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Alle Beiträge von: Peter Meier [hubsi66]


65 Beiträge Seite 1 von 3

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu LBA Medical: Auch am Runden Tisch kann man in der Ecke sitzen
23. April 2026 13:35 Uhr: Von Peter Meier an Jürgen Vad Bewertung: +1.00 [1]

"...dass im Saustall LBA..."

Hier werden Säue (bzw. Schweine) zu Unrecht beleidigt, denn es handelt sich hierbei um intelligente Tiere, die zu Unrecht so einen schlechten Ruf haben.....

"Nina Coppik hat es gewagt als Juristin den Wistlebower zu geben"

Die wirklich interessanten Sachen wie z.B. internen Vorschriften hat sie auch nicht preisgegeben, sondern nur ein paar prägnante Beispiele, welche aus den katastrophalen Verhältnissen resultieren. Dieses nur sehr selektive "Whistleblowing" ist der Grund, warum bisher der große "Wums" ausgeblieben ist und die Treffen zum Runden Tisch schon wieder versanden.

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu LBA Medical: Auch am Runden Tisch kann man in der Ecke sitzen
21. April 2026 16:59 Uhr: Von Peter Meier an Alexander Callidus

Das nächste Audit ist demnächst, ich meine am 10.05.
Dem Artikel aus dem Aerokurier folgend waren beim letzten Audit am 06.12.2024 kein medizinischer Sachverständiger anwesend, was im Report entsprechend moniert wurde.
Damit das gesteigert werden kann, schlage ich dem LBA vor, am 10.05. das LBA einfach zu verlassen und zu verschließen. Dann erspart man den EASA-Inspekteuren wenigstens das ganze Drama.

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu LBA Medical: Auch am Runden Tisch kann man in der Ecke sitzen
14. April 2026 17:07 Uhr: Von Peter Meier an Markus S. Bewertung: +2.00 [2]

Beim 2. Runden Tisch saß nicht nur Yvonne Dams mit dabei, sondern weitere Beamte inkl. der Referatsleitung sowie ein Fliegerarzt, der auf Honorarbasis für L6 zuarbeitet.
Offensichtlich der Versuch, mit Masse alle anderen "totzureden".
Das Ministerium scheut, wie bereits geschrieben, jegliche Änderungen und versucht über die kommenden Meetings das Thema so weich kleinzukochen, bis von den ursprünglichen Forderungen nichts mehr übrig ist.

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu LBA Medical: Auch am Runden Tisch kann man in der Ecke sitzen
14. April 2026 16:34 Uhr: Von Peter Meier an Sven Walter

"Man muss nur mal wirklich kompetent und willensstark von oben durchgreifen. "

Und genau das wird nicht passieren, weil dann, siehe Jürgens Beitrag herauskäme, dass die "oben" möglicherweise konkrete Anweisungen für genau jenes Verhalten von L6 gegeben haben, welches hier zur Debatte steht.
L6 ist somit in der Lage, bei kleinsten Androhungen von "Folterwerkzeugen" diejenigen, die die Anweisungen erteilt haben, mit konkreter Benennung der Verantwortlichen bis rauf auf Ministerialebene öffentlich zu machen. Und deshalb wird exakt nicht passieren und L6 kann sich entspannt zurücklehnen.

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu LBA Medical: Auch am Runden Tisch kann man in der Ecke sitzen
12. April 2026 15:12 Uhr: Von Peter Meier an Sven Walter Bewertung: +2.00 [3]

Ich fürchte nur, dass die L6-Altlasten das BAF "versauen" und nach unten ziehen. Das hängt auch vom Personalstand BAF im Vergleich zu L6 ab.

Das Problem bei L6 ist, dass es sich nicht um korrigierbare Einzelfälle handelt, sondern dass das gesamte Referat komplett von Bräsigkeit, Missmut, Pilotenhass und mehr durchsetzt ist, von oben (Referatsleitung) bis unten.
Einzelne Mitarbeiter kann man vielleicht "geradebiegen", aber nicht in diesem Fall.

Wichtig ist, DASS etwas passiert!

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu LBA Medical: Auch am Runden Tisch kann man in der Ecke sitzen
12. April 2026 13:30 Uhr: Von Peter Meier an Jan Brill

"Die Frage ist, was das Ministerium tut, wenn – wie nach den letzten Treffen und Gesprächen – mal wieder nichts passiert."

