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Alle Beiträge von: Istvan Toth [istvan_toth]
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58 Beiträge Seite 1 von 3
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Aber eine Frage habe ich doch noch. Wenn ich hierhin tippe
dann steht hier dass in Italien man nicht fliegen dürfte ohne einen Zusatzschein. Nach meiner Info ist dies bestimmt für Italien und auch für Ungarn nicht zutreffend denn da darf man mit einem US PPL fliegen.
Manchmal verstehe ich Leute die paranoisch werden über die EU... [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Danke an Alle! So habe ich noch bis März Zeit :) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Komisch, niemand hat geantwortet… Muss die Frage falsch gestellt haben, den dies interessiert glaube ich wirklich jeden.
OK, dann eben Deutschland, Schweiz und Oesterreich, wie ist es da? Darf ich von Italien kommen mir einem N registrierten Flugschein nach Deutschland fliegen?
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Bestimmt ist das Thema schon besprochen worden, nur hab's ich verschwitzt: - ich habe eine FAA Flugschein, fliege nur mit N registrierten Maschinen und lebe in Italien - ich weiss, dass FAA Piloten demnächst auch einen EASA Schein machen müssen - das Gesetz ist in unterschiedliche Ländern immer wieder zurückgestellt worden FRAGE: wo kann ich sehen in welchen Ländern das Gesetz inzwischen schon gültig ist, bzw angewendet wird? Danke (und tut mir wirklich leid wenn das Thema schon abgehackt ist) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Wunderbar, sehe dass es auch English geschrieben steht, danke
Ein URL zu merken:)
istvan [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Reims bereits in Deutschland rufen, die sind fix und sehen wo Du bist, steuern rechtzeitig entgegen. Wenn Du vor einem Luftraum bist, für den Du keine Freigabe hast, dann musst Du fragen oder eben wegsteuern oder kreisen bis die Erlaubnis da ist.
Ich glaube da ist ein "m" zuviel im URL.
ABER, Frage: haben die das nur in Französisch?
Danke, Istvan [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Es macht sehr viel Sinn was Du und Lutz de Lemmod schreibt.
Mir ist es so beigebracht worden all dies (Mix-full, Pumpe, Landelicht, Tank) ca 10 nm (spätestens 5nm) vor dem Feld in Ruhe zu prüfen und regeln, und dann wenn ich mich dem Pattern nähere, mich voll auf Verkehr, Geschwindigkeit, Höhe, Radio, Fluglage zu konzentrieren.
Wie gesagt, ich sehe Euer Argument jedoch ein, denn mehrere Touch-and-gos verbrauchen viel.
Nochmals danke
Istvan [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Oh, ich lerne nur!
Mir kam es deshalb logisch vor, weil ich annahm, dass Platzrunden eigentlich Landungsvorbereitungen sind und macht es wirklich Sinn den Tank genau in diesem Moment umzuschalten, weil der andere gerade voller ist? Nehmen wir an dass die Umschaltung genau jetzt, im Pattern nicht funktioniert, muss ich das wahrend des Landungsanfluges erkennen? Ist es nicht sinnvoller den Tank dann umzustellen wenn man im cruising ist?
Ich argumentiere nicht, ich frage nur weil ich es besser verstehen möchte.
danke
Istvan [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Insofern kann ich gut nachvollziehen, daß die Cirrus-FI sich da auf das Wesentliche beschränken und halte dafür eine weise Entscheidung.
Kam mir auch logischer vor, danke
Istvan [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Meine Cirrus-FI-s erwarten nicht dass ich die Pumpe bei touch-and-go Übungen aus und einschalte, auch der Tankwechsel ist hier nicht erwartet, selbst wenn der eine Tank voller ist als der andere.
Istvan [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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An Alle:
Versuche
zusammenzufassen:
Unabhängig ob Ihr
die 100 Std normal, verständlich, zu viel oder als Abschmieren saht, fast alle
meintet Ihr, dass:
1) - ich
so schnell wie möglich jetzt den Schein machen sollte
2) - das
wirkliche Lernen erst mit dem Schein beginnt
3) - ich aufpassen
muss dass ich nicht in eine Ausredespirale falle und dann ewig nur mit FI flieg
4) - dass
ich unbedingt mehre, unterschiedliche FIs brauche, aber möglichst nach dem
Scheinerhalt
5) - Nicht
verzagen soll wenn ich mal nicht sofort den Controller verstehe, passiert auch
bei Profis
OK, ich werde mir diese Ratschläge zu Herzen nehmen und den Schein in den nächsten
2 Monaten machen. Nochmals danke für alle guten Worte die mir sehr viel
bedeuten!!!
Werde mich dass nächste mal mit Schein meldenJ
Istvan
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Man kann 100 Stunden brauchen, man kann sich auch 100 Stunden gönnen. Alles OK. Einem 100 Stunden vorzuwerfen finde ich nicht gut, 100 Stunden zu hinterfragen wiederum schon. In diesem Sinne: danke für den Bericht.
