich erstaunt, dass trotzdem für das Aushallen 40 Euro plus MwSt. auf der Rechnung standen. Das wäre nun mal schon eingetragen und lässt sich nicht mehr löschen war die Antwort des Mitarbeiters von Jet Aviation. Ich hatte keine Lust auf Diskussionen, zumal mein Airportslot demnächst ablief. Und zahlte die Rechnung die nun folgendermaßen aussah:

Parking fee, 2 Tage 20,00 €
Hangar, 1 Tag 75,00 €
Towing 2x40€ 80,00 €
Airport consession fees 9,60 €
Mandatory Infrastructure Charge 39,00 €
Waste Disposal 5,65 €
Landing fees 36,00 €
Additional Landing fees 5,41 €
Noise fees landing 44,00 €
NOX fees landing 1,50€
Additional Starting fee 5,41 €
Starting fees 36,00 €
Noise fees starting 44,00 €
NOX fees statting 1,50 €

Macht zusammen: 403,07 € zuzüglich 76,57 € also 479,65 € Gesamtpreis.

Fazit: Das nächste Mal lande ich in Mönchengladbach und fahre mit dem Taxi nach Düsseldorf.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Avionik | Beitrag zu GNS 430 / 530 Garmin löscht wichtige Wegpunkte
24. April 2014: Von Manfred Helmholz an 
In USA: keine Ahnung. In Europa gibt es überall das Problem wo Transitions vorhanden sind. Wie andere Antworten auf meinen Eintrag zeigen auch bei einigen RNAV Approaches. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Avionik | Beitrag zu GNS 430 / 530 Garmin löscht wichtige Wegpunkte
24. April 2014: Von Manfred Helmholz an Peter Luthaus
Das werden die sein, die mit dem Segen der DSF rausgefiltert werden, wie ich es im ersten Posting beschrieben habe, also Wegpunkte an denen kein Richtungswechsel stattfindet. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Avionik | Beitrag zu GNS 430 / 530 Garmin löscht wichtige Wegpunkte
24. April 2014: Von Manfred Helmholz an Markus Doerr

Genau so ist es, die Indextabelle wird zu klein angelegt sein. Aber warum lassen Sie nun ganze Procedures weg?

Sicher werden die das komprimieren, bevor sie es auf die Karte schreiben, aber soviel wird das auch nicht bringen, da es eine verlustfreier Kompressionsalgorithmus sein muss und die Daten sehr chaotisch sind. Bei den Namen geht vielleicht ein bisschen bei den Koordinaten nichts. Die Koordinaten werden mit zwei Nachkommastellen bei den Minuten angegeben und das sind 360x60x100 = 2160000 Schritte rund um den Globus bei voller Auflösung. Hexadezimal also 20F580, bei den Breitengraden die Hälfte und das sind nun mal 6 Byte.

Manfred Helmholz

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Avionik | Beitrag zu GNS 430 / 530 Garmin löscht wichtige Wegpunkte
24. April 2014: Von Manfred Helmholz an 

Ein UpGrade Programm gibt es natürlich nicht. Wenn man verhandelt bekommt man 10% auf die Geräte beim Avionikbetrieb.

Über die technische Seite bezüglich der Datenstruktur des Gerätes habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Ich entwickle selbst Hard- und Software und denke, dass ich mich da etwas auskenne.

Ein Waypoint braucht für seine Darstellung 17 Bytes 5 für den Namen und zweimal 6 für die Koordinaten, wenn man sie Hexadezimal codiert. Das Binärfile, das man zu brennen der Speicherkarten runterlädt ist für die Abdeckung Central Europe exakt 3 Megabyte groß. Nach Adam Ries würden da also nur 185.042 Waypoints reinpassen. Da aber noch Procedures abgelegt sind werden es viel weniger sein. Wenn die also behaupten Sie können nur 256.000 Direct-To Waypoints verwalten, dann stimmt da etwas nicht, denn so viele Waypoints können gar nicht drin sein.

Ich glaube auch, dass sie beim Hochlauf des Gerätes die Daten aus der Karte in einen temporären Speicher des Gerätes übertragen und nicht während der Laufzeit direkt aus der Karte lesen. Vielleicht geht ihnen da der Speicher aus, aber ich vermute eher dass es ein Problem der Softwarestruktur ist. Auch eine Softwareänderung würde erneute Zulassungshürden bedeuten und da wollen die einfach nicht mehr ran.

