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Hi,
wir haben vergangenen Mai diesen viel kleineren Trip gemacht: Karibik-Runde
Für Kuba braucht man eine Überflugsgenehmigung. Das geht dann nur IFR entlange bestimmter Strecken. Wir haben jemanden getroffen, der mit einer gecharterten Piper auf den Bahamas war. Ansonsten ist der Einwand sicher richtig, sehr schwer einen Flieger zu finden.
Gruß,
Gunter [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hi,
Granada (LEGR) fand ich gut. Ist zwar kein kleiner GA-Platz, aber zumindest für SEP (1315kg) war es letztes Jahr wirklich günstig und kein Handling-Zwang wenn man nicht aus Afrika kommt. Es gibt auch nahegelegen Hotels, die habe ich aber nicht probiert, wir waren in der Stadt, was aber ein Stück weg ist.
Gruß, Gunter [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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;-) Ja, so gut 100h war der "Schlenker" schon.
EDIT: hab's missverstanden, insgesamt waren es 170h. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Wir waren auch bei Arnim und haben ihn dann zufällig auf dem Rückflug in Wick getroffen. Wir haben die Monroy-Tanks in unserer Mooney und damit über 100 Gal., das reich dicke. Was hast Du für ein Flugzeug, und wie ist es registriert? Wenn N-reg kann ein Turtle-Pack legal außerhalb der USA IMHO nicht eingebaut werden. Innerhalb der USA wohl kein Problem. Arnim sagt dazu aber auch was in dem Seminar. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Leider verlief unser Rückflug nach Europa nicht ganz so problemlos wie der Hinweg. Da es sich ja nicht um einen Ferry-Flug, sondern um eine Urlaubsreise handelte, wollten wir nicht den selben Weg in umgekehrter Richtung fliegen, und so befassten wir uns ausgibig mit der Azoren-Route. Nach ersten Überschlagsrechnungen hätte es gehen sollen. Also richtige Route plotten, und Wind und Wetter eine Weile beobachten. Ergebnis war: an den meisten Tagen gar kein Problem für unseren Flieger. Zwei Wochen vor dem geplanten Abflug in den USA riefen wir aus anderem Grund in St. Johns (CYYT) auf Neufundland an. Da wurde uns gesagt, es gebe dort kein AVGAS, NOTAM sei am Vortag raus. Ungläubig prüften wir die NOTAMs und tatsächlich, es stimmte. Zuerst wollten wir es noch nicht aufgeben und überlegten uns abstruse Verfahren, wie wir uns in CYYT ein Fuel-Depot anlegen könnten. Wir waren unsicher, ob wir das überhaupt probieren sollten, aber die Entscheidung wurde uns abgenommen, weil allen von CYYT halbwegs erreichbaren Plätzen in den nächsten Tagen das AVGAS ausging. Schuld war wohl eine Störung in einer Raffinerie.
Goose Bay (CYYR) war somit der einzige sinnvolle Ausflugspunkt in Kanada. Um doch noch eine etwas andere Route zu haben, planten wir danach Kangerlussuaq (BGSF) und Egilsstadir (BIEG). Bis BGSF verlief dann auch alles planmäßig. Leider war die Wettervorhersage für Egilsstadir für Tage schlecht, für den nächsten Tag war Reykjavik (BIRK) aber super vorausgesagt. Da wir den Charme von Kangerlussuaq noch nicht so richtig entdeckt hatten, beschlossen wir am nächsten Morgen nach BIRK zu fliegen.
Bei minus 14 Grad brauchten wir Pre-Heat und mussten den Flieger mit alten Hotel-Zimmerschlüssel-Karten enteisen, als PuF-Leser weiß man ja wie sowas geht. Das machte nur begrenzt Spaß und die Freude über den laufenden Conti war groß, Öl war vor dem Anlassen auf über 50F. Doch das Schonen des Triebwerks hatte sich offenbar nicht positiv auf den künstlichen Horizont ausgewirkt, der wollte sich nicht aufrichten, obwohl wir die Kabine am Schluss auch noch aufgewärmt hatten. Weiteres Aufwärmen und andere untaugliche Vesuche den AI in Gang zu kriegen, blieben erwartungsgemäß erfolglos.