Oh, ich habe kein Problem damit:) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Aber den
Alleinflug kann man auf der 152er machen, Navigation erlernen ohne Bildschirme,
alles andere später, und zwar autodidaktisch ohne störenden Fluglehrer.
Ja, sonst wirds teür,
aber teurer ist es in jedem Fall...auch nach Scheinerhalt.
Richtig, aber
trotzdem, was wenn man doch schon von anfang an auf einer technischeren
Maschine das Fliegen lernte? Cirrus hat ja nur einen neuen Trend eingeleitet, es gib ja auch die
Diamond und andere werden folgen. Wird dann auch immer gelten: schnell raus aus der Schule und alleine
die Lüfte besuchen? Ich für mich habe da meine Zweifel.
Sicher ist die Fähigkeit,
in kritischen Momenten Entscheidungen zu treffen eine der Hauptmerkmale des
Pilotenseins, und dies kann man wirklich nur alleine in der Praxis lernen, aber
mir fällt dazu auch der Spruch eines bekannten Fotografen eine, der sagte: man
muss die Technik so gut beherrschen, dass man sie in wichtigen (in seinem Falle
kreativen) Momenten vergessen kann.
Mein FI hat die
Angewohnheit immer wieder „Fallen zu stellen, etwas abzuschalten, oder bevor
wir starten zieht er eine Sicherung heraus, oder einmal hat er bei einem
Zwischenstopp den Pivot-Schutz draufgetan, und ich war so auf die Checkliste
konzentriert, dass ich den Schutz beim Pre-flight-Check nicht bemerkt hatte
(seit dem mache ich immer eine zusätzlich Runde um den Flieger herum), oder bei
längeren Flügen muss ich immer alternative Auswege finden die wir dann auf
Pro/Kontra besprechen.
Ich möchte all
das was ich in den letzten 30 Stunden „express“ gelernt hatte nicht vermisst
haben. Beispiel Wolken, ich kann noch so viel Youtube Wolken betrachten, aber
als mir der FI zeigte dass dort links, das sind Wolkentürme, die weicht wegen
der Saugwirkung auch eine Boeing aus, rechts dagegen die sind eher harmlos, das
alles sind Erfahrungen die ich bestimmt mit der Zeit auch anders bekommen hätte,
aber warum nicht gleich am Anfang mit einem FI?
Danke für die
guten Wünsche:)
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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An Alle:)
Es gibt von
Napoleon einen Spruch den sich
alle meine Mitarbeiter immer wieder anhören müssen: man muss die Schlachten mit
den Soldaten gewinnen die man hat und nicht mit denen die man haben möchte.
Ich muss den
Schein machen mit der Schule die ich gefunden habe :) und es gib in Italien nur eine die sich
auf den Cirrus spezialisiert hat. Doch darauf komme ich später zurück.
Zuerst noch
einmal vielen Dank für all die hilfreichen Beiträge und verzeiht wenn ich nicht
auf alle einzeln geantwortet habe oder werde.
Vorab, nein, ich
bin nicht frustriert, sondern wie jemand sagte: auch mit dem FI zu fliegen ist
fliegen und es macht mir sehr viel Spass!!!
Ich hatte 2
Momente die kritisch waren: 1) als ich nach 10 Stunden merkte dass dies alles
sehr teuer wird und 2) um die 50 Stunden, als ich merkte dass mein Schein noch
sehr weit weg ist. Ich hatte dann mit verschiedenen Cirrusausbildern in anderen
Ländern gesprochen (auch mit einem Manager in Cirrus USA), und die allgemeine Meinung
war dass es sehr wohl vorkommt dass auf dieser Maschine 80-90 oder auch mehr
Stunden nötig sind. (NB: vorkommt und nicht vorkommen muss- will hier nichts
unterstellen dass jemand sagte dass es so sein muss, sondern nur vorkommen
kann). Alle meinten, dass diese Zusatzstunden mir später zum Vorteil sein
werden und dass ich sie nicht bereuen werde!
Vor einem Jahr
hatte ich hier im Forum angefragt was die Meinung wäre, ob es Sinn macht
langsam mit der C150 anzufangen, oder ob es nicht sinnvoller wäre direkt mit
einer Maschiene wie die Cirrus anzufangen, wenn ich schon plante hauptsächlich
Cross-Country zu fliegen. Die Diskussion war sehr lebendig, und sehr hilfreich
für mich. Die meisten fanden es falsch, aber einige wenige gaben mir auch recht
dass der Gedanke sich von anfang an auf ein bestimmte Maschine zu
spezialisieren einen Vorteil bringen könnte.
Mein Beitrag war
nicht gedacht als Anfrage ob 100 Stunden gut oder schlecht sind, sondern
einfach ein Zwischenbericht, ein Zeichen von Respekt das ich geben wollte.
