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Dem halte ich einen Text in den Begleitpapieren eines neuen Triebwerkes entgegen, wo da steht: "Don't baby your engine". Und andererseits erinnere ich mich an einen alten Piloten, den ich eine Zeit lang als Sicherheitspilot begleiten durfte/musste, der im climb die Öltemperatur hemmungslos in den roten Bereich klettern ließ - "das muss er (der Motor) schon aushalten, da sind noch große Reserven nach oben". Nach dieser Erkenntnis habe ich beschlossen, alles erdenkliche zu unternehmen, um mich von (solcherart vergewaltigten) Vereinsflugzeugen unabhängig zu machen. Seit 16 Jahren bin nun einzig und alleine ICH für die Einhaltung von Betriebstemperaturen u.a. verantwortlich und steige beruhigt in den Flieger ein. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Für Unfälle wie diesen brauchen wir keine Rettungssysteme, sondern verschärfte Ausbildungsmaßnahmen und insbesondere Sprechfunkverpflichtung für Piloten, die glauben, das gilt nur für andere.
Was ich neulich auf einem kleinen Flugplatz erlebt habe, erhöht gleich wieder meinen Puls. Mehrere Maschinen in der Platzrunde, ich war der einzige mit exakten Pos-Reports, und trotzdem ist mir im short final ein Gyrocopter in die Bahn gerollt.
Beim Durchstarten bin ich etwas nach rechts abgewichen, weil ich den Knaben im Auge behalten wollte - da rauschte das Seil eines Windenstartes ein paar Meter neben mir zu Boden. Auch der Windenfahrer ignorierte offenbar den Platzverkehr. Der Funk lief übrigens auf deutsch. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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*loool* - nein, ein namhafter Wartungsbetrieb hatte nach einem erzwungenen Kurbelwellen-Tausch den Motor schlampig zusammengeschraubt - ein Schlauch zwischen einem Turbolader (2 Stück, je einer für 3 Zylinder) und dem Motorblock hatte sich in leichter Turbulenz gelöst. Sofortiges Abstellen, sonst hätte es das Triebwerk wohl aus der Halterung gebeutelt.
Aber weil ich ein Schelm bin, der schlechtes denkt, habe ich als allererste Handlung nach der Landung die Leute vom GAT gebeten, meine vollen Tanks in Augenschein zu nehmen und dies schriftlich festzuhalten ;-)
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Ist schon 15 Jahre her, als sich mein Triebwerk im FL200 über EDDF verabschiedete. Die Landung war kostenlos (inkl. einem halben Dutzend Feuerwehrfahrzeugen). Der Start wurde aber nach rascher Reparatur mit damals +/- DM 170,- in Rechnung gestellt. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Bei der Umrüstung unserer Malibu auf PT6-Turbine war der Prop von Hartzell mehr oder weniger als Standard vorgesehen. Da wir schon auf der Piston einen MT hatten, wollte ich dem europäischen Erzeugnis den Vorzug geben, aber zu diesem Zeitpunkt hatte das deutsche Produkt zwar von der FAA (!), nicht aber vom deutschen LBA den Segen!!! Und würde ihn auch so bald nicht bekommen, war der Stand der Dinge zum Zeitpunkt der Umrüstung.
Ergebnis: Wir haben unsere D-Malibu auf N-Jetprop umregistriert - und sind mit dem MT-Prop absolut zufrieden. Nicht nur wegen der Gewichtersparnis. Jetzt ist er übrigens auch vom LBA zugelassen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Wer's übertreiben will ;-): Flug nach Venedig/Tessera oder San Nicolo. Von dort mit einem Taxiboot zur kleinen Insel Torcello, auf welcher es die berühmte "Locanda Cipriani" gibt. Im Flur hängen jede Menge Fotos von Besuchen der royalen Jacht von H.M. Queen Elizabeth und weiteren Mitgliedern der Royal Family. Das ist schon einmal eine gute Referenz.
Schlecht nur für den Piloten. Während meine Passagiere die vielen Gänge mit erlesenen Weinen begleiten ließen, musste ich notgedrungen alles mit Cola und Mineralwasser runterspülen.
