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Alle Beiträge von: Jan Friso Roozen [roozejan]


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Flugzeugkauf | Beitrag zu TB-10: Ausflaggen auf G-Zulassung oder D-Registrierung umschreiben?
1. April 2014: Von Jan Friso Roozen an Viktor Molnar
Vor Jahrzehnten hab ich das auch als Notbehelf gemacht, weil der Messingschwimmer undicht wurde. Das waren einige Hundert km. Also wenn heute schon Kork absäuft, dann kann man auch einen Schwimmer aus 0,2mm VA herstellen, dann geht bleifrei bei diesem Motor sicher.

Bei der Piper J3 ist der Schwimmer der Tankanzeige auch ein Korken. Ich kann mir das Problem auch nur so erklären das der Auftrieb sich natürlich schon ändert wenn er vollgesogen ist, auch wenn er noch schwimmt.


Warum gibts bei Aluköpfen diese Bleiablagerungen ums Auslaßventil nicht mit ähnlichen Auswaschungen? Sehr rätselhaft.

Ich könnte mir vorstellen das da bei den Hohen Temperaturen Reaktionen zwischen der Bronze und dem Blei stattfinden. Aber ich bin da ja auch kein Experte auf dem Gebiet, aber das sind nunmal die Erfahrungen die zu Haut damit gemacht werden. Da ich zum größten Teil auf Vorkriegsmaschinen fliege würde ich sehr gerne auf Blei verzichten weil es nur Probleme macht, von der Umwelt ganz zu schweigen.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Innsbruck ATC und der LuftraumE
Es geht da um Schiffe mit großem Tiefgang die nicht aus der Fahrrinne ausscheren können. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Flugzeugkauf | Beitrag zu TB-10: Ausflaggen auf G-Zulassung oder D-Registrierung umschreiben?
1. April 2014: Von Jan Friso Roozen an Viktor Molnar
Hallo Victor,

Der Motor wurde Anfang der 30er entwickelt, seit dem Kriegsende wird er immer noch in weit über 1000 Flugzeugen betrieben. Die Meisten davon in GB und Australien. Die CAA und CASA lassen wenige Modifikationen zu da die meisten Flugzeuge noch mit normalen Zulassungen fliegen. Es gibt also einen enormen Erfahrungsschatz was den Betrieb dieser Motoren mit 100LL und anderem angeht.

Du magst zwar recht haben mit dem Schaden rund um den Auslaßventilsitz. Aber ist es wirklich ausgeschlossen, daß da nicht in der Vergangenheit wer in den Broncekopf nachträglich Sitzringe eingebaut hat ? Ich hätte fest angenommen, daß original keine Sitzringe verbaut waren, warum auch. Und beim Nachrüsten hat wer die Passungen nicht gut hinbekommen und hat rundum mit hartem Werkzeug verstemmt, damit der Ring nicht locker wird.

Das Blei führt zu Ablagerungen um das Auslassventil herum, diese bilden Hot Spots die zum "Fraß" führen. So ist es nun Mal, musst du nicht glauben, ist aber so ;-)


Ich kann mir echt nicht vorstellen, daß Verbrennungseffekte sowas erzeugen können. Kannst Du bestätigen, daß diese Spuren vorher nicht da waren ? Ich kenn Sowas nur bei Aluteilen, z.B. am Kolbenboden, bei ungeeignetem Benzin, durch Detonationen/Klingeln.

Durchaus wahrscheinlich das du es noch nie mit dieser Bronzelegierung zu tun hattest, weder noch mit der Benutzung von 100LL in Verbindung mit dieser.


Lackierter Korkschwimmer ist schon exzentrisch, Vorteil ist, daß er nicht absaufen kann.

Absaufen ist leider genau was er tut wenn er sich vollgesaugt hat. Gibt da genug Motoren die in der Luft stehen geblieben sind.

Problemlösung wäre ein frischer Farbüberzug mit benzinfestem Lack. Ich hab seit Jahrzehnten in Benzintanks eine Beschichtung, die auch Bleifrei verträgt. Es ist eine einkomponentige Polyurethanfarbe, G 4 von Voss-Chemie. Eine Schwimmerlackierung wär eigentlich nicht so wichtig, der Kork hält Benzin aus. Es geht vielleicht um Bröselverhinderung.

Das mit der Lackierung werde ich mir mal ansehen, danke für den Tip.

Aber ein guter Benzinfilter wäre sowieso Pflicht.

Dir ist schon klar das da nicht viel Platz für einen Filter zwischen Schwimmer und Venturi ist ;-)

Viele Grüsse

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Flugzeugkauf | Beitrag zu TB-10: Ausflaggen auf G-Zulassung oder D-Registrierung umschreiben?
1. April 2014: Von Jan Friso Roozen an Achim H.
Nur bekomme ich das bei mir am Platz nicht. Wir haben 100LL und Jet A1, wann immer möglich tanke ich UL91. Und wie man an meinem Vergaser sieht, gibt es vor Allem bei Oldies Sachen die ungewöhnlich gelöst sind und man nicht pauschal in einen Topf werfen kann.

Grüsse
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Flugzeugkauf | Beitrag zu TB-10: Ausflaggen auf G-Zulassung oder D-Registrierung umschreiben?
1. April 2014: Von Jan Friso Roozen an Viktor Molnar
Hallo Victor,

Der Schwimmer ist beim Gipsy aus lackiertem Kork, die Farbe mag keinen Alk. Anbei ein Foto von einem zerfressenem Zylinderkopf. Früher oder später wird der Auslassventilsitz herausfallen und den Motor zerstören.

