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Alle Beiträge von: V Stuhlsatz [vstuhlsa]
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Großbritannien legt neue Asche-Grenzwerte fest
Vulkan-Aschewolke des Eyjafjallajökull über Island am 1. Mai 2010, © DLR Weiterführende Links
UK Civil Aviation AuthorityLONDON - Die britischen Behörden wollen neue Grenzwerte für Vulkanasche in der Luft festlegen und damit für weniger Einschränkungen im Flugverkehr sorgen. Von Dienstagmittag an sollen Maschinen auch bei höherer Asche-Konzentration fliegen dürfen.
Voraussetzung sei, dass sie bestimmte technische Vorgaben erfüllen, teilte die Luftfahrtbehörde CAA am Montagabend mit.
Unter anderem müssen die Fluggesellschaften das Einverständnis ihrer Maschinenhersteller vorlegen, dass die Asche für ihre Flugzeuge bis zu einer bestimmten Konzentration keine Gefahr birgt. Die Erlaubnis zum Flug durch die Aschewolke kann auch auf bestimmte Zeiträume begrenzt werden. Details sollten am Dienstag im Laufe des Tages bekanntwerden.
Die CAA betonte, die Sicherheit der Passagiere stehe immer im Vordergrund. Weil es aber vor dem Ausbruch des islandischen Vulkans am Eyjafjalla-Gletscher wenig Erfahrung mit ähnlichen Situationen gegeben habe, müsse man offen für neue Regeln und Ergebnisse bleiben.
In den vergangenen Tagen hatten sich mehrere Fluggesellschaften - darunter Ryanair, Virgin Atlantic und British Airways - beschwert, einige Sperrungen von Flughäfen wegen der Asche seien unbegründet. Am vergangenen Wochenende waren immer wieder Teile des Luftraums über Großbritannien und Irland geschlossen worden, weil die Asche in der Luft die Grenzwerte überschritten hatte.
© dpa | 17.05.2010 22:09 [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Sehr geehrter Herr Dreyer,
Ja, wenn wir Herrn Brill nicht hätten würden die Zuständigkeiten von Eurocontrol gar nicht verstanden, Danke nochmals!
Die Sündenbock Rolle übernimmt die Organisation traditionell auch für die an die Staaten verteilten Steckengebühren, evtl. Slot Zuweisungen aufgrund nationaler Regulierungen oder komplizierte nationale RAD Restriktionen bei der FPL Aufgabe, oder re-routings: es ist immer Eurocontrol, nie die nationale Flugsicherung.
Die Kollegen in Brüssel denken durchaus, dass konnte man gerade bei der VA Krise allenthalben sehr gut erfahren, ohne die notwendige weitergehende Entscheidungs- Kompetenz hilft das leider nur eingeschränkt und hat mit der von Ihnen gebrauchten Terminologie nichts zu tun.
Bzgl. der Website bedauere ich dass die Inhalte für Sie als GA Piloten überflüssig erscheinen, 99,8 % der User der Website sind ANSPs, AOAs o.a. und für diese Zielgruppe bedarf der detaillierten Informationen.
Für Akronyme und Abkürzungen gibt es viele (gute) Gründe und Sie sind auch in diesem Bereich leider alternativlos. Falls Sie konstruktive Verbesserungs- Vorschläge haben, teilen Sie diese doch gerne den Kollegen mit, danke Ihnen i. V.
mfg [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Herr Brill,
darf ich Ihren Ausführungen noch zufügen, dass Eurocontrol auch nicht an der Ausarbeitung von Durchführungsplänne beteiligt war (gab es überhaupt welche?), souverän ist und bleibt immer der einzelne nationale Staat und zwar zu 100%.
Die "Zero-Flow Rates" werden von den einzelnen Staaten angeordnet und sind von der CFMU dann genau so umzusetzen ohne wenn und aber oder gar wieso weshalb warum, siehe Souveränität.
Selbst an der Maastricht-UAC wo die Flugsicherung für 4-Staaten seit fast 40 Jahren aus einer Hand kommt, entschied auch jeder Staat vollkommen autonom!