Komischerweise
hat niemand gefragt ob ich es denn inzwischen bereut hätte diesen Weg gegangen
zu sein. Antwort: als ich bei 50 Stunden war hatte ich diesen Gedanken, dass es
ein Fehler war. Heute, nein, heute bin ich froh darüber.
Viele Beiträge
meinten, dass man den Schein schnell haben sollte und dann mit einem erfahrenen
Piloten als Kontrollbegleitung sich weiterbilden sollte. Nun, es gibt nicht so
viele erfahrene Cirruspiloten, die so aus Freundschaft einfach rechts sitzen
bleiben, und dann auch ruhig bleiben wenn man einen Fehler machte und selbst
wenn das alles zuträfe, bleibt die Frage ob diese Wunderperson dann auch alles
klug und verständlich mir erklären könnte. Zu viele „wenns“ für meinen
Geschmack! Ein FI ist der einfachere und sicherere Weg. OK, OK, ich weiss, man
kann ihn auch mit dem Schein haben den FI.:)
Die Schule die
ich besuche ist die Cirrus Avviation Italy Srl in Ozzano (LI17). Dies ist kein
Verein oder Flugklub, sonder eine GmbH die primär technischen Service macht für
die Cirrus Flieger und auch die Fliegerausbildung, eben nur für die Cirruse
macht (obwohl da seit kurzem auch eine UL Schule angeschlossen wurde). Da die
Kunden eben primär Cirrusinhaber sind, ist es bestimmt richtig dass im
Zweifelsfall alles etwas teurer wird. (Wenn ich mit meinem SL bei einem Hotel
vorfahre, dann sind meistens nur die teuereren Zimmer frei, fahre ich jedoch
mit der A Klasse vor, dann komischerweise bekomme ich auch billigere Zimmer.
Nach einiger Zeit muss man sich entscheiden, entweder Magengeschwüre, oder man
findet sich, solange nicht extrem übertrieben, damit ab).
Es sind 2 Lehrer
gegeben, und ich flog mit beiden (Angestellte FI: 80%-Boss: 20%), wobei es
nicht unterschiedlicher sein könnte: der erste trimmte mich auf sequenzielles
Verhalten (erst Fliegen, dann Radio), der andere auf Multitasking (lerne beides
zur gleichen Zeit zu machen) oder beide erwarteten dass ich genau mit 80 kt über
die Landeschwelle fliege, aber der eine meinte dass ich lernen sollte die
Geschwindigkeit und Distanz so einzuschätzen, dass ich zügig im „final“ von 90
auf 80 komme, der andere erwartete dass ich gleich nach der Kurve schnell auf
80kt runterkomme und dann die 80 kt genau (+/-2kt) einhalte bis zur Schwelle.
Der eine meinte ich solle immer alles mit den Jeppesen gedruckten Karten
douplecheck-en, der andere ist ein iPAD Fan. Der eine erwartet dass ich am
Radio dem Controller immer alles, bis aufs Wetter wiederhole, der andere liebt
das Wort „copied“, und meint man soll die Frequenz nicht unnötig lange
besetzen.
Mein Solo lief
folgendermassen ab: mit dem Boss (also nicht mit meinem Lieblingslehrer) trafen
uns in Padova und flogen nach Ravenna. Dort musste ich erst 10 fehlerfreie
touch-and-gos machen, also in allen Lagen präzise Geschwindigkeiten (100-90-80)
einhalten. Da ein leichter richtungswechselnder Wind war (ich glaube ca 7-10kt)
hat er mir vergeben dass ich einmal 115 war im downwind, und zweimal etwas
schneller als 90 in base. Er stieg aus und ich durfte meine 3 touch-and-gos
alleine machen.
Philipp Tieman
hatte natürlich recht, 2 unterschiedlich FIs ist auch einer der Gründe warum es
länger dauert, aber ich habe auch hierbei, von den Unterschieden viel gelernt
Ich habe den Kurs
im Mai angefangen und bin das letzt mal im Dezember geflogen; Januar hatten wir
meistens zu schlechtes Wetter. Wenn ich jetzt einige Gründe beziffere, dann könnte
man folgende Stunden (eben nur als Gedankenspiel gedacht) abziehen:
10 St wg nicht
durchgehendem Kurs, sondern öfters mit mehrwöchigen Unterbrechungen
10 St wg Luxusbeitrag
(s.o.)
10 St wg 2 FIs
10 St wg Nachflügen
und Nachtlandungen
Bleiben 60
Stunden...hm...
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Mich interessiert: Was sind denn - nach 100h - Deine fliegerischen Mängel, die es noch zu beheben gilt? Airwork? Landungen? Landeeinteilung? Seitenwindlandungen, Slippen, oder ganz was anderes?
