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Alle Beiträge von: Jörg-Martin Rassow [joerg-m]


33 Beiträge Seite 1 von 2

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Unfälle und Zwischenfälle | Diskussion Und wieder ein tragischer Unfall
27. April 2013: Von Jörg-Martin Rassow 
Diesmal hat es eine TBM 700 getroffen, westlich von Rotenburg / Wümme. Die Gegend ist dort tisch-eben, fast nur Äcker, warum die Notlandung dort dermaßen katastrophal ausgehen mußte, und warum überhaupt Notlandung, warum sie EDXQ nicht erreichten, der Platz ist ja nicht grade klein, werden wir hoffentlich irgendwann erfahren. Kuckstu hier: https://www.weser-kurier.de/region/rotenburg_artikel,-Vier-Tote-bei-Flugzeugabsturz-_arid,557855.html
Immerhin ist dieser Bericht nicht so reißerisch, wie man es sonst kennt. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Petition zur Abschaffung der Luftverkehrssteuer
15. April 2013: Von Jörg-Martin Rassow an Guido Warnecke
Die Schaumweinsteuer wurde 1902 zur Finanzierung des Flottenbauprogramms der Kaiserlichen Marine eingeführt, dem Hobby von SM W II. Die kaiserliche Flotte liegt zwar seit 1918 auf dem Meeresgrund in Scapa Flow, die Steuer gibt es aber immer noch, das ist richtig.
Der deutsch-französische Krieg von 1870/71 wurde von Frankreich begonnen. Deutschland war damals noch viel zu zersplittert und ohne zentrales Oberhaupt, um in allen Staaten gleichzeitig eine Steuer zur Finanzierung des Krieges einzuführen.

Ob tatsächlich die Luftverkehrssteuer wieder abgeschafft wird, auch bei erfolgreicher Petition, wage ich zu bezweifeln. Bei den chronisch unterfinanzierten Haushalten immer... [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Weiss jemand näheres - Kennzeichen - vom UL Unfall gestern in Neustadt/Glewe?
13. April 2013: Von Jörg-Martin Rassow an 
Und woher wollen Sie wissen, daß Herr Sutter damals nicht schon dabei war? :-) [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Erste Woche 2013: Amok-Piloten waren schon wieder sehr erfolgreich!
13. Januar 2013: Von Jörg-Martin Rassow an  Bewertung: +7.00 [7]
Der Ton macht die Musik! An Herrn Fischers Äußerungen stört mich nicht so sehr das "Das kann mir nicht passieren, weil ich der Beste bin" - die Realtät wird ihn da schon noch früh genug einholen - als vielmehr das "Alle anderen sind unfähig, besonders die, denen schon mal was passiert ist". [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Erste Woche 2013: Amok-Piloten waren schon wieder sehr erfolgreich!
11. Januar 2013: Von Jörg-Martin Rassow an Gregor FISCHER Bewertung: +1.00 [1]
Hier ist ein etwas genauerer Bericht, aus dem hervorgeht, daß noch eine weitere Person verletzt wurde und daß wahrscheinlich eine Stromleitung dem Hubi zum Verhängnis wurde: https://www.spiegel.de/panorama/autobahn-6-nach-hubschrauberabsturz-wieder-fuer-verkehr-freigegeben-a-876925.html

Vielleicht erfahren wir ja irgendwann, warum der Mann bei diesem Wetter unterwegs war.

Er ruhe in Frieden.

