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Alle Beiträge von: Holger Klemt [klemmo]
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71 Beiträge Seite 3 von 3
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>Es sind nicht alle Forumsteilnehmer Rentner oder >Arbeitslose, lieber Klemmo. Es gibt auch Unternehmer, >welche noch arbeiten!
Komischerweise haben die meisten "Unternehmer, welche noch arbeiten!" ein begründetes Interesse daran, das die Öffentlichkeit von dieser Arbeit auch Kenntnis hat!
Solange jemand hier nicht wirklich hinter seinen Aussagen steht, gehe ich davon aus, das jeder ernstzunehmende Teilnehmer auch zu seinem Realname steht. Aber das scheint Aviator nicht zu kapieren! Also bleibt auch in Zukunft jegliche Aussage vom Aviator eher in der Kategorie Dummschwatz anzusiedeln, dafür gibt es eine Newsgroups, die passen dafür auch.
Klemmo
(Weder Rentner noch arbeitslos, jederzeit nachvollziehbar im Gegensatz zum Status des Herrn Aviator) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Seltsam, ist doch scheinbar der allwissende Aviator denn von einem Tag auf den nächsten auf diesem Forum verschwunden? Sollte mein Beitrag in dieser Diskussion Ihn dazu veranlasst haben? Scheint ja fast so, vorher täglich mehrere Beiträge und jetzt mehrere Tage Funkstille.
Alle anderen Forumsbenutzer können also wohl davon ausgehen, das jetzt wieder eine gewisse Ernsthaftigkeit in diesem Forum zu erwarten ist, nachdem der allwissende Aviator (oder auch vorher unter dem Pseudonym Obago) den Lesern seine geistigen Ergüsse erspart.
Wir warten mal ab, unter welchem Benutzer er demnächst wieder auftaucht.
Holger [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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>PS. Ohne das RMI kann ich recht gut leben - wir sind doch >jetzt im Zeitalter des GPS/Movingmap. Ich habe übrigens >heute einen magistralen, zetimetergenauen DME-ARC >absolviert - nur hat niemand zugeschaut... Eben gutes >Handwerk - who cares?!
Faszinierend, das dabei immer niemand zuschaut? Und dazu auch noch zentimetergenau? Wahnsinn, solche Piloten landen sicherlich auch mit einem A380 auf Helgoland problemlos und starten dort anschliessend auch wieder (oder vielleicht doch nur per Simulator?).
Was mir auffällt: Ein Podiumsgespräch (welches Aviator angeregt hat) mit Wowi würde mich durchaus interessieren. Dabei würde man den Background von Herrn Engelmoser oder Aviator oder wie auch immer mal hinterfragen können.
Seltsam ist doch, das sich da mal wieder jemand hinter einem Psedonym verbirgt, da ich glaube, das weder Aviator noch Engelmoser der richtige Name ist. Wenn weder Google noch Yahoo oder Klicktel solch einen Namen ausserhalb des PuF Forums kennen, scheint das zumindest ungewöhlich bei jemandem, der innerhalb weniger Monate dieses Forum mit seinen Weisheiten überschwemmt. Auch eine Recherche in älteren Beiträgen bringt da nicht wirklich greifbare Informationen.
Wer Interesse an der Ernsthaftigkeit dieses Forums hat, wird sicher selten Problem haben, seine wahre Identität aufzudecken. Ich habe hier schon sehr interessante und kompetente Hinweise von verschiedenen Teilnehmern bekommen, teilweise sogar aus Ihren Beiträgen. Aber das ewige anonyme bla bla nervt wirklich!
Interessant ist aber auch, das Ihr Account erstellt wurde, kurz nachdem die Diskussionen mit Obago eskalierten und dieser aus dem Forum entfernt wurde.
"09.05.2004 13:58 Uhr Jan Brill Magazin: Internetforum Mitteilung an die Teilnehmer des Internetforums "
Informationen zu ihrem Account:
Benutzerinformationen: Aviator Benutzerstatus: Volle Benutzerrechte Name: Engelmoser Beiträge: 61 Angemeldet seit: 2004.05.25 13:25:37.111 CEST Flugzeugtyp: turbo4
Könnte da vielleicht jemand wieder auferstanden sein?
einfach mal drüber nachdenken, und am besten nicht gleich den nächsten Accountnamen beantragen.
Holger Klemt (P.S.: über mich gibt es genug infos im Internet, falls man meine Anonymität auflösen möchte) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Der NTSB Bericht ( https://www.ntsb.gov/ntsb/brief2.asp?ev_id=20020110X00053&ntsbno=ATL02FA032&akey=1 )erwähnt die Spritmenge nicht explizit, aber da der Flugschüler scheinbar ein ordnungsgemäß vorbereitetet Flugzeug in Betrieb nehmen sollte und der Tankfahrzeugfahrer als Zeuge das beobachtet hat, jedoch selbst wohl keinerlei Auftrag zum Auftanken hatte, kann man wohl davon ausgehen, das die Maschine mindestens zu 50 Prozent gefüllt war, sonst wird wohl kein Flightinstructor damit losfliegen wollen.
Aber ob nun 65 Liter, 130 Liter oder 190 Liter im Longrange Tank, das ist sicherlich für die Struktur des Gebäudes unwichtig, weil ein großer Teil dieser Menge beim Aufchlag aus den ggf. zerstörten Tanks herausgeschleudert wird und sich wahrscheinlich auch entzündet und relativ schnell verbrennt, also Stahlträger oder Beton normalerweise kaum angreifen kann. Und wenn man die Bilder von Tampa sieht, scheint der Tank dort ganz geblieben zu sein.
Der Schaden, der im Pirelli Hochhaus durch den Einschlag und den Brand angerichtet wurde, war schon vergleichsweise heftig, aber auch dazu gibt es zur Ursache ja diverse Theorien ( https://mitglied.lycos.de/LotharKrist6/tod/terror/04_pirelli.htm ), u.a. ebenfalls Selbstmord. In Mailand hat der Tankinhalt sein volle Wirkung entfacht, aber ebenfalls wohl ohne strukturelle Schäden, das Haus wurde renoviert und steht ja noch. An dem Fall kann man sicher den Worst Case ablesen, dabei kam der maximale Schaden (Sach- und Personenschaden, ca. 4 Millionen Euro Renovierung, Pilot +2 Tote, 60 Verletzte) zustande, den man mit einer Einmot anrichten kann.
Sicher würde ein provozierter Absturz in einem vollbesetzten Fussballstadion wesentlich mehr Tote und Verletzte verursachen, aber eine einfache Rücksackbombe nach dem Spiel bei dem üblichen Gedrängel in einer stadionnahen U-Bahnstation würde das noch mal deutlich überschreiten.
Ich habe ja immer noch die Hoffnung, das die Selbstmordattentäter, egal ob aus einfachen Suizidgründen oder aus fanatischen oder terroritischen Gründen, irgendwann mal ausgestorben sind. Solange wird man sich vor denen mit keinem Mittel der Welt schützen können. Und so lange das so ist, helfen weder Gesetze noch Verordnungen dagegen, das zu verhindern.
Jedes der immer wieder beschrieben Beispiele (Berlin, Tampa, Mailand, ....) hat schon gegen ausreichend Gesetze verstossen.
