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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Impfen vs Medical - Thema im EASA Raum?
15. Dezember 2022: Von Frank Naumann an Jens V. Bewertung: -1.33 [3]

Es gibt Neuigkeiten zum Thema Impfung, diesmal wieder von Herrn Gassen, dem Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Der hatte im Juni 2022 ja schon einmal für Furore gesorgt. Die damals von der KBV veröffentlichten Abrechnungsdaten zeigten, daß die Zahl der Patienten, die aufgrund von Impfnebenwirkungen im Jahre 2021 kassenärztliche Versorgung benötigten, sich bezogen auf die Zahl der verabreichten Impfungen fast versechsfacht hatte: Kam im Jahre 2020 noch jeweils ein Impfschaden auf 392 (konventionelle) Impfungen, war das Verhältnis 2021 nach Einführung der mRNA-Spritzen mit 1:69 deutlich schlechter. (Quelle) Er bestätigte damit die früheren Hochrechnungen von Andreas Schöfbeck, seinerzeit Chef der Betriebskrankenkasse ProVita. Dieser hatte bereits im Februar 2022 anhand der ihm vorliegenden BKK-Versichertendaten (korrekt) vermutet, daß es in ganz Deutschland zwischen 2,5 und 3 Millionen behandlungspflichtige Impfschäden pro Jahr geben dürfte und diesen Verdacht auch dem Paul-Ehrlich-Institut mitgeteilt. (Quelle: BKK) Das hat Herrn Schöfbeck kurz darauf seinen Job gekostet.

Nun hat Herr Gassen am 28.11.2022 noch mal kräftig nachgelegt und alle über die KVen abgerechneten Diagnosecodes der Jahre 2016-2021 für ca. 72 Millionen gesetzlich Krankenversicherte veröffentlicht (Rohdatensatz für Interessierte im Anhang). Diese Daten bergen in zweifacher Hinsicht politischen Sprengstoff:

Zum einen wird die bisher in den Medien als "Verschwörungstheorie rechter Querdenker" diffamierte, unterschwellige Wahrnehmung vieler Menschen, daß immer mehr Geimpfte "plötzlich und unerwartet" und viel zu jung das Zeitliche segnen, von den Krankenkassen-Daten überraschend gestützt: die einschlägigen ICD-Codes für "Plötzlicher Herztod", "allein aufgefundene Leiche" oder "Plötzlicher Tod unbekannter Ursache" haben sich seit dem 1. Quartal 2021 schlagartig mehr als verdoppelt (Abb. 1). Auch die Zahl der dokumentierten Myocarditis-Fälle hat sich seit dem Start der Impfkampagne mehr als verdoppelt (Abb. 2). Abb. 1 enthält wohlgemerkt keine Menschen, die an Covid-19 gestorben sind. Solche Fälle wären mit den ICD-Codes B34.2 (Infektion durch Corona-Viren) und U04.9 (SARS) abzurechnen gewesen. Die Zahl der behandlungsbedürftigen Coronavirus-Infektionen ist demgegenüber durch die Impfkampagne nicht wesentlich beeinflusst worden (Abb. 3).

Zum anderen belegen die KBV-Daten, daß das Paul-Ehrlich-Institut als für Arzneimittelsicherheit zuständige Bundesbehörde ganz offensichtlich seinem gesetzlichen Auftrag nicht nachkommt! Warum? Nun, dazu muß man sich die übliche Arbeitsweise der Abteilung Pharmakovigilanz vor Augen führen. Es mag vielen überraschend scheinen, aber das PEI hat grundsätzlich keine Autorität, von sich aus Untersuchungen an Patienten oder Verstorbenen zu veranlassen, um damit einzelne Impfschäden zu bewerten. Es kann zum Beispiel keine behördliche Obduktion anordnen, selbst wenn das im Einzelfall sinnvoll wäre. Das PEI ist daher, um Sicherheitsprobleme bei Medikamenten überhaupt erst detektieren zu können, auf externe Daten angewiesen. Diese stammen im wesentlichen aus drei Quellen:

1. Die Sterblichkeitsdaten des Statistischen Bundesamtes.
Das ist die schärfste Waffe im Arsenal des PEI, weil in diesem Datensatz die Gesamtbevölkerung zu 100% erfasst wird. Niemand stirbt in Deutschland, ohne daß das Statistische Bundesamt via Standesamt davon erfährt, wenn auch anonymisiert. Dieses schärfste Schwert des PEI ist gleichzeitig aber auch ausgesprochen träge: Die Daten für das Jahr 2021 wurden für Mitte Dezember 2022 (sic!) in Aussicht gestellt, bis heute aber immer noch nicht geliefert (Quelle). Auf diesem Auge ist das PEI also unverschuldet blind, Impfrisiken bleiben zwangsläufig verborgen.

2. Die Abrechnungsdaten der gesetzlich Krankenversicherten.
In diesen Daten sind zwar viele (etwa 72 Millionen), jedoch nicht alle Bürger repräsentiert, das macht die Erkennung von Risikosignalen etwas schwieriger. Dafür stehen die Daten aber auch schon unterjährig jeweils am Quartalsende, also deutlich schneller zur Verfügung. Das ist bei neu eingeführten Arzneimitteln oder Impfstoffen natürlich hilfreich. Trotzdem ist das PEI auf diesem Auge ebenso blind, und der Grund dafür ist der eigentliche Skandal: Das PEI hat die KBV-Daten aus 2021 bis heute nicht ausgewertet, ja noch nicht einmal angefordert! (Quelle) Dabei sind die KVen laut §13 Absatz 5 Infektionsschutzgesetz verpflichtet, diese Daten zu liefern. Und spätestens nach den Hinweisen von Herrn Schöfbeck hätte es auch sehr gute Gründe gegeben, diese Analyse mit hoher Priorität voranzutreiben. Die Zahlenblindheit des PEI auf diesem Auge ist also ganz klar selbst verschuldet - frei nach dem Motto: "Stelle keine Fragen, wenn Du die Antwort gar nicht wissen willst..."

3. Spontanmeldungen von Betroffenen bzw. Hinterbliebenen oder Ärzten.
Das ist zweifelsohne die schwächste der drei Datensäulen, eigentlich mehr eine Krücke. Warum? Weil es hier aus verschiedenen Gründen einen erheblichen Untererfassungsfaktor gibt. Ärzte sind zwar gesetzlich verpflichtet, jede neu aufgetretene Arzneimittel-Nebenwirkung schon auf bloßen Verdacht hin sowohl via Gesundheitsamt an das PEI (siehe hier) als auch an die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (siehe hier) zu melden. In der Praxis wird das aber meistens ignoriert - es ist zeitaufwendig, es ist emotional belastend anzuerkennen, einem Patienten geschadet zu haben, das Wartezimmer ist vielleicht brechend voll, und es wird finanziell überhaupt nicht honoriert. Außerdem hat weder die pharmazeutische Industrie noch ihre Vertreter in Regierung und Ärztekammer an diesen Meldungen irgendein übersteigertes Interesse. Auf gut Deutsch: "Da kräht kein Hahn danach." Betroffene Patienten bzw. deren Hinterbliebene haben meist keine medizinische Expertise und erkennen verdächtige Nebenwirkungen in der Regel nur dann, wenn ein ausgesprochen enger zeitlicher Zusammenhang besteht. Das alles führt im Endeffekt dazu, daß nur etwa eine von 40 Nebenwirkungen tatsächlich gemeldet wird, und von den wenigen Meldungen stammen wiederum nur 10% von Ärzten (Quelle: Dr. Dirk Meltzer, PEI). Diese Datenkrücke nimmt das PEI nun her, macht daraus eine Observed-vs-Expected-Analyse und stellt wenig überraschend fest: Die gemeldete Häufigkeit einer x-beliebigen Nebenwirkung ist nicht höher als das, was statistisch zu erwarten war - wie auch, wenn das meiste gar nicht gemeldet wird. So entsteht dann das Lauterbach'sche Märchen von der "nebenwirkungsfreien" Impfung.