Grüsse,
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


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gipsy_engine_15.jpg



Luftrecht und Behörden | Beitrag zu EASA & FAA SEP-Rating
31. März 2014: Von Jan Friso Roozen an Lutz D.
Die Idee ist wohl das du schulen darfst was du selber eingetragen hast. Und jetzt explizit halt auch Kunstflug und Segelschlepp. Hier in F kommt dazu dass man früher zum Kunstflug lehren FI sein musste und voltige avancé brauchte. Heute kann man auch mit voltige elementaire eben diese schulen. Einem Freund der FI ist ist genau das passiert als er auf die EASA Lizenz gewechselt ist, plötzlich ist er Kunstfluglehrer, war er vorher nicht weil nur elementaire. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu EASA & FAA SEP-Rating
31. März 2014: Von Jan Friso Roozen an Lutz D.
Ich habe das Gleiche vor. Habe keine Zeit um den ganzen FI zu machen möchte aber Kunstflug lehren. CRI SEP (L) reicht jetzt aus. Leider ist das ein recht seltener Vogel da die Meisten das für entweder MEP machen oder in ihrem FI drin haben. Aus dem Kopf brauchst du 25h Pädagogik und dann halt den fliegerischen Teil, aber als Kunstflieger kannst du eh mehr als die Meisten die dir das beibringen "sollen".

Grüsse
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Flugzeugkauf | Beitrag zu TB-10: Ausflaggen auf G-Zulassung oder D-Registrierung umschreiben?
31. März 2014: Von Jan Friso Roozen an Viktor Molnar
Daß Metallteile von Bleifrei angegriffen werden, halte ich für Märchen. Vorstellbar ist, daß Messingteile braun werden, das tun sie von Handschweiß auch, das ist aber schon alles.

Nicht ganz, ich habe einen DH Gipsy Major 1 mit Bronze Köpfen und die mögen kein Blei, um die Auslassventile entstehen Hotspots durch das Blei und die fressen in die Bronze rein. Leider kann ich auch kein Mogas tanken weil selbst ein kleiner Ethanolantail den Schwimmer im Vergaser auflöst. Ich würde viel für UL91 bei mir am Platz geben!

Blei ist erst während des Krieges eingeführt worden, alle Flugmotoren von vorm Krieg sind für Bleifrei gemacht worden!

Grüsse
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Sonstiges | Beitrag zu Fliegendes Museum - jemand hier?
24. März 2014: Von Jan Friso Roozen an Daniel Krippner
Die Stearman war einer von vielen Primary Trainern während des Krieges, daher auch das PT in der Bezeichnung, die T-6 oder genauer AT-6 ist ein Advanced Trainer. Eine Stearman kann einiges einstecken, ist vielleicht nicht ideal um darauf den PPL zu machen aber durchaus geeignet. Ich fliege fasst nur Tail Wheel und habe jetzt 16 Typen geflogen (von 85PS bis zu 2700PS), die großen Warbirds sind nicht am schwierigsten. Viele Typen vom vorm Krieg stellen da oft viel höhere Ansprüche.
Die T-6 ist glaube ich der beste Trainer der je gebaut wurde. Wer mit der T-6 in jeder Situation klar kommt kann danach im Grunde in jeden grossen Single Seat Fighter steigen und braucht keine Sorge zu haben damit nicht klar zu kommen. Die Versicherungen sehen das übrigens ähnlich.
Von der P-51 war ich recht enttäuscht, es hat schon seinen Grund warum man sie auch den Cadillac der Lüfte nennt. Sie macht ein exzellentes Reiseflugzeug (was sie ja im Begleitschutz im Grunde auch war) aber die Querruder sind bei high speed echt ein Kraftakt. Bei jeder Power oder Geschwindigkeitsänderung ist man um alle Achsen am neu trimmen. Sagen wir mal so, verglichen mit anderen Warbirds ist sie einfach langweilig. Landen ist super einfach verglichen mit einer T-6 und wenn man das Gas nicht einfach so beim Loswollen reinhaut kann man beim Start auch nicht viel falsch machen.

Um Taildragger und Warbirds mal ein Bisschen zu demystifizieren hat Budd Davisson mal einen sehr guten Artikel geschrieben. Warbirdpiloten sind wirklich keine Supermänner. Vergesst nicht die Flieger sind gebaut worden um von pickeligen 20 Jährigen mit 200 Flugstunden geflogen zu werden!


Grüsse,
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


IFR & ATC | Beitrag zu Wenn die Windräder in die Wolke gucken.....
23. März 2014: Von Jan Friso Roozen an Othmar Crepaz
Ich habe vor ein paar Jahren bei Thom Richards / Warbird Adventures in Kissimmee/FL ein T6 Rating gemacht, die T6 hat zwar keine elektrische Trimmung aber wir haben auch Platzrunden mit sämtlichen Trims am Anschlag geübt. Sehr lehrreich, war übrigens die beste Schulung die ich je gemacht habe. Kann ich Allen empfehlen, auch denen die keine Warbirds fliegen wollen. Die T6 war übrigens auch voll vertrimmt noch beherrschbar, wenn auch sehr anstrengend, mit anderen Maschinen habe ich es aber noch nicht versucht und kann so auch nichts dazu sagen.

Grüsse
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