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Ich sehe das genau wie Lutz: Werkverkehr mit PPL geht gar nicht. Aber betrachte es doch mal positiv - Du hast einen Chef, der bereit ist, Dich fürs fliegen zu bezahlen. Damit wäre die Jobfrage nach Erlangung des CPL praktisch schon geklärt. Wieviele Flugschüler können das von sich behaupten? Vom PPL zum CPL/VFR/SEP brauchst Du nur 15 h SEP, no big deal. Mal abgesehen von Medical-Problemen ist die Theorieprüfung sicher die größte Hürde. Mit einer gewissen Hartnäckigkeit kann man die aber auch als Berufstätiger meistern. Wenn Du noch länger vorhast, bei der Firma zu bleiben - go for it! [Beitrag im Zusammenhang lesen] | ||||||
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Der Lutz macht das auch ohne Honorarnote :-) Seinen Ausführungen ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. [Beitrag im Zusammenhang lesen] | ||||||
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Auch auf die Ausstattungsversion WLAN+LTE achten, die reinen WLAN-Ipads haben keinen integrierten GPS-Empfänger und können die Position nur grob über WLAN-Hotspots bestimmen. Was einem in der Luft natürlich nix nutzt. [Beitrag im Zusammenhang lesen] | ||||||
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Natürlich umso früher, umso besser, keine Frage. Nur Lutz eine Verpflichtung, diese Meldung noch während des Fluges, also unter Umständen auch Windshear im 3-nm-final, zu machen, ist aus den EASA-Rules nicht abzuleiten. Aber wir verzetteln uns jetzt irgendwie. Die Diskussion ging doch eigentlich darum, ob der PIC die Funkdurchführung an ein anderes, dafür qualifiziertes Besatzungsmitglied delegieren darf. Ja, das darf er. Irgendwie, und das richtet sich jetzt nicht nur an Dich, Lutz, habe ich das Gefühl, daß Ihr eine Restriktion herbeiinterpretieren wollt, die im Gesetz einfach nicht drin ist. Freuen wir uns doch, daß es so ist und wir ausnahmsweise mal unseren eigenen Kopf benutzen und eigenverantwortliche Entscheidungen treffen dürfen. Wenn jemand sich als PIC nicht wohlfühlt, wenn er den Funk nicht selber macht, ist ja niemand gezwungen zu fliegen, oder? LG Frank [Beitrag im Zusammenhang lesen] | ||||||
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Wieso? Da steht "as soon as possible". In den Guidance Materials wird das noch abgeschwächt zu "as soon as practicable". Da steht nicht, daß die Berichtspflicht noch während des Fluges zu erfüllen ist. Bei NCO.GEN.105e steht in den GM sogar konkret "within 10 days". Also sicher nichts, wofür ich zwingend ein Funkgerät brauche. Und ja natürlich, wenn es in NCO nicht explizit steht, ist der PIC nicht verpflichtet, höchstpersönlich zu funken. Er ist kurz gesagt für die sichere Flugdurchführung verantwortlich, wozu die Kommunikation mit ATC zweifelsohne gehört. Welchem Besatzungsmitglied der PIC diese Aufgabe aber überträgt, ist seine Entscheidung. Die EASA macht ihm da keine Vorschriften. Viele Grüße Frank [Beitrag im Zusammenhang lesen] | ||||||
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Servus Lutz, die Pflichten des PIC für die hier gegenständliche Betriebsart (non-commercial other than complex) stehen in der Commission Regulation Nr. 965/2012 im Abschnitt NCO.GEN.105. Das Guidance Material/Acceptable Means of Compliance findest Du hier. Das persönliche Halten der Funkverbindung gehört nicht zu den Aufgaben des PIC. Viele Grüße Frank [Beitrag im Zusammenhang lesen] | ||||||
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Gut, da hast Du einen Punkt. Wenn der PIC sich nun aber seinen MP3-Player ins Headset stöpselt, um auch ja nicht passiv am Flugfunk teilzunehmen, dann ist er ganz sicher auf der legalen Seite. Klingt komisch, ist aber so. Und weil das im Nachhinein niemand jemals überprüfen kann, brauchen wir uns um die Definition von "am Sprechfunk teilnehmen" nicht wirklich streiten, das wäre rein akademisch. [Beitrag im Zusammenhang lesen] | ||||||
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Genau so ist es. Und das ist nicht meine Logik, das ist Gesetz in EASA-Land.
