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Servus Felix,
zu deiner Frage bzgl. PPL-Ausbildung neben einem Studium kann ich dir als Maschinenbauingenieur sagen, dass das sicherlich kein K.O.-Kriterium sein wird. Du kannst aber sehr wohl davon ausgehen, dass du während der ca. 6-wöchigen Prüfungszeit jeweils am Semesterende kaum Zeit und auch keinen freien Kopf fürs Fliegen haben wirst. Zumindest wenn du dein Studium in der Regeldauer erfolgreich abschließen möchtest. Zwischen den Prüfungen solltest du aber genug Zeit und Flexibilität haben, um in der PPL-Ausbildung zügig voranzukommen. Die Theorie wird für dich kein Problem sein und die Praxis ist reine Übungssache.
Ob du das Ganze in deinen jungen Jahren schon angehst hängt meiner Meinung nach maßgeblich von deinem finanziellen Background ab. Ich habe meinen Schein erst einige Jahre nach dem Studium gemacht, weil es vorher schlicht unbezahlbar war. Neben der Ausbildung wurden die laufenden Kosten danach bereits angesprochen. Während deiner Studienzeit (4 Jahre) wirst du mit diesem Hobby alles in allem vermutlich an die 20k € verbraten, eher sogar mehr. Dieses Geld steht dann nicht mehr für die Dinge zur Verfügung, die man sich gewöhnlich nach dem Studium als Erstes wünscht (z.B. neues Auto, größerer Urlaub, eigene Wohnung, Haus, …). Deshalb mein persönlicher Rat: Sofern du finanziell aufgrund Familie oder üppigem Festgeldkonto völlig sorglos bist, dann gerne jetzt mit der Ausbildung beginnen. Wenn du aber hier dein erstes mühsam zusammengekratztes Sparschwein opfern willst, dann würde ich diesen Traum lieber verschieben oder erstmal mit Segelflug einsteigen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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"Platzangst und Null Zuladung. Da musst Du Dir schon mit einer Tasche fuer's Wochenende das MTOW schoenrechnen."
Das trifft zumindest auf die B23 nicht zu. 750 kg MTOW und 285 kg Zuladung (bei Ausführung mit Schirm) reichen für zwei Erwachsene locker, auch mit vollen Tanks. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Die Kabine der B23 ist sehr geräumig, speziell was die Beinfreiheit betrifft. Das dürfte also von den Anforderungen her gut passen. Ich durfte die non-Turbo Version bereits fliegen und musste feststellen, dass man unter 1,80m wohl eher Probleme haben wird die Pedale zu erreichen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Alex,
bei Interesse, das Buch Alpenflug hätte ich abzugeben. Gebirgseinweisungen bieten in Österreich die meisten lokalen Flugschulen an (z.B. LOLU, LOGO, LOWZ). [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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SkyDemon benötigt nur eine mobile Datenverbindung, wenn du während des Fluges aktuelle Wetterdaten haben willst. Ansonsten kannst du deine Flüge zuhause im WLAN planen und die App dann im Flug komplett offline verwenden. Bei der Hardware nutze ich persönlich lieber ein 8-Zoll-Gerät ohne Apfel drauf. Das passt wunderbar zwischen die Hörner und ich muss mir um die Hitzeprobleme des Branchenprimus keine Gedanken machen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Wenn die Aufnahmen nur für’s Debriefing verwendet werden reicht eine günstige Action-Cam im Segment bis 150 Euro völlig aus. Für den Ton einfach das Mikro des Smartphone-Headsets in die Ohrmuschel legen und über eine Recorder-App aufzeichnen. Mit iPhone und Bose A20 klappt das bei mir ohne Probleme. Wenn du mit den Aufnahmen auf Youtube Geld verdienen willst (so wie z.B. der genannte steveo1kinevo) kannst du natürlich auch wesentlich mehr für Equipment ausgeben. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Als Ergänzung, der Absturz der TBM wurde auch in diesem Video aufgearbeitet.
https://www.youtube.com/watch?v=0JkLR_xgayM [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo,
zumindest in Bayern besteht die Theorieprüfung ausschließlich aus MC-Fragen aus dem Exam-Fragenkatalog. Auch bei den Flugplanungs- und Flugleistungsaufgaben werden entsprechende Antwortmöglichkeiten vorgegeben, der Rechenweg zur Lösung spielt dabei keine Rolle und wird nicht bewertet. Ob das in Darmstadt ebenso gehandhabt wird kann ich allerdings nicht beurteilen.