Speicherplatzprobleme auf der Datenkarte gibt es jedenfalls nicht. Meine ist 4 MB groß, es ist also noch 1 MB frei, außerdem gibt es für das GNS530 auch 8 MB Karten.

Manfred Helmholz

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Avionik | Beitrag zu GNS 430 / 530 Garmin löscht wichtige Wegpunkte
24. April 2014: Von Manfred Helmholz an Markus Doerr

Das ist ja interessant, wird in der AML auch die TBM700 drin sein und wann ist das fertig?

Manfred Helmholz

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Avionik | Beitrag zu GNS 430 / 530 Garmin löscht wichtige Wegpunkte
24. April 2014: Von Manfred Helmholz an B. Quax F.
Ich habe es schon geschrieben: Erstens sind seit einiger Zeit die gesamten Transitions auch als Procedure nicht mehr vorhanden, aber selbst wenn, meistens fliegt man einen ILS Approach und hat diesen außerdem im Flugplan zwecks Monitoring geladen. Die Waypoints die ATC beim Vektoring auf das ILS gern benutzt sind nicht Teil des ILS Aproaches und deshalb im Flugplan auch nicht geladen. Oft bekommt man schon über München ein Direct-To zu solch einem Waypoint, das ist für ATC besser als ein Radarvektor weil Sie den Wind nicht einkalkulieren müssen, der sich, wenn man aus großen Höhen kommt auch noch wesentlich in Richtung und Geschwindigkeit ändert. Außerdem geht so ein Direct-To oft über mehrere Radarsectoren mit denen das Koordiniert wird und da sind Headings auch nicht so recht geeignet.

Manfred Helmholz

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Avionik | Diskussion GNS 430 / 530 Garmin löscht wichtige Wegpunkte
24. April 2014: Von Manfred Helmholz  Bewertung: +2.67 [3]
Seit einigen Monaten ist mir aufgefallen, dass in meinen beiden GNS530 immer mehr RNAV Waypoints verschwinden. Es betrifft ausschließlich die Waypoints die auf den immer zahlreicher werdenden Transitions liegen. Da einige dieser Waypoints von ATC gern mit einem Direct-To als Anflugfix verwendet werden ist das sehr ärgerlich, da man immer mit einem "unable, this waypiont is not in my database, request vectors" quittieren muss, was die Damen und Herren von ATC besonders freut.

Nachdem mir Jeppesen, die die Daten für Garmin liefern versichert hat, dass ihre Datenbasis alle Waypoints enthält habe ich mich an Garmin gewandt. Die teilten mir mit, dass es Speicherplatzprobleme bei den GNS Geräten gibt und deshalb Waypoints, die Garmin nicht für wichtig hält gelöscht werden indem die Datenbasis durch ein automatisch arbeitendes Filter geschickt wird. Nach mehreren Emails zwischen mir, Garmin, Jeppesen und der Verfahrensplanung der DFS stellte sich heraus, dass es wohl mehrere Gerätehersteller mit Speicherplatzproblemen gibt. Da vor allem die Transitions Unmengen solcher Waypoints enthalten hat man hier den Hebel angesetzt und alle Waypoints an denen keine Richtungsänderung stattfindet gelöscht. Das weiß auch die DFS, denn sie geben den Waypoints eine Art Flag mit auf die Reise anhand derer die automatischen Filter die vermeintlich überflüssigen Waypoints dann löschen.

An meinem Heimatplatz EDDN ist auf diese Weise unter anderem auch DN434 verschwunden, der von ATC fast immer als Anflugfix für einen ILS Approach auf die Rwy 28 verwendet wird. Der korrespondierende Waypoint für die Rwy 10, DN432, war noch vorhanden, weil er auch Teil des RNAV Approaches der Rwy10 ist. Die DFS versprach jedoch das Flag für DN434 wieder so zu setzen dass es nicht mehr dem Löschfilter zum Opfer fällt.