Der (super geschriebene) Artikel bezieht sich auf den ersten Runden Tisch am 09.02.

Inzwischen gab es ein 2. Meeting, dieses Mal online am 09.03. und bereits jetzt ist die Tendenz sichtbar, dass man sich schon wieder typisch deutsch ins Klein-Klein verabschiedet, z.T. sinnlose Diskussionen führt, zudem betroffene Bewerber nach wie vor nicht als Teilnehmer eingeladen werden.
Von Herrn Schnorr war nichts mehr zu sehen, Herr Kamp, der eher ein Teil des (jahrelang ungelösten) Problems und nicht Teil der Lösung ist, hat wohl mehr oder weniger teilnahmslos dabei gesessen.

L6 kann sich vor Lachen nicht mehr halten. Die angekündigten "ernsthaften Konsequenzen" stellen reine Makulatur dar, denn niemand will die Verantwortung für den einzig sinnvollen Weg übernehmen, nämlich L6 sofort zu schließen und deren Kompetenz, siehe BAF auf die AME (bei leichteren Fällen) oder AeMC zu legen. Nur das kann aktuell der Misere abhelfen.

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Ehemalige LBA-Juristin informiert über Hintergründe zum Versagen im Referat Flugmedizin
20. Februar 2026 17:08 Uhr: Von Peter Meier an Horst Metzig

Ich möchte allen hier im Forum mitteilen, dass bei der Jahreshauptversamlung des Deutschen Aeroclub auch Vertreter aus den Bundesverkehrsministerium anwesend waren. Zum einen war es Herr Staatssekretär Schnorr und Herr Kamp als Referatsleiter LF 18 im Bundesverkehrsministerium. https://www.daec.de/news/news-detail/daec-hauptversammlung/

Dir ist klar Horst, dass das am 01.12.2025 war, also lange her und hat nichts mit den aktuellen Ereignissen zu tun?

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Ehemalige LBA-Juristin informiert über Hintergründe zum Versagen im Referat Flugmedizin
25. Januar 2026 16:26 Uhr: Von Peter Meier an Horst Metzig Bewertung: +1.00 [1]

Immerhin hat der Präsident des Luftfahrtbundesamt diesen narzistisch primitiven Clickbaier ( diese Wortwahl habe ich so von Manni Fold übernommen ) einige Stunden seiner kostbare Arbeitszeit für dieses öffentlichkeitswirksame Gespräch eingeplant. Das muss jemand als Einzelperson mal fertig bringen, wenn nicht einmal Fliegerärzte Zugang bekommen.

Das hat Mendel nicht getan, weil er so großzügig mit seiner kostbaren Arbeitszeit ist, sondern weil das Video eine unerträgliche und billige Selbstvermarktungspropaganda darstellt.
Hätte er sich damals und auch danach besser kritischen Diskussionsrunden mit Fliegerärzten und Piloten gestellt, wäre das was anderes gewesen. Jedoch - nicht scheut das LBA und hier L6 mehr als den direkten Kontakt mit Piloten und Fliegerärzten.

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Ehemalige LBA-Juristin informiert über Hintergründe zum Versagen im Referat Flugmedizin
25. Januar 2026 13:55 Uhr: Von Peter Meier an Horst Metzig Bewertung: +1.00 [1]

"Hier ein interessantes Gespräch mit dem LBA: https://www.youtube.com/watch?v=cEIaHO8W8h4"

Abgestandener alter Mist. Dieses "Video" ist billigste Propaganda des ehem. LBA-Präsidenten mit inszenierten "Fragen" wie z.B. die auf blödmans-Hessisch gestellte Frage "..äh warum äh dauert die Bearbeitung in der flugmedizinischen Verwaltung so lange?", "...äh muss isch zu de Amtsarzt gehe?" und weitere Blödsinn.
Immerhin, das Video stammt aus 2022, das Eingeständnis, dass das Problem seit damals nicht behoben wird, womit sich dieser "Präsident" jeglicher Verdienste enthoben hat, dafür jetzt im Alter von 63!! aber seine B3-Ruhebezüge genießt, für die der Steuerzahler mangels Rücklagen buckeln darf.

