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Alle Beiträge von: Peter Schmidt [topspeed]
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79 Beiträge Seite 1 von 4
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Die Flugabgabe für Privatflugzeuge in Österreich und die damit verbundene lästige Administration für Piloten und Halter ist jetzt endgültig gekippt. Entgegen unserer Forderung aber derzeit nur für Luftfahrtzeuge bis max. 2 Tonnen MTOW. Wir nehmen aber an, daß der Verwaltungsaufwand für Luftfahrzeuge über 2t für die Fiskalbehörden so groß sein wird, daß der Gesetzgeber auch hier nachziehen wird und sich unserer Forderung anschliessen wird, nämlich in Zukunft sämtliche Privatflüge von der Flugabgabe auf österreichischen Flughäfen zu befreien.
Hier kann man direkt bei der Finanzbehörde nachlesen: Änderung der Flugabgabe bis 2 Tonnen MTOW
Wir danken allen, die uns bei unserer Unterschriftenaktion aktiv unterstützt haben und die im Hintergrund für die Sache gekämpft haben.
Peter Schmidt PRO GENERAL AVIATION [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Herr Wehrhard !
Interessante Diskussion. Wir im Osten von Österreich fliegen fast täglich in folgende Nachbarländer z.B. zum IFR Training. Tschechien...Slowakei...Ungarn...Slowenien....Kroatien...
Kaum ein österreichischer Pilot kennt die jeweiligen Landesgesetze oben genannter Länder oder kann diese in der jeweiligen Muttersprache lesen oder gar interpretieren.
Kämen diese Länder auf ähnlich blöde Ideen wie die österr. Regierung mit der Flugabgabe und der damit verbundenen Registrierungspflicht, was wäre dann ? Fliegen wird im vereinten Europa zum individuellen legistischen Glücksspiel ?
Meine Frage: Wie kann man sich als Pilot in Zukunft auf solche Dinge vorbereiten ? AIP und Notam oder was auch immer sind scheinbar nicht mehr ausreichend?
....oder brauche ich wieder einen mitfliegenden einheimischen Piloten, wie es lange Zeit in Russland üblich war ?
Ich glaube die Forderung wäre gar nicht so abwägig, daß die seit 01.April 2011 geltende Flugabgabe in Österreich per NOTAM oder halt in luftfahrtüblicher Weise verkündet wird,da es sich ja nicht nur um eine reine Gebühr oder eine Steuer handelt, die man vor Ort begleichen kann.
Es geht hauptsächlich um die Information, daß man vor Antritt eines Fluges zu einem österreichischen Flughafen mit einem nicht österreichisch registrierten Flugzeug in Österreich vorher einen Fiskalvertreter bestellen muß, um dann auch von diesem wieder "legal" abfliegen zu können.
Lösungsansätze ?
Peter Schmidt
###-MYBR-###
###-MYBR-### [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Presseaussendung Austria Presse Agentur vom 06.April 2011 : Wien APA
Die Regierungsparteien haben sich darauf geeinigt, für Sportflugzeuge mit einem Gewicht unter zwei Tonnen keine Flugabgabe einzuheben. Die Entscheidung hilft Sportfliegern, die internationalen Flughäfen, etwa in Graz, nutzen, hieß es am Mittwoch auf Nachfrage der APA im Finanzministerium. Finanziell falle die Entscheidung nicht ins Gewicht, es gehe nur um ein paar Dutzend Betroffene. Für die mündliche Vereinbarung stehe noch die schriftliche Bestätigung der SPÖ aus.
Größere Privatflieger, etwa von Geschäftsleuten, müssen weiter Flugabgabe zahlen. Auch sie verschmutzen die Luft, es wäre nicht verständlich, sie von dieser Umweltabgabe auszunehmen, argumentiert man im Finanzministerium.
FPÖ-Verkehrssprecher Gerhard Deimek begrüßt die Ankündigung und den damit verbundenen Wegfall immenser Bürokratie in einer Aussendung und führt den Schritt auf massiven öffentlichen Druck und die Petition 'Pro General Aviation' zurück. Die Petition, laut Homepage von 4.277 Personen unterzeichnet, hatte allerdings die Befreiung der gesamten internationalen Privatfliegerei von der seit 1. April wirksamen neuen Flugabgabe verlangt.
Deimek ist grundsätzlich gegen die Flugabgabe: Es handelt sich um eine reine Inkassomaßnahme des Finanzministers, die sachlich jeder Begründung entbehrt. Es erhöhen sich die Ticketpreise für alle, die von Österreich aus abheben wollen, was selbstverständlich auch für die gesamte Tourismuswirtschaft einen erheblichen Standortnachteil bedeutet, schreibt er in seiner Aussendung.(Schluss) tsk/rf
Presseaussendung FPÖ - Österreich [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Der neueste Schildbürgerstreich des österreichischen Finanzministers ist die per 01.01.2011 neu eingeführte Flugabgabe in Österreich. Diese Abgabe unterscheidet nicht zwischen gewerblicher und privater Luftfahrt und verlangt von allen Luftfahrzeughaltern eine Registrierung ihrer Flugzeuge beim zuständigen Finanzamt, sofern sie in Zukunft von einem österreichischen Flughafen starten möchten. Noch dicker trifft es ausländische Piloten bzw. ausländisch registrierte Flugzeuge. Diese können nicht mehr mit ihrer Familie oder ihren Freunden in Österreich so ohne weiteres auf Flughäfen landen bzw. starten, wenn sie nicht vorher in Österreich einen offiziellen Fiskalvertreter bestellt haben, der die fristgerechte Entrichtung der Flugabgabe an das Finanzamt sichert,sofern zumindestens 1 Passagier an Bord mitfliegt. Bezahlung vor Ort ist nicht möglich! Damit ist die internationale Privatfliegerei zumindestens nach Instrumentenflugregeln und unter IMC auf österreichische Flughäfen tot !
