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Das neue Heft erscheint am 1. September
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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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Alle Beiträge von: Norbert V.H. Lange [henry]


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Avionik | Beitrag zu zugangs-sicherheit zu kleinflugzeugen
1. Januar 2006: Von Norbert V.H. Lange an Stefan Jaudas
Also dann wären wir ja doch bei der "Parkkralle" gelandet,
äh Pardon
"Prop-Kralle"´natürlich.

Das war mal ein wirklich guter praktischer Tipp eines fliegenden Experten.

Gruß
Norbert V.H. Lange [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Diesel-Duke absolviert traumhaften Erstflug!
1. Januar 2006: Von Norbert V.H. Lange an Holger Klemt
Sehr geehrter Herr Klemmt,

für einen Beginner ist es sehr spannend, dieses Thema zu verfolgen. Horizonterweiterung und Vertiefung der Fachkenntnisse werden dankbar angenommen.

Deshalb wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir einige auf den ersten Blick nicht plausibel erscheinende Positionen Ihrer Berechnungen erläutern könnten.

Eigentlich müßte sich ein Kalkulationsschema, mit dem sich der Stundensatz, sagen wir mal einer Druckmaschine feststellen läßt, auch prinzipiell auf eine "Flugmaschine" anwenden lassen.

Die neben der publizistischen gewonnene kaufmännische Erfahrung vieler Berufsjahre lehrt jedoch, daß bestimmte kaufmännische Prinzipien zwar überall gültig sind, jede Branche oder jedes Fachgebiet doch so seine Eigenheiten hat.

In Ihrem Beitrag vom 19.11.05 kalkulieren Sie auf der Basis von "mindestens 300 Stunden pro Jahr". In Ihrem Beitrag vom 28.11.2005 vergleichen Sie auf der Basis völlig unterschiedlicher TBO´s. Ist dies eine Eigenheit der Luftfahrt-Branche?

Wenn ich Angebote für Betriebsmittelinvestitionen vergleiche, gehe ich vom branchenüblichen Zeitraum für die Abschreibungen oder Erfahrungswerten aus, mal 3 Jahre, mal 5 Jahre, mal 10 Jahre, je nachdem um was es sich handelt.
Darin eingeschlossen sind u.a. auch Wartungskosten und Grundüberholungen, die innerhalb der Lebensdauer notwendig sind. Man schmeißt ja nicht gleich eine 4-c-Druckmaschine weg, nur weil im Farbwerk die Gummitücher abgenutzt sind.

Die Lebensdauer eines Flugzeuges endet doch auch nicht mit der TBO. Oder bin ich da falsch informiert?

Wenn ich Flugzeuge zu vergleichen hätte, wäre für mich der Zeitraum der jeweiligen Gesamtlebensdauer, incl. der darin enthaltenen Wartungs- und Überholungskosten, maßgeblich und nicht der Zeitraum der jeweils vorgeschriebenen Wartungsintervalle.

Aber vielleicht übersehe ich als Anfänger ja einige grundlegende Dinge noch nicht und Sie können mir da auf die Sprünge helfen.

Vielen Dank im Voraus
Ihr
Norbert V.H. Lange [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Events | Beitrag zu ZUeP - Wie viele Piloten verweigern eigentlich ?
1. Januar 2006: Von Norbert V.H. Lange an Michael Stock
Guten Tag Herr Stock!

auch Ihnen meinen Glückwunsch für die sachliche Vorgehenswesie.

Hervorragend, wie kühl,besonnen und strukturiert Sie dieses Problem angehen. Step by Step.

Ganz wichtig erscheint mir, daß Sie, und andere in diesem Forum, auf unsere Grundrechte pochen.

Ich dachte anfangs auch, was soll´s ich habe nix zu verberegen. Ein Beitrag von Prof. Vogeler hat mir jedoch die Augen geöffnet, was auf dem Spiel steht.

Deshalb kommt hier in diesem Forum für meinen Geschmack das Prinzip der "Unschuldsvermutung" zu kurz.

Dieses Prinzip unterscheidet unser Rechtssystem von anderen in ganz erheblichem Maße.

Es ist schon ein gravierender Unterschied, wenn man mit viel anwaltlichem Aufwand (und Geld) seine Unschlud beweisen muß, wie in anderen Ländern üblich.

Bei uns gilt: (noch):
Jeder Polizist, jeder Staatsanwalt, jeder Richter, jeder Beamte, auch beim Finanzamt, muß erst mal davon ausgehen, daß Sie unschuldig sind und Ihre Aussagen (und Steuererklärungen) glauben.

Jedes der genannten Organe muß Ihnen erst mal Ihre Schuld beweisen oder die Unrichtigkeit Ihrer Angaben.

Bevor ein Urteil nicht rechtskräftig ist, darf Sie keiner als "schuldig" bezeichnen. Deswegen nennen die Medien einen Angeklagten immer den "mutmaßlichen" Täter. Sonst könnte er wegen Rufschädigung etc. klagen.

Durch die ZÜP wird dieses Prinzip der Unschuldsvermutung nicht nur einfach umgangen, nein, es wird ein Präzedenzfall geschaffen.

Wehret den Anfängen!
Das Prinzip der Unschuldsvermutung ist in Gefahr!


Norbert V.H. Lange
Freier Publizist [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Events | Beitrag zu ZUeP - Wie viele Piloten verweigern eigentlich ?
1. Januar 2006: Von Norbert V.H. Lange an Konrad Vogeler
Guten Tag!

Habe seit längerer Zeit wieder mal Zeit hier reinzuschauen und mich selten so köstlich amüsiert, wie über Ihr "konstruktives" Gespräch mit dem RP Dresden.

Ja. Das ist das Holz aus dem die Herren der Lüfte geshnitzt sind. Cool, clever und immer ein Alternate im Hinterkopf.

Erfolgreiches 2006
wünscht
Norbert V.H. Lange [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Avionik | Beitrag zu zugangs-sicherheit zu kleinflugzeugen
1. Januar 2006: Von Norbert V.H. Lange an 
Guten Tag Ingo Fuhrmeister,

und zunächst einmal ein erfolgreiches 2006,
auch allen anderen Teilnehmern.

Ihnen, Herr Fuhrmeister, darf man keinen übertriebenen Sicherheitswahn vorwerfen.

Ihr Vorschlag ist auch eine Antwort auf die konkreten Bestrebungen einiger Ministerien, die Parkkralle in der AL einzuführen.

Ihr System könnte helfen zu verhindern, daß der AL völlig sachfremde und unzumutbare technisch-bürokratische Vorschriften gemacht werden.

Glückwunsch!

Norbert V.H. Lange
Freier Publizist [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Erster Fall: Lizenzentzug wegen Aufmüpfigkeit - Die feuchten Träume der Bürokraten
22. Oktober 2005: Von Norbert V.H. Lange an Mueller Manfred
Gut gebrüllt Löwe!