Weitere oder verschärfte Gesetze hätten keinen einzigen von seiner Tat abgehalten.
Das müssen die Polititker erkennen!
Fakten, ob nun eher der Fall in Tampa exemplarisch ist oder der Fall in Mailand, helfen überhaupt nicht weiter. Beide sind nicht exemplarisch, sondern Ausnahmesituationen, die sich durch das unkontrollierbare Fehlverhalten der jeweiligen Piloten ergeben haben.
Im Fall Tampa hätte der Deutsche Politiker wahrscheinlich eine Verordnung hinterlassen, das ein Flugschüler in das Flugzeug erst dann einsteigen darf, wenn der Fluglehrer schon drin ist (würde in einer Piper PA 28 zu lustigen Verrenkungen führen). Wenn der aber trotz dieser Verordnung sich mit dem ihm anvertrauten (oder geklauten) Schlüssel schon vorab in die Maschine setzt, hätte er zwar vielleicht Ärger, aber in Anbetracht der späteren Tat damit sicher keine wirkliche Hemmschwelle zu überwinden.
Auch Berlin hat gezeigt, das die aktuelle Gesetzeslage und Luftraumvorschriften ausreichen. Der Pilot hat gegen diverse Punkte verstoßen. Ob die EDR Verletzung jetzt noch dazu kommt oder nicht, ist völlig unwichtig, weil es die betroffene Person nicht interessiert hat, ob er gegen 4 oder 5 Verordnungen einen Verstoss begeht.
Bei Bankräubern, die im Halteverbot parken, wird man ja auch nicht anfangen, das Parken im Halteverbot als Straftat zu erklären.
Wenn in Selbstmordabsicht gehandelt wird, helfen keine Gesetze. Das hat der Deutsche Politiker aber noch nicht verstanden. Und das muss man ihm klar machen.
Holger [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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>1. Wenn ich nicht irre, ist der >Zerstörungsfaktor proportional zum Gewicht, multipliziert >mit dem Quadrat der Aufschlaggeschwindigkeit. >Von AL -Flugzeugen geht also selbstverständlich rein >physikalisch eine größere Gefährdung aus, als von einem >Mittelklasse PKW oder einem Lieferwagen. >!!! Wegen der höheren Geschwindigkeit!!! >Bei gleichem Gewicht, ist die Energie des Aufschlages >beträchtlich höher.
so einfach kann sich das nicht machen, weil der "Zerstörungsfaktor" neben dem Gewicht und der Geschwindigkeit auch noch die Struktur des zerstörenden Objekts zu betrachten ist!
Das kann man einfach feststellen, wenn man sich eine 5 Kilo schweren Medizinball auf den Fuss fallen lässt oder eben eine 5 Kilo schwere Bowlingkugel. Ich bevorzuge für einen eventuellen Selbstversuch den Medizinball.
Die Struktur durchschnittlicher Flugzeug verteilt im allgemeinen sehr wenig Masse (sagen wir mal 650 Kilo Leergewicht bei einer Piper PA28) auf ein sehr großes Volumen (immerhin 10 Meter Spannweite und ca 7 Meter Länge) bei gleichzeitig ziemlich weichem Material Aluminium (wenn man von dem vergleichsweise leichten, aber harten Motor mal absieht). Beim Auto (VW Polo) hat man vielleicht 1,60m Breite, ca. 1,50 m Höhe, Länge weniger als 4 m und Gewicht von ca 1000kg. Zusammen mit dem vergleichsweise harten Stahlblech kann das chon ganz andere Strukturen zerstören.
wenn also nun das Flugzeug versucht eine Hausfassade zu durchdringen, müssen kurz nach dem wahrscheinlich recht durchdringenden Motor und Propeller auf noch 4,5 Meter links und rechts vom Motor, nämlich die Flügel, ebenfalls noch ausreichend Energie haben, um die Fassade zu durchdringen. Auch in Florida hing der Grossteil des Flugzeugs noch aus der Hausfassade heraus (https://archives.cnn.com/2002/US/01/06/tampa.crash/)
Motor und Prop reissen ziemlich sicher sehr schnell aus der Halterung, je nach Gewicht des Piloten wird auch dieser noch einiges an zerstörerisches Potential haben.
Das Loch in einer Mauer wird daher selten den Durchmesser des Motors überschreiten, wenn überhaupt. In einem Fenster sieht das schon anders aus (siehe Florida).
Im Falle eines Autounfalls hat schon so mancher Autofahrer komplette Hausmauern zum Einsturz gebracht (Bei uns in der Gegend kam das gerade bei einem Haus zum 10. Mal vor https://www.nonstopnews.borgmeier-media.de/meldung.php?ID=771&T=News_04&JG=04 , das ist eine Gefahr, die real existiert!)
Den Einschlag des UL auf dem Reichstagsgelände konnte man auf dem Untergrund ausser an den Brandspuren wohl kaum zuordnen, obwohl der doch durch den Schnellabstieg evtl. sogar kurzfristig sogar VNe überschritten haben mag. Aber so ein größerer Papierflieger fällt nun mal nicht wie ein Stein herunter.
>Bitte lesen Sie noch ein mal das Physikbuch Ihrer Kinder, >ich glaube Grund- oder Mittelstufe, zum Thema "Kinetische >Energie" durch, damit sie wieder im Bilde sind.
klingt unnötigerweise oberlehrerhaft, hätte man drauf verzichten können.
>Ausserdem: >Eine Gebäude ist in der Regel von oben leichter verletzlich, >seitlich Mauern sind in der Regel stabiler.
Gerade moderne Gebäude sicher nicht, weil für das Dach gewisse Schneelasten zu berücksichtigen sind, Fassaden müssen nur auf bestimmte Windkräfte aufgelegt sein. Ich meine, das das üblicherweise 150kg pro qmSchneelast sind, in schneereichen Gebieten sogar noch wesentlich mehr. Das sind zwar nur statische Lasten, aber das Dach bricht auch nicht gleich bei 151 kg zusammen. Evetl. schafft es das Flugzeug also ebenfalls mit dem Motor durch das dach, aber der Rest nicht unbedingt. Holz- beziehungsweise Stahlträger sind doch sehr stabil, aber auch sehr elastisch. Eventuelle Dachplatten oder -pfannen dazwischen werden natürlich nachgeben, aber der Grossteil des Flugzeugs wird sicher auf dem Dach liegen bleiben (zumindest bei den Flugzeugen unter 2 Tonnen). Sicher wird es auch andere Beispiele geben, aber das ist ja eben nicht die Regel, das jemand in terroristischer Absicht ein Haus angreift.
Seitliche Mauern haben oft auch noch das Problem, das diese von Fenster und Türen unterbrochen sind. Das machen sich ja einige Banden zunutze, die dann eben einfach mit einem Auto rückwärts in die Hausfassade fahren und damit auch ziemlich dickes Panzerglas von diversen Juweliergeschäften unbrauchbar machen. Auch das ist eine real existierende Gefahr in Deutschland.
