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Alle Beiträge von: Günther Schönweiß [skydoc]
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Ich habe den Herren nach der Veranstaltung auf die Seite genommen und ihn darauf hingewiesen, daß nach 09/11 die vorsätzliche Gefährdung des Luftverkehrs sicher niemand mehr als Spaß empfindet und er wohl ganz schnell mit einem Besuch der GSG9 rechnen müßte. Im Vier-Augen-Gespräch entpuppte sich der Mann als ganz normaler Gesprächspartner. RTH hat ja in dem Forum schon auf die "Psychologie der Massen" von Gustave Le Bon hingewiesen. Es scheint zu stimmen: In der Masse verblödet der intelligente Einzelne vorübergehend. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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100pro! Ich traute mich nicht, daß F-Wort zu benutzen, aber auch bei distanzierter und unterkühlter Analyse sind die Kriterien eindeutig erfüllt. Auch ich bin schon mit dem Tode bedroht worden: In einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung sagte ein Flugplatz-Gegner zu mir: Ich bin Jäger. Wenn dieser Flugplatz gebaut wird, werde ich Sie runterholen". Übrigens: Keiner der anwesenden Kommunalpolitiker reagierte mit Entrüstung oder Widerspruch! [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Herr Stöhr, 1995 hätte ich das alles genauso unterschrieben. Bin aber seit dieser Zeit in einer Pro-Flugplatz-Initiative engagiert und mußte viel dazu lernen. Die vernünftigen Argumente habe ich mal in einer Druckschrift zusammengefaßt, mailen sie mir doch bitte Ihre Postadresse, dann schicke ich Ihnen das Druckwerk gerne zu. Ich versuche mal, die Stolpersteine und Hemmnisse Ihrer Argumente verkürzt und thesenartig zusammenzufassen, Sarkasmus inklusive: Entschuldigung, ich war nicht immer so, ich bin durch den Umgang mit Luftfahrt-Gegnern so geworden! 1. Wie an anderer Stelle in diesem Forum bereits kommuniziert, muß man in Deutschland leider die zunehmend flächendeckende Verbreitung der Vollmeise diagnostizieren, Deutschland wird mehr und mehr zur Dummweltzone. Mit ruhigen Sachargumenten kommen Sie bei den hochorganisierten militanten Luftfahrtgegnern nicht weit, glauben Sies mir: Sie werden öffentlich niedergebrüllt!!! 2. An der Spitze dieser Luftfahrt-Kontra-Vereine stehen meist Lehrer, die mit angelesenem Halbwissen vor ihrer Klasse stehen und die Welt erklären, wie sie sie sehen und wie sie theoretisch sein könnte/sollte. Seitdem weiß ich: Lehrer ist kein Beruf, das ist eine Diagnose! 3. Die meinungslose Masse kriegen sie nicht, die ist im DSDS- oder Dschungelcamp-Koma. Begründungen Pro Luftfahrt sind zu kompliziert, da muß man denken und das ist schwer darum urteilen ja die meisten! Und dann wäre da noch der Neid, ein ganz starkes Motiv! 4. Umwelt: Lärm ist Schall der stört und hat unheimlich viel mit Psychologie zu tun. Wenn ich einen Flieger laut finden will, dann ist der laut und zwar viel lauter als ein Wagner-Finale in der ersten Reihe des Konzert-Saals oder Deep Purple live ganz vorne ... objektive db(A)-Werte können Sie vergessen. 5. Zukunftsfähigkeit und Lokalpatriotismus enden oft am eigenen Gartenzaun. Öfter habe ich da das gelebte St.-Florians-Prinzip getroffen! 6. Sorry, aber den Begriff soziale Gerechtigkeit ordne ich der argumentativen Waffenkammer des Klassenkampfes und des Sozialneides zu. Als Selbständiger mit 60-Std.-Woche habe ich die ersten 15 Jahre meines selbständigen Daseins keinen Tag Urlaub gemacht, wenn meine Firma Pleite geht, hafte ich persönlich für alles mögliche. So und jetzt versuchen Sie mal, bei diesem Hintergrund mit einem Lehrer oder Luftfahrt-Gegner über das Thema einen Konsens zu finden. 7. An einem Punkt haben Sie natürlich völlig Recht: Piloten sind ein höchst individualistisches Rudel von Alpha-Tieren mit allen Risiken und Nebenwirkungen da brauchen Sie bloß mal in das PuF-Forum reinzulesen. Ganz schnell finden Sie einzeln gefaßte Edelstein-Imitate auf die Ihre Charakteristik zutrifft. 8. Unseren Polit-Clowns fehlt überwiegend Persönlichkeit, Rückgrat und Wissen, wie es draußen wirklich zugeht. Aber damit wären wir schon wieder bei der Berufsstatistik des Bundestages ...