.. und eigentlich haben Sie Recht. Hier wimmelt es nur so von verhinderten Feierabendpolitikern, Stammtischbrüdern und Papiertigern.

Aber es sind auch einige sehr gute Leute darunter und die haben Erfolg mit Ihrer sachlichen Art und Weise die Dinge anzugehen.

Sicherlich haben Sie auch recht mit Ihren Bemerkungen zum PZF.
Allerdings stehen im PZF nur durch ein Gericht festgestellte Strafen.

Ein Staatsanwalt ermittelt nur, wenn ein genüg umfangreicher Anfangsverdacht vorhanden ist.

Das alles ist bei der ZÜP nicht der Fall, wie ja schon weiter oben ausführlich beschrieben.

Mir geht nur gewaltig gegen den Strich, daß hier das Prinzip der Unschuldsvermutung ausgehöhlt wird.

Wenn man sich dagegen wehrt durch einfachen zivilen Ungehorsam, wird man genötigt. Nichts anderes als Nötigung ist die Drohung und jetzt der Vollzug der Lizententziehung, wenn man die ZÜP nicht beantragen will.

Wehret den Anfängen.

Ihr
Norbert V.H. Lange
Freier Publizist [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Wartung | Beitrag zu Sicherheit
22. Oktober 2005: Von Norbert V.H. Lange an 
Also offenbar habe ich kein Item vergessen.

Wenn Sie allerdings, sorglos träumend vergessen sollten, den Tankwahlschalter rechtzeitig zu bedienen, können Sie nicht mal so eben auf die Standspur fahren und mal eben nachschauen, was denn da los ist.

Das Flugzeug sinkt dann erstmal, und bis Sie sich wieder berappelt haben und erkennen was überhaupt los ist, kann es schon zu spät sein.

Also was sollen diese untauglichen Verrgleiche zwischen Auto und Flugzeug?

fragt
ihr
Norbert V.H. Lange
Freier Publizist [Beitrag im Zusammenhang lesen]


IFR & ATC | Beitrag zu Störsender über deutschen Atomkraftwerken
22. Oktober 2005: Von Norbert V.H. Lange an Lars Maaßen
Eine wunderschöne Glosse und so wahr. Jedes Wort.

Übrigens, steh ich jetzt auf dem Schlauch?
Was ist AAA?

Egal. Ich wüßte noch eine sichere Methode:

Alle AKW´s abschalten!

Norbert V.H. Lange
Freier Publizist

Ouuhh. Jetzt hab´ich was geschrieben. Jetzt werde ich von immer den gleichen Verdächtigen sicherlich als subversiver GRÜNER verdächtigt.

Norbert V.H.Lange
Freier Publizist [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Events | Beitrag zu Leserreise 2005
22. Oktober 2005: Von Norbert V.H. Lange an 
Guten Tag Herr Ehrhard!

Der Herausgeber einer Zeitung, bei der ich fest angestellt war, sagte mal zu mir, als ich die innere Presse- und Meinungsfreiheit reklamierte: (Sollte Kompromisse machen, wegen Anzeigenkunden.)

"Pressefreiheit? Meinungsfreiheit? Ich bin der Herausgeber mein Lieber, es ist meine Pressefreiheit und meine Meinungsfreiheit, die Sie zu vertreten haben."

Daraufhin gekündigt und seitdem freiberuflich tätig.

Frei und unabhängig.

Möglich durch zweites, ebenfalls selbständiges Standbein, kaufmännisch und geisteswissenschaftlich.

Gehöre nicht zu den Boulevard-Journalisten, die um jeden Preis nach einer Schlagzeile suchen.

Habe solide Ausbildung als Verlagskaufmann und Journalist.
Handwerk von der Pike auf bei einer technischen Fachzeitschrift gelernt. Dort genaues Recherchieren und Gegenchecken von Infos an der Tagesordnung. Ethische Grundsätze des Journalismus als Grundlage meiner Tätigkeit können vorausgesetzt werden.

Siehe "Piper vs. Phantom".(ATC&IFR)
Jede Info mindestens durch zwei unabhängige Quellen solide verifiziert.

Also bitte nicht in den Topf mit Kollegen der Boulevardpresse oder mit den armen Zeilenknechten der Lokalpresse werfen, die heute über den Kleintierzüchterverein und morgen über das Flugplatzfest berichten müssen, um ihre Brötchen zu verdienen.

Denen wird oftmals ihre sehr gut gemachte Arbeit vom Chefredakteur rigoros zusammengestrichen, weil angeblich der Platz nicht ausreicht. In Wirklichkeit will der aber das Zeilenhonorar so gering wie möglich halten.

Ich könnte jetzt eine rhetorische Retourkutsche folgen lassen, bezüglich Ihrer Kenntnisse vom Innenleben einer Tagezeitungsredaktion.
Aber lassen wir das.

Ihr
Norbert V.H. Lange
Freier Publizist [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Flugzeugbau | Beitrag zu TT62: Die HPA informiert
22. Oktober 2005: Von Norbert V.H. Lange an 
Triumpfgefühl?
Enttäuschend ist das richtig Wort.

Aber Sie haben in einem Recht. Mir geht es genauso. Zu lange Texte sind sehr mühsam zu lesen. Vielen Dank für den Hinweis.

Werde versuchen das zu ändern, bei anderen Themen, denn dieses ist für mich jetzt erstmal abgeschlossen.

So long.
Norbert V.H. Lange
Freier Publizist [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Flugzeugbau | Beitrag zu Gibt´s was neues von der TT62?
17. Oktober 2005: Von Norbert V.H. Lange an Georg Winkler
Guten Tag Herr Winkler!

Habe mal Ihre Seiten angeschaut. Vielleicht bin ich ja ein wenig begriffsstuitzig. Aber ich kann aus Ihrem Internetauftritt beim besten Willen nicht erkennen, mit was Sie Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze schaffen. Mit diesem dürftigen online-Anzeigenblatt etwa?

Fragt
Norbert V.H. Lange [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Wartung | Beitrag zu Sicherheit
17. Oktober 2005: Von Norbert V.H. Lange an Max Sutter
.. und alle anderen!

War das jetzt Ernst gemeint mit den IQ-Tests?

Ich bin in der Ausserschulischen Bildungsarbeit tätig gewesen. Da ist man von deren Aussagekraft überhaupt nicht überzeugt.

Auch was mir als Ausbilder im Betrieb schon so alles an IQ-über-Hundert-Azubis mit Abitur< Note 1 von der Personalabteilung empfohlen wurde, hat mich von der Qualität der Tests nicht gerade überzeugt.

Da gibt es sogenanante "Intelligenz-Struktur-Tests", die sollen wesentlich aussagekräftiger sein.