Es war also klar, dass wir nun Zeit hatten, unser Verhältnis zu Kangerlussuaq auf eine neue Basis zu stellen. Wir hatten auf der Reise über 60 Plätze angeflogen und ausgerechnet hier musste das Mistding den Geist aufgeben! Es begann eine Telefonierorgie, um einen AI nach BGSF zu bekommen. Schon am ersten Tag zeigte sich, dass der Weg von Deutschland aus der schnellste, günstigste und sicherste sein würde. Unser Avionik-Betrieb im deutschen Südosten zeigte mal wieder, dass er seinen hervorragenden Ruf zu recht hat. Obwohl zuerst noch eine Zollgenehmigung beschafft werden musste, war das Ding nach zwei Tagen auf dem Weg. Trotzdem zog sich alles noch hin, es gibt zu dieser Jahreszeit nur vier Flüge pro Woche nach Grönland (von Kopenhagen aus) und ein Wochenende lag auch noch dazwischen. Nach einer Woche konnten wir unser Paket in Empfang nehmen. Einbauen und testen, alles spielte! Am nächsten Morgen konnten wir es nochmal probieren.
Das Wetter in Egilsstadir war immer noch nicht besser, aber unser Abenteuerdrang war eh etwas gedämpft, also flogen wir die Standardroute über BIRK und Wick (EGPC) zurück. Sowohl technisch als auch metereologisch lief es dann auch wieder ereignisfrei. Obwohl wir ja erst ganz wenig fortgeschrittene Anfänger sind, war der Stresslevel bei weitem nicht so hoch wie beim ersten Mal. Die Etappen im Einzelnen:
KBGR-CYYR: BGR J49 PQI J564 PN MTT115 UYR, noch bei Departure ein 600 Meilen Direct bekommen, 50 Knoten Rückenwind, so macht's Spaß!
CYYR-BGSF: PRAWN DCT N60W056 DCT N63W053 DCT KU DCT SF, mal wieder in FL250 da kein HF. Natürlich trotzdem kein VHF-Kontakt, Position-Reports über Sat-Phone.
BGSF-BIRK: SF W28 DA DCT VAXAN DCT GIMLI DCT RK, FL190. Leider oft in Cirren, kein Horizont. Fast immer VHF-Kontakt.
BIRK-EGPC: MOXAL DCT RATSU DCT DEVBI DCT BAMRA DCT MADOX DCT WIK, FL190. Route muss so aufgegeben aber nicht geflogen werden, man bekommt sofort direct RATSU. Ab FL180 keine Position-Reports notwendig.
EGPC-LFOB: WIK DCT CHINN N560D BONBY DCT GUSSI N560D NESDI DCT LAGAV DCT GRICE N601 TLA DCT BAGPO DCT DCS N615 HON L15 BIG L9 DVR L10 RINTI B3 CMB, FL190. Route für Wasserscheue. Wind 50KT auf der Nase, so macht es keinen Spaß! [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Danke für die Heroen, sind wir aber natürlich genauso wenig, vielleicht die Jungs mit den ULs aus dem anderen Thread :-) Captain's Log von unserem Rückflug über den Teich kommt nächste Woche.
@Enrico: Ich glaube, die Mooney kannst Du bei Deinem Anforderungsprofil von der Liste streichen. Unsere 252 ist effectiv ein Zweisitzer. Die hinteren Sitze haben wir gar nie drin. Meine Frau und ich sind beide um die 1,78 und von recht schmaler Bauform. Mit Rettungsanzügen ist der Flieger aber trotzdem voll. Wenn man damit leben kann, ist es aber ein super Flugzeug. Sie hat über neun Stunden Endurance, fliegt hoch und schnell. Damit kann man wirklich schöne Reisen machen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich hab's. Wenn man seine Artikel gelesen hat, steht nicht so viel neues drin. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Im Prinzip deckt sich das ja mit der Lycoming SI 1492, aber sind denn die Menge der Späne kleiner als die in der SI geforderten? Eventuell könnte man die Späne analysieren lassen, um auszuschließen, dass sie von einem Lager stammen. Um festzustellen ob die Späne den Ölfilter passiert haben, gibt es die Methode mit der Prop-Gavernor-Dichtung, aber das geht ja bei Lisa leider nicht, wg. Fixed-Pitch. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Eigentlich war ich doch ganz brav: Atlantik für Anfänger
Sogar ein gewisser B. F. hat den Beitrag positiv bewertet ;-) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Nach dem Max ja bald in die Karibik aufbricht, habe ich doch noch mal gekramt und die Bilder von unserer Karibikrunde im Frühjahr rausgesucht. Wir waren mit unserer Mooney unterwegs, haben aber einen Kollegen aus der Schweiz getroffen, der in Florida gechartert hatte, was wohl ohne Probleme ging.
