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Alle Beiträge von: Alexander Patt [pattale1]


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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu G-reg in Deutschland und BREXIT?
2. April 2017: Von Alexander Patt an  Bewertung: +4.00 [4]

Eigenartig, ich habe zwei Jahre in England gearbeitet und mich ausgesprochen wilkommen gefühlt. Natürlich ist das auch nur anekdotisch und statistisch nicht relevant.

"warum hat sich niemand in der weltgemeinschaft dafrü stark gemacht, daß D alle

kriegsschulden erlassen werden? auf diese antwort wäre ich gespannt!"

Da es nicht viele andere Länder gibt, die in nur einem Jahrhundert zweifach quasi die ganze Welt in vorher so nie dagewesene, brutale Kriege gezerrt hat, müsstest Du die Antwort doch fast allein finden können?

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu G-reg in Deutschland und BREXIT?
1. April 2017: Von Alexander Patt an  Bewertung: +5.00 [5]

Eine beliebige, aber halbwegs begründete zu Meinung vertreten ist in DE, auf gelegentlich verblüffende Weise, garantiert und wird in vielerlei Hinsicht unterstützt.

Geschichtliche Fakten (wider besseres Wissen) zu leugnen dagegen absolut nicht.

Beides hat nicht das Geringste miteinander zu tun.

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Bundestag hält an der ZÜP für Privatpiloten fest
9. Februar 2017: Von Alexander Patt an Achim Beck Bewertung: +2.00 [2]

Als durchschnittlich gebildeter Erwachsener kannst Du doch unmöglich derart verblendet sein, dies tatsächlich zu ernsthaft anzunehmen...?

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Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu RP Karlsruhe erschwert den IFR-Betrieb in Mannheim
4. Februar 2017: Von Alexander Patt an Willi Fundermann Bewertung: +1.00 [1]

Die eine "reale" Landung in 24 Monatenmachen wir ohnehin, die Simulator-Trainings sind selbstauferlegt - und meiner Ansicht nach absolut sinnvoll. Gesunder Menschenverstand ist auch in hochregulierten Umgebungen nicht verboten.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu RP Karlsruhe erschwert den IFR-Betrieb in Mannheim
4. Februar 2017: Von Alexander Patt an Erik N. Bewertung: +2.00 [2]

Der geht alle sechs Monate in den Simulator und übt. Je nach Wetter und Flugzeugmuster kann die Gegend tatsächlich recht kompliziert werden.

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Sonstiges | Beitrag zu Mal ne Rettungsinsel ausprobieren
31. Dezember 2016: Von Alexander Patt an Wolff E.

Da hab' ich mich da wohl ungeschickt ausgedrückt, meinte das eigentlich total positiv: Du hast ein wirklich tolles Flugzeug ausgesucht!

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Mal ne Rettungsinsel ausprobieren
31. Dezember 2016: Von Alexander Patt an Wolff E.

Trotzdem ein tolles Flugzeug, finde ich!

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Sonstiges | Beitrag zu Mal ne Rettungsinsel ausprobieren
31. Dezember 2016: Von Alexander Patt an Tee Jay Bewertung: +1.00 [1]

Durch die Auslegung des PA30-Flügels auf Effizienz statt Gutmütigkeit ist bei diesem Muster der Übergang von Fliegen zu Nicht-Fliegen mit ganz ausgefahrenen Klappen recht spontan - was für eine Notwasserung eher hinderlich wäre. Daher wird hier die größere Energie während des Aufsetzens zugunsten einer besseren Kontrolle der Sinkrate in dieser Phase in Kauf genommen, allerdings als musterspezifischer Kompromiss.

"selbstverständlich" ist für die allermeisten anderen Muster nicht korrekt.

Gruß, Pattex

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Actioncam legal anbringen (außen) – FAA STC (AML) Eagle360
14. Dezember 2016: Von Alexander Patt an Malte Höltken

Danke Malte für die interessante Zusammenfassung - sehr schlüssig, finde ich!