Da viele Piloten in Österreich bereits die Schnauze voll haben vom Regelwirrwarr der letzten und auch der kommenden Jahre, die Gebühren unerträglich hoch geworden sind, haben wir uns entschlossen heute am 26.02.2011 eine Unterschriftenaktion zu starten. Diese Unterschriftenaktion soll die Kommunikation unter den Luftfahrttreibenden auch über unsere Landesgrenzen hinaus verbessern und neue Kontakte herstellen.
Wir wollen Fehler im System aufzeigen und alle Beteiligten wachrütteln, damit die Allgemeine Luftfahrt in Europa nicht sang- und klanglos untergeht. Wir werden uns bemühen mit den zuständigen Gremien im österr. Nationalrat, bei der Austro Control, dem BMVIT, dem LBA, dem BAZL in der Schweiz, der EASA sowie dem europäischen Parlament in Kontakt zu treten um die Wünsche und Forderungen der General Aviation zu manifestieren. Bitte unterstützt uns dabei auch aus Deutschland oder der Schweiz ! Wir sind froh über jeden neuen Gedanken und jeden neuen Input.
PS: Den erwähnten Gesetzestext betreffend der neuen "Flugabgabe" könnt ihr auf unserer Unterschriftenseite im Originaltext nachlesen !
Peter Schmidt PRO GENERAL AVIATION
Unterschriftenaktion für die Allgemeine Luftfahrt [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Sehr geehrter Herr Brill, liebe Piloten !
Man sollte die Luftfahrtbehörden in ganz Europa auffordern, folgendes NOTAM unverzüglich herauszugeben:
Achtung bei Flügen auf österreichische Flughäfen...sie brauchen ab 01. April 2011 und bis auf Widerruf um legal starten zu können.....blablabla
Das hätte folgenden Vorteil:
1. 100 prozentige Antiwerbung für die Passagierabgabe in Luftfahrerkreisen. 2. Mehr Druck auf die österreichischen Behörden, damit die angekündigte und versprochene Gesetzesänderung schneller umgesetzt wird.
Peter Schmidt PRO GENERAL AVIATION [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Wer in Wirklichkeit eine ZÜP braucht...
Erinnern wir uns kurz an eine alte Geschichte aus Österreich und betrachten wir Sie ein paar Jahre später. Am 20 .10 .2004 wäre die OE-CDV,eine Katana Schulmaschine des Diamond Sportfliegerclubs Wr. Neustadt, beinahe vom österreichischen Bundesheer abgeschossen worden, weil sie ein kurzfristig geschaffenes Luftraumsperrgebiet durchflogen hat.
Die ganze Geschichte könnt ihr hier nachlesen: Sportflieger fast abgeschossen
Der damalige israelische Präsident Moshe Katzav war auf Staatsbesuch in Österreich und wollte unbedingt auf Staatskosten mit dem Hubschrauber nach Mauthausen fliegen. Da so ein Flug natürlich wetterbedingt ist, konnte man dem fliegenden Volk nicht rechtzeitig per NOTAM mitteilen, wann dieser Flug genau stattfinden werde.
Ein diesbezügliches NOTAM trudelte erst gegen Mittag des betreffenden Tages z.B. bei uns in Wr. Neustadt ein. Auch ich wusste von diesem NOTAM nichts, da ich ja genauso wie die OE-CDV bereits am Morgen von LOAN weggestartet bin. So weit...so gut !
Spätestens seit dem 11. September 2001 gelten Piloten ja als mögliche potentielle Terroristen. Die in den letzten Jahren neu geschaffenen und völlig unnötigen Luftfahrtsicherheitsgesetze lassen diesen Schluß zumindestens im Pilotenbereich eindeutig zu.
Ist dem auch wirklich so und was wurde eigentlich aus den Beteiligten des damaligen Zwischenfalles ?
Präsident Moshe Katzav :
2006 wurde Katzav Vergewaltigung und sexuelle Nötigung in mehreren Fällen vorgeworfen. Im Januar 2007 erklärte die Generalstaatsanwaltschaft, dass sie Anklage gegen Katzav wegen sexueller Übergriffe gegenüber mindestens einer Angestellten von ihm erheben werde, worauf am 29. Juni 2007 Katzav seinen Rücktritt in einer Note an Parlamentspräsidentin Dalia Itzik mitteilte.