Übrigens, Meister Fischer, in der Luftfahrt gilt der Satz "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen" ausdrücklich nicht! [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Lear-Cowboy: Wo zum Teufel war das LBA?!
6. Januar 2013: Von Jörg-Martin Rassow an Jörg-Martin Rassow Bewertung: +1.00 [1]
Nochmal zur Sache selber. Ich zitiere aus der MOZ vom 4.1.13:

...ist die wahre Identität des angeblich Deutsch-Mexikaners weiterhin rätselhaft. Laut Bornholms Polizeichef Peter Jörgensen würden auf den Angeklagten drei Identitäten zutreffen - am wahrscheinlichsten sei, dass er Iraner ist. Leonardo R., der laut Bild-Zeitung Sabair H. heißt, bestreitet dies. Staatsanwältin Benthe Pedersen Lund zufolge hätten ihn Fingerabdrücke des FBI als Iraner identifiziert. Auch ein amerikanischer Pilot belastete den Angeklagten am Freitag schwer: Er habe sich 2007 ihm gegenüber mit einem arabisch klingenden Namen vorgestellt, berichtet der dänische Sender Danish Broadcasting Corporation (DBC). Auch ein Special Agent des amerikanischen Transportministeriums erhebt vor Gericht schwere Vorwürfe und spricht von Urkundenfälschung. Leonardo R. habe versucht, die Identität des amerikanischen Piloten zu missbrauchen, um in dessen Namen einen Führerschein in Texas zu bekommen und drei Kreditkarten zu ordern. Laut DBC hätten Ermittlungen der Polizei zudem ergeben, dass Leonardo R. schon 2006 aus den USA nach Mexiko ausgewiesen wurde. Zuvor habe er sogar ein Flugzeug gestohlen und deshalb in Kalifornien zwei Jahre in Haft gesessen.

Man könnte hier tatsächlich von "erheblicher krimineller Energie" sprechen. :-)
Eswäre auch interessant zu erfahren, wo und bei wem er Fliegen gelernt hat und wer ihn auf den Lear eingewiesen hat. Ich kann mir nicht vorstellen, daß er sich das alles selber beigebracht hat, Autodidakten haben in der Luftfahrt nur geringe Überlebenschancen.

Hier noch der Link zur Meldung:
https://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/1082696/ [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Fliegen im Winter
5. Januar 2013: Von Jörg-Martin Rassow an Lutz D. Bewertung: +1.00 [1]
Rein theoretische könnte man so, wenn man das zwischen zwei Wolkenschichten macht, andere Luftverkehrsteilnehmer, die VFR unterwegs sind, ziemlich verwirren. :-) [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Lear-Cowboy: Wo zum Teufel war das LBA?!
5. Januar 2013: Von Jörg-Martin Rassow an Stefan Jaudas Bewertung: +1.67 [2]
Es ist ein eher sachlicher Bericht aus dem Gerichtssaal, lediglich der Untertitel der Schlagzeile und der letzte Satz des Artikels sind Schwachsinn, aber das muß wohl so sein, auch BILD hat einen Ruf zu verlieren. Sicher weiß der Journalist nicht (woher auch), daß es nicht Aufgabe des LBA und der Landesluftfahrtbehörden ist, Straftaten in und mit Flugzeugen zu verhidern, geschweige denn, Straftäter zu jagen.
Wenn man die Aussage des Herrn Pestel dagegen auf den Straßenverkehr überträgt und den Umkehrschluß daraus zieht, würde das bedeuten, daß wir wieder Blockwarte einführen müßten (oder die aus der DDR noch hinlänglich bekannten Abschnittsbevollmächtigten), und jeder Autofahrer, der wohin auch immer losfahren will, müßte erstmal mit einer Überprüfung seiner sämtichen Dokumente inklusive Fernabfrage bei den zuständigen Behörden rechnen.
Die Festnahmerate von Straftätern würde dadurch möglicherweise stark ansteigen, aber irgendwann hätte selbst auch ein Herr Pestel Probleme damit. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Flughafen Lübeck-Blankensee
3. Januar 2013: Von Jörg-Martin Rassow an Jörg-Martin Rassow
Fluggesellschaften zu gründen und zu betreiben scheint ja wohl eine der leichteren Übungen in diesem unserem Lande zu sein, jedenfalls soll es nun auch eine neue Airline in Lübeck geben. In den Lübecker Nachrichten online vom 2.1.13 steht:

Lübeck - Die Hansestadt bekommt eine eigene Airline: Der neue Flughafen-Eigentümer Mohamad Rady Amar wird eine neue Fluggesellschaft gründen, die ab Lübeck startet und landet.