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Ihr könnt sagen, was Ihr wollt - hier fehlt einfach Sabine Behrle ;-) ;-)
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Das mit den grünen Äpfeln ist vorstellbar. Ich habe gehört (aber nie ausprobiert!) dass man jeden Trompeter beim Spielen außer Fassung bringt, wenn man ihm eine Zitrone zeigt. ;-)
Happy landings! [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Angesichts von "plenty VMC" sehe ich den Vorfall nicht so dramatisch, was aber, wenn der Anflug aufs Minimum in IMC gegangen wäre??? [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Die Cessna dürfte - laut Protokoll - den Gegenanflug nicht gemeldet haben, auch die DV20 nur in größerer Entfernung, nicht aber den tatsächlichen Einflug in die Platzrunde. Ja, ja - reden ist Silber, schweigen ist Gold?
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Eine Option vermisse ich: Wenn es nun relativ unproblematisch wird, seine FAA-Lizenz anerkennen zu lassen - wie sieht es mit Type-Ratings aus? Mit der FAA-Lizenz benötige ich ja kein Typerating z.B. für Turbine. Geht es der EASA vorrangig um die IR-Zertifizierung? [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Bei diesen Geschichten muss man höllisch aufpassen (Übelkeit). Mein großer Lehrmeister (Gott hab' ihn selig) hat sich in den Kopf gesetzt, in Pisa zu landen. Geschlossen für die GA. Da meldete er beim Überflug einen "Passagier malata".
Landung genehmigt - und unten wartete ein Krankenwagen. Da nützten alle Beteuerungen nichts, dass es dem Passagier bereits besser ginge - er wurde ins Krankenhaus gefahren und dort 2 Tage (!) lang beobachtet und festgehalten. Flugplatz und Krankenhaus scheinen dort jedenfalls gut zusammen zu arbeiten ;-) ;-)
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Die größte Frechheit erlaubt sich hier der Flughafen Innsbruck LOWI. Offizieller Betriebsschluss um 20.00 Uhr - mit Ausnahme von "gewerblichen Flügen", also die gesamte Linienfliegerei. Die dürfen bis 22.00 Uhr starten und bis 23.00 landen.
Ein altes Zugeständnis an (grüne) Flughafengegner, als noch kaum Linienflugverkehr und schon gar kein Charter sich nach Innsbruck verirrte. Die GA war das "Bauernopfer", dafür dass hemmungslos expandiert werden konnte.
Heute lärmen Jets bis spät am Abend - und wir nichtgewerblichen GA-Flugzeuge werden um 20.01 erbarmungslos nach Salzburg geschickt, damit die GrünInnen ihre Ruhe haben. Alle Versuche, wenigstens nach Streckenflügen auf der Homebase weitestgehend lautlos landen zu dürfen, wurden abgeschmettert. Dabei ist der Platz natürlich voll betriebsbereit - vom Turm bis zur Feuerwehr sind ja alle da.
Gleiches gilt am frühen Morgen: Um 6.00 starten die Linienflugzeuge lautstark in den Morgenhimmel - wir dürfen den Motor erst um 6:30 anlassen (um vom Hangar vor das Abfertigungsgebäude zu rollen) - damit bloß niemand vorzeitig geweckt werden kann. Schilda lässt grüßen.
Politiker und maßgebliche Wirtschaftsleute wurden bemüht - alles ohne Erfolg. Wir haben leider keine Lobby. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Darf man auch mit einem Flugzeug mit Lycoming anreisen? ;-)
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6° unterm Horizont wirkt sich im Flachland aber gaaaanz anders aus als bei Flugplätzen, die von Gebirgszügen umgeben sind....
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Hubert, Du solltest die Eigenöltherapie ausprobieren. Gibt es sogar als STC.
Wie auch immer, ich bevorzuge "extra vergine" ;-) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Nein, das passte alles, Guido! Ich habe in Diskussionen mit anderen Piloten nur gehört, dass man 2-Mots eigentlich nicht fully stallt. Dieser FI war offenbar anderer Meinung, und wir haben es überlebt ;-) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ja, so kenne ich es aus den USA: Ausleiten beim Buffeting. Als ich, zurück im Ösiland, auch meine heimische Lizenz auf Multi erweitert habe, fragte mich der FI bei meiner Art des Stallens mit der Seneca, ob ich ihn "pflanzen" möchte (für meine Freunde in Deutschland: pflanzen = zum Narren halten, foppen, necken, täuschen).
Er bestand auf "full stalls", und um sicher zu gehen, dass ich mir dabei nicht in die Hosen machte, durfte ich gleich ein gefühltes Dutzend vorführen. Das hat für alle Zukunft gereicht ;-) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich staune über Eure Sehnsüchte, Eure Fluggeräte auszureizen und Stall um Stall zu produzieren und zu üben.
Ich hasse Stalls, und mein FI weiß das und lässt es bei den Biannuals beim unbedingt notwendigen Minimum bleiben.
