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Sonstiges | Beitrag zu Medical Class 1 - Luftfahrt-Psychologisches Gutachten / F-Diagnosen
18. Januar 2024: Von Torben Jensen an Tobi K.

Generell ist der Gedanke nachvollziehbar für mich.
Allerdings gehört eine Offenlegung der gesamten med. Vorgeschichte bei Beantragung der Tauglichkeit dazu. Darunter fällt halt einfach alles, was vergangen ist und was aktuell ist. Ich bin mir sicher, dass es bei einer Tauglichkeitsuntersuchung keine Verjährung gibt. Man legt einfach alles auf den Tisch und dann wird es individuell geprüft und entschieden.
Ich bin mir sowie du sicher, dass nicht jeder, der mal Kontakt hatte, mit einer Form der psychotherapeutischen Behandlung oder Vorstellung generelle nicht mehr tauglich für ein Medical Class 1 ist.
Das wäre weltfremd und absurd den Personen gegenüber, die lösungsorientiert und "richtig bzw. vernünftig" handeln. Allerdings gibt es trotz alledem Regeln und Vorschriften, daran werden wir uns halten müssen und nach deren Spielregeln wir alle spielen müssen.
Am Ende ist alles individuell zu betrachten und von den verantwortlichen Personen zu entscheiden.

Thema F-Diagnosen würde ich einfach mal googlen, generell geht es hierbei um Psychische- und Verhaltensstörung.

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Sonstiges | Beitrag zu Medical Class 1 - Luftfahrt-Psychologisches Gutachten / F-Diagnosen
18. Januar 2024: Von Torben Jensen an P.B. S.

Habe ich tatsächlich auch schon Gedanken zu gehabt.
Ich sehe es gemischt, allerdings wird es ein Gutachten (egal mit welchem Ausgang) zwangsläufige Konsequenz sein, um eine Antwort auf meine ursprüngliche Frage/Versuch zum Erhalt eines Medical Class 1.
Das Abwägen bzw. Risikomanagement wäre hierbei meiner Meinung nach überschaubar.
Generelle Gutachten kann man so wie oben angesprochen von einem anderen Nutzer auch privat erstellen lassen. Was so viel bedeutet wie, dass kein aktenkundiger bürokratischer Rattenschwanz verknüpft ist (soweit mein laienhaftes Verständnis).
Soweit ich weiß, ist das damit lediglich eine Frage, wie viel Geld du wo ausgeben willst.
Ob diese Gutachten, egal ob "positiv" o. "negativ" (Definitionssache) sind, kann es schonmal ein Zeichen bzw. Richtungsanzeiger sein. Was der entsprechende Fliegerarzt oder das LBA dazu sagen und ob sie diese generell akzeptiert werden oder sich Gutachten im Bereich der Luftfahrt an andere Bedingungen knüpfen, weiß ich schlichtweg nicht und ist aufgrund der Komplexität des Themas denke ich mal immer individuell.
Aber generell würde ich sagen, dass es immer gut ist etwas in der Hand zu haben.
Oder wie ein anderer Nutzer sagte: "talk is cheap".

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Sonstiges | Beitrag zu Medical Class 1 - Luftfahrt-Psychologisches Gutachten / F-Diagnosen
16. Januar 2024: Von Torben Jensen an Flieger Max Loitfelder

Ja stimmt, klingt nicht nach den besten Voraussetzungen. Allerdings auch erstmal nur theoretisch, die Praxis wird es mir beweisen oder widerlegen. Oder etwas dazwischen.

Flächenfliegerei finde ich auch sehr faszinierend, allerdings hätte ich das eher als Hobby im Auge.

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Sonstiges | Beitrag zu Medical Class 1 - Luftfahrt-Psychologisches Gutachten / F-Diagnosen
16. Januar 2024: Von Torben Jensen an Alexander Callidus

Guter Beitrag, danke für die Gedanken zum Thema. Keine Sorge, mit meinem Post in diesem Forum habe ich lediglich nach sachlichen Informationen und Richtungen wie du sie z.B. hinterlassen hast gesucht, danke nochmal, mit Glück eventuell auch einen Erfahrungsbericht, privat oder öffentlich. Ehrliche Einschätzungen sind auch spannend zu lesen, besonders wenn sie begründet sind. Das ganze Thema ist eher verschwiegen und deshalb schwer, sachliche Informationen zu erhalten.