Das Investitionsvolumen liegt im zweistelligen Millionenbereich. Es werden 80 bis 130 Arbeitsplätze entstehen. Zunächst wird mit einer Passagiermaschine mit bis zu 190 Plätzen gestartet, eine zweite soll dann folgen. „Es wird in fünf bis sechs Monaten losgehen“, bestätigte Amar den Lübecker Nachrichten. Damit sollen bereits im Sommer innerdeutsche Ziele wie Frankfurt und München, aber auch europäische Destinationen wie Kopenhagen angeflogen werden.

Kuckstu hier: https://www.ln-online.de/nachrichten/3647478/beschlossene-sache-neue-luebeck-airline-soll-ziele-in-de

So sieht also der Weihnachtsmann aus. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Flughafen Lübeck-Blankensee
24. Dezember 2012: Von Jörg-Martin Rassow an 
Das ist für mich ja sowieso immer die Frage, wenn ich Geschichten wie diese höre, oder von Ackermännern und solchen Leuten, die da angeblich zehn Millionen oder so im Jahr vedienen: Was machen die mit der ganzen Kohle? Das können die doch in ihrem Leben nicht mehr ausgeben!? Ist das Selbstzweck, geht es dabei ums Prinzip oder was? [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Argumente für die GA
17. Dezember 2012: Von Jörg-Martin Rassow an Sebastian Willing Bewertung: +6.00 [6]
Ich stelle mal einen Vergleich an: Es gibt vier Verkehrsarten, Straßenverkehr, Schienenverkehr, Luftverkehr und Seeverkehr. Bei all diesen Verkehrsarten gibt es drei Verkehrsmittel, und zwar für Gütertransport, für öffentlichen Personentransport und für individuellen Personentransport. Schienenverkehr und Güterverkehr interssieren hier nicht, bleiben öffentlicher und Individual-Personenverkehr zu Wasser, auf der Straße und in der Luft.
Die Größe des Verkehrsmittels bietet dabei keinen Anhaltspunkt, ob es zum öffentlichen Personentransport oder zur individuellen Nutzung verwendet wird. Es gibt Schiffe, groß wie junge Flugzeugträger, die als private Yachten dem Individualverkehr zuzuordnen sind, und es gibt Boote, in die grade mal zehn Personen passen, die aber als Fähre dem öffentlichen Verkehr dienen. Ebenso gibt es Wohnmobile in Busgröße, die ohne Zweifel Privatautos sind, während jedes Taxi Teil des ÖPNV ist, und es gibt ausgewachsene Airbusse und Boeings, die als Privatflugzeug genutzt werden, während mit 172ern Linien beflogen werden, bspw. zu den Inseln.
Warum aber, aus welchem Grund, der mündige Bürger welches Verkehrsmittel für sein konkretes Verkehrsvorhaben wählt, geht niemanden, ich wiederhole: niemanden, etwas an! Genausowenig, wie gefragt werden darf, warum und wohin Herr Müller jetzt mit seinem Daimler fährt oder warum und wohin Kalle mit seiner Kawasaki will oder warum und wohin Herr Meier am Bahnhof eine Fahrkarte kauft, genausowenig darf gefragt werden, warum und wohin Herr Schulze mit seiner Mooney oder Herr Brill mit seiner Cheyenne fliegen will. Fliegen hat genauso sebstverständlich zu sein wie Auto-, Schiff- oder Bahnfahren.
Das Individual-Flugzeug ist ein sehr umweltfreundliches Verkehrsmittel. Erstens kommt es selten vor, daß da nur eine Person drinsitzt (anders als beim PKW), zweitens entwickelt es bei einem Verbauch etwa gleich einem Oberklasse-Wagen eine Geschwindigkeit, die auf dem Erdboden praktisch nicht erreicht werden kann und schafft so drittens einen Zeitvorteil, den kein anderes Verkehrsmittel bietet, d.h. die Zeit, die man für die Bewältigung einer Strecke von A nach B benötigt, ist relativ gering und kommt somit der Zeit für persönliche Vorhaben an Start- und Zielort zugute. Außerdem ist dabei die zeitliche Dauer der Umweltbelastung von allen Verkehrsmitteln am geringsten, und das noch dazu, ohne daß am Boden große Infrastruktur-Monster geschaffen werden müssen. Wer sich mal die neue Schnellfahrstrecke Nürnberg - Erfurt angesehen hat, die da grade durch Thüringen geschossen wird, weiß, was ich meine. Eine große Wiese am Start- und Zielort reichen uns aus.
Nur, solange wir vor uns selber immer nach Rechtfertigsgründen für unser Fliegen suchen, weil wir das aus Leidenschaft machen oder um geistige Fähigkeiten zu trainieren oder weil es ein toller Sport ist oder aus Freizeitgründen oder was auch immer, so lange werden wir mit einer massiven Gegnerschaft zu kämpfen haben, die Fliegen als eine unnütze Sache ansieht, mit der irgendwelche Superreichen dem Rest der Menschheit auf den Geist gehen, wenn nicht sogar nach dem Leben trachten. Die meisten Menschen denken doch ohnehin beim Thema Luftfahrt nur Airbus & Co, Düsenjäger und tollkühne Männer in fliegenden Kisten, von denen aber eigentlich nur erwartet wird, daß sie bei ihrer Flugshow abstürzen.