Grüße, Pattex

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Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Actioncam legal anbringen (außen) – FAA STC (AML) Eagle360
13. Dezember 2016: Von Alexander Patt an Lutz D. Bewertung: +1.00 [1]

Hallo Malte,

was Du erläuterst ist natürlich absolut schlüssig und in jeder Hinsicht sinnvoll! Allerdings sträubt sich (selbst mein) "gesunder Menschenverstand" ein wenig, dies als tatsächloch notwendig hinzunehmen - allerdings mag das auch auf jahrelangen, unformalen Erfahrungen beruhen...

Leider schaffe ich es gerade nicht, ein Bild einzufügen? Daher dieser "Link":

meanwhile in canada gopro

Herzliche Grüße aus dem verschneite Moskau & hoffentlich bis bald,

Pattex

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Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Motorausfall beim Start, Rückkehrkurve
22. November 2016: Von Alexander Patt an Tee Jay Bewertung: +1.00 [1]

Das hier ist vollkommen unangemessen, unsachlich und der Disskussion überhaupt nicht zuträglich - ich konnte trotzdem nicht widerstehen...

https://www.youtube.com/watch?v=wFPuXe5Lwx0

Ich gelobe Besserung.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Motorausfall beim Start, Rückkehrkurve
20. November 2016: Von Alexander Patt an Erwin Pitzer Bewertung: +1.00 [1]

"wer von den ganzen postanten, die hier zum teil auch viele binsenweisheiten labern oder nur nachplappern was ihnen einmal in der flugschule eingetrichtert wurde, hat schon einmal, so wie ich, seine mindesthöhe für eine umkehrkuve selbst erflogen ?"

Ich natürlich auch, ebenso wie offensichtlich die allermeisten anderen "Postanten", sonst könnten wir uns ja nicht derart "in schwarmflatulenz" ausbreiten. Aber das steht ja eigentlich auch schon in Dutzenden von Beiträgen.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Motorausfall beim Start, Rückkehrkurve
20. November 2016: Von Alexander Patt an Erwin Pitzer

Durch seine Verallgemeinerungen hat er das.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Motorausfall beim Start, Rückkehrkurve
20. November 2016: Von Alexander Patt an Raimund Schäfer Bewertung: +6.00 [6]

Absolut! Aber genau diese Kollegen müssen wir ja auf einen Kenntisstand bringen, der sie zu sicheren Luftfahrern macht!

Es mag schräg klingen, aber wenn ich einen Prüfungs-Aspiranten nicht so weit bringen kann, dass ich ihm meine Tochter (obwohl sie wirklich souverän fliegt) anvertrauen würde, dann melde ich ihn nicht zur Prüfung an. Die Kollegen nehmen den vermeintlichen Mehraufwand gern in Kauf und fühlen sich später recht komfortabel.

In der Folge fliegen sie dann auch überraschend viel - statistisch erwerben 76% ein eigenes Flugzeug (bezogen auf meine 31 Jahre FI-Erfahrung).

Viele Grüße, Pattex

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Motorausfall beim Start, Rückkehrkurve
20. November 2016: Von Alexander Patt an Christian Schuett Bewertung: +1.00 [1]

Ich werde mich darum kümmern.

Grüße aus London, Pattex

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Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Motorausfall beim Start, Rückkehrkurve
20. November 2016: Von Alexander Patt an Tee Jay Bewertung: +2.00 [2]

"A successful turn back to the runway is beyond the capabilities of the student at this stage, but may be discussed in future lessons."

Vielleicht hab' ich das gerade überlesen, oder Du hast es nachträglich hinzugefügt - anyway:

genau das ist der Haken: Jemand, der 800 Landungen pro Jahr, hauptsächlich an seiner Homebase und auf bekannten Mustern macht, kann eine Umkehrkurve und andere Manöver quasi beliebig abrufbar abschätzen und einsetzen, das jedoch jemandem schmackhaft zu machen, der vielleicht 12h in zwei Jahren fliegt, ist absolut nicht zielführend.