Gute Frage! Vielleicht dass nach eben einer Stunde Flug plötzlich was passiert was nicht vorhergesehen war, oder ich falsch geplant hatte und jetzt richtig reagieren muss. Erfahrung vielleicht, Slippen noch und wie ich beschrieben habe manchmal verstehe ich einfach nicht was die Controller wollen, und beim Nachfragen wiederholen die einfach was sie schon vorher sagten.
Sagen wir so der Kursanfang mit dem Pattern, Landungen, S-Kurven und Notfallübungen usw waren toll, interessant, spannend und ein neues Leben begann, aber die letzten 30 Stunden waren die wichtigsten im ganzen Kurs, da habe ich das meiste gelernt was Fliegen sein kann. Der Satz dass mann immer vor dem Flugzeug fliegen muss hörte ich schon in der ersten Stunde, ABER was er wirklich bedeutet habe ich erst in den letzten 30 Stunden verstanden.
Gruesse
Istvan [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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:)
Also, ein ganz
wichtige Erfahrung die ich in meinem Bericht vergessen habe zu erwähnen:
Piloten sind einfach eine tolle Gemeinschaft. Nirgendwo sonst habe ich erlebt
dass Profis sich ernsthaft mit Diletanten, Hobbysten auseinandersetzen und
hilfreich Erfahrungen übermitteln.
Dementsprechend möchte
ich mich gerne bei allen bedanken die mir hier Mut zugesprochen haben.
Zu den einzelnen
Punkten:
Joy Ride und
Daniel Krippner habe eigentlich schon vorweggenommen was ich jetzt schreiben
wollte. In der Tat ich bin Unternehmer und kann es mir nicht leisten 3-4 Wochen
einfach zu verschwinden, demnach fasse ich immer 2-3 Tage, möglichst mit
Wochenende, zusammen und fliege dann 2-3-4 Stunden am Tag. Manchmal passiert
dass schlechtes Wetter gerade dann aufkommt, oder mitten im August der Sensor
der Öltemperatur kaputt geht, oder ein kurzfristiger Geschäftsbesuch kommt usw
usw. Dann kann es in der Tat passieren dass ich mal 3-4 Wochen überhaupt nicht
fliege, und wie ich erwähnte man vergisst viel wenn in der Zwischenzeit andere
wichtige Sachen im Leben passieren. Oder besser gesagt, es dauert immer etwas Zeit bis man sich an alles
erinnert.
Bevor ich
weiterschreibe möchte ich erinnern, dass ich im eigenen Flieger die Stunden
habe, so dass die Kosten vom Lehrer sich auf den Tagessatz beschränken. Die
anderen Kosten wie Benzin usw wären die gleichen ob ich alleine fliege oder mit
Lehrer.
Wenn ich darauf
bestanden hätte, dann hätte ich den Schein wahrscheinlich schon mit 70-80
Stunden machen können. Aber, und hier widerspreche ich mehreren Kommentaren. Es
geht ja nicht darum dass ICH den Schein habe und dann alleine Erfahrung
sammele, sondern, dass ich mit dem Schein verantwortlich bin für die Sicherheit
deren die mit mir mitfliegen werden.
Und hier haben mich die letzten 30 Stunden die ich geflogen bin viel
gelehrt.
Es gibt Fehler
die merkt man sofort selber, und es gibt Fehler die merkt man gar nicht dass
man sie gemacht hat weil man einfach Glück hatte!!! Erfahrungsammeln bei
Alleinflügen kann man nur bei den ersteren. Mit meinem Fluglehrer läuft die
Prozedur allgemein folgendermassen ab: wir telefonieren am Vorabend und
besprechen wohin zu fliegen, ich erstelle den Flugplan dann zuhause, wir
treffen uns am nächsten morgen in einem Cafe und wir besprechen die Route die ich
fliegen möchte. Von da an bin ich dann meistens alleine und wir reden nur über
Sachen die nicht direkt mit dem Flug zu tun haben. Nach der Landung ist
dann Debriefing, und da kommen
dann all die Fehler oder wenigstens diskutablen Entscheidungen zutage, die ich
gemacht habe. Für mich sind die Gold, und sollte der Lehrer übertreiben, ich
habe kein Problem damit, ich kann nur davon lernen.
Aber inwischen
bin ich schon 2 mal die Strecke von Venedig nach Pecs oder Budapest a/r
„alleine“ geflogen, und das im Spätherbst mit nicht immer klaren
metereologischen Konditionen, die onflight Routenänderungen erforderten, nächste
Woche werde ich mich nach Roma-Urbe (LIRU) wagen, die haben da ganz komische
Anflugbedingungen. Wenn ich dies gut machen werde, dann werde ich gezielt auf
den Schein hinarbeiten.
Nochmals danke für alle Empfehlungen (vor allem für die
Annektoten mit den Controllers), auch den kritischen!