Nochmal: Ich nutze das Individual-Flugzeug, um von A nach B zu kommen. Warum, geht niemanden etwas an. Punkt. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Flughafen Lübeck-Blankensee
15. Dezember 2012: Von Jörg-Martin Rassow an Achim H. Bewertung: +1.00 [1]
Herr Amar ist deutscher Staatsbürger. Es ging mir bei der Verwendung des Begriffes Exot nicht um seine Herkunft, sondern darum, daß die politische Führung Lübecks einem Privatmann, der luftfahrerisch völlig unbeleckt ist, aber mit einer Bankbestätigung über 20 Mio. € in der Luft herumwedelte, mehr zutraut als einem Konsortium aus Flugplatznutzern, die neben einem elementaren Interesse am Fortbestand des Flughafens auch ein schlüssiges Konzept für den Weiterbetrieb und den Abbau der Altschulden hatten. Die konnten halt nicht so viele Millionen vorweisen, die Namen Wizz Air und Ryanair, ohne die es offenbar im Luftverkehr heute nicht geht, tauchten nur am Rande auf, und eine Linie nach Sharm-el-Scheikh, wie sie dem neuen Besitzer vorschwebt, schon gar nicht.
Von daher meine Frage, ob über diesen Mann etwas bekannt ist, oder ob doch damit gerechnet werden muß, daß sich das Ganze über kurz oder lang als Windei entpuppt und dieser hervorragende Flughafen plattgemacht wird. Die Mehrheit in der Politik für den Airport ist nur hauchdünn. Die Stadt kriegt den Betrieb nicht gebacken, und auch Infratil, die ja mehrere Flughäfen in der Welt betreiben, haben sich daran schon verhoben. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Diskussion Flughafen Lübeck-Blankensee
14. Dezember 2012: Von Jörg-Martin Rassow  Bewertung: +0.67 [2]
Ich habe den Titel geändert, da es bisher noch keine Antworten gab. Es geht um den Flughafen Lübeck-Blankensee und seinen neuen Eigentümer Mohamad Rady Amar. Der ein oder andere wird sicher in den örtlichen Medien das lange Hick-Hack um diesen Mini-Airport mitverfolgt haben, vom Wechsel des Betriebes von der Stadt Lübeck an einen Neuseeländischen Airport-Betreiber wieder zurück zur Stadt und nun nach Beinahe-Schließung an den deutsch-ägyptischen "Investor" M. R. Amar. Amar hat den Flughafen für den symbolischen einen Euro "gekauft" und will dort in den nächsten vier Jahren 20 Milliönchen investieren, wozu er auch lt. seiner Hausbank in der Lage ist, während die 50 Mio. Schulden, die der Flughafen warum auch immer angehäuft hat, bei der Stadt Lübeck verbleiben sollen. Es war noch ein anderer Bieter im Rennen, eine Gemeinschaft aus örtlichen Geschäftsleuten und Flugplatznutzern, die ein Konzept ähnlich Memmingen realisieren wollten, aber der Lübecker OB Saxe traute wohl mehr dem Exoten Amar. Laut eigener Aussage hat Amar keine Ahnung von Luftverkehr, wohl aber Firmen, die Flugzeuge bauen. Es gehört ihm wohl zu großen Teilen die Fa. Aquila Aviation by Excellence AG in Schönhagen, außerdem hat er offenbar die Produktionsrechte der FFA Bravo erworben. Eine letzte Bilanz hat er allerdings 2009 veröffentlicht.
Ist dieser Mann in Luftfahrtkreisen oder sonstwo bekannt und wie sieht es aus mit seiner Seriosität resp. Bonität? Es wäre schade, wenn er der letzte Sargnagel des Flughafens Lübeck wäre, denn nachdem auch Kiel am Wackeln ist, gäbe es nach dem Verschwinden dieser beiden Flughäfen östlich der Linie Flensburg - Hartenholm keine Landemöglichkeit mehr, wenn man von den nur bedingt nutzbaren Plätzen Wahlstedt, Sierksdorf und Grube absieht.
Übrigens will A. als erstes ein ganz wichtiges und überfälliges Projekt in Angrif nehmen: Er will ein neues Terminal bauen, bei dem die Flieger wie auf großen Flughäfen andocken können, mit Hotel obendrauf. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