Am 19. März 2009 wurde vor einem Gericht in Tel Aviv Anklage gegen Katzav wegen Vergewaltigung und sexueller Übergriffe dreier Frauen erhoben. Er stritt diese Anschuldigungen weiterhin ab. Am 30. Dezember 2010 wurde er wegen Vergewaltigung einer Angestellten in zwei Fällen, der sexuellen Belästigung in weiteren Fällen sowie der Behinderung der Justiz schuldig gesprochen. Am 22. März 2011 wurde das Strafmaß auf sieben Jahre Haft sowie zwei Jahre Bewährungsstrafe festgelegt. Zudem muss er 20.000 Euro Entschädigung zahlen.Verurteilung wegen Vergewaltigung
Innenminister Strasser - Redner in Mauthausen damals gemeinsam mit Katzav:
Wird derzeit vom " Europäische Amt für Betrugsbekämpfung" wegen seiner Lobbygeschichte in Brüssel ( Lobbygate) verfolgt und wurde sämtlicher Funktionen als EU Delegationsleiter der ÖVP in Brüssel enthoben und sogar aus der eigenen Partei ausgeschlossen. Verfahren laufen !Ernst Strasser im Kurier
Finanzminister Grasser :
War ebenfalls in dieser Regierung und hat als Verwalter der österreichischen Steuergelder obengenannten Flug nach Mauthausen mit Steuergelder bezahlen müssen. Katzav hätte ja auch mit der Bahn oder mit dem Auto fahren können. Aber als leidenschaftlicher Flieger wollte er gerne mit einem Hubschrauber des österreichischen Bundesheeres fliegen. Wir habens bezahlt ! Auch gegen den ehemaligen Finanzminister laufen die diversesten Verfahren ! Ohne Worte...... Karl Heinz Grasser
Generalmajor Erich Wolf:
Hat doch glatt als ehemaliger militärischer Kunstflugweltmeister und Kommandant der österreichischen Luftstreitkräfte die Frechheit im Fernsehen zu behaupten, daß durch das Abfangen einer Schulungskatana unter seinem Kommando er das "Schlimmste von Österreich" abwenden konnte, da in dieser Katana des Diamond Sportfliegerclubs ja ein getarntes Selbstmordkommando hätte sitzen können. ( siehe Zeitungsberichte oben )
In Wirklichkeit wurde er vom Dienst suspendiert und in Frühpension geschickt, da er und die Firma seiner Frau angeblich in dubiose Geschäfte rund um die Eurofighterbeschaffungsaffäre verwickelt waren. War aber vermutlich nur ein Bauernopfer um von den wahren Personen und Hintergründen abzulenken. Generalmajor Erich Wolf
Und was wurde aus den beiden Katanapiloten aus Wiener Neustadt ?
Diese waren es damals und sind es auch heute noch: UNBESCHOLTENE UND VERLÄSSLICHE ÖSTERREICHISCHE STAATSBÜRGER !!!!
Peter Schmidt PRO GENERAL AVIATION [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Meinungsbildung als Meinungswandel
Durch meine Gespräche mit Politikern und Entscheidungsträgern über die Flugabgabe sowie über das ebenfalls ab 01.01.2011 in Österreich geltende Flugsicherheitsgesetz kam eines deutlich zum Vorschein: Politiker tun sich extrem schwer über Themen der allgemeinen Luftfahrt zu entscheiden, da ihnen spezifische Informationen sowie das benötigte "gesunde Bauchgefühl" über die Sache fehlen. Sie verfallen dann gerne in das routinierte "Hände Hoch" bei parlamentarischen Abstimmungen. Meistens zum Nachteil der General Aviation. Die General Aviation braucht für die Zukunft einen dringenden Imagewandel und alle modernen Massenmedien müssen für diesen Meinungsbildungsprozess breitflächig genutzt werden.
Argumentation und Sachlichkeit statt emotionalem Populismus.
PS: Die neuen EASA Lizenzen: Wem fällt bitte so was ein ?
Peter Schmidt PRO GENERAL AVIATION [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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PRO GENERAL AVIATION
Die Aktionsgemeinschaft PRO GENERAL AVIATION hat sich aus einer Gruppe hauptberuflich tätiger Piloten, Flugschulbetreibern, Fluglehrern, Examinern, Vereinsobleuten, Luftfahrzeugwarten, Flugplatzangestellten sowie Hobbypiloten der GA gebildet.
Sinn dieser Gruppierung war ursprünglich der reine Informations- und Gedankenaustausch. Seit Einführung der JAR FCL in Österreich, im Juni 2006, brach eigentlich ohne jegliche Vorwarnung oder gar Information seitens der Behörden eine derartige Unzahl an neuen Bestimmungen über alle Luftsporttreibende herein, daß selbst wir als Profis in unseren Bereichen Probleme hatten den Durchblick zu bewahren.
Natürlich traf dies auch auf unsere Kunden, Schüler, Mitglieder und Flugsportfreunde zu.Sogar die Austro Control, die für uns zuständige Behörde, hatte Schwierigkeiten, mit all diesen neuen Bestimmungen mit denen sie von Seiten des Gesetzgebers überschüttet wurde,klarzukommen. Ständig wurden Gesetzestexte neu interpretiert oder ausgelegt und schafften bei allen zusätzliche Verwirrung.
Um nicht den Überblick zu verlieren veranstalteten wir daraufhin monatliche "WORKING PARTYS" um gemeinsam die neuen Bestimmungen zu erörtern und gemachte Erfahrungen auszutauschen. Obwohl viele unserer Teilnehmer im direkten wirtschaftlichen Konkurrenzkampf standen, war ihnen diese Form der Informationsbeschaffung wichtig.