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Ehemalige LBA-Juristin informiert über Hintergründe zum Versagen im Referat Flugmedizin
23. Januar 2026 13:46 Uhr: Von Peter Meier an Horst Metzig

Ich verstehe das Problem nicht, weshalb sich L6 von Austrocontrol "beraten" lässt. Wenn man nicht arbeiten will, dann kann auch Austrocontrol nicht helfen. Und fehlende Verwaltungsrechtskenntnisse kann AC auch nicht kompensieren, da es in Österreich sowie eigentlich allen anderen Ländern dieses Rechtsgebiet gar nicht gibt. Dort wird das normal zivilrechtlich (BGB-Äquivalent, soweit nich durch die EU-Verordnunggebung ersetzt) geregelt.

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Ehemalige LBA-Juristin informiert über Hintergründe zum Versagen im Referat Flugmedizin
23. Januar 2026 11:37 Uhr: Von Peter Meier an F. S. Bewertung: +1.00 [1]

" In so fern ist die Neubesetzung der Referatsleitung L6 mit einem Juristen auch genau eine Entscheidung im Sinne dieser Kritik."

Yvonne Dams war auch Juristin.

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Ehemalige LBA-Juristin informiert über Hintergründe zum Versagen im Referat Flugmedizin
23. Januar 2026 11:35 Uhr: Von Peter Meier an Alexander Callidus

"Wenn sie also nicht so arbeiten, dann wollen sie nicht"

Ich würde sagen, dass diese Vorgehensweise von L6 seit Jahren bekannt ist und weiterhin gilt.

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Ehemalige LBA-Juristin informiert über Hintergründe zum Versagen im Referat Flugmedizin
2. Dezember 2025 14:42 Uhr: Von Peter Meier an Horst Metzig

"Dieses flugmedizinische Problem ist ein rein deutsches, da würden andere EU Staaten einspringen."

Nur können die deutschsprachigen Länder das kaum aufnehmen - A, CH und LUX. In allen anderen Ländern müsste man bei tiefergehenden Befundsituationen diese erst einmal alle übersetzen.

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Ehemalige LBA-Juristin informiert über Hintergründe zum Versagen im Referat Flugmedizin
2. Dezember 2025 11:08 Uhr: Von Peter Meier an Dr. Thomas Kretzschmar

"Die meisten Fliegerärzte verdienen ihr Geld ohnehin mit einer Hausarztpraxis.

Ach....???"

Naja, die meisten betreiben ihre AME-Tätigkeit in ihrer Haus- bzw. Facharztpraxis, das dürfte auch wirtschaftlich die optimalste Lösung sein und erst recht dann, wenn das LBA, wie in immer mehr Praxen der Fall den Stecker zieht und ohne Aussicht, wann es wieder weiter geht. Dann kann eine "normale" Praxis, die unabhängig davon weiterläuft die wirtschaftliche Rettung sein. Z.B. der Kollege hier:

https://flugmedizin.bayern/

..schon seit 1.5 Jahren ohne AME-Lizenz. Und während er es mit Verzögerung zugibt und auf seiner Homepage veröffentlicht, leugnen sich die anderen betroffenen Fliegerärzte mit Ausflüchten wie "wir können für die nächsten 3 Monate keine Termine mehr annehmen" und ähnliches. Und solange alle aus Angst vor dem LBA lügen anstatt über den Fliegerarztverband, VC, DAeC, AOPA, BDL etc mal gemeinsam "auf die Kacke" zu hauen dürfte es sich bei den "Maßnahmen" des BMV allenfalls um Streicheleinheiten handeln.

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Ehemalige LBA-Juristin informiert über Hintergründe zum Versagen im Referat Flugmedizin
23. Oktober 2025 12:36 Uhr: Von Peter Meier an Jan Brill Bewertung: +2.33 [3]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Transferieren von Pilotenlizenz und Medical
16. Oktober 2025 17:23 Uhr: Von Peter Meier an Sven Walter

Ich habe die meisten Seiten des Skripts von Frau Coppik gelesen, wobei das mit der (inzwischen korrigierten) Auffassung von Horst bzgl. "Notstand" i.S.v. §34 StGB nichts zu tun hat, sondern weitgehend mit verwaltungsrechtlichen Fragestellungen sowie der Feststellung, dass die flugmedizinische Verwaltung des LBA das unterste denkbare Ende aller EASA-Staaten darstellt. Da sind wir, so scheint es, alle einer Meinung.