Abschließend weisen sowohl Andreas Gassen (der Datenlieferant) als auch Tom Lausen (der Datenanalyst) - vollkommen zurecht - darauf hin, daß man aus Korrelationen prinzipiell keine Rückschlüsse auf Kausalität ableiten kann. (Quelle) Wir haben hier zunächst einmal "nur" ein klares Risiko-Signal, es ist jedoch grundsätzlich denkbar, daß das alles reiner Zufall ist und nichts mit der ab 2021 ausgerollten Impfkampagne zu tun hat. Bis zur abschließenden Klärung dieses Sicherheitssignals erscheint es dennoch auf jeden Fall geboten, die mRNA-Impfungen sofort zu stoppen. So, wie das in der Vergangenheit bei anderen verdächtigen Medikamenten auch immer gemacht wurde. Der Ball liegt nun beim Paul-Ehrlich-Institut, wir dürfen gespannt sein.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Impfen vs Medical - Thema im EASA Raum?
4. Dezember 2022: Von Frank Naumann an Ulrich Dr. Werner

Die zitierte Dienstvorschrift regelt lediglich den Vollzug des (zivilen) Infektionsschutzgesetzes für den Bereich der Bundeswehr. Darin heißt es:

"4. (3) Beschäftigte Soldatinnen und Soldaten in Gesundheitseinrichtungen der Bundeswehr haben sich
vor Dienstantritt mittels evaluiertem Antigenschnelltest oder PCR zu testen."

Das ist auch im Zivilsektor so. Ein positiver Schnelltest bei Erkrankten (der von Dir zitierte Punkt 5.(1)b.) ist mit PCR zu bestätigen, genau wie im Zivilleben auch. Für alle anderen, gesunden Militärangehörigen gibt es keine generelle Testpflicht, weder mittels Schnelltest noch mittels PCR. Und das ist laut Homepage der Bundeswehr schon seit dem 1.9.2020 so.

Der Punkt hier ist doch: Soldaten werden statistisch nicht häufiger getestet als Zivilisten im gleichen Alter auch. Das wird von der Ministeriumssprecherin als Erklärungsversuch für die katastrophalen Ergebnisse der Impfung zwar unterschwellig suggeriert, aber weder behauptet noch belegt. Mit harten, regierungsamtlichen Daten belegt hingegen ist, daß Bundeswehrsoldaten seit März 2022 deutlich häufiger an Covid-19 erkranken als ihre zivilen Altersgenossen, vorher waren sie gesünder. Das will momentan vielleicht noch keiner gerne hören, sollte uns Piloten hinsichtlich unserer Flugtauglichkeit aber dennoch zu denken geben.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Impfen vs Medical - Thema im EASA Raum?
3. Dezember 2022: Von Frank Naumann an Ulrich Dr. Werner

Während in der Zivilbevölkerung bereits seit Monaten keine PCR-Testpflicht mehr existiert, unterliegt jeder Soldat weiterhin der PCR Testpflicht (z.B. nach positivem Selbsttest oder Schnelltest).

Das stimmt nicht, in der Bundeswehr werden laut Auskunft des Sanitätsdienstes seit September 2020 nur noch symptomatische Soldaten getestet, nachzulesen hier. Unterschiede in der Erfassungsrate werden auch vom Verteidigungsministerium selbst nicht behauptet, dort macht man lediglich den "niederschwelligen Zugang" zu Tests geltend. Was aber nicht heißt, daß dieser niederschwellige Zugang verglichen mit dem Zivilsektor auch signifikant häufiger in Anspruch genommen wird. Was bleibt, ist die beunruhigende Erkenntnis, daß wir unsere Streitkräfte anscheinend krank impfen.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Impfen vs Medical - Thema im EASA Raum?
3. Dezember 2022: Von Frank Naumann an F. S.

Da gebe ich Dir Recht - deutliche Unterschiede in der Testdichte wären prinzipiell geeignet, die Impfung in einem vorteilhafteren Licht erscheinen zu lassen. Würde es einen solchen Unterschied geben, kann man wohl nach den Erfahrungen mit der Kommunikationsstrategie der Bundesregierung in den letzten drei Jahren zweifellos davon ausgehen, daß solche entlastenden Indizien an prominenter Stelle veröffentlicht worden wären. Sind sie aber nicht. Auch der Verweis auf das Leben in Gemeinschaftsunterkünften läuft argumentativ ins Leere, denn das war ja auch vor März 2022 schon so. Damit bleibt als Faktum stehen: Bundeswehr-Soldaten sind seit ihrer weitgehenden Durchimpfung statistisch kränker als Zivilisten im gleichen Alter.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Impfen vs Medical - Thema im EASA Raum?
3. Dezember 2022: Von Frank Naumann an Jens V. Bewertung: +0.00 [2]

Es gibt Neuigkeiten zum Thema Impfung, diesmal ausnahmsweise nicht von Herrn Lauterbach, sondern von Frau Lambrecht:

Nachdem am 24.11.2021 die mRNA-Spritze in die Bundeswehr-Liste der "duldungspflichtigen Impfungen" aufgenommen wurde, war jeder deutsche Militärangehörige per Befehl gezwungen, sich impfen zu lassen. Man kann folgerichtig davon ausgehen, daß die Truppe spätestens im März 2022 nahezu 100%ig geimpft und geboostert war. Kürzlich hat nun das Verteidungsministerium - allerdings erst auf parlamentarische Anfrage - Daten geliefert zur Entwicklung der Corona-Inzidenz unter Militärangehörigen (Bundestags-Drucksache 20/4141, Auszug im Anhang). Vergleicht man diese Daten mit der Inzidenz in der Allgemeinbevölkerung der gleichen Altersgruppe (15-59), ergibt sich Abbildung 1. Diese zeigt die 7-Tages-Inzidenz, bezogen auf jeweils 100.000 Personen in der ersten Woche jedes Monats. (Datenquelle)

Der Break-Even wird - fast möchte man sagen: "erwartungsgemäß" - im März erreicht. Vorher war die Truppe gesünder als die Zivilisten. Ab März 2022 ist die zu 100% "geschützte" Truppe durchgehend kränker als die weniger stark durchgeimpften Zivilisten im gleichen Alter. (Abb. 2) Noch interessanter wäre freilich der Vergleich mit der Kontrollgruppe der gar nicht geimpften 15- bis 59-Jährigen. Diese Daten werden vom RKI aber nicht veröffentlicht. Ein jeder möge daraus seine eigenen Schlüsse ziehen.