Viel Erfolg! [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich habe die Prüfung vor 6 Monaten in Bayern gemacht. 75 Minuten für 20 Lernfragen plus 2 Aufgaben je 5 Fragen, insgesamt waren also 30 MC-Fragen zu beantworten.
Ob du das FlightLog richtig ausfüllen kannst interessiert wirklich niemanden! Du musst zwar nach der Prüfung alle Unterlagen abgeben, für das Ergebnis zählt aber nur, dass dein Kreuzchen an der richtigen Stelle ist. Also mach dir nicht so viel Stress, an der Flugplanung wird es sicher nicht scheitern. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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"...kannst Dir also nicht leisten, alle 10 Fragen zu den Planungsaufgaben komplett falsch zu beantworten."
Das stimmt nicht ganz. Der Aufgabenteil (10 Fragen) setzt sich ja aus 5 Fragen zur Flugplanung und 5 Fragen zur Flugleistung zusammen. Man könnte also im Prinzip die Planungsaufgabe komplett versemmeln. Wenn man sich im restlichen Teil nicht mehr als zwei Fehler erlaubt reicht es dann trotzdem. Ansonsten stimme ich dir natürlich zu, das Vorgehen bei der Flugplanung sollte man schon mal verstanden haben. Wobei es VFR vermutlich nicht in der Katastrophe enden wird wenn man später den Steuerkurs um 3° falsch berechnet. Dafür setzt man sich markante Geländepunkte und Auffanglinien. Deshalb erachte ich den Flugleistungsteil als wesentlich wichtiger. Die Diagramme im Handbuch muss man lesen können, darauf wurde bei mir auch in der praktischen Prüfung viel mehr Wert gelegt. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Volker,
ich habe die Prüfung im August in Bayern gemacht. Flugleistung und Flugplanung wird ja gemeinsam bewertet. Du hast 20 Lernfragen plus 2 Aufgaben mit je 5 Fragen, wobei du für die 75% max. 7 Fragen falsch beantworten darfst. Wenn du die Lernfragen und die Flugleistungsaufgabe fehlerfrei meisterst kannst du dir somit die Flugplanungsaufgabe im Prinzip schenken.
Ich habe mich ebenfalls mit Exam 11 vorbereitet und fand die darin enthaltene Flugplanungsaufgabe zur Vorbereitung durchaus hilfreich. In der Prüfung war die Aufgabenstellung nur leicht abgewandelt. Und die Antworten waren alle eindeutig obwohl ich die Kurse natürlich nicht bis hinters Komma gerechnet hab. Also keine Panik, alles halb so wild. ;-) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich möchte den Thread nicht unnötig aufwärmen, aber hier nochmal ein kurzes Update. Ich hab mir mittlerweile einen schönen Plan zurecht gelegt was ich bis Herbst alles lesen, testen und besuchen möchte. Und diesen werde ich nun getrost in die Tonne treten. Die Nachfrage im Verein ist offenbar so groß, dass es dieses Jahr einen Sommerkurs gibt. In vier Wochen gehts los. Jetzt heißt es also schnellstmöglich das Medical und alle anderen Formalitäten erledigen. Dazu hätte ich noch eine Frage.
Ich habe eine geringe Fehlsichtigkeit (-0,75/-1,5) und gleiche diese ausschließlich mit Kontaktlinsen aus. Eine passende Brille habe ich nicht. Nun habe ich schon mehrfach gelesen, dass man bei einer eingetragenen Fehlsichtigkeit im Flugzeug eine Ersatzbrille mit sich führen muss. Weiß jemand wie das bei Kontaktlinsen ist? Muss ich ein zweites Paar mitführen oder doch zwingend eine Brille?
Grüße, Andreas [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Danke. Im Sommer wird sich sicher die ein oder andere Gelegenheit für Flugstunden ergeben, ggf. ja sogar bereits als Schüler. Und den überwiegenden Teil der Theorie werde ich dann parallel zur Ausbildung pauken. Macht ja auch mehr Sinn. Aktuell beschränke ich mich ohnehin auf hilfreiches Grundwissen.
Bei der BFU hab ich bereits etwas gestöbert. Ich bin da ganz deiner Meinung. Man muss nicht selbst auch nochmal die selben Fehler machen, die andere bereits das Leben gekostet haben.