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Nimmt man als Beispiel eine Multicrew-Besatzung im Airliner: demnach würde es ja auch genügen, wenn ein Besatzungsmitglied über den entprechenden Spracheintrag verfügt, dem ist aber NICHT so...
Doch, Wolfgang, genauso ist es. Im Airliner geht man immer davon aus, dass ein Triebwerk, ein Autopilot, ein Hydrauliksystem, ein Pilot etc. ausfällt. Dann muss der verbleibende Pilot in der Lage sein, den Flug allein sicher zu Ende zu führen, d.h. dann hat nur einer den Spracheintrag. Und wenn es sich die Airlines so wie früher leisten würden, noch einen Navigator, einen Bordingenieur und einen Funker zu bezahlen, bräuchte er noch nicht mal den. Die Tatsache, das im Airliner heutzutage zwei Menschen mit Lizenz und LP sitzen, ist also kein gesetzliches Erfordernis, sondern Folge der Personalkostenminimierung der Airline. [Beitrag im Zusammenhang lesen] | ||||||
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Hi Lutz, frage mal Piloten, die seinerzeit über die Sowjetunion geflogen sind. Ausländische Airlines mußten dazumal einen von der Sowjetunion gestellten Funker/Navigator/KGB-Aufpasser mit an Bord nehmen. Und da lief es haargenau so: der Cpt. hatte keine Ahnung, was der sowjetische Funker auf Russisch mit der Flugsicherung besprochen hat und musste sich allein auf dessen Übersetzung verlassen. Vollkommen legal und jahrzehntelang so praktiziert. Da ist keine Grauzone, das ist exakt geregelt. Beste Grüße Frank [Beitrag im Zusammenhang lesen] | ||||||
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Und das steht wo im Part-FCL? Teilnahme am Funkverkehr bedeutet natürlich das Betätigen der Sendetaste. Sonst dürften Fluggäste oder Flugschüler an Bord ja auch keinen Kopfhörer aufhaben, oder? [Beitrag im Zusammenhang lesen] | ||||||
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Die zitierte Kolumne ist nicht mehr ganz topaktuell, im aktuell gültigen EASA Part-FCL ist eine solche Forderung jedenfalls nicht zu finden. Funken darf grundsätzlich jeder mit einem gültigen Funkerzeugnis unabhängig von einer eventuell vorhandenen fliegerischen Lizenz. Eine Verpflichtung des PIC, den Funkverkehr persönlich abzuwickeln, gibt es nicht. Ergo auch keine Verpflichtung, eine LP eingetragen zu haben, solange ein qualifizierter Funker an Bord ist. Zum Argument, der PIC müsse verstehen können, was im Funk los ist, kann ich aus meiner Erfahrung nur sagen: Schon mal in Italien oder Frankreich IFR geflogen? Da wird selbst von großen Carriern munter in Landessprache gefunkt. Da nützt mir mein Englisch Level 6 genau gar nix... Viele Grüße Frank [Beitrag im Zusammenhang lesen] | ||||||
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Hallo Lucas, ich nehme an, es geht um ein single-pilot-zugelassenes und privat betriebenes Flugzeug? Dafür brauchst Du kein CRM-Training und auch keinen MCC-Kurs. Pilot ohne language proficiency ist kein Problem, wenn ein qualifizierter Radio operator den Funk übernimmt. Das steht in FCL.055a: "Piloten von Flugzeugen..., die am Sprechfunkverkehr ... teilnehmen, dürfen die mit ihren Lizenzen verbundenen Rechte ... nur ausüben, wenn sie in ihrer Lizenz einen Sprachenvermerk ... besitzen..." Nimmt der Pilot also nicht am Sprechfunkverkehr teil (weil der Funker das übernimmt), braucht er auch keine Language Proficiency. Der Funker bräuchte theoretisch nicht mal eine Pilotenlizenz, denn der fliegt ja nicht. Viel Spaß und schönen Flug! Frank [Beitrag im Zusammenhang lesen] | ||||||