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Sonstiges | Beitrag zu Klimabelastung durch Privatjets / Business Jet
20. September 2022: Von Frank Naumann an Willi Fundermann Bewertung: +3.00 [7]

Das hatte weder mit "Obrigkeitsgläubigkeit" noch mit "Autoritätsgefälle" zu tun. Es war schlicht so, dass im früheren "Ostblock" die Regelung galt, dass eindeutig die Anweisungen des Lotsen Vorrang vor denen des TCAS hatten, was hier fatal war. Erst nach diesem Unfall wurde weltweit geregelt, dass in jedem Fall TCAS Vorrang hat.

Das stimmt nicht. Alle drei russischen Piloten wurden 2000 (zwei Jahre vor dem Unfall) auf das in diesem Jahr neu eingeführte TCAS eingeschult. Die dabei verwendeten Schulungsunterlagen waren didaktisch nicht optimal, das hat zum Unfall womöglich beigetragen. Auf jeden Fall wurde ihnen aber nachweislich beigebracht, unter gar keinen Umständen gegen eine TCAS-RA zu fliegen. Der Copilot war offensichtlich der einzige, der das Prinzip "last line of defence" wirklich verstanden hatte. Der Unfallbericht führt dazu folgendes aus:

"Die hierarchische Struktur der Besatzung der TU154M in Verbindung mit der im Cockpit wahrgenommenen Atmosphäre lässt auf einen steilen Autoritätsgradienten schließen... Der Beitrag des Copiloten zur Diskussion über den vom TCAS angezeigten Konfliktverkehr zeigte, dass er das Prinzip des TCAS vermutlich gut verstanden und wahrscheinlich auch eine eindeutige Meinung zugunsten der Befolgung einer RA hatte... Die Einwände des Copiloten waren nicht bestimmt genug, um Berücksichtigung beim PIC zu finden, und über dessen Autorität bestand für den Copiloten kein Zweifel."

Was ich nicht verstanden habe: Die beiden waren weit und breit die einzigen Flugzeuge und mussten den Konflikt schon früher kommen sehen. In dem Fall musste man ja nicht bis zur RA warten, man hätte ja auch bereits bei "Traffic Information" des TCAS mal nachfragen können, was der Lotse sich dabei denkt - auch die DHL-Piloten haben das nicht getan.

Auch das stimmt so nicht. Die Piloten haben den Konfliktverkehr sehr wohl lange vor dem Crash am VSI/TRA, in einer Entfernung von 10 nm dann auch optisch wahrgenommen und intern darüber diskutiert. Darauf nicht mit eigenmächtigen Aktionen zu reagieren, war aber vollkommen richtig aus Sicht der TCAS-Systemphilosophie. Die BFU schreibt dazu im Unfallbericht:

"Die Benutzung des Anzeigeinstruments für TCAS zur Entwicklung einer eigenen Bewertung der Verkehrssituation und/oder eines Situationsbewusstseins ist nach Auffassung der BFU weder mit der Systemphilosophie von ACAS/TCAS noch mit dem System der Flugsicherung vereinbar. Es existieren auch keine Verfahren, um das System dafür zu benutzen."

Der Punkt ist doch (und damit kommen wir wieder zur Klimadiskussion zurück): Die Meinung der Mehrheit ist nicht automatisch richtig. Hätte der PF die Minderheitenmeinung des Copiloten berücksichtigt, hätte er den Crash möglicherweise noch abwenden können. Das hören wir bei jedem CRM-Refresher.

Demgegenüber erleben wir in weiten Teilen der Gesellschaft derzeit eine Renaissance des Lyssenkoismus, die Grauhaarigen hier im Forum werden sich vielleicht noch erinnern. "Follow the science" ist das Totschlagsargument, mit dem Politiker jeder Couleur ihre jeweilige Agenda vorantreiben. Dabei finden sich immer willige "Wissenschaftler" wie seinerzeit Trofim Lyssenko, die die politischen Ziele "wissenschaftlich" untermauern. Kritiker wurden damals als Konterrevolutionäre, Faschisten oder Saboteure "enttarnt", hingerichtet oder - wenn sie Glück hatten - im Arbeitslager "resozialisiert". Heute wird jede - auch noch so berechtigte - Kritik an der staatlich gewünschten Lehrmeinung als "Schwurbelei", "Hassrede" oder "rechte Hetze" abgekanzelt. Diese "Anti-Rechts-Bewegung" war historisch ja schon einmal ungemein "erfolgreich". Aber wo führt uns das hin? Auch da hilft ein Blick in die Geschichtsbücher.

Im China Mao Zedong's - ein glühender Verfechter des Lyssenkoismus - folgte man streng der Wissenschaft, es wurden auf dem Papier Rekordernten eingefahren, es gelangen Saatgut- und Nutztierzüchtungen, von denen die Welt noch nie gehört hatte. Die Bauern logen, die Politiker logen, die Medien logen. Aus ihrer Sicht auch vollkommen verständlich, denn jeder, der nicht log, galt als reaktionär, politisch rechts, heute würde man vermutlich sagen: als "Querdenker". In der Realität führte der "Große Sprung nach vorn" zur größten Hungerkatastrophe in der Geschichte der Menschheit.

Wir erfahren analog gerade am eigenen Leib die Segnungen des "European Green Deal". Wir verringern den Nutztierbestand, die Stickstoffdüngung (und damit die Erträge) landwirtschaftlicher Nutzflächen, schließen binnen weniger Jahre alle Kohle-, Öl- und Atomkraftwerke, und den verbliebenen Gaskraftwerken kappen wir die Gaszufuhr. Das alles tun wir, um "klimaneutral" zu werden. Dabei folgen wir "der Wissenschaft". In der Theorie führt uns das ins Paradies: sauberes Wasser, saubere Luft, gesundes Essen, nachhaltige und preiswerte Energieversorgung, ein leuchtendes Vorbild für den Rest der Welt, die wir sehr gerne auch an unserer grünen Erleuchtung teilhaben lassen. In der Praxis schlittern wir aber gerade in die schwerste Wirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg, die Inflation segelt von einem All-Zeit-Hoch zum nächsten, Politiker schwören uns mit Durchhalteparolen und praktischen Haushaltstipps auf Energierationierung und Versorgungsengpässe ein, der UN-Sonderberichterstatter über Folter kritisiert die ausufernde Polizeigewalt gegen Andersdenkende, und erstmals seit dem Ende der DDR gibt es in Deutschland wieder politische Gefangene. Mao Zedong würde wohl anerkennend nicken.