Gut, damit kann ich leben, dachte ich mir, hatte aber die Rechnung ohne Garmin gemacht. Ein paar Datenbankupdates später waren plötzlich alle DNxxx Waypoints aus der Datenbank verschwunden. Eine erneute Nachfrage bei Garmin ergab, dass es wohl nicht am Speicherplatz liegt, sondern an der maximalen Anzahl von Direct-To Waypoints die das Gerät verwalten kann (angeblich 256.000). Das erklärt auch, weshalb der RNAV Approach Rwy 10 im Gerät noch vorhanden ist, die einzelnen Waypoints über die Direct-To Funktion jedoch nicht abrufbar sind.

Man empfahl mir zunächst zuerst die Procedure zu laden um dann vom Flugplan aus den Waypoint für ein Direct-To auszuwählen, denn das funktioniert eigenartigerweise. In der Praxis scheitert das aber schon allein daran, dass man ad hoc nicht weiß in welcher Procedure sich der Waypoint befindet zu dem man gerade ein Direct-To bekommen hat. Außerdem fehlen bis auf den RNAV Approach mittlerweile auch sämtliche Transitions für EDDN in der Procedure Datenbank.

Man empfahl mir nun die Geräte auf GNS530W aufzurüsten. Preis je Stück 3.300 Dollar, Plus Minor Change (500 Euro pro Gerät) und Einbau einer anderen GPS Antenne, so dass die Gesamtkosten wohl bei 6500-7000 Euro liegen werden. Gut, dachte ich mir wieder, hat ja auch noch den Vorteil, dass man dann LPV Approaches fliegen kann. Die Nachfrage bei meinem Avionikbetrieb und beim Hersteller Daher-Socata ergab aber, dass es keine EASA STC für LPV Approaches in Verbindung mit dem GNS530 für die TBM700 gibt. Außer dass die Waypoints wieder da wären würde das also nichts bringen.

Mit Garmin wurde dann ein Gesprächstermin zu diesem Thema in Friedrichshafen auf der Messe vereinbart. Der Mitarbeiter empfing mich dort mit den Worten: "I have bad news and good news for you". Ich war gespannt. Die "bad news" waren kurz und bündig: "We cannot fix the problem with the GNS530 due to technical reasons", die "good news" waren: "you can buy two GTN750 they are already approved for LPV approaches with your airplane". Na super, 17.000 Dollar mal zwei plus Umbau der gesamten Avionik und natürlich wieder die Minor Change.

Ich habe hier einfach das Gefühl, mangels zur Zeit fehlendem Konkurrenzdrucks, hat es Garmin nicht mehr nötig Kundenorientiert zu arbeiten. Honeywell/Bendix-King trägt sein neues KSN770 nun schon einige Jahre auf den Messen rum ohne ein Zulassung zu haben, nicht anders ist es bei Avidyne.

Ich helfe mir zurzeit damit, dass ich für die wichtigsten Waypoints User-Waypoints angelegt habe. Für das GTN kann ich mich trotz einiger Vorteile nicht so recht erwärmen. Ich bin kein Freund von Touchdisplays. Außerdem erfordern die wegen Ihrer Größe einen kompletten Umbau der Avionik. Vielleicht schaffen es ja bald mal die anderen Hersteller ihre Geräte EASA Approved anzubieten.

Manfred Helmholz

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


IFR & ATC | Beitrag zu ICAO-Flugplan ab 15.11.2012
15. November 2012: Von Manfred Helmholz an Michael Höck

Hallo Herr Brill,

trotz Ihres Artikels in PuF 08/2012 gibt es bei mir noch etliche Unklarheiten vor allem die RNAV Ausrüstung betreffend. Gestern bekam ich von Socata das beiliegende PDF Dokument im Rahmen einer Rundmail an alle TBM Besitzer. Nachdem ich per Mail darauf hinwies, dass mit einem GNS530 ohne W hinten dran keine Approches möglich sind, ist man gleich zurückgerudert und bestätigte mir dass das richtig sei. Ich hänge unten mal den Mailverkehr dran. Danach schreibt er alle GNS hätten RNP10 und nicht RNP5, was wohl nicht stimmt, denn alle GPS haben zumindest B-RNAV und das ist RNP5. Dann schreibt er aber ich solle in Feld 18 A1B2 eingeben, was gleichzeitig RNP10 und RNP5 bedeuten würde. Das dürfte wohl auch Unsinn sein. Wenn die beim Flugzeughersteller schon keine Ahnung haben woher soll der arme Pilot dann wissen was in seinem Flugzeug eingebaut ist. Die Handbücher geben dazu auch nichts her.