Und genau hier wurde der Grundstein für unsere jetzigen und auch noch zukünftigen Bemühungen um die General Aviation gelegt. Dadurch, dass wir begannen uns intensiv mit der Materie zu beschäftigten und begannen darüber gemeinsam und regelmässig zu diskutieren, fielen uns natürlich sofort Ungereimtheiten oder Missstände im System auf.
Um die Flugabgabe haben wir uns anfänglich nur wenig gekümmert. Warum ? Noch im Juni 2010 verkündete der österreichische Finanzminister Pröll, daß für ihn eine Flugabgabe nicht in Frage käme. Im Herbst 2010 wurde aber die Flugabgabe wieder aktuell, weil die österreichische Regierung auf der Suche nach zusätzlichen neuen Einnahmequellen war.
Vielleicht war es auch nur dem Finanzminister ein Dorn im Auge, daß die gewerbliche Luftfahrt millionen Liter an Treibstoff konsumiert, dafür aber keine Mineralölsteuer bezahlt bzw. bezahlen muß. Ein Team des Finanzministerium prüfte daraufhin diesen Umstand und meldete an das Parlament, daß derzeit an eine Einführung einer Mineralölsteuer auf gewerbliche Verbraucher aus wirtschaftlichen sowie finanztechnischen , wahrscheinlich auch aus politischen Gründen, nicht gedacht werden kann.
Man suchte weiter und kam auf die Idee einer Flugabgabe für Passagiere. Wahrscheinlich wurde diese Idee sogar in Deutschland abgeschaut. Rasch wurde noch im Spätherbst 2010 ein Gesetzesentwurf mit dem Mascherl einer "ÖKOLOGISCHEN STEUER" geschaffen und zur Begutachtung freigegeben.
Und hier liegt auch der Hund begraben. In diesem ersten Gesetzesentwurf wurde anfänglich ausdrücklich von der "gewerblichen Luftfahrt" gesprochen und darauf hingewiesen, daß die Passagierabgabe ein quasi ökologische Steuer darstellt und als kleiner Ersatz für eine nicht einhebbare Mineralölsteuer in der gewerblichen Luftfahrt dienen sollte.
Daraufhin gab es auch heftigen Widerstand seitens aller österreichischen Luftfahrtunternehmen und Airliner. Der Widerstand in der General Aviation war begründetermaßen schwach, da man sich eher nicht betroffen fühlte. Trotzdem erhob der Aeroclub sowie die AOPA dagegen vorsichtigen Einspruch, da sie ja nicht unbedingt nur die Interessen der GA vertreten wollten, sondern eigentlich die aller Luftfahrttreibender. Aber wie gesagt, der ausgeübte Druck war aus den obengenannten Gründen, schwach.
Und so hat der Gesetzgeber uns alle ausgetrickst. In der Zeit vor Weihnachten und vor Silvester 2010 wurde der für uns so wichtige Satz.....gewerbliche Luftfahrt...gegen den Satz....alle Luftfahrzeughalter....ausgetauscht. Uns ist nicht bekannt, daß diese Form des Entwurfes irgend jemandem zu Gesichte gekommen ist und dagegen von irgend jemandem Einspruch erhoben wurde. Das Gesetz wurde still und heimlich rasch vor Weihnachten verabschiedet und gilt in dieser Form ab 01. Jänner 2011.
In unserer ersten WORKING PARTY 2011 fiel uns dieser obengenannte Unterschied im Wortlaut sofort auf, da wir uns ja intensiv mit allen Änderungen und Neuerungen beschäftigen. Daraufhin kontaktierten wir Ministerien, Austro Control, ja wen auch immer und baten um Hilfestellung. Uns wurde von allen Stellen mitgeteilt, daß dieses Gesetz in Ordnung sei und nur für die gewerbliche Luftfahrt, pauschal gesagt für den Linienverkehr, gelte.
Dies wollten wir nicht glauben, da die Änderungen zwischen Entwurf und gültigem Gesetzestext ja eindeutig waren. Erst ein von uns erbetenes und vom Bundesministerium für Verkehr (BMVIT) durchgeführtes Rundschreiben schaffte Klarheit. Man hat es übersehen,ja man wurde, sagen wir gelinde gesagt, ausgetrickst. Still und heimlich wurde die so wichtige Textpassage...gewerbliche Luftfahrt...gegen alle Flugzeughalter...vom Gesetzgeber ausgetauscht und niemand, aber auch niemand wusste davon.
Wir kontaktierten daraufhin auch per Email die diversesten Vertreter der General Aviation, aber niemand wollte uns glauben. Alle beriefen sich auf ihren letzten Wissenstand, und das war der, von dem damals veröffentlichten Erstentwurf.
Nach eingehender juristischer Begutachtung und nach eindeutiger Klärung der Sachlage, entschlossen wir uns durch unsere "Online Petition" auf diesen Missstand in breiter Öffentlichkeit und international aufmerksam zu machen und dagegen zu protestieren. Dies mag auch die Erklärung dafür sein, daß Aeroclub und AOPA so spät, oder garnicht oder wie auch immer,reagiert haben.
Jetzt scheinen alle munter zu sein und es muß uns nun gemeinsam gelingen, dieses unsägliche Gesetz zu ändern. Wer was und wann und warum nicht oder wie auch immer gesagt hat ist unbedeutend. Gemeinsam sind wir stark und können Änderungen bewirken und versuchen unsere fliegerische Zukunft mitzugestalten. Profilierungsneurosen einzelnen Verbände sind hintenanzustellen für von mir aus die nächste Weihnachtsfeier, aber jetzt heisst es gemeinsam an einem Strick zu ziehen.
