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Jeder Pipiflieger hat heute schon ein GNS 430 eingebaut. im "Terrain-Mode" kann man sehr gut sehen, ob der Talschluss höhenmäßig passt oder nicht. Die Cirrus GTX special edition dürfte ohnehin ein G.1000 mit Moving Map eingebaut gehabt haben. Ein Unfall, überflüssig wie ein Kropf. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Die Hüttenwirtin der Meilerhütte als Augen- bzw. Ohrenzeugin will "eigenartige Geräusche" gehört haben. Im Falle eines Triebwerksproblems hätte die Cirrus im Gleitflug zahlreiche, frisch gemnähte Landefelder im Leutaschtal erreichen können, vom vorhandenen Rettungsfallschirm einmal ganz abgesehen. Unverständlich ist die dürftige Nachrichtenlage - das Kennzeichen und damit der Flugweg hätte doch schon früher offiziell bekannt gegeben werden können. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Bei 50 kts am Patscherkofel wäre LOWI an vielen Tagen unanfliegbar. Unter den Platzpiloten existiert eine Binsenweisheit: "Jeder Föhn ist anders". Wer beim Anflug nicht über die Stadt muss sondern vom Westen auf die 08 anfliegt, kommt mit durchaus beherrschbarer Turbulenz zurecht. Das Kriterium sind die Gusts, auf die im METAR ausdrücklich hingewiesen wird, falls sie auftreten (und auch von der super Towercrew im Endanflug alle paar Sekunden gemeldet werden). Starts sind entlang der veröffentlichen "Föhn-Departure" turbulent, aber keine große Herausforderung und entschädigen dafür mit sagenhaften Steigraten. Ein absolutes No go ist ein Einflug in das Wipptal zum Brenner hinauf, da die Fallwinde die Performance von einmotorigen Flugzeugen meist überfordern. Außerdem enden sie in der Föhnmauer, die VFR weder zu durch-, um- oder unterfliegen ist. Mein procedere für Ablüge nach Süden war: Mit IFR-Flugplan visual entlang der Föhn-Departure auf mindestens 7.000 ft steigen, dann im weiteren Climb Rightturn übers Inntal, über den Patscherkofel und in sicherer Höhe (FL150) nach BRENO in der Föhnmauer. Geht sicher nicht mit einer C172 o.ä.
Zum Unfallzeitpunkt war folgendes METAR aktuell: LOWI 291020Z 12016G30 090V150 9999 FEW080 SCT300 24/06 Q1009 NOSIG Um 0920Z waren es G22 KT, um 0950 nur variabler Wind 14 kt, nachher keine Gusts mehr.
Also kein aufregender Föhn-Tag.
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Bevor über die Unfallursache spekuliert wird (das Nichtbefolgen der publizierten Föhn-Abflugroute, die von JEDEM Airliner bei diesen Bedingungen eingehalten wird erklärt manches) eine generelle Frage. Das Ziel lautete Portoroz, für welches zwingend der Alpenhauptkamm überquert werden muss. Für jedermann sichtbar stand die berüchtigte "Föhn-Mauer" über dem Brenner, die VFR nicht durchflogen, und von schwachbrüstigen Einmots schon gar nicht überflogen werden kann. So gesehen, stand der ganze Flug schon einmal unter einem unglücklichen Stern. Warum der angeblich Innsbruck-erfahrene Pilot den Föhnsturm für einen steilen Anfangssteigflug genutzt hat ist verständlich. Wer aber im heftigen, bockigen Gegenwind einen 180° Turn westwärts steuert und hier nicht ordentlich rechtzeitig nachdrückt, um Speed für den zu erwartenden Rückenwind aufzubauen, hat wohl seine Erfahrung überschätzt. Ob das Muster für solche Manöver sensibel gilt kann ich nicht beurteilen, kenne Föhn An- und Abflüge als langjähriger Platzpilot zu Hunderten, und mit Flächenflugzeugen unterschiedlicher Performeance. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Bitte nicht! Es gibt schon viel zu viele "Schweiger" am Himmel. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich wiederhole mich: Die Aussage, wonach der Jetprop nur für 1-2 Personen geeignet ist, ist Schwachsinn.