Es ist höchst an der Zeit, die ganze Klimadiskussion einmal gründlich von politischen Einflüssen zu entrümpeln und von pseudoreligiösen Dogmen zu befreien. In der gesamten damaligen Sowjetunion wurde 1965/66 der Schulunterricht in Biologie ein Jahr lang ausgesetzt. So lange brauchte es, um nach Lyssenko`s Entlassung die Schulbücher von all dem hanebüchenen Unsinn zu säubern, über den sich bis dahin alle Wissenschaftler östlich des Eisernen Vorhangs vollkommen einig waren. So lange brauchte es vor allem, die eingeschüchterten Lehrer davon zu überzeugen, dass sie ab jetzt ihren Schülern wieder ungestraft die Wahrheit sagen durften. Etwas ähnliches steht wohl irgendwann auch uns bevor, besser heute als morgen.

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Sonstiges | Beitrag zu Klimabelastung durch Privatjets / Business Jet
15. September 2022: Von Frank Naumann an Flieger Max Loitfelder Bewertung: +1.00 [1]

TCAS hat in Überlingen auch nicht geholfen, also alles ausbauen, das Zeug.
So einfach ist die Welt!

Also das TCAS hat damals in beiden Flugzeugen tadellos funktioniert. Wäre der Tupolew-Kapitän etwas weniger obrigkeitsgläubig und das Autoritätsgefälle im russischen Cockpit etwas weniger steil gewesen, dann wäre die TCAS-RA vielleicht nicht ignoriert und die Katastrophe im letzten Moment noch abgewendet worden.

Du bringst da übrigens ein sehr schönes Gleichnis zur aktuellen Stimmung auch hier im Forum: Die Regierung (Fluglotse, Kapitän, Instrukteur) hat immer recht. Von der Mehrheit abweichende Meinungen (Copilot, TCAS-RA) können folglich nur von unbelehrbaren "Schwurblern" stammen. Und gegen die muß man, wie Alexis von Croy meinte, stets "klare Kante zeigen". Dieses Mindset hat am Ende einer langen und komplexen Fehlerkette in Überlingen letztlich 71 Menschen das Leben gekostet.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Impfen vs Medical - Thema im EASA Raum?
26. August 2022: Von Frank Naumann an Jens V.

Zitat Prof. Elmar Giemulla (siehe S. 1 im Thread):

"Nicht übersehen werden darf ferner, dass Impfpflichten nicht zu dem Zweck eingeführt worden sind bzw. werden sollen, die Tauglichkeit eines Piloten abzusichern. Deren Bestehen kann - bei Vorliegen der hierfür geforderten Voraussetzungen - nur bei einer Nicht-Impfung als sicher angenommen werden. Die Impfung verstärkt diese Sicherheit nicht etwa, sondern ist insofern bestenfalls neutral. Allerdings ist dieses "bestenfalls" noch nicht positiv belegt, sondern hält sich immer noch im Bereich der "Wahrscheinlichkeit" auf, was gleichbedeutend mit dem Zugeständnis eines Risikos ist."

Diese vom AOPA-Präsidenten aufgeworfene Frage wurde nun am 24.08.2022 auf der Bundespressekonferenz beantwortet, und zwar vom Gesundheitsminister höchstpersönlich. Prof. Lauterbach sagte wörtlich:

"Bei Geimpften ist es so, daß man oft schon Symptome hat, bevor man überhaupt ansteckend ist, weil die Impfung führt dazu, daß sozusagen der Körper sehr schnell reagiert, noch wenig Viruslast, und dann erst kommen die Viren und dann steigt die Viruslast. Das ist übrigens auch einer der Gründe, weshalb quasi die Impfungen die Pandemie begrenzen, weil sehr häufig sind die Leute schon mit Symptomen unterwegs und bleiben dann auch zu Hause, noch bevor sie wirklich ansteckend sind, weil bei demjenigen, der geimpft ist, die Symptome oft beginnen, bevor die Viruslast sehr hoch ist. Das ist bei Ungeimpften ganz anders. Bei Ungeimpften ist zuerst die Viruslast sehr hoch, und dann kommen die Symptome."

Quelle

Die Impfung schützt also nicht nur nicht vor Infektion/Erkrankung/schwerem Verlauf/Tod, sie macht den Geimpften im Gegenteil auch noch besonders anfällig. Schon nach minimaler Virusreplikation ist der Betroffene in seiner Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt. Der Ungeimpfte entwickelt demgegenüber erst nach vielen Replikationszyklen bei einer sehr großen Viruslast (falls es überhaupt zu einer solchen kommt) Symptome, ansonsten bleibt er gesund. Von der postulierten Neutralität der Impfung hinsichtlich der Flugtauglichkeit kann nach den Ausführungen von Prof. Lauterbach nun wohl nicht mehr ausgegangen werden.

Nach Meinung von Prof. Lauterbach ist die Impfung damit von einem Prophylaktikum zu einem Diagnostikum mutiert. Ihr Ziel ist es nicht länger, Individuen vor Krankheit zu bewahren. Der Zweck besteht vielmehr nun darin, infizierte Individuen rascher und einfacher als solche kenntlich zu machen, um sie vom Rest der Population zu trennen. Ein höchst innovativer Ansatz, den ich so bisher allerdings nur aus der Veterinärmedizin kannte.

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Sonstiges | Beitrag zu Klimabelastung durch Privatjets / Business Jet
25. August 2022: Von Frank Naumann an Sven Walter Bewertung: +3.00 [3]

Steckst du eigentlich bei allen Erkenntnissen in den 7oern fest?


Deine Aussage illustriert sehr schön eines der Grundprobleme unserer Zeit: Wir haben aufgehört, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Dabei ist "Try & Error" das älteste didaktische Konzept überhaupt. Oder wie es schon George Santayana vor über 100 Jahren ausdrückte:

"Those who cannot remember the past are condemned to repeat it."

Momentan erfüllen weite Teile der veröffentlichten Meinung dagegen eher die bekannte Definition von Wahnsinn: Immer wieder den gleichen Fehler zu machen, aber jedes Mal ein anderes Ergebnis zu erwarten.

Die "Neue-Eiszeit-Prognose" aus den 70ern? Keine Ahnung, wie die zustande kam, aber dieses Mal stimmen die Klima-Modelle ganz sicher, da ist jede weitere Diskussion überflüssig. Die Contergan-Katastrophe in den 50ern? War einfach Pech damals, zugunsten einer beschleunigten - heute würde man sagen: "teleskopierten" Marktzulassung auf Tierversuche zu verzichten. Die vollkommen neue mRNA-Gentechnik ist dagegen für Schwangere vollkommen harmlos. Was soll da schon passieren? Das Schweinegrippe-Desaster in den 00er Jahren? Du steckst wohl in der Vergangenheit fest?! Wieso sollte Christian Drosten schon wieder dermaßen danebenliegen? Drei Mal impfen hilft nicht? Ja, leider. Aber die vierte Spritze bringt's dann ganz bestimmt. Der "Nürnberger Kodex"? Noch nie gehört, aber im Interesse der Volksgesundheit muß es doch erlaubt sein, ein paar Tausend renitente Krankenschwestern einfach zwangszuimpfen. Der Nürnberger Kodex jährte sich übrigens am letzten Wochenende zum 75. Mal, für die historisch Interessierten.