Morgen gehe ich fliegen (C172S mit G1000) und lasse viel Überflüssiges hier unten zurück! In diesem Sinne allen ein schönes Wochenende! [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo! Trefflicher kann man es leider nicht beschreiben! Wohin wollen wir auswandern? [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Landluft für Ökos: Landluft im Kuhstall. Landluft im Schweinestall. Frage: Was ist lästiger? Die Antwort findet man durch eine sozialwissenschaftliche Untersuchung und legt fest, daß Landluft Typ Schwein weniger lästig ist, als Landluft Typ Rind. Beides stinkt, trotzdem gibts ab sofort einen Schweinebonus. Danach können Schweineställe näher an menschliche Behausungen gebaut werden, als Rinderställe. Gibts nicht! Naja, vielleicht noch nicht.
Bei der Bahn gibts das seit Ende der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts. Heißt Schienenbonus und geht so: Bei jeder vergleichenden Lärmbetrachtung, erhält die Bahn einen Bonus von 5 db(A), weil Schienenlärm nach einer sozialwissenschaftlichen Untersuchung Untersuchung als weniger lästig befunden wurde, wie physikalisch gleich lauter Schall anderer Ursache. Geile Sache, oder?
Anmerkung: Eine Zunahme um zehn Dezibel entspricht einer Verdopplung der Lautstärke! Herr Ehrhardt hat natürlich recht. Zum Glück gibts Kernkraftwerke, so daß die Bahn ihren Stromhunger auch nachts und bei Windstille decken kann, Hauptsache wir bewegen uns ökologisch korrekt mit dem Zug ... und dank Schienenbonus ganz leise! [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Herr Sternemann, alles absolut korrekt. Empfehle aber, das Fliegen als praktizierten Umweltschutz mit in die Satzung aufzunehmen. Faktenbeweis für die staunenden Öko-Jünger: Flächenverbrauch eines Flugplatzes im Vgl. zu Bahn/Straße/Radweg (Stichwort Landschaftsversiegelung); Lärm ist Schall, der subjektiv stört (genaue dB(A)-Werte verschiedener ökologisch korrekter Verkehrsmittel vs. Flugzeug angeben!) und: Der Flottenverbrauch der Lufthansa liegt bei 4,3 l Kerosin/100 Personen-Kilometer und es gibt nur wenige ökologisch korrekte Verkehrsmittel, die das unterbieten können. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Wie bereits oft in diesem Forum festgestellt, bleiben die Beiträge von »Solitaire« die eines einzeln gefassten Edelstein-Imitats. Wer die lieben Mitmenschen so schlecht kennt und den Begriff »Hobbypiloten« verwendet, sollte lieber still in seinem »Hobbydasein« verharren. Wie schon ausgeführt: »Es genügt nicht, keine Ahnung zu haben, man muß auch anderer Meinung sein« und wie im Fall von Herrn »Solitaire« zusätzlich die Diskutanten dieses Forums mit bislang 350 weniger qualifizierten Meinungs-Ausscheidungen zu nerven
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo zusammen! Die Zahl der Beiträge zeigt die Aktualität des Themas, ich habe auch noch einen: Leider kann ich als Arzt bei vielen Flugplatzgegnern und Politikern nur die Hirntoddiagnose im Rahmen des »RÖÖN-Syndroms« (Realitätsverlust, Ökonomische Unbedarftheit, Ökoreligion, Neid) stellen. Die bedauernswerten unheilbaren Patienten (wo will man therapeutisch ansetzen, wenn da nichts ist?!) leiden u.a. unter folgenden Symptomen:
1. Subtotaler Realitätsverlust: Die Wirklichkeit wird nur mit Scheuklappen und Filtern wahrgenommen. Alles was nicht ins persönliche Weltbild paßt, wird selektiv ausgeblendet. Resultat ist Agieren ohne geistiges Fundament, Ausscheidung von Meinungen ohne Zwischenschaltung höherer ZNS-Strukturen nach Informationsaufnahme = Entkopplung von Wahrnehmung und Denken. Grundsatz: »Es genügt nicht, keine Ahnung zu haben, man muß auch anderer Meinung sein«. Ein paar Beispiele: Physikalische objektive »Lärm«parameter (Rasenmäher/Moped vs. überfliegende Einmot) werden nicht realisiert. Fakt ist: Wäre die Bahn vor allem im Güterverkehr verpflichtet, die gleichen Lärmgrenzwerte einzuhalten, wie sie für die allgemeine Luftfahrt schon seit Jahren gelten, müßte sie sofort flächendeckend stillgelegt werden. (Weitere Details und Fakten auf Wunsch). »Landschaftsverbrauch«/»Landschaftsversiegelung«: Zwei Kilometer Start-/Landebahn führen in die ganze Welt, zwei Kilometer Straße/Schiene führen genau zwei Kilometer weit. Übrigens: Eine zweispurige Bahnstrecke ist etwa 13,7 m breit, die Schwellen werden heute nicht mehr auf Schotter, sondern im Betonbett verlegt. Z.B.: ICE Frankfurt-Köln 155 km Betonbett. Für Trasse und Brücken wurden 550000 Kubikmeter beton verbaut (P.M.10/2002, 68). Der Landschaftsverbrauch des 55 km langen rheinland-pfälzischen ICE-Teilstücks Köln-Rhein/Main betrug 300 ha
(Details und Fakten auf Wunsch). Die Patienten wissen nicht, was »Allgemeine Luftfahrt« ist und welche Bedeutung diese hat. Der Luftverkehr ist kein Luxusgut mehr, sondern Massenware einschließlich der sozialen Struktur der deutschen Privatpiloten! (Details und Fakten auf Wunsch). Verkehrsinfarkt: Die Patienten kennen keine einzige unabhängige Prognose über die zukünftige Verkehrsentwicklung und die zukünftige Bedeutung des Luftverkehrs (Details und Fakten auf Wunsch).
2. Bedingungslose Unterwerfung unter die Dogmen der Ökoreligion: Siehe Literatur Maxeiner/Miersch und die Webseite von Herrn Zingel.
3. Neid: Selbst ein Flugzeug fliegen stellt für viele Menschen einen scheinbar unerreichbaren Luxus dar, ein knappes Gut und knappe Güter, die nur wenige besitzen, werden bevorzugt beneidet. Dazu kommt, daß man spätestens seit »Topgun« weiß, daß Piloten nur Übermenschen und Helden sein können Bewunderung und Sehnsucht machen sich breit, »so will ich auch sein« doch in Wirklichkeit muß man sich bald wieder tristen Alltagsproblemen stellen. Aber da gibt es doch ein paar Leute, die selbst fliegen wie haben die das nur geschafft? Unsicherheit entsteht, man baut sich einen Schutzwall persönlicher Erklärungen für die Situation, wie man sie selbst bewertet. Dabei weiß man sich in einer komfortablen Mehrheitssituation, was es auch für Politiker attraktiv macht, Bewertungen über die Fliegerei ungefiltert rauszulassen. Neid wirkt initial stimulierend und ehrgeizfördernd; »Das schaffe ich auch«. Gelangt der Mensch jedoch zur Auffassung, das Ziel nicht erreichen zu können, folgt Lähmung oder Gleichgültigkeit, oder die Gefühle schlagen in einen feindselig-schädigenden Neid um. »Wer etwas kann oder besitzt, was anderen mangelt, wird dafür moralisch in die Ecke gestellt. Eigene Interessen werden hinter allgemeiner Heuchelei versteckt« (Hans-Olaf Henkel), und: »Der Haß ist ein aktives Mißvergnügen, der Neid ein passives; deshalb darf man sich nicht wundern, wenn der Neid so schnell in Haß übergeht« (Goethe, Maximen und Reflexionen).
