|
|
|
|
|
Moin,
ich denke, die meinen schon den ausstellenden Staat und nicht die Behörde, da in den meisten Staaten nicht der Staat selbst (also die Aeromedical Section -LBA- im EASA speak), sondern ein Fliegerarzt dort (inkl. NZ und USA) das Medical ausstellt, bis auf wenige Ausnahmen.
Auf unseren EASA-medicals steht ja auch gar keine medical-ausstellende Behörde, sondern nur der Staat, der die Pilotenlizenz ausstellt. DAs ist selbst dann so, wenn das LBA das medical im Falle einer Klasse -1 Verweisung erstmalig ausstellt. In Australien war es bis vor kurzem so, dass der DAME nur die Untersuchung gemacht hat, alle Ergebnisse an die CASA schickt und ALLE Piloten ihr medical (als PDF) von der CASA bekommen.
Das ändert sich gerade. Zumindest die Klasse-2 Medicals werden gerade im Pilotversuch inerhaolb Australiens zunächst von einigen Fliegerärzten vor Ort ausgestellt... wir hier in D kennen es ja nicht anders.
Eine Frage email- an die CASA wird in der Regel schnell beantwortet...als keine Scheu, einfach hinschreiben und auf den Gegensatz hinweisen.
Gruß,
Oliver [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Hallo,
ich werfe mal ein paar aktuelle Details für das CoV ein (Quelle: https://www.casa.gov.au/standard-page/converting-overseas-licences):
- gleiche Behörden: NEIN! Es müssen Lizenz und Medical nur aus dem gleichen "contracting state" kommen, nicht von der gleichen Behörde:
"For JAA and EASA licenced pilots, please note that the CASA regulations currently require that a Licence and Medical certificate submitted with a Certificate of Validation or Special Licence application must be issued by the same contracting state."
- Beglaubigung von deutschen Dokumenten: Kann neben einem Notar auch ein DAME (australisch zugelassener Fliegerarzt "DAME") machen, in diesem Falle ich. Bitte pm zum Procedere an brock@hausaerzte-hummelsbuettel.de .
"Certification of documents can only be made by a Notary Public or a Designated Aviation Medical examiner (DAME) in your home country."
- ARN und ASIC (=ZÜP): bitte unbedingt rechtzeitig beantragen! Ohne ARN läuft in Australien gar nichts, ohne ASIC darf man nirgendwo auf etwas größeren Plätzen fliegen, die gucken da sehr genau hin.
- im Übrigen gibts in Australien schon seit einigen jahren auch auf sehr kleinen Plätzen random spot checks bezüglich Drogen und Alkohol!
Gruß aus Hamburg,
Oliver [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Danke für die Info. Da ja auch Mitbewerber Cirrus letzlich dem chinesichen Staat gehört, sind bald alle derzeitigen relevanten Marken in chinesischer Investorenhand (Continental, Mooney...) . Von Cirrus weiß ich aus erster Hand (war im August in Duluth) , dass sie nur das Kapital stellen, sich fachlich aber (noch?) nicht einmischen.
Die Frage ist: was passiert da eigentlich?
- Haben sie soviel Geld, dass sie es mal gerade in den nächsten emerging market (zumindest vor Ort in China) stecken?
- Ist das eine Art Luxuswettbewerb... wer hat die tolleren Flugzeuge (Analog zu den Scheich-Privatjets..)
- Möchte man nur einfach Einfluß auf die westliche Welt gewinnen, evtl. auch Abhängigkeiten und Monopole schaffen?
Kennt sich jemand ein bischen besser mit dem chineschen Wesen aus? Meines Wissens steht zu allererst das Kapital im Vordergrund (siehe auch die massiven Immobilienankäufe in Australien vor schon zehn Jahren) oder steckt politisches Kalkül dahinter?
Beste Weihnachtsgrüße,
Oliver [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Hallo alle,
ganz herzlichen Dank für eure ausführlichen Kommantare.
Werde mir nun doch wohl Aviation Exam zum "Schnuppern" gönnen und nächstes jahr mussich dann ja CAT nehmen.
Beste Grüße,
Oliver [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Moin Gemeinde,
vielen Dank für die Tips.