Schuldzuweisungen in Richtung Eurocontrol sind sachlich falsch, und daneben das Sie den enormen Einsatz der Kollegen die in dem Chaos rund um die Uhr Ihr aller bestes gegeben haben ohne auf die Uhr zu schauen verhöhnen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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ja, wuenschenswert waere das sicher sehr, anbei mehr Hintergrund Info zu dem Thema:
https://www.cfmu.eurocontrol.int/cfmu/public/standard_page/newsl_flash07_volcanic_ash_cfmu.html [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Noch mal, auch wenn es nicht zu den Fliegerstammtisch Parolen passt:
1. Eurocontrol hatte hat und wird auch in Zukunft nichts mit den Entscheidungen oder der Kommunikation von nationalen Verkehrsministerien oder ANSPs zu tun, und
2. Eurocontrol hatte hat und wird auch in Zukunft nichts mit der der Prognose oder Bewertung der VA activity zu tun: Rein gar nichts!
Ich verstehe ja dass Sie einmal mehr den schwarzen Peter nach Brüssel schieben möchten, entspricht aber weder den Fakten und Tatsachen noch zeugt das von irgendeiner Sachkenntnis.
Im übrigen war das Thema eigentlich ein anderes, besten Dank. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Sehr geehrter Herr Dreyer,
bitte informieren Sie sich z.B. auf den diversen offiziellen Internetseiten über den genauen Sachstand zu dem Thema.
Machen sich die nationalen Zuständigkeiten einmal kurz und moeglichtst ganz klar deutlich.
Bis dahin bitte von unqualifizierten Schuldzuweisungen absehen, und sachlich moeglichst eng bei den Fakten und Tatsachen bleiben. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Sehr geehrter Herr Dreyer,
Ihre Aussage bzgl. Eurocontrol:
"Schließlich sind es die dortigen Bürokraten gewesen, die das ganze Problem erst verursacht haben, indem sie eine Aschwolke kreiert haben, welche tatsächlich nur in ihren Köpfen vorhanden war."
ist leider falsch, und entbehrt jeglicher Grundlage! Mfg Volker Stuhlsatz [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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https://hyperkontext.at/weblog/artikel/eurocontrol-auf-twitter-social-media-lehrbeispiel/
Eurocontrol auf Twitter - Social-Media Lehrbeispiel Dienstag, 11 Mai 2010 20:20 MET
Thema:Kommunikation Stichworte:Management, Marketing, Social-Web
dieser Artikel Eurocontrol auf Twitter - Social-Media Lehrbeispiel [hyperkontext | Weblog] ∞ DauerlinkKommentare
Aurelie Valtat spielte in den Tagen der Aschekrise virtuos auf der Social-Web-Klaviatur und brachte Eurocontrol vermutlich mehr Reputation und Vertrauen als die gesamte 50jährige Geschichte dieser Organisation.
Es ist ein Lehrbeispiel für Behörden und NPOs, wie Vertrauen gewonnen und damit Aktionsradius und Einfluss erhöht werden kann.
Derweil agieren nationale europäische Flugsicherungen (ANSP) ähnlich dem sowjetischen Zentralkomitee anno 1970.
Eurocontrol im Social-Web Die zwischenstaatliche Organisation Eurocontrol (Geschichte und weiteres zur Eurocontrol auf Wikipedia) zeigt vorbildhaft, welch enormen Nutzen für alle Beteiligten es hat, die Instrumente moderner Web-Kommunikation zu spielen.
Der strategische Kopf dahinter ist Aurelie Valtat. Ich will mich mangels Wissen der Interna nicht in Spekulationen verlieren, wie es zum virtuosen Spiel auf der Social-Web-Klaviatur kommt. Vermutlich ist die Sache aber einer Verkettung glücklicher Bedingungen geschuldet, denn eines aufgeschlossenen Managements. Vielleicht irre ich aber auch gewaltig.
Aschewolke Eurocontrol hilft Passagieren Glücklicherweise startete Eurocontrol bereits ihre Social-Media-Aktivitäten per 1. Dezember 2009. Bei Ausbruch einer Krise ist es nämlich zu spät, sich darum zu kümmern.
Seitdem wird neben der umfangreichen Eurocontrol-Website auch auf folgenden Kanälen gespielt, die sich gegenseitig ergänzen:
Twitter: https://twitter.com/eurocontrol Facebook: https://facebook.com/eurocontrol Lesezeichen auf Delicious: https://delicious.com/eurocontrol Eurocontrol Youtube-Channel Im vorliegenden Fall spielt vor allem Twitter seine Stärken aus. Bis zum Ereignis der Aschewolke hatte der Twitter-Account 300 Follower, quasi die Eingeweihten und Fachleute.