Die wichtigsten Eigenschaften eines Fliegers sind meiner Ansicht nach folgende:

1. In sich ruhende Persönlichkeit, die nicht gleich bei jedem Problem hysterische Panikanfälle bekommt.

2. Multitaskfähigkeit, also mehrere Aufgaben gleichzeitig lösen können, ohne dabei den Überblick über die Gesamtsituation zu verlieren.

3. Absolutes Sicherheitsbewußtsein und penible Genauigkeit sollten vorhanden sein, mindestens aber die Bereitschaft mitbringen, sich dies anzueignen. (Das kann man sich auch antrainieren!)

Wie gesagt, wenn man sich unsicher ist, sollte man mal zu einem Flugsportverein gehen und wenigstens einen Schnupperflug machen. Das geht auch schon mit 17.

Hab´ich noch ein wichtiges Item vergessen?

Norbert V.H. Lange
Freier Publizist [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Flugzeugbau | Beitrag zu Gibt´s was neues von der TT62?
17. Oktober 2005: Von Norbert V.H. Lange an Jan Brill
Guten Tag Herr Brill,

Ihr Beitrag ist ja schon eine Weile her, aber es gibt Themen, die sind zeitlos und Sie sprechen mir hier einmal wirklich aus der Seele.

Diese ewig superschlauen Bedenkenträger, die alles verschlimmbessern würden, würde man sie denn lassen, gehen mir langsam auf den Nerv!

Grundsätzlich weise ich auf meinen Beitrag

PuF-Forum
- Flugzeugentwicklung
ATT 62
21.09.2005###-MYBR-###12:23

hin, zur Verstärkung Ihrer Hinweise auf "andere namhafte Unternehmen, die bereits in großen Schwierigkeiten waren."

"Der Jumbo hat mehr Kinderkrankheiten als Sitzplätze" hieß es bei dessen Einführung ketzerisch.

Die 747-400 (Erstflug 29.04.1988) wurde mit einjähriger Verspätung in LH-Flotte integriert. Lufthansa-Technik mußte nach Auslieferung erst mal 23 Flugzeuge grounden. Erst als Abraham und Weber (damals LHT-Vorstand) in den USA auf den Tisch gehauen haben, kam eine hochkarätige Ingenieurtruppe unter Leitung von Boeing-Boss Sutter nach Hamburg.

Was sind dagegen die TT-Schwierigkeiten?

Es spricht für Sie und die PuF-Redaktion, daß Sie es seriöser journalistischer Ethik entsprechend ablehnen, ein in Schwierigkeiten befindliches Unternehmen "nun nicht auch noch als die neueste Sau durchs Dorf zu treiben".

Das ist wirklich sehr anständig!

Ihre Bemerkungen zu den persönlichen "Offenbarungen" teile ich voll und ganz. Mir ging es seinerzeit ähnlich, als ich mein Pseudonym "Henry" lüftete. Aber so ist das nun mal: Sobald man etwas persönliches von sich preis gibt, wird man in eine Schublade gesteckt. Ich kann damit leben und Sie ja wohl offensichtlich auch.

In Anlehnung an den Beitrag von W.v.Sieveking
26.04.2004 14:44 Uhr, sollte man sich tatsächlich gelassen ans Ufer setzen und warten, "bis das Wasser wieder klar wird."

Und all jenen, die jetzt wieder unsachlich auf den Putz hauen, sei ein Zitat von Bernhard Conrad, Vice President LHT ins Stammbuch geschrieben:

..."Manchmal ist die Technik wie eine junge Dame - sie steckt voller Überraschungen."
Zitatende

In diesem Sinne
grüßt aus dem Taunus
Norbert V.H. Lange
Freier Publizist
(Henry) [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Events | Diskussion Leserreise 2005
16. Oktober 2005: Von Norbert V.H. Lange 
Das ist eine ganz prima Sache!
Gratuliere!

Diese Live-Berichte haben was!

Kann mir ja vorstellen, daß es an Bord viel zu tun gibt. Sich dann trotzdemn noch Zeit nehmen live zu berichten. Hut ab!

Viel Erfolg weiterhin!

Norbert V.H. Lange
Freier Publizist
(Henry)

P. S. Grüße an die sicherheitsbewußten Crews. Schönen Srandurlaub. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Flugzeugbau | Beitrag zu TT62: Die HPA informiert
16. Oktober 2005: Von Norbert V.H. Lange an Norbert V.H. Lange
Tja, so ist das mit einigen von Euch. Sobald man mit harten Fakten aufwartet und sachlich wird:

Schweigen im Walde.

Lange [Beitrag im Zusammenhang lesen]


IFR & ATC | Beitrag zu Störsender über deutschen Atomkraftwerken
16. Oktober 2005: Von Norbert V.H. Lange an RotorHead
Nur noch mal kurz zur Vervollständigung:
Im Normalbetrieb ist es so, wie Sie es beschrieben haben.
Habe jetzt erfahren, daß die USA angeblich am 11.9. ihr GPS-System kurzfristig abgeschaltet haben, weil befürchtet wurde, daß evtl. GPS-gesteuerte Raketenabgriffe bevorstehen könnten.

Also ich würde GPS immer nur als zusätzliches Backup zu Redundanz nutzen. Niemals allein.
Wenn es mal Galileo gibt, soll das ja alles anders werden.

Gruß
Norbert V.H. Lange
Freier Publizist [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Erster Fall: Lizenzentzug wegen Aufmüpfigkeit - Die feuchten Träume der Bürokraten
16. Oktober 2005: Von Norbert V.H. Lange an Maurice Konrad
Na also! Klappt doch, dank AOPA!

Jetzt nicht mehr nur gejammert, sondern klagt was das Zeug hält!

Je mehr Gerichte in allen Bundesländern damit beschäftigt sind, desto besser.

Wäre doch gelacht, wenn ihr es nicht schaffen würdet, unseren schönen Rechtsstaat vor ein paar übereifrigen Beamten zu schützen.

Denn bitte nicht aus den Augen verlieren:
Die Justiz ist dazu da, der Executive auf die Finger zu klopfen.

Nicht auswandern. Recht einklagen.

Norbert V.H. Lange
Freier Publizist [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Wartung | Beitrag zu Sicherheit
21. September 2005: Von Norbert V.H. Lange an 
Hallo Jonas,

als ich so alt war wie Du, ging es mir genauso.

Später habe ich festgestellt, daß die alle auch nur mit Wasser kochen, was das mathematische Verständis angeht.
Heute ärgere ich mich ein wenig, daß ich mir damals selbst Berge aufgebaut habe, die eigentlich gar nicht da waren.

Besonders eine einmalige Gelegenheit während meines Wehrdienstes bei der bodengebundenen Fernmeldetruppe der Luftwaffe, zur "Fliegenden Truppe" zu wechseln, wenn ich mich auf länger Zeit verpflichtet hätte, habe ich vorbeiziehen lassen.