Auf den Inseln ist alles etwa drei mal so teuer wie in den USA, fliegerisch wie auch sonst. Wenn man diesen Schock aber einmal übewunden hat, ist alles wirklich sehr einfach und entspannt. Landegebühren waren aber überall gering oder Null, allerdings kamen da und dort ein paar obskure Entgelte für was auch immer dazu, es blieb aber immer im Rahmen.
Wir hatten uns den Bahamas and Caribbean Pilot's Guide als IPad App gekauft. Wenn man sich anschaut wie der gemacht ist und was drin steht ist er zwar eigentlich viel zu teuer, aber insgesamt fällt das nicht ins Gewicht und man hat doch einiges an Infos. Außerdem haben wir uns ein Jahresabo bei www.caribbeanflyingadventures.com gekauft. Auch da erhält man einige Infos und die besorgen einem eine Kuba-Überflugsgenehmigung pro Jahr umsonst, womit es sich schon lohnt.
Alle internationalen Flüge waren IFR, nur die Flüge innerhalb der Bahams waren VFR. Die Kubaqurung geht nur IFR.
Auf dem Meer war oft kein Horizont erkennbar, darauf muss man sich auch bei besten Bedingngen einstellen. Manchmal war es sehr windig, bis an 30KT, aber immer halbwegs auf der Bahn. Entsprechend wurde man durchgeschüttelt, aber es war fliegerisch in keiner Weise schwierig. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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soweit ich weiß gibt es nichts. Ich war vor ein paar Wochen bei TAT in Ada. Die machen Turbo-Conversions vor allem für Beech, aber auch für andere. Ein Ingeneur dort hat erzählt, dass sie überlegt hätten, eine Conversion für Ovation anzubieten, ihnen der Markt aber zu klein scheint. M20J hätten sie auch angedacht, da man aber mit ca. 50k$ rechnen müsse, würden sie ebenfalls nicht mit genügend Nachfrage rechnen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Wir haben für unsere Mooney eins von Bruce und sind sehr zufrieden. Die haben auch was für 'ne Beech23 auf der Seite. Aber man muss es halt in USA bestellen und hat den Mist mit dem Zoll an der Backe. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Sorry, das Telefon hat wie gesagt unser Vorbesitzer einbauen lassen. Ich weiß leider nicht, wie die Verdrahtung vorgenommen wurde. Wir können auch damit telefonieren, wäre ja sehr schade, weil es ja ein Telefon ist :-) Wir nutzen es nicht für Wetterdaten oder Positionsmeldungen (letzteres würde gehen). oder habe ich da was komplett missverstanden?
Zum Vertraglichen: wie gesagt, für Wetter benutzen wir es nicht. Wir haben dieses Produkt [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Wir haben auch das 9505A in der Flightcell Cradle. Ich habe es das letzte Mal rausgenommen um die Karte einzulegen und seither nicht mehr angefasst.