Ich habe heute mal einen Flugplan mit SGDFWY / S eingegeben, Feld 18 leer gelassen und validiert. Der wird zumindest mit "No Errors" akzeptiert. Muss denn nun noch R in Feld 10 mit (wahrscheinlich) B2 in Feld 18 angegeben werden? Braucht das Flugzeug dazu eine entsprechendes approval?

Klärungsbedarf besteht auch noch mit der Angabe CPDLCX in Feld 18. Nach Aussage von Socata in der untenstehenden Mail müssen alle Flugzeuge die über FL285 Fliegen CPDLC (Controler-pilot data link communikation) ausgerüstet sein und die TBMs hätten dafür eine Ausnahme. Wissen Sie darüber etwas?

Hier der Mailverkehr mit Socata:

Frage an Socata:

Thank you for his interesting information, but I have some question concerning this matter.

I have two airplanes a TBM700 S/N 314 with 2xGNS530 and EFIS40 factory equipped and a TB20 S/N 2139 with KLN94 also factory equipped.

1. TBM700
G – GNSS, I think this letter is OK
R – RNP, I think this could also be OK with B2 in field 18 (RNP-5 GNSS) GNS 530 is B-RNAV and this is RNP-5, but I don’t understand A1 (RNP-10), because I have RNP-5.

Also I don’t understand S1 (RNP APCH), I don’t have a GNS530W only a GNS530 without vertical guidance. Furthermore NAV / SBAS in field 18 is only for the GNS530W (WAAS).

And what is CPDLCX in field 18?

2. TB20
Please can you send me this information also for my TB20?


Antwort von Socata:

Thank you for your email.

TBM 700:

Field 10: R OK >> Field 18 B2 RNAV5 GNSS all GNS are RNP10 and not RNP5
Concerning S1 (RNP APCH) and NAV/SBAS, you are right, only with GNS WAAS

Concerning CPDLC, Control Pilot Data Link Communication, it will be a new system for communication for flight above FL285. Today all TBMs have an exemption >> X

In conclusion: for your TBM w GNS530, the correct field 18 is: PBN/A1B2 DAT/CPDLCX

TB20:</i>

class="MsoNormal">KLN94 is BRNAV >> B2 RNAV5. I think there is a supplement on POH but I do not remember which one. I will come back to you when I would know it.

</font>
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Reise | Beitrag zu Abzocke in Rumänien
3. September 2010: Von Manfred Helmholz an Udo S.
Hallo Udo,

war im Urlaub, deshalb Antwort erst heute.

Wie erwartet keine Reaktion aus Rumänien.... [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Reise | Beitrag zu Abzocke in Rumänien
13. Juli 2010: Von Manfred Helmholz an Stefan Kondorffer
Hallo Herr Korndorffer,

ich verstehe Ihre Argumente, die in dem Zusammenhang ja in Ordnung sind. Nur diese dazu herzunehmen, eine Art Wegelagerei mit der Kunden abgezockt werden soll damit zu rechtfertigen, kann ich nicht folgen.

Im Übrigen machen wir noch keine großen Geschäfte in Rumänien. Das ist wie immer, wenn man in einem neuen Land einen Vertrieb aufbaut, erst mal ein Draufzahlgeschäft.

Manfred Helmholz [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Reise | Beitrag zu Abzocke in Rumänien
13. Juli 2010: Von Manfred Helmholz an Thomas Benning
Da scheinen die Spritpreise ja auch äußerst unterschiedlich zu sein. Nach dem Erlebnis mit den Landegebühren war ich natürlich vorsichtig und fragte erst mal nach dem Preis der mir mit etwa 2500 Dollar die Tonne Jet-A1 genannt wurde, also etw 1,60 Euro pro Liter. Keine Karte der gängigen Mineralölgesellschaften wurde akzeptiert, nur VISA Card hieß es. Da ich nur eine Mastercard hatte gab es erst mal wieder Dikussionen, man stellte dann aber fest, dass die dann doch akzeptiert wurde. Ich orderte nur 150 Liter für jeden der beiden Tanks, da ich beim Umrechnen vergessen hatte dass der Prei ja in Dollar war und noch einen Preis von 2 Euro/Liter vermutete.

