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Avionik | Beitrag zu ADS-B (out) - wie sind Eure Erfahrungen?

Wir haben auch OpenFLARM und Pilotaware gehabt, die beide die FLARM-Segler nicht wirklich "bieten", aber für einen niedrigen dreistelligen statt vierstelligen Betrag ein paar Risikoszenarien abdecken.

OpenFlarm behauptet das Flarmprotokoll zurzeit dekodieren zu können (man sieht den Kollisionspartner), sie senden nur selbst nichts außer ihrem offenen Protokoll aus. Ob das beim nächsten Firmwarerollout von Flarm noch so bleibt, ist schwer zu prognostizieren. Ihr 8-Bit-Rechner (Atmega) kann zum Glück nicht allzu komplexe Crypto.

Ansonsten gibt es noch SoftRF, komplett offene Hardware und Software inkl. Gehäusedaten zum Nachbauen. Haben aber soweit ich das sehe noch nicht die Protokollmodifikation vom April berücksichtigt.

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Avionik | Beitrag zu ADS-B (out) - wie sind Eure Erfahrungen?

Viel plausibler ist es, dass die Höhe des eigenen Transpondersignals (das Flarm ja auch empfängt) mit der der anderen verglichen wird.

Alles nette Überlegungen hier, aber die Wahrheit ist recht unkreativ: In jeder Flarmkiste ist ein Drucksensor aufgelötet, der den Kabinendruck misst. Ungeeignet für Druckkabinenflugzeuge.

https://www.openflarm.co.uk/flarm-internal.pdf - Das silberne IC mit den zwei Löchern über dem Speicherkartenschacht.

Messmöglichkeiten der Ausgangsleistung hätte ich, habe aber kein zu untersuchendes Messobjekt.

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Avionik | Beitrag zu ADS-B (out) - wie sind Eure Erfahrungen?

An meinem VT hängt eine übliche serielle NMEA-GPS-Maus, die man mit den freien Configtools (ublox u-Center, NVS BM-Control) auf die Baudrate, Sentences und Timeouts einstellen kann. Aber ja, wahrscheinlich NACp0, werde ich bei Gelegenheit mal aufzeichnen.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Avionik | Beitrag zu ADS-B (out) - wie sind Eure Erfahrungen?

mit den mutmaßlich zwei mal 25 mW

Das ändert aber nichts daran, dass der Nordic nRF9051 eines Segelflugkollisionspartners2 mit spezifizierten 10 dBm bzw. 10 mW Ausgangsleistung zur Antenne sendet, man daher solchen Verkehr durch mehr Sendeleistung selbst nicht früher sieht. Dualantennen können aber Vorteile wie Diversity / MIMO ausmachen.

1 https://infocenter.nordicsemi.com/pdf/nRF905_PS_v1.5.pdf

2 https://www.openflarm.co.uk/flarm-internal.pdf

Wie man den Range bestimmt, wurde auch schon geschrieben

Kann es vielleicht sein, dass bei diesem Tool Flarm- und ADS-B-Ziele miteinander vermischt werden?

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Avionik | Beitrag zu ADS-B (out) - wie sind Eure Erfahrungen?
17. Juni 2017: Von Lennart Mueller an Markus S.

wie kommen die Daten wohl ins Netz? Kein Unterschied zu Flightradar24.

Das Problem wird sich auch nicht durch jährliche Schlüsseltauscherei bei Flarm bessern, weil es ein symmetrisches Verschlüsselungsverfahren ist. Jedes Gerät hat den symmetrischen Schlüssel, der sich mehr oder weniger aufwändig extrahieren lässt - wie bei den Kopierschutzverfahren.

Ein möglicher Ansatz, neben zufällig generierten Radiokennungen, wäre Geo Encryption1, bei der die Position in die Ver- und Entschlüsselung einfließt. Nähern sich zwei Flugzeuge an, sind diese im gleichen Geosektor und können die Nachrichten innerhalb des Sektors gegenseitig entschlüsseln. Eine Bodenstation könnte auch nur Nachrichten aus ihrem Geosektor entschlüsseln - man müsste die Empfängernetzdichte für Weitbereichstrackingdienste stark erhöhen.

