Login: 
Passwort: 
Neuanmeldung 
Passwort vergessen? 



Das neue Heft erscheint am 1. September
Das LBA hat einen neuen Präsidenten!
KI in der Fliegerei
Leserflyout 2026 nach Schweden und Finnland
Wartung: Kleckern, tropfen, fetten
UL: Die Grenzen der Autodidaktik
GPS-Jamming und Risk-Stacking
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
Alle Beiträge von: Ernst-Peter Nawothnig [nawothnig]


⇤  ⇠ 518 Beiträge Seite 21 von 21

 1 ... 20 21 



Avionik | Beitrag zu Fuhrmeisters BAC Kohlenmonoxid-Headset-Warner
23. November 2015: Von Ernst-Peter Nawothnig an Peter Paul Bewertung: +1.00 [1]
Ich habe seit 2 Jahren auch so ein Ding "Marke Rauchmelder" im Cockpit, anderer Hersteller, mit Kreischton und Digitalanzeige, Preis bei ebay um 40 Euro. Alle paar Monate halte ich es in die Nähe meines Auto-Auspuffs und erlebe - bisher jedenfalls - schnelles Ansprechen und je nach Abstand glaubhaft differenzierte ppm-Anzeigen.

Bei der Recherche was ich da überhaupt kaufe glaube ich festgestellt zu haben: Es gibt 2 Sensortypen auf dem Markt. a) Billigteil, Lebensdauer 2 Jahre, Gerätepreis ab 10 Euro. b) besseres Teil mit anderem Messprinzip, Lebensdauer wird überwiegend mit 7 Jahren angegeben, Gerätepreis 35 bis 50 Euro.
Auch die Messgeräteanbieter Testo und Trotec im Preisbereich 100 - 200 Euro sprechen von 7 Jahren Lebensdauer, was für mich einen Austausch nach 5 Jahren nahelegt. Viel länger wird so ein China-Babyphon ja sowieso nicht funktionieren. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Schutzhüllen f. Cirrus gesucht
15. November 2015: Von Ernst-Peter Nawothnig an David S. Bewertung: +1.00 [1]
Clouddancers.de
Falls das Modell noch nicht oder nicht komplett im Programm ist kommt der Hersteller zu uns (Itzehoe) und misst irgendeine Cirrus aus. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


IFR & ATC | Beitrag zu 8.33khz - reale und "virtuelle" Kanäle?
17. Oktober 2015: Von Ernst-Peter Nawothnig an 
Der Avioniker meines Vertrauens sagte zum Vergeich 25-khz gegenüber 8,33-khz-Geräten: "Die neuen leisten weniger weil mehr Bandbreite weggefiltert wird". Klingt logisch. Und der Lieferant unserer neuen 8,33-Bodenstation sagte "das ist ein Computer mit der Anwendung FUNKGERÄT. Wir müssen uns damit anfreunden dass die Lebensdauer nicht mehr wie früher 20-30 Jahre beträgt".
Naja. Ich bin sowieso überzeugt, dass eine halbe Stunde nachdem das letzte Gerät in 8,33 getauscht ist der Beschluss rauskommt nunmehr auf Digitalfunk (vulgo Handytechnik) umstellen zu müssen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Bescheide der Bundesnetzagentur: Jahresbeiträge für Funkstelle
7. Oktober 2015: Von Ernst-Peter Nawothnig an Markus Doerr
Man sollte aber mal zugeben dass die korrekte, vollständige und zeitnahe Ummeldung eines verkauften oder gekauften Flugzeugs und seines jeweils eingebauten Funkgeraffels oft genug schlicht vergessen wird. Eine weitere Ursache dürfte darin liegen dass die zuständigen Stellen so oft gewechselt haben oder umgezogen sind dass man kaum hinterherkam. Mein LTB hatte glücklicherweise immer das aktuelle Formular. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Flugleiter = Scheininhaber?
7. August 2015: Von Ernst-Peter Nawothnig an Dieter Kleinschmidt
Klar haben die alle gepennt. Aber damit das nicht passiert ist eben eindeutig geregelt dass der Startleiter den Hut aufhat und beim Startablauf die Kommandos gibt. Der Schiffslotse kann beim Bums auch nicht damit kommen dass auf der Brücke genug Leute rumstanden die hätten aufpassen können. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Flugleiter = Scheininhaber?
7. August 2015: Von Ernst-Peter Nawothnig an Alexander Callidus Bewertung: +2.00 [2]
Der letzte BFU-Ermittler mit dem ich zu tun hatte (Lancair, Spritmangel, 2 Tote) hat sich echt Mühe gegeben und die Ursachenkette für mich eindeutig ermittelt. Im Bericht stand dann larifari, es muss also an entsprechenden Vorgaben liegen.