Ich bin in 35 Fliegerjahren nie auch nur annähernd in die Nähe gekommen (außer natürlich beim touchdown), nicht einmal bei meinem CB-Flug ließ ich es dazu kommen. Natürlich habe ich geübt, alle Arten auszuleiten, aber so zum Spaß - nein danke. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Für die Fans der Kleinschreibung hätte ich noch ein Sätzchen zur freien Interpretation:
Helft den armen vögeln.
Und für die Satzzeichen-Verweigerer:
Wir essen jetzt Opa.
Schöne Grüße aus den Bergen
Othmar
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Soso. Von Salzburg westwärts in Richtung Wien. Aber trotzdem gut angekommen ;-)
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Der von mir erwähnte Fall (in ein enges Tal eingeflogen) ereignete sich im VMC - nur reichte die Steigfähigkeit nicht mehr, um über den Pass zu kommen, und bei der Steilkurve bei bereits Minimumgeschwindigkeit ist die C172 abgeschmiert. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir an der Thematik vorbei diskutieren. Ja - der Einflug in ein Gebirgstal mit ansteigendem Terrain hat schon viele Opfer gefordert, aber in den letzten Jahren hat sich die Problematik wohl herumgesprochen - diese Unfälle wurden weniger. Den letzten habe ich vor einem Jahr beobachtet: https://aviation-safety.net/wikibase/wiki.php?id=158379
Die hier diskutierten Manöver in einem engen Tal sind selbst in VMC höchst anspruchsvoll - nach dem Einflug in Wolken für mich völlig indiskutabel, wenn man nicht eine Portion Erfahrung mit Flügen ausschließlich unter Zuhilfenahme der Instrumente hat.
Schauen wir uns doch die aktuellen Unfälle an: Hauptsächlich "erfahrene" Piloten mit selbst gestrickten Anflügen hat es erwischt, weiters Startunfälle mit über- oder falsch beladenen, untermotorisierten Flugzeugen, und die erschreckende Zahl der UL-Unfälle. Ein klassischer CFIT-wie jener im Harz geht auf mangelnde Flugvorbereitung zurück. Die Leute setzen sich am GPS Waypoints, wobei die Strecke oft versehentlich durch CTRs führt - oder gegen Hindernisse, wie in diesem Fall. Diese Problematik gehört den Nutzern von GPS verstärkt vergegenwärtigt. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Bei Abwägung aller Optionen glaube ich, dass ich zwar nicht den billigsten, aber dafür effizientesten Weg gewählt habe. Da ich nach der Umrüstung auf Turbine ohnehin aus versicherungstechnischen Gründen 25 Stunden unter Supervision fliegen musste, suchte ich mir einen erfahrenen Ferry-Piloten. Travis Holland, zugleich FI und auf die Type spezialisiert - sehr zu empfehlen. Er hatte vor allem die gesamte Überlebens-Ausrüstung (Boot, Anzüge, Notverpflegung, Signalpistole usw.), was die nicht ganz unproblematische Rücksendung ("Gefahrengut") ersparte. Und wichtig: Er hatte ein Sat-Phone, das uns das HF ersparte, zumal wir ohnehin im FL270 unterwegs waren. Da der erfahrene Ferry-Mann auf allen Zwischenstopps die Handling-Leute samt Tel.-Nummer parat hatte, war der Tankwagen stets beim Abstellen schon zugegen, und so war der Ferryflug Spokane-Innsbruck in nur 3 Tagen zu bewerkstelligen. Ich konnte mich dabei stressfrei auf die rein fliegerischen und navigatorischen Aufgaben (und Neugewöhnung GNS430 ex KN90) konzentrieren. Und am Ende des Fluges hatte ich das Endorsement für JetProp und allem, was dazu gehört. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich kenne nun schon zwei Piloten, die ich auf ein wichtiges Tool auf dem (allgegenwärtigen!!!) GNS430 hinweisen musste: Vom Nav-Mod aus zwei Rasten nach rechts - TERRAIN. Ist natürlich im Streckenflug höchst langweilig, weil man, außer dem Strich des Routings, nichts sieht. Für mich bei jedem Start und Sinkflug in IMC in den Bergen unverzichtbar. Und hätte der Unfallpilot, der ja wissen musste, dass er en rout auf gebirgiges (na, ja hügeliges) Gelände stoßen würde, TERRAIN aktiviert gehabt, wäre es ganz sicher nicht zu diesem Unfall gekommen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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