1 https://faculty.nps.edu/dedennin/publications/locationbasedencryption-ion2003.pdf

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Avionik | Beitrag zu ADS-B (out) - wie sind Eure Erfahrungen?

Beim TMS250 ist natürlich schade, dass es - eben aufgrund der von Lennart kritisierten FLARM-Policy - FLARM-Segelflieger nur völlig "ungerichtet" anzeigen kann (wenn man kein externes FLARM-Gerät anschließt).

Danke für die Erwähnung, dieses Beispiel zeigt die technisch völlig unnötige Verschlechterung der Verkehrsanzeige.

Warum technisch unnötig: Es würde seitens der Firma Flarm vollkommen reichen, für Motorflieger (z.B. TMS250) und andere ab und zu ein kurzes, unverschlüsseltes und dokumentiertes Telegramm zusätzlich auszusenden. Das kann man auch gerne im "Stealthmode" oder per individuelle Konfiguration bei Bedenken abschalten, wäre aber insgesamt der Flugsicherheit enorm zuträglich. Und wenn sie dann auch noch eingehende Telegramme von anderen auswerten und ggf. warnen, wäre die ganze Proprietärdiskussion auf einen Schlag hinfällig. Sie könnten das per Firmwareupdate ausrollen, behalten ihr Hauptmarktsegment der Segelflieger, die eine präzisere Segelflugzeug-Segelflugzeug-Kollisionsvorhersage und einen IGC-Logger haben möchten, und können die Anzeige anderer Verkehrsteilnehmer über das offene Protokoll auch noch als Feature vermarkten.

(Um einen Kompromiss zwischen "Segelflugzeuge sollen gefälligst ADS-B-Transponder einbauen" und "Motorflieger sollen gefälligst Powerflarm einbauen" vorzuschlagen)

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Avionik | Beitrag zu ADS-B (out) - wie sind Eure Erfahrungen?

Und was triggert den Broadcast?

Das Zählen einer definierten plus variierenden Anzahl Taktflanken im Transponder.

Wo sonst begründest Du diese Meinung hier im Thread?

Wenn du es genauer wissen willst: Ich hatte das Vergnügen, eine dieser Kisten von innen betrachten zu dürfen. Die für den Preis gelieferte Hardware und Software lässt mich neben dem Updategefrickel zu diesem Schluss kommen. Dachte die Beschreibung des Gefrickels wäre schon ausreichend aussagekräftig.

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Avionik | Beitrag zu ADS-B (out) - wie sind Eure Erfahrungen?

Da es als Antwort auf das Radar sendet (wie auch TCAS (?)), hilft es nur dort, wo Radarabdeckung besteht. Also eher nicht in den Alpentälern.

Diese Aussage ist falsch, das B steht für Broadcast.

Grobe Verkürzung von Lennart: "Ich mag deren Policies nicht".

Nein, grob verkürzt halte es für unzuverlässiges Bastelzeugs.

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Sonstiges | Beitrag zu Flightradar24 & Co.
14. Juni 2017: Von Lennart Mueller an Stefan Jaudas Bewertung: +2.00 [2]

Prepaidkarten: Kann jeder selber für sich entscheiden. Der Nutzer wird gefragt. Und kann dann sich sogar bei jedem Kauf dafür oder dagegen entscheiden. Bei FR wird die Entscheidung von anderen getroffen.

Da es keine legale Möglichkeit gibt, ohne Registrierung an Mobilfunkkarten zu kommen, ist man entweder von der Mobilkommunikation ausgeschlossen oder man akzeptiert es - die gleiche Freiheit wie jeder selber für sich entscheiden kann, am Luftverkehr teilzunehmen oder nicht.

Veröffentlicht wird da auch nichts.

Ich sage ja: Aus den Augen, aus dem Sinn.

@Erik:

Frag mal die Eltern der toten Kinder in Manchester, ob das alles fiktiv war.

