|
33 Beiträge Seite 1 von 2
1 2 |
⇢
|
|
|
|
|
Also bei einem muss ich ja Thore recht geben. Einfach zu sagen, dass der Pilot, der am häufigsten fliegt, der Operator sein muss, kann es im Ergebnis nicht sein. Nehmen wir doch einfach mal den OLT, der die ganzen nordfriesischen Inseln anfliegt (oder ein sonstigen kleines Flugunternehmen). Ich kenne zwar deren Dienstpläne nicht, kann mir aber gut vorstellen, dass manche Maschinen zu über 50% von einem bestimmten Piloten geflogen werden. Ist dann der Angestellte Pilot der Operator? Kann ja wohl nicht stimmen. Die Definition ab wann die GmbH eine Schein-GmbH ist, und wann noch nicht, muss also deutlich feiner ziseliert sein. Das wird jedes Juristenherz erfreuen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Gestern habe ich mal in der Papier-Pilot-und-Flugzeug gelesen. Dabei ist mir aufgefallen, dass immer von "Operators residing in the EU" die Rede ist, wenn es um die nicht-Anerkennung von FAA-Lizenzen geht. Das heißt, dass man mit einem Wohnort in der Schweiz nicht unter diese limits fallen würde und munter in ganz EASA-Land fliegen dürfte Andererseits regelt die EASA aber auch die Schweiz mit. Das heißt, dass man mit Schweizer Wohnort an eine EASA-Lizenz kommt, die Europaweit gilt. Da passt doch wieder mal einiges nicht so recht zusammen. Oder gibt es da irgendwelche Sonderabkommen? [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
>Zumindest >sollten< die sich bewusst gewesen sein, dass >bei "Eierbüs" im Alternate Law und Direct Law keine Angle >of Attack Protection mehr vorhanden ist.
Tja, >sollten<. Ich denke, ein satter "pilot error"-Anteil spielt auf alle Fälle mit rein (welcher auch immer). Das schreibt sich jetzt natürlich so leicht. Zu Hause auf dem Wohnzimmersofa mit massig Zeit zum Überlegen ist halt eine andere Situation als mitten im Gewitter. Und man weiß halt nicht genau, was da sonst noch im Cockpit gesprochen wurde (ich bin mir ziemlich sicher, dass die drei Sätze nicht alles waren und "gefiltert" wurde).
>Und: Warum trimmt der Eierbüs sich in so einer >Situation (wohlgemerkt, mehrfache Stall Warnings!!) >dann noch komplett Nose up und bleibt dann noch so ?
Also das finde ich jetzt im "alternate law" (und erst recht im "direct law") logisch. Der Flieger macht in zunehmendem Maß (normal->alternate->direct), was der Pilot per Steuereingabe vorgibt, ohne das ganze zu hinterfragen. Wenn ich bei einer C172 auf voll schwanzlastig trimme, darf ich mich auch nicht bei Cessna beschwerden, dass ich gegen starke Ruderkräfte andrücken muss, um die Nase runter zu bekommen.
Was natürlich jetzt nicht heißt, dass da auch das Flugzeugverhalten seitens Airbus verbesserungsbedürftig sein könnte. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
In einem anderen Luftfahrtforum hatte jemand darauf hingewiesen, dass es duchaus möglich ist, dass die Piloten bewusst voll auf pitch-up gezogen haben.
Warum? Weil beim A330 im "normal law" falsche Steuereingaben korrigiert werden. Es ist also möglich, dass die Piloten mit Ziehen und TOGA einfach eine Minimalgeschwindigkeit erzwingen wollten und auf die automatische Korrektur vertrauten. Die Maschine war jedoch bereits im "alternate law", wo die Mindestfahrt nicht mehr überwacht wird.
