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Alle Beiträge von: Kai-Olav Roscher [kaiolav]


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IFR & ATC | Beitrag zu Cloud breaking Verfahren EDFE
12. März 2009: Von Kai-Olav Roscher an Florian Guthardt
Hallo Herr Guthard,

für den Anflug gibt es so etwas nicht, es gibt lediglich eine "Standard-Departure" für SVFR aus Egelsbach ´raus. Für den Sektor Egelsbach gelten übrigens reduzierte VFR-Minima von 3000m Flug- und Bodensicht und einer Ceiling von 1000ft, anstelle von 5000m und 1500 ft im regulären Luftraum D(CTR).

Mit was für einem Gerät wollen Sie denn fliegen?

Mit freundlichen Grüssen,
Kai-Olav Roscher. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


IFR & ATC | Beitrag zu Cloud breaking Verfahren EDFE
11. März 2009: Von Kai-Olav Roscher an Florian Guthardt
Hallo Herr Guthard,

im Prinzip haben Sie zwei Möglichkeiten (so das Wetter sie zulässt):

- ILS in Frankfurt (so die Verkehrslage es zulässt)
- LOC-DME in Mannheim (geht eigentlich immer)

in beiden Fällen beim Erreichen von VMC IFR canceln und VFR weiter nach Egelsbach.

Mit freundlichen Grüssen,
Kai-Olav Roscher. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Fliegen ohne Flugleiter – Was tun nach dem Fachausschuss-Entscheid?
6. November 2008: Von Kai-Olav Roscher an Thomas Borchert
Die Diskussion driftet ab (wie üblich in diesem "Forum").

Thema war glaube ich, dass Herr Brill einen Platzhalter sucht, der gegen die Anwesenheitspflicht einer eingewiesenen Person (die nach Auffassung des Fachausschusses am Platz anwesend sein muss) klagt, wobei Herr Brill glaubt sicherstellen zu können, dass die finanziellen Risiken für den Kläger überschaubar wären.

Ich hatte eingangs die Frage gestellt, wieso der Flugplatz Straubing nicht klagt, wenn hier das Fliegen ohne Anwesenheitszwang einer wie auch immer gearteten Person so reibungslos funktioniert hat. Es wäre einer fundierten Diskussion sicherlich förderlich, wenn es hierzu eine Antwort von Seiten des Herausgebers gäbe.

Mit freundlichen Grüssen,
Kai-Olav Roscher. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Fliegen ohne Flugleiter – Was tun nach dem Fachausschuss-Entscheid?
5. November 2008: Von Kai-Olav Roscher an Stefan Jaudas
Hallo Herr Jaudas,

ihrer Argumentation, dass das Hauptflugbuch überflüssig ist, vermag ich nicht zu folgen.

Die deutschen Landeplätze sind verpflichtet, über Art und Umfang ihrer Bewegungen eine Satatistik zu führen, nach der dann beispielsweise der Umfang der staatlichen Subventionen bestimmt wird. Hier gibt es ein mehr oder weniger komplexes Punktesystem, in das nichtgewerbliche, gewerbliche und beispielsweise Schulflüge eingehen. Von daher haben die jeweiliegen Landesluftfahrtbehörden ein vitales Interesse daran, belastbares Zahlenmaterial über die Bewegungen an den in ihrem Bereich liegenden Plätzen zu bekommen.

Auch die Infrastrukturplaner der Länder interessieren sich gemeinhin dafür wie stark die in ihrem Zustäbdigkeitsbereich liegenden Landeplätze nachgefragt sind - das betrifft nicht nur die Verkehrslandeplätze, die "am Tropf" der stattlichen Mittel hängen, sondern durchaus auch die kleinen Sonderlandeplätze.

Hier wäre es sicherlich angezeigt, den Behördenvertretern gegenüber darzulegen, dass die ausserhalb der Betriebszeiten fliegenden Piloten ihre Bewegungen hintreichend sorgfältig gegenüber dem Platzbetreiber dokumentieren, bzw. die entstehende "Fehlerquote" in der Statistik ohnehin im Bereich der normalen statistischen Streuung liegt, wenn man diese Klippe umschiffen will.