Nun frage dich, wie wahrscheinlich ein solcher Fall ausgerechnet dich oder deine Familie trifft. Und wie wahrscheinlich ein Chemieunfall durch Fehlbedienungen (z.B. Übermüdung) deinen Stadtteil oder Dorf vergiftet. Und wie wahrscheinlich du mit deiner Beech vom Himmel fällst. Und wie wahrscheinlich du durch einen schweren Verkehrsunfall sterben kannst. Und nun frage ich dich, ob es für erstere Gefahr gerechtfertigt ist

  • anlasslos das Fernmeldegeheimnis zu brechen
  • anlasslos Bewegungsaufzeichnungen auf Personenebene über Mobilfunk, Ausweisbilder und Gesichtserkennung zu erstellen
  • für sein altes blödes Messengergeschreibsel befürchten zu müssen, dass ein Abhörender oder gar ein Auswertecomputer daraus einen Strick drehen könnte
  • dass man für sein privates Labor viele Chemikalien nicht mehr bekommt
  • dass man seinen elektronischen Geräten nicht mehr vertrauen kann
  • dass man aufgrund von obskurem Sicherheitsscoring keinen Flugschein o.ä. mehr erhält
  • dass die Politik am liebsten das anonym nutzbare Bargeld abschaffen möchte
  • dass man sich bei seinen alten Beiträgen im Internet fragt, ob man dafür nicht zukünftig in eine sicherheitspolitische Schublade gesteckt wird?

Ach sag mal, bist zu zufällig auch ein Befürworter der ZÜP? Wäre konsequent, so nach dem Motto "Dass wir überhaupt noch fliegen dürfen, ist Verdienst unseres Rechtsstaates [durch die ZÜP]".

Einschränkung von Grundrechten. Wer schränkt die Grundrechte denn ein ? Der Staat, oder der Terrorist, der uns Angst macht, so daß Rock am Ring beendet wird, nur wegen eines Schreibfehlers ?

Es gab mal zu Zeiten der DDR den Konsens von westdeutschen Staatsoberhäuptern "Wir lassen uns nicht erpressen". Paradoxerweise lässt der Staat sich mittlerweile schon durch Androhungen erpressen, eine freie Gesellschaft mit ihren Bürgerrechten über Bord zu werfen, um eventuell möglicherweise einen angedrohten Anschlag verhindern zu können. Insofern sehe ich das Problem in der Politik, zwanghaft etwas "tun" zu müssen, vergleichbar mit dem hier häufig kritisierten Aktionismus des LBAs.

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Sonstiges | Beitrag zu Flightradar24 & Co.
14. Juni 2017: Von Lennart Mueller an Malte Höltken

Das kann cih ja noch tun. Nein, ich habe weder eine PaybackKarte, noch finde ich die Vorratsdatenspeicherung oder die Überhandnehmende Videoüberwachung in Ordnung. Ich habe keinen GPS-Tracker einer Versicherung und auch das "Auto-ELT" ist mir zuwieder. Ich nutze keine Alexa, habe keine Standortermittlung im Telefon aktiviert, und bin mir bewusst, daß es dennoch getrackt werden kann - was ich nicht mag. Auch die ZÜP ist unnötig wie ein Kropf und Bedenklich, alleine weil der Eingriff in die Bürgerrechte in keinem Verhältnis zum Nutzen steht.

Dann stehen wir ja grundsätzlich auf der gleichen Seite. Umso verwunderlicher war ich, mich mit der Gruppe der "ich habe ja nichts zu verbergen"-Leute in Verbindung zu bringen.

Ich mag auch nicht gerne verfolgt werden, aber ich beurteile es (vielleicht anders als du es tust) folgendermaßen: Solange die großen, für den Bürger nur nachteiligen Misthaufen (z.B. ZÜP) im Innenhof liegen, brauche ich kein Engagement in die kleinen Haufen (Transponder im Internet) vor der Fassade stecken.

Dann musst Du es mit Deinem persönlichen Gewissen verantworten, daß übelste Straftäter, beispielsweise an U-Bahnhöfen, nicht dingfest gemacht werden können, weil man sie nicht filmen konnte.