Aber was rede ich Dir zu...

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Motorausfall beim Start, Rückkehrkurve
19. November 2016: Von Alexander Patt an Tee Jay Bewertung: +7.00 [7]

Ernsthaft TJ?

Keine Substanz, keine Fehler benannt? Tatsächlich? Ich muss offensichtlich sehr intensiv an meinen Formulierungen arbeiten. Derart missverstanden werde ich sonst eher nicht.

Die geringe Anzahl meiner Beiträge liegt darin begründet, dass ich mich nur sehr ungern (weil ungelenk) äußere. Quasi nur, wenn ich es für absolut unvermeidlich halte.

Ich würde Dich unbeschreiblich gern nicht enstnehmen können - leider folgen Dir zu viele Leute blind, als dass ich das klug finden könnte.

Es ist für Dich sicher verblüffend, aber es gibt es Instanzen, die meine Sichtweisen ernstnehmen - höchstwahrscheinlich, weil sie auf Erfahrung und Wissen beruhen, dass nicht von mir stammt, sondern die gesamte Luftfahrtgeschichte abbildet.

Um meine Klarheit zu erläutern (weder interessant für Dich, noch verständlich, ich weiß): ich habe bei dem 2003-Unfall buchstäblich und physisch Blut an den Händen und es wird schlichtweg nicht nicht noch einmal passieren, dass ich meiner formalen Verantwortung nicht gerecht werde. Ich hätte vermutlich verhindern können, dass der damalige Verursacher Fluglehrer wird. Aus falsch verstandener Höflichkeit habe ich das nicht umgesetzt - bereue es bis heute und es wird mir sicher nicht noch einmal unterlaufen.

Gruß, Pattex

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Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Motorausfall beim Start, Rückkehrkurve
19. November 2016: Von Alexander Patt an Tee Jay Bewertung: +9.00 [9]

Hallo TJ,

die folgenden Sätze formuliere ich nur ausgesprochen ungern, aber da ich, wie vermutlich fast alle hier, mittlerweile müde bin, Dir mit simplen Fakten zu begegnen, neige ich zwar eigentlich dazu, z.B. Wolff zuzustimmen und nicht weiter auf Deine verquereren, auf solidem Halbwissen basierenden Publikationen einzugehen (auf meine Einwürfe reagierst Du ja ohnehin nicht - vermutlich sind sie Dir nicht genügend qualifiziert), aber leider wissen wir alle mittlerweile von Deinem Wirken und tragen damit eine gewisse Mitschuld, falls einer Deiner Schüler/Leser zukünftig in einen leicht vermeidbaren Unfall verwickelt ist. Da ich soetwas schon einmal sehr direkt miterleben musste (2003/EDLD; C42 übrigens; zwei Tote) ohne es durch vorherige, intensive, persönliche Ansprache verhindern zu können, möchte ich in Zukunft dieser Sorge ungeheuer gern entgehen. Es ist zwar schon ein paar Monde her, aber als ich mich für verschiedene Lehrberechtigungen fortbilden sollte/wollte, wurde durchaus die Frage nach der charakterlichen Eignung gestellt (und damit war sicher nichts wie die ZÜP gemeint). Ein wesentliches Element hierfür, die Offenheit für Selbstkritik, kann ich aus Deinen Beiträgen beim besten Willen nicht herauslesen. Daher zweifle ich Deine grundsätzliche Eignung als Lehrer, trotz ansonsten brauchbarem Hintergrund an.

Etwas reduzierter, vielleicht unmissverständlicher formuliert: Teile Deiner Ausbildungsinhalte sind, nach weltweiter, jahrzehntelanger Erfahrung definitiv falsch, gefährlich und vergrößern das Gesamtrisiko Deiner Schützlinge in unverantwortlichem Ausmaß. Bitte sieh' davon ab, das fortzuführen. Wenn "wir" Dich in diesem ungeheuer wohlwollenden Umfeld nicht stoppen können, müsste es sonst vermutlich eine andere Instanz tun.