Aus heutiger Sicht gesehen, war das eine große Dummheit.

Es gibt Möglichkeiten, sich zu informieren, wie diese Zeitschrift hier, "Pilot und Flugzeug", die allerdings mehr für anspruchsvolle, erfahrene Piloten herausgegeben wird. Herr Brill wird mir deshalb verzeihen, wenn ich "fliegermagazin" und "aerokurier" nicht als Wettbewerber ansehe und hier ebenfalls erwähne.

In jedem guten Zeitschriftenhandel kannst Du die finden, aber auch im Internet. Bücher gibt´s z.B. beim "Motorbuch-Verlag", für die Ausbildung beimn "Schiffmann-Verlag" oder bei "peterssoftware.

Aber auch bei www.eddh.de kannst Du mal ein bischen stöbern, sowie auf den Seiten der Verbände der GA (General Aviation = Allgemeine Luftfahrt) www.daec.de und www.aopa.de kann man seine Leidenschaft für´s Fliegen vertiefen. Wenn Du mal angefangen hast, wirst Du alleine alle weitere Quellen finden.

Übringes, wie ich von gerade frisch gebackenen FO´s, das sind die Copiloten, (FO= First Officer) gehört habe, wird neben den mathematisch-physikalisch-technichen Fähigkeiten heute großer Wert gelegt auf soziale Kompetenzen, Fähigkeiten zur Teamarbeit, Verhalten in Stresssituationen usw..

Also, nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Einfach mal versuchen oder mal mit dem Segelfliegen beginnen.

Bezüglich der "Billigfieger" kann man allgemein sagen, daß die es sich gar nicht leisten können, an der Technik oder Wartung der Maschinen zu sparen. Wenn da mal so ein Vogel deswegen runterfällt, ist deren Geschäft auch am Boden.

Grundsätzlich kann man sagen, daß Flugzeuge, die in Deutschland und der EU die Erlaubnis haben zu fliegen, technisch o.k. sind.

Schwarze Schafe und einzelne Ausnahmen gibt es immer wieder mal, sind aber selten.

Das LBA (Luftfahrt-Bundesamt) hat eine spezielle Truppe gergündet, die das auch immer wieder überprüft, mit überraschenden Kontrollen, vor allem bei Fliegern aus Ländern, wo bekannt ist, daß man es dort mit der Sicherheit nicht so genau nimmt.

Also
viel Freude beim Fliegen
aktiv und passiv
wümscht

Norbert V.H. Lange
Freier Publizist [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Flugverbot über City Berlin gelockert
21. September 2005: Von Norbert V.H. Lange an Christoph Lemmer
Zitat:
Eines ist absolut bemerkenswert: Es ist meines Wissens das erste Mal, daß öffentlicher Druck in Sachen behördlichen Flugunsinns Behörden wenigstens zum Teilrückzug gezwungen hat, diesmal sogar gleich zwei Bundesministerien mit den hartleibigen Ministern Schily und Stolpe vorn dran. Kompliment.
Zitatende.###-MYBR-###

Ich meine:
Das war kein öffentlicher Druck, das war kein Teilrückzug.

Das waren handefeste kommerzielle Interessen eines einzelnen Unternehmers, die zu einer Ausnahmegenehmigung führten, und das relativ schnell.

Und das ist gut so!

Wäre wirklich eine Katatrophe, wenn jetzt durch dieses unsinnige Verbot auch noch Arbeitsplätze wegfielen, und das völlig ohne Not.

Insoweit kann ich Ihnen nur zustimmen:

Kompliment an zwei Bundesministerien mit den einsichtigen Ministern Schily und Stolpe an der Spitze.

Norbert V.H. Lange
Publizist [Beitrag im Zusammenhang lesen]


IFR & ATC | Beitrag zu Störsender über deutschen Atomkraftwerken
21. September 2005: Von Norbert V.H. Lange an 
Ja, da haben Sie wohl Recht.

Mir geht es bei diesem Vorschlag aber vor allem um die Methodik.

Ein Politker denkt, der große Teil der Bevölkerung hat Angst, daß da mal einer mit einem AKW dasselbe macht, wie mit den Twin-Towern.
Nun will er ein guter Politker sein....
Sie wissen was ich meine.

Es bringt aber doch erfahrungsgemäß nichts, die Politker zu kritisieren, etwa durch Ihren berechtigten Einwand.

Wer Maßnahmen wie ZÜP, GPS-Störsender, geplante Parkkrallen, ED-R´s usw kritisiert, daß sie nix taugen und sonst auf Totalverweigerung macht, ohne die Ängste und Sorgen der Bevölkerung Ernst zunehmen, muß sich den Vorwurf gefallen lassen, er sei ignorant, arrogant ....
(Bitte, das ist jetzt nicht persönlich gemeint, Sie persönlich bringen ja oft kompetente Beiträge)

Der Heise.de-Vorschlag ist meines Erachtens deswegen ein gutes Beispiel, weil er die Ängste und Besorgnisse von Teilen der Bevölkerung und der Politiker aufgreift, die Sinnlosigkeit und Unmöglichkeit der geforderten Maßnahme (hier GPS-Störsender) aufzeigt und einen Vorschlag unterbreitet, der, wie Sie richtig sagen, zwar ebenso sinnlos ist, technisch ohne großen Aufwand aber machbar ist und vor allem die GA überhaupt nicht beeinträchtigt.

Wenn die GA lediglich nur kritisiert, vor allem in der von mir an anderer Stelle beschriebenen Art und Weise, wird ihr das langfristig nur schaden, wie ebenfalls an anderer Stelle ausführlich dargelegt.

Wenn die GA dagegen den heise.de-Vorschlag unterstützt, wird mann ihr keinen Vorwurf daraus machen können. Es könnte der positive Effekt sachlich fundierter Kompetenz vermittelt werden,

meint
Ihr
Norbert V.H. Lange
Freier Publizist [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Flugzeugbau | Beitrag zu TT62: Die HPA informiert
21. September 2005: Von Norbert V.H. Lange an Holger Klemt
.. und alle anderen, die sich lange zu diesem Thema nicht mehr geäussert haben.

Wer sich den, zugegeben, rethorisch-polemischen Vorspann sparen will, findet weiter unten, stichwortartig, interessante Fakten zu Entwicklung und Verspätungen von Boeing, MD, Airbus und Co.

Provokation ON:
W.v.Sieveking ist ein ein lebenserfahrener Beobachter:

Zitat vom 26.04.2004 14:44 Uhr
"...warten, bis das Wasser wieder klar wird."
Zitatende

Ebenso wie Johnseagull
am 1.05.2004 16:40 Uhr

der,###-MYBR-###
Zitat,
"Die Methode dieser Netzterroristen"
Zitatende

aufdeckt und damit offensichtlich richtig liegt. Bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis die von ihm beschriebenen Subjekte das von ihm beschriebene Erzeugnis hier absondern,
und

Zitat
"auf Flachen ziehen und als Coke verkaufen."
Zitatende.

werden.
Aber ich warte nur darauf.