Am 15. April beginnt Aurelie Valtat den Twitter-Kanal auch dafür zu nutzen, gestrandeten Passagieren zu helfen, Informationen weiterzureichen und zu bündeln. Das spricht sich rum. Binnen kurzer Zeit steigt die Follower-Zahl auf rund 7000 an.
Mit der jüngsten Welle folgen derzeit knapp 9000 Eurocontrol auf Twitter.
Die wesentlichen Punkte, warum diese Kommunikation so erfolgreich war/ist, wurden bereits am 22. April in einem Blogbeitrag aus Belgien aufgelistet:
a.Open to conversation b.Quick with answers c.Loud & clear communication d.Consequent in hashtags e.Sounds like a person f.Nice in the right way What you can learn from Eurocontrol on Twitter
Aus den Apriltagen gibt es einen detaillierten Zeitablauf zur Aschekrise aus Sicht von Eurocontrol.
Die Netzgeneration Die bekannte Buchautorin Anne M. Schüller, die über 20 Jahre in Vertriebs- und Marketingpositionen arbeitete, zählte kürzlich in einem Interview auf business-wissen.de ein paar Punkte auf, welche die »Netzgeneration« ausmachen würde:
Ihre [die »Netzgeneration«] größte Stärke ist das Wissen, wie sich aus vernetzten Strukturen Vorteile schöpfen lassen.
Kooperation statt Konfrontation; Gleichrangigkeit und Selbstorganisation; Dialog und Interaktion; Teilen und Partizipation; Transparenz und Wahrhaftigkeit; Kreativität und Schnelligkeit sowie Beiträge leisten und helfen wollen. Marketing-Expertin Anne M. Schüller im Interview
Fast alle genannten Punkte treffen genau das Verhalten, das wir in diesen Tagen beobachten konnten.
Aurelie Valtat (Eurocontrol) Ich war fasziniert, wie Aurelie Valtat mit allen Beteiligten die Konversation im Web während der kritischen Tage führte. Wie souverän sie Informationen bündelte, weiterreichte, mit anderen vernetzte und, soweit es ging, auch einzelne Anfragen behandelte und Hilfe anbot.
Schon aus wenigen Kommentaren können wir herauslesen, wie dankbar die Menschen Aurelie dafür sind:
As someone who's been stuck in the ash cloud crisis in a foreign country in the possession of a smart phone, I have been truly reassured by the amazing presence of Eurocontrol on my Twitter timeline. Thumbs up to Aurélie! French chicks rock! Comments to : Navigating the Social Media Space: What the EU can learn from Eurocontrol
Because I was due to fly to Europe when the volcano was active, I started following Eurocontrol's twitter feed. Aurélie did a fantastic job with it during the crisis, and deserves big kudos. Comments to: The ash cloud, crisis communications & social media - the Eurocontrol Story
The story of the #Ashtag of 2010 for me is one that is filled with great characters, such as Gisli Olafsson and Aurélie Valtat. Information in the (Ash) Cloud
Interview-Anfrager drücken sich schon die Klinke in die Hand. In Blogs fassen Leute die Geschehnisse zusammen oder berichten ihre persönlichen Erlebnisse, wie ihnen die Social-Web Aktivitäten von Eurocontrol halfen:
Social Media on Crisis Communications: Europe air space closure hochinteressanter Post über desaströses Krisenmanagement einer Airline, die Passagiere von Bangkok nach Wien bringen sollte. Mitarbeiter des Unternehmens dürfen gar nicht auf Facebook zugreifen, derweil die Fanpage von verärgerten Kommentaren zugeschüttet wird. How Social Media Helped Travelers During the Iceland Volcano Eruption [Mashable] La twittera de Eurocontrol que 'ordenó' el caos aéreo [Elmundo.es] The woman who ordered the European air chaos via Twitter [momento24] Exclusive Interview: How Eurocontrol battled the ashcloud crisis through social media [SimpliFlying] The ash cloud, crisis communications & social media - the Eurocontrol Story [Conversationblog] Eurocontrol, Twitter und die Aschewolke Ein Interview [Banedons Cyber-Junk] Ash-stuck in a digital world [Kjøkkenfesten] Die Aschewolke: Wie aus der Not eine Social-Media-Tugend wurde! [Persistenz] Aurelie lässt in Interviews und Kommentaren zwischen den Zeilen (Worten) durchklingen, dass die gesamten Social-Web-Aktivitäten annähernd zur Gänze von ihr getragen werden. Wie weit das nun als Paradigmenwechsel einer Organisation bezeichnet werden kann und in die Köpfe vorgedrungen ist, lasse ich mal als riesengroßes Fragezeichen hier zurück.