Istvan
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Vor etwas mehr als einem Jahr hatte ich hier um Rat gefragt,
und ungewollt eine laengere Diskussion damit ausgelöst. Es ging mit um die
Frage ob ein PPL-Studium, das von anfang an auf den Cirrus ausgerichtet waere,
Sinn haette oder vollkommene Dummheit waere.:)
Da ich damals sehr viel hier in diesem Forum gelernt hatte,
finde ich es meine Pflicht eine ehrliche Zwischenbilanz zu melden.
Wie gesagt, ich lebe in Venedig, Italien, und habe in der Naehe
von Bologna eine Flugschule gefunden, die auf Cirrus spezialisiert ist. Die
Schule unterrichtet je nach Wunsch nach FAA oder EASA, und da es in Italien
besser ist eine N-Maschine zu besitzen, entschied ich mich für den FAA Kurs.
Die Schule besitzt eine SR20 und der Unterricht ist auf eine von Cirrus USA
entwickelte ditaktische Abfolge aufgebaut.
Von anfang an war alles darauf aufgebaut dass man lernen
sollte von A nach B zu fliegen. Also genau das Gegenteil was scheinbar in
anderen Flugschulen üblich waere. Pattern wurden an einem Flugplatz gerade 2-3
mal geflogen, dann ab zum naechsten Flugplatz, und wieder 2-3 touch-and-go-s.
Ich sollte bewusst mich nicht an einen Flugplatz gewöhnen, sondern Fliegen
lernen!
Nach ca 10 Stunden habe ich gemerkt dass das alles sehr,
sehr, sehr, sehr teuer
werden wird. Von wegen hier einen Schein in 45 Stunden machen! Da ich sowieso einen Flieger kaufen
wollte, entschied ich mich kurzfristig Mitbesitzer einer SR22, G2 zu werden.
Wenn ich schon Geld mit der Schaufel rauswerfe, dann wenigstens teilweis für einen eigenen
Flieger.
Inzwischen ist ein Jahr vergangen, bin bei über 100 Stunden,
habe bei ca 50 Stunden die theoretisch Prüfung in Los Angeles abgelegt (bin
dort öfters beruflich), und bei ca 95 Stunden meinen ersten Soloflug gemacht. Übungen
wie ohne Motor Landungen (ausgeführt, nicht simuliert) hatte ich bei ca 35
Stunden. Nachflüge und Nachtlandungen hatte ich bei ca 70 stunden. Nach Meinung
meines Lehrers brauche ich noch ca 15 Stunden zur entgültigen PPL Prüfung.
OK, gleich vorab, es kann natürlich sein dass ich besonders
daemlich bin und deshalb laenger brauche, oder dass diese Schule mich extrem über
den Tisch zieht. Aber ich bin inzwischen zimlich sicher dass keines von beiden
zutrifft:
Alle Piloten die ich kennengelernt hatte,
haben mir erzaehlten dass ihr erster Solo die grösste Sache ihres Lebens war. OK,
für mich nicht, ich war dermassen vorbereitet, dass es fast keinen Unterschied
machte ob jetzt jemand neben mir sass oder nicht. Teuer diese Sicherheit zu bekommen? OK, aber für mich,
der lernen möchte von A nach B zu fliegen war es es wert.
Wenn ich in Fliegerzeitschriften lese wie PPL-Piloten die
seit 10-20 Jahren ihren Schein haben, einen Flug von X nach Y vorbereiten, und
dies dann stolz beschreiben bin ich immer überrascht, denn das muss ich seit ca
45 Stunden bei JEDER Fluglektion machen. In der Tat, in 2-3 Stunden kommt man
in Europa zimlich weit mit einer SR22, und da muss man sich dann doch auf alle
Eigenheiten vorbereiten, und dabei denke ich jetzt gar nicht an den METAR oder
TAFF, sondern dass viele Flugplaetze doch komische Eigenheiten haben die man
vorab memorisieren muss, oder wann welches restricted Gebiet akiv ist oder
nicht oder diese verdammten NOTAMs die manchmal extrem langwierig erklaeren
dass eine Lampe kaput ist, und ich dann nicht merke dass das Wichtige daran war,
dass was weiss ich, die Piste nur zur haelfte benützbar ist. Wie gesagt
jedesmal bevor ich in den Flieger steige muss ich dem Lehrer all dies in einem
Pre-Briefing vortragen, und leider kommt es noch immer vor dass mir irgend
etwas entfallen ist. Sicher ist es manchmal frustrierend, nicht nur des Geldes
wegen, wenn man sieht dass alle Cessna-Schüler inzwischen schon munter am
Wochenende rumfliegen, mannselber aber noch immer nur “student” ist. Aber dann
passieren Erlebniss die mir bestaetigen, dass es doch noch besser ist mit der
Endprüfung zu warten.