4. Ökonomische Unbedarftheit. Kennzeichen: Umsatz und Gewinn werden gleichgesetzt, bei Flugplätzen wird stets gefordert, daß »sie sich rechnen«. Die Wahrheit ist: Kaum eine Einrichtung der Verkehrsinfrastruktur »rechnet sich«! Keine Straße tut das, keine Brücke tut das, kein Radweg tut das und schon gar kein Schienenweg tut das (Bahnsubvention ca. 20 Milliarden Euro/Jahr). Und wie »rechnen sich« die alternativen Energien? Die Bananenrepublik Deutschland ist weltweit der einzige Staat mit einem »Erneuerbare Energien-Gesetz« (EEG). Allein die Solarförderung wird sich bis 2030 auf 95 Milliarden Euros kumulieren (FOCUS 13/2008 vom 22.3.08). Windenergie: »Heute erreicht die jährliche Subvention für Windenergie bereits einige Milliarden Euro. Wenn das Ziel einer zehnprozentigen Beteiligung der Windenergie an der deutschen Stromproduktion erreicht würde, dann müßten die deutschen Stromkunden jährlich 3,5 Milliarden Euro an Subventionen zahlen« (H. Uebbing). Die Kosten für das neue Berliner Stadtschloß werden mit 552 Mio. Euros veranschlagt (bis zur geplanten Fertigstellung 2015 werden sich die Kosten vermutlich verdoppeln). Das rechnet sich in den rot-roten Augen des Berliner Senats zweifelsohne Tatsache ist und bleibt: Dagegen war Tempelhof eine eierlegende Wollmilchsau! Von Bergbau- und Landwirtschaftssubventionen will ich gar nicht erst anfangen
Der Gipfel der Offenbarung ist dann immer die Aussage »Flugbenzin ist steuerfrei
« (Weitere Details und Fakten auf Wunsch).
Literatur- und Internetempfehlungen:
Beck, Gloria. »Verbotene Rhetorik. Die Kunst der skrupellosen Manipulation«, Piper München Zürich, 2008 Ederer, G.: »Die Sehnsucht nach einer verlogenen Welt. Unsere Angst vor Freiheit, Markt und Eigenverantwortung. Über Gutmenschen und andere Scheinheilige«, 2. Auflage, Verlag C. Bertelsmann München, 2000 Frankfurt, H.G.: »Bullshit«, Suhrkamp Frankfurt, 2006 Google D: »bahnsubvention« = 78.900 Treffer Google D: »subvention solarstrom« = 23.200 Treffer Google D: »subvention windkraft« = 70.000 Treffer Haubl, R.: »Neidisch sind immer nur die anderen. Über die Unfähigkeit, zufrieden zu sein«, Verlag C.H. Beck München, 2001 Henkel, H.-O.: »Die Ethik des Erfolges«, Econ-Verlag München, 2002 Hesse, Hermann: »Luftreisen«, Insel Taschenbuch 1604, Insel-Verlag Frankfurt am Main/Leipzig, 1994 Klages, K.: »Das Schlimmste für den Humor ist der Ernstfall«, Up-to-date-Kalender AG, Wayarn 2003 Krämer, W./G. Mackenthum: »Die Panikmacher«, 3. Auflage, Piper München Zürich, 2001 Lomborg, B.: »Apokalyse No!«, Klampen Verlag Lüneburg, 2002 Maxeiner, D./M. Miersch:: »Lexikon der Öko-Irrtümer«, 7. Auflage, Eichborn 1999 Maxeiner, D./M. Miersch: »Das Mephisto-Prinzip«, Heyne München 2003 Maxeiner, D./M. Miersch: »Frohe Botschaften. Über den alltäglichen Wahnsinn«, WJS, Berlin 2008 www.maxeiner-miersch.de Uebbing,H. »Der Wind weht, wann er will; Die Windkraft ist keine verläßliche Energiequelle«; FAZ (03.09.2002) Watzlawick, Paul: »Anleitung zum Unglücklichsein«, Piper München Zürich, 2008 www.dimagb.de/info/umwelt/wind01.html#anfrageeeg www.iavg.org Zingel, H. »BWL-Bote«, www.bwl-bote.de [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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