Ja, ja, ich weiß, was Sie jetzt denken, und Sie haben Recht:
Es besteht die Gefahr, daß das dadurch das Feuer wieder anfacht wird.

Aber ich habe aber meine Gründe dafür und bitte den sachorientierten Leser schon jetzt um Nachsicht, denn
um mit W.v.Sieveking zu sprechen:

Man muß nur lange genug klares Wasser in das Glas schütten, bis das Wasser wieder klar wird.

Wäre doch gelacht, wenn wir an der Sache Orientierten es nicht schaffen würden, das Glas von Trübungen weitgehend freizuhalten.

Provokations OFF.

Die sachlichen Aspekte dieses Themas inspirierten mich nämlich mal nachzusehen, wie es denn bei den "Großen" der ACFT-Hersteller so mit der Entwicklung und den Verspätungen aussieht.

Das war ganz schön überraschend und es soll den an der Sache interessierten nicht vorenthalten werden, auch wenn einige Zeitgenossen, wie beispielsweise solomini, jetzt wieder schimpfen werden, der armselige Schreiberling dieser Zeilen solle "im Taunus bleiben", "erst mal fliegen lernen" und sich nicht wie ein Tauchsieder überall hineinhängen.

Aber das ist nun mal das Naturell eines Publizisten: Er nimmt zu den ihn interessierenden Fragen Stellung und ist daran gewöhnt, mit seinen Ansichten nicht überall auf Gegenliebe zu stossen. Das ist normal und damit kann er sehr gut leben.

Seit Anfang diesen Jahr nutzt er zwar verstärkt einschlägige Internetforen, beschäftigt sich deshalb aber nicht erst seitdem mit Fragen der Luft- und Raumfahrt.

Deshalb wurde zum Thema "Flugzeugentwicklung" mal in alten Akten und Archivalien gestöbert und neuere Quellen ausgeschöpft.
###-MYBR-###Zitat:
"Flugzeugtechnik wie junge Dame - steckt voller Überraschungen"
(Conrad, VP, LHT)
Zitatende

Es ist doch grundsätzlich erfreulich, wenn es wieder einmal Ingenieure, Techniker, Erfinder gibt, die neue Konzepte entwickeln.

Dies ist in der Luftfahrt nichts Neues. Es wird immer entwickelt und geforscht.

Wer solche Bemühungen unterstützt darf kein Spekulant sein, der sein eingesetztes Kapital schnell vermehren will, er muß einen langen Atem haben und auch damit rechnen, daß sein Geld verloren geht.

Das ist normal und auch nichts Neues.

Nichts Neues ist ebenfalls, daß es in der Geschichte der Flugzeugentwicklung immer wieder Probleme, Rückschläge und Verspätungen gab und künftig auch immer wieder geben wird.

Nur wenig neue Flugzeuge werden und wurden an Erstkunden pünktlich ausgeliefert.

Verspätungen sind sogar die die Regel.
Um das ganze hier nicht zu sehr aufzublähen und den geneigten Leser nicht zu ermüden, hier einige Stichworte und Zitate aus dem Archiv:

Zitat:
Bernhard Conrad, Vice President LHT:
"Jedes neues Flugzeug ist eine enorme Herausforderung für den Hersteller. Oft ist es ein Programm, das über zehn Jahre läuft. Ich glaube, es gibt kaum einen komplexeren technischen Prozeß, von der Raumfahrt abgesehen, als die Flugzeugentwicklung bis zur Auslieferung. Manchmal ist die Technik wie eine junge Dame - sie steckt voller Überraschungen."
Zitatende.

B 747
Vor 36 Jahren flügge geworden.
Wäre nur Bruchteil der damals verbreiteten Hiobsbotschaften und "Tatarennachrichten" wahr gewesen, B747 wäre nie geflogen.

Tatsachen:
- Probleme mit dem Abfluggewicht
- während Entwicklung zwischen 1967 und 1969
um 14 Tonnen erhöht, wäre sonst zu leicht geworden.
- Schuberhöhung JT9D-3-Triebwerke im Schnellverfahren
von 182 kN auf 193 kN
- Folgen:
- Auslieferung des Triebwerks erheblich verspätet
- 5% mehr Kerosinverbrauch
- Rückruf der ersten 33 Flugzeuge
- Ernsthafte Probleme Triebwerksaufhängung und
Schalldämpfer
- Flugleistungen nicht annähernd erfüllt

Erstflug 09.02.1969

- Airlines-OPS-Schwierigkeiten
- APU
- Landeklappen
- Türen
- Elektrischen Kabinensysteme
- Beladungsysteme

Lufthansa als Erstkunde sehr darunter gelitten.

1970
Böse Zungen aus Everett:
"Der Jumbo hat mehr Kinderkrankheiten als Sitzplätze."
(350 bis 490)
- Zuverlässigkeit bei ca. 90%
- Produktion radikal gedrosselt

Bis 1973 setzt Boeing alle seine Kräfte konzentriert ein und überwindet alle Schwierigkeiten.

Danach wurde 747 Boeings größter wirtschaftlicher Erfolg
- 1977 = 356 Stück
- 1981 = 534 Stück
- 09/2005 = 1.356

Jahrzehnte Monopolstellung

747-400
- Erstflug 29.04.1988
- Mit einjähriger Verspätung in LH-Flotte integriert
- Schwerwiegende Probleme bei Einführung -
- Lufthansa-Technik nach Auslieferung 23 Flugzeuge
747-400 gegroundet
- Wochenlange nichts geschehen
- Technik-Vorstand
( damals Jürgen Weber und Reinhardt Abraham)
zu Boeing geflogen und auf den Tisch gehauen
- 24 Stunden später kommt Boeing Boss Sutter
(Vater der 747)mit seinen besten Ingenieren nach
Deutschland und beendet das Drama
- Boeing war überfordert
- Probleme völlig unterschätzt
- Drei führende Fluggesellschaften, drei verschiedene
Triebwerkswünsche
- CF6-80
- PW 4000
- RB 211-524
- Umstellung 3- Mann auf 2-Mann-Cockpit

747 kein Einzelfall.
Auch andere Hersteller lieferten verspätet aus.

Wesentlich mehr Neuflugzeuge verspätet, als pünktlich ausgeliefert.