Vor ca 3 Monaten flogen wir auf ca 9500 Fuss über Slowenien
richtung Osten. Es gab eine geschlossene Wolkendecke auf ca 8000 Fuss, Maribur
sagte dass die Wolkendecke sich nach Trebnje (Zeit ca +10 Minuten) auflösen
sollte. Irgendwann merkte ich dass die Wolkendecke vor mir teilweise doch höher
war, so meinte ich ca 20 grad nach rechts auszuweichen. Plötzlich merkte ich
dass der küstliche Horizont wahrscheinlich kaptut sei, denn er zeigte ein ca 45
grad banking nach links an. Mein Lehrer übernahm sofort die Kontrolle und
erklaerte mir spaeter dann dass ich eine “spacial disorietation” hatte. Freunde
mir wirds noch immer übel wenn ich mir vorstelle dass ich dies alleine erlebt
haette haben können. Das ist ein
so schreckliches Erlebnis, ich dachte spaeter laenger fürs Fliegen ungeeignet
zu sein! Jetzt weiss ich, dass ich im Zweifel den Instrumenten glauben muss,
vorallem da wir ja 2 Horizonte haben.
Andere Erfahrungem wie unerwartete Sheerwinde von der Seite,
kurz nach dem Starten, oder was macht man bei 40 Knoten Gegenwind (die Antwort
bekam ich im Radio als ich hörte dass eine Dolomit Air Maschine zum Tanken
Notlanden musste), oder wie verhaelt sich der Flieger wenn sich doch Eis
bildete, (toll zu sehen wie das TSK System alles wegputzt; aber doch
beeindrukend wie schnell sich Eis bilden kann und wenn die Behaelter nicht voll
waeren, dann gebe Gott), oder wie hilfsbereit Flugkontrollere sein können wenn schlechtes Wetter aufkommt.
Aber, dann verstehe ich manchmal die Flugkontrolle nicht.
Obwohl ich 4 Sprachen fliessend spreche, habe ich mir angewöhnt nur english zu
kommunizieren. Aber die Leute sprechen manchmal ein komisches Englisch und vor
allem weiss ich manchmal wirklich nicht was sie wollen. zB, ich flog vor ein
paar Wochen richtung Appeninen und hoffte die Anflugschneisse von Bologna
durchfliegen zu können. Ich meldete mich bei Zeiten bei Bologna Approach und
die genemigten mir eine Höhe, und ich sollte mich über einem bestimmten Ort
melden. Ich meldete mich dann, worauf die mir sagten ich solle warten (can you
wait…). Ich dachte ich soll mit der weiteren Kommunikation warten und flog
weiter. Worauf mein Lehrer
aergerlich fragte ob ich ihn denn umbringen möchte. Bologna App hatte “can you
wait” und nicht “stand by” gesagt, also sollte ich eine 360 machen. In den letsten
3-4 Wochen hatte ich mehrer solche Missverstaendnmiss, wie ich zB gefragt
worden bin ob ich über Empoli fliegen könnte, und ich dachte dass Empoli “in
sight” ausreichen würde.
Das sind halt so Sachen die man lernen muss wenn man von A
nach B fliegen möchte und nicht nur im heimatlichen Flughafen, dessen Dialekt
man auch im Schlaf versteht.
Dann die ganzen Instrumente, sie sind eigentlich alle sehr
einfach, aber man kann eben deshalb so leicht vergessen wie sie zu bedienen
sind, und es sind viele Prozeduren die man laufend sicher beherrschen muss.
Zusammenfassend:
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ich verstehe jetzt warum ich in COPA gelesen
hatte dass sehr viele Piloten, wenn sie 2-3 Monate nicht geflogen sind, 1-2
Tage mit einem Fluglehrer fliegen
-
ich verstehe jetzt wieso CIRRUS USA empfiehlt
alle 6 Monate als Cirruspilot einen Auffrischungskurs zu belegen
-
IFR werde ich am naechsten Tag, gleich nach der
PPL-Prüfung angehen
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Europa von Oben zu erleben, und dann auch noch
fast überall Landen zu können, das ist es all wert und ich bin froh diesen Weg
eingeschlagen zu haben
Schönen Sonntag
Istvan
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Bei einer Betriebspruefung ist mir einmal vorgeworfen worden dass ein Zeitschriftsabonement, das wir im Mai gezahlt hatten, erst il September des selben Jahres in die Buecher verzeichnet worden ist. Ich musste mich mit Haenden, Fuessen und Anwaelten wehren, dass ich deshalb nicht als Steuerhinterzieher verzeichnet werden wurde. In Italien gibt es nicht das verfassungsmaessige Grundrecht der Freizuegigkeit wie in Deutschland. Demnach KANN wirklich jeder Formfehler als Steuerhinterziehung erfasst und verurteilt werden. Um den Unterschied besser zu erklaeren: in Deuschland informiert dass Finanzamt und schlaegt ein Datum fuer die Betriebspruefung vor. Man kann also die Buecher schnell auf Fehler untersuchen und verbessern. In Italien klopfen die einfach an, und von dem Moment an ist ALLES, wirklich alles was man nicht am eigenen Koerper hat, Gegenstand der Pruefung. Haette ich zB bei einer Pruefung mein privates iPAD in der Firma dabei, und da privat eben keine Unterlagen darueber, dann koennte ich wegen Steuervergehen angeklagt werden.