Meine zuküntige ATO arbeitet mit CAT, es ging mir ja nur darum, schon mal etwas "vorzulernen", wenn Zeit ist.. bevor es nächstes Jahr dann richtig losgeht.
Da fällt mir ein Gedanke zu neuem Thread ein:
"Sixpack"-Scan versus "Glas-Scan".
Viele sagen, dass man erst mit sixpack scannen lernen soll, es sei dann leichter, auf den Glas umzusteigen statt umgekeht... Eure Erfahrungen? Natürlichb lernt man auch auf reinem Glas, sicher zu fliegen, unsere Flotte hat aber beide Möglichkeiten.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Hallo,
nun möchte ich endlich mal mit meinem CB-IR anfangen.
Aus verschiedenen Gründen geht es praktisch wohl erst im nächsten Frühjahr los, der Theorieteil wird wohl bei der ATO mit der Software von CATS laufen... auch das wohl erst nächstes Jahr.
Da CATS nur als zeitbasiertes Abo-Modell läuft (ich glaube, max 18 Monate?), suche ich nun eine „dauerhaft“ nutzbare Software, idealerweise als iOS-App, um mich schon etwas in die Materie einzulesen. Die heisse Phase kommt dann erst nächstes Jahr, dann mit CATS.
Da gibts zB für schlanke 55€ die „EASA IR Instrument Rating Prep“ von Dauntless Software, man wirbt mit freien dauerhaften Fragen-Updates.
Hat das schon mal jemand aus der PuF-Gemeinde ausprobiert? Oder gibts Alternativen?
Gruß,
Oliver [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Moin,
Ich habe einen Klasse—1 Piloten, der schon vor zehn Jahren nach einem AMC—Besuch (dort Augenarzt) vom LBA höchstselbst die Auflage CC+VNL (also Kontaktlinse +Lesebrille) aufgrund eines Keratokonus (eine Art extreme Hornhautverkrümmung) als Sondergenehmigung ins Medical bekam. Muss auch jedesmal zum Augenarzt.
Geht doch.
Viele Grüße,
Oliver [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Mit "jeder" ist natürlich jeder Fliegerarzt gemeint. Wenn demnächst die europäische Medical-Datenbank kommt (ein Effekt des Germanwing-Ausschusses der EASA), ist es eh vorbei.
Um es nochmals klarzustellen:
Es kommt natürlich auf das Ausmaß der Sprachstörung an. Es muss nicht immer Frankfurt sein... aber auch an einem unkontrollierten Flatz mit viel Verkehr wünsche mir zügige Positions-Ansagen, wenn ich frage, wo die anderen Flieger in der Platzrunde sind, weil ich herade mal nicht sehen kann. Nur so ein Beispiel.
So, und nun bin ich mal auf den Kommentar gespannt, der diesen Wunsch nach Flugsicherheit unnötig oder illegitim findet... :-). [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Konstantin,
umgekehrt wird ein Schuh daraus:
BZF oder AZF prüft nur, ob Du die Sprechgruppen- und verfahren drauf hast... nicht, ob Du damit SICHER (i.S. von notfalls schnell, dann auch zuverlässig und verständlich) kommunizieren kannst.
Die Idee von Lothar "mehrere Fliegerärzte testen..." ist ganz schlecht, denn jeder muss eine Untauglichkeit ans LBA melden... wenn der nächste Dich dann für tauglich erachtet, hast Du ein Problem, denn das LBA wird hellhörig.
Der Fliegerarzt muss übrigens insgesamt entscheiden und kann, muss aber nicht Facharzt-Atteste 1:1 übernehmen. Am Telefon wird ein verantwortungsvoller Fliegerarzt auch keine go-nogo -Entscheidung treffen.
Achim: Definiere "leicht stottern". Du weisst selbst, dass es bei heavy traffic in der Platzrunde oder der CTR manchmal SEHR schnell mit der Kommunikation gehen MUSS...wenn, man aber zB. fünf Sekunden braucht, um ein bestimmtes Wort zu beginnen, legt der Airliner im Final in der Zeit schon mal ca. 330m zurück... .
Wertvolle Zeit.... nur mal so als Gedankenanstoß.