Ich habe im Lauf der letzten Jahre auf vier verschiedenen Plätzen als Flugleiter, Beauftragter für Luftaufsicht oder Towerlotse gearbeitet und im Rahmen meiner Tätigkeit wurden die Eintragungen ins das Hauptflugbuch ausschliesslich für folgende Zwecke nachgefragt:
- Abrechnung des Platzhalters für Landegebühren
- Nachforschungen des AIS im Rahmen der Unterstützungstätigkeit des Such- und Rettungsdienstes
- statistische Zwecke, wie oben beschrieben
- und in EINEM Ausnahmefall (darum kann ich mich auch noch sehr gut daran erinnern) im Rahmen der Amtshilfe für die Nachforschungen des Finanzamtes bei einem Verdacht auf Steuerhinterziehung (der sich bestätigt hat).

Aus meiner Erfahrung heraus sind wie auch immer herbeigeführte Nazi-Vergleiche und Begrifflichkeiten wie "Reichsflucht" ebenso unangebracht wie kontraproduktiv und entbehren schlicht jeglicher Grundlage.

Mit freundlichen Grüssen,
Kai-Olav Roscher. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Fliegen ohne Flugleiter – Was tun nach dem Fachausschuss-Entscheid?
4. November 2008: Von Kai-Olav Roscher an Jochen Keltsch
Ich frage mich, was verschiedene Mitmenschen erreichen wollen indem sie ständig, wenn es um das Thema Flugleiterei geht, diesen unseligen Nazi-Bezug aus der Schublade ziehen.

Denkt wirklich irgendjemand, dass es in der Auseinandersetzung mit Behörden zielführender ist, unsachlich auf die jeweiligen Behördenvertreter loszugehen, anstatt ideologiebefreit und auf strikt sachlicher Ebene Argumente und Erfahrungswerte vorzubringen?

Herrn Brills grösstes Verdienst im Rahmen der Publikation "PuF" ist es, den unsäglichen "Teegen-Stil" abgeschafft zu haben, den sich so mancher Schreiber hier so gerne wieder wünscht. Man darf sich fragen, ob es das Ziel dieser Menschen ist, wirklich etwas zu erreichen, oder ob man nur ´mal wieder "Dampf ablassen" will.

Im übrigen, Herr Keltsch, geht es genau darum, dass eben KEINE Person mehr am Platz sein soll, wenn ausserhalb der Betriebszeiten gestartet oder gelandet wird. Die Fragen, die sich hierzu stellen sind, ob die Behörden hier den Argumenten der Befürworter folgen, UND nicht zuletzt, ob die Platzhalter einen Flugbetrieb ohne Anwesenheit eines Vertreters wünschen. Nach meiner Erfahrung liegt der Knackpunkt zu einem nicht unerheblichen Anteil in letzterer Frage.

Mit freundlichen Grüssen,
Kai-Olav Roscher. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Fliegen ohne Flugleiter – Was tun nach dem Fachausschuss-Entscheid?
3. November 2008: Von Kai-Olav Roscher an 
Hallo Thomas,

ich sehe das mit den geeigneten Personen anders, ich denke dass hier absolut Bezug auf die BfL genommen wird, aber darüber müssen wir glaube ich nicht lang diskutieren, denn der Fachausschuss hat ja explizit auf die bewusste NfL verwiesen und nicht auf das LuftVG.

Ist auch prinzipiell nicht entscheidend, vielmehr würde mich wirklich interessieren, wieso Straubing auf eine Klage verzichtet, wenn man sich eines etablierten Verfahrens beraubt sieht. War das Verfahren vielleicht nicht so schmerzfrei und bewährt, oder hat man vielleicht bereits eine juristische Vorprüfung vorgenommen, die nicht so günstig ausgefallen ist?

Das sind Informationen, die den Halter des Platzes, den Herr Brill sucht möglicherweise interessieren könnten, bevor er den Rechtsweg einschlägt.