Zum aktuellen Fall: Da fehlt was. Wer war STARTLEITER? Das ist der Mann der tatsächlich die Kommandogewalt am Startplatz hat und verantwortlich für Seilauslegen, Seilzustand und Hindernisfreiheit der Startstrecke ist. Ebenso beobachtet er den Landebetrieb wo natürlich keine sinnfreien Freigaben an zwangsweise landende Segelflugzeuge erteilt werden. Das dürfte der Journalist erfunden oder missverstanden haben. Erst wenn alles klar und der benötigte Luftraum frei ist, der Läufer an der Tragfläche bereit ist und der Pilot genickt hat gibt der Startleiter der Winde Kommandos zum Seilstraffen und dann zum Gasgeben, zur Schleppgeschwindigkeit oder notfalls zum Abbruch. Der Mann muss Scheininhaber sein, als Schüler oder Fußgänger dürfte er nur Helfer spielen. Oft ist er in Personalunion auch Flugleiter - aber er ist in jedem Fall zwingend erforderlich.
Gab es ihn?? Wenn ja hat er Mitschuld, wenn nein war das ein absolut krimineller Flugbetrieb. Ob der Windenfahrer sich den Flugleiter angemaßt hat ist damit verglichen läppisch. Und noch was: Welcher Verein lässt einen 85-Jährigen Gastflüge machen?? Der hat im Landeanflug offenbar das Betriebs-Blinklicht an der Winde übersehen das zu blinken hat solange das Seil nicht komplett am Boden ist. Oder war das Blinklicht kaputt? Vergessen kann es der Windenfahrer nicht, das ist mit dem Antrieb der Seiltrommel gekuppelt. Wie auch immer, der Pilot musste den Startvorgang auch so mitkriegen, wo hat der bloß hingeguckt? Hm ja, mein Vater ist auch 85 und hat mit 73 freiwillig den PPL abgegeben.