IFR & ATC | Beitrag zu Fliegen ohne Flugleiter (Teil 867)
11. Juli 2012: Von Jörg-Martin Rassow an Ernst-Peter Nawothnig
Sie vergaßen zu erwähnen, daß alle (oder zumindest die großen) Flugzeuge vor der Landung aus Sicherheitsgründen Treibstoff ablassen und daß die Landung heute nur noch automatisch erfolgt. Alles zusammen ist anerkanntes Fach-Allgemeinwissen, denn gut zwei Drittel der von Herrn Sutter genannten 4000 Normalbürger sind trotzdem ausgewiesene Luftfahrt-Experten, weil jeder jemanden kennt, der jemanden kennt, der mit jemandem verwandt ist, der jemanden kennt, der schon mal an einen Flugplatzzaun gepinkelt hat. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Der GA im Raum München geht die Luft aus
31. Mai 2012: Von Jörg-Martin Rassow an Olaf Musch
Zum Thema Fliegerei und Hobby: Auch die Nicht-Geschäftsfliegerei der GA besteht nicht nur aus "Hobby-Piloten"! Ziehen wir die Parallele zur Straße: Würden wir dort nur unterscheiden zwischen "Geschäftsfahrern" und "Hobby-Fahrern" und nur Ersteren eine gewisse Existenzberechtigung zuerkennen, gäbe es wohl nur noch große BMW, Audi und Daimler auf der Autobahn, aber ansonsten wären die Straßen ziemlich leer. Was natürlich die "Berufsumweltschützer", die Berufskraftfahrer und sicher auch Herrn Grube freuen würde. Da es aber grundsätzlich niemanden etwas angeht, warum ich für mein Verkehrsvorhaben das Verkehrsmittel privates Kraftfahrzeug nutze, geht es auch niemanden etwas an, warum ich das Verkehrsmittel privates Luftfahrzeug nutze! Wir müssen endlich auch uns selbst gegenüber zu der Selbstdarstellung kommen, daß die GA Teil der Verkehrsinfrastruktur dieses Landes ist, daß ihre Nutzung legal und selbstverständlich ist und absolute Privatsache jedes Einzelnen, und außerdem Teil der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, die wir ja immer so hochhalten! Vokabeln wie Hobby oder Freizeit oder Leidenschaft und auch alle anderen Versuche, irgendwie die Nutzung des Flugzeugs zu legitimieren, implizieren ein schlechtes Gewissen und gehören aus Prinzip nicht in diese Diskussion!
Es ist doch im wesentlichen nur eine Neiddebatte, die da geführt wird, die Argumente wider die GA lassen sich sehr schnell entkräften, wenn man die wichtigsten Daten im Kopf hat.
Wenn an schönen Wochendenden tausende und abertausende von Motorrädern aus "Hobby-Gründen" für nix und wieder nix Unmengen Sprit verballern und anschliessend sämtliche Rettungshubschrauber der Republik stundenlang in der Luft sind, um das Frischfleisch wieder einzusammeln, regt sich auch kaum einer auf über die Umweltverschmutzung und den Schaden, der der Allgemeinheit dadurch entsteht.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Pilot von Nato Abfangjägern verfolgt
9. November 2011: Von Jörg-Martin Rassow an Max Sutter
Andersherum war es: Der Phantom-Pilot hat erst am Abend aus der Tagesschau erfahren, warum er überhaupt über Frankfurt herumkurven sollte. Ob der MoSe-Pilot die Phantom gesehen hat, ist nicht bekannt. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Ladenschluss bei Osama
8. Mai 2011: Von Jörg-Martin Rassow an Frank Naumann
Obama said, Osama dead! [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Allgemeine Luftfahrt und Babys: Vier Beobachtungen
24. Dezember 2010: Von Jörg-Martin Rassow an Jan Brill
Köstlich!