Gruß, Pattex

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Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Motorausfall beim Start, Rückkehrkurve
17. November 2016: Von Alexander Patt an Tee Jay Bewertung: +16.00 [16]

Hallo TJ,

Dein extrovertierter Wunsch nach Vermittlung von sicherem Fliegen ist mehr als ehrenwert, Deine Art der Präsentation erscheint auf den ersten Blick immer seriös und ausgewogen, meist sogar (von grammatikalischen Details abgesehen) ausgesprochen gut formuliert - meinen aufrichtigen Respekt dafür! Gerade in dieser Art der Präsentation verbirgt sich aber auch ein erhebliches Risiko für unbelastete Leser.

Die, oft eher einseitigen; "Diskussionen" mit Dir sind für viele hier im Forum überwiegend mühselig und unerfreulich - insbesondere, weil Du nur sehr ungern auf fachliche Einwände eingehst. Falls doch, vermischst Du oft Physik und Bauchgefühl - eigentlich eine tolle Sache, aber eben nur basierend auf den richtigen Grundlagen und Erfahrungen (die Dir bislang nicht im erforderlichen Maß zur Verfügung stehen). Wenn in Deinen Beiträgen beispielhaft grobe, sachliche Fehler angemerkt werden, versuchst Du, sie mit hinkenden Vergleichen ins Lächerliche zu ziehen. Kritikfähigkeit ist offensichtlich nicht unbedingt Dein Steckenpferd, im Gegensatz dazu urteilst Du häufig mit Verve über Sachgebiete, die Dir eher unbekannt sind (siehe z.B. Turnrate verschiedener Muster). Im Ergebnis ist Dein Argumentation in solchen Fällen dann schlicht falsch.

Eins Deiner Lieblingsargumente scheint die fehlende Erfahrung Deiner Kritiker bezüglich verschiedener Flugzeuggattungen zu sein: Ich bin absolut sicher, Du wärst verblüfft, wüsstest Du etwas genauer, auf welcher Grundlage Dir entgegnet wird.

"Solltst Du einen Fehler irgendwo entdecken, bitte, feel free - Du wärest nicht der erste und btw. Du wirst auch keinen finden."

Davon abgesehen, dass dieser Satz sich selbst widerspricht: Arrogance kills. Wer sich immerzu sicher ist, fehlerlos zu sein, bewegt sich quasi mit Lichtgeschwindigkeit auf eine dramatisch unkomfortable Situation zu.

"...selbstverständlich gehören hierbei alle Optionen und Risikoabwägungen - inklusive der verbotenen Umkehrkurve - auf den Tisch."

Ja und Nein: Alle Optionen zu besprechen, zu erwägen, vorzustellen und beispielhaft zu trainieren und ist großartig (aber eher Standard)! Eine Option wie die Umkehrkurve aus zu niedriger Höhe, die sich in Jahrzehnten als unbrauchbar und erheblich zu häufig als tödlich erwiesen hat, für durchschnittlich geübte Piloten in den Vordergrund zu rücken, ist einfach fahrlässig und inkompetent. Das mag für einen Stammtisch-Redner halbwegs verzeihlich sein, für einen aktiven Fluglehrer sicher nicht.

"Mein persönliches Limit bei einer C42 liegt bei 400 Fuß."

Du beziehst Dich so gern auf den Artikel von Ralph Eckardt - bei genauem Lesen ergibt sich allerdings, dass es ihm im Wesentlichen um die Vermittlung der Kenntnis aller Möglichkeiten für ein ausgesprochen situationsbezogenes Briefing vor dem Abflug geht. Eine grundsätzlich festgelegte Entscheidungshöhe, ohne Berücksichtigung der aktuellen Gegebenheiten sieht er ausdrücklich nicht vor. Dazu kommt, dass seine Schüler sicher von seinem beruflichen Hintergrund profitieren und deutlich mehr Trainingszeit aufweisen können, als rechtlich gefordert.

