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Alle Beiträge von: Peter Richard Männer [peterrm]
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Vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Anlaufstellen und Empfehlungen!
Es gibt offenkundig Überschneidungen bei der Literatur (genau das habe ich gesucht) und Anhänger bewegter Bilder. Ich würde eher mit ersterem beginnen für eine Grundlage und letzteres zur Fortsetzung betrachten :-) Aber das ist natürlich eine persönliche Sicht und andere Einsteiger mögen es anders sehen.
Die Antworten haben mir sehr weitergeholfen und ich wünsche allen ein angenehmes Wochenende! [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo zusammen,
auf Anhieb habe ich über die Suche im Forum keine aktuellen Diskussionen dazu gefunden, weswegen ich über Empfehlungen von bereits Erfahreneren dankbar wäre.
Als Einsteiger trage ich mich mit dem Gedanken, nächstes Jahr eine LAPL (potentiell PPL) Ausbildung zu starten und verfüge über bisher keine Erfahrung mit Mechanik, würde mir das aber im Zweifel gern aneignen.
Nun würde ich mich über den Winter gern einmal mit den theoretischen Grundlagen der Fliegerei vertraut machen, um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, ob auch komplette Einsteiger wie ich dem Thema gewachsen werden könnnen.
Hatte jemand in dieser Runde in den letzten 10 Jahren eine ähnliche Ausgangsposition wie ich und hat bestimmte Literatur als sehr hilfreich für die erste Orientierung wahrgenommen?
Es geht mir vor allem darum, einen 360 Grad Überblick zu den wichtigen Themen für Einsteiger zu gewinnen (also im Zweifel nicht um Literatur allein zur Vorbereitung für eine Theorie-Prüfung).
Für Empfehlungen bedanke ich mich natürlich sehr!
Viele Grüße Peter [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Eingaben! Daraus habe ich eine Menge Anregungen entnommen und einen Praxisabgleich bekommen. Die Punkte hinsichtlich "Der Weg ist das Ziel" mit kleineren Geschwindkeiten klingen gut, wie angeführt aber gleichzeitig alles andere als erholsam. Vielen Dank für den anschaulichen Praxisbericht zu einem Trip in den Süden! Interessant auch die Erläuterungen zu den benötigten technischen Komponenten bei größerer Höhe, die natürlich preistreibend wirken. Ein Gebraucht Modell ist ebenso ein valider Punkt. Mich hat vor allem das viel größere Netz an Landebahnen gereizt, um sich den Kontinent zu erschließen, weit abseits der großen Verkehrsflughäfen. Und ja, die 400km/h waren keine festgenagelte Größe, mehr zur Orientierung. Mit 300 wäre auch sehr viel gewonnen. Hinsichtlich Fixkosten logistisch muss ich mich tatsächlich noch einlesen, das ist sicher nicht zu unterschätzen. Die Angaben zu den Stückzahlen waren sehr hilfreich. Da liegen offensichtlich noch Welten zwischen Automobil und Fluggeräten. Da bleibt dann nur der fromme Wunsch, dass mehr Nachfrage entsteht und so der Individualcharakter mehr und mehr zugunsten einer serielleren Fertigung weicht. Einzig die historische Komponente erschließt sich mir noch nicht 100%ig. Ich habe auch dabei vor allem an Kleinflugzeige gedacht, die offenkundig ohne technische Entwicklungen wie Druckkammern oder Sauerstoffzufuhr größere Geschwindigkeiten erreicht haben. Da wäre dann wirklich die Frage, weswegen das seinerzeit in den 40ern für viele tausend Flugzeuge in mutmaßlich geringerer Flughöhe geklappt hat, aber heute nicht mehr so (ohne Komponenten für hohe Flughöhe) angeboten wird. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo zusammen, Als absoluter Nicht-Kenner der Fliegerei habe ich eine Verständnisfrage an erfahrene Flieger, die mir schon lange unter den Nägeln brennt. Von Eurer / Ihrer Einschätzung hängt ab, ob die Fliegerei etwas für Menschen mit meiner Herangehensweise und meinen absehbaren finanziellen Möglichkeiten ist. Deswegen würde ich mich sehr über Einschätzungen zu den nachfolgenden Punkten freuen und bedanke mich fürs Durchlesen! Ich muss etwas ausholen, um den Kontext meiner Verständnisfrage einzubringen: Bisher habe ich aus Spaß fliegend nur Gleitschirme genutzt. Tragschrauber habe ich mir in der Praxis angeschaut, um auch kleinere Strecken zu bewältigen. Diese sind aber doch eher nur für Distanzen unter 300km geeignet, also auch mehr Spaßfliegerei. Wenn ich mir (in Süddeutschland wohnend) nun den europäischen Kontinent erschließen möchte, also auch einmal Südwest-, Ost- oder Nordeuropa für ein paar Tage selbst bereisen möchte, braucht es ein Fluggerät mit mehr Reichweite und Geschwindigkeit. In diesem Sinne habe ich mir das Preisgefüge serienmäßig verkaufter Fliegermodelle angeschaut in der Annahme, dass ähnlich wie im PKW-Markt eine serienmäßige Fertigung die Produktionskosten deutlich senkt und damit der Kauf preislich attraktiver wird. Für Reise-Geschwindigkeiten von 150-200km/h gibt es offenkundig durchaus gängige und weitreichend genutzte Modelle für 150-200K Euro im Neupreis. Das wäre auch etwas, was mittelfristig für mich finanziell durchaus machbar wäre. Aber damit bin ich auch kaum schneller als mit einem Tragschrauber, wäre also für eine Flugdistanz von 1000km oder mehr immer noch zu langsam unterwegs (da ich für eine Reise von ein paar Tagen für Hin- und Rückreise nicht jeweils 8h oder mehr unterwegs sein möchte). Schaue ich mir dann gängige Modelle an, die ohne weiteres eine Reisegeschwindigkeit von 400km/h und schneller bewältigen, wäre ich damit zunächst sehr glücklich. Man könnte vermutlich mit einer kleinen Maschine dieser Leistung immer noch alle kleineren Flughäfen ansteuern, wäre also räumlich sehr flexibel. Gleichzeitig würde sich der gesamte europäische Kontinent für kürzere Reisen eröffnen, genau das, was ich mir wünsche. Was ich noch nicht nachvollziehen kann ist, weswegen in diesem Segment serienmäßig gebaute Flugzeuge in einer Reichweite von 500-1.000K Euro im Neupreis liegen (und meine mittelfristigen Möglichkeiten damit erkennbar übersteigen). Natürlich gehe ich davon aus, dass mehr Leistung und höhere Geschwindigkeiten hochwertigeres Material für die Fertigung verlangen und umfangreichere Zulassungskosten für den Flugzeugbauer entstehen. Aber woher resultiert dieser enorme Preissprung? Was mich besonders nachdenklich stimmt ist die Tatsache, dass Kleinflugzeuge mit diesen Geschwindigkeiten ja beim besten Willen nicht erst seit gestern existieren. Gerade wenn man sich vor Augen hält, dass bereits in den 1940er Jahren Flugzeuge mit solchen Reisegeschwindigkeiten (in diesem Fall für militärische Zwecke) in sehr großer Stückzahl und damit preislich immer attraktiver gefertigt wurden, finde ich es unglaublich, dass wir nun 80 (!) Jahre später solche hohen Preise dafür aufrufen. Natürlich haben sich die Anforderungen an Flugsicherheit und Material geändert, neue Instrumente finden Anwendung. Aber: a) Auch vor 80 Jahren war ein sicherer Flugbetrieb mit Kleinflugzeugen weit jenseits der 400km/h machbar b) Die Materialfertigung hat in den letzten 80 Jahren massive Fortschritte gesehen. c) Hochinnovative Instrumente gibt es auch in der Automobilindustrie, ohne dass dafür gleich mehrere zehntausend Euro pro Element anfallen würden. Mir will also nicht in den Kopf, weswegen eine solche Flugleistung heute noch immer so eine hohe Investition voraussetzt. Meine Verständnisfragen wären demnach: 1) Weswegen werden für serienmäßig produzierte Flugmodelle mit Reisegeschwindigkeiten jenseits von 400km/h Preise zwischen 500 und 1.000K Euro aufgerufen? 2) Ist absehbar, dass mit diesen Anforderungen Modelle in den nächsten 5 Jahren erkennbar günstiger verfügbar werden? Wie gesagt, ich hoffe Ihr seht mir meine amateurhafte Betrachtung nach, schließlich habe ich mit der motorisierten Fliegerei noch keine Erfahrung. Aber das oben gesagte geht mir nicht aus dem Kopf. Womöglich sind einige meiner obigen Annahmen auch nicht richtig oder andere wichtige Elemente fehlen in meiner Überlegung, insofern würde ich mich über Eure/Ihre Einschätzung sehr freuen. Besten Dank! [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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