Talk is cheap, damit hast du auf vielen Ebenen recht.

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Sonstiges | Beitrag zu Medical Class 1 - Luftfahrt-Psychologisches Gutachten / F-Diagnosen
16. Januar 2024: Von Torben Jensen an Horst Metzig

Danke für deine sehr ausführliche Nachricht und Erfahrungen mit dem Thema.

Gerade das Thema Gutachten im Vorfeld einer Untersuchung ist meist ein Fass ohne Boden.
Ich denke aber generell ist es gut schonmal etwas mitzunehmen bzw. manche Sachen einfach schonmal im Vorwege zu klären. Wie du erzählt hast, war es ja in deinem Fall auch sehr hilfreich.
Schön zu hören, dass du dich trotz der Herausforderungen mit deinem Autismus so weit durchgekämpft hast und klar aufzeigen konntest, dass es trotz aller Regeln geht.

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Sonstiges | Beitrag zu Medical Class 1 - Luftfahrt-Psychologisches Gutachten / F-Diagnosen
16. Januar 2024: Von Torben Jensen an Ingo Schmittner

Wenn man sich mit der Thematik des Medicals im Vorfeld etwas beschäftigt, landet man auch mal bei der Option das ganze wie von dir vorgeschlagen bei einer anderen EASA Behörde zu machen. Tatsächlich war dies auch ein Vorschlag eines Fliegerarztes. Der hatte es mir einfach aufgrund des meist direkt im Aeromedical Center angesiedelten Psychologen empfohlen. Das soll das ganze schlichtweg einfacher machen für den Bewerber.


Auch wenn man durch den abschließend berechtigenden Verweis bzw. die Meldung der Austro an das LBA wahrscheinlich ebenso in einer endlosen Warteschlange landen wird, muss ich ehrlich sagen, dass ich auch keinen unmittelbaren Zeitstress habe oder es auf Teufel komm raus klappen muss. Ich würde es einfach gerne mal probieren, wie weit es gehen kann und dafür suche ich verständlicherweise die besten Voraussetzungen. Um die Komplexität und wahrscheinlich bin ich mir bewusst.

Ich denke, man kann sein Geld auch einfacher verdienen und dabei mehr Zeit für Familie und Freizeit haben als bei dieser sehr Zeit & Geld-intensiven und risikobehafteten Ausbildung und Berufsaussicht. Von daher nehme ich es einfach wie es kommt, Versuch macht klug.

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Sonstiges | Beitrag zu Medical Class 1 - Luftfahrt-Psychologisches Gutachten / F-Diagnosen
16. Januar 2024: Von Torben Jensen an Alexander Callidus

Danke für deine ehrliche Einschätzung und die hilfreichen Tipps.

- genau bei dem Asthma ist das ganze lediglich eine Sache von leichten Allergien im Bereich Heuschnupfen. Deshalb sehe ich das ähnlich wie du.

- Die priv. Gutachten sind auch eine gute Idee, allerdings haben mir auch einige Flugärzte geraten, dies eher im Verkehrspsychologischen Bereich zu machen, wenn möglich im Bereich der Luftfahrt. Allerdings denke ich, dass es generell gut ist sich auch im generellen Bereich beraten zu lassen.

- Spannender Punkt mit der "Postadoleszenz", habe ich auch schon von einer anderen Seite gehört und sehe viele Übereinstimmungen hier zu meinen oben gemachten Punkten.

- Ja, das Risiko einzugehen ist Punkt, den ich mir nochmal überlegen würde, falls die erste Hürde geschafft wird. Mal schauen, was bei allem am Ende herauskommt.