Geschwindigkeit ist bei der Zestörung also nur ein, wenn auch nicht unwesentlicher Faktor. Neben dem Materialverhalten ist aber sicher die Fläche, auf der diese Bewegungsenergie sich verteilt sowie die mögliche Knautschzone sehr entscheidend für den Grad der Zerstörung.
Holger [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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aktuelles NOTAM:
EDBB: Beschraenkungsgebiet ED-R146 Berlin errichtet. Radius 3NM um 523107N 0132234E. Verboten fuer alle Lfz ausser:1. Polizei und Rettungsfluege. 2. VFR-Fluege von und zu Berlin-Tegel und Berlin-Tempelhof auf veroeffentlichen VFR Verfahren (RMK: Flugzeit und Entfernung muss sich auf ein Minimum beschraenken). GND-5000ft AMSL. Ab 01.08.
War ja zu erwarten.
3nm Radius, da muss der Polizeihubschrauber zum Abdrängen aber ständig in der Luft sein, ggf. muss der potentielle Terrorist halt eben noch ein wenig kreisen, damit der Hubschrauber ihn überhaupt noch in der Luft erreicht.
Und Stolpes unsinniger Vergleich mit einem Tempolimit auf der Strasse schlägt dem Fass auch den Boden aus und zeigt, wie weltfremd der mittlerweile ist (Sinngemäß den Nachrichten entnommen: An das Tempolimit halten sich ja auch die meisten, einige Verrückte aber eben nicht. Daher kann man das ja das Tempolimit auch nicht einfach weglassen). Also überall alles verbieten, das wäre doch konsequent ;-)
Holger ###-MYBR-###
###-MYBR-### [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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>P.S. Habe gearde Ihren Sterflug-Vorschlag gelesen.
>Ja sind Sie denn von allen guten Geistern verlassen!!!
nein
>Was glauben Sie denn, welchen Eindruck das auf die breite >Bevölkerung macht, wenn jetzt eine Aramada von Flugzeugen >über Berlin donnert.
komisch, die Luftfahrt in Berlin hat z.B. während der ILA eine sehr positive Resonanz. Den Begriff "donnern" ignoriere ich hier mal, im allgemeinen Berliner Stadtverkehr wird man eine Maschine mit Lärmschutz in 2000 Fuss kaum hören. Der Begriff "Armada" zeigt irgendwie eine falsche Vorstellung,wie so etwas aussieht, wenn mehrere Sportflugzeuge im Abstand von mehreren Meilen hintereinander anfliegen.
>Denken Sie doch bitte an die älteren Mitbürger, die als >Kinder in Berlin in Luftschutzkellern gesessen haben.
Ich denke dabei eher an die, die sich auf die Rosinenbomber ein paar Jahre später gefreut haben.
>Denken Sie bitte an die Ängstlichen unter uns, die wegen des >jüngsten Absturzes am Reichtsag bei jedem >Flugmotortengeräusch angstvoll in den Himmel blicken und >nachts schweißgebadet aufwachen, wenn sie einen Flugmotos >hören.
ich persönlich kenne da keinen mehr von, obwohl meine Eltern das selbst noch alles erlebt haben. Die fallen aber auch nicht gleich Tod um, wenn die mich beim Restaurant auf unserem Flugplatz beobachten, wenn ich den Motor anstelle.
Irgendwie passt ihre momentane Vorstellung in die heutige Zeit nicht wirklich, sonst wäre die allgemeine Luftfahrt schon lange tot.
>In einem haben Sie Recht. Das Echo der Presse wird Ihnen >Gewiß sein. Aber nicht so wie Sie es gerne hätten.
würde sich dann zeigen
>Was glauben Sie, was die auflagenstarken sensationslüsternen >Boulevardblätter daraus machen. >"Sternflug nach Berlin >Frustierte Flieger protestieren friedlich gegen Stolpe." >Das glauben Sie doch nichtg wirklich. Oder?
Landwirte, die gegen Subventionsabbau protestieren, kommen auch mit ihren Treckern. Teilweise kippen die dann noch irgendwelche landwirtschaftliche Erzeugnisse aus, das muss aber nicht sein.
Welchen Eindruck sollte den ein einsamer Fliegerstammtisch an in einer Vorortflugplatzkneipe machen, der eine Presserklärung verfasst? Die Medien wissen mit der Faszination der Luftfahrt durchaus etwas anzufangen. (Red Bull Air Race auf Sat1, N24, Discovery Channel, etc.) darauf könnte man aufbauen. Es gibt sicher auch einige mehr oder weniger prominente Namen mit PPL (Smudo von den Fantastischen 4 zum Beispiel).
>Rücksichtsvolle Selbstbeschränkung könen Piloten der AL >ausüben, daß hat die Zeit nach dem 11.9. gezeigt.
das klingt ja als ob der letzte Freitag mit dem 11.9. verglichen werden kann? Das halte ich für sehr übertrieben.
>Dies gilt jetzt um so mehr, will man nicht noch größeren >Schaden am Image der AL amnrichten.
in der Ecke sitzen, sich verstecken und abwarten was kommt ist aber sicher der komplett falsche Weg. Wer gegen offensichtlich unsinnige Sargnägel nicht rechtzeitig interveniert, sollte sich nicht wundern, wenn die Kiste unerwartet geschlossen ist.
>Bitte gehen Sie in sich !
Das gebe ich mal einfach so zurück!
Welche Reaktion wäre denn besser?
###-MYBR-###Holger ###-MYBR-### [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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>Aber bitte genau bleiben: >Zu 2.: Es ist in der Pressemiteilung nicht von Hobbyfliegern >usw. die Rede sondern von VFR-Verkehr. .... >Irgendwelche oberflächliche Kollegen der Boulevardpresse >machten daraus dann Hobbyflieger. Das kann man dann aber >nicht der Executive anlasten.
dann werden wir mal extrem genau https://www.bmvbw.de/Presse/-,1632/Pressemitteilungen.htm "Stolpe: Flugbeschränkungen über Regierungsviertel"
"...Damit verbieten wir Hobbypiloten und Privatfliegern..." "...Ferner werden wir auch Sport- und Hobbyflieger verpflichten..."
scheinbar sitzen die "oberflächliche Kollegen der Boulevardpresse" also im bmvbw?
###-MYBR-###
Was Stolpe dort erklärt und welche Argumentationskette er in dieser kurzen Pressemitteilung an den Tag legt, macht schon deutlich, wessen Geistes Kind er ist.
daher einfach noch mal Absatz für Absatz:
"Der Absturz des Ultraleichtflugzeugs, der keinen terroristischen Hintergrund hat, unterstreicht die Bedeutung des Luftsicherheitsgesetzes."
Warum das denn? Das war kein Terrorist, wie man schon erkannt hat, sondern ein Selbstmörder.
Und welchen Zweck hat der Gesetzgeber für das LuftSiG formuliert:
https://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/luftsig/ LuftSiG § 1 Zweck "Dieses Gesetz dient dem Schutz vor Angriffen auf die Sicherheit des Luftverkehrs, insbesondere vor Flugzeugentführungen, Sabotageakten und terroristischen Anschlägen."
Das passt aber nicht in den Zusammenhang zu den Vorgängen am Freitag!
"Damit hat die Bundesregierung die große Mehrheit der Sicherheitslücken im Bereich der Luftsicherheit bereits geschlossen."