Mir wäre es lieber, wenn statt der Videokamera ein paar echte Menschen vor Ort sind, die im Zweifelsfall auch helfen können.

Und daß verrückte Irre, die in Stadien voller Kinder Bomben zünden

Hast du diese fiktiven Schreckensszenarien zufällig von Law&Order-Politikern verinnerlicht?

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Sonstiges | Beitrag zu Flightradar24 & Co.
14. Juni 2017: Von Lennart Mueller an Malte Höltken

Überhaupt nicht. Du hast doch wohl nix zu verbergen, oder?

Doch, meine Privatsphäre. Ich sehe andere Datensammlungen allerdings als viel viel gravierender an, als die paar Streifen im Flightradar, siehe meinen letzten Absatz im vorherigen Beitrag. Leider bist du darauf nicht eingegangen, denn mich würde interessieren, ob man als Gegner der Datensammlung von Flightradar auch die anderen (nicht öffentlich einsehbaren) Datenhalden kritisiert oder gar dagegen aktiv vorgeht. Wozu muss man beispielsweise Prepaidkarten persönlich registrieren? In der Telefonzelle musste ich noch nie meinen Personalausweis einschieben.

So manche haben sich auch über Streetview aufgeregt, ziehen aber gedankenlos ihre Paybackkarte aus der Brieftasche, schließen Kfz-Versicherungen mit Telemetriebox-Bonus ab, laden ihre privaten Überwachungsbilder permanent in die Cloud und beführworten wohlmöglich noch die elektronisch ausgewertete Maut. So etwas sehe ich dann offen gestanden als inkonsequent und vollkommen unglaubwürdig an.

Genauso wie Du Deine Kontoauszüge der FAZ beilegen kannst, wenn Du möchtest.

Es würde mich wundern, wenn die meine völlig unspektakulären Kontoauszüge interessant finden würden - im Gegensatz zu nicht einsehbaren Big Data Analysen von Scoringunternehmen mit Korrelation weiterer Datenquellen.

Die Daten, die man aus Flightradarstreifen personenbezogen auswerten kann, halte ich wenn überhaupt für recht grob und deutlich weniger aussagekräftig als Kfz-Positionsdaten (ach, da war ja was mit Telemetrie bei Neufahrzeugen). Da haben deine Beiträge hier im Forum einen deutlich höheren Informationsgehalt.

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Sonstiges | Beitrag zu Flightradar24 & Co.
13. Juni 2017: Von Lennart Mueller an Malte Höltken

Hmm also wenn ich befürchte, daß Du nicht möchtest, daß ich Deine Bankdaten und Kontobewegungen ins Netz stelle, sollte ich das lieber einfach so tun, anstelle das von vorneherein zu unterlassen, weil es mich und den Rest der Welt einen Scheiß angeht, was Du mit Deinem Geld machst?

Aktuelle Bewegungen eines Flugzeugs mit Bankdaten zu vergleichen ist ziemlich Äpfelbirnig.

Was ist eigentlich mit den Hauptflugbüchern und dem Übermitteln von Start- und Zielflugplatz über unverschlüsselten Sprechfunk?

Mir waren die Sonntagskaffeetreff-Bordbuchschnüffler im ehemaligen Flugverein auch unsympathisch, allerdings hatten sie die Klarnamen und keine Abstraktion in Form von Kennzeichen vor sich liegen.

Für Flugsicherung würde es vollkommen ausreichen, wenn bei Anmeldung im System ein zufällig generierter Code, der per 1090ES (oder auch per UAT) ausgestrahlt wird zum entsprechenden Flug zuzuordnen wäre.

Mag sein. Ich habe aber nicht die geringste Lust, für eine Protokolländerung wegen derlei Problemchen ein kostenpflichtiges Softwareupdate oder gar einen neuen Transponder kaufen zu müssen.