Oliver [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Done... als "expat" unterschrieben [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Sehr enttäuschend:
Für Privatpiloten immer noch keine elektronische Flugbuchführung möglich... Frage an das Ministerium: WARUM NICHT? [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Leider weiß ich auch nichts Produktives beizusteuern, letztes Jahr waren wir auf Jersey und parkten neben der 2-COOL.
Hach, und das auf einer schönen SR22G6...
Oliver [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Ha, genauso versuche ich es auch immer!
Was auch sehr gut geht:
Schon mal eine Woche eher losfahren, eine Woche vor Ort dann nur alleine da sein und fliegen. Da ist dann auch Zeit für Extras wie Validation machen, mal Hubi auszuprobieren oder z.B. ohne schlechtes Gewissen auf den US-Flugzeug-Scapyards herumzustreunen :-) ).
Hinterher kommt die Freundin nach, sie trifft auf einen extrem entspannten Partner und der gemeinsame Urlaub kann beginnen. Funktioniert gut.
Gruß,
Oliver [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Ich weiss nur, dass wir Fliegerärze eine Medicalkopie mit Name und Geb.-Datum an das Referat L 5 des LBA schicken müssen... von dort gehts angeblich an die zentrale Luftfahrerdatei... soll nun im 4. Quartal auf eine Softwarelösung umgestellt werden.
Ruf doch mal in BS an oder schicke einen Brief?
Oliver [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
... ich zitiere mal kurz aus der Fachinformation von Scopolamin (https://www.gelbe-liste.de/produkte/scopoderm-tts-membranpflaster_5470/fachinformation):
4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
Also... KANN gutgehen, muss ews aber nicht.
Kollegialer Gruß,
Oliver
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Edgar, das gilt m.W. nur für die Papierkarten.
Guter und gangbarer Weg:
Garmin V#FR-Karten (sind eh im Pilot mit dabei) und ggfs.
DFS VFR-ICAO-Karte (allerdings keine Vektorgraphik)
und
Jeppesen VFR-Anflugkarten elektronisch.
Geht gut.
Oliver
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Hallo Edgar,
wenn Du die VFR Abflugkarten bei Jepp für Garmin Pilot abonnierst, kannst Du diese auch auf die Garmin VFR-Karte oder ICAO-Karte legen! Funktioniert gut!
Es gibt nur noch einen bug:
Wenn man beide Abos hat (Jepp VFR Anflugkarten UND die Garmin IFR Approach Plates, werden leider nicht beide unter "Charts" zur Auswahl angezeigt. Soll aber in Arbeit sein.
Gruß,
Oliver [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Wäre mal eine Anfrage beim LBA wert. Seit 1.7. müssen wir als Fliegerärzte jedenfalls wieder Namem mit übermitteln. Von daher weiss das LBA, wer ein Medical,bekommen hat. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Hmmm.... Ist das immer noch so?
seit der LuftVG-Änderung zum 1.7.16 bekommt das LBA ja nun wieder Medicals MIT Namen und muss diese an die zwntrale Luftfahrerdatei ebendort weiterleiten.
Also eigentlich wie zu JAR-Zeiten.
Gruß,
Oliver [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Momentan ist ein Bug noch ungelöst:
Ich nutze Garmin FliteCharts für IFR, die sind nach Installation der Jepp Karten nicht mehr anwählbar und erscheinen erst wieder, wenn man die Jepp Karten deaktiviert; das ist von Garmin auch so beschrieben ("primäre Chart source Jeppesen").
Mit Jepp IFR und VFR wurde (hier im Forum) beschrieben, dass nur eins von beiden angezeigt wird; das muss noch nachgebessert werden.
Genau deshalb habe ich Garmin D gestern angeschrieben... und heute die Antwort bekommen, das Problem sei bekannt und es werde bereits an einem Update gearbeitet.
Ausserdem hatte ich ihnen geschrieben, dass in der aktuellen SafeTaxi Chart von EDDH noch nicht der aktuelle Jepp-Stand wiedergegeben ist... wird auch weitergeleitet. Schnell reagieren tut sie, die Dame von Garmin in D.