Aha. Welche Sicherheitslücken gab es denn? Ist mir hier in Deutschland so gar nicht aufgefallen.
"Durch den Vorfall am Freitag in Berlin haben wir neue Hinweise erhalten, wie die Sicherheit im Bereich der Kleinflugzeuge weiter verbessert werden kann."
Hä? Welche Hinweise waren das denn? Der Raketentip von Beckstein?
"Wir werden über dem Regierungsviertel ein Flugbeschränkungsgebiet für Sichtflüge einrichten."
Also keinerlei Sichtflüge mehr! so sagt er das jedenfalls.
"Damit verbieten wir Hobbypiloten und Privatfliegern, den markanten Innenstadtbereich rund um Reichstag und Kanzleramt zu überfliegen."
Die anderen Ministerien sind ihm also scheinbar nicht so wichtig.
"In bin mir mit dem Bundesinnen- und dem Bundesverteidigungsminister darüber einig, dass wir kurzfristig diese Flugbeschränkungen durchsetzen."
Das kennt man ja von den Kraftwerken.
"Bund und Länder müssen gemeinsam handeln."
Wenn man keine Argumente hat wird man polemisch.
"Für die Länder bedeutet das, dass sie prüfen müssen, wie kleine Flughäfen und Landeplätze besser gegen unberechtigten Zugang zu schützen sind."
Das steht in keinem Zusammenhang mit dem Vorgang vom Freitag. Das war kein unberechtigter Zugang!
"Dazu zählen etwa das unbefugte Betreten der Fluggelände und verbesserte Personenkontrollen."
s.o.
"Außerdem schlage ich eine bessere Sicherung von Flugzeugen gegen unberechtigte Nutzung vor."
Wenn Stolpe technische Vorschläge macht ....
"Wir werden technische Maßnahmen am Flugzeug vorschreiben, die die Benutzung nur durch Berechtigte ermöglichen."
steht zwar wieder in keinem Zusammenhang zu den Vorgängen vom Freitag, aber egal.
Die Rhetorik kenne ich von vielen Amerikanern. Die antworten sehr oft auch auch eine Frage sehr ausführlich, schweifen aber meist vom Thema ab, die Antwort wird immer länger, und irgendwann hat man vergessen, was überhaupt die Frage war.
"Dies können zum Beispiel verpflichtende Krallen an den Rädern sein."
dann doch lieber bewährte Systeme, wie zum Beispiel Propellerketten.
"Ferner werden wir auch Sport- und Hobbyflieger verpflichten, in besonderen sicherheitsrelevanten Gebieten den Funkkontakt mit der Flugsicherung zu halten."
Muss man ihm nicht vorwerfen, das er davon keine Ahnung hat, aber es wäre auch für Minister nicht verboten, vorher jemanden zu fragen der sich damit auskennt. Scheint aber bei unseren Volksvertretern teilweise ziemlich verpönt zu sein.
"Bisher konnte dieser Personenkreis kurz nach dem Start seine Funkgeräte abschalten."
Geht auch in jedem Airliner immer noch! Ob zu leise, falsche Frequenz oder ganz aus, das ist auch dem Airlinerpiloten möglich.
"Gleichzeitig lasse ich prüfen, ob wir die Ausrüstung mit Transpondern auch für alle kleineren Flugzeuge zur Pflicht machen. Damit wird die Radarerfassung generell verbessert. Allerdings sind hier noch eine Reihe von technischen Fragen zu klären."
Dann sollte man die auf jeden Fall vor weiteren Entscheidungen und Forderungen auch klären. Gibt ja solceh Unternehmen wie die DFS, die kann man ja mal fragen, da gibt es genug, die eine Ahnung von den Vorteilen solcher Geräte haben. Prinzipiell aus meiner Sicht Zustimmungsfähig, aber betrifft das auch die gewichtsgestuerten Trikes? oder sogar Fallschirmspringer, wenn man schon dabei ist?
"Die Zuverlässigkeitsprüfung für Piloten, die wir mit dem Luftsicherheitsgesetz eingeführt haben, hat sich bewährt."
Welche Gehirnwindung diese rhetorische Kurve zugelassen hat, weiss ich nicht. Der ganze Vorgang hat nichts damit zu tun, aber wenn man Argumente für verfassungsrechtlich fragliche Verordnungen und Gesetze braucht, dann kann man das ja mal eben erwähnen. Vielleicht hätte man ja auch gleich argumentieren können, das LKWs auch auf Bundesstrassen Maut zahlen sollen. Hat zwar auch nichts damit zu tun, macht aber mehr Sinn als das die ZÜP.
"Die Länder, die für die Umsetzung zuständig sind, sollten nun ihre Anstrengungen zur Überprüfung der rund 30.000 Sportpiloten verstärken."
... damit ja keiner auf die Idee kommt, das innerhalb der nächsten Monate den ganzen Quatsch ähnlich wie das Niedersächsische Überwachungsgesetz kurzfristig zu kippen.
Gibt es eigentlich fliegende Richter? Herr Suermann (Selbst Richter am OLG in Oldenburg und erfolgreicher Kläger gegen das Niedersächsische Überwachungsgesetz) ist da sicher ein gutes Vorbild (Ich hab den in seiner Eigenschaft als EDV und Orga Leiter dort mal kennengelernt, sehr gradliniger Mensch, der weiss was er will und insbesondere was er nicht will. Aber soviel ich weiss leider kein Pilot).
den restlichen Abschnitt spar ich mir, der ist zu substanzlos, als das man den auch noch analysieren sollte.
Beim Lesen der Pressemitteilung kann einem wirklich nur schlecht werden.
Also mein Tip zu später Stunde: Wenn man Genauigkeit fordert, dann zunächst mal selbst die Quellen recherchieren und analysieren (Soll keine Kritik, nur eine Anregung sein, auch ich bin da manchmal nicht genau genug. Aber das was Stolpe als Minister da bringt ist erschreckend!)
Holger [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Sternflug?
wie wäre denn bei dem ganzen Medienhype mal ein Sternflug der Betroffenen nach Berlin? Dadurch liesse sich sicherlich der eine oder andere Vertreter der Presse gewinnen und vielleicht ja sogar der eine oder andere Politiker.
Ich wäre dabei.
Mit einer sehr passend gewählten Route, zeitlich zusammenhängend und eng abgestimmt mit der DFS, sicher nicht direkt über den Reichstag, könnte man sicherlich mit einigen dutzend Kleinflugzeugen auch mal für positives Aufsehen sorgen, insbesondere wenn die Presse vielleicht schon am Vortag darüber informiert wird.
Holger [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Die Massnahmen sind ja gegen diesen Vorfall unglaublich,
1. "...unterstreicht die Bedeutung des Luftsicherheitsgesetzes...": Mumpitz, es steht ja im Formular der Sicherheitsprüfung nicht die Frage, ob man seine Frau gerade plant zu ermorden und demnächst einen Selbstmord mit dem Flugzeug plant. Noch steht die Frage nicht drin. Vielleicht demnächst aber schon. Man weiss ja nie .... Aber wahrscheinlich hätte der Pilot dann sogar gelogen. Auf jeden Fall wäre er durch die Sicherheitsüberprüfung bestimmt nicht aufgefallen.