Ich fliege nur kleine PPL-Kisten und Wirkungsketten der obigen Art sind mir fremd. Aber für mich klingt es plausibel. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Dann vergessen Sie mal nicht, dass die CDU die Grünen als die Dagegen-Partei "beworben" hat. Nicht, dass sie auf einmal Sympathisant aus Dagegen-Gemeinsamkeit werden ;-) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Schauen Sie doch mal auf die ICAO-Karte, wie viele Verkehrslandeplätze es so im Großraum Stuttgart gibt. Stuttgart - inzwischen sauteuer. Pattonville - massivst eingeschränkter Betrieb. Backnang - Graspiste. Und dann sind wir mit Karlsruhe und Schwäbisch-Hall schon in einer Augsburg-Entferung. Und das trotz (oder wegen?) 58 Jahren CDU-Regierung. Dann gibt es natürlich noch andere Großstädte in BaWü: Pforzheim, Heilbronn, Ulm - wo ist da der Flugplatz in der Nähe? Mannheim ist da die große Ausnahme. Ich denke mit Feindbild-Platitüden kommt man nicht weiter. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Hallo Herr Wildermuth,
>linken Organisationen und Parteien, welche die GA als >Paradebeispiel für die "verkommene Abzockergesellschaft" >anführen
Sie vergessen gerade die rechten Parteien, die eine Anti-GA-Haltung zur Eroberung der Lufthoheit über den Biertischen nutzen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Bei zwei Controllern fällt ja auch noch eine Redundanz weg: die Freigaben werden auf zwei unterschiedlichen Frequenzen erteilt, so dass die Crews keine Chance hatten, die parallele Clearance mitzubekommen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Hm, die Pro-GA-Order an die EASA kam doch vom Europäischen Parlament. Jetzt schießt ja anscheinend die EU-Komission via EASA gegen die GA. Ist da vielleicht ein Stellvertreterkrieg zwischen dem Europäischen Parlament und der EU-Komission am toben?
So oder so - ein gutes Neues Jahr. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Braucht ein Flugleiter für einen Luftraum F (darum handelt es sich ja vermutlich) überhaupt ein AZF? Immerhin gibt er ja nur Verkehrsinformationen weiter und erteilt keine Freigaben.
Soweit ich das sehe ist das rechtlich wesentlichste was er macht, VFR-Flieger darüber zu informieren, dass der Luftraum F aktiv ist und daher die höheren Sichtminima gelten. Und das ist eine VFR-Kommunikation.
Viele Grüße Jan [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
nur Lehrer und Beamte eine wirtschaftliche Verbesserung
Muss ich widersprechen. Der Großteil der Bundestagsabgeordneten sind Juristen. Macht die Sache vielleicht nicht unbedingt besser, ist aber so ;-) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Herr Brayer ("fliegerischer Beistand")
Was hatte denn besagter Herr Brayer für eine fachliche (=fliegerische) Qualifikation? Oder wurde das Thema gar nicht angesprochen? [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Bitte nicht voraussetzen, dass die handelnden Personen und Akteure logisch vorgehen.
Ich vergaß..... [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Hallo Herr Brill, eine Sache verstand ich nach dem Lesen Ihres Artikels nicht. Sie schrieben unter "Querschläger im Handelskrieg": "Das letzte öffentlich ausgetragene Gefecht drehte sich um ein bilaterales Abkommen zwischen der EU und den USA, das weitreichende gegenseitige Anerkennung von Wartungsarbeiten, Lizenzen und Zulassungen erlaubt hätte. Wie weitreichend diese genau sind, insbesondere im Bereich der Lizenzen, können wir nicht sagen, denn das sogenannte BASA (Bilateral Air Safety Agreement) liegt nicht vor. Fest steht jedoch, dass das BASA im Bereich der Werftbetriebe durch US-Gewerkschaftsinteressen gekillt wurde. Dabei ging es vornehmlich noch nicht einmal um die EU, es ging um Werftbetriebe in Südamerika; die Befürchtungen der Gewerkschaften in den USA richteten sich auf Lohndumping und Outsourcing."