Die aktuell in den Medien gehypte Theorie der anthropogenen, CO2-getriggerten Erderwärmung beruht ebenso wie alle früheren Theorien auf mathematischen Modellrechnungen. In diese Modelle fließen retrospektiv gewonnene Beobachtungsdaten ein, genauso wie eine ganze Menge Annahmen und Mutmaßungen. Was unten als Ergebnis rauskommt (und von manchen hier als ultimativer Beweis angesehen wird), ist also im wesentlichen abhängig von dem, was der Programmierer oben hineingibt. Daß retrospektive Korrelationsdaten keine Rückschlüsse auf Kausalzusammenhänge zulassen, ist ein alter Hut und wurde auch hier im Forum schon verschiedentlich diskutiert (z.B. hier).

Aber werden die einprogrammierten Hypothesen und Annahmen dem Realitäts-Check letztlich auch standhalten? Oder werden sich unsere Enkel dereinst den Bauch halten vor Lachen, wenn sie bei der Auflösung des großelterlichen Haushalts alte Zeitungsartikel finden, in denen ganz genau erklärt wird, wie Methan-rülpsende Kühe das Weltklima steuern? Genau so, wie wir heute die "New Ice Age"- Theorie belächeln, über die sich auch mal alle Wissenschaftler einig waren? Kein Mensch kann das seriös vorhersagen, da wäre etwas mehr Demut durchaus angebracht. Der Vergleich mit dem Hund, der vor dem Kühlschrank hockt, stimmt heute noch genauso wie 1973.

Nun aber auf der Grundlage inhärent unsicherer Klimamodelle wirtschafts- und sozialpolitische Maßnahmen zu beschließen, die weitreichende Konsequenzen haben werden, die unser aller Wohlstand, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und am Ende auch unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung gefährden, halte ich für unverantwortlich. Und da erlaube ich mir auch, Herrn v. Croy energisch zu widersprechen: Das muß unbedingt weiter diskutiert und kritisch hinterfragt werden! Denn wie formulierte Michael Klonovsky einmal leicht überspitzt, aber durchaus treffend:

"Und wenn Sie schließlich eines Tages verarmt, kollektiviert, zensiert, überwacht und Ihrer individuellen Freiheit beraubt in einem ökosozialistischen Maßnahmenstaat leben, aber das Klima sich immer noch munter wandelt, werden Sie feststellen, daß das Ihr geringstes Problem ist."

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Sonstiges | Beitrag zu Klimabelastung durch Privatjets / Business Jet
23. August 2022: Von Frank Naumann an Erik N. Bewertung: +2.00 [2]

Die Energie steigt, besonders warme Jahre werden häufiger, die Eintrittswahrscheinlichkeit für Extremereignisse wie Ahrtal etc. steigt. Zigfach nachgewiesen.

Tausende Fachleute und Wissenschaftler erlauben sich, diesbezüglich anderer Meinung zu sein. Das intellektuelle Niveau, auf dem sich die öffentliche Klimadebatte in den letzten Jahren bewegte, auch die fast schon religiös anmutende Vehemenz, mit der jede vernünftige Diskussion von selbsternannten "Aktivisten" abgewürgt wird, erinnern mich an ein Zitat von Ivar Giaever, dem Entdecker des Tunneleffekts (Nobelpreis für Physik 1973):

"Die Natur ist für den Menschen wie der Kühlschrank für einen Hund: Er weiß, dass Futter drin ist, aber er wird nie verstehen, wie der Kühlschrank funktioniert."

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Sonstiges | Beitrag zu Klimabelastung durch Privatjets / Business Jet
23. August 2022: Von Frank Naumann an Sven Walter

Schwurbelst du jetzt auch bei dem Thema?

Nicht nur ich, mein Lieber! Das "Time Magazine" (ein altehrwürdiges Schwurbler-Blatt...) bringt den menschgemachten Klimaschwindel besonders schön auf den Punkt: Zwischen den Cover-Stories "How to survive the coming ice age" und "The heat is on" liegen gerade einmal zehn Jahre. Was sich in dieser Dekade rasend schnell geändert hat, war jedenfalls nicht das Klima...

Quelle

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Sonstiges | Beitrag zu Klimabelastung durch Privatjets / Business Jet
28. Juli 2022: Von Frank Naumann an Markus S.

Jetzt kommen die Privatjets in den Focus der Berichterstattung.

Wie Privatjets dem Klima überdurchschnittlich schaden

Für Piloten mit langem Gedächtnis: interessante RTL-Dokumentation zum Thema.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Impfen vs Medical - Thema im EASA Raum?
27. Juli 2022: Von Frank Naumann an F. S. Bewertung: +0.33 [1]

Wenn man mal die Tatsache ausser acht läßt, dass es natürlich ziemlich wenig aussagt, wie die Infektionsraten einer zufälligen 7-Tage Periode mit irgendwas korrelieren, könnte ja an dem Geschwurbel was dran sein...


Da hast Du Recht. Wenn die Korrelation nur in einem einzelnen, willkürlich gewählten 7-Tages-Zeitraum zu sehen wäre, sagt das noch nichts. In der Realität tritt dieser Effekt aber um so deutlicher zu Tage, je länger (und damit repräsentativer) man den Vergleichszeitraum wählt. Abb. 1 zeigt beispielhaft die Inzidenz der Top-15-Landkreise in Deutschland(Medianwert) am 7.7.2022 in Abhängigkeit von der Impf- bzw. Boosterrate an diesem Tag, verglichen mit den jeweiligen Vergleichszeiträumen der beiden Vorjahre. Der 7.7. ist aufgrund meines Vorbeitrags weiter oben im Thread gewählt, man könnte auch jeden anderen Sommertag nehmen.

Die korrespondierenden Grafiken des RKI (Abb. 2-4) machen den enormen Anstieg der Fallzahlen im Verlauf der Impfkampagne auch optisch deutlich: Die Farbskala endete im Juli 2020 noch bei 500 (tiefrot), 2021 waren wir dann schon bei 1.000 (violett), und 2022 nach weitgehender Durchimpfung der Bevölkerung gibt es überhaupt keine Obergrenze mehr. Mittlerweile haben wir selbst im Hochsommer im Median um fast eine Zehnerpotenz mehr Covid-Fälle, als wir am Höhepunkt der Covid-19-Pandemie im Spätwinter 2019/2020 je hatten (Abb. 5).