Beispiele für pünktliche Auslieferungen:
- Boeing 777 (Erste zweistrahlige Großraum-Jet)
- Erstkunde UA

- Airbus 310
- Erstkunde AF
- hatte allerdings zu wenig Reichweite,
weil Siwssair und LH Sonderwünsche hatten

Weitere Verspätungen:

- CONVAIR 990/990Am Coronado
- Swissair und American Airline verzweifelt
- Nur 73 Exemplare gebaut
- Piloten und Ingenieure spotteten:"Rohrkrepierer"

- Fokker 100
- Fokker hatte sich völlig übernommen
- Ende der 80er Jahre Einführung bei Swissair.
Totales Desaster
- Fahrwerk und Klimaanlage
- Swissair-Techniker setzten Fokker-Ingenieure und
Fluglehrer
kurzerhand vor die Tür
- Manual neu geschrieben
- 5 Monate später alles OK

- MD 11
- hat nie die versprochenen Nutzlast-Leistungen erfüllt
- Swissair hat immer Ausgleichszahlungen aus Seattle
erhalten

- SAAB 2000
- Gut angekommen bei Passagieren, nicht bei Airlines
- Kompensationszahlungen geleistet
- Embraer 170
- Erstkunde Aliltalia erhält Twinjet mit einjähriger
Verspätung

- Airbus A 318
- PW-Triebwerke Anforderungen nicht annähernd erfüllt
- Verzögerung 3 Jahre
- Programm auf CFM56 umgestellt
- Abbestellungen
Von 134 bestellten nur 71 ausgeliefert.
###-MYBR-###Quellen:
Henry´s Primärquellen-Archiv
Henry´s Sekundärquellen-Archiv
AERO 9/2005 "Mehr Kinderkrankheiten" als Sitzplätze, Seite 26 ff by Karl Morgenstern.

Dies sind genug Beispiele, die zeigen, daß die ATT 62-Probleme durchaus im Rahmen liegen.

Also: Ruhig Blut,

meint
Norbert V. H. Lange
(Nein, nicht aus dem Taunus,
heute aus eddh)

P.S.
Übrigens, die angeblichen Verspätungen bei der Auslieferung des A 380 soll angeblich auf die Arbeitsmethodik des deutschen Airbus-Werkes in Hamburg zurückzuführen sein. Beim zweiten Prototypen soll, zuverlässigen Quellen zu Folge, die Verkabelung total verändert worden sein. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


IFR & ATC | Beitrag zu Ist Angst vorm Fliegen eben doch berechtigt?
18. September 2005: Von Norbert V.H. Lange an 
.. und alle anderen.

Sorry!

War selbstverständlich etwas (etwas viel) übertrieben.
Versuche mich zu bessern.

Lange [Beitrag im Zusammenhang lesen]


IFR & ATC | Beitrag zu Störsender über deutschen Atomkraftwerken
18. September 2005: Von Norbert V.H. Lange an Norbert V.H. Lange
Vielen Dank, meine Herren,

für die sachlichen Beiträge.
Vor allem der Hinweis auf "heise" hat war zielführend.

Zitat aus
www.heise.de/newsticker/meldung/64016:
§§§§§§§§&sect;§§§§§§§§§§§§§§§§&sect;§§§§§§§§§§§§§§§§&sect;§§§§§§§&sect;§§§§§§§&sect;§§§§§§§&sect;
Als Konsequenz müsste man also den Empfangsbereich sehr viel großflächiger stören -- ein Durchmesser von 100 Kilometer für jedes Kraftwerk wäre das Minimum. Bei der Größe Deutschlands verbunden mit der vorhandenen Kernkraftwerks-Dichte würde man damit aber der Nutzung von GPS-Daten hierzulande (Straßennavigation, Luftfahrt, Toll-Collect) den Todesstoß versetzen. Abgesehen von der Tatsache, dass auch dem legalen Stören eines Funkdienstes derzeit noch einige Gesetze im Weg stehen. Die für Funkdienste in Deutschland zuständige Bundesnetzagentur teilte heise online auf Anfrage mit, dass nach dem geltenden TKD eine Zuweisung von Störsendern sowieso nicht möglich ist.
§§§§§§§§§&sect;§§§§§§§§§&sect;§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§###-MYBR-###Zitatende.

Genau das meinte ich mit meiner Bemerkung
Zitat:
§§§§§§§§&sect;§§§§§§§§&sect;§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§
"Will man mit Störsendern arbeiten, müßte man konsequenterweise flächendeckend Störsender installieren.
"Na ja, ...." "
§§§§§§§§§&sect;§§§§§§§§&sect;§§§§§§§§§§§§§§§§§§&sect;§§§§§§§§&sect;§§§§§§§§&sect;§§§§§§§§###-MYBR-###Zitatende

Das schöne bei Heise ist immer, daß nicht nur kritisiert wird, sondern gleich auch sinnvolle Lösungsvorschläge gemacht werden.

Zitat:###-MYBR-###§§§§§§§§&sect;§§§§§§§§§§§§§§§§§§&sect;§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§
Statt es mit abenteuerlichen Störmanövern zu versuchen, unter denen die Republik mehr leidet, als dass ein erkennbarer Sicherheitsgewinn damit verbunden ist, würde viel mehr Sinn machen, die Navigationsprogramme moderner Flugzeuge mit Koordinaten zu füttern, die sicherheitkritische Gebäude und Einrichtungen repräsentieren, die nicht angeflogen werden dürfen. Verbunden mit einem elektronischen Fly-by-Wire-System, wie es etwa in der Boeing 777 und mehreren Modellen des europäischen Flugzeugbauers Airbus schon vorhanden ist, hätten potenzielle Highjacker kaum eine Chance, solche Punkte als Angriffsziele auszuwählen. Vielmehr würden die Steuerungscomputer in den Flugzeugen selbsttätig alles unternehmen, um beispielsweise einen gezielten Absturz auf ein Atomkraftwerk zu verhindern. (pmz/c't)
§§§§§§§&sect;§§§§§§&sect;§§§§§§§§§§§§§§§&sect;§§§§§§§&sect;§§§§§§§§§§§§§§§§&sect;§§§§§§§&sect;###-MYBR-###
Voila!
Das wär´s also.
Das Thema ist da ja in guten Händen und diese Erkenntnis wird sich auch, wenn der Wahlkampf vorüber ist, auch bei den Politikern durchsetzen.

Oh!! A pro pro Wahlkampf.
Ich muß ja noch wählen gehen.

Da es zum Thema "GPS-Störsender" dank Heise eigentlich nix mehr zu sagen gibt, werde ich meine Energie jetzt sinnvoller einsetzen und das Kreuzchen an der richtigen Stelle machen.


Bis demnächst
Ihr
Norbert V.H. Lange
Freier Publizist

P.S. ... ich meine natürlich die Kreuzchen ... [Beitrag im Zusammenhang lesen]


IFR & ATC | Beitrag zu Ist Angst vorm Fliegen eben doch berechtigt?
17. September 2005: Von Norbert V.H. Lange an Norbert V.H. Lange
Kommentar zum Thema
"Nur noch mit Autopilot fliegen?"