Mit freundlichen Grüssen,
Kai-Olav Roscher. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Fliegen ohne Flugleiter – Was tun nach dem Fachausschuss-Entscheid?
3. November 2008: Von Kai-Olav Roscher an 
Hallo Thomas,

der §29 LuftVG ist imho der falsche Ansatz und wird auch nicht bundesweit als Referenz herangezogen. Er regelt nämlich die Luftaufsicht und die findet an Plätzen OHNE Luftaufsichtsstelle nicht statt. Aber auch DIESE Plätze sind vom Flugleiter-, oder nennen wir es lieber: Personalanwesenheitszwang betroffen.

Der Fachausschuss hat scheinbar wirklich ausschliesslich auf die NfL zum Feuerlösch- und Rettungswesen Bezug genommen, von daher ist eine juristische Abklärung bzgl. des §29 LuftVG nicht sinnvoll, weil ein ständiger Bezug (beispielsweise an Sonderlandeplätzen ohne Luftaufsichtsstelle) nicht praktiziert wird.

Mit freundlichen Grüssen,
Kai-Olav Roscher. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Fliegen ohne Flugleiter – Was tun nach dem Fachausschuss-Entscheid?
3. November 2008: Von Kai-Olav Roscher an Armin Mueller
Hallo Herr Müller,

Sie werden Aschaffenburg und Straubing diesbezüglich nicht vergleichen können, da Straubing über einen Luftraum "F" und einen IFR-Approach mit den entsprechenden Folgekosten (lizensiertes Personal, Wetterdaten, Flugvermessung, etc.) verfügt, und von daher die auf die Betriebsstunde umgelegten Kosten auch höher ausfallen werden. Des weiteren weiss man nicht, ob in Straubing überhaupt mit nur einer Person gearbeitet werden darf (ich weiss es wirklich nicht, war nie da), und ob die betroffenen Angestellten nicht vielleicht für die Verschiebung ihres Feierabends etwas mehr Geld erhalten als für Dienst während der regulären Arbeitszeit. Das ist, zumindest in Teilen der Erwerbswelt dieses Landes, meines Wissens noch guter Brauch (-> Überstundenvergütung). Grundsätzlich halte ich die Aussage, dass 100-200 Euro für eine Stunde längere Öffnungszeiten eines Verkehrslandeplatzes mit IFR-Betrieb nicht kostendeckend sind, für glaubwürdig.

Mit freundlichen Grüssen,
Kai-Olav Roscher. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Fliegen ohne Flugleiter – Was tun nach dem Fachausschuss-Entscheid?
1. November 2008: Von Kai-Olav Roscher an 
Ich sehe vom Grundsatz keinen Unterschied, ob das FoF an einem Platz bereits praktiziert wurde, oder ob es neu eingeführt werden soll. Nach meinem Verständnis kann ein jahrelanger problemloser Betrieb das Verfahren doch nur positiv beeinflussen, oder liege ich da falsch?

Mit freundlichen Grüssen,
Kai-Olav Roscher. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Fliegen ohne Flugleiter – Was tun nach dem Fachausschuss-Entscheid?
31. Oktober 2008: Von Kai-Olav Roscher an Jan Brill
Wenn das "Straubinger Modell" so vorteilhaft, von allen Beteiligten gewünscht und absolut bewährt war, und wenn das finanzielle Risiko eines gescheiterten Prozesses von angeblich so vielen Schultern getragen wird, stellt sich dem aufmerksamen Leser an dieser Stelle die Frage:

Wieso müssen Sie noch einen Platz suchen? Wieso klagt Straubing nicht selbst?

Mit freundlichen Grüssen,
Kai-Olav Roscher [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Reise | Beitrag zu Reiseinfos für Trip Deutschland-Irland vorhanden?
27. August 2007: Von Kai-Olav Roscher an Andreas Riedel
Hallo Herr Riedel,

die europäische Währungsunion hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Schengener Durchführungsübereinkommen zu tun.

Richtig ist:
Die Republik Irland ist EU-Mitglied und Mitglied der Europäischen Währungsunion. Daher ist das gültige Zahlungsmittel innerhalb der Republik Irland der Euro.

Die Republik Irland hat das Schengener Durchführubgsübereinkommen NICHT unterzeichnet, es gibt also KEINE Erleichterungen im grenzüberschreitenden Verkehr. Ergo hat eine grenzpolizeiliche Kontrolle stattzufinden.