Wir, und anscheinend auch das Gericht, erfahren also nur einen Teil der Fakten. Sie deuten darauf hin dass hier ein Windenbetrieb unter extremem Personalmangel mit Verletzung einiger sehr sinnvoller Vorschriften stattgefunden haben könnte. Zum Reizthema "Flugleiter" trägt er beim derzeitigen Erkenntnisstand nichts bei. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu VFR in IMC, verbotener Selbstkostenflug, überladen, etc
28. Juli 2015: Von Ernst-Peter Nawothnig an Hubert Eckl Bewertung: +1.00 [1]
Eine Erklärung für etwas finden heißt nicht die Tat entschuldigen, oder? Der Mann hat tödlichen Mist gebaut, und wenn es gut ausgegangen wäre hätte es keinen Sicherheitsabstand zur Katastophe gegeben. Der wäre allerdings auch bei legalem Betrieb gering, sprich wenn er IFR gehabt hätte. Der Dreiklang Kolbenmotor-IFR-Alpen ist unfallstatistisch ein eher hässliches Geräusch. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu VFR in IMC, verbotener Selbstkostenflug, überladen, etc
28. Juli 2015: Von Ernst-Peter Nawothnig an Tee Jay Bewertung: +2.00 [2]
So isses. Die Teppiche wölben sich hoch, so viel wird druntergekehrt. Neben den beklagten Ursachen (zu viele Alphatiere auf einem Haufen, kein ehrliches Reportsystem, keine offener Umgang mit überlebten Fehlern usw.) sehe ich dafür einen wesentlichen Grund im überbürokratisierten Umfeld der GA, das von lebensfremden Vorschriften, von zum Teil völlig inkompetenten Behördenmitarbeitern und von desinteressierter Politik geprägt ist. Wenn euer Ehren für eine banale Luftraumverletzung bis zu 50.000 Euro Strafe verhängen darf (Beispiel), hält man eben die Schnauze. Man lebt ständig im Verteidigungsmodus, und man neigt dazu keine Regeln mehr zu akzeptieren. Auch die sinnvollen Vorschriften - es gibt sie - kommen unter die Räder, wenn die Obrigkeit als Autorität ausgedient hat und kaum mehr als kostentreibende Verwirrungen liefert.
Besserung ist da leider nicht in Sicht. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Antrag auf Befreiung Zollflugplatzzwang - EDLD Dinslaken
16. Juli 2015: Von Ernst-Peter Nawothnig an Roland Peter
Ich hatte etwas geahnt und dem Schweizer eine Pinkelpause z.B. in Kassel empfohlen. Aber dass es derart teuer würde war eine Überraschung. Die kommen mit 2 Mann x 44 Euro Stundensatz plus Fahrzeit plus Kilometer, das läppert sich. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Antrag auf Befreiung Zollflugplatzzwang - EDLD Dinslaken
16. Juli 2015: Von Ernst-Peter Nawothnig an Roland Peter
Diesen Akt hat bei uns ein Schweizer durchgespielt, ca. 3 Jahre her. Musste uuuunbedingt direkt aus der Schweiz bei uns landen, weil er in Itzehoe einen Zweigbetrieb aufgemacht hat. Also beim HZA mit dem genannten Befreiungsformular angemeldet, zur angegebenen Uhrzeit gelandet, der Zoll war schon da, 2 Beamte. Ausweise zeigen und Maschine filzen, alles ok. Dasselbe auch beim Abflug zurück in die Schweiz, womit eigentlich keiner gerechnet hatte. Damit war alles korrekt gelaufen, es gab keinen Nachklapp irgendeiner Art.
Aber der Mann hat vom Zoll für die Sonderdienstleistung eine Rechnung gekriegt. Nach der mir übermittelten Preisliste müssen es 300 bis 400 Euro gewesen sein. Er wurde seitdem hier nicht mehr gesehen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu LBA-Blockade: Was darf eigentlich ein Fluglehrer mit PPL?
8. Juli 2015: Von Ernst-Peter Nawothnig an Jan Brill
Warum ist Nasebohren im LBA verboten?
a) Weil die Mitarbeiter sich den Zeigefinger darin brechen könnten?
b) Weil Nasebohren in keiner Vorschrift ausdrücklich erlaubt oder angeordnet wird?
Obwohl Zweifel bestehen ist natürlich b) richtig. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Reise | Beitrag zu Gestern in Grönland
24. Juni 2015: Von Ernst-Peter Nawothnig an Thomas Endriß
Bei Bremerhaven heißt ein Kaff FICKMÜHLEN. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Fliegen ohne Flugleiter die X-te
3. Juni 2015: Von Ernst-Peter Nawothnig an Tee Jay
Diese Straubinger Lösung würde die Behörde in SH nicht durchgehen lassen. Da gilt die Rettungsperson am Boden mit Blick auf die Landebahn als unverhandelbar. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Doppelte Nutzung eines Fluggeländes möglich?
16. Mai 2015: Von Ernst-Peter Nawothnig an Christian Weidner
Das musst du zuerst halboffiziell mit Herrn Salzmann von der Luftfahrtbehörde besprechen. Der wird möglich machen was möglich ist. Wenn es um Formalien und Genehmigungsfragen geht in Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Hildebrandt, der wiederum alles von der DFS absegnen lässt und das kann ein halbes Jahr dauern.