Zu 1) Die Gefahr, von Kleinkindern terrorisiert zu weden, ist latent, das werden auch Security-Checks nicht verhindern.
Bei der abgebildeten Gepäckmenge wäre aber ein Dachgepäckträger für die Cheyenne eine sinnvolle Investition!

Zu 2) In der Natur ist "schwanger/Nachwuchs dabei" eigentlich der Normalzustand, nur der Mensch hat das für sich selber verändert. Aber die fragenden Blicke Ihrer Mitmenschen an nicht für Kinder gedachten Orten lernen Sie sehr schnell zu ignorieren.

Zu 3) Wenn die Turboprop zu leise ist, wie wäre es denn z. B. mit einer An-2? Ich persönlich empfinden den Sound von Sternmotoren als ausgesprochen angenehm und beruhigend.

Zu 4) Sie sollten überlegen, ob Sie nicht irgendeine Software aufspielen, die es ab und zu hupen und blinken läßt im Cockpit, Ihre Tochter würde das bestimmt ganz toll finden und die Aufmerksamkeit der Passageier würde sich zwangsläufig wieder mehr auf Ihre Arbeit richten!

Frohe Festtage, einen guten Rutsch, always Happy Landings und weiterhin viel Freude mit Ihrem "Wonneproppen"!

J.-M. Rassow [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Es geht nur ums Geld!
24. Juli 2010: Von Jörg-Martin Rassow an Jan Brill
Ein kleiner Fehler bei den Kfz-Kosten: Diese betragen bestimmt nicht 0,3 Cent/Km, denn da wäre ja selbst das Fahrrad teurer, sondern wohl eher 0,3 €/Km. Obwohl sie kaufmännisch gerechnet (und abhängig vom Fahrzeugtyp) schon noch deutlich höher sein können, das ist lediglich der Betrag, den das Finanzamt anerkennt.
Die Bahn ist auf Grund ihres Tarifsystems und der Unwägbarkeiten des Alltags-Betriebes eigentlich keine Alternative mehr für beruflich Reisende, selbst für Netzkarten-Inhaber, die nur zwischen deutschen Großstädten unterwegs sind. "Pünktlich wie die Eisenbahn" ist heute eher ein Begriff für Unzuverlässigkeit.