2. Wie oft bringen die noch die Formulierung "Hobbypiloten und Privatfliegern"? Wer soll das sein? Diejenigen, die als Hobbymotorradfahrer und Privatautofahrer zum Platz kommen?
3. Der Todespilot war Halter der Maschine und daher nicht unberechtigt auf dem Flugplatz. Da kann der Zaun 100m hoch sein, er hätte einen berechtigten Zugang gehabt.
4. Kralle an den Rädern: Originell, man viel Arbeit, wenn man zur ordnungsgemäßen Sicherung der Maschine die Radverkleidung abbauen muss. Realistisch wäre eine einfache Kette mit Schloss um den Propeller. Den sieht man sofort und der sorgt für ausreichend Unwucht, so das ein Start eh unmöglich ist. In unseren Hallen edwq stehen die Flieger aber meist hinter dicken Stahltüren mit dicken Vorhängeschlössern. Da braucht man schon einiges an Werkzeug, um da rein zu kommen.
5. Wer in der Berliner Kontrollzone sein Funkgerät abstellt bekommt sowieso Ärger, es sei denn, er entzieht sich diesem durch Selbstmord.
6. Transponderpflicht: Hat dem schon mal jemand gesagt, das man die auch ausschalten kann, am Boden sogar ausgeschaltet haben soll? Ein ausgeschalteter Transponder (wie auch bei der Unglücksmaschine) hat in etwa den gleichen Sinn wie gar kein Transponder.
7. "... um die Bevölkerung gegen die Bedrohung aus der Luft zu schützen ...": Wer schützt aber die Bevölkerung vor der Bedrohung auch Berlin?
8. Körting: "Entscheidend ist der Nutzen, den wir durch die jetzt verabredeten Schritte für die Sicherheit im Berliner Luftraum erzielen": Wenn dem wirklich so ist, haben wir keine Änderungen zu erwarten, weil keinerlei Nutzen durch diese Schritte zu erzielen ist. Aber wer macht das Stolpe klar.
Was will man erwarten, wenn ein Pastor namens Stolpe von seiner Kanzel steigt und grosse Politik machen will? Nichts wäre immer noch zu viel.
Wahrscheinlich ist einer seiner "Amigos" Zaunhersteller und der hat schon immer gesagt, jeder noch so kleine Privatflugplatz braucht einen ordentlichen Zaun. Am besten direkt am Ende der Landebahn und mindestens 15 m hoch, damit dann viele auch gleich merken, wenn die Steigleistung laut Handbuch nicht ausreicht.
Holger [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Die Diskussion, was man mit einem vollgetankten Kleinflugzeug anstellen kann, bringt da aus meiner Sicht nichts.
Man kann zu Fuß mit einem 5 Liter Kanister Benzin, in einem geeigneten Altbau im Treppenhaus angezündet, wesentlich mehr Menschen in erhebliche Lebensgefahr bringen. Passiert von Zeit zu Zeit leider auch immer mal wieder, auf jeden Fall wesentlich häufiger als die vorgestellten 2 Beispiele, bei denen Flugzeuge vorsätzlich in Gebäude einfliegen (den 11.9. lasse ich mal außen vor).
Trotzdem werden weiterhin Benzinkanister verkauft. Ein Verbot würde sicherlich auch niemanden davon abhalten, andere Behälter dafür zu benutzen, aber Millionen Autofahrer und Rasenmäherbesitzer unangemessen bestrafen.
Mit einem LKW voller Benzin (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fbrand_von_Herborn) lässt sich noch wesentlich mehr Unheil anrichten als mit jeglichem Flugzeug, das uns Privatfliegern in irgendeiner Art und Weise zugänglich ist. Und die üblichen Betonabsperrungen überwinden solche Fahrzeuge auch mit Leichtigkeit, wenn man gezielt drauf hält.
Im Fall Herborn war ein Verbot für Gefahrguttransporte durch diese kleine Stadt in einer sehr hügeligen Umgebung sicher eine geeignete und konsequente Massnahme. Diese hat ein erhöhtes Mass an Sicherheit durch Unfälle für diese Gegend gebracht, weil sich das Unglück insgesamt durch einen Unfall ergeben hat, nicht durch Vorsatz. Derzeit fahren keine Gefahrentransporter mehr durch die Stadt, also können bei denen auch keine Bremsen mehr versagen.
Eine solche benzingefüllte LKW Bombe steht an diversen Rastplätzen in Deutschland herum und viele LKWs lassen sich relativ problemlos von motivierten Menschen aufbrechen und starten. Alternativ hält man dem einsteigenden Fahrer eine Spielzeugpistole vor das Gesicht und lässt sich von Ihm den Schlüssel geben. Wenn man sich eh kurz danach vom Leben verabschieden will, hat man mit so einem Gefährt eine gute Grundlage. Und ein Sperrgebiet um ein Politikerviertel lässt sich damit problemlos knacken.
Wenn ein Flugzeug auf das Bundeskanzleramt oder den Reichstag gestürzt wäre, ohne das der Pilot die Maschine dort vorsätzlich und rechtswiedrig hingeflogen hätte, könnte man über geeignete Maßnahmen durch Luftraumbeschränkungen sicherlich angemessen diskutieren können.
Das war in diesem Falle aber nicht so!
Ich denke aber mal nicht, das der gesamte Berliner Linienverkehr direkt über dieses Gelände geführt wird, schon allein wegen der Lärmbelästigung unserer Politiker bei deren Reden im Reichstag.
bezgl. eine größere Maschine richtet auch mehr Schaden an:
Bei einem Checkflug vor einer Charterung ist man auf jeden Fall erst mal gezwungen, sich so zu benehmen, das der Vercharterer den Eindruck bekommt, das man an seinem Leben hängt. Je größer und teurer die Maschine, um so sensibler sind die Besitzer der Maschinen, aus verständlichen Gründen.
Warum werden als Gefahrgut LKWs und Benzinkanister nicht verboten? Weil es keinen Sinn macht, davon auszugehen, das diese nur von potentiellen Selbstmördern und Mördern benutzt werden.
Bei der Fliegerei wird das aber von den Politikern seit dem 11.9. explizit unterstellt! Und nur dort, keine andere Interessengruppe ist derzeit von einer derart hirnrissigen Regulierungswut betroffen.
Für jeden noch so banalen Vorfall in Zusammenhang mit der Privatfliegerei wird am besten gleich die Verfassung geändert, so das man orientierungslose ULs am besten gleich abschiessen kann.
Mit Raketen! Wahrscheinlich würde eine wärmesuchende Rakete ein UL über einem Regierungsgebäude sowieso nicht mal erkennen können und dann bei der nächst besten Klimaanlage auf einem Hochhausdach einschlagen. Da kommt ausreichend Wärme her.
Es hilft nur, die aktuell geplanten Massnahmen als ungeeignet darzustellen, auch nur eine minimal erhöhte Sicherheit für die Bevölkerung zu erreichen.