Peter Schmidt PRO GENERAL AVIATION [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Wir danken der AOPA Deutschland und Österreich für die Unterstützung unserer Unterschriftenaktion gegen die neue Flugabgabe in Österreich. Selbstverständlich haben wir eure Seite mit unserer Petitionsseite verlinkt und hoffen gemeinsam dieses unglückliche Gesetz zu kippen.
Dank der Hilfe unserer Tiroler Kollegen und der Hilfe vieler engagierter Piloten, schaffen wir es jetzt schön langsam auch in die Medien. Fernsehbericht auf unserer Petitionsseite:
Unterschriftenaktion gegen die Flugabgabe in Österreich
Peter Schmidt PRO GENERAL AVIATION [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Ralf !
Kein Problem....du kannst hier alle von Dir gewünschten Informationen nachlesen:
Bundesministerium für Finanzen Information zur Flugabgabe
Bundeskanzleramt - Rechtsinformationssystem Bundesgesetz, mit der eine Flugabgabe per 01.01.2011 in Österreich eingeführt wurde
Beste Grüsse
Peter Schmidt [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Urs !
Mit meinem Schengenbeispiel habe ich gemeint, daß ein aus dem Ausland kommender Pilot eventuell auf einen Flughafen fliegen muß oder möchte, um die Zoll- und grenzpolizeilichen Bestimmungen zu erfüllen, weil dort diesbezügliche Dienststellen eingerichtet und ständig besetzt sind.Paß- bzw. Zollkontrollen wären in Österreich auch nach vorheriger Anmeldung auf Flugfeldern möglich. Exportbestätigungen wie z.B. beim Flugzeugverkauf nach Kroatien oder Mehrwertsteuerrückerstattung für diverse Wareneinkäufe ist da glaube ich etwas komplizierter und nicht überall möglich....und nicht zu vergessen die großen Flugzeugwerften wie z.B. die AAC in Graz oder Linz. Da stehen meistens nur ausländisch registrierte Flugzeuge im Sommer vor deren Hallen.
Peter Schmidt [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Machen wir einmal ein ganz paradoxes Beispiel: Ein deutscher Luftfahrzeughalter möchte gerne mit seiner Cessna 182 und seiner Familie im Sommer von Deutschland nach Kärnten in Österreich fliegen. Da er 2 Passagiere an Bord hat, die nicht aus dem Schengenraum kommen,sowie 2 vorgemerkte slowenische Fahrräder, braucht er eine Zollabfertigung bzw. Paßkontrolle. Er wählt Klagenfurt als Zielflughafen. Was muß er alles machen ? 1.Da der wahrscheinliche Abflug aus Österreich nach dem 31.März 2011 ist, muß er beim zuständigen Finanzamt einen Antrag auf Registrierung stellen. Und zwar mindestens einen Monat vor dem geplanten Abflug von Klagenfurt. 2.Das wird er aber so ohne weiteres nicht machen können. Er muß sich zuerst einen österreichischen Fiskalvertreter suchen und bei dieser Suche die Telekom mit Handyroaminggebühren füttern. 3. Mit diesem Fiskalvertreter muß er dann in ständigem Kontakt bleiben, da der Fiskalvertreter ja nicht weiß, wann er fliegt. 4. Nach seinem Urlaub und seinem Abflug aus Klagenfurt( er hat in der Zwischenzeit mit seinen slowenischen Freunden von Klagenfurt aus ein paar kurze Rundflüge gemacht) wird dieser Luftfahrzeughalter automatisch in Österreich zum Abgabenschuldner. Da der Flughafenhalter Klagenfurt aber für die Abgabeneinbringung haftet, könnte er diese Abgabe als Kaution vom Flugzeughalter einfordern. 5. Kaum wieder in Deutschland angekommen, muß betreffender Pilot seinen Fiskalvertreter in Österreich darübergehend informieren, daß er soundsoviele Abflüge vom Flughafen Klagenfurt im Zeitraum von bis mit soundsovielen Passagieren durchgeführt hat. 5. Daraufhim muß der Fiskalvertreter für den Abgabenschuldner die Abgabe selber berechnen und spätestens am 15. Tag des auf den Kalendermonat, indem die Abgabenschuld entstanden ist, zweitfolgenden Kalendermonats eine Anmeldung beim Finanzamt elektronisch einreichen. Der Abgabenschuldner hat die Flugabgabe spätestens am Fälligkeitstag zu entrichten. 6. Daraufhin muß sich der Flugzeughalter dahingehend informieren, daß dies auch vom Fiskalvertreter in Österreich ordnungsgemäß erledigt wurde. 7. Mit dieser Bestätigung der ordentlichen Entrichtung kann sich der Flugzeughalter jetzt wieder an den Flughafen Klagenfurt wenden, diesen aus seiner Haftung entlassen und seine Kaution zurückfordern. Dahingehend muß sich der Flughafen Klagenfurt wiederum mit dem zuständigen Finanzamt in Verbindung setzen , bevor er die einbehaltene Kaution an den Flugzeughalter zurücküberweist. 8. Der Flugzeughalter informiert den Fiskalvertreter sowie den Flughafen Klagenfurt über den Erhalt seiner refundierten Kaution. 9.Da der Fiskalvertreter nicht weiß, wie oft betreffender Flugzeughalter so im Jahr nach Österreich fliegt und es vielleicht der Flugzeughalter selber nicht weiß, gibt man sicherheitshalber jeden Monat eine Nullmeldung an das betreffende Finanzamt ab. 10. Da man vor Weihnachten vergessen hat eine Nullmeldung abzugeben, erhält der zuständige Flugzeughalter via Fiskalvertreter eine Finanzstrafe. 11. Gegen diese Finanzstrafe wird nach Rücksprache mit dem Flugzeughalter Einspruch erhoben. Jetzt läuft ein Verfahren mit ungewissem Ausgang, Dauer und Kosten. 12. Das Jahr ist herum und jetzt muß sich der Flugzeughalter darum kümmern, daß sein österr. Fiskalvertreter nicht, er hat ja schon einmal vergessen,auf die Abgabenerklärung für das vorangegangene Kalenderjahr bis zum 31. März des kommenden Jahres vergisst. 13....und so kann man die Geschichte weiterspinnen bis zum geht nicht mehr.....lustiger als römisches Recht auf der Uni.....