Italien ist einfach immer extrem in diesen Sache. Es fehlen zB Finanzbeamte die die MwSt Zahlung im Amt kontrollieren wuerden. Demzufolge gibt es Firmen die 1-2 Jahre die Ueberweisungen nicht vornehmen. ABER wenn sie bei einer Pruefung erwischt werden, dann ist die Strafe das sechfache des Kapitals. Als vor einigen Jahren die Lieferscheine als Pflicht eingefuehrt worden sind, und ein Datum verschrieben wurde, dann galt dies als dreifaches Vergehen, Tag, Monat, Jahr.
Sicher, wir habe hier ja auch die Mafia (oder wir hatten sie einmal), und sicher ist auch dass es regional sehr grosse Unterschiede in der Steuermoral gibt. (Wobai der Sueden nicht ueberall und unbedingt der schlechte Part ist) aber ich bin wirjklich ueberzeugt dass in Italien das Image viel schlimmer ist als die Realitaet.
Ich glaube damit schliesse ich meinen Beitrag zum Thema Italien.
Istvan [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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"Ich frage mich allerdings, wieso die Italiener nicht auf die Strasse gehen......."
".... beide hatten dort Niederlassungen, die jetzt zum Hauptsitz werden. Der eine rechnet voll damit, dass der italienische Fiskus alle nicht in Sicherheit gebrachten Vermögen mit Zwangsanleihen schlucken wird..."
"....Denke nicht, dass diese Regierung lange bleibt, wenn die so weitermachen, oder sind die Italiener wirklich bereits so resigniert?"
Italiener gehen auf die Strasse wenn es die Gewerkschaft vorgibt, ansonsten sind sie ein extrem belastbares Volk, und ide Regierungen wisse dies.
Irgend etwas in die Richtung wird bestimmt passieren, und ich stimme mit vielen meiner Unternehmerkollegen ueberein, dass wir bereit waeren einer einmaligen Sondersteuer zuzustimmen. ABER wahrscheinlich geht es gar nicht um die erreichbare Summe, sondern darum weitergehende Kontrollen durchzusetzen. zB, wenn ich in Deutschland mein verdientes Geld versteuert habe dann kann ich damit so ziemlich alles machen was ich will. Nicht so in Italien, hier meint der Staat (und ein grossteil der Bevoelkerung sieht dies aehnlich) dass auch das nach der Steuer verbliebene Geld der Gemeinschaft gehoert und nicht mir. Es geht also hauptsaechlich darum die Kontrollen zu erhoehen und nicht den Staatshaushalt zu sanieren. Um Italien zu verstehen duerfen wir niemals vergessen, dass die kommunistische Partei jahrelang die kulturelle Basis war wo die heutige INtelligentia geformt worden ist. Berlusconi wurde immer gerne als Paranoiker belaechelt, aber Tatsache ist kein Mensch sich heute in Italien aufregt, wenn veroeffenlicht wird dass die Strafe fuer unerlaubes Geld-Export die sechsfache des Wertes ist. Erlaubt sind 10.000.-euro. Wiegesagt, es geht hier um versteutertes Geld, und nicht um Schwarzgeld.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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"Denn die 48h Regelung wie bei ausländisch immatrikulierten Luftfahrzeugen durchzuziehen, das traut sich Sig.Monti nun doch nicht. "
Bin wirklich gespannt ob sich dies (48h) aendern wird. Trauen wuerde er sich wahrscheinlich schon. Vergessen wir nicht, Monti ist ein Intellektueller und Intellektuelle in der Politik sind nicht dafuer bekannt pragmatisch zu denken. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Eben, Cortina, oder gestern Courmayeur, was soll das alles? Der Wohlhabende faehrt dann einfach das naechste mal nach Kitzbuehl oder besser nach Aspen, und die lokalen Betriebe verlieren ihre besten Kunden. Uebrigens kann es wirklich zZ vorkommen dass ein Unternehmer Verluste macht (null zu versteuernden Einkommen) und die Benzinkosten fuer seinen Ferrari vom Erspaarten zahlt. Er kann das dann sicher klaeren und bekommt keine Anzeige, ABER in den Listen der Finanzverwaltung bleibt er als "verdaechtig" und wird laufen neu und "bevorzugt" geprueft. Und ehrlich ich ziehe vor 100 Betriebspruefungen in Deutschland zu haben als eine einzige in Italien. Ich hatte beide und kenne den Unterschied.