Entscheidend dürfte aber sein ob ein OK von der Stadt Kiel als Platzbetreiber zu kriegen ist, die sich seit Jahren unbeschreiblich bescheuert verhält. Politiker ... Wenn das Thema in der grün verstrickten Öffentlichkeit landet sind die Chancen gering. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


An- und Verkauf | Beitrag zu Cessna 150G zu verkaufen
10. Mai 2015: Von Ernst-Peter Nawothnig an Philipp Tiemann
Ich sehe hier in SH überwiegend das Universalarbeitspferd C 172 in der Anfängerschulung, und unser Verein macht da keine Ausnahme. In die C 150/152 passen immer mehr Leute einfach körperlich nicht mehr rein, und genau diese (Lehrer wie Schüler) überfordern dann auch gnadenlos die Zuladung. Wenn die Knie unterm Steuerhorn klemmen ist einfach Feierabend. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Flug/Einsatzleiter auf unkontrolliertem Flugplatz
23. April 2015: Von Ernst-Peter Nawothnig an Thore L.
Tja Thore,
wir kommen da nicht überein. Tatsächlich ist es vorgekommen dass Leute geradewegs auf die landende Springerwolke zu nagelten und die dringende Bitte zum Abdrehen dann keinesweg übel nahmen. Mögliche Ursachen:
1. Meldung "Springer in 2 Minuten" nicht mitgekriegt. Oder auf den Nachbar-Sprungbetrieb Neustadt-Glewe bezogen, der lustigerweise auf der selben Frequenz läuft.
2. altersbedingte Hörschwäche und/oder endlos lange Reaktionszeit
3. Windversatz falsch eingeschätzt, nicht erwartet dass Springer über die Bahn driften
4. einzelne Springer übersehen (miss doch mal die Sichtwinkel in einer C 172 aus!)
5. Wenigflieger ist bei jeder Landung ausgelastet, Workload am Anschlag
6. einzelner Springer (Anfänger oder Kappentrenner) landet weitab wo man keinen erwartet
7. nicht mitgekriegt dass "Lehrlinge" schon vorab nach 3 Minuten Steigzeit aussteigen

Ich predige den Flugleitern und mache es natürlich auch selber so: Wenn die Springer aussteigen rausgehen mit der Handfunke und den Luftraum überm Platz rundum scannen, und zwar so lange bis jede Kollisionsmöglichkeit ausgeschlossen erscheint. Und wenn in dieser Zeit das Telefon klingelt soll es halt klingeln.

Wenn ich jetzt von dir zu hören kriege dass dieses Flugleiterverhalten falsch, sinnlos und gefährlich ist, sollten wir das Thema beenden. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Flug/Einsatzleiter auf unkontrolliertem Flugplatz
22. April 2015: Von Ernst-Peter Nawothnig an Thore L. Bewertung: +4.00 [4]
Wie schon viele Diskutanten erkannt haben gibt es im Leben nicht nur schwarz oder weiß. Ich mache den Flugleiterjob nun 11 Jahre hauptamtlich (ja, ich bekenne einer von den bösen Buben zu sein) und würde mir durchaus die Abschaffung der Flugleiterpflicht wünschen. Traummodus an: Unbedingt auch die Streichung der Feuerwehr-und-Rettungsfunktions-Idiotie, denn das ist die zweite Hälfte des teuren Blödsinns der immer nur am Flugleiter festgemacht wird.
Ob das 100% machbar wäre wegen der vielen schlechten Gewohnheiten müsste sich zeigen. Ich rede jetzt mal von Itzehoe als Beispiel, da kann ich es beurteilen. Sofort locker machbar wäre FoF von Montag bis Donnerstag. Fr/Sa/So/Feiertag ist Springerbetrieb, oft ohne jede Pause bei dreifach mehr Flugbewegungen als in der Woche. Da würde der Verein als Platzbetreiber wohl mindestens so lange beim Flugleiter bleiben bis funken und rausgucken präzise klappen. Ich mag nicht spekulieren wie lange das wäre ... aber das sollte er selbst entscheiden. Dazu wäre es übrigens hilfreich nicht mit mehren Plätzen auf 1 Frequenz zusammengepfercht zu sein und auch noch reichlich Segelfliegergelaber mithören zu müssen.