Das Tankfahrzeug hatte ein großes Rundinstrument, wie ein großes Manometer, an dem etwa alle 5 Millimeter ein Strich war, was 10 Litern entsprach. Also mehr oder weniger eine ungefähre Anzeige. Nach einiger Zeit hörte ich einen der Tankwarte fluchen, er hatte vergessen abzuschalten und nun stand die Uhr auf etwa 430 Liter und die Tanks waren unsymmetrisch betankt. Der Tankwart fragte ob wir uns zum Bezahlen auf 400 Liter einigen könnten, was ich dann akzeptierte. War also ein kleines Trostpflaster nach den Landegebühren.

Manfred Helmholz [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Reise | Beitrag zu Abzocke in Rumänien
12. Juli 2010: Von Manfred Helmholz an Udo S.
Hallo Udo,

ich hab mal eine Mail an den Bürgermeister von Hermannstadt geschrieben und mich beschwert. Ist wohl auch ein Deutscher und hat, wie man an der Altstadt sehen kann dort eine Menge bewegt.

Auch unsere rumänischen Vertriebspartner haben wir informiert, die wollen sich auch beschweren. Mal sehen ob es hilft.

Gruß
Manfred###-MYBR-### [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Reise | Diskussion Abzocke in Rumänien
11. Juli 2010: Von Manfred Helmholz 
Hallo,

letzte Woche war ich mit ein paar Leuten geschäftlich in Rumänien. Der Flug ging mit unserem Firmenflieger einer TBM700 von Herzogenaurach nach Sibiu, deutscher Name Hermannstadt.

Ich habe an Wegelagerergebühren ja schon so einiges erlebt, aber Sibiu hat alles bisher da gewesene bei weitem übertroffen. Für Landung und eine Nacht dort stehen haben wir insgesamt fast 480 Euro bezahlt und das bei einer Infrastruktur, die eher an Nordafrika, denn an einen EU Mitgliedsstaat erinnert.

Wie in den meisten osteuropäischen Ländern ist die Radarabdeckung nur in den höheren Flugflächen gesichert wird man irgendwann im Descent vom Radarlotsen an den Tower abgegeben, der den Rest des Anflugs dann ohne Radar koordiniert. Leider konnten wir den nicht erreichen, weil dessen Funkgerät wohl nicht ganz OK war. Erst kurz vorm IAF ein NDB 2,5 NM vor der Schwelle der 27 hatten wir endlich Funkverbindung. Da wir nun allerdings noch in FL80 waren durften wir nun das komplette Verfahren, das für diesen Fall ein Sinken im Holding vorsieht abfliegen.

Nach dem Abstellen kam ein großer Gelenkbus der uns vier Leute knapp 100 Meter zum Terminal fuhr. Anschließend Passkontrolle. Zwei Schalter waren geöffnet und besetzt. Dazu muss man sagen dass wir, außer einer österreichischen Meridian, die dort parkte, das einzige Flugzeug auf dem Flugplatz waren.

Wir wurden abgeholt und anderntags wollten wir zurückfliegen. An der Information betonte ich, dass wir kein Handling wünsche, wir wollen nur tanken und abfliegen. Nach der Sicherheitskontrolle kam dann der Hammer: Die Rechnung setzte sich folgendermaßen zusammen:

Landing 70 Euro
Basic Handling 80 Euro
Services upon Request ??
das war wohl der Gelenkbus 34 Euro
Station 50 Euro
Security 30 Euro
Macht zusammen: 300 Euro

Ich staunte nicht schlecht, jedoch war das noch nicht alles. Dazu kam die rumänische Mehrwertsteuer von 24% (Angela, Du kannst von den Rumänen noch was lernen) das waren dann noch mal 72 Euro. Mein Einwand, dass wir als Firma eine Europäische Umsatzsteuer ID haben und deshalb die Umsatzsteuer in einem Land der EU nicht zu zahlen brauchen, da sie verrechnet wird, half nichts.

Nun muss aber gut sein dachte ich. 372 Euro, soviel hatte ich bisher noch nirgendwo gezahlt. Aber schon holte die resolute Dame den zweiten Rechnungszettel hervor, auf der die 372 Euro nun als Unterposition Airport Fees erschien. Dazu kamen nun noch 38 Euro für Air Navigation Service natürlich wieder mit 24% VAT, machte zusammen noch mal 47,12 Euro. Nun waren wir also zusammen also schon bei 419,12 Euro.