Und ich bin früher tatsächlich auch mal Modellflugzeuge geflogen. Das war aber nur eine kurze Karriere. Wer einmal in nem richtigen Cockpit sitzt dem ist das Modellfliegen schnell zu langweilig. Zumindest war das bei mir so. Ob mir das für die Ausbildung weiterhilft kann ich schlecht einschätzen. Ich mach mir da aber auch keine Sorgen, ich werd schon ein Gefühl für die Kiste bekommen. Beim Schnupperflug letztes Jahr hat es schon ganz ordentlich geklappt. Und ob es dann am Ende 10 Stunden mehr oder weniger sind bis zum Schein ist mir nicht wichtig.
Grüße, Andreas [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Danke nochmal an alle für eure Tipps. Da ist wirklich jede Menge hilfreiches dabei, ich bin erstmal für die nächsten Wochen versorgt. ;-)
Die AERO werd ich dann auf jeden Fall besuchen. Die Möglichkeit die verschiedenen Headsets selbst zu testen erleichtert die Auswahl sicher erheblich. Ob ich mir dann ein eigenes zulege wird man sehen.
Auch mit dem Thema Meteorologie werd ich mich mal vertraut machen. Und vielleicht steige ich bereits vor der Theorie in die Praxis ein, obwohl mir der Gedanke bisher überhaupt nicht in den Sinn kam. Da mir aber auch mein Ausbildungsleiter diese Option vorgeschlagen hat scheint es ja durchaus üblich zu sein. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Vielen Dank für die zahlreichen Tipps bis hierher, ich bin begeistert. Ein paar weitere Infos zu mir. Ich bin 32, wohne in Bayern und meine Basis wird EDMV sein. In dem ansässigen Verein ist früher auch mein Vater (TMG) geflogen und hat mich entsprechend oft mitgenommen. Das ist aber über 20 Jahre her. Er hat mittlerweile keinen Schein mehr und war selbst auch nie im Ausland unterwegs. Von daher kann er mir nur begrenzt Hilfestellung geben.
Danke an Malte und John für die Buchempfehlungen. Das "Pilots Handbook" und das "Stick and Rudder" werde ich auf jeden Fall lesen. Genau nach soetwas habe ich gesucht.
Danke auch an Alexis für das Angebot der Führung. Die Option wäre wirklich sehr interessant für mich. Habe ich eigentlich richtig gelesen, dass dein Flieger in Landshut steht?
Ein Wort noch zum Verein: Die Lehrgänge starten dort immer im Herbst mit der Theorie (Frontalunterricht, ca. Sept - April). Die Sommersaison wird dann intensiv zum Fliegen genutzt. Mit der Praxis könnte ich natürlich unverzüglich anfangen (nach Medical). Mich stört aber das Warten überhaupt nicht, im Gegenteil. Der Flugsport wird mich später über die Jahre sehr viel Geld kosten, und diese Investition möchte ich mir gut überlegen. Wenn ich im September immer noch so für das Thema brenne wie aktuell bin ich mir sicher, dass die Ausbildung der richtige Schritt ist. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Guten Tag liebe Forumsmitglieder,
ich habe kürzlich meine Leidenschaft fürs Fliegen aus Kindheitstagen wiederentdeckt und bin nun auf der Suche nach guten Ratschlägen von erfahrenen Privatpiloten. Ich werde dieses Jahr meine Ausbildung zum PPL(A) in einem nahegelegenen Verein beginnen. Da aber dort jährlich nur ein Lehrgang angeboten wird muss ich mich leider noch bis September gedulden. Die Zeit bis dahin würde ich aber gerne sinnvoll nutzen.
Deshalb meine Frage: Macht eine Vorbereitung auf gewisse Ausbildungsinhalte zum jetzigen Zeitpunkt schon Sinn? Wenn ja auf welche? Da ich später auch gerne Flüge ins europäische Ausland durchführen möchte fällt mir akutell nur der Sprechfunkverkehr ein, speziell in englischer Sprache. Könnt ihr dazu Lehrmaterial empfehlen?
Des Weiteren denke ich über einen Besuch der AERO im April nach. Ich bin mir aber nicht sicher ob ich da als "Azubi" überhaupt in der Lage bin wertvolle Informationen einzuholen. Mich würden dort u.a. die ausgestellten Headsets interessieren, da das vermutlich eine der ersten Anschaffungen sein wird. Was meint ihr dazu?
Vielen Dank für eure Hilfe!
Grüße
Andreas [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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