Wäre ich dann am Ende meinen Job los? Nee, aber ich könnte produktiver arbeiten wenn das kleben am Flugleiterplatz mit Startlistenerfassung vorbei wäre. Billiger würde nichts, aber besser. Nach wir vor muss jemand da sein der den ganzen Krempel betreibt und verwaltet, sprich einen halben Quadratkilometer Flugplatz mit 300.000qm Gras, Zäunen, Befeuerung, 3 Flugzeughallen, 3 Vereinsmaschinen, Tankstelle, Clubhaus, Garagen, Geräten und Fahrzeugen. Der sich um Einkauf, Wartung, Reparatur und Abrechnungen kümmert und die Kaffeemaschine am laufen hält. Der sich mit Müllabfuhr, Klärgrubenleerung und Grundsteuer auskennt und 50 private Halleneigentümer bei Bau und Betrieb unterstützt. Und stundenlang so weiter, außer Hundesteuer ist alles dabei.
DAS ist der Hauptjob, "Flugleiter" ist eine Nebenfunktion die nur nach außen hin im Vordergrund steht weil das Kind einen Namen haben muss. Das Märchen "schafft die Flugleiter ab und schon verdienen deutsche Flugplätze Geld" sollte also bei den Gebrüdern Grimm integriert werden, es ist nicht von dieser Welt. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Flug/Einsatzleiter auf unkontrolliertem Flugplatz
14. April 2015: Von Ernst-Peter Nawothnig an Achim H. Bewertung: +6.00 [6]
Der Feuerwehrkram ist total hirnrissig. Wir in Itzehoe halten ein TLF 16 vor, mit Allrad, 250kg Pulver, 1000 Liter Wasser (unseres hat 2000), Schaumzumischung usw. Ein Anhänger mit Feuerlöschern erfüllt diese Vorschriften keineswegs! Das ist ein richtiger LKW den jeder ehrenamtliche Flugleiter fahren können muss, wofür er einigermaßen ausreichend angelernt wird. Mit der Löscherei selbst sieht es nicht besser aus, die Ortsfeuerwehr hat große Kolleraugen gemacht als wir das Ding notgedrungen anschaffen mussten und gesagt "sowas fahren wir mit 4 Mann, voll ausgebildet natürlich". Bei uns aber soll der Flugleiter alleine klarkommen, das ist völlig unrealistisch. Und was sagt die Luftfahrtbehörde dazu? Die sagt: Jeder weiß dass es Quatsch ist, aber wenn ihr nicht das Maul haltet wird sich jemand finden der die Besetzungsvorschriften der nächsthöheren Flugplatzkategorie verbindlich macht. Das wären dann 4 Mann ständige Besetzung mit überwachter Feuerwehrschulung, Zugführer, Ersatzleuten usw. also der volle Standard einer freiwiliigen Feuerwehr - für einen reinen Vereins-Verkehrslandeplatz mit nicht mal 10.000 Landungen im Jahr.
Wers nicht glaubt kann die NFLs nachlesen. Das ist unser unbezahlbares Vollkasko-Deutschland, wo das akzeptierte Restrisiko immer bei 0,0 liegen muss. Ach ja, das Personal für diese Unbezahlbarkeit will der Staat natürlich nicht vorhalten, meine abgelaufene ZÜP hat gerade 7 Wochen gedauert. [Beitrag im Zusammenhang lesen]

⇤  ⇠ 518 Beiträge Seite 21 von 21

 1 ... 20 21 

Home
Impressum
© 2004-2026 Airwork Press GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Airwork Press GmbH. Die Nutzung des Pilot und Flugzeug Internet-Forums unterliegt den allgemeinen Nutzungsbedingungen (hier). Es gelten unsere Datenschutzerklärung unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (hier). Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap (CC-BY-SA) Hub Version 14.30.02
Zur mobilen Ansicht wechseln
Seitenanfang