Solange ich nicht vom Gegenteil überzeugt werde behaupte ich, dass dortige Oberkarlis jetzt stolz mit einem Social-Web-Warbonnet (=Federhaube) herumspazieren, während die Sekretärin die Twitter-Timeline für das nächste Meeting ausdruckt.
In den letzten Tagen zeigt sich nämlich durch die Bekanntheit, dass die Menge der Anfragen, die nun über Twitter und Facebook an Eurocontrol herangetragen werden, zunehmend nicht mehr bewältigt werden können. Schon gar nicht von offenbar einer einzigen Person.
Asche auf den Häuptern Derweil agieren nationale europäische Flugsicherungen (ANSP) ähnlich dem sowjetischen Zentralkomitee anno 1970. Durch die Bank variieren Nachrichten auf deren Websites in einer engen Spannbreite zwischen »geht euch nichts an«, also gar keine Information, bis »letzte Pressemeldung« manchmal auch nur die vorletzte , also friss und tschüss. Andere Kanäle als die Presse werden nicht bedient.
###-MYBR-### viennaairport.com steht völlig, austrocontrol.at wirbt für Fluglotsen und den neuen Tower in Salzburg
Geiler Service! Tweet vom 16. April 2010, 10:36
Aus mir zugänglichen Quellen lässt sich sagen, dass selbst die eigenen Angestellten hauptsächlich durch die Medien informiert werden. Nicht nur das. Sogar dieser Informationsfluss wird mitunter noch behindert, indem zum Beispiel Zugänge zu Twitter gesperrt werden.
Mit der jüngsten Aschewolke (Anfang Mai) können wir etwas Lernfähigkeit beobachten: Zumindest die letzte Presseaussendung findet sich innerhalb weniger Stunden auf den Eingangsseiten. Von moderner Kommunikation ist das freilich immer noch meilenweit entfernt.
Twitter, Facebook, Blogs, Nachrichtenstrom via RSS? Alles Fehlanzeige. Vielmehr fällt die Rückständigkeit auf, wenn nicht einmal diese spärlichen Informationen per XML also als RSS-Feed ausgeliefert werden (mit Ausnahme der Schweizer).
Bei den Deutschen findet sich immerhin ein 90er-Retro-Gimmick: Dort dürfen wir uns wohlgemerkt als einzige Option für einen »Newsletter« anmelden.
Liste europäischer Air Navigation Service Provider (ANSP) [Eurocontrol] Info-Ping-Pong Die Aschewolke zeigt deutlich: Für effektive und moderne Krisenkommunikation mit allen Betroffenen sind nationale Flugsicherungen und so mancher Flughafen nicht vorbereitet.
Jeder Kanal muss raushauen, vermitteln und kollaborieren was geht, wenn gestrandete Passagiere auf der ganzen Welt nach Information lechzen. Der Wiener Flughafen trat seine kürzlich erst frisch gebaute Website in den ersten Tagen der Aschekrise (16. bis 18. April) gleich überhaupt in die Tonne, weil sie dem Ansturm nicht gewachsen war. Statische Seiten mit Telefonnummern zu den Airlines wurden temporär publiziert. Scheinbar (kann aber auch irgendjemand sein) wurden zwar Twitter-Accounts wie @viennaairport und @flughafenwien mal angelegt, aber sonst passiert dort nichts.
Die professionelle Betreuung vom Airport Heathrow auf Twitter gibt da ein ganz anderes Bild. Eine Ausnahme bilden auch die spanischen Fluglotsen, die seit Februar 2010 in Echtzeit via Twitter informieren und aktiv agieren.
Anmerkung: Fluglinien berücksichtigte ich bewusst nicht, da ich vor allem die Rolle von Behörden und Organisationen in dieser Momentaufnahme betrachte.
Ich weiß nicht, ob es das vielleicht sogar gab: Auf einem großen Bildschirm die Twitter-Timeline von Eurocontrol oder mit dem Hashtag #ashcloud laufen zu lassen, wäre auf Flughäfen in solchen Situationen überlegenswert.