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Sonstiges | Beitrag zu Medical Class 1 - Luftfahrt-Psychologisches Gutachten / F-Diagnosen
15. Januar 2024: Von Torben Jensen an Wolff E. Bewertung: +1.00 [1]

Danke für die ehrliche Einschätzung. Ich sehe die Punkte, die du machst und gebe dir gerade unter den finanziellen Aspekten Recht. Hohes Risiko, mit geringen Chancen und vielen Eventualitäten. Alles in allem ein gefährlicher Mix.
Gerade das Thema "loss of licensce" ist spannend und ich bin zu selbiger Antwort gekommen wie du.

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Sonstiges | Beitrag zu Medical Class 1 - Luftfahrt-Psychologisches Gutachten / F-Diagnosen
15. Januar 2024: Von Torben Jensen an ingo fuhrmeister

Hi,

vielen Dank erstmal für dein Angebot, gerne nehme ich es an und melde mich bei dir!
Dass es bei der Sache zu Gegenwind kommen wird, war mir bewusst. Man muss es schon wollen. Auch wenn vieles nicht von einem selber abhängt bei dieser Thematik.

Gruß.

Gigapower ;)

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Sonstiges | Beitrag zu Medical Class 1 - Luftfahrt-Psychologisches Gutachten / F-Diagnosen
15. Januar 2024: Von Torben Jensen an airworx Aviation

Hi mozuggi,

ja was soll ich dazu sagen, unter Anbetracht der oben genannten Fakten, ist es die logischste Variante es zu lassen da hast du recht!
Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Es wäre nicht das Ende der Welt, wenn es nicht klappt. Würde mich eher ärgern, es nie ausprobiert zu haben. Gewissheit beruhigt.


Gruß,

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Diskussion Medical Class 1 - Luftfahrt-Psychologisches Gutachten / F-Diagnosen
15. Januar 2024: Von Torben Jensen 

Sehr geehrte Luftfahrt-Enthusiasten,

Ich suche Rat und Tipps (Meinungen wird es ganz bestimmt umsonst dazu geben), bezüglich meiner Lage und hoffe es gibt ein paar Dinge, die ich aus dem Aftermath dieses Posts mitnehmen kann.
Ich überlege einen Beruflichen wechsel vom Schreibtisch hin zum Hubschrauber-Berufspiloten.

Vorab, soll gesagt sein: Ja ich weiß, dass ich hier keine genaue oder korrekte Antwort bzgl. meiner Fragen erhalten kann oder werde und dies nur abschließend von einem Aeromedical Center, Fliegerarzt bzw. in diesem Fall des LBA geklärt und endgültig beantwortet werden kann. Allerdings gehört es dazu alles an möglichen Ressourcen zu nutzen, die einem bei der Bewältigung von Hindernissen helfen oder einen Schritt Richtung Traum weiterbringen, dazu gehört auch die Frage in einem solchen Forum, bei Menschen, die eventuell Ähnliches erlebt haben oder sich schlichtweg naturgemäß auskennen (könnten).

Das immer leidige und sensible Thema: Die F-Diagnosen und das Medical Class 1

Zuerst, ja, da dies ein sehr individuelles Thema ist, gibt es dazu keine generelle Antwort nur individuelle Lösungen (oder eben nicht). Dazu kommt naturgemäß vorsichtige Zurückhaltung bei diesem Thema. Oder um es anders auszudrücken, das ganze bei jeglichen Ärzten und Behörden ein heißes Eisen ist und aufgrund der Haftungsfrage auch beim ohnehin schwer überarbeiteten LBA schwer ist, Aussagen oder Erfahrungen anderer zu bekommen.


Lasst es mich kurz und knackig machen:

In einem Zeitraum von einem Jahr, mit Anfang zwanzig, jetzt vier Jahre her.
In dieser Zeit hatte ich eine Trennung, bei der ich als junger Mann dachte, es ist das Ende der Welt, war unzufrieden mit mir und meiner Ausbildung, welche ich gerade gestartet habe und bin gerade alleine in die Großstadt gezogen.
Habe mich also offenen und lösungsorientiert Ärzten anvertraut und habe einige F-Diagnosen gesammelt. Meiner Meinung nach ein richtiges vorgehen. Problem -> Lösung suchen -> Überwältigen. Allerdings habe ich bei einem Arzt eine rezidivierende Depression gesammelt und auf die Frage nach Konsum ehrlich angegeben, dass ich damals mal viel gekifft habe innerhalb eines Jahres als junger Mann, das ist aber 7 Jahre her. War nichts für mich, habe ich beschlossen. Steht aber im Bericht, welchen ich zu meiner Erstuntersuchung mitnehmen werde, ist nicht ideal. Aber das gehört auch dazu..