Die Beobachtung "Je mehr Impfungen, desto mehr Kranke" gilt also nicht nur im regionalen und globalen Vergleich verschiedener Bevölkerungsgruppen, sondern auch im zeitlichen Verlauf bei ein und derselben Bevölkerungsgruppe. Unterschiede in der Altersstruktur, der Qualität und Verfügbarkeit medizinischer Versorgung, den allgemeinen Lebensumständen oder Vorerkrankungen scheiden damit als Erklärungsmodelle weitgehend aus. Der statistische Längsschnitt hat vielmehr den Charakter einer prospektiven, wenn auch nicht randomisierten, dafür aber mit Millionen von Probanden mehr als ausreichend gepowerten Interventionsstudie. Das bestärkt den Verdacht, daß wir es hier eben nicht mit einer zufälligen Korrelation, sondern tatsächlich mit einem Kausalzusammenhang zu tun haben könnten. Der weitere Verlauf wird es zeigen, wir dürfen gespannt sein.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Impfen vs Medical - Thema im EASA Raum?
14. Juli 2022: Von Frank Naumann an Stefan Jaudas Bewertung: +1.00 [1]

Und ich kann mich an Zeiten erinnern, da war auch "die DDR" tiefrot ... die ganzen Berichte sind ja zum Glück ganz ungeheim zu finden: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Dez_2020/Archiv_Dezember.html;jsessionid=FD0BD2C07FFED5F340FC9AD1992C297D.internet052?nn=13490888. Zum Beispiel 31.12.2020.

Vollkommen richtig beobachtet, am 31.12.2020 gab es allerdings auch noch keinen Unterschied in der Impfquote, die lag damals in West- wie in Ostdeutschland gleichermaßen bei Null. Mittlerweile ist aber sowohl regional innerhalb Deutschlands (Abb. 1)(Quelle) als auch im globalen Maßstab (Abb. 2)(Quelle) eine deutliche und irritierenderweise positive Korrelation zwischen Impfquote und Krankheitslast zu erkennen: Je mehr geimpft und geboostert wird, umso mehr wird auch erkrankt und gestorben.

Nun ist, wie wir alle wissen (sollten), eine Korrelation noch kein Beweis für Kausalität. Ein Beweis für die vom Hersteller behauptete Schutzwirkung der Impfung sind diese Daten aber auch nicht, denn dann müsste die Korrelation ja genau umgekehrt verlaufen (je mehr Impfung, desto weniger Kranke). Auf jeden Fall müssen diese verstörenden epidemiologischen Fakten unbedingt Anlaß zu weiterführenden, prospektiven, placebokontrollierten und von der pharmazeutischen Industrie unabhängigen Studien sein, solange es noch eine rekrutierbare Kontrollgruppe (aka "Ungeimpfte") gibt. Bis dahin ist es wohl ratsam, im Zweifel lieber Vorsicht walten zu lassen und auf weitere Booster-Runden vorerst zu verzichten. Erst recht gilt das für sicherheitsrelevante Berufe wie in der Luftfahrt, da stimme ich Prof. Giemulla vollkommen zu.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Impfen vs Medical - Thema im EASA Raum?
7. Juli 2022: Von Frank Naumann an Alexis von Croy

Im Übrigen ist mir klar, dass die Impfung vor Infektion schützt - aber eben nicht vollständig. Das kann aber kein Argument gegen die Impfung sein.

Zu dem Thema gibt`s neue sachdienliche Hinweise aus Robert's Koch-Institut in Form eines schönen Bilderrätsels im aktuellen Lagebericht:

Wieso erkennt man derart deutlich den Umriss der ehemaligen DDR auf der Inzidenz-Karte des RKI?

Antwort (Mehrfachnennungen möglich):
a) Die Ostdeutschen sind durch die habituelle Anwendung des Sozialistischen Bruderkusses weitgehend resistent gegen Schnupfenviren.
b) Das RKI ist bis in die Führungsspitze von "Schwurblern", Nazi`s und/oder Stasi-Schläfern unterwandert.
c) Die Ostdeutschen sind durch jahrzehntelanges Training mit der Aktuellen Kamera immun gegen Propaganda.
d) Es hat irgendwas mit der Durchimpfungsrate zu tun.

Spoileralarm: Antwort d) scheidet definitiv aus. Kann gar nicht sein. Völlig unmöglich. Niemals nie nicht. Absolut ausgeschlossen. Vollkommen undenkbar. Das hätte uns der Karl, diese ehrliche Haut, sonst sicher gesagt, gell?

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Impfen vs Medical - Thema im EASA Raum?
5. Juli 2022: Von Frank Naumann an ch ess Bewertung: +0.00 [2]

Was steht im Operator-Proficiency-Check-Formular unter "CRM Skills"?

"Concentrates on what is right instead of who is right"

Das sollten wir auch außerhalb des Cockpits nicht vergessen. Den Überbringer der schlechten Nachricht zu grillen hat das Problem jedenfalls noch nie gelöst.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Impfen vs Medical - Thema im EASA Raum?
5. Juli 2022: Von Frank Naumann an Jens V.

Mittlerweile wird das Problem auch im EU-Parlament wahrgenommen: heute abend um 19:30 Uhr gibt es in Strasbourg ein Experten-Hearing zum Thema "Post-Vac Flight Risks - Are you safe on board a plane?"

Interessierte können per Live-Stream zuschauen.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Impfen vs Medical - Thema im EASA Raum?
29. Juni 2022: Von Frank Naumann an Stefan Jaudas Bewertung: -4.00 [4]

Zudem die EASA das bereits ausführlich beantwortet hat:

https://www.easa.europa.eu/sib-2021-06-vaccination-aircrew-operational-recommendations

Dieses SIB wurde veröffentlicht am 25. März 2021, insofern sollte man das auch im historischen Kontext einordnen:

Zum damaligen Zeitpunkt waren Impfstoffe nur begrenzt verfügbar, es wurden nahezu ausschließlich die älteren Semester als Hochrisikogruppe geimpft. Es gab noch keinerlei herstellerunabhängige Daten über Nutzen und Risiken, die Malversationen von Pfizer im Zusammenhang mit der Zulassungsstudie waren noch nicht allgemein bekannt, die Rohdaten dieser Pfizer-Studie lagen noch unter Verschluss. Das EASA-SIB war zu diesem Zeitpunkt gewissermaßen ein Schuß ins Blaue, Impfstoff für gesunde Piloten unter 65 stand ja noch gar nicht zur Verfügung.

Das änderte sich im Laufe des Sommers 2021, mehr und mehr jüngere Menschen ließen sich impfen, darunter auch viele Piloten. Die diversen Pharmakovigilanz-Meldesysteme (VAERS, EudraVigilance, PEI etc.) wurden mit einer historisch beispiellosen Vielzahl an Impfnebenwirkungen förmlich überflutet. Allein in Deutschland starben bis Ende Juli 2021 weit über 1.000 Menschen plötzlich und unerwartet in verdächtig engem zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung, und da ist der erhebliche Untererfassungsfaktor solch freiwilliger Meldesysteme noch gar nicht mit eingerechnet (Quelle). Nur in sehr wenigen Einzelfällen wurden diese Toten zur Ursachenabklärung obduziert. Dies geschah überwiegend auf Initiative einzelner couragierter Pathologen, während die Behörden forensische Untersuchungen nach Kräften zu verhindern suchten und von Obduktionen unter dem Vorwand der Seuchengefahr zeitweise sogar völlig abrieten - auch das ist ein in der Medizingeschichte bisher noch nie dagewesener Vorgang. (Quelle) Das PEI (Paul-Ehrlich-Institut) meldete schließlich in seinem Sicherheitsbericht vom 19.08.2021 48 (achtundvierzig) amtlich bestätigte Impftote - und strich postwendend den Gliederungspunkt "4.6. Todesfälle nach Impfung gegen COVID-19" aus den nachfolgenden Sicherheitsberichten gleich ganz heraus. (Quelle)