Ich wünsche mir, Dir, aber viel mehr Deinen Lesern und Schülern, dass Du Deine Haltung nochmals überdenkst und in Erwägung ziehst, dass Du und Dein Mitstreiter falsch liegen könnten.

Grüße aus London,

Pattex

P.S.:{Bei nochmaligem Durchlesen erscheint mir mein Einwand im Tonfall mehr als überheblich, mir fehlen aber leider die sprachlichen Möglichkeiten, das angemessener zu formulieren - schade.}

P.P.S.:{Mir scheint gerade, als hätte ich etwas in dieser Art schon mal geschrieben - mit wenig Anklang offensichtlich...}

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Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Wieder...
3. November 2016: Von Alexander Patt an Dr. Thomas Kretzschmar Bewertung: +3.00 [3]

Selbstverständlich kann jeder für sich selbst beliebige Risiken eingehen, allerdings haben (gerade in hochreglementierten Umfeldern wie der Luftfahrt) auch unnütze und leicht vermeidbare Unfälle Folgen für andere Mitstreiter - zumindest für zukünftige Regulierungen und in der öffentlichen Wahrnehmung. Daher möchte ich Deine Sichtweise nicht unkommentiert lassen.

"Unabhängig davon, dass der Gesetzgeber mit seinen Limits auf der sicheren Seite sein muss, macht es schon einen Unterschied, ob ich mit 80kt und 2 Tonnen kurz vor der Landebahn raus komme oder mit 145kt und hunderten Tonnen da ankomme. Die 2 Tonnen kann ich auch kurz vor der Landung davon überzeugen, dass sie noch Fehler korrigieren kann. Und es bleibt die doppelte Zeit zu reagieren."

Wenn Du in den 2 Tonnen eine ähnlich akkurate und selbstkritische Navigationsausrüstung hättest, wie sie für CAT II/III zugelasene Flugzeuge gefordert ist, wäre Deine Einschätzung, die doppelte Zeit zur Fehlerkorrektur zur Verfügung zu haben sicher korrekt, nur musst Du ohne diese Hilfen größere Ablagen mit nur einem Paar Augen und Hände spontan erkennen und ausgleichen - ich wäre ernsthaft beeindruckt, wenn Du das immer mit gleichbleibender Qualität könntest, besonders ohne intensives, strukturiertes Training.

"Und letztlich hat das ganze natürlich auch was damit zu tun, welche Risikobereitschaft man selber hat. Ein Lufthanseat fliegt ja bei dubiosem Wetter nur, wenn am Destination CAT III möglich ist. [...] So denkt Lufthansa und Co. Die Praxis sieht aber anders aus. Bei der Business Fliegerei, bei den Inselfliegern, in allen Büschen in Alaska und Afrika."

Natürlich denken Lufthansa und Co so - Risikovermeidung (besonders wenn diese Risiken Passagiere beträfen, die gar nicht einschätzen könnten, welcher Gefahr sie sich eventuell aussetzen) hat sich als Hauptwerkzeug zur Vermeidung von Toten nachhaltig bewährt. In der Businessfliegerei gab und gibt es sicher schwarze Schafe, allerdings schaffen es die sehr wenigen Kollegen, die vermeintlich ohne Regeln auskommen, verblüffend schnell in Unfallberichte. Genau deshalb unterscheidet sich die Haltung der Akteure in den verschiedenen Sparten der Berufsluftfahrt seit 25 Jahren immer weniger.

"Der werfe den ersten Stein (unter den nicht Lufthansafliegern), wer nicht seine Grenzen auslotet, wenn er begeisteter Flieger ist und nicht nur Lizenzinhaber.

Im Übrigen macht auch die Herausforderung Spass.