Wie kann denn ein bilaterales Abkommen zwischen der EU und den USA ein Outsourcing nach Südamerika ermöglichen? Outsourcing nach Malta, oder Rumänien (um einfach mal südlich gelegene EU-Mitglieder zu nennen) wäre ermöglich - ganz klar. Und die Falkland Islands oder Französisch Guayana ginge auch. Aber wieso der Rest von Südamerika?
Danke schon mal fürs erläutern [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Auch von meiner Seite aus nochmals die besten Glückwünsche - diesmal im "passenden" thread.
Jan [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Immerhin hat der Herr Anwalt keine Abmahnungrechnung beigelegt....
Auch von mir übrigens viel Spaß und fröhliche Weiterungen mit der Kleinen/dem Kleinen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Hallo Herr Hitter,
mit der Recherchierbarkeit haben Sie natürlich recht... Ist ein zweischneidiges Schwert die Suchmaschinen auszusperren.
Viele Grüße Jan Nestler [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Hallo Herr Brill,
das mit der Google-Suche nach Klarnamen ist vielleicht sogar eine Anregung von Herrn Scheuerlein, die man umsetzen sollte.
Suchmaschinen kann man mit dem robots-exclusion-standard ausschließen (siehe z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Robots_Exclusion_Standard )
Viele Grüße Jan Nestler [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Wobei eine Lehre sollte man aus dem D-IBEX vielleicht doch ziehen und einfach mal im Hinterkopf behalten:
Wenn bei einer 2-Mot ein Propellor stehen bleibt, dann ist das in der Regel ein "statistischer Fehler" und der zweite Motor läuft statistisch gesehen noch ohne Probleme bis zur TBO durch. Es kann sich aber auch um einen systematischen Fehler handeln, so dass der zweite Motor auch bald stehen bleiben könnte. Einfach als eine Erwägung unter vielen.... [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Hallo Max, von der Ausgangsfrage ist der Thread schon lange weg. Denn bezogen auf die Ausgangsfrage reicht es ja schon, dass einer der Twin-Motoren himmelt. Und dann kann man - wenn man sich auf Deinen letzten Kommetar in Bezug auf den Ausfall eines Motors beim Startlauf bezieht - klar sagen, dass Twin gefährlicher als Single Engine ist.
Nur: Wenn man weiterdenkt kommt halt noch viel mehr rein.
Grüße Jan [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Ganz banal - ein CFIT, eine in flight collision oder ein Strukturversagen betrifft sowohl single engine als auch eine twin. Hängt alles nicht am Motor. Verändert aber die Crash-Wahrscheinlichkeit. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Damit, dass es kein Beleg sei, dass beide Motoren ausfallen müssen hast Du sicher recht.
Aber dennoch bringt es einen Aspekt hervor, der in der Diskussion untergegangen war: Es gibt Flugunfälle, die nicht am dem Motor als solchem hängen. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist bei Single und bei Multi gleich hoch und ist - denke ich - dazuzuaddieren. Das macht dann den anfangs unsichereren Flieger in Relation zum sichereren Flieger ein bisschen weniger unsicher. Oder einfacher - die Unfallzahlen nähern sich ein bisschen aneinander an. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Die Frage nach der Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls eines Motors ist für ein Flugvorhaben wenig relevant. Denn wenn Dir bei einer Twin ein Motor ausfällt, hast Du mit dem verbleibenden Motor immer noch einen besseren Gleitpfad abwärts, als wenn Dir das bei einer Single passiert. Wenn Du damit in eine Ecke kommst, wo Dir 10.000 ft zum Weiterflug ausreichen, hast Du gewonnen. Viele Grüße Jan [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Noch kurz der Hinweis: Nicht alle Nordseeinseln haben eine Tankstelle! [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Herr Brill, stellen Sie doch den Artikel in der aktuellen PuF über die Kosten zur Anreise zur ILA ein. Vielleicht liest das ja der eine oder ander Bürger/Entscheidungsträger/Journalist. Viele Grüße Jan Nestler [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
33 Beiträge Seite 1 von 2
1 2 |
⇢
|
|