Ein sehr interessanter Vergleich und eine gute Argumentationshilfe!

J.-M. Rassow [Beitrag im Zusammenhang lesen]


IFR & ATC | Beitrag zu Es geht wieder los - Neue Aschewolke von Süden EDMM CLSD
9. Mai 2010: Von Jörg-Martin Rassow an Christoph Winter
Ich hätte da mal eine Frage an die Techniker: U. a. sind ja Luftfahrzeuge der Streitkräfte, Polizei und Regierung ausgenommen davon, haben die inzwischen irgendeinen speziellen Anti-Asche-Schutz bekommen, von dem wir Normal-Sterblichen nichts wissen? Oder sind Staatsflugzeuge generell immun gegen Störungen aus Naturereignissen?



PS.: Wer Ironie in meinen Beiträgen findet, darf sie gerne behalten! [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Regionalflughäfen - Jobmotoren. Zu welchem Preis ?
1. Mai 2010: Von Jörg-Martin Rassow an 
Na ja, also das Finanzamt würde ich da doch "ausnehmen" wollen! Das könnte man bestimmt auch noch privatisieren, vielleicht in eine AG umwandeln, auf Grund seiner Ertragslage ließe es sich bestimmt gut an der Börse plazieren. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Die Blamage der Bürokraten – das große EU-Aschefestival
23. April 2010: Von Jörg-Martin Rassow an Max Sutter
Kann man diese Putzkolonne irgendwo mieten? Mein Gerät hätte es auch mal wieder nötig...


(Ein Schelm, wer Arges dabei denkt!) [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Flieger fragt nach dem Weg
23. April 2010: Von Jörg-Martin Rassow an Max Sutter
Dieser Kunstflieger hat aber eigentlich nur eine Vorgabe der Lufthansa umgesetzt! Mitte der 80er hat die LH die ersten Crews für ihre JU 52 auf einer britischen JU mit N-Reg. in EDFC geschult, aber während eines Touch and Go kurz vor dem Abheben meinte ein Zylinder des Stb.-Motors, alleine weiterfliegen zu müssen, woraufhin der PIC (sehr zum Leidwesen unseres damaligen Werkstattleiters, eines alten JU 52-Kämpen) das gute Stück durch den Zaun und über die Straße in den Acker prügelte (die Kiesgrube gab es damals noch nicht). Das Maschinchen hängt heute in Sinsheim in Wintertarn and der Decke, und man kann noch gut die notdürftig geflickte Stelle erkennen, wo ein Zaunpfahl die letzten drei Spannten durchgetrennt hat.
Ein paar Jahre später hat das nochmal jemand mit einer 172er gemacht, mit ähnlichem Erfolg. Ich wollte dann ein Schild am Zaun anbringen "Hier ist der Flugplatz zu Ende", aber das fand der damalige Vorstand des FSCA nicht so lustig. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Die Blamage der Bürokraten – das große EU-Aschefestival
20. April 2010: Von Jörg-Martin Rassow an Gerhard Uhlhorn
Ach sooo, ja klar, latürnich! Füsiek ist halt nicht so meine Sterke. *g* [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Die Blamage der Bürokraten – das große EU-Aschefestival
20. April 2010: Von Jörg-Martin Rassow an Jan Brill
Die Interessen der VC mal außen vorgelassen, meine ich aber, daß die vom Prinzip her schon recht haben: Entweder ist der Luftraum sicher oder er ist es nicht. Entweder es schwirren da Partikel 'rum, die die Luftfahrt gefährden, dann bleiben alle unten, oder eben nicht, dann dürfen auch alle wieder fliegen, egal ob IFR oder VFR. Daß aber eine "Sondergenehmigung" des Verkehrsministeriums oder wem auch immer die Gefahr dieser Partikel für einige wenige Flugzeuge und nur nach VFR ausschliessen soll, für alle anderen aber nicht, das erschließt sich mir nicht so ganz. [Beitrag im Zusammenhang lesen]

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