Peter Schmidt PRO GENERAL AVIATION [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Liebe Freunde !
Danke für die großartige Unterstützung aus ganz Europa. Über 800 Unterschriften in 48 Stunden und mehr als 10.000 Besucher auf unserer Petitionsseite sprechen eine deutliche Sprache. Es stimmt was nicht in der General Aviation.Zumindestens nicht hier bei uns in Österreich.
Gestern haben mich zwei "fliegende" Nationalräte aus dem österreichischen Parlament angerufen und gemeint, daß sich hier im Parlament sowieso keiner in den Belangen der General Aviation auskennt, die parlamentarischen Berater meistens reine Formaljuristen sind und ebenfalls wenig Ahnung von der Fliegerei haben. Bei den Abstimmungen im Plenar ist es zu spät, die Sachen werden in den verschiedensten Ausschüssen und in den diversesten Gremien aufbereitet. Freundliche und eher unverbindliche Einzelbriefe von Aeroclub , AOPA-Österreich oder von wem auch immer seien zwar nicht schlecht, aber mangels nachhaltigem Druck oder Bekanntheits- sowie Verbreitungsgrad eher wirkungslos. Ich hab da ein paar gute Tipps bekommen, wie man sich bei den Parlamentariern mehr Gehör verschaffen kann.
Zu der Geschichte mit der verpatzten Passagiergebühr des österreichischen Finanzministers. Wir im Osten von Österreich und in der näheren Umgebung von Wien fliegen gerne IFR nach Brünn (LKTB), Bratislava (LZIB), Sharmelek(LHSM) oder Maribor.Das sind nette Destinationen mit angenehmen Flugzeiten und freundlichen Menschen. Aber das sind auch 4 verschiedene Länder. Bräuchten wir in jeden dieser 4 Länder eine Steuernummer plus eine in Österreich und müssten wir dann pro Monat in 5 Ländern regelmäßig Steuererklärungen abgeben oder Fiskalvertreter bestellen samt Dolmetscher, dann würden wir, wie man so schön in Wien sagt, "überschnappen".
vielen Dank für eure Unterstützung
Peter Schmidt
PETITION
PRO GENERAL AVIATION [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Thielert engine....ECU ERROR ANZEIGE...linker Motor hat sich abgestellt. (lt. den Mechanikern war es eine der Treibstoffpumpen ) PS: Bei Engine OUT und im Instrumentenflug kann man mit den diversen Störungsmeldungen wenig anfangen und nicht entspannt im ellenlangen Handbuch blättern....mein erfahrener Mitflieger, der alles fliegt von der C150 bis zur 747 meinte schlicht...so ein Klumpert.... [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Objektivität ist gefragt. Gerne... 5000 Stunden Piper Seneca und PA 28 ohne Probleme...in der 5 ( fünften ) Stunde (Donnerstag den 23.07.2009in LOWS) mit der DA42 left Engine out. Schei.... [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Vielleicht kann man der Sache auch etwas positives abgewinnen. Diamond Flugzeuge sind prinzipiell sehr gute Flugzeuge.Die Thielert Insolvenz sowie der anhaltende Abwärtstrend der GA gehen natürlich an Großfirmen wie Diamond nicht spurlos vorbei.Aber vielleicht kann man die derzeitige Situation auch zu seinem Vorteil ausnutzen. In Wiener Neustadt stehen ca. 150 unverkaufte Flugzeuge in der Gegend herum. Vielleicht kann man da ein günstiges Schnäppchen ergattern und erspart sich viel Geld. Anfragen kostet ja nichts. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Schwere Unfälle mit der DA42:
* Juni 2007: Eine DA42 stürzt am Weg von Aachen nach Valencia über Frankreich ab. Drei Insaßen sterben. * September 2007: Kurz nach dem Start fallen bei einer DA42 beide Motoren aus: Totalschaden, aber keine Verletzten. * September 2007: Eine DA42 hat in Oberösterreich einen Motorschaden und stürzte nahe Vöcklabruck ab. Drei Schwerverletzte sind zu beklagen. * September 2007: Eine weitere DA42 stürzt in Rumänien ab, wobei drei Personen ums Leben kommen. * April 2008: In der Nähe einer Gewitterzelle stürzt eine DA42 bei Jechtingen in Deutschland ab. Der Pilot stirbt. * August 2008: Nach dem Start in Stockholm-Bromma berichtet der Pilot über Triebwerksprobleme. Die Maschine stürzt in einem Wald ab, alle vier Insaßen überleben. * Mai 2009: Absturz einer DA42 in der Steiermark bei Schlechtwetter. Drei Tote. * Juni 2009: Absturz eine DA42 in Niederösterreich. Zwei Tote. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Unglaublich muß die Zerstörungsenergie bei diesem Absturz gewesen sein.Schaut euch einmal dieses video aus dem österreichischen Fernsehen an. Fernsehbericht Österreich [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Wer zu blöd ist eine depperte Haube zuzumachen und vor dem Abflug nicht fähig ist diese zu überprüfen, der sollte sich ein Fahrrad kaufen. Von alleine ist noch nie eine Haube bei einer Katana oder Dimona aufgegangen.Da kommen die Piloten mit Riesenpilotenkoffern, unzähligen GPS und anderem Schnick Schnack, drainen die Flieger zu Tode die sowieso zweimal am Tag vollgetankt werden, fliegen aus vermeintlichem Sicherheitsdenken mit elektrischer Benzinpumpe und Vergaservorwärmung rund um die Welt und dann vergessen sie auf fundamentale Dinge wie einfach die Haube korrekt zu schliessen und dies vor Abflug auch noch einmal zu überprüfen. In der Fliegerei ist es wichtig, wie man an die Sache herangeht. Interessant ist z.B., daß Katana DV20 und Dimona Motorsegler die gleiche Haubenverriegelung haben.Komischerweise gab es da nur unangenehme Haubenöffnungen bei den Motorflugzeugen und nicht bei den Motorseglern. Vielleicht betreiben Privatpiloten ihr Hobby da doch ein bißchen schlampiger als Motorseglerpiloten. An der Haube alleine liegt es sicher nicht... [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Diamond Industries hat im Schnitt 11 Monate für die Entwicklung eines ihrer Flugzeuge wie DA42 oder DA50 gebraucht und die Dinger fliegen sicher und gut. Während der Entwicklungsphase hat es in Wiener Neustadt keinen einzigen Unfall gegeben. Nicht wie bei Cirrus und anderen, wo man die Testpiloten zu Grabe trug. Die Diamond Probleme fingen eigentlich erst an, als man sich für Thielert entschied...und ganz ehrlich gesagt...der TAE 125 wurde am 03. Mai 2002 zertifiziert und bis zum heutigen Tage hat man das 300 Stundengetriebeproblem nicht im Griff. 7 Jahre sind seit damals vergangen. In 7 Jahren baut Diamond wahrscheinlich eine bemannte Rakete und landet am Mond...ein bißchen kommt da schon der Verdacht auf, daß der Thielertmotor ein Problem hat..... [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Jetzt fängt das ganze Spielchen wieder von vorne an. Aus Thielert wird Centurion. Meine Hochachtung dem Masseverwalter, der scheinbar den finanziellen Schwenk geschafft hat. Aber der technische Schwenk scheint nach wie vor zu fehlen. Eigentlich habe ich Tränen in den Augen gehabt( eine Mischung aus lachen und weinen), als ich gelesen habe, daß jeder Neumotorkunde einen Gutschein für den kostenlosen Austausch des Getriebes nach 300 Stunden bekommt.Nix hat sich geändert, die ahnungslosen Kunden werden mit den alten Tricks geködert....und weil man sich doch ein bißchen vor Diamond und Austro Engines fürchtet, hat man auf der Homepage gleich den Seitenhieb platziert, daß der AE 300 eh viel zu schwer ist und NUR für die NEUE DA42 NG geeignet ist. Klingt ja alles positiv für alle Firmen....aber was hat sich für mich als Kunde und Betreiber geändert....außer das jetzt alles viel teurer ist.... [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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In Österreich ist es noch viel schlimmer als in Deutschland.Wir bezeichnen die Mischung von mehreren Sprachen in einem Satz schlicht und einfach als Kauderwelsch. Gab es früher Treffen, so sind das heute dates und audits, handbücher wurden zu manuals,es gibt nur noch skilltest und prof-checks....Bei einem Vortrag der Austro Control im Oktober habe ich mich darüber mokiert, daß jedes dritte Wort des Vortrages ein Englisches war und das JAA Texte schon gar nicht mehr ins Deutsche übersetzt werden. Na, mehr habe ich nicht gebraucht, man hat mich mehr oder weniger als Steinzeitmenschen betrachtet. Jetzt habe ich einen neuen Trick. Ich sag immer ich verstehe kein Wort und frage was das bedeutet. Lustig wie die Vortragenden sich dann bemühen ihren eigenen Vortrag für mich ins Deutsche zu übersetzen. In Wirklichkeit ist unser Englischgetue nur einfach lächerlich. Am Funk spreche ich auch entweder Englisch oder Deutsch und kein komisches Mischmasch....und mir ist noch nie aufgefallen, daß in anderen Ländern die Einheimischen ihre Muttersprache mit dauernden Fremdwörtern durchmischen. Diese Unart ist im deutschsprachigen Raum bereits auffällig und ein Zeugnis von abnehmendem Kulturbewußtsein.