Zollrechtliche Regelungen sind von dieser Fragestellung nicht berührt.

Gruss,
Kai-Olav Roscher. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Reifenfallen am Rollwegsrand
10. Juli 2007: Von Kai-Olav Roscher an Joachim Adomatis
Hab´ ich den Skandal verpasst?

Reden wir hier davon, dass ein paar zusammengeschwartete Dachlatten mit rostigen Nägeln drin an den TWY-Lights des international bedeutenden Luftfahrtdrehkreuzes Rechlin-Lärz den Untergang der GA in Deutschland einläuten?

Was ist los, Herr Adomatis, Sommerloch?
###-MYBR-###Gruss,
Kai-Olav Roscher. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Reise | Beitrag zu Abzocke?!?!
4. Mai 2007: Von Kai-Olav Roscher an martin zischke
Die Aufregung ist mir jetzt auch schleierhaft... wenn die eine Tanke billiger ist, als die andere, dann schreit doch auch keiner "Abzocke" oder "Monopolstellung", sondern es tankt jeder dort wo er will... oder sehe ich das falsch? [Beitrag im Zusammenhang lesen]


IFR & ATC | Beitrag zu Jet missachtet Lotsen - zweites Flugzeug nur knapp verfehlt
8. Februar 2007: Von Kai-Olav Roscher an 
Hallo Thomas!

Du schriebst:
"Tegel scheint mir im Gegensatz dazu eher ein Fall zu sein, bei dem ein Flug mit Status VIP durch die Lotsin bevorzugt und zügig abgewickelt werden sollte, aber die Crew einfach etwas getrödelt hat, kurz vor dem Kreuzen einen Blick aus dem Fenster macht, den anfliegenden Verkehr sieht und dann doch meint "Ach, das ist uns zu nah, wir stoppen und kreuzen erst hinterher".
Dies teilt man der Lotsin mit und daraufhin wird die Crossing-Clearance widerrufen. Das es hinterher eine Meldung gab, kann damit zusammenhängen, das es vielleicht eine kleine Debatte darüber gab, ob noch "gecrossed" wird oder nicht, das der Flug Priority hatte u.s.w.. Das übliche "Gewürge" von Piloten, wenn´s mal nicht nach Ihrem Kopf geht, bzw. deren Rechtfertigung, warum Sie das Angebot des Lotsen diesmal nicht annnehmen können... "

Genau das ist mir auch als allererstes durch den Kopf gegangen, als ich von der Sache gelesen habe (nicht in PuF und auch _vor_ dem 1. Februar). Man stelle sich dann noch vor, der Pilot gibt als Grund für die Verzögerung an die Kabine weiter: "die Lotsin wollte, dass wir kreuzen, aber da war eine anfliegende Maschine schon zu nahe" und male sich dann die Reaktion des VIP-beförderten Staatsoberhauptes aus...

Die Tatsache dass Herr Brill seit Tagen nicht auf die Nachfragen zur Substanz des Artikels antwortet, lässt ausserdem in Bezug auf die Qualität der Recherche dieses "Fachmagazins" tief blicken - bemerkenswert ist auch, dass ich auf den Fehler bezüglich des Veröffentlichungsdatums des Vorfalls hingewiesen habe und bis dato noch nichts im Artikel korrigiert ist - würde jemand anders so schlampig arbeiten, wären Brill und PuF in erster Reihe am krakelen.

Ich bin gespannt, ob der Artikel wirklich in der Printversion erscheint - und wenn, auf die Reaktion der DFS - könnte ein Spass werden... :)

Viele Grüsse,
Kai-Olav Roscher. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Beinahe-Crash in Tegel
3. Februar 2007: Von Kai-Olav Roscher an Jan Brill
Hallo Herr Brill,

in der Tat ist der von Ihnen angefügte Satz nicht glücklich formuliert. Leider gehen Sie auch auf meine Nachfrage nicht ein, daher an dieser Stelle noch einmal präziser gefragt:

Blasen Sie hier aufgrund einer Pressemeldung einen riesigen Ballon auf, oder liegen Ihnen _sichere_ und _belastbare_ Fakten vor, die auf eine vorhandene oder unmittelbar bevorstehende runway-incursion im vorliegenden Fall schliessen lassen?