Dazu kamen nun noch 10% Third Party Fees (keine Ahnung wer da noch die Hand aufhält) und 2% Bank Kommission, so dass wir insgesamt bei 479,47 Euro angekommen waren. Jede Diskussion war zwecklos. Die Dame verließ einfach das Büro und bedeutete uns Pay or Stay. Zum Schluss musste ich auf der Rechnung noch unterschreiben, dass ich diese Gebühren akzeptiere. Ohne Unterschrift keine Starterlaubnis hieß es.

Ich war 1978 unter den Kommunisten das letzte Mal in Rumänien. Da musste man auch immer alles akzeptieren. Ich glaube, trotz EU Land hat sich da noch nicht viel geändert.

Fazit:

Wer meint, nach Rumänien Fliegen zu müssen, sollte sich das ganz genau überlegen und für die Gebühren ein entsprechendes Budget einplanen.

Manfred Helmholz [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Handling und Gebühren in LIMC
18. Juni 2010: Von Manfred Helmholz an Othmar Crepaz
Wir hatten einen Kundentermin nur 10km von Malpensa entfernt und mussten Abends wieder zurück Die Jungs von unserer Vertretung haben uns abgeholt. Nach Linate, wo ich schon öfters gelandet bin wären es 60 km gewesen, deshalb die Entscheidung für Malpensa.

Ich musste jedoch feststellen, dass es für einen Flughafen dieses Kalibers trotzdem recht gemütlich zuging. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Handling und Gebühren in LIMC
17. Juni 2010: Von Manfred Helmholz an Philipp Tiemann
In dem Artikel von Jan Brill in PuF 08/08 stand: "Sofern ein Flughafen Sie verpflichtet die Dienste eines Dritten Anbieters (=Handlingagenten) in Anspruch zu nehmen, die nicht durch die veröffentlichten Gebühren abgedeckt sind, muss dies in der AIP veröffentlicht sein..."

Von Verpflichtung steht da nichts in der italienischen AIP. Die Italiener meinten, dass hier wohl auch die englische Übersetzung etwas unglücklich ist.

Das ganze bewegt sich sicher in einer Grauzone, deshalb wäre ich mal an den genauen Wortlaut in dem ICAO Dokument interessiert. Vielleicht kann Jan Brill hier mal weiterhelfen. Anscheinend hatte die Damen und Herren in Malpensa aber ein schlechtes Gewissen, sonst hätten sie letztendlich nicht klein bei gegeben und dann doch nur den Transport berechnet. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Diskussion Handling und Gebühren in LIMC
16. Juni 2010: Von Manfred Helmholz 
Liebe Fliegerkollegen,

völlig überzogene Handlinggebühren sind immer wieder ein Ärgernis in der AL. Deshalb habe ich mich sehr über den Artikel "Was ist eigentlich Handling? - und wie geht man damit um?" von Jan Brill in PuF Aug/2008 besonders gefreut. Gestern auf einem Flug nach LIMC (Milano Malpensa), konnte ich das dort gelernte Wissen mal richtig anwenden.

Bereits im Vorfeld hatte ich den Flughafen per Email kontaktiert, um zu erfahren welches Terminal für die GA relevant ist, da wir dort abgeholt werden sollten. Prompt kam die Antwort einer Handling Agentur, an die die Email offensichtlich weitergeleitet wurde, zusammen mit einer Pro Forma Rechnung, auf der 85,-- Euro zuzüglich MwSt als Gebühren für "Standard Handling" ausgewiesen waren. Ich verzichtete darauf auf jegliches Handling, da auch in der AIP für LIMC kein "Handling Mandatory" vorgeschrieben war. Der Kampf mit den Handling Agencies vor Ort erwies sich jedoch hartnäckiger als gedacht.

Vorsichtshalber hatte ich mir die AD Seiten von LIMC aus der italienischen AIP ausgedruckt. Dort steht unter OPERATIONAL HOURS „Handling H24“ und unter Provisions for general aviation 3) „General aviation flights are requested to indicate the handler chosen for assistance in item 18 of the FPL” Dann sind zwei Handling Agenturen aufgeführt die man auswählen kann. Nirgends das Wort „mandatory“. Das lege ich so aus, dass man zwar Handling anfordern kann, dies jedoch nicht verpflichtend ist. Man kann sich über die Übersetzung von „requested“ natürlich streiten. Es kann sowohl „werden gebeten“ als auch „werden aufgefordert“ heißen. Ich lege das hier jedoch mal zu meinen Gunsten aus.