Hier ein lustiges Hörbeispiel: PSR SINNLOS RADIO [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Herr Hitter !
Wir bezwecken mit unserer Interessengemeinschaft zweierlei Dinge.
1. Information an einen Großteil der Piloten in Österreich weitergeben, die garnicht wissen, was die EASA ist und das es überhaupt solche Kommentierungsmöglichkeiten gibt. 2. Im Zuge der Einführung der JAR FCL in Österreich hat sich gezeigt, daß Bestimmungen der JAR durch die manchmal nur teilweise Implementierung in österreichisches Recht aus dem Zusammenhang gerissen wurden. Dadurch ist teilweise so ein Blödsinn herausgekommen, daß dieser erst Zug um Zug durch neue nationale Vorschriften wieder beseitigt werden musste. Hier wollen wir in Zukunft auch beratend für alle Stellen zur Verfügung stehen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Auch wir in Österreich stehen vor der Gründung einer Interessengemeinschaft für Piloten. Die Sorglosigkeit der Behörden, die Unterwürfigkeit und Unvernunft vieler Flugplatzbetreiber, das babylonische Sprachengewirr nach JAR-FCL, ICAO und EASA, all das vergrämt den Leuten ihr Hobby. Es ist genauso wie ihr das schreibt. Am Geld liegt es allemal nicht. Es liegt an der abnehmenden Bereitschaft für das Hobby Geld auszugeben. Wir werden versuchen auch in Zukunft in Österreich politischen Druck auszuüben. Wir haben bereits ellenlange Listen erstellt, was sich in den letzten Jahren seit Einführung der JAR-FCL zum Negativen für die GA gekehrt hat. Hier ein paar Beispiele: 1. Schulung für IFR, CPL, alle höherwertigen Kurse sind im reinen Privatpilotenbereich auf Null zurückgegangen. 2. CPL und IFR Lehrer gibt es nur noch in der alten Garde. Hier gibt es definitiv keinen Nachwuchs. 3.PPL Lehrer wurden nach JAR FCL in Ö. fast 2 Jahre lang keine mehr ausgebildet. Die Behörde hat einfach geschlafen.Es gab nicht einmal Examiner für FI. 4. Die meisten höherwertigen Scheine im Privatpilotenbereich ruhen. 2-mot-IFR etc. 5. Skilltests ersetzen das praktische Fliegen.Piloten werden zu reinen Scheinverlängerern. 6. IFR Flieger, 2-Mots. landen in den Verkaufsanzeigen 7. Privateigner erwähnen den Verkauf ihrer Flugzeuge bedingt durch Verwaltungsexplosion: jährliche Nachprüfungen, CAMO,Instandhaltungsprogramme, unnötiger Behördenkram etc. 8.Flugplatzbetreiber erleben Rückgänge von 50 und mehr Prozent. Falsche Reaktion durch Erhöhung der Landegebühren, Spritpreise, Reduktion des Serviceangebotes etc.
...und so gibt es eine fast endlos lange Liste. Wir geben nicht einmal in Österreich der Austro Control die direkte Schuld. Aber unsere Behörde ist nur damit beschäftigt,ohne WENN und ABER, irgendwelche internationale Vorschriften in österr. Recht umzusetzen. Das viele Dinge kontraproduktiv sind, merken sie dabei garnicht mehr, weil sie in ständigem Zugzwang sind. Ein österr. Privatpilot über 40 braucht jährlich ein Medical und eventuelle Zusatzuntersuchungen ( Brillenträger etc. ), sollte 12 Stunden und 12 Landungen im letzten Jahr gemacht haben, braucht einen Übungsflug mit Fluglehrer, muß in Zukunft noch einen Sprachtest mit Examiner absolvieren und vielleicht sogar nach EASA alle 6 Jahre seine Prüfung neu machen. Von Zusatzberechtigungen rede ich da noch gar nicht.
Das grosse Sterben wird weiter bei Fluglehrern und Examinern einsetzten, die heuer erstmalig verlängern müssen,( 3 Jahre nach Einführung der JAR-FCL in Österreich)weil sie die Verlängerungsbedingungen nicht erfüllen. Insbesonders auch hier wieder IFR, 2-mot. auch Motorsegler. Wenn man bedenkt welche Kosten die ehemalige Ausbildung gemacht hat, dann ist das reinste Verschleuderung von Kapital und Können.
Im normalen Gewschäftsleben undenkbar ist weiter die Art und Weise wie mit Flugschulen umgegangen wird. Diese wurden einfach per Gesetz 2006 verpflichtet aus ihrer Flugschule eine FTO oder Registered Facility zu machen. Ergebnis FTO's kämpfen mit dem oben beschriebenem Schülermangel, RF halten sich mit viel persönlichem Engagement gerade über Wasser. Aber nicht mehr lange, dann gibt es nach EASA keine RF mehr und dann müssen diese auf FTO umstellen. Da sterben dann wieder ein paar und neue kommen keine oder nur wenig mehr dazu. Es ist 5 vor Zwölf, wir müssen etwas tun... [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Na, ganz so schlimm ist es ja nicht. Ersatzteile gibt es zur Zeit genügend und auch der Austro Engine ist noch lange nicht vom Tisch. Der einzige Nachteil ist vielleicht, daß die Dieselklasse schön langsam exclusiv wird. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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