Wenn es Ihnen um die pure Krawallmacherei geht dann können wir die Diskussion hier beenden und unter "PuF-as-usual" abheften. Wenn es Ihnen darum geht, die Flugsicherheit zu erhöhen, dann unterfüttern Sie Ihren Beitrag doch bitte mit ein paar Fakten wie tatsächliche Abstände, tatsächlich erteilte Freigaben, Zeitpunkte derselben, etc.

Mit freundlichen Grüssen,
Kai-Olav Roscher. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Beinahe-Crash in Tegel
2. Februar 2007: Von Kai-Olav Roscher an Jan Brill
Hallo Herr Brill!

Schön, dass Sie Ihrem Kollegen zur Seite springen, aber Herr Adomatis schrieb:"Ein eigenes Sichereitsprogramm zur Untersuchung und Minimierung von Runway-Incursions, wie es in den USA seit Jahren erfolgreich praktiziert wird, unterhält die DFS nicht. "

Das ist schlicht und einfach unwahr, ein solches Programm existiert seit Jahren, wie ATCler bereits weiter oben schrieb. Herr Adomatis hat entweder gelogen, oder schlecht recherchiert. Was schlimmer ist, können Sie sich ja gerne selbst heraussuchen.

Mit dem Rest seines Artikels scheint Herr Adomatis es auch nicht besonders genau zu nehmen. So kann der interessierte Leser die Aussage:
"Bekannt wurde er (der Zwischenfall) am 01. Februar, durch Meldungen der deutschen Presseagentur (dpa), die sich auf Untersuchungen der schwedischen Luftwaffe berufen konnten." durch eine einfache Internet-Recherche als unwahr erkennen -
rbb hat bereits vor dem 1. Februar von dem Vorfall berichtet.

Im übrigen ist die gesamte Schilderung des Geschehens sehr schwammig - offensichtlich ist dem Piloten der Regierungsmaschine die Freigabe zum Queren einer Piste erteilt worden, auf der sich zum gleichen Zeitpunkt eine Boeing 737 im Landeanflug befand. Der Pilot der Regierungsmaschine hält den Abstand zur landenen Boeing für zu kurz, stoppt vor der zu querenden Piste, informiert darüber den Tower, der daraufhin die Freigabe zum Queren der Piste aufhebt - nachvollziehbar, denn die Regierungsmaschine steht ja jetzt und rollt nicht mehr.

Nachfrage:
Ist wirklich objektiv sichergestellt, dass eine (mögliche) runway incursion vorlag? Aufgrund der von Herrn Adomatis dargelegten Fakten wohl kaum.

Bin gespannt, ob der Autor hier noch ein paar belastbare Tatsachen nachlegt, oder ob es bei heisser Luft bleibt.

Kai-Olav Roscher.

P.S. Die Aussage "Der Vorfall sollte vertuscht werden" halte ich vor dem Hintergrund der vorliegenden Fakten für sehr gewagt. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Warum kann die DFS eigentlich noch keine Mode-S-Daten verarbeiten?
31. Dezember 2006: Von Kai-Olav Roscher an Gregor FISCHER
Hallo Herr Fischer,

Sie schrieben:
"Darf hier auf diesem Forum keiner mehr eine andere Meinung als das PuF-Dogma haben?"

Sie haben meinen Beintrag genau falsch herum verstanden.

Gruss und guten Rutsch,

Kai-Olav Roscher. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Warum kann die DFS eigentlich noch keine Mode-S-Daten verarbeiten?
30. Dezember 2006: Von Kai-Olav Roscher an 
Hallo VS,

Sie schrieben:
###-MYBR-###[...]

• wegen des Unterschiedes mit über 99,6% (durch Mode S) geortete (und sicher gestaffelt) zu werden oder eben mit mode A/C NICHT identifiziert zu werden,

[weitere Argumente auf hohem fachlichen Niveau gelöscht]

...vergessen Sie es, Sie befinden sich im falschen Forum.