Weder vor diesem Zeitraum noch danach habe ich nochmals Kontakt bezüglich einer Depression oder F-Diagnosen gehabt. Man könnte rückblickend also sagen, dass es eine einmalige Phase war in einer Phase des Heranwachsens.
Im Nachhinein hätte ich gerne meinem damaligen Ich den ein oder andern Tipp gegeben. Ganz nach dem Motto nach dem Regen kommt die Sonne.

Ich sehe es auch bei aller Konsequenz mit Eintragungen meiner Patientenakte und eventuellen Problemen im Nachhinein wie z.B. bei einem Medical Class 1 als richtig, sich bei einem Problem eine Lösung zu suchen.


Ich könnte und werde einfach zur Erstuntersuchung ins AeMC gehen, alles an Dokumenten mitnehmen, was ich bekommen kann und schauen, was der Fliegerarzt und ggf. wahrscheinlich das LBA bei einem Verweis dazu sagt, oder verlangt.
Am Ende ist das der einzige Weg hier Klarheit hereinzubekommen. Vielleicht soll es auch nicht sein. Aber ich gehe einfach mal davon aus und weiß, dass auch Piloten mit schweren Zeiten zu kämpfen haben und jeder Mensch viele Auf und Ab's in seinem Leben hat. Ich vermute, ich mache mir einfach zu viele Gedanken und sollte es einfach ausprobieren und schauen wie das Ergebnis ist. Aber die Erstuntersuchung ist keine Führerscheinprüfung, in die ich so häufig machen kann. Deshalb suche ich auf diesem Weg Rat oder Informationen.

Hab trotzdem ein paar Fragen an euch, würde mich freuen, wenn jemand mir dazu etwas sagen kann oder erzählen kann.
Wenn euch das zu privat ist, schreibt mit gerne eine Direktnachricht.
Ich würde mich wirklich ernsthaft freuen, mich mit jemanden auszutauschen, der selbige Problematik in der Vergangenheit oder auch Gegenwart hat oder hatte.


Hier meine Fragen:

1. Hat jemand von euch mal ein Luftfahrt-Psychologisches Gutachten anfertigen lassen (müssen). Und ist es generell sinnvoll, so etwas bereits vor der Erstuntersuchung, also im Vorfeld anfertigen zu lassen und direkt mitzubringen? Oder gibt es hier jemanden, der im Rahmen des Verweises jenes anfertigen lassen musste, wenn ja, wie war die Entscheidung im Nachhinein? Hat es beim DLR in Hamburg stattgefunden?

2. Gibt es hier in der Community Leute, die jemanden kennen oder selber durch entsprechende Historie bzgl. der Patientenakte in diesem Fall eine rezidivierende Depression, eventuell ein Medical Class 1 bekommen haben, oder eben genau nicht? Oder dieses entsprechend widerlegen konnte?

3. Gibt es einige, die diesbezüglich ein Medical Class 1 bekommen haben, aber mit Einschränkungen (Auflagen)? Ist es generell üblich, Einschränkungen diesbezüglich zu bekommen?


4. Gibt es generell Leute unter euch, die Ideen oder Erfahrungen in diesem Bereich gemacht haben, mit dem LBA und dem Ablauf kennen oder etwas dazu wissen?


5. Gibt es unter euch jemanden, der auch bezüglich der Thematik mit dem FAA Medical Erfahrung hat?


6. Hat hier jemand mit Asthma bei der Erstuntersuchung Probleme/Erfahrung gehabt?
Ich habe nicht behandlungspflichtiges und leichtes Asthma. Nehme keine Medikamente diesbezüglich ein. Laut Auskunft eines AeMC ist dies selbstverständlich immer individuell zu beurteilen, das ist mir klar. Aber warum nicht nach Erfahrung fragen?

Besten Gruß,

[Beitrag im Zusammenhang lesen]

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