Oliver
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Da hätte ich auch was:
Bisher hatte ich Garmin Pilot mit ICAO-Karte und zwangsläufig noch den Papier-Bottlang.
Umstellen auf das elektr. Abo war nach einem Anrug bei Jepp problemlos, ein paar Stunden später kam der key für Garmin Pilot. Funzt auch. Haben es mit der Restlaufzeit der Papierversion verrechnet. Ingesamt nur wenig teurer.
Allerdings gibt es noch einige "Macken" in dieser ersten Version:
... es ist nur eine Installation auf einem Gerät möglich "single seat")... weitere Lizenzen müssten je nach Anzahl der Geräte extra gekauft werden. Garmin ist da besser, die erlauben zwei Installationen.
... es ist für die VFR-Version (Anflugkarten) nur Europa gesamt möglich, das Inhaltsverzeichnis der Jepp manuals ist nicht referenziert, sondern plump hintereinander in einem Riesen PDF mit jeweils über 1000 Seiten, keine Suche möglich. Gaaaanz schwieirg, im allgemeinen oder länderspezifischen Teil etwas zu finden.
... man kann leider entweder nur die Garmin Flitecharts ODER die Jepp VFR charts darstellen... das ist bei Flugrfegelwechsel manchmal blöd. Umstellen geht nur durch "deaktivieren " der Jepp-Lizenz und späteres reaktivieren.
Habe es schon mal an Garmin zurückgemeldet.
Aber immerhin, jetzt bin ich das Papier los und die VFR-Anflugkarten werden exakt und georeferenziert in die Garmin- oder ICAO-Karten eingeblendet.
Oliver [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Hallo Johannes,
vielen Dank für Deine Recherche, erhellt schon ein wenig.
Ist jemand aus dem Forum mal qwieder sowieso bei seiner Behöred und könnte mal nebenbei fragen, wie die das sehen?
Oliver
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Hallo geneigte Forumleser...
heute hatte ich mit einem anderen Piloten eine interessante Diskussion:
Als ich ihm das Medical ausstellte, gab es bei uns zwei Fragen zum Feld IX im Medical "Ablaufdatum dieses Zeugnisses":
- Steht als Ablaufdatum z.B. "09.07.2016", darf ich dann an diesem Tag bis 23:59 Uhr fliegen, bzw. besitzt das Medical solange Gültigkeit? Oder gehts dann schon nicht mehr ab dem Vortag 23:59 Uhr?
- Eher scherzhaft... aber in der Fliegerrei gilt ja immer UTC: Gilt das auch für Ablaufdaten in Medicals??? Oder zählt immer local time? Wenn ja, kann ich mich bei meiner Validation in Australien darauf berufen, daß ja in Europa evtl. noch der gültige letzte Tag ist, während vor Ort in Waggawagga schon der nächste, nicht mehr gültige Tag angebrochen ist... ;-) ?
Der Menschenverstand eines Zeugnis-Inhabers geht natürlich von Gültigkeit inkl. des angegebenen Tages aus... aber wo steht das?
Richtig toll wäre, wenn jemand aus dem Stand hier Rechtsgrundlagen dafür wüsste... sonst müsste man mal die zuständige Luftfahrtbehörde (oder LBA oder EASA...) mit solchen Fragen an den Rand des Wahnsinns treiben.
Gruß,
Oliver [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Hallo Thomas,
dazu kann ich aus eigener Erfahrung etwas sagen:
Ich habe mal vor ein paar Jahren eine Dienstreise allein per selbstgeflogenem Flugzeug machen wollen und habe schriftlich die entsprechende Berufsgenossenschaft angefragt, ob ich denn wie auf einer gewöhnlichen Dienstreise per Auto versichert wäre.
Schriftliche Antwort: Ja, kein Problem... man ist auch im Privatflugzeug versichert. Einzig sehr exotiache Fortbewegungsarten wie Skateboards oder Paraglider seien nicht versichert.
Das dazu.
Gruß,
Oliver [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Alter Ärztespruch, etwas abgewandelt:
Im Internet und durch die Hose stellt man keine Diagnose.
Mit anderen Worten: Seriöse Antworten aufgrund dieser Schilderungen sind nicht zu erwarten.
Oliver [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
|