Nach der Landung lief alles so ab wie in Jan Brills Artikel beschrieben. Kaum war das Flugzeug ausgerollt erschien ein Kleinwagen denen zwei Herrn mit lila Krawatte entstiegen. Sie erklärten mir, sie seien die die Vertreter der Handling Agentur Sky Service und ich müsse ihre Dienste jetzt in Anspruch nehmen. Ich verwies darauf dass in der AIP kein „Handling mandatory“ veröffentlicht ist und ich deshalb auch kein Handling wünsche. Sie beteuerten, dass das in Malpensa immer so ist und ich keine andere Möglichkeit hätte zu Terminal zu gelangen. Nach dem Hinweis, dass für den Transport der Flughafen zuständig sei wurde telefoniert und man reichte mir anschließend siegesbewusst das Telefon weiter. Nachdem ich dem Flughafenmitarbeiter weiterhin hartnäckig erklärte, dass ich aufgrund der vorherrschenden ICAO Bestimmungen kein Handling wünsche, gab er schließlich auf und sagte er werde einen Bus schicken. Die beiden lila Schlipsträger trollten sich darauf.

Siegesbewusst wartete ich nun auf den Bus. Aber die Gegenseite hatte anscheinen noch nicht aufgegeben. Es kam zwar ein Kleinbus, der war aber nicht vom Flughafenbetreiber sondern von der nächsten Handlingagentur und die Leier ging von vorn los. Erst Diskussion mit dem Handlingagenten der zur Verstärkung noch einen Kollegen heran rief, dann telefonieren mit einem, nun anderen Office des Flughafens, was soweit ging, dass man mir drohte ich bekäme keine Starterlaubnis und man werde das Flugzeug als Pfand behalten, sollte ich den Handlingagenten nicht bezahlen. Ich hatte aber nun schon soviel Zeit investiert, dass ich beschlossen hatte es nun zu Ende zu führen. Nach zwei weiteren Telefonaten sagte man mir zu, dass man nun nur den Transport von und zum Terminal berechnen werde.

Da uns dann der Handlingagent zum Terminal fuhr machte ich mich auf weitere Diskussionen beim Abflug gefasst. Aber da kam die Überraschung. Der Handling Agent holte uns im Terminal 2 ab, brachte uns durch die Sicherheitskotrolle und danach sofort zum Flugzeug. Dort übergab er uns eine Rechnung, die keine Handlinggebühren sondern nur zweimal Transport From/To A/C für je 6,56 € enthielt. Um jedoch nicht ganz als Verlierer aus dem Rennen zu gehen gab es nun noch eine weiter Position „Coordination with local authorities“ für 15,-- € was ich letztendlich akzeptierte, da wir dringend starten mussten um unseren Zielflugplatz noch vor Nacht zu erreichen.

Sehr überrascht war ich über die niedrigen Flughafengebühren. Landegebühren, Startgebühren, Passagiergebühren für einen Pax, Parken und Sicherheitskontrolle kamen zusammen auf 29 €, was für eine TBM 700 ausgesprochen moderat für einen Großflughafen ist.

Es zeigt sich also, wenn man Hartnäckig bleibt kann man den Handlingagenturen mit Ihren völlig überzogenen Preisen schon Paroli bieten, jedoch kostet das Zeit, Ausdauer und Nerven.

Es wäre schön, wenn Jan Brill noch einmal darüber schreiben würde, wo man in dem ICAO Werk die entsprechenden Bestimmungen findet. Dies war in dem genannten Artikel in PuF Aug/2008 nämlich nicht erwähnt.

Manfred Helmholz [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Schönefeld: Neue Entgeltordnung vorerst nicht genehmigt
20. Dezember 2009: Von Manfred Helmholz an Jan Brill
Hallo Herr Brill,

es ist unglaublich was da in unserer Hauptstadt passiert. Diskriminierung einzelner Bevölkerungsgruppen sollte in Deutschland doch eigentlich der Vergangenheit angehören. Das ist genau so als wenn man Personen ab 65 von Hauptbahnhöfen verdammen würde mit der Begründung sie steigen aufgrund ihrer Altersgebrechen zu langsam in den Intercity ein und halten deshalb den Verkehr auf.