Piloten und Ingenieure der Deutschen Lufthansa entwickeln gemeinsam mit Airbus neues Flugführungssystem
###-MYBR-###Trackball
Neue Cockpits-Standards im A 380

Was dem MS-Flight-Simulator-Piloten seine Maus, ist dem A380-Profis sein Trackball. Damit können nun auch im Flugzeug der Zukunft, wie bei jedem PC, auf einfache und schnelle Art Daten abgerufen und Befehle erteilt werden.

Kein langwieriges Eintippen von Koordinaten mehr, keine Fehleingabengefahr. Mit ein paar Klicks kann die Cockpitbesatzung beispielsweise den Flugweg einfach optisch verändern.

Das neue System bietet Erleichterung und größere Sicherheit. Die ATC-Kommunikation wird weiterhin vorwiegend mündlich durchgeführt, aber es hält immer mehr der Datenfunk Einzug ins Cockpit.

Ingo Tegtmeyer, Flugkapitän und Technischer Pilot bei Lufthansa demonstriert mit einem Klick auf einen Punkt des Displays, wie er beispielsweise eine turbulente Wetterzone umfliegen kann.

Einen temporären (neuen) Flugplan erzeugt der Rechner mit nur zwei Klicken. Das Unwetter wird dem Piloten als dreidimensionales Bild dargestellt. Er sieht genau, an welchem Punkt des Wetters er sich befindet, kann die turbulenten Zonen umfliegen und dadurch seinen Passagieren erheblich mehr Reisekomfort bieten.

Kein Computerspiel, sondern Realität im neuen Airbus A380.

Ingo Tegtmeyer: „Auf den ersten Blick sieht es so aus wie jedes moderne Airbus-Cockpit. Die Grundphilosophie, die sich bei Airbus-Flugzeugen über fast zwei Jahrzehnte bewährt hat, ist gleich geblieben.“

Einige Details überraschen jedoch. 4,4 Quadratmetern (einen halben Quadratmeter mehr als bei der Boeing 747-400) bieten Platz für einen zusätzlichen fünften Sitz. Einige wesentliche technische Neuerungen sind die acht großen Displays, auf denen den Piloten alle Informationen übersichtlich angezeigt werden.

Alle Systeme sind interaktiv.


Auch wenn die Entwicklung so weitergeht und Piloten immer mehr zu Systemüberwachern werden, der Faktor Mensch läßt sich so schnell nicht ersetzen, obwohl es manchmal so aussieht, als wäre er auch nicht besser als die Automatik.

Nehmen wir mal das Birgen-Air-Unglück.

Aufgrund der nicht einwandfrei arbeitenden Staurohre stellt der Autopilot einen immer größeren Anstellwinkel her.
Die Crew ist wohl offensichtlich so autotpilotabhängig, daß Sie das nicht bemerkt. Ein Blick aus dem Fenster und das Kommando "Autopilot off" hätten den Flug retten können.

Ein großes Problem ist die mangelnde interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener wissenschaftlicher Fachgebiete in der Vergangenheit.

Schon 1975, in dem vielbeachteten Buch und dem Film "Denken, Lernen und Vergessen" (dva 1975), wird der damalige Stand der Gehirnforschung zusammengestellt und nicht Schlüsse für Methodik und Didaktik gezogen, sondern es gibt auch Hinweise auf biologische Basics.

In der Zwischenzeit, es sind dreißig Jahre vergangen, die Untersuchungsmethoden haben sich deutlich verbessert, weiß man noch mehr.

Beispielsweise kann die "optische" Seite des Gehirn auch bei Übermüdung und Streß rein visuelle Informationen länger interpretieren, als der mathematische Teil. Dieser ermüdet wesentlich früher und kann dann reine Zahlenwerte nicht mehr interpretieren.

Für die Fliegerei bedeutet dies, daß die ursprünglichen sogenannten Glascockpits, die reine Zahlenwerte anzeigen, nun doch nach und nach zu Uhrenläden werden, allerdings auf elektronsicher Basis.

Beispielsweise können Zeigerstellungen der Triebwerksüberwachung aus den Augenwinkeln heraus, wie man so schön sagt, immer noch so "nebenbei" überwacht werden, während dies selben Daten mathematisch als Zahlenwerte angezeigt, größere Aufmerksamkeit und stärkere Beanspruchung der intellektuellen Fähigkeiten beansprucht.

Mittlerweile haben die Flugzeugproduzenten Piloten in ihre Entwicklungsteams aufgenommen, die auch in dieser Hinsicht wertvolle Hinweise geben. Nun werden auch die Glascockpits immer pilotenfreundlicher.

Vermutlich ist die Ursache vieler Unfälle einfach auf die intellektuelle Überforderung zurück zu führen. CFIT-Unfälle lassen eigentlich keinen anderen Schluß zu.

Wer das mal nachvollziehen will, probiere einfach mal nach einem langen Arbeitstag am Abend eine einfache Zahlenreihe zu addieren, von Hand. Aber auch das Eintippen in einen Taschenrechner, wird eine höhere Fehlerquotebringen, als frisch ausgeruht am morgen.

Dies alles sind aber Probleme, die man nach und nach in den Griff bekommt.

Ich bin weder ein Fortschrittsgläubiger noch ein Verweigerer. Ich denken, man sollte das bewährte bewahren und darauf aufbauend das Neue wagen.

Der Gedanke in ein Flugzeug zu steigen, in dem keine Cockpitcrew mehr sitzt, sondern Kollege Computer alles regelt, bereitet mir Unbehagen. Ich weiß nicht ob ich da einsteigen würde.

Norbert V.H. Lange
Freier Publizist [Beitrag im Zusammenhang lesen]


IFR & ATC | Diskussion Der Ton macht die Musik
17. September 2005: Von Norbert V.H. Lange 
Meine Herren !

(Ich würde auch sagen "Damen", anber dies scheint ja leider
ein reines "Männerforum zu sein!")

Zitat aus
Pilot und Flugzeug
Forum
AID###-MYBR-###02.09.2005
09:25
Wolff Ehrhardt
ßßßßßßßß&szlig;ßßßßßßß&szlig;ßßßßßßßß;ßßßßßßßß&szlig;ßßßßßßß&szlig;ßßßßßß&szlig;ßßßßßß;ßßßßßß&szlig;ßßßßß&szlig;
...
" Und noch etwas, ganz ganz wichtiges : Wir Ga-Piloten sind mindestens zu 70-80 % Eigenbrödler, starke Individualisten, zum Teil etwas dickköpfig (das haben wir immer schon so gemacht) und manchmal etwas zu selbstbewußt und von uns selbst eingenommen sowie schnell beleidigt. Was uns manchmal fehlt, ist leider die Kritikfähigkeit. Wie sollen wir uns zusammenraufen und was Vernüftiges, das alle nutzen wollen/können hervorbringen?
ßßßßßßß&szlig;ßßßßßßß&szlig;ßßßßßß&szlig;ßßßßßßß&szlig;ßßßßßßß&szlig;ßßßßßß&szlig;ßßßßßßß&szlig;ßßßßßßß;ßßßßßßß###-MYBR-###Zitatende.