Man stelle sich vor, Tausende von "Aktivisten" würden Digitalkameras an den Straßenrändern aufstellen, und die Bilder an einen Server hochladen, der die Nummernschilder identifiziert und die Bewegungsspuren der fraglichen Fahrzeuge in Echtzeit und mit allen Details ins Internet stellt.

Meinst du zufällig diese "Aktivisten" mit dem Quengelthema Metadatenvorratsspeicherung, die sich nun nach der Freigabe der Ausweisbilder für allerlei Institutionen und Erweiterung der Befugnisse ihrer guten Freunde (Schlapphüte) um ihr Lieblingsprojekt, eine kennzeichenbasiert überwachte PKW-Maut zur weiteren Datensammelei, schnellstmöglich kümmern müssen? Oder ist das nicht so tragisch, weil nicht sichtbar (für den Nachbarn) und somit aus den Augen aus dem Sinn?

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Flightradar24 & Co.
13. Juni 2017: Von Lennart Mueller an Malte Höltken

Dann müsste man konsequenterweise auch die Airlines vorher fragen (ich finde diesen Dienst zum Nachschauen von Linienflügen sehr praktisch), glaube aber nicht, dass sie ihre Flugzeuge gerne anmelden würden.

Opt-Out würde ich in Ordnung finden, wenn Flightradar einen automatisierten, gebührenfreien Prozess ohne große Urkundenübermittlung anbieten würde, um Mode-S-Adresse, Callsign und Flughöhe auszublenden. Dass man als Cessna in der Luft gesehen wird, kann man eh nicht verhindern.

Und am allerschönsten wäre eine Überarbeitung des ADS-B-Protokolls, das anonyme Signalausbreitung erlauben würde.

Das wäre nur in Form eines "Do not publish"-Bits möglich, das den Wunsch ausdrückt, die Daten nicht zu veröffentlichen. Vielleicht auch als Workaround wie ein Punkt am Ende des Callsigns im Transponder (keine Ahnung ob man das eingeben kann) oder über Zuteilung anderer Mode-S-Adressen.

Es ist im Sinne der Flugsicherung wohl keine gute Idee, seine Mode-S-Adresse einfach auf 000000 zu stellen.

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Sonstiges | Beitrag zu Flightradar24 & Co.
13. Juni 2017: Von Lennart Mueller an Matthias S. Bewertung: +1.00 [1]

500 USD zu verlanegn, damit die Privatsphäre gewahrt wird

Naja gut, wenn man noch 30 Tage abwarten kann, ist es gebührenfrei.

Wäre natürlich schöner, wenn man einen Halteraccount anlegen und nach Belieben "hide my aircraft" ankreuzen und abwählen könnte.

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Sprachprüfungen Level 4 – jetzt nur noch mit Tonaufzeichnung
12. Juni 2017: Von Lennart Mueller an Jan Brill Bewertung: +2.00 [2]

Wir sollten das LBA bei seinem Engagement unterstützen, indem wir gleich einen Schritt weiter gehen und sie bei jeder angedachten Sprachprüfung ohne vorherige Anfrage "ganz unbürokratisch" direkt zu einer Telefonkonferenz anrufen. So können sie sich sofort von der Qualität überzeugen, mehr oder weniger sinnvolle Kommentare abgeben, und brauchen keine Sorge vor Fake-NewsChecks haben. Sie ersparen sich weiterhin den Umweg der Aufzeichnungsanforderung über die Prüfer und können neben systematischer Missinterpretation von Gesetzestexten ein weiteres Kompetenzfeld im Kundendialog aufbauen.

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Avionik | Beitrag zu ADS-B (out) - wie sind Eure Erfahrungen?
12. Juni 2017: Von Lennart Mueller an Peter Klant Bewertung: +1.00 [1]

Alledings sollten die Systeme kompatibel sein. Da sie das nicht sind, fände ich es einen Rückschritt für die Flugsicherheit, ein System einzubauen, dass von den anderen Verkehrsteilnehmern nicht gesehen werden kann. Und das nur, um Kosten zu sparen. Es wäre ungefähr so, wie bei Autos neue, billigere Scheinwerfer einzubauen, die nachts nur von Fahrer gesehen werden können, die dasselbe System verwenden. Nur weil's billiger ist.