Holger [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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350 Kilogramm also?
seltsam, ich erinnere mich das die Maschine dort eine Cessna 150 war (siehe auch hier:https://www.stern.de/politik/ausland/540267.html?nv=ct_mt)
Wenn man die also mit 350 Kilogramm Sprengstoff belädt, und meinetwegen auch einen sehr schlanken Piloten, 50kg vielleicht, und zumindest 10kg Sprit, dann wird das sicher ein lustiger Start. Der wird höchstens den Flugplatz in die Luft sprengen oder muss unauffällig auf einer sehr breiten Strasse zu seinem Anchlagsziel rollen. Da fällt ein VW Polo sicher weniger auf.
Wahrscheinlich meinte man ja auch gar keine C150, sondern eine C182 (da kommt man auch noch fliegend zum Ziel), oder vielleicht eine Cessna Caravan(da passen schon fast 2 Tonnen Sprengstoff rein).
Der gewissenhafte Journalist legt aber nur dann Wert auf eine sachlich fundierte Recherche, wenn er nicht eh schon eine vorgefasste Meinung hat. Ist das dann überhaupt Journalismus?
Überall wird behauptet, das der Pilot seine Maschine erst vor kurzem gekauft hat, teilweise sogar vor 2 Wochen erst. In google findet man aber komischerweise mit genau diesem Namen und der Kennung eine 2 Jahre altes Verkaufsangebot und relativ alte Bilder auf kiebitzflieger.de Schreibt da wieder jeder von jedem ab? wahrscheinlich ....
Aus meiner Sicht lässt sich das nicht als Journalismus bezeichnen, sondern lässt sich nur mit einem Zitat von Dieter Nuhr beschreiben: Wenn man mal keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!
Holger
p.s.: Wenn die übliche Journalistenschar die Themen schon nicht sachlich fundiert hinterfragen und so einen Bockmist schreiben, was will man dann von denen erwarten bei der Beobachtung unserer Politiker. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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ich frag mich grad noch so, was wohl Franz-Josef Strauß dem Beckstein zu dem Thema erzählt hätte?
Holger [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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und es kommt wie es kommen muss:
Politiker geben Ihre Kommentare ab: (Quelle:https://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=17105)
"Der Innensenator von Hamburg, Udo Nagel (parteilos), sagte FOCUS, man müsse den Vorfall in Berlin zum Anlass nehmen, ohne jede Hysterie die Sicherheitskonzepte grundlegend zu überprüfen. "
Aus Hamburg eine sehr korrekte Bewertung in meinen Augen, man wird feststellen, das man gegen solche Leute nichts machen kann, ausser vielleicht das gesamte Regierungsviertel durch eine Kernkraftwerksähnliche Kuppel aus dickem Beton zu schützen, aber das will sicher niemand ernsthaft. Ich glaub kaum, das der sich mit seiner Absicht vorher über Funk angemeldet hat. Man hatte doch schon bei Matthias Rust gesehen, das auch eine ganze Armee es nicht schafft, solche Leute von Ihrem Vorhaben abzubringen, wenn man das entsprechend plant.
und dann meldet sich auch noch derjenige zu Wort, der immer wieder gerne durch seine bayrische Sicht der Dinge negativ auffällt:
"Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) forderte, an politisch sensiblen Orten der Republik zwingend ganzjährige Überflugverbote zu verhängen. Es sei dringend notwendig", diese Bereiche besser zu schützen. "
Also auch hier Überflugverbote über dem Reichstag? Komisch, liegt das ganze Gebiet nicht eh in einer Kontrollzone, in die man ohne Freigabe sowieso nicht einfliegen darf? Nun denn, warum sollte eine hochbezahlter Innenminister so etwas wissen? Ist ja Wahlkampfzeit, da kann man ja lieber erst mal populistische Forderungen stellen als jemanden zu fragen, der sich damit auskennt. Die meisten Wähler wissen das ja auch nicht.
Bleibt aus Sicht von Beckstein also wohl doch nur die Lösung mit der Betonkuppel. Warum kam denn keiner auf die Idee, wieder ein paar Abfangjäger da kreisen zu lassen wie in Frankfurt? Die ganze Aktion ging wahrscheinlich viel zu schnell, da lohnte sich das nicht mehr oder hat jemand gehört, das die schon unterwegs waren?
Solange wir solche Politiker haben, wird es in Deutschland mit der Privaten Fliegerei nicht einfacher.
Holger###-MYBR-### [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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geht scheinbar ganz flott voran mit der SPn
(Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Geld+Wirtschaft/Wirtschaftsnachrichten/sptnid,73_regid,2_arid,510686.html )
Erfolgreicher Erstflug - Allgäuer Jet soll den Markt erobern Unterallgäuer Unternehmen testet erfolgreich neues Flugzeug Memmingerberg/Mattsies (jan). Zum erfolgreichen Erstflug hat am Mittwoch der Prototyp eines zweistrahligen Jets des Unterallgäuer Flugzeugherstellers Grob abgehoben. Die Maschine, in der bis zu acht Passagiere Platz finden und das selbst auf Sand- und Graspisten starten kann, soll ab 2007 den Markt der Geschäftsreise-Flugzeuge erobern.
Der Erstflug des rund 5,8 Mill. Euro teuren Jets erfolgte vom Regionalflughafen Memmingerberg aus, da der firmeneigene Flugplatz am Unternehmenssitz Mattsies aus Sicherheitsgründen dazu nicht geeignet war, so ein Firmensprecher. Auch die weitere Flugerprobung wird in Memmingerberg stattfinden, weshalb Grob dort eine Halle angemietet hat.
Im Dreischichtbetrieb wurde in den vergangenen Tagen der Erstflug vorbereitet. Aufgrund technischer Probleme ließ das Unternehmen kurzfristig aus England noch einen Satz Räder mit Felgen einfliegen. Das Fahrwerk des neuen Jets ist so ausgelegt, dass das Flugzeug mit einer Nutzlast von bis zu 1130 Kilogramm auch auf teilbefestigten Pisten landen kann. In diesem Marktsegment können dies ansonsten nur Propellermaschinen.
Zeitweise bis zu 30 Mitarbeiter kümmerten sich vor Ort um die letzten Details, damit der Jet abheben konnte. Das neue Flugzeug besteht zu großen Teilen aus leichter, aber sehr widerstandsfähiger Kohlefaser. Die Wirtschaftlichkeit des Jets spielte bei der Entwicklung eine Hauptrolle, um künftig in dem von amerikanischen Herstellern beherrschten Markt eindringen zu können. Ungewöhnlich für Maschinen dieser Größe ist sowohl, dass sie mit nur einem Piloten betrieben werden kann (normalerweise sind zwei vorgeschrieben) als auch die mit über 3300 Kilometern große Reichweite. Grob stellt seit 35 Jahren Flugzeuge her und hat bisher 3500 Maschinen in alle Welt ausgeliefert. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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bezgl. Aero
Ich war einige Zeit am Thielert Stand und hab da in der Nähe des TT62 Motors, der dort mit dem Antriebsstrang präsentiert wurde, einfach mal so einigen selbsternannten "Experten" zugehört.