Wozu die Tanks voll befüllen für 4,5 Stunden Flugzeit, wenn mein Einsatzspektrum mit Legs von 1 bis maximal 2 Flugstunden abgedeckt ist? Ich war in 50% meiner Flüge mit 1 Pax unterwegs. Und wenn tatsächlich einmal 4 POB waren, dann flog man halt (nicht gewerblich!) ein wenig überladen durch die Gegend (W&B natürlich berücksichtigt), bei der sagenhaften performance des Jetprops fehlten keine 100 ft gegenüber der normalen Steigleistung. Und bis zur Landung passte das Gewicht wieder, und für den Fall einer erforderlichen Rücklandung über MTOW wäre dank ausgefeilter Technik kein Kopfweh aufgekommen.
Wie gesagt, ich will nicht zu Flügen mit Überladung animieren, aber für einen geplanten Kauf ist ein vorheriges Abwägen des Einsatzspektrums sehr sinnvoll. Wer volle Tanks spazieren fliegt, sollte sich mit den Grundrechnungsarten auseinandersetzen und den tatsächlichen Bedarf eines 230 kt-Flugzeuges für die geplante Strecke errechnen (mit allen notwendigen Reserven, versteht sich). Ein Fuel-Computer (Shadin) ist für die sichere Duurchführung sehr hilfreich.
Auf meiner Atlantik-Crossing wurde stets voll getankt (LR-Tanks) bei 2 Piloten. Es wäre schade, einen potenziellen Interessenten vom Kauf dieses höchst wirtschaftlichen Fluggerätes abzuhalten, der von vornherein weiß, mit nur 2-3 POB auf den üblichen Strecken in Europa unterwegs zu sein. Innsbruck-Hamburg oder Taranto im Süden jeweils 2 Stunden.
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Auch unser JetProp hatte ein Shadin eingebaut. Besonders kritisch für Overtorque ist die Startphase und im Anfangssgeigflug, wo man das Gas bei weitem nicht voll hineinschieben kann/darf.
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"JetProp ist für mich eine 1-2 Sitzer".
Das ist natürlich Schwachsinn. Mit 4 POB (wie oft/selten fliegt man tatsächlich mit full house?) und Treibstoff für locker 2 Stunden (womit man in Mitteleuropa, bzw. ex LOWI weite Teile Europas abdecken kann). Ich möchte nicht dazu animieren, den Jetprop über das zulässige MTOW zu fliegen - aber es geht problemlos.
Und @Peter: Bei geplanter Anschaffung in 5 Jahren wäre für mich eines der wichtigsten Kriterien die Ersatzteilsiutuation. Unser Jetprop war nach einem unverschuldeten Hangarschaden 3 Monate gegroundet, weil kein Querruder aufgetrieben werden konnte (auch nicht bei einschlägigen Dealern in den USA). Und das, obwohl Piper weiterhin die baugleiche Matrix produzierte. Wir konnten nur einen Blech-Bausatz zur Neubeplankung des Querruders auftreiben. Nicht viel weniger lange dauerte die Besorgung des Pitch-Servos. Und bei Kosten eines neuen Mittelklassewagens für das fausgroße Ersatzteil der beheizbaren Stallwarnung kommen alle Pläne für Reparaturrücklagen ins Straucheln.
Dass mit Turbinen nicht zu spassen ist, erlebte mein langjähriger Flugzeugpartner, als er eine gebrauchte TBM700 ins Auge fasste. Bei der Prebuy-Inspection durch unseren "Leibmechaniker" wurde das Shadin ausgelesen, und der Verkäufer fiel aus allen Wolken, als er erfahren musste, wie oft er die Limits überschritten hatte. Der Flieger wurde daraufhin augenblicklich gegroundet.