Sicher gibt es eine starke Untergrundwirtschat in Italien, aber an die kommt der Staat bestimmt nicht mit Cortina-Aktionen, den die sind entweder der organisierten Kriminalitaet zuzuordnen (und dieses Geld wird nicht in Italien gewaschen) oder es sind die kleinen Handwerkerbetriebe und an die traut sich sowieso keine Regierung ran. zB wenn ich eine Rechnung von einem Klemptner bitte dann weiss ich gewiss dass er bei meinem naechsten Rohrbruch (traurig, traurig) anderweit beschaeftigt sein wird.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Kaum hatte ich den obigen Beitrag geschrieben, hoerte ich in den Nachrichten dass die Regierung es geschafft hat ein Rundfunksgesetz von 1938 so auszulegen, dass auf alle Computer, iPADs, iPhones ecc einzeln TV-Gebuehren zu errichten sind. Wie gesagt, quaele gut sichtbar die Wohlhabenden, dann wird es einfacher sein der Allgemeinheit Grausamkeiten zuzumuten. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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auch nicht, denn dann wuerde es reichen nicht 48 Stunden sonder 30 Tage als Limit zu setzen. Es geht wirklch nur um die Show. Wenn man Wohlhabende quaelt, dann kann man nachher Gesetze erlassen die die Allgemeinheit gefaelligst zu verstehen hat. In Italien ging es bei den Regierungen immer nur um reine Machtpolitik. Deshalb dauerten in der pre-Berlusconi Zeit die Regierungen nur 12 Monate im Schnitt.
Dass damit Industrien kaputt gehen koennen hat in Italien noch niemals als Argument gereicht. Nach dem Kriege gab es eine hervorragende Flugzeugindustrie, alles weg. Ein anderes Beispiel, Sportautos, eine vorzeige High-Tech Industrie. Nicht desto weniger gab es jahrelang eine Strafsteuer von ich glaube 35% MwSt. Mercedes und BMW habe dagegen gekaempft. Um Ferrari zu schuetzen waere das Gesetz bestimmt nicht geaendert worden. In Italien (im Gegensatz zu Deutschland) sind politische Streiks erlaubt. Damit haben sich die Gewerkschaften einen solchen Sonnenplatz in den Grossindustrien erkaempft, dass ohne ihre Zusagen kein Gesetz mehr erlassen werden kann. Und den Gerwkrschaften ist es zimlich wurscht ob ein Hersteller von Leichbaufliegern ueberlebt oder nicht. Und ja, Ferrari, Alfa Romeo, Maserati, alles schoen vereint unter FIAT's Dach.
Ab ende Februar haben wir wieder den "redditometro", dieses wunderschoen Wort bedeutet nichts anderes als dass die Finanzbehoerde auf alle Gueter (inklusiv Fitnisscenter und Handy ecc) einen Werteschluessel erstellt hat mit dem festgesetzt wird wieviel man verdienen muss um sich diese Ausgabe leisten zu koennen. Da in Italien inzwischen alle Ausgaben registriet und kontrolliert werden, weiss die Finanzbehoerde genau wieviel Geld ich fuer Winterurlaub, Sommerurlaub, Schmuck fuer Ehefrau, Schmuck fuer Geliebte im Monat ausgebe. Wenn der liebe Onkel Finanzbeamte meint dass ich mehr ausgebe (+20%) als ich in meinem Steuerbescheid als Einnahme angegeben habe, dann werde ich automatisch zum Steuerbetrueger gestempelt. Ich habe zwar theoretisch die Moglichkeit anschliessend zu erklaeren dass ich die Ausgaben von meinen Erspaarnissen gedeckt habe, aber den Stemple des Steuerbetruegers wird man nicht mehr los. Das Schlimme an der Sache ist nun dass diese Bewertungen oft voellig an der Realitaet vorbeigehen. Ich erinnere mich irgendwo im November gelesen zu haben, dass fuer den "redditometro" ein Besitzer eines Privat-Flugzeuges mindestens 300.000.-netto/Jahr verdienen muesste um die Ausgaben fuer ein Privat-Flugzeug decken zu koennen. In dem Artikel wurde eben erwaehnt, dass eine 30 Jahre alte Cessna 150 gerade mal 20.000-30.000 euro im Einkauf kosten wuerde. Ich wuerde mich ueberhaupt nicht wundern wenn dieses Absurdum dann in der entgueltigen Fassung des Gesetzes auch so kommen wuerde.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich glaube ehrlich da liegt ein Irrtum in der Interpretation des Gesetzes vor. Ich glaube nicht dass es ums Geld geht fuer die Regierung, Mit den paar Privatfluegen werden die italienischen Staatsschulden bestimmt nicht kleiner. Es geht wie so oft in Italien darum zu zeigen dass man die Wohlhaben quaelt! Wenn eine Regierung dies erst einmal so richtig deutlich gezeigt hatte, dann kann es besser unpopulaere Gesetze, die die Allgemeinheit betrifft, durchboxen.
Nice weekend
Istvan [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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OK hab's verstanden, dar also auch Jaeger Piloten nicht unbedingt trauen:))
Gruesse
Istvan [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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