Da war die Rede von "von wegen Erstflug, eine bessere Platzrunde war das, man musste wegen Problemen gleich wieder landen, ...." "Das wird nie was, der Propeller gehört an die Kurbelwelle, ..." und diverse andere ebenso lustige wie mehr oder weniger kompetente Meinungen von selbsternannten Experten. Seltsamerweise wurden die am lautesten immer von älteren grauhaarigen Mitbürgern vorgetragen. Vielleicht wissen die ja mehr als alle anderen, aber so wirkte das nicht.
So manch einer wollte wohl den Eindruck hinterlassen, als ob er selbst jahrelange Erfahrung als Flugzeugkonstrukteur hatte oder vielleicht sogar selbst Testpilot sei. Könnte man also als übliche Stammtischparolen abhandeln, aber es haben immer einige Leute zugehört.
Aber die Faszination einer kompletten Neuentwicklung könnte HPA ausnutzen, um potentielle Entscheidungsträger für Kaufentscheidungen von dem Produkt zu überzeugen.
Und dazu gehört sicher eine überzeugende multimediale Dokumentation. Und die kostet heute sicher nur einen Bruchteil der sonstigen Marketingkosten. Und das ermöglicht auch potentiellen Käufern zum Beispiel aus den USA sich über den Projektstand unverbindlich zu informieren.
Das kleine qualitativ schlechte Filmchen von Motorerprobung, Rolltest und Erstflug sind zwar ein Versuch, aber aus meiner Sicht eher halbherzig und teilweise eher peinlich. So manch ein talentierter und interessierter Student kann mit einer üblichen Digitalvideoausstattung die Fortschritte dokumentieren und auf diesem Wege via Internet potentielle Interessenten gewinnen, ohne den Etat übermäßig zu beanspruchen.
Der Erfolg im unteren Segment der Cirrus macht deutlich, das auch neue Konzepte im positiven Sinne revolutionär sein können. Wer vor der Fertigstellung die Diskussion über das Rettungssystem verfolgt hat, hätte auch nie geglaubt, das dieser völlig neue Hersteller so etwas etablieren kann. So manch einer wird sicher auch heute noch sagen, das brauch kein Mensch und wenn man es braucht funktioniert es nicht, aber nach Angaben von Cirrus haben 6 Menschen sicher davon profititert, das man im Notfall eben noch immer einen Ausweg mehr hat als andere Flieger.
Wenn man immer den Vergleich anstellt zwischen HPA und Eclipse: Ich fand den Messeauftritt von Eclipse nun wirklich nicht sonderlich beeindruckend. Angeblich haben die doch schon weit mehr als 2000 Vorbestellungen und davon 112 aus der Schweiz von einem einzigen Kunden (infos von deren Webseite). Immerhin ist die Schweiz direktes Nachbarland der Aero und da sollte man als erfolgreicher Verkäufer doch sicher interesse haben, solche Märkte weiter zu erschliessen.
Aber der relativ kleine Stand hatte neben einer halben Röhre mit Sessel drin nichts wirklich zu bieten. Auskünfte waren sehr amerikanisch, selten gehörten die Antworten zu meinen Fragen, aber im Allgemeinen waren die Antworten so lang und nichtssagend, das man in der Zwischenzeit die eigene Frage eben vergessen hat. Nun denn, das war zumindest bei mir so, vielleicht gab es ja auch andere Erfahrungen ....
Die Eclipse ist sicher ein hochinteressantes Produkt, aber das ist die TT62 sicher auch. Und sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt eine deutliche Nummer kleiner. Und bei HPA hat man sicherlich noch keine 2000 Vorbestellungen.
Aber was man momentan mit den Optionsinhabern macht finde ich recht seltsam und potentielle Interessenten finden auf der Webseite keine Infos mehr zu den Kaufoptionen.
Das schafft nur Verunsicherung potentieller Käufer. Ich denke, das einige finanziell potente Haltergemeinschaften eine sehr interessante Zielgruppe für dieses Maschine ist.
Warum sollte man eine ältere Zweimot kaufen bzw. behalten, wenn allein die wesentlich geringeren Kosten den höheren Anschaffungspreis einer neuen Maschine finanziell ausgleichen und diese dann auch noch eine Druckkabine und moderne Avionik haben wird. Aber für den Umstieg gehört auch Planungssicherheit für den potentiellen Käufer.
Eine Aufstellung der Kosten für die TT62 im Vergleich zu anderen heute verfügbaren Maschinen für einen Zeitraum von 10 Jahren würde sicherlich vielen Leuten die Augen öffnen, die im Moment noch glauben, die Maschine sei zu teuer. Diese Zahlen kann HPA sicher liefern, auch wenn diese genau so unverbindlich sind wie der Kaufpreis für die Optionsinhaber.
Das Beispiel der PuF Redaktionsmaschine macht auf jeden Fall deutlich, das unter den etablierten Herstellern und Zulieferern noch einiges an Platz ist für erfolgreiche und zuverlässige Produkte und innovative Technik, auch von Newcomern.
Holger [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Das Konzept der TT62 finde ich persönlich sehr interessant, was ich aber wirklich vermisse, ist eine offene Informationspolitik des Herstellers.
Nun gab es zwar wieder mal einen Bericht über den Motortestlauf, aber gerade mal alle 2 Monate mal eine Info über den Stand der Dinge finde ich unter anderem auch aufgrund der Diskussionen hier nicht wirklich ausreichend.
Sicher, die Maschine sollte erst dann den Erstflug machen, wenn die gesamte Technik dieses möglich macht.
Warum aber kann nicht HPA aufgrund des aktuellen Standes einen ungefähren zeitlichen Ablauf veröffentlichen?
Scheinbar weiss die Firma Thielert da schon mehr und veröffentlicht das auch: https://www.centurion-engines.com/c40/c40_start.htm
"For reasons of existing confidentiality agreements with our customers, we can at present only publish the details relating to the TT62. This aircraft, made by our OEM partner, High Performance Aircraft GmbH, will be making its first flights with the CENTURION 4.0 in spring 2005. Our aim is to announce the certification of the CENTURION 4.0 very soon."
Bis zum Frühling 2005 sind noch ziemlich viele Tage.
Wenn ich mir den letzten Bericht auf der HPA Webseite ansehe, klingt das so, als ob man jeden Tag mit dem Erstflug rechnen dürfte. Das scheint die Firma Thielert anders zu sehen.
Vielleicht hat ja HPA derzeit einen anderen Projektplan als Thielert vor Augen, aber realistische Aussagen schaffen das sicher mehr Vertrauen. Und die kann nur HPA zusammenfassend veröffentlichen.
Obwohl ich nur PPL-A Hobbypilot bin, verbringe ich als Fluggast auf Linienfliegern einige hundert Stunden pro Jahr in der Luft und würde mich in vielen Fällen freuen, ein Lufttaxiunternehmen auf Basis der TT62 unterstützen zu können, insbesondere, wenn ich auch noch mit Mitarbeitern unterwegs bin.
Das darf auch gerne teurer sein als die meiner Meinung nach unverschämten Lufthansa Businessclass Tarife, die man immer wieder buchen darf, wenn sich kurzfristig Termine ergeben. Auf Basis der TT62 Daten lässt sich dabei sicher ein solches Modell kostengünstig realisieren.