Spätestens seit dem legendären Auftritt von Lothar Wieler auf der Bundespressekonferenz am 8. September 2021 musste eigentlich allen Beteiligten endgültig klar sein: diese Spritze bringt deutlich mehr Leute um, als sie rettet. Wörtlich sagte Lothar Wieler:

"Wir vom Robert-Koch-Institut schätzen, dass durch Impfungen zwischen Januar und Juli diesen Jahres rund 77.000 Krankenhausaufenthalte und rund 20.000 Fälle auf Intensivstationen verhindert wurden. Es wurden auch rund 38 Todesfälle bereits verhindert. Das ist ein wirklich großartiger Erfolg der Impfung, die jedem über 12-jährigen in unserem Land nun zur Verfügung steht." (Quelle)

Um also einen Menschen zu retten, werden laut offizieller, regierungsamtlicher Statistik in Deutschland mindestens 1,26 Menschen getötet. Knapp zwei Wochen später am 17. September 2021 wurden auch auf dem VRBPAC-Meeting der FDA (Food and Drug Administration) Zahlen vorgetragen, welche die Angaben des RKI in der Größenordnung bestätigten. Dort schätzte man das Verhältnis sogar auf 1:2 (für jeden Geretteten 2 Impftote). (Quelle)

Über die Gründe, warum die EASA sich seit dem 25. März 2021 trotz grundlegend geänderter Sachlage nicht mehr zu dieser Thematik geäußert hat, kann man - so wie Prof. Giemulla in seiner Abhandlung (s.o.) - nur spekulieren. Mittlerweile wissen wir auch aus hochoffiziellen Quellen, daß die Corona-Spritze um ein Vielfaches mehr an Nebenwirkungen hervorruft als irgendeine andere, etablierte Impfung jemals zuvor. Die Zahl vollkommen gesunder Menschen, die sich aufgrund schwerer Nebenwirkungen letztlich sogar einer ärztlichen Behandlung unterziehen mussten, geht alleine in Deutschland mittlerweile in die Millionen (Quelle: KBV). Mit dem Wissen von heute ist dieses SIB jedenfalls kaum mehr nachvollziehbar.

VRBPAC - vaccines and related biological products advisory committee

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Impfen vs Medical - Thema im EASA Raum?
18. Juni 2022: Von Frank Naumann an T. Magin

Weiss jemand, auf was sich "Dies muss" bezieht?

Auf die Verpflichtung jedes Piloten nach part-MED.A.020 (Nichtausübung der Rechte der Lizenz)

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Impfen vs Medical - Thema im EASA Raum?
13. Juni 2022: Von Frank Naumann an Jens V.

Vom Präsidenten der AOPA Deutschland höchstselbst gab es am 2.6.2022 ein Update zum Thema "Covid-Impfung versus Flugtauglichkeit". Prof. Elmar Giemulla schreibt:

"Wenn die Hersteller Biontech und Moderna in Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittelagentur und dem Paul-Ehrlich-Institut die Auffassung vertreten, dass der Nutzen einer Impfung die Risiken überwiegt, dann ist in dieser Einschätzung die Feststellung enthalten, dass es nach wie vor (unerforschte) Risiken gibt. Einen geimpften Piloten in dieser Situation ohne weiteres als flugtauglich anzusehen, wäre deshalb ein nicht akzeptables Level der Flugsicherheit, wie sich auch aus dem Chapter 1.1.4.2 des Annex I ergibt:

'States shall apply, as part of their State safety programme, basic safety management principles to the medical assessment process of licence holders that as a minimum include:

a)...
b) Continuous re-evaluation of the medical assessment process to concentrate on identified areas of increased medical risk.'"

"Nicht übersehen werden darf ferner, dass Impfpflichten nicht zu dem Zweck eingeführt worden sind bzw. werden sollen, die Tauglichkeit eines Piloten abzusichern. Deren Bestehen kann - bei Vorliegen der hierfür geforderten Voraussetzungen - nur bei einer Nicht-Impfung als sicher angenommen werden. Die Impfung verstärkt diese Sicherheit nicht etwa, sondern ist insofern bestenfalls neutral. Allerdings ist dieses "bestenfalls" noch nicht positiv belegt, sondern hält sich immer noch im Bereich der "Wahrscheinlichkeit" auf, was gleichbedeutend mit dem Zugeständnis eines Risikos ist."

"Festzuhalten ist deshalb, dass auch die EASA die Fluggesellschaften nicht dazu anhält, Impfungen ihrer Piloten mit dem Mittel des Arbeitsrechts zwangsweise durchzusetzen. Vielmehr wird in Übereinstimmung mit dem internationalen Recht diese Entscheidung den Piloten selbst überlassen. Davon abgesehen hat die EASA den neuesten Stand der Forschungen zum Thema Impfung bisher nicht weiter thematisiert - möglicherweise deshalb, weil zunehmend auch Daten vorliegen, die an der Ungefährlichkeit in der hier relevanten Situation zweifeln lassen."

"Da diese verbindlichen Vorgaben" (Anm.: gemeint ist hier EU-VO 1178/2011 Teil-MED) "den oben dargestellten ICAO-Standards des Annex I nahezu wörtlich entsprechen, kann insofern auf die obigen Ausführungen verwiesen werden. Festzustellen ist damit, dass das derzeitig geltende EU-Recht in Übereinstimmung mit den internationalen Standards der ICAO keine Verpflichtung der Piloten enthält, sich einer COVID-19-Impfung zu unterziehen. Im Gegenteil: Die Piloten sind sogar ausdrücklich dazu verpflichtet, ihre mit ihren Lizenzen verbundenen Rechte nicht auszuüben, wenn eine solche Impfung die sichere Ausübung dieser Rechte beeinträchtigen kann... Dies muss jedenfalls solange gelten, wie die völlige Neutralität der Impfstoffe hinsichtlich der Flugtauglichkeit nicht positiv belegt ist."

Eigentlich beschreibt der AOPA-Präsident hier eine flugmedizinische Selbstverständlichkeit: Die Teilnahme von aktiven Piloten an medizinischen Feldversuchen zur Erprobung experimenteller (aka "bedingt zugelassener") Pharmaka ist mit deren fliegerischer Tätigkeit unvereinbar. Das Vorsorgeprinzip, das in den letzten zwei Jahren etwas unter die Räder unseres politischen Panikorchesters gekommen zu sein schien, erlangt so langsam seinen angestammten Platz zurück. Oder wie es Elmar Giemulla zusammenfassend auf den Punkt bringt:

"Flugbesatzungen sind bekanntlich anderen Umweltbedingungen ausgesetzt als andere Berufsgruppen, insbesondere einem verringerten Luftdruck... u.v.a.m. Hierin liegt angesichts dessen, dass die Folgen einer COVID-19-Impfung noch nicht in vollem Umfang erforscht sind (insbesondere unter den besonderen Umständen im Cockpit), ein bisher nicht endgültig einschätzbares Risiko. Damit steht die Impfpflicht im Widerspruch zum Grundgedanken des Flugsicherheitsrechts, Risiken auszuschließen und nicht etwa, sie in Kauf zu nehmen."