Trotzdem sollte man sich zurückhalten, wenn andere Forumsteilnehmer in ihrem eigenen Namen solche Mails versenden - jeder kann tun was er/sie will und wenn die EASA das nicht ernzunehmen vermag ist es deren Entscheidung, allerdings ist die EASA dringend angeraten, beim Thema L6 endlich massiv einzuschreiten.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Transferieren von Pilotenlizenz und Medical
16. Oktober 2025 10:42 Uhr: Von Peter Meier an Sven Walter Bewertung: +1.33 [7]

"Horst, ich habe hier eine ganze Wand voll spannender Fliegerliteratur. Auch eine mit juristischer Fachliteratur..."

Offensichtlich ohne Nutzen für andere. Dann sollte man sich zurückhalten, anderen zu diffamieren, die zumindest einen Exkurs wagen, während du alles besser weißt, nur dass weder LBA, noch BMV noch VG Braunschweig von deinem wunderbaren Wissen bisher wussten.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Transferieren von Pilotenlizenz und Medical
15. Oktober 2025 14:02 Uhr: Von Peter Meier an Bernd M___ Bewertung: +2.00 [3]

"und eine vom medizinisch sachverständigen überprüfte und unterzeichnete Zusammenfassung der einschlägigen Krankengeschichte des Antragstellers enthalten."

Das ist die größte Schwachstelle für den aktuell vom LBA blockierten Lizenztransfer ohne gültiges Medical. Der gleiche "Sachverständige" (alleine hier von "Sachverstand" beim LBA zu sprechen widerspricht sich), der den Bewerber vorher "abgesägt" hat, schwärzt ihn nun bei der beantragenden neuen Behörde an.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Ausflaggen nach Luxemburg/Erfahrung?
2. Oktober 2025 18:43 Uhr: Von Peter Meier an Peter Bauer

Glückwunsch - dein Ansinnen, das Medical + Lizenz prophylaktisch auszuflaggen ist das Beste, was du tun kannst, zumal das Ausflaggen ohne gültiges Medical zwar generell gem. GM3 der EU-VO 1178/2011 möglich ist, jedoch erstens vom LBA inzwischen geblockt wird (ich kenne einen Fall, da fordert die neue Behörde im EASA-Ausland die med. Akte an, das LBA weigert sich aber), jedoch auch von den meisten EASA-Luftfahrtbehörden nicht akzeptiert wird, auch nicht von LUX. Daher Antrag hier https://guichet.public.lu/de/entreprises/sectoriel/aviation/licence/demande-transfert-licence-certificat-medical.html und ASAP sofort loslegen.

Du kannst auch danach zu jedem EASA-Fliegerarzt gehen, auch zu deinem bisherigen deutschen Fliegerarzt.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Petition/Rückgabe von Entscheidungskompetenzen an die Fliegerärzte
27. September 2025: Von Peter Meier an Maximilian Hohmann

Weiter oben ist ein Artikel verlinkt, demzufolge etwa 2/3 der (befragten) Piloten bereits von einer Verweisung an die Behörde betroffen gewesen sein sollen. Diese Zahl ist für mich nicht nachvollziehbar, zumindest nicht unter den Piloten, die ich kenne.

Das ist natürlich verzerrt und liegt daran, dass die Umfrage der VC nicht alle Piloten abdeckt, sondern freiwillig war und somit in erster Linie von denjenigen, welche bereits eine Verweisung hinter sich hatten oder aktuell drin sind ausgefüllt wurde.

Ansonsten ein ganz toller Beitrag, den man am besten als Leadartikel oben anpinnen sollte.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Petition/Rückgabe von Entscheidungskompetenzen an die Fliegerärzte
25. September 2025: Von Peter Meier an Horst Metzig

Fall 1: Ein Pilot geht nicht zum Fliegerarzt, sein medical läuft aus. In diesen Fall ist eine Fliegeruntauglichkeit nicht festgestellt worden. Die Tauglichkeit ist hierbei nicht widerrufen oder ausgesetzt. Folglich kann ein Pilot mit deutscher Pilotenlizenz seine Lizens transferieren, weil keine der angegebenen Formulierungen zutreffen. Ich verstehe das ganze so, ob mein medical noch gültig ist, oder abgelaufen, ich denke dann kann ich meine Pilotenlizenz transferieren.

Das "Medical" ist eindeutig terminiert, spätestens 1 Jahr und 45 Tage nach der letzten Erneuerungsuntersuchung (1/2 Jahr + 45 Tage, bei über 60jährigen) läuft es ab, im EMPIC ist der betreffende Pilot ohne Medical und kann daher zumindest gem. Meinung LBA (und der meisten anderen EASA-Behörden) nicht transferieren.