Das Telefon haben wir auch erst vor unserer Atlantik-Überquerung in Betrieb genommen. Ich habe eine pre-paid Karte bei m-cramer Satellitenservices gekauft. Unsere ist zwölf Monate gültig, hat 500 Gesprächsminuten Guthaben und hat insgesamt knapp 700€ gekostet. Man kann auch einen Vertrag abschließen, der ist wenn man gar nicht telefoniert billiger. Oder man entscheidet sich für pre-paid mit anderen Laufzeiten/Guthaben/Abdeckungen. Man kann sich end- und sinnlos den Kopf darüber zerbrechen. Im Nachhinein wäre sowieso etwas anderes günstiger gewesen.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hm, das Gerät wurde noch von unserem Vorbesitzer eingebaut (wir haben das Flugzeug erst zwei Jahre). Wir haben Kontakt und ich muss ihn mal fragen, aber er hat da nie etwas erzählt. Es funktioniert aber gut, wir können Anrufe entgegennehmen ohne nach dem Einschalten des Radio-Masters etwas tun zu müssen. Anrufe tätigen geht eben so. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Wir haben ein Flightcell im Panel. Das eigentliche Iridium-Telefon ist dabei fest hinten auf der "Hutablage" montiert und hat eine externe Antenne. Es wird als COM3 ausgewählt. Funktioniert prima und ist sehr komfortabel. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Wir waren heute in der Fabrik in Kerrville und man hat uns die Final Assembly Line gezeigt. Man muss sagen, die bauen tatsächlich Flugzeuge. vier oder fünf Acclaims hatten schon einen Motor, etliche andere waren in einem früheren Stadium. Eine hatten sie gerade rausgezogen um sie einzufliegen. Sie haben wohl geputzt und sehr helle neue Lampen angeschraubt, die Halle wirkte sehr geschäftig. Angeblich arbeiten jetzt wieder 85 Leute da. Ich weiß zwar nicht genau wie u d an wen sie die Dinger verkaufen wollen, aber die scheinen es ernsthaft zu probieren. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Danke für den Bericht! Bezüglich Kürbis: War Dir sehr langweilig? Kannst Du auch Mooney-Logos? ;-) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Wir waren neulich in Wilmington, NC (KILM). Ist eine sehr hübsche,, für USA alte Stadt mit vielen netten B&B. Will man sich nur die Stadt angucken, braucht man keinen Mietwagen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ein (gemeinsamer) Bekannter hat ein HF Gerät mit Kurbelantenne in seiner 231 eingebaut. Er ist mehrfach über den Atlantik geflogen und hat erzählt, nach anfänglichen Problemen würde es jetzt gut funktionieren. Allerdings ist seine N-registriert. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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wir hatten allerdings in FL240 lange vor LOACH Kontakt zu Gander ATC. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Sehe ich genau so. Wir waren auch in Elsefleth und haben dort unsere Ursuits ausprobiert. Sie waren zumindest komplett dicht. Sie während des Fluges anzuhaben ist nicht wirklich angenehm, aber man kann es wirklich gut ein paar Stunden aushalten. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Doch, eigentlich hätten wir 260 filen müssen. Der Wind wurde da aber immer noch schlechter, und wir wollten natürlich auch nicht gerne so hoch fliegen. Wir haben einfach 250 gefilt und die 240 waren wohl ein Zugeständnis.
Wir haben ein Winslow Raft und Ursuit Anzüge. Darüber, dass das Raft gut ist, besteht wohl Einigkeit. Über die Anzüge kann man offenbar viel diskutieren. Wir haben uns die Ausrüstung selbst gekauft. Wir sind im letzten Jahr öfter über Wasser geflogen, z. B. nach Madeira.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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In den letzten Tagen haben wir uns das erste Mal über den Teich getraut. Im folgenden habe ich ein paar Infos zu den einzelnen Etappen aus der Sicht eines Nordatlantik-Neulings aufgeschrieben. Weil wir wie gesagt Neulinge sind, haben wir uns Zeit gelassen und die Stationen auch touristisch unter die Lupe genommen. Die Flugpläne haben wir alle mit RocketRoute aufgegeben, was problemlos funktioniert hat. Als Vorbereitung haben wir so einiges gelesen, das Gehaltvollste ist Jan Brills "Flying Across the North Atlantic". Es ist kurz und knapp, aber alles Relevante steht drin.
EDFM-LFAC:
Das Wetter über der Insel war mies. Wir haben den Hopser nur gemacht, um überhaupt wegzukommen. Die Stadt Calais bietet nicht viel, man kann am Strand spazieren gehen.