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Servus Björn, die Crux an dieser Taktik ist, daß Du Deine Treibstoffplanung für die geplante, nicht die tatsächliche Route machen mußt. In Deinem Beispiel mußt Du also zusätzlich mitführen: Cruise Fuel für 80 nm, Climb Fuel für FL120=>FL160, Contingency Fuel 5% für die beiden vorgenannten. Für Deinen Lastesel sicher machbar, für viele andere Flugzeuge aber ein Faktor. Ein Trick, zu dem ich manchmal greife, sind die Upper Airways oberhalb von FL195. Da bekommt man von Brüssel oft viel direktere Routings genehmigt. In der Praxis kann man ja dann immer noch "unable due to..." sagen, wenn man nicht so hoch gehen will. Das funktioniert natürlich nur bei Fliegern, die nach POH zumindest theoretisch FL200 erreichen können. Herzliche Grüße Frank
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Was hättest Du gemacht, wenn Du der Kapitän wärst und vor einer verriegelten Cockpittür aus Pappkarton stehst, während Dein Erster Offizier eine Außenlandung in den Seealpen vorbereitet? Die BEA hat zwei Ursachen des Absturzes zweifelsfrei herausgearbeitet (Punkt 3.2 des Berichts):
Wäre der FO nicht psychiatrisch erkrankt gewesen, wäre der Absturz nicht passiert. Hätte der Kapitän Zutritt zum Cockpit gehabt, wäre der Absturz ebenfalls nicht passiert. Zwei condiciones sine quibus non. Zur Ursache #1 hat die BEA sechs ausführlich begründete Sicherheitsempfehlungen gegeben. Zur Ursache #2 wurde keine Sicherheitsempfehlung abgegeben. Als Rechtfertigung hierfür wird in Punkt 2.6 behauptet: "Das Risiko eines Zutritts durch Unbefugte wird als höher betrachtet als das Szenario dieses Unfalls." Normalerweise würde man erwarten, daß diese Schlußfolgerung ebenso stichhaltig mit Fakten und Statistiken begründet wird, wie die Analyse zu Ursache #1. Das Fehlen einer solchen Begründung läßt den Schluß zu, daß es sich um eine rein politisch motivierte und eben nicht auf Fakten basierende Entscheidung handelt. Gäbe es solche Fakten, hätte die BEA diese mit Sicherheit auch genannt. Das finde ich schade.
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Das wirklich Einzige, was solche Tragödien in Zukunft zuverlässig verhindern kann, ist eine Cockpittür aus Sperrholz! Schade, daß sich die BEA zu einer solchen Sicherheitsempfehlung nicht durchringen konnte. Die Panzertür hat eindeutig das Potential, mehr Menschen umzubringen als zu retten. Sehr interessant ist für mich vor allem auch, was in dem Bericht nicht steht: eine Auflistung der Fälle, in denen Terroristen an der Cockpittür gescheitert sind... [Beitrag im Zusammenhang lesen] | ||||||
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Nochmal zurück zum Thema: Was ich bei uns im Verein häufig beobachte, ist der Griff zum blauen Hebel kurz nach dem Start bei 40" Ladedruck "zur Schonung der Anwohner" - das ist deswegen schlecht für den Motor, weil der Spitzendruck im Zylinder bei konstantem Zündzeitpunkt dadurch näher an den oberen Totpunkt heranrückt. Haben wir hier im Forum ja schon des öfteren ausführlich diskutiert. Steht auch im Dimona-Handbuch: zur Leistungsreduktion erst Ladedruck, dann Drehzahl verringern. Die Governor-Entlüftung beim Runup-Check ist in erster Linie eine mechanische Belastung für den Propeller. Dem Motor dürfte das bei deutlich unter 50% Leistung relativ wurscht sein. Daß man unter Motorlast bis in die Segelstellung feathern muß, steht im POH nirgendwo. Ich ziehe nur soweit, bis ich einen Drehzahlabfall sehe. Daß ich anschließend nicht die volle Take-off-Drehzahl erreicht hätte, habe ich noch nie erlebt. Den Feather-Check mache ich oft beim Engine-Shutdown, auch um den Schülern zu zeigen, wie die Propeller-Blätter dann stehen und wie der Öldruck-Speicher des Governors funktioniert. [Beitrag im Zusammenhang lesen] | ||||||