Ich zahle reichlich Steuern in diesem Land und erwarte, dass ich die Infrastruktur, die davon errichtet wird als Bürger dieses Landes dann auch benutzen darf. Ich kann ja nur von Glück reden dass ich seit kurzem in die über 2 Tonnen Klasse aufgestiegen bin, auf kurzen Strecken benutze ich aus Kostengründen aber immer noch die TB20 wenn das Wetter light IFR zulässt. Als mittelständischer Unternehmer handle ich nämlich Kostenbewusst, denn bei mir gibt’s keinen Nachtragshaushalt wenn das Geld alle ist.

Natürlich versuche ich Flughäfen zu meiden, die einen mit Airportslots, überhöhten Gebühren und ihrem übertriebenen Sicherheitswahn das Leben schwer machen, aber manchmal geht es eben nicht anders. Hätten sie Tempelhof nicht geschlossen wäre kein normal denkender Pilot der Kleinfliegerei auf die Idee gekommen für einen Berlinbesuch stattdessen BBI zu benutzen, von dem man längere Zeit bis in die Innenstadt braucht, als der Flug dorthin gedauert hat.

Schönhagen ist von der Verkehrsanbindung auch nicht der Hit, ein IFR Verfahren dort würde jedoch zumindest eine Alternative bieten Herrn Erichsen und seinem BBI zu entkommen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Flugplanaufgabe in Echtzeit
6. Mai 2006: Von Manfred Helmholz an Jan Brill
Hallo Herr Brill,

das ist ja eine sehr nützliche Einrichtung, ich kann noch gar nicht glauben, daß das so schnell funktioniert. Wie kommen denn die Controller so schnell zu ihren Kontrollstreifen, die es ja wohl immer noch gibt.

Als RAD geplagter Pilot frage ich mich aber, ob das System das Routing so optimal gestalten kann wie ein Mensch das tun würde. Denn in der Regel ist auf den gewünschten Airways immer ein Stück wegen einem Eintrag im RAD nicht befliegbar (obwohl Radar einen dann doch durchläßt). Ich habe eine TB20 und bin deshalb meistens nur bis FL100 unterwegs. Da ist es besonders schlimm, denn oft enden die RAD Restriktionen in FL140 oder höher (Not avalable for traffic below FL140, zum Beispiel). Um nicht rieseige Umwege in Kauf zu nehmen, hilft es meistens nur, sich mit geschickt eingefügten Directs einen Weg durch den RAD Dshungel zu bahnen.

Ich finde da eigentlich meistens eine kurzes Routing und verlasse mich da nicht auf die Möglichkeit in der Luft ein Direct zu bekommen. In Frankreich z.B. sind sie da nicht so freigiebig mit Directs wie in Deutschland. Ich bin vor kurzem aus Sabelell gekommen, da haben die mich in Frankreich das gefilte Routing komplett abfliegen lassen, erst in Deutschland gings dann auf einmal mit Directs. Wenn man das Routing auf der Internetseite der CFMU validiert und dort ein "No Errors" bekommt, gehts auch hundertprzentig durch.

Jetzt frage ich mich, ob das das System auch kann. Aber trotzdem: wenns mal schnell gehen muß eine tolle Sache und endlich mal Innovation gegen die Bürokratie von Eurocontrol.

Übrigens kann man sich angeblich wegen unsinniger RADs auch beschweren. Ich habe vor kurzem bei Eurocontrol mal über die Sinnhaftigkeit dieser Airwayblocker nachgefragt und folgende Antwort erhalten:


"Hello Manfred,

The RAD is a strategic planning tool to organise the use of the airway structure in Europe in order to get the maximum capacity out of the system. If we just allowed anyone to do anything then you would spend a lot of time sitting on the ground with delays.

Obviously in the Tactical environment the controller has the final say on what you do and that is his/her prerogative.

If you have difficulty with specific flights then we need to contact the State where the problem exists and ask them to modify their restrictions to facilitate the traffic.

Brgds
Paul Collins
OpsD/CFMU
Tel. +322 729 9780
Fax. +322 729 9028"


Ob es was bringt bleibt dahingestellt. Nach den Erfahrungen kann man sich die Zeit sparen.

Viele Grüße
Manfred Helmholz [Beitrag im Zusammenhang lesen]

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