Und was die IFR-Erfahrung betrifft: Ich benötigte 30 Jahre bzw. FT 3.200 bis mir meine Grenzen beim Flug in einen CB aufgezeigt wurden. Jene des Jetprops wider Erwartens und Gott sei Dank nicht, denn der minütlich erwartete Verlust der Hecksektion (angeblich eine Schwachstelle der Malibus) trat zum Glück nicht ein. Wieder sicher auf die Erde zurückgekehrt, war es jedoch an der Zeit, dem Herrgott für über 30 unfallfreie Jahre zu danken und fortan als Fußgänger meine Pension zu genießen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Dem kann ich nur zustimmen. Der Eigentümer unseres Flugzeuges wollte nach einer Serie von teuren Reparaturen den Flieger verkaufen und ein "jüngeres" Musten erwerben. Ich habe davor abgeraten. Jetzt, wo fast alle wesentlichen und teuren Komponenten erneuert sind, dürfte Ruhe einkehren - bei einem jüngeren Modell geht das ganze Theater vielleicht schon bald los. Man muss einen gewissen Verschleiß einfach respektieren, und mir ist ein gut gewartetes Flugzeug, das ich bestens kenne, viel lieber und sicherer als eine noch so hübsche "Katze im Sack".
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Ich darf aus meiner langjährigen Flugerfahrung (3.500 h) berichten, dass ich bei "known icing" so gut wie nie Eis angetroffen habe - ohne Vorhersage hingegen schon. Aber höchst selten, und nie dramatisch. Die Boots habe ich keine dreimal aktivieren müssen. Das dürfte allerdings auch der Tatsache geschuldet sein, dass Eis in meiner Reiseflughöhe (FL 230+) selten anzutreffen ist bzw. dank der Performance des JetProps die Verweildauer in Icing Conditiones sehr kurz gehalten werden kann. Auch gestaltet sich Eisansatz an den schlanken Profilvorderkanten weniger dramatisch als beispielsweise an einer Chirokee Six. Wichtig ist ein Hot Prop in allen kritischen Wetterlagen.
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Zum Jetprop wäre zu sagen: Wann muss man angesichts der tollen Reisegeschwindigkeit/Reichweite voll tanken? Ich habe inkl. Taxi im Schnitt 117 l/h verbraten bei einer durchschnittlichen Flugdauer von 1:03 - Erfahrung aus über 1.500 JetProp-Stunden. Und wie oft ist man mit 6 Personen unterwegs? [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Sehe ich ähnlich. Für Hochleistungsflugzeuge und Betrieb im hohen Flightlevels sind Kolbenmotoren überfordert. Hat jemals ein Malibu-Kolbentriebwerk die TBO von 2.000 Stunden erreicht, ohne, dass Zylinder ausgetauscht worden sind? Und wenn es einmal mit schwächelnden Zylindern losgeht, lassen die übrigen nicht lange auf sich warten. Auch wir haben diese Erfahrung machen müssen. Wer sich eine Turbine leisten kann, für den sollte es keine Alternative geben. Lieber ein JetProp mit 1 Turbine als jede 2-Mot mit Kolbenmotoren! [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Für Euer Einsatzprofil ("Termine fliegen", also bei jedem Wetter unterwegs zu sein) solltet Ihr keine Kompromisse eingehen. Druckkabine, De-Ice, Leistung wären für mich unverzichtbar. Optik? Mit neuem Lack und zeitgemäßer Avionik gibt es für mich nur 1 Flugzeug, das allen Anforderungen, insbesondere auch der Wirtschaftlichkeit entspricht: eine gute, ältere Malibu JetProp. Ich weiß, wovon ich rede - ich habe über 2.000 Stunden darauf geflogen - zuerst Kolben, dann Turbine, und zwar genau in Eurem Einsatzprofil. Mein "Baby" steht übrigens aktuell zum Verkauf und liegt sogar preislich unter Eurem Limit. Falls interessant für Euch: malibuflyer@westmedia.at [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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RVR 550 als Minimumerfordernis - ich halte eine Unterschreitung der DH für riskanter bzw. gefährlicher als eine Landung bei legaler DH und kürzerer RVR. Diese ist für Flugzeuge mit hoher Landegeschwindigkeit ausgelegt. Eine IFR ausgerüstete C172 hätte (theoretisch!) mit einer RVR von 300 m weniger Probleme als eine schnelle Twin mit den legalen 550 Metern. Klar ist, dass man bei Beachtung der Minima länger lebt, und so soll es auch sein. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich habe unsere Kolben-Malibu (identes Triebwerk) erst im cruise LOP eingestellt, was mit Hilfe des EDM700 eine Sache von Sekunden war. Im Climbout aus unseren Bergtälern, womöglich bei Turbulenz und sonstigen Aufgaben (ATC) als single Pilot alle 30 Sekunden nachjustieren - das habe ich mir wohlweislich erspart. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Bloß nicht den Ludwig I überspringen und Ludwig II nehmen. Der hatte es nicht so mit Schwimmen ;-)
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Und wo genau befinden sich die Hebel für die Chem-Trails? ;-)
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Danke, Bernhard, das mit der Steigrate auf SIDs ist mir schon klar, aber für den JetProp mit mehr als 2.000 ft/min im Anfangssteigflug kein Kriterium - die SIDs sind ja fast immer auch für "lahme Enten" geplant und fliegbar. Und wenn so viel Verkehr ist, dass die Wakes-Separation ein Problem ist, tut man ohnehin gut daran, die Standard-Procederes einzuhalten und keine Spezialwünsche zu äußern. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich kenne einen abgelehnten Request für einen Intersection takeoff eigentlich nur mit der Begründung: "IFR-Departures prinzipiell vom Beginn der Startbahn", weiß aber nicht mehr, wo das war.
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Wie auch immer - wer seine Alpeneinweisung HEUTE (17. September) gemacht hat, ist künftig mit allen Wassern gewaschen ;-)
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Bitte kein Lob für Strauß - das verdient er absolut nicht! Strauß hat die General Aviation verraten, obwohl er selber flog. Von wegen, der neue Flughafen im Erdinger Moos stünde auch der GA zur Verfügung. Von Anfang an gelogen. Bei entsprechendem Weitblick (der ihm doch immer nachgesagt wurde!) hätte München heute in Riem ein Messegelände mit für die GA verkürzter Landebahn und perfekter Infrastruktur in zentraler Lage. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Wer kann sich noch an die eindrucksvolle Verabschiedung (oder wer war dabei) von 50 Hawkers durch die Schweizer Luftwaffe in Buochs erinnern? Muss gut und gerne 20 Jahre zurück liegen. 49 im Vorbeiflug in perfekter Formation (eine hatte Startprobleme und blieb am Boden), ehe sie zu ihren endgültigen Bestimmungsorten (viele Museen) Kurs nahmen.
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Ist mir auch schon passiert, dass ich im Gasthaus versehentlich 1 Fass Bier bestellt habe. Leider habe ich für die restlichen 40 Liter keinen Abnehmer gefunden ;-) (nix für ungut, schöne Grüße ;-) )
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Tut mir leid, dass mir gerade keine besseren Beispiele eingefallen sind. Fakt ist aber, dass seit der Teneriffa-Katastrophe ständig an alteingeführten Phrasen, die u.U. zu Missverständnissen führen könnten, verbessert wird. Und das ist gut so. Auch wenn es AUA-Kapitäten schwer fällt, sich an Neues zu gewöhnen. (Sorry, das musste jetzt sein) ;-)). Schöne Grüße nach Wien ;-)
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Wenn der französische Lotse "hinter" sagt, könnte man sich irrtümlich etwas mit "inter"(section?) zusammenreimen. Wir sagen ja auch für die Drei am Funk "Tree" (Baum!), weil man in vielen Ländern (Deutschland!!!) nicht in der Lage ist, "three" in korrektem Englisch auszusprechen und es dabei zu Missverständnissen kommen könnte.
Man wird sich schon so etwas gedacht haben, wenn man jetzt "dahinter" haben möchte. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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