Wäre doch langweilig, immer nur mit Autopiloten das Wetter zu meistern, selber mal an die Limits gehen (wenn ich nicht die Verantwortung für Passagiere trage) Sonst gäbe es nicht soviele Adrenalinjunkies, auch unter den Fliegern."

Unter Hardcore-IFR-Bedingungen experimentell seine Grenzen auszuloten halte ich für eine eher unglückliche Idee, da Fehler nicht zum Erkenntnisgewinn, sondern gelegentlich zum Tod führen. Die Fliegerei bietet eine Fülle von phantastischen Möglichkeiten, die eigenen Grenzen kennenzulernen und lebenslang zu erweitern: Formationsspringen, Kunstflug, Streckensegelflug, um nur eine winzige Auswahl zu nennen. Allerdings kann man bei all dem seine Grenzen ankratzen und verschieben, ohne ein lebensbedrohliches Risiko einzugehen oder dabei Aufregungspotential einzubüßen. Aus Deiner Aufzählung von Fliegerlegenden kenne/kannte ich nur Bob Hoover und Matthias Dolderer - beide würden niemals ein Risiko eingehen, dass sie nicht vollständig einschätzen und beurteilen könnten und zuvor unter sicheren Bedingungen bis zur vollständigen Beherrschung geübt hätten. Und bei beiden bin ich mir absolut sicher, dass die Fliegerei sie niemals gelangweilt hat.

Gruß, Pattex

(Wespe, nicht Lufthansaflieger, begeisterter Flieger)

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Avionik | Beitrag zu Das übliche: Avionik Um(Hoch)rüstung
2. Oktober 2016: Von Alexander Patt an Erik N. Bewertung: +2.00 [2]

Dieser "Joghurtbecher" (als nur ein Beispiel von vielen) sieht 44 Jahre nach dem Erstflug mehr als ansehnlich aus (finde ich), ist weit davon entfernt jemals Plastikmüll zu werden und fliegt wunderbar!

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Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Motorausfall beim Start, Rückkehrkurve
15. September 2016: Von Alexander Patt an  Bewertung: +3.67 [4]

Vielleicht passend zu Deinem Beitrag Alexis, aber natürlich total Off Topic (und definitiv nur anzusehen, falls jemand wirklich Zeit zu entbehren hat und auf eher schräge Comedy steht):

https://www.youtube.com/watch?v=KtYkyB35zkk

"...By definition, I begin
Alternative Medicine, I continue,
Has either not been proved to work,
Or been proved not to work.
Do you know what they call alternative medicine
That's been proved to work?
Medicine."

Tim Minchin, Australia

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Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Motorausfall beim Start, Rückkehrkurve
15. September 2016: Von Alexander Patt an Malte Höltken

Au ja, da bin ich auch gern dabei!

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Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Motorausfall beim Start, Rückkehrkurve
14. September 2016: Von Alexander Patt an Tee Jay Bewertung: +7.00 [7]

Beweisen möchte ich nichts, es ist nur erschreckend, dass Du Halbwissen weitergibst und Dich damit völlig im Reinen fühlst. Theorie ist Dir gleichgültig, fast scheint sie Dich anzuwiedern - das hast Du ja genügend oft angemerkt. Ohne solde theoretische Basis kann es allerdings keine brauchbare Praxis geben. In einer Ausbildungssituation verbietet sich das erst recht.

In Deinen Blog hast Du ja einige Anregungen aufgenommen, und besonders das Hervorheben von Situationsbezogenen Briefings gefällt mir. Allerdings ist das in den Flugschulen, die ich kenne, absoluter Standard und muss eher nicht neu gedacht werden.

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Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Motorausfall beim Start, Rückkehrkurve
14. September 2016: Von Alexander Patt an Tee Jay Bewertung: +6.00 [6]

"Nickwinkel, AOA, süss..."

Ernsthaft? Süffisantes Ignorieren von theoretischen Grundlagen gehört zu Deinem/Eurem Grundverständnis vom sicherem Fliegen? Und das möchtet Ihr anderen vermitteln?

Chapeau...

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