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Der interessante - und für mich neue - Punkt ist, daß die Streckengebühren pro kg MTOM umso teurer werden, je kleiner das Flugzeug ist. Das folgt aus der Wurzelfunktion, danke für die Erläuterung, Achim.Wieder was gelernt. LG Frank [Beitrag im Zusammenhang lesen] | ||||||
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die frage ist, wo sitzt die sonde? die frage ist vollkommen wurscht - 50° lop ist der zylinderkopf immer kälter als 50° rop :-) [Beitrag im Zusammenhang lesen] | ||||||
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warum erlaubt Cessna im Lycomg 550 der C182T (ein Mammut engine flat rated to engine 235HP) keine ops 50F lean of peak aber at peak operation, at all power settings Das ist eines der Merkwürdigkeiten des Cessna-Handbuches. Wörtlich steht da im Kapitel 4: "Operation on the lean side of peak TIT is not approved." Und zwar gleich nachdem mir das Handbuch erklärt hat, dass ich bis 88% MCP mit 50° ROP (in Worten: RICH of peak) fliegen darf. Also genau mit der für den Motor gefährlichsten Gemischeinstellung. Interessanterweise steht der obige Satz NICHT im Kapitel 2, ist also keine Limitation. Böse Zungen behaupten, Cessna hat diesen seltsamen Satz ins Kapitel 4 geschrieben, weil sie genau wissen, dass Lycoming-Motoren wegen zu großer Fertigungstoleranzen bei den Einspritzdüsen und dementsprechend ungleichmäßiger Gemischverteilung gar nicht in der Lage sind, LOP zu fliegen. Diesbezügliche Kundenkritik kann man dann mit Verweis auf das Handbuch schnell niederbügeln... [Beitrag im Zusammenhang lesen] | ||||||
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Allerdings sorgt bei zu fettem Gemisch der zusätzliche, nicht verbrennende, sondern verdunstende Anteil an Kraftstoff für mehr Abkühlung, als im korrespondierenden, armen Bereich der überschüssige Anteil an Luft.
Also ist jene zunehmende Flammfrontgeschwindigkeit auf der mageren Seite viel heisser als auf der zu fetten Seite, denn dort kühlt der überschüssige Kraftstoff insbesondere das Auslassventil viel weiter ab. Und warum ist dann der Zylinderkopf (das ist die Stelle, wo das Auslassventil sitzt) bei 50° LOP kälter als bei 50° ROP? Die Geschichte mit der Verdunstungskälte wird seit Jahrzehnten an ahnungslose Flugschüler verkauft, wird dadurch aber auch nicht richtiger... [Beitrag im Zusammenhang lesen] | ||||||
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Da es offenbar sonst keiner tut, möchte ich an dieser Stelle auch einmal dem betroffenen (mir unbekannten) Piloten mein Mitgefühl aussprechen. Ich gehe davon aus, daß es sich um einen erfahrenen Profi handelt. Sonst würde er nicht für eine renommierte Werft Testflüge durchführen. Einen Profi, der jetzt sehr viele schlaflose Nächte vor sich hat. Jeder hier im Forum ist sicher froh, jetzt nicht in seiner Haut zu stecken. Darum sage ich: Kopf hoch, Kollege! Niemand ist gestorben und Blech ist ersetzbar. [Beitrag im Zusammenhang lesen] | ||||||
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