Gestatten Sie mir bitte, ein wenig auf folgendem Zitatauszug herumzuhacken:

ßßßßßßßßßßßß&szlig;ßßßßßß&szlig;ßßßßßß&szlig;ßßßßßß&szlig;ßßßßßß&szlig;ßßßßßßß;ßßßßßßßß&szlig;ßßßßßßßß;

"... und von uns selbst eingenommen, sowie schnell beleidigt ..."

ßßßßßßß&szlig;ßßßßßßß;ßßßßßßß&szlig;ßßßßßß&szlig;ßßßßßßß&szlig;ßßßßßß&szlig;ßßßßßß&szlig;ßßßßßß&szlig;ßßßßßß&szlig;
Zitatauszug Ende.

Ich gestatte mir hinzuzufügen:
"... überheblich, beleidigend, hysterisch, arrogant..."

So jedenfalls präsentiert sich die GA in diesem und anderen Foren immer wieder, seit ich hier Anfang des Jahres hin und wieder mal vorbeischaue.

Egal, welches Thema angesprochen wird. Es kommt immer die gleiche Reaktion. Wie ein Pawlowscher Reflex wird unisono auf den Staat, die Politiker und Behördenvertreter verbal eingedroschen, daß sich einem normal gesitteten Mitteleuropäer die Nackenhaare sträuben.

Auch wenn bei manchen Themen anfänglich sachlich bezogene Beiträge erscheinen, es endet meistens unerfreulich.

Das sind nicht die "Herren der Lüfte", die "Gentlemen of the Aviation" meiner Jugend, die in sich selbst ruhenden Persönlichkeiten, die Herr jeder Lage sind, die auf Abnormals ruhig und besonnen reagierend die geeigneten Procedures abarbeiten.

Schade! Schade! Schade!

Und da muß ich jetzt leider auch den von mir bisher sehr geschätzten ATCler mit einbeziehen!

Mit welcher Kompetenz maßen Sie sich, ich meine mit "Sie" alle Autoren dieses Themas, eigentlich eine solch unqualifizierte Kritik an?

Glauben Sie wirklich, daß die DFS da nicht involviert ist und mit ihren hochspezialisierten Technikern entweder eine Lösung findet oder sagt "NO GO"?

Wer von Ihnen ist über die augenblickliche Sicherheitslage im Bilde?

Wer von Ihnen hat Erkenntnisse, was in den fanatischen Gehirnen diverser Terroristen so alles geplant wird?

Wer von Ihnen weiß, mit welchen technischen Mitteln diverse Terroristengruppen inzwischen ausgestattet sind?

Wer von Ihnen hat gesicherte Erkenntnisse, daß terroristische Angriffe auf Deutschland ausgeschlossen sind.

Spätestens wenn eine Frau Merkel deutsche Soldaten in den Irak schickt, besteht die Gefahr, daß auch in Deutschland U-Bahnhöfe in die Luft fliegen.

§§§

OK. Es scheint, hier liest man die Ergüsse einer kleinen aber lautstarken Minderheit.

Der Eindruck auf einen zufällig vorbeisurfenden Durchschnittsbürger ist jedoch verheerend, der auf einen an der Luftfahrt interessierten Publizisten irritierend, der auf einen Politiker oder Behördenvertreter katastrophal.

Wo ist die schweigende Mehrheit?
Wie immer zieht sie sich aufgrund solcher Beiträge zurück, weil sie nicht damit in Zusammenhang gebracht werden will.

Ich gebe den "Herren der Lüfte", den "Gentleman of the Aviation" zu Bedenken:
Je mehr sachorientierte Beiträge, im gepflegten Stil mitteleuropäischer Etikette hier in diesem Forum erscheinen, je mehr wird deutlich, daß die Mehrheit der GA aus kompetenten und zuverlässigen Piloten besteht.

Je mehr der bereits eingangs erwähnten in sich selbst ruhenden Persönlichkeiten, die Herr jeder Lage, auf Abnormals ruhig und besonnen reagieren, sich hier melden und ihre sachliche Kompetenz einbringen, nicht nur unisono alles ablehnen, sondern auch mal alternative Lösungsvorschläge machen, je mehr werden Legistlative und Exekutive wieder nach und nach die Kompetenz der GA erkennen.

Ich sage das hier nicht aus dem hohlen Bauch heraus.
Wie heißt es bei uns armseligen Schreiberlingen immer so schön?

"Gut unterrichtete Quellen aus Berlin und Wiesbaden berichten ..."

Viele Politiker würden die Sachkompetenz der GA gerne nutzen, so wie sie im Airliner-Bereich die Sachkompetenz der VC für Cockpitfragen und inzwischen auch der UFO für Cabin-Fragen nutzen.

Sie, meine Herren, dürfen sich nicht wundern, daß Behördenvertreter und Politiker bei jeder sich bietenden Gelegenheit die GA benutzen, um zu demonstrieren, daß sie Macht und Kompetenz haben, Sicherheit zu erzeugen.

Sie ,meine Herren, sind durch Ihre beleidigenden und arroganten Äußerungen selbst Schuld an der Situation, die sie kritisieren.

Gehen Sie ins sich. Erinnern Sie sich an Ihre gute Kinderstube!

§§§

Abschließend noch einige Sätze, um nicht mißverstanden zu werden.

Ich bin auch

- für eine Modifizierung des Medicals
(ist ja schon in Arbeit)

- für eine Abschaffung der ZÜP für Luftsportler, hilfsweise zumindest die von AOPA und DAeC geforderten Anpassungen an die Intervalle der Lizenzen (5 Jahre)

- für Augenmaß und Einbeziehung von AAOPA und DAeC bei der Sperrung von Lufträumen

- für Sicherheitsmaßnahmen bei der GA in Zusammenarbeit mit den Betroffenen

Auch ich sehe, daß hier teilweise nur scheinbare Sicherheit erzeugt wird, um dem Großteil der Bevölkerung zu beruhigen, um Panik zu vermeiden.

Ich wende mich nicht gegen die berechtigten Kritiken, die hier geäußert werden, ich wende mich gegen den unmöglich Ton der hier scheinbar üblich ist.

Wenn die Herren darauf antworten möchten, dann schlage ich vor, nicht hier, sondern unter dem neuen Thema

"Der Ton macht die Musik".

Ich bin bereit.

Vielen Dank
Ihr
Norbert V.H. Lange
Freier Publizist [Beitrag im Zusammenhang lesen]

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