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Alle Beiträge von: Matthias Schwarz [matthiass]




Luftrecht und Behörden | Diskussion Struktur des NCC
16. Juli 2016: Von Matthias Schwarz 

Hallo,

ich bin an der Ausarbeitung eines NCC-Handbuches beteiligt und mir sind noch einige Zusammenhänge in Bezug auf die Veröffentlichungen der EASA unklar. Es geht vor allem darum, welches Dokument sich auf was bezieht und welches selbstständig steht bzw. nur ein Annex von etwas anderem ist.

Dazu hat die EASA ja eine Flowchart veröffentlich, jedoch macht diese in meinen Augen wenig Sinn (https://www.easa.europa.eu/system/files/dfu/EU%20965-2012_Classification%20of%20operations%2C%20rules%20applicability.pdf). Demnach ist die 965/2012 die einzige "Hauptveröffentlichung" und alles weitere, wie auch die 800/2013, lediglich ein Annex hiervon. Jedoch deutet der formelle Auftritt von z.B. 800/2013 auf ein eigenständiges Werk, zumal dieser die 965/2012 ja auch in einigen Teilen ersetzt. Wo ist mein Denkfehler bzw. wer kann mir die Zusammenhänge noch einmal erklären?

Viele Grüße

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Die Zuverlässigkeitsprüfung: War da nicht mal was mit Terrorismus?
7. März 2015: Von Matthias Schwarz an Jan Brill
Hallo Herr Brill,

danke für die Antwort. Das ist natürlich Schade - aber kommerzielles Fliegen ohne AOC? Eine Firma aus Nähe Mainz musste (unter nicht ganz vergleichbaren Bedingungen) erst im letzten oder vorletzten Jahr einige hundertausend Euro Strafe zahlen, da diese ihre Maschinen ohne AOC zur gewerblichen Beförderung benutzt hatte. Wie gesagt, es ist doch Schade, mit welcher Willkür die dt. Behörden schalten und walten können.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Die Zuverlässigkeitsprüfung: War da nicht mal was mit Terrorismus?
6. März 2015: Von Matthias Schwarz an Jan Brill
Hallo Jan Brill,

danke für diesen Artikel über die ZUP, den ich interessiert gelesen habe. Ich denke wie die meisten Kollegen wohl ähnlich über den deutschen Amtsschimmel und bin im besonderen über die Willkür verärgert, mit der einige Landesbehörden in das Leben anderer Menschen eingreifen, wo dieselben Vergehen andernorts - oder in anderen Berufsgruppen - völlig "ungesühnt" bleiben. Denn selbst, wenn man die ZUP als (weltweit einzigartiges) Mittel zur Eignungsfeststellung einer Person für eine bestimmte Berufsart anerkennen will - der Hintergedanke dabei ist ja nicht völlig abwegig - sollte ein gewisses Minimum an "menschlichen Fehlern" immer angelegt werden, wie Sie selbst richtig schreiben. Jede/r hat auf seiner Arbeit weitestgehend Verantwortung für sich und andere, sei es der Zeitarbeiter am Fließband, der vielleicht sein Haarnetz nicht aufsetzt und damit die Gesundheit seiner Abnehmer gefährdet oder ein Mitarbeiter bei der Triebwerkskontrolle der LH. Würde ein Chirurg seine Zulassung verlieren, wenn er unter Alkoholeinfluß einen einmaligen Unfall außerhalb des OP's baut? Natürlich nicht. Ich bin sicher, auch ein Herr Greinert hat schon einmal falsch geparkt und damit belegt, das er nicht in der Lage ist, Recht und Gesetz im einfachen Maßstab zu folgen - aber wir im Luftfahrtsektor sind wohl keine Menschen, die eben manchmal Fehler begehen. Im Gegensatz hierzu stehen Personen im Dienst von Behörden und Justiz, die völlig außerhalb von Reglementierung und gesundem Menschenverstand schalten und walten und auch nach mehrfachen Missgriffen keine Konsequenzen fürchten müssen. Zum unterschiedlichen Maße, mit dem offensichtlich gemessen wird, hier eine kleine Anekdote:

Ich war letztes Jahr für einige Wochen als Freelancer in einem Rundflugunternehmen am Flugplatz Peenemünde tätig. Während meiner Zeit beobachtete ich diverse Verstöße gegen die geltenden Regelungen. Unter anderem wurden die Piloten zum Fälschen der Bordbücher angehalten, die Meldung über eine erfolgte Notlandung wurden nicht weitergeleitet, etc. Als ich erfuhr, dass das betreffende Unternehmen bereits seit Jahren ohne AOC fliegt, verließ ich die Firma wieder. Daraufhin räumte mein ehem. Chef mir meine Unterkunft, welche auf dem Firmengelände war, aus und enthielt mir meine persönlichen Sachen fast ein halbes Jahr vor. Im Rahmen der folgenden gerichtlichen Auseinandersetzungen machte ich umfassende Aussagen zu den von mir erlebten Verstößen, welche laut mehrfacher Nachfrage auch an die zuständige Behörde weitergeleitet wurden. Bis heute reagiert das Ministerium in Meck-Pomm nicht auf meine Anfragen und zeigt scheinbar kein Interesse daran, dem Fall auch nur Nachzugehen.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]

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