Quelle: Giemulla, Elmar M.; "Zur Impfpflicht für Piloten im Spannungsverhältnis zwischen Flugsicherheit und operativen Bedürfnissen der Fluggesellschaften"; Zeitschrift für Luft- und Weltraumrecht 71. Jg. 2/2022 S. 175-194

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu BaWü: Wieder Maskenpflicht für Schulfüge
10. Juni 2022: Von Frank Naumann an Dr. Jürgen Schwarz-Boeck Bewertung: -2.00 [2]

Mittlerweile tauchte, fast möchte man sagen: erwartungsgemäß, das erste Foto eines "maskierten" Piloten in den Unfalluntersuchungsberichten der BFU auf, nachdem bereits einige Kollegen "plötzlich und unerwartet" bei severe CAVOK vom Himmel fielen. Deren Leichen werden dann von der Staatsanwaltschaft auch gerne mal sehr hastig und gegen den Willen der BFU zur Bestattung freigegeben, sodass "keine tiefergehende Untersuchung in Bezug auf eine mögliche medizinische Beeinträchtigung des Piloten durchgeführt werden" kann. (Quelle). In Ermangelung von Fakten darf dann noch über psychiatrische Erkrankungen des Opfers spekuliert werden (Quelle), obwohl das bei ge"ZÜP"ten deutschen Piloten ja eigentlich von Amts wegen ausgeschlossen ist. Am Ende bleibt dem Untersuchungsleiter der BFU dann nichts anderes übrig, als den Fall nur "mit der Darstellung der Fakten, d. h. ohne Analyse und Schlussfolgerung" zu den Akten zu legen.

Man darf gespannt sein, ob wir irgendwann einmal, vielleicht auch erst in der historischen Rückschau, eine ehrliche und ideologiefreie Aufarbeitung dieses Irrsinns erleben werden.

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Wie BAF und DFS andere für die eigenen Fehler strafen
13. Januar 2022: Von Frank Naumann an Jan Brill Bewertung: +1.00 [1]

Die DFS schreibt in dem von Ihnen zitierten Informationsblatt weiter:

Des Weiteren möchten wir auf die AIP verweisen, hier ENR 5.1 Sperr-, Be-
schränkungs- und Gefahrengebiete. In diesem Kapitel ist explizit beschrieben,
dass Gebiete mit Flugbeschränkungen nicht durchflogen werden dürfen, es sei
denn, eine oder mehrere der dort genannten Bedingungen sind erfüllt. Unter an-
derem ist ein Durchflug nur dann möglich, wenn die zuständige Flugverkehrskon-
trollstelle den Durchflug im Einzelfall genehmigt hat (1.1.c))

Selbst wenn der Pilot also "falsch geplant" hat - in dem Moment, wo er vom Tower-Lotsen hört: "cleared to destination XXXX via flight-planned route...", dann hat er diese Einzelfall-Genehmigung der zuständigen Flugverkehrskontrollstelle ja erhalten. Wenn ich mich auf eine solche ATC-Freigabe nicht mehr verlassen kann und für deren Befolgung bestraft werde, wäre das in der Konsequenz das Ende jeglichen IFR-Verkehrs in den Luftraum-Klassen A bis E.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu BaWü: Wieder Maskenpflicht für Schulfüge
26. Juni 2021: Von Frank Naumann an ch ess Bewertung: +0.33 [2]

Zwischenzeitlich haben die Sicherheitsbedenken der EASA unter dem Fachbegriff MIES (Mask Induced Exhaustion Syndrome) auch Eingang in das allgemeine medizinisch-wissenschaftliche Schrifttum gefunden. Eine aktuelle Übersicht über die relevante Literatur findest Du u.a. bei Kisielinski et al. Hier heißt es zusammenfassend:

Our review of the literature shows that both healthy and sick people can experience Mask-Induced Exhaustion Syndrome (MIES), with typical changes and symptoms that are often observed in combination, such as an increase in breathing dead space volume [22,24,58,59], increase in breathing resistance [31,35,60,61], increase in blood carbon dioxide [13,15,17,19,21–30,35], decrease in blood oxygen saturation [18,19,21,23,28–34], increase in heart rate [23,29,30,35], increase in blood pressure [25,35], decrease in cardiopulmonary capacity [31], increase in respiratory rate [15,21,23,34,36], shortness of breath and difficulty breathing [15,17,19,21,23,25,29,31,34,35,60,71,85,101,133], headache [19,27,29,37,66–68,71,83], dizziness [23,29], feeling hot and clammy [17,22,29,31,35,44,71,85,133], decreased ability to concentrate [29], decreased ability to think [36,37], drowsiness [19,29,32,36,37], decrease in empathy perception [99], impaired skin barrier function [37,72,73] with itching [31,35,67,71–73,91–93], acne, skin lesions and irritation [37,72,73], overall perceived fatigue and exhaustion [15,19,21,29,31,32,34,35,69] (Figures 2–4).

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Sonstiges | Beitrag zu Studie: Risikoabschätzung SARS-CoV-2 an Bord von Boeing & Co
29. Oktober 2020: Von Frank Naumann an _D_J_PA D.

Danke für den Link! Besonders prägnant fand ich bei der Lektüre die "Number-needed-to-harm"-Berechnung auf Seite 30: Durchschnittlich müßte ein Pax mehrere Tausend Stunden lang fliegen, um eine Infektionsdosis von 1.000 Virionen einzuatmen. Ob er dabei eine Maske trägt oder nicht, beeinflusst das Risiko maximal um den Faktor 2, macht also keinen praxisrelevanten Unterschied. Man kann nur hoffen, daß sich diese Erkenntnis bei den Airlines durchsetzt und dieser Maskenschwachsinn endlich aufhört.

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Sonstiges | Beitrag zu Vermeintlich gleiche Position in der Platzrunde
12. Oktober 2020: Von Frank Naumann an Gerald Werner Bewertung: +1.00 [1]

Servus Gerald,

Ich vermute, dass der Flugschüler keinerlei Situational Awarness hatte und überhaupt nicht realisiert hatte, was um ihn herum passiert.

Das ist in der Tat ein sehr häufiges Problem, nicht nur bei Flugschülern/Anfängern. Ich habe mir angewöhnt, den Konfliktverkehr direkt (also nicht via Flugleiter) mit Rufzeichen anzusprechen und nach der Höhe zu fragen. Meiner Erfahrung nach sind auch ortsunkundige oder unerfahrene Piloten in der Lage, ihre Höhe exakt abzulesen. Die Höhenangabe ist jedenfalls zuverlässiger als die Ortsangabe. Das hilft mir dann zu entscheiden, ob ich nach oben oder unten flüchte, wenn ich keinen Sichtkontakt herstellen kann. Auf dem gleichen Prinzip des vertikalen Ausweichens basieren übrigens auch die Kollisionsvermeidungssysteme im Profibereich.

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