Fall 2: Ein Pilot geht zum Fliegerarzt, weil sein medical entweder schon abgelaufen ist, oder demnächst abläuft. Der Fliegerarzt stellt unerwartet eine gesundheitliche Abweichung fest, bei dieser muss er die Behörde verweisen. Der Pilot zieht deswegen seine Bewerbung um eine Fliegertauglichkeit zurück. Alles bleibt beim alten. Der Pilot ist verwaltungsrechtlich meiner Rechtsauffassung deswegen nicht untauglich, weil er seinen Bewerbungsantrag zurück gezogen hat. Somit steht ihm der Weg noch offen, seine Pilotenlizenz zu transferieren.

Das ist hypothetisch, hier müsste der Fliegerarzt mitspielen. Anyway, auch hier gilt "Kein Medical - kein Transfer", und zwar unabhängig davon, ob der Bewerber absichtlich oder zufällig seine Erneuerungsuntersuchung "vergessen" hat.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Petition/Rückgabe von Entscheidungskompetenzen an die Fliegerärzte
24. September 2025: Von Peter Meier an Horst Metzig

1) der Pilot nimmt bei dem Fliegerarzt seine Bewerbung um eine Fliegertauglichkeit zurück. Das erfolgt in Schriftform. Danach erst kann der Fliegerarzt 2) die abgesendete Verweisung bei der Behörde stornieren. Wenn dass geschehen ist, kann der Pilot seine Pilotenlizenz transferieren in sein gewünschtes Land der EU.

H O O O O R S T:

Nochmal: Ohne Medical kann man nach derzeitigen Stand eine Lizenz nicht vom LBA innerhalb der EASA transferieren. Siehe hier: https://www.lba.de/DE/Luftfahrtpersonal/Flugmedizin/Flugmedizin_node.html

Änderung der Rechtsauffassung des LBA zum Transfer bei Untauglichkeit
Aufgrund einer stetigen Vereinheitlichung der Rechtsauffassung von EASA und Mitgliedsstaaten zu diesem Thema, hat das Luftfahrt-Bundesamt seine bisherige Rechtsauffassung dahingehend angepasst, dass ein Transfer der Zuständigkeit bei Untauglichkeit sowie mit einem widerrufenen oder ausgesetzten Tauglichkeitszeugnis nicht mehr möglich ist.

Dies gilt seit dem 01.02.2025. Vor diesem Zeitpunkt eingegangene Anträge werden noch der bisherigen Rechtsauffassung entsprechend bearbeitet.

Unabhängig davon haben, von Austrocontrol abgesehen die anderen EASA-Luftfahrtbehörden auch vor dieser Regelung schon keine Transfers ohne gültiges Medical akzeptiert.

Aber: Es ist strittig, ob das LBA das verweigern kann, schließlich ist es die Entscheidung der neuen Luftfahrtbehörde, dem Transfer zuzustimmen. Es wird demnächst das Verwaltungsgericht Braunschweig beschäftigen, ob das LBA den Transfer in der Art behindern darf.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Petition/Rückgabe von Entscheidungskompetenzen an die Fliegerärzte
24. September 2025: Von Peter Meier an Horst Metzig Bewertung: +1.00 [1]

"dann sind die Klasse 1 Piloten gut beraten, bevor es zu einer Verweisung kommt, die Bewerbung um eine Fliegertauglichkeit Klasse 1 bei dem Fliegerarzt zurück zu ziehen. Nur auf diesen Weg kann die Pilotenlizenz ATPL in ein anderes Land transferiert werden. "

Ich denke wir lassen es. Hier ist so viel Unwissen in den Beiträgen, dass sich eine Kommentierung nicht mehr lohnt, bei aller Wertschätzung.
Ein Pilot (Klasse 1) kann nicht einfach eine Bewerbung zurückziehen um einer Verweisung aus dem Wege zu gehen. Das würde ja bedeuten, dass man ihm angekündigt, dass es zu einer Verweisung käme, würde er/sie an seinem/ihren Antrag festhalten. Wir sind hier ab nicht im "Ich wünsch mir was"-Paradies.
Verweisung heißt der Lappen ist weg!!!
Denkbar wäre allenfalls, dass man selbst aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen damit rechnen muss, bei der nächsten Verlängerungsuntersuchung in die Verweisung geschickt zu werden und noch schnell versucht zu transfererien. Ohne gültiges Medical kein Transfer mehr, daher müsste der Transfer mind. 3-4 Monate vor Ablauf in Gang gesetzt werden, damit der Prozess vor Ablauf des Medicals vollzogen ist, da das LBA schon teils mehrere Monate benötigt um die Akte zu versenden.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Petition/Rückgabe von Entscheidungskompetenzen an die Fliegerärzte
24. September 2025: Von Peter Meier an Horst Metzig Bewertung: +9.67 [10]