Die aktuell verfügbaren Charterstundensätze zweimotoriger Maschinen mit Druckkabine und entsprechendem Geschwindigkeitspotential liegen im Vergleich sicher deutlich über dem, was eine TT62 möglich macht.
Aber solche Planungen für potentielle Lufttaxibetreiber sind sicher nur dann sinnvoll, wenn man sich auf die Informationspolitik des Herstellers verlassen kann.
Aber aus meiner Sicht besteht derzeit noch immer nicht die Notwendigkeit, von einem Desaster zu sprechen. Über die Nachricht eines erfolgreichen Erstflugs würde ich mich freuen und die würden sicher auch einige Kritiker zunächst verstummen lassen.
Holger [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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>Als ob ein Stahlschrank was bringt.
Im Prinzip stimme ich dem zu, man hat auch in Bereichen, wo stabile Stahlschränke vorgeschrieben sind (zum Beispiel bei der Aufbewahrung von Waffen), reichlich Zwischenfälle, weil das immer nur funktioniert, wenn Menschen sich dran halten und nicht den Schlüssel dafür irgendwo rumliegen lassen, wo dann doch wieder jeder rankommt. Aber wahrscheinlich kommt bei der üblichen Mentalität der Behörden auch da jetzt irgendeine weltfremde Vorschrift.
Holger [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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heute stand noch in der Zeitung (ich wohn 5 km von dem Flugplatz Hatten entfernt) das der Flugplatz wohl so einen stabilen Schlüsselkasten aus Metall hatte und die Halle auch mit einem Zylinderschloss gesichert ist.
Daher hat man sich in sofern nichts vorzuwerfen. Das glaub ich denen auch, aber gegen einen Selbstmörder hilft das auch nicht, der hätte ja auch nüchtern kommen können, die Maschine offiziell chartern und dann gegen den Berg oder sonstwohin (Moskau?) fliegen.
Der versteckte Hauptschalter hilft da auch nichts, denn den hätte er sicher gekannt, schliesslich hatte der einen Chartervertrag mit denen und kannte die Maschine sicher auch (so viele haben die in Hatten nicht).
Ich glaub bei denen sind viele Dinge zusammengekommen, die man so nicht erwartet hat.
Holger [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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das noch als Ergänzung zum miesen tag
https://www1.ndr.de/ndr_pages_newsdetail/0,2984,NID20040502163321_NTBNDR_SIX0_SPM884,00.html
Lenkte Flugzeugtechniker Cessna gegen Kali-Halde?
Der Todespilot von Empelde bei Hannover ist offenbar ein 21 Jahre alter Flugzeugtechniker aus Lemwerder bei Bremen. "Wir sind aber erst hundertprozentig sicher, wenn ein DNA-Abgleich vorliegt", sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Ermittler erwarteten erst in der kommenden Woche ein Ergebnis.
Inzwischen wurde bekannt, dass die Polizei am Samstag die Luftwaffe alarmiert hatte. Um einen möglichen Terrorakt abzuwehren, seien zwei Phantom-Kampfflugzeuge des Jagdgeschwaders "Richthofen" in Wittmund aufgestiegen. Dies teilte die Behörde am Montag mit. Die Maschinen seien aber zu ihren Stützpunkten zurückgekehrt, nachdem bekannt war, dass die Cessna abgestürzt sei.
Cessna aus Hangar gestohlen
Die einmotorige Cessna war am Samstag nahe Empelde im Landkreis Hannover gegen den Berg einer Kali-Halde geflogen und abgestürzt. Der Pilot kam dabei ums Leben. Zuvor hatte er offenbar das Kleinflugzeug aus einem Hangar auf dem Sport- und Regionalflughafen Hatten bei Oldenburg gestohlen. Angestellte im Tower des Flughafens Hannover bemerkten die unangemeldete Cessna im Luftraum Hannover. Sie alarmierten die Polizei-Hubschrauber-Staffel.
Todespilot hatte Chartervertrag beim Flughafen Hatten
Nach Angaben der "Neuen Presse vom Montag hatte der 21-Jährige vor zwei Jahren in Ganderkesee seine Privat-Piloten-Lizenz erworben. Außerdem soll er einen Chartervertrag beim Flughafen Hatten abgeschlossen haben. Wie die Polizei weiter mitteilte, habe sie dem 21-Jährigen wegen Trunkenheit den Führerschein abgenommen. Offenbar habe der junge Mann den Wagen seines in Hannover lebenden Vaters am Samstag entwendet und sei damit zum Flughafen Hatten gefahren. Am Flugplatz sei ein Auto sichergestellt worden, das auf den Namen des Vaters zugelassen ist.
und hier auch noch der Text von der anderen Mitteilung
Luftwaffe bei Todesflug alarmiert Beim Todesflug eines gestohlenen Kleinflugzeuges am Samstag bei Hannover hatte die Polizei vorsorglich die Luftwaffe alarmiert.
Zur Abwehr eines möglichen Terrorakts seien zwei Kampfflugzeuge vom Typ Phantom vom Jagdgeschwader Richthofen in Wittmund aufgestiegen, teilte die Bundeswehr am Montag mit.
Sie seien jedoch nach wenigen Minuten wieder zurückgekehrt, nachdem die Sportmaschine gegen eine Kalihalde geprallt und zerschellt war. Der Pilot verbrannte.
Die Identität des Piloten war am Montag noch nicht geklärt. Es werde mindestens zehn Tage dauern, bis eine dafür notwendige DNA- Analyse vorliege, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Hannover.
Vermutet werde, dass es sich bei dem verunglückten Flugzeugdieb um einen 21-Jährigen aus Lemwerder (Kreis Wesermarsch) handele, dessen Eltern in Hannover leben, teilte die Polizei in Wildeshausen mit. Am Flugplatz sei ein Auto sicher gestellt worden, das auf den Namen des Vaters zugelassen ist.
Den Ermittlungen zufolge war der Pilot am Samstagvormittag in den Tower des Regionalflugplatzes Hatten (Kreis Oldenburg) eingebrochen. Mit den dort verwahrten Schlüsseln holte er das Flugzeug vom Typ Cessna aus dem Hangar und startete in Richtung Hannover.
Nachdem ihn die Flugüberwachung im Raum Hannover entdeckt hatte, folgte ihm ein Polizeihubschrauber. Auf Anweisungen der Hubschrauberbesatzung habe er jedoch nicht reagiert, hieß es.
Daraufhin sei die Führungszentrale für Nationale Luftverteidigung in Kalkar verständigt worden. Wenige Minuten später seien die Phantom-Maschinen in Wittmund aufgestiegen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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>Flugzeuge nicht einfach rumstehen lassen, Leute !
das flugzeug stand nicht herum, es war ordnungsgemäß in einer verschlossenen Halle! Es wurde eine Scheibe eingeschlagen und dann der Schlüssel gestohlen, bevor der Flugplatz am Samstag vormittag geöffnet wurde (auch wenn ich mich schon so manches mal gefragt habe, ob ein simpler abschliessbarer Stahlschrank nicht in einigen Flugbetrieben so etwas zumindest schwieriger machen würde).
es gab mittlerweile auch einen Bericht hier:
https://www.neuepresse.de/hannover/205175.html
Da hatte scheinbar jemand einen ziemlich miesen Tag [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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