LFAC-EGPC:
War auch eine unspektakuläre IFR-Etappe. In Wick ist Andrew das Unikum, wie er überall beschrieben wird. Sprit und Sauerstoff nachfüllen war günstig.
Auch hier kann man schön auf den Klippen spazieren gehen, z.B. zum old Wick Castle. Ein Muss ist die Old Pulteney Distillery! Besichtigung ist interessant und man kann ein kleines Fläschchen kaufen, mit dem man dann ggf. die gelungene Atlantiküberquerung feiern kann.
EGPC-BIRK:
Jetzt wurd's ernst. Wir haben GONUT G11 MY G3 METIL B1 EL in FL180 gefilt. Man bekommt eine Oceanic Clearance von Iceland Radio in der Luft, aber wenn man 180 oder mehr fliegt, braucht man keine Position Reports abzugeben. Das Wetter beim Abflug war schlecht und der ganze Flug verlief über einer geschlossenen Wolkendecke.
Wir hatten zwei Tage für Island und einen Mietwagen. Da kann man schon ein paar der wichtigsten Sehenswürdigkeiten abklappern, aber die Insel würde natürlich noch viel viel mehr bieten.
BIRK-BGBW:
Für uns die Königsetappe. Wir hatten in RocketRoute DCT EMBLA DCT 6230N03230W DCT 6145N03730W DCT NA DCT wieder in 180 aufgegeben. Die Punkte hatte wir möglichst schön auf dem Großkreis und gleichmäßig verteilt ermittelt. Von BIRK Ground wurden wir dann aber gefragt, ob wir die Standardroute EMBLA 63N30W 62N40W NA haben wollten. Die Punkte sind zwar nicht so schön gleichmäßig verteilt, aber dafür kurz - uns war's auch recht.
Beim Abflug war es OVC004, aber in Grönland SKC, ein tolles Erlebnis. In Narsarsuaq ist es, naja sagen wir mal sehr ruhig. Eine nette Unterhaltung hatten wir mit dem Türmer am Morgen vor dem Abflug: wir hatten gefragt, ob er für diesen Tag Flüge erwarte, die Antwort war nein. Etwas später hat er uns erzählt, dass auch er gerne in Amerika Urlaub mache, um sich von dem Stress zu erholen. Ich weiß bis jetzt nicht, ob der Mann einen tollen Humor hat, oder eine eher niedrige Belastungsgrenze.
BGBW-CYYR:
Gefilt hatten wir SI DCT 59N050W DCT 57N054W DCT LOACH CUT65 in 250. Die 250 muss man mindestens aufgeben, wenn man kein HF hat. Der nette ARO-Grönländer hat uns dann gesagt, den zweiten Koordinaten-Punkt hätte er rausgestrichen, sei unnötig und man hätte da eh keine VHF-Verbindung. Es sind dann zwar 300NM und bei dem Wind, den wir hatten, über zwei Stunden zwischen den Reports aber es war kein Problem. Wir haben übrigens FL240 als Clearance noch am Boden vom Turm in Narsarsuaq bekommen.
Goose Bay ist zumindest Anfang April ein rechtes Elend. Saukalt und voller riesiger Schneeberge, zu sehen oder tun gibt es nichts.
CYYR-KBGR:
Eigentlich wieder ein ganz normaler IFR Flug, wir hatten UYR MTT115 PN J564 PQI J49 BGR in FL180 gefilt. Die Clearance in Goose Bay war: "cleared direct Bangor Airport, FL180 is not available, do you prefer 16000ft or FL200?". Wir haben 16000 genommen und sind dann vier Stunden gerade aus geflogen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Danke, so geht's. Der Witz ist, dass RR wenn man es die Route selbst berechnen lässt, das NxxWxx Format generiert und dann im Flight Log nicht klar kommt. Wenn man sie dann von Hand in xxNxxW ändert geht's.
EET in Feld 18 geht leider so auch nicht. RR überklatscht alles was man einträgt. Ich habe ein Ticket aufgemacht. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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