"...Mit einen dieser medical assessor habe ich telefoniert, auf meine Frage der monatelangen Bearbeitungszeiten sagte mir der eine medical assessor, das liegt daran, dass Piloten ihre medizinische Unterlegen nicht oder sehr spät, oft Monate, nicht einsenden..."

Horst, das ist jetzt nicht dein Ernst? Billigste LBA-Propaganda die du hier verbreitest. Die Leute schicken ihre Unterlagen ein, dann passiert Wochen bzw. Monate nichts, dann fordert man immer nur scheibchenweise weitere Befunde ein, die zudem mit dem aktuellen Verweisungsverfahren überhaupt nichts zu tun haben und nur dazu dienen die Verfahren zu verschleppen.

Sorry, aber du bist kein Klasse 1-Pilot und hier geht es um viele hunderte Existenzen von Berufs- und Verkehrspiloten, die mit solchen unsinnigen Aussagen nichts anfangen können.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Petition/Rückgabe von Entscheidungskompetenzen an die Fliegerärzte
24. September 2025: Von Peter Meier an Peter Heinz Bewertung: +8.00 [8]

"Nach meinem Dafürhalten beinhaltet die Petition implizit den Vorschlag die Verweisungsfälle (Ausnahmefälle) zu reduzieren, nämlich möglichst auf die Anzahl "0""

Ich möchte hier nochmals darauf hinweisen, dass das bis 03.07.2016 im Zuge der Änderung des zugrundeliegenden §21 LuftPersV ja auch so oder so ähnlich der Fall war:

Der AME hat gem. MED.A.050 an das LBA verwiesen, die Sachverständigen oder wer auch immer hat den Fall dann an eines der 6 Fliegerärztlichen Zentren (AeMC), die wir in D haben zur Entscheidung weitergeleitet. Lediglich für den Fall einer einzutragenden Einschränkung, welche sich im Zuge der Wiedererteilung des Tauglichkeitszeugnisses ergab, musste das LBA noch sein Plazet geben.

Jetzt sieht man auch, warum wir seit Jahren diese sich immer mehr verschlimmernden Probleme haben: Wo vorher die erfahrensten und sicherlich auch besten Fliegerärzte (die in den AeMC angestellt sind bzw. diese leiten) entschieden habe und dabei intern/extern auch auf entsprechende Spezialisten zurückgreifen konnten, entscheiden jetzt vollkommen unerfahrene und inkompetente Sachverständige im LBA. Alleine schon zahlenmäßig ist das gar nicht zu bewerkstelligen, steht doch hinter den 6 AeMCs eine ganz andere (Wo)Menpower als im LBA Referat L6.

Die zugrundeliegende EU-Verordnung samt AMC und GM legt fest, dass die Sachverständigen in der betreffenden Luftfahrtbehörde über entspechende Erfahrung als Fliegerarzt verfügen müssen, was im LBA praktisch nirgends der Fall ist:

https://www.easa.europa.eu/en/document-library/easy-access-rules/online-publications/easy-access-rules-aircrew-regulation-eu-no?page=78

Selbst die Formulierung unter ARA.MED.120 "The competent authority shall appoint one or more medical assessor(s)..." bedeutet ja nicht, dass der Sachverständige in der Behörde angestellt und dort sitzen muss, sondern von der Behörde "ernannt" wird. Das kann daher auch ein externer Sachverständiger, auf Deutsch Fliegerarzt als AME oder AeMC sein.
Daher würde die Umsetzung der Forderung der Petition überhaupt nicht gegen Europäisches Recht verstoßen. Vielmehr verstößt die jetzige Katastrophe im L6 gegen Europäisches Recht, da hier wesentlichen Forderungen nach einer effizienten Luftfahrtverwaltung überhaupt nicht entsprochen wird.

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