Gruss,
OR. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


IFR & ATC | Beitrag zu Z-Plan oder Nacht-VFR ohne Clearance - was tun?
22. Oktober 2006: Von Kai-Olav Roscher an 
Hallo Herr Dr. Ruland,

der Einfachheit halber würde ich vor dem nächsten Flug einfach ´mal den betreffenden Sektor anrufen (bzw. das von Mengen-Info erledigen lassen) und mir die Freigabe und den dazugehörigen Squawk per Telefon übermitteln lassen.

Gruss,
Kai-Olav Roscher. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


IFR & ATC | Beitrag zu das mit dem TCAS scheint so eine sache zu sein...
3. Oktober 2006: Von Kai-Olav Roscher an Gregor FISCHER
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Freigabe auf einen Flightlevel im Upper-Airspace von einem Kontrollturm kommt, tendiert wohl eher gegen Null... imho eine schlecht recherchierte Meldung.

Ich würde mal vermuten: keiner weiss was und alles spekuliert wild vor sich hin - wie immer halt...

Gruss,
Kai-Olav Roscher.

P.S.: Würde man sich als Lotse immer auf die Piloten verlassen - dann gute Nacht Marie! [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Flugplanaufgabe in Echtzeit
7. Mai 2006: Von Kai-Olav Roscher an Jan Brill
Hallo Herr Brill !

Darf man bescheiden anfragen, was dieses feine Spielzeug denn so kostet, bis es fertig eingebaut in einem Flugzeug der GA seinen Dienst verrichtet?

Mit freundlichen Grüssen,
Kai-Olav Roscher. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Endlich: Die Flugplatzinfoseite von Piloten für Piloten ist online!
1. September 2005: Von Kai-Olav Roscher an Mueller Manfred
Hallo Herr Müller,

...also Herr Brill macht ja gerne ´mal einen Fehler - im vorliegenden Fall hat er allerdings Recht, das Bild zeigt Egelsbach aus nordwestlicher Richtung aufgenommen.

Viele Grüsse,
Kai-Olav Roscher. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Endlich: Die Flugplatzinfoseite von Piloten für Piloten ist online!
28. August 2005: Von Kai-Olav Roscher an 
Wie oben bereits beschrieben gibt es sowas bereits in sehr liebevoller und imho auch profesioneller Manier betrieben auf eddh.de.

Wenn es im Bereich der kostenlosen Flugplatzdatenbanken in D Verbesserungsbedarf gibt, dann frage ich mich, wieso man sich nicht zusammengesetzt und ein gemeinsames Projekt auf Basis der vorhandenen Daten erstellt hat.

Nach kurzer Ansicht des you-fly-Projektes kann ich hier keine wesentlichen Verbesserungen gegenüber der Datenbank auf eddh.de finden.

Sorry: in meinen Augen Ressourcenverschwendung einer ohnehin nicht überbesetzten Redaktion.

MfG,
kaiolav. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Flugzeugbau | Beitrag zu Gibt´s was neues von der TT62?
11. August 2005: Von Kai-Olav Roscher an Jan Brill
Sehr geehrter Herr Brill,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort - man weiss ja immer ganz gern, mit wem man es zu tun hat... :)

Können Sie Auskunft darüber geben, warum sich PuF im Gegensatz zu früher mittlerweile so weit vom Projekt TT62 entfernt hat, oder können Sie sich aus dem einen oder anderen Grund dazu nicht äussern?

MfG,
kaiolav. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Flugzeugbau | Beitrag zu Gibt´s was neues von der TT62?
10. August 2005: Von Kai-Olav Roscher an 
Hallo toemmes !

Sie schrieben:
"...und einige Ausführungen über "bezahlten" Journalismus..."

Lustig - genau an diesen Artikel musste ich auch denken als ich mich gefragt habe, wieso hier nichts mehr über die TT62 erscheint. Man will ja niemandem etwas unterstellen, aber es ist schon auffällig wie ruhig es hier um die ehemals so hochgelobte Neuentwicklung geworden ist.

Nebenbei noch eine Frage - auch wenn sie nicht ganz zum Thema gehört: weiss hier jemand etwas genaueres über den beruflichen Background von Herrn Brill? Ich habe interessehalber ´mal im Internet gesucht aber leider nichts aufschlussreiches gefunden. [Beitrag im Zusammenhang lesen]

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