Instrumente für zeitnahe Kommunikation sind vorhanden. Bloß die Köpfe der Manager-Karlis sind damit überfordert. Protagonisten dieser Organisationen verstehen den Vorwurf mangelnder Kommunikation vermutlich gar nicht, zumal oft nicht einmal die eigenen Angestellten ausreichend informiert werden. Die Verantwortung dafür wird wie selbstverständlich an Airlines und andere Dritte weiter gegeben.
Weihrauch und Asche Auf vielen Websites europäischer Air Navigation Service Provider (ANSP) lässt sich mangels Archivierung entweder gar keine Meldung mehr zu Asche und Sperren finden oder wir dürfen PDF-Bingo mit den Pressemeldungen spielen.
Mit etwas Ironie könnten wir meinen, dass selbst die Asche auf so manchen Häuptern der Verantwortlichen schon wieder abgeschüttelt wurde. Den Ton gibt mehr die Selbstbeweihräucherung mit taktischer Pressekonferenz an.
Resümee: Aurelie Valtat lehrt Social-Media Eine einzige Mitarbeiterin spielte in den Tagen der Aschekrise virtuos auf der Social-Web-Klaviatur und brachte Eurocontrol vermutlich mehr Reputation und Vertrauen als die gesamte 50jährige Geschichte dieser Organisation.
Diese Vertrauensbasis kann in anderen Situationen sehr wertvoll sein. Besser als Julien Frisch es formuliert, kann es kaum gesagt werden: Navigating the Social Media Space:
https://hyperkontext.at/weblog/artikel/eurocontrol-auf-twitter-social-media-lehrbeispiel/
What the EU can learn from Eurocontrol.
Dank Aurelie Valtat behalten weltweit viele Menschen Eurocontrol als sympathische Organisation im Gedächtnis. Vertrauen ist unbezahlbar Es ist ein Lehrbeispiel für Behörden und NPOs, wie Vertrauen gewonnen und damit Aktionsradius und Einfluss erhöht werden kann. Vielleicht passt der Ansatz von Social-Media sogar besser zu solchen Organisationen, als zu gewinnorientierten Konzernen.
Erschütternd ist hingegen, wie nationale Flugsicherungen und manche Flughäfen diese Zeichen noch immer nicht erkannt haben oder erkennen wollen. Vermutlich haben die meisten Verantwortlichen noch nicht einmal Kenntnis davon, was Frau Valtat im Web für Eurocontrol und die Branche nicht zuletzt auch strategisch leistet.
https://hyperkontext.at/weblog/artikel/eurocontrol-auf-twitter-social-media-lehrbeispiel/ [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Guten Morgen Polarius,
die (Elementary) Mode-S Pflicht (für VFR) gilt nur im bisher auch Transponder Pflichtigen ("kontrollierten") Luftraum (C,D und E>5.000'), d.h. im unkontrollierten LR (E<5.000') kann man weiterhin Mode A/C oder wie bisher auch gar nicht squawken, dito CTR (LR-D)!
Gruss Volker [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Helmut,
stimmt, bisher darf man auch (noch) nach dem 31.3.2008 im nicht(Mode-S) Transponder pflichtigen Luftraum konventionelle Mode A/C Transponder einschalten, um z.B. Verkehrsinfos zu bekommen. Für ACAS Kollisionswarngeräte spielt das wohl eher eine untergeordnete Rolle, da in diesen Lufträumen (in der Regel) kein oder nur sehr wenig TCAS Verkehr fliegt.
Das evtl. Vorhandensein vieler solcher "Verweigerer" im unkontrollierten Luftraum führt wohl auch schon zu entsprechenden Überlegungen, dies evtl. demnächst zu stoppen, um die Frequenzüberlastung zu reduzieren.
Mit freundlichen Grüßen, Volker S. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Sehr geehrter Dr. Meckel
Die Transponder der C210 sind wahrscheinlich Elementary Mode-S, diese Daten werden verarbeitet, nur die Weitergabe der sog. Enhanced Mode-S Downlink Parameters ist zur Zeit (bei der DFS) noch nicht möglich.
Bedauerlich ist die uneinheitliche Mode-S Einführung für VFR:
Belgien: 1.1.2011, Schweiz: 2010, Frankreich: teilweise 2009/2010, England März 2009 mit 3 Jahren Übergang bis März 2012,
Nur NL/Deutschland: 31.03.2008 ?!
Mit freundlichen Grüßen, V. Stuhlsatz [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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