Leider ist es in Wahrheit so, dass OpenFlarm und weitere Projekte technisch im Handumdrehen Flarmtelegramme aussenden könnten, die Firma Flarm aber aus Kommerzgründen mit allerlei Juristerei dagegen vorgehen würde (siehe Text auf der Website). Keine billigeren Scheinwerfer, nein technisch möglicherweise sogar bessere, aber die Flarmkäufer mussten sich eine Filterschicht auf ihre Windschutzscheibe kleben, sodass sie nur noch original Flarmscheinwerfer und als Sonderausstattung noch ADS-B sehen. Würde es der Firma Flarm wirklich um Flugsicherheit gehen, hätten sie mittlerweile ein offen dokumentiertes Alternativprotokoll ohne die Segelflugfeatures spezifizieren können. Machen sie aber nicht, weil $$$ und/oder Angst, ihr Protokollstack könnte zu fragil für Fremdimplementationen programmiert sein (Boundary Checks, Überläufe usw).

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Avionik | Beitrag zu ADS-B (out) - wie sind Eure Erfahrungen?
11. Juni 2017: Von Lennart Mueller an Peter Klant

Um zu funktionieren, muss bei einem System nicht LBA oder EASA draufstehen.

Und Flarm auch nicht. Wie Flugsicherheit für alle zu angemessenen Preisen geht, zeigen Entwicklungen ohne Vendor Lock-In wie https://www.openflarm.co.uk - so viel zum Thema Flarm und preiswert.

Wir gehören übrigens zur Gruppe der angeblich "sehr wenigen Flugzeuge" mit ADS-B out.

Wenn Du drauf verzichtest, fliegst Du blind durch die Welt.

Und wenn man das periodische Zwangsupdate auf den Flarmkisten vergisst, gibt es auch keine Warnungen ("If the annual firmware update is not applied, the device will no longer be operational without any notification or warning!"). Und wenn die Firma entscheidet, beim nächsten Zwangsupdate dein Gerät aus vorgeschobenen Gründen nicht mehr zu unterstützen, ebenfalls. Ich hatte selbst einmal das Vergnügen, die "Professionalität" dieser Bastelkisten zu erleben, während ich eine ältere, lange gelagerte Flarmkiste prüfen sollte. Zuerst konnte ich keine aktuelle Firmware einspielen, weil die Firmware auf dem Gerät das Update nicht erkannte. Irgendwo im Google Cache gelesen, dass der Updateprozess umgestellt wurde, sodass ein Zwischenupdate durchgeführt werden muss. Nun stellt diese hochprofessionelle Firma immer nur die letzte Firmwareversion bereit, weil sie entweder das kleinste Webhostingpaket mit 10 MB Speicher gebucht haben oder die Kunden für zu blöd halten, den richtigen Download zu wählen. Auf irgendeiner Privatseite konnte ich noch eine Zwischenfirmware finden um im zweiten Schritt das Update zu vollenden.

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IFR & ATC | Beitrag zu Listening Squawks für TMZ
30. Mai 2017: Von Lennart Mueller an  Bewertung: +1.00 [1]

Ich sage statt "erbitte" einfach "bitte".

Ich sage der Rollkontrolle auf Englisch "Blabla, position x, request taxi" und auf Deutsch nicht ganz standardkonform "Blabla, Position x, rollbereit".

Flugleitern sage ich "Blabla, Cessna 172 auf dem Vorfeld, VFR nach blubb" in der implizierten Erwartung, Startrichtung und QNH zu bekommen.

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Avionik | Beitrag zu Empfang ja, aber nichts zu hören - was kann es sein ?
27. Mai 2017: Von Lennart Mueller an Erik N.

Naja, es kann der Audioausgang des GNS sein, der Kabelbaum mit Steckverbindern zur GMA, oder der Eingang der GMA.

Nächstes Mal stromlos das GNS herausziehen und wieder einstecken, wenn dann immer noch nichts kommt GMA herausziehen und wieder einstecken. Wenn es nach einer der Aktionen geht, können die Steckverbinder in Betracht kommen.

Ansonsten kann man noch die Audioadern zwischen den Geräteeinschüben durchmessen und sich bei entsprechendem Geschick einen Laborstecker zum Gerätetest anfertigen.

Wenn man auf den Volumeregler vom GNS drückt, schaltet man die Rauschsperre aus und es sollte Rauschen zu hören sein. Muss man nicht auf Funkverkehr warten.

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Avionik | Beitrag zu Benzinberechnung bei Flugsoftware - Möglichkeit direkter Fuel-flow-Signalverarbeitung
27. Mai 2017: Von Lennart Mueller an 

Die (ziemlich arrogant wirkenden) Herren von Skydemon könnten sich mal mit dynamisch ladbaren Plugins oder APIs beschäftigen, dann bräuchten sie auch nicht alles selbst entwickeln. Sie bieten ja auch Connectivity zu ADSB an - vielleicht möchte ich statt des Fuel Flows auch mein Funkgerät über WLANtoRS232 darüber einstellen, andere vielleicht etwas anderes.

Interessante Projekte für offene Moving Maps, die man selbst nach seinen Wünschen modifizieren kann:

https://github.com/apps4av/avare

https://github.com/rogerleuthner/OpenFlightGPS

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Avionik | Beitrag zu G500 Nav/SafeTaxi etc Update
26. Mai 2017: Von Lennart Mueller an Sebastian Reis

Normale Speicherkarten kann man mit dem Programm dd oder Win32DiskImager als Abbild sichern und einfach wieder zurückschreiben oder gleich eine Backupkarte erstellen.

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Sonstiges | Beitrag zu Chartermöglichkeiten Raum EDDL
25. Mai 2017: Von Lennart Mueller an Wolfgang Lamminger

das mag so sein, da unser "Charterkunde" aber

den variablen Kostenanteil bezahlen sollte

und zusätzlich

einen Teil der Fixkosten

kommt er damit ja wohl auf exorbitant hohe Stundenpreise, so daß das für "günstig chartern" sicher keine Option ist ;-)

Wenn eine Mühle 10.000 Euro Fixkosten pro Jahr verursacht, dann beträgt bei Standzeitverwertung (der Halter benötigt das Flugzeug an diesen Tagen nicht) der Tagesanteil 28 Euro.

Will jemand mit der Mühle verreisen, so bezahlt er das pauschal pro Tag. Dazu kommt die Flugzeit als Trockencharter zur Deckung der var. Kosten plus Flexiaufschlag, weil man sich nicht dauerhaft bindet.

Nun darf sich ja jeder Halter selbst überlegen, ob er sich die Kosten seines Flugzeugs auf diese Weise verkleinern möchte, oder nicht, oder ob er sich ausgenutzt fühlt, wenn andere Nutzer nicht das gleiche Risiko tragen müssen, wie man selbst. Mit offener Pilotenklausel hält sich der Aufwand in Grenzen. Möglicherweise bringt der Interessent noch Fähigkeiten und Bereitschaft zur Mitarbeit an Wartungen mit.

Pauschal solche Modelle zu diskreditieren halte ich für unangemessen. Haltergemeinschaften und Vereine bedeuten längerfristige vertragliche Bindung mit nicht unerheblichem Katze-im-Sack-Faktor - die Skepsis kann ich nachvollziehen.

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Sonstiges | Beitrag zu Chartermöglichkeiten Raum EDDL
24. Mai 2017: Von Lennart Mueller an Wolfgang Lamminger

Flugzeug: hoher Anteil variabler Kosten, geringer Anteil Fixkosten

Je nach Flugzeug, Ort und Jahresstunden können Hallenmiete, JNP und Versicherung den größeren Teil der Kosten ausmachen. Bei Hallenhütern werden die Fixkosten durch Standschäden noch größer.

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Sonstiges | Beitrag zu Chartermöglichkeiten Raum EDDL
24. Mai 2017: Von Lennart Mueller an Mich.ael Brün.ing

Es gibt Leute, die vermieten ihre (Zweit-/Ferien-)Wohnungen preiswerter als die "üblichen" Hotelpreise.

Wozu? Um bei Abwesenheit für den Raum noch etwas Geld zu bekommen und ihn nicht ungenutzt zu lassen. Das wird auch gerne gemacht, wenn man mit den Mietern keine Probleme bekommt, weil man sie beispielsweise kennt.

Wenn jemand mit der Linie 3 Wochen in den Urlaub fliegt und sein Privatflugzeug in der Halle herumsteht, kann er entweder diesen Umstand akzeptieren und bezahlt für den Zeitraum die Fixkosten in voller Höhe selbst, oder er bekommt durch Vermieten einen Teil der Fixkosten wieder rein.

Sehr angenehm sind Eigner, die keine hochemotionale Bindung zu ihrem Flugzeug haben, derjenige es also nicht als

sein Schätzchen

sieht, sondern Nutzen und Risiko der individuellen Vercharterung eher sachlich und kalkulatorisch betrachtet.

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Avionik | Beitrag zu iPad mini vor dem Aus
21. Mai 2017: Von Lennart Mueller an Erik N. Bewertung: +2.67 [3]

Lennart, ich bin sogar noch schlimmer: unsere Firma hat Payback Pay entwickelt, sodass man mit dem Smartphone Punkte sammeln und zahlen kann.

Ist ja nicht verwerflich, mit der Konsumfreizügigkeit anderer Geld zu verdienen, solange man Nichtteilnehmer außen vor lässt.

Der Staat - sprich, Geheimdienste - können ohnehin jederzeit auf alles zugreifen.

Die Physik und Mathematik austricksen können die nicht. Es gibt diverse Möglichkeiten, aber die sind längst nicht so bequem.

Ich gebe zu, man kommt langsam an seine Grenzen, weil immer mehr Kommunikationszeugs in Hardware gegossen wird, von dem man nicht weiß, was es macht. Netzwerkgeschwätziges UEFI und diese tolle Intel Management Engine, die es neulich sogar in die Schlagzeilen geschafft hat, will ich eigentlich gar nicht haben.

Es ist denen komplett egal, was du, Achim, Alexis, ich, oder sonst wer gut oder schlecht finden.

Man muss es ihnen aber nicht auch noch unheimlich leicht machen. Müssen sie halt mal fünf Tage auf den richtigen Moment warten, bis der Stecker vom NAS seinen Weg in die Dose gefunden hat und sich mit dem tollen Upload einer DSL-Verbindung vergnügen - die sie nichtmal voll ausnutzen dürfen, weil man sonst etwas merken könnte. Für den Aufwand bin ich zu unwichtig, aber mal automatisiert den Cloudspeicher rastern, weil drei Kontaktknotenpunkte entfernt eine Person von Interesse ist, geht sehr schnell.

Ich bin froh, keine Rollatorenwerbung zu bekommen, sondern Produkte, mit denen ich im Zweifel was anfangen kann.

Landet eh im Orkus, weil Zeitverschwendung. Was mich interessiert, bekomme ich per Newsletter.

Aber jeder soll bitte in seiner Bubble leben, so gut er kann ! Nix für ungut !

Meinetwegen. Deine scheint jedenfalls transparenter zu sein als meine.

Mich nervt auch, dass in Google Earth inzwischen jedes dritte Haus in München grau verschleiert ist. Wahrscheinlich wird das bald auch auf Postkarten gemacht.

Dieser Verpixelquatsch ist auch lächerlich, kann schließlich jeder von der Straße aus anschauen. Wohlmöglich sein Haus verpixeln lassen, aber allerlei Fotos drei mal detaillierter auf Facebook posten.

Online Banking mache ich schon aus Gründen der persönlichen Hygiene.

Schwaches Immunsystem, Händewaschwassersparer, schlechte Handseife oder Phobie? Wie siehts mit ÖPNV, Telefonzellen, Türklinken, Supermärkten aus